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(11) |
EP 1 383 689 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.04.2006 Patentblatt 2006/15 |
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Anmeldetag: 30.04.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2002/004741 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/090202 (14.11.2002 Gazette 2002/46) |
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| (54) |
BEHÄLTERVERSCHLUSS UND VERSCHLUSSDECKEL EINES DERARTIGEN BEHÄLTERVERSCHLUSSES
CONTAINER CLOSURE AND CLOSURE LID FOR SAID CONTAINER CLOSURE
FERMETURE DE CONTENANT ET BOUCHON DE FERMETURE D'UNE TELLE FERMETURE DE CONTENANT
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT SE |
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Priorität: |
04.05.2001 DE 20107582 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.01.2004 Patentblatt 2004/05 |
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Patentinhaber: REUTTER, Heinrich |
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71336 Waiblingen-Hohenacker (DE) |
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Erfinder: |
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- REUTTER, Heinrich
71336 Waiblingen-Hohenacker (DE)
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| (74) |
Vertreter: Fuhlendorf, Jörn |
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Patentanwälte
Dreiss, Fuhlendorf, Steimle & Becker,
Postfach 10 37 62 70032 Stuttgart 70032 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 19 946 845 US-A- 4 241 845 US-A- 6 056 139
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DE-U- 29 918 541 US-A- 5 829 620
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Verschlußdeckel nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 und auf einen Behälterverschluß mit einem solchen Verschlußdeckel
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 14.
[0002] Ein derartiger Behälterverschluß und ein derartiger Verschlußdeckel für den Behälterstutzen
eines Behälterverschlusses ist aus der DE-U-299 28 541 bekannt. In dieser Druckschrift
ist auch beschrieben, wie derartige Behälterverschlüsse bzw. Verschlußdeckel eingesetzt
werden, um den Behälter in Schließstellung des Verschlußdeckels abzudichten bzw. beim
Verdrehen des Verschlußdeckels in Öffnungsrichtung vor dem endgültigen Lösen bzw.
Abnehmen des Verschlußdeckels vom Behälterstutzen eine Druckentlastung aufgrund noch
bestehenden Behälterinnenüberdrucks zu erreichen, damit ein druckbeaufschlagtes Abheben
des Verschlußdeckels mit der Gefahr des Verbrühens von herausspritzendem heißen Kühlwasser
vermieden werden kann.
[0003] Bei diesem Stand der Technik ist auch ein Phänomen der üblichen Behälterverschlüsse
bzw. Verschlußdeckel beschrieben, das als sogenannter Sektkorkeneffekt bezeichnet
wird. Danach kann beim Lösen des Verschlußdeckels vom Behälterstutzen der Dichtungsring
bei höheren Innendrücken trotz der radial nach innen gerichteten und diesen an sich
in die Ringnut legenden Spannung auch dann noch in Anlage an der Innenwand des Behälterstutzens
bleiben, wenn der Dichtungsring in Abschraubrichtung des Verschlußdeckels aus dem
Bereich der Dichtfläche in den Bereich der Stutzenerweiterung gelangt. Mit anderen
Worten, der Dichtungsring wird bei diesem Phänomen durch den Behälterinnenüberdruck
vom Nutgrund der Ringnut radial nach außen abgehoben, so dass nach einem weiteren
Abschrauben des Verschlußdeckels der vorerwähnte Sektkorkeneffekt aufgrund plötzlicher
Druckentlastung entsteht. Der genannte Stand der Technik vermeidet dieses Phänomen
in der Weise, dass der deckelseitige Ringsteg Druckentlastungskanäle aufweist, die
die Ringnut mit dem Druckentlastungsraum dann verbinden bzw. zur Nut abgewandten Seite
des Ringsteges hin dann offen sind, wenn der Dichtungsring vom Nutgrund der Ringnut
abgehoben ist. Damit wird zwar der sogenannte Sektkorkeneffekt im wesentlichen verhindert,
jedoch verbleibt aufgrund eines nur teilweisen Überdruckabbaus ein Restdruck im Behälter,
der insbesondere bei sehr schnellem Lösen bzw. Abschrauben des Verschlußdeckels noch
zu einem wenn auch kleinen schlagartigen Abspringen des Verschlußdeckels führen kann.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, einen Verschlußdeckel für den
Behälterstutzen eines Behälterverschlusses sowie einen Behälterverschluß der jeweils
eingangs genannten Art so auszugestalten, dass von vorne herein das Phänomen des sogenannten
Sektkorkeneffektes durch radiales Abheben des Dichtungsringes vom Nutgrund vermieden
ist uns so eine Druckentlastung des Behälterinneren vor Erreichen der Offenstellung
des Verschlußdeckels erreicht wird.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe sind bei einem Verschlußdeckel für den Behälterstutzen
eines Behälterverschlusses die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale und bei einem Behälterverschluß
die im Anspruch 14 angegebenen Merkmale vorgesehen.
[0006] Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen ist erreicht, dass dann, wenn der Dichtungsring
von der Dichtfläche des Behälterstutzens freikommt und in die Stutzenerweiterung gelangt,
der Dichtungsring entweder bei Beaufschlagung des im Behälterinneren herrschenden
Überdrucks in bestimmten Bereichen seines Ringumfanges in axialer Richtung ausweichen
kann, so dass sich der Dichtungsring axial asymmetrisch verformt, oder aufgrund der
Ausgestaltung der Ringnutbegrenzung bereits in axialer Richtung verformt ist, und
damit an diesen Umfangsbereichen eher in den Bereich der Stutzenerweiterung gelangt
und damit einen Entlüftungsweg teilweise und vorzeitig freigibt. Diese axiale Verformung
bzw. Verformtsein des Dichtungsringes bedingt nicht nur einen Vorentlüftungsweg sondern
vermeidet auch ein Abheben des Dichtungsringes vom Nutgrund der Ringnut radial nach
außen, so dass das Phänomen des Sektkorkeneffektes gar nicht erst entstehen kann.
Auf diese Weise läßt sich ein totaler Druckausgleich auch bei relativ hohem Behälterinnenüberdruck
erreichen, bevor der Verschlußdeckel seine vollständige Offenstellung erreicht hat.
[0007] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind die im Anspruch 2 angegebenen Merkmale
vorgesehen, wodurch dem Dichtungsring eine entsprechende verformte Einbaulage bereits
vorgegeben ist. Dies führt zu dem weiteren Vorteil eines verringerten Reibwiderstandes
beim Einschrauben und Lösen des Verschlußdeckels auf den bzw. vom Behälterstutzen.
[0008] Gemäß bevorzugten Ausgestaltungen sind die im Anspruch 3 angegebenen Merkmale vorgesehen.
Dabei können die Stützrippen entsprechend den Merkmalen nach Anspruch 4 und/oder 5
und/oder 6 angeordnet bzw. ausgestaltet sein. Die Stützrippen bewirken im Normalbetrieb
eine linienförmige Abstützung des Dichtungsringes innerhalb der Ringnut und können
entweder den Dichtungsring verformt fixieren oder lassen bei Überdruck im Behälterinneren
während der Abschraubbewegung des Verschlußdeckels eine ausreichende axiale Bewegung
des Dichtungsringes zwischen benachbarten Stützrippen zu.
[0009] Eine weitere Ausführungsform ergibt sich durch die Merkmale des Anspruchs 7 und in
Verbindung damit ggf. der Merkmale der Ansprüche 8 und/oder 9.
[0010] Eine weitere Ausführungsform ergibt sich nach den Merkmalen des Anspruchs 10 und
in Ausgestaltung ggf. nach den Merkmalen des Anspruchs 11 und/oder 12.
[0011] Bei den beiden vorgenannten Ausführungsformen, die auch die Merkmale nach Anspruch
13 aufweisen können, ist die axiale Beweglichkeit oder vorgeformte Fixierung des Dichtungsringes
durch unterschiedlich ausgestaltete Rücksprünge bzw. Vertiefungen der Ringsteg-Anlagefläche(n)
vorgesehen.
[0012] Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen,
in der die Erfindung anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele
näher beschrieben und erläutert ist.
[0013] Es zeigen:
- Figur 1
- in schematischer perspektivischer Darstellung den Innenteil eines Verschlußdeckels
für den Behälterstutzen eines Behälterverschlusses, gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel
vorliegender Erfindung,
- Figur 2
- in schematischer längsgeschnittener Darstellung einen Behälterverschluß aus einem
in einen Behälterstutzen eingebrachten Verschlußdeckel nach Figur 1 in einem Zustandsabschnitt
beim Abschrauben des Verschlußdeckels vom Behälterstutzen,
- Figur 3
- eine der Figur 2 entsprechende Darstellung, jedoch gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel
vorliegender Erfindung,
- Figuren 4A und 4B
- einen Schnitt längs der Linie IVA-IVA der Figur 1 und einen Schnitt längs der Linie
IVB-IVB der Figur 4A, gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung
und
- Figuren 5A und 5B
- eine den Figuren 4A und 4B entsprechende Darstellung, jedoch gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel
vorliegender Erfindung.
[0014] Die Figuren 1 und 2 bzw. 3 zeigen in zwei Ausführungsformen jeweils einen im wesentlichen
rotationssymmetrisch ausgebildeten Behälterverschluß 10, der einen Behälterstutzen
11 und einen auf diesen aufgeschraubten Verschlußdeckel 12 oder 12' aufweist.
[0015] Der Behälterstutzen 11 besitzt untenseitig einen verengten Stutzenabschnitt 13, der
mit einer Öffnung in einem nicht dargestellten Behälter, vorzugsweise einem Kühler
für Verbrennungsmotoren, in Verbindung steht. Im oberen Bereich des Behälterstutzens
11 ist ein erweiterter Stutzenabschnitt 14 vorgesehen, der mit dem unteren Stutzenabschnitt
13 über einen konischen Zwischenabschnitt (Rampe) 15 verbunden ist. Der Behälterstutzen
11 ist mit einem Außengewinde 16 versehen, über das der Verschlußdeckel 12, 12' mit
einem Innengewinde 17 geschraubt, d.h. aufgeschraubt und abgeschraubt werden kann.
[0016] Der Verschlußdeckel 12 bzw. 12' besitzt ein kappenförmiges Deckelaußenteil 21, das
den Behälterstutzen 11 übergreift und mit dem Innengewinde 17 zum Auf- und Abschrauben
auf bzw. vom Behälterstutzen 11 versehen ist. Außerdem besitzt der Verschlußdeckel
12, 12' ein topfförmiges Deckelinneteil 22, das in Figur 1 perspektivisch dargestellt
ist bzw. ein Deckelinnenteil 22'. Das Deckelinnenteil 22, 22' ist mit einem oberen
Rand 23 in eine Innennut am Deckelaußenteil 21 verrastend eingesetzt, so dass sich
Deckelaußenteil 21 und Deckelinnenteil 22, 22' relativ zueinander verdrehen können.
An den mit dem oberen Rand 23 versehenen Korbteil 24 schließt sich im unteren Bereich
eine Ringnut 26 an, in die ein elastomerer Dichtungsring 27 in Form eines O-Ringes
eingesetzt ist. Die Ringnut 26, 26' ist von einem deckelaußenteilseitigen Ringsteg
28, 28' einerseits und von einem zum Behälter hinweisenden Ringsteg 29, 29' begrenzt.
Der Außendurchmesser der Ringstege 28, 28' und 29, 29' ist kleiner als der Außendurchmesser
des unter radial nach innen gerichteter Vorspannung am Nutengrund 31 der Ringnut 26,
26' anliegenden Dichtungsrings 27.
[0017] Beim in den Figuren 1 und 2 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel ist der deckelaußenteilseitige
Ringsteg 28 an seiner Anlagefläche 32 mit axial in Richtung zum behälterinnenseitigen
Ringsteg 29 vorstehenden Stützrippen 33 versehen. Die Längenausdehnung der Stützrippen
33 entspricht der radialen Breite der Anlagefläche 32 des deckelaußenteilseitigen
Ringsteges 28. Die Stützrippen 33 sind in Umfangsrichtung gesehen sehr schmal und
besitzen eine ebenfalls relativ geringe axiale Höhe, wobei diese axiale Höhe beim
Ausführungsbeispiel so bestimmt ist, dass die lichte Weite zwischen Stützrippe 33
und gegenüberliegender Fläche 34 des behälterinnenseitigen Ringsteges 29 etwa gleich
der Dicke des O-Ringes 27 ist. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind vier über
den Umfang der Anlagefläche 32 des deckelaußenteilseitigen Ringsteges 28 gleichmäßig
verteilt angeordnete Stützrippen 33 vorgesehen.
[0018] Bei dem in Figur 3 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel ist nicht nur der deckelaußenteilseitige
Ringsteg 28' an seiner Anlagefläche 32' sondern auch der behälterseitige Ringsteg
29' an seiner Anlagefläche 37 mit axial vorstehenden Stützrippen 33 bzw. 38 versehen.
Jeder Ringsteg 28', 29' besitzt ein Paar jeweils diametral gegenüberliegender Stützrippen
33 bzw. 38, die axial einander zugewandt sind, also in die Ringnut 26 ragen. Die Paare
von Stützrippen 33 und 38 sind um 90° zueinander versetzt angeordnet. Damit liegt
der Dichtungsring 27' verformt in der Ringnut 26'. Da die Höhe der Stützrippen 33
und 38 derart ist, dass die lichte Weite zwischen Stützrippe 33 bzw. 38 und gegenüberliegender
Fläche 37 des behälterinnenseitigen Ringsteges 29' bzw. zwischen Stützrippen 38 und
gegenüberliegender Fläche 32' des deckelaußenteilseitigen Ringsteges 28' etwa gleich
der Dicke des O-Ringes 27' ist, ist der Dichtungsring 27' in entsprechender in Umfangsrichtung
gewellter Verformung in der Ringnut 26' fixiert. Die Längenausdehnung der Stützrippen
33 und 38 entspricht den Stützrippen 33 des ersten Ausführungsbeispieles.
[0019] In einer nicht dargestellten vollständigen Schließstellung des Verschlußdeckels 12,
12' bzw. des Deckelinnenteils 22, 22' im Behälterstutzen 11 liegt die ringförmige
Dichtfläche des unteren Stutzenabschnitts 13 des Behälterstutzens 11 der Ringnut 26
und damit dem Dichtungsring 27, 27' gegenüber, so dass dieser dichtend im unteren
Stutzenabschnitt 13 des Behälterstutzens 11 liegt. Dabei ist der Dichtungsring 27,
27' zu einem Oval zusammengedrückt verformt.
[0020] Wird nun gemäß Figur 2 der Verschlußdeckel 12 vom Behälterstutzen 11 abgeschraubt,
gelangt der Dichtungsring 27 in den Bereich des konischen bzw. Rampenabschnittes 15
des Innenumfanges des Behälterstutzens 11, so dass die Komprimierung bzw. das Zusammendrücken
des Dichtungsringes 27 vermindert wird. Aufgrund des nach wie vor anstehenden Überdrucks
im Behälterinneren wird der Dichtungsring 27 nun innerhalb der Ringnut 26 axial bewegt,
und zwar in den Bereichen, die zwischen den Stützrippen 33 liegen. Aufgrund dieser
unebenen Anlagefläche 32 des deckelaußenteilseitigen Ringsteges 28 ergibt die axiale
Bewegung von Bereichen des Dichtungsringes 27 eine asymmetrische Verformung, so dass,
wie Figur 2 zeigt, sich in den verformten Teilbereichen des Dichtungsringes 27 ein
Verbindungsweg 36 am Rampenabschnitt 15 vorbei in die Stutzenerweiterung und damit
ein Entlüftungspfad ergibt, bevor der gesamte Dichtungsring 27 in die Stutzenerweiterung
bzw. den oberen Stutzenabschnitt 14 gelangt. Da sich mit der asymmetrischen Verformung
des Dichtungsrings 27 ein vorzeitiger Entlüftungspfad ergibt, was einen Druckabbau
zur Folge hat, wird das Phänomen des Hinterblasens des Dichtungsringes 27 und damit
dessen Abheben vom Nutengrund 31 vermieden.
[0021] Wird gemäß Figur 3 der Verschlußdeckel 12' vom Behälterstutzen 11 abgeschraubt, gelangt
auch hier der Dichtungsring 27' in den Bereich des konischen bzw. Rampenabschnitts
15 des Innenumfangs des Innenumfangs des Behälterstutzens 11, so dass die Komprimierung
bzw. das Zusammendrücken des Dichtungsringes 27' vermindert wird. Da der Dichtungsring
27' innerhalb der Ringnut 26' zwischen den beiden unebenen Anlageflächen 32' und 34
der beiden Ringstege 28' und 29' in in Umfangsrichtung gewellter Form vorgeformt ist,
ergibt sich, wie Figur 3 zeigt, in den verformten Teilbereichen des Dichtungsringes
27' beim Lösen des Verschlußdeckels 12' ein Verbindungsweg 36' am Rampenabschnitt
15 vorbei in die Stutzenerweiterung und damit ohne weiteres ein Entlüftungspfad, bevor
der gesamte Dichtring 27' in die Stutzenerweiterung bzw. den oberen Stutzenabschnitt
14 gelangt. Dieser Entlüftungspfad 36' ergibt sich aufgrund dieser asymmetrischen
Vorformung des Dichtungsringes 27' insbesondere im Bereich der Stützrippen 33 des
deckelaußenteilseitigen Ringstegs 28'. Auch hier wird das Phänomen des Hinterblasens
des Dichtungsringes 27' und damit ein mögliches Abheben vom Nutengrund 31 aufgrund
des von selbst stattfindenden Druckabbaus vermieden.
[0022] Damit ist eine Druckentlastung des Verschlußdeckels 12, 12' während dessen Abschrauben
erreicht und abgeschlossen, bevor der Verschlußdeckel 12, 12' mit seinem Innengewinde
17 vom Außengewinde 16 vollständig frei kommt.
[0023] Die Figuren 4A und 4B zeigen eine Ausgestaltung einer unebenen Anlagefläche 32" des
deckelaußenteilseitigen Ringstegs 28" derart, dass zwei diametral gegenüberliegende
Rücksprünge 41 in der Anlagefläche 32" gebildet sind. Die beiden identisch spiegelbildlich
ausgebildeten Rücksprünge 41 besitzen geschweift konvex ausgebildete innere Begrenzungslinien
42. Dies bedeutet, dass im Bereich dieser Rücksprünge 41 sich bei Lösen des Verschlußdeckels
12" vom Behälterstutzen 11 der Dichtungsring 27 im Bereich dieser Rücksprünge 41 sich
axial asymmetrisch verformen kann, so dass in diesen Bereichen ein Druckentlastungspfad
während der Abschraubbewegung entsteht. Zur Sammlung der während der Druckentlastung
ausgeblasenen Luft bzw. Wasserdampf ist im Bereich des Nutengrundes und der Anlagefläche
32" benachbart eine umlaufende Nut 43 vorgesehen.
Die Figuren 5A und 5B zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel einer unebenen Anlagefläche
32"', bei der diese ebenfalls mit einem Rücksprung 51 versehen ist, der wie der Rücksprung
41 nach den Figuren 4A und 4B vom Außenumfang der Anlagefläche 32" bzw. 32"' radial
nach innen ausgeht. Die Tiefe des jeweiligen Rücksprungs 41 bzw. 51 ist relativ gering.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Rücksprung 51 in Draufsicht gesehen etwa sichelförmig
ausgebildet, wobei der Abstand der kreisförmigen inneren Begrenzungslinie 52 zum Außenumfangsrand
der Anlagefläche 32"' in symmetrischer Weise abnimmt. In einem Bereich ist der Abstand
zwischen der Begrenzungslinie 52 und dem Außenumfang der Anlagefläche 32"' maximal
gleich der radialen Breite der Auflagefläche 32"' und im diametral gegenüberliegenden
Bereich gleich Null. Mit anderen Worten, die Begrenzungslinie 52 verläuft kreisförmig,
wobei der Kreis der Begrenzungslinie 52 entsprechend exzentrisch zum Kreis des Außenumfangs
der Anlagefläche 32'" verläuft. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist eine Sammelnut
53 für den abzublasenden Wasserdampf bzw. Luft vorgesehen. Bei diesem Ausführungsbeispiel
wird die axiale Verformung des Dichtungsringes 27 im Bereich des sichelförmigen Rücksprungs
51 erreicht.
1. Verschlußdeckel (12) für den Behälterstutzen (11) eines Behälterverschlusses (10),
mit einem aneinem Deckelaußenteil (21) gehaltenen Deckelinnenteil (21), das außenumfangsseitig
mit einer Ringnut (26) versehen ist, die von einem deckelaußenteilseitigen Ringsteg
(28) begrenzt ist und in die ein Dichtungsring (27) eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der deckelaußenteilseitige Ringsteg (28) mit einer unebenen Anlagefläche (32) für
den Dichtungsring (27) versehen ist.
2. Verschlußdeckel (12), bei dem die Ringnut (26) zusätzlich von einem behälterseitigen
Ringsteg (29) begrenzt ist, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der behälterseitige Ringsteg (29) mit einer unebenen Anlagefläche (37) für den Dichtungsring
(27) versehen ist.
3. Verschlußdeckel nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsring-Anlagefläche (32, 37) des deckelaußenteilseitigen Ringsteges (28)
und/oder des behälterseitigen Ringsteges (29) mit einer oder mehreren in die Ringnut
(26) ragenden und über den Umfang verteilten Stützrippen (33, 38) versehen ist.
4. Verschlußdeckel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützrippen (33) des deckelaußenteilseitigen Ringsteges (28) gegenüber den Stützrippen
(38) des behälterseitigen Ringsteges (29) winklig zueinander versetzt angeordnet sind.
5. Verschlußdeckel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Ringsteg (28, 29) jeweils ein Paar diametral gegenüberliegender Stützrippen
(33, 38) besitzt, wobei die beiden Paare um 90° zueinander versetzt angeordnet sind.
6. Verschlußdeckel nach mindestens einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die von der Anlagefläche (32, 37) axial abstehenden Stützrippen (33, 38)
eine der Breite des Ringsteges (28) entsprechende radiale Länge aufweisen.
7. Verschlußdeckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsring-Anlagefläche (33) des deckelaußenteilseitigen Ringsteges (28) mit
mindestens einem axialen Rücksprung (41) versehen ist, der vom Umfangsrand des Ringsteges
(28) ausgehend radial verläuft.
8. Verschlußdeckel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass an zwei einander diametralen Stellen ein Rücksprung (41) vorgesehen ist.
9. Verschlußdeckel nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Rücksprung (41) eine konvex geschweift ausgebildete innere Begrenzungslinie (42)
besitzt.
10. Verschlußdeckel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Rücksprung (51) eine sichelförmige Grundfläche aufweist.
11. Verschlußdeckel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die sichelförmige Grundfläche sich über den gesamten Umfang des deckelaußenteilseitigen
Ringstegs (28) erstreckt und dabei ihre radiale Breite von einer der Ringstegbreite
entsprechenden Breite stetig bis Null verändert.
12. Verschlußdeckel nach mindestens einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass an einem die Ringnut (26) zusätzlich begrenzenden behälterseitigen Ringsteg (29)
eine unebene Anlagefläche für den Dichtungsring (27) vorgesehen ist.
13. Verschlußdeckel nach mindestens einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Nutengrund (31) der Ringnut (26) in Verbreiterung der Anlagefläche (32) eine
umlaufende Rinne (43, 53) aufweist.
14. Behälterverschluß (10), mit einem Behälterstutzen (11) und einem Verschlußdeckel (12),
der zwischen einer Offenstellung, in der er von dem Behälterstutzen (11) abnehmbar
ist, und einer Schließstellung, in der er mit seinem Deckelinnenteil (22) in den Behälterstutzen
(11) axial hineinbewegt ist, bewegbar ist, wobei das Deckelinnenteil (22) außenseitig
mit einer Ringnut (26) versehen ist, die von einem deckelseitigen Ringsteg (28) begrenzt
ist und in die ein Dichtungsring (27) eingesetzt ist, und wobei der Behälterstutzen
(11) auf Höhe des Dichtungsrings (27), wenn der Verschlußdeckel (12) sich in Schließstellung
befindet, eine Dichtfläche (32) aufweist, an der dann der Dichtungsring (27) abdichtend
anliegt, wobei der Behälterstutzen (11) auf Höhe des Dichtungsrings (27), wenn der
Verschlußdeckel (12) sich in einer Stellung zwischen Schließ- und Offenstellung befindet,
eine radiale Stutzenerweiterung zur Erzeugung eines Druckentlastungsspalts zwischen
Dichtungsring (27) und Stutzenerweiterung aufweist, und wobei schließlich der Druckentlastungsspalt
über einen Druckentlastungsraum Verbindung zur Außenatmosphäre hat, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlußdeckel (12) nach Anspruch 1 und ggf. nach einem der folgenden Ansprüche
2 bis 13 ausgebildet ist.
1. A sealing cap (12) for the container feed pipe (11) of a container closure (10), comprising
a cap interior part (22) that is supported on a cap exterior part (21), the cap interior
part being provided on the exterior circumferential side with an annular groove (26),
which on the cap-exterior-part side is bordered by an annular bar (28) and into which
a sealing ring (27) is inserted, wherein the annular bar (28) on the cap-exterior-part
side is provided with an uneven contact surface (32) for the sealing ring (27).
2. The sealing cap (12), in which the annular groove (26) is also bordered by a container-side
annular bar (29), as recited in Claim 1, wherein the container-side annular bar (29)
is provided with an uneven contact surface (37) for the sealing ring (27).
3. The sealing cap as recited in Claim 1 and/or 2, wherein the sealing-ring contact surface
(32, 37) of the annular bar (28) on the cap-exterior-part side and/or the container-side
annular bar (29) is provided with one or more reinforcing ribs (33, 38) that are distributed
around the periphery and that protrude into the annular groove (26).
4. The sealing cap as recited in Claim 3, wherein the reinforcing ribs (33) of the annular
bar (28) on the cap-exterior-part side are arranged so as to be offset at an angle
from the reinforcing ribs (38) of the container-side annular bar (29).
5. The sealing cap as recited in Claim 4, wherein each annular bar (28, 29) has a pair
of reinforcing ribs (33, 38) that are diametrically opposite each other, the two pairs
being arranged so as to be offset from each other by 90°.
6. The sealing cap as recited in at least one of Claims 3 to 5, wherein the reinforcing
rib or ribs (33, 38) axially standing out from the contact surface (32, 37) have a
radial length that corresponds to the width of the annular bar (28).
7. The sealing cap as recited in Claim 1, wherein the sealing-ring contact surface (33)
of the annular bar (28) on the cap-exterior-part side is provided with at least one
axial setback (41), which radially emerges from the circumferential edge of the annular
bar (28).
8. The sealing cap as recited in Claim 7, wherein a setback (41) is provided on two locations
that are diametrically opposite each other.
9. The sealing cap as recited in Claim 7 or 8, wherein the setback (41) has an interior
border line (42) that is configured in a convex, curved manner.
10. The sealing cap as recited in Claim 7, wherein the setback (51) has a sickle-shaped
base.
11. The sealing cap as recited in Claim 10, wherein the sickle-shaped base extends over
the entire circumference of the annular bar (28) on the cap-exterior-part side and,
in this context, its radial width constantly changes from a width that corresponds
to the width of the annular bar down to zero.
12. The sealing cap as recited in at least one of Claims 7 to 11, wherein an uneven contact
surface for the sealing ring (27) is provided on a container-side annular bar (29)
that also borders the annular groove (26).
13. The sealing cap as recited in at least one of Claims 7 to 12, wherein the groove base
(31) of the annular groove (26) has a circumferential champfer (43, 53) representing
a widening of the contact surface (32).
14. A container closure (10), comprising a container feed pipe (11) and a locking cap
(12), which can move between an open position, in which it can be detached from the
container feed pipe (11), and a closed position, in which it along with its cap interior
part (22) is axially moved into the container feed pipe (11), whereby the cap interior
part (22) is provided on the exterior side with an annular groove (26), which is bordered
by a cap-side annular bar (28) and into which a sealing ring (27) is inserted, and
whereby the container feed pipe (11) at the level of the sealing ring (27), when the
locking cap (12) is in the closed position, has a sealing surface (32) which the container
feed pipe (11) then sealingly contacts, whereby the container feed pipe (11) at the
level of the sealing ring (27) has a radial pipe expansion for generating a pressure
relief gap between the sealing ring (27) and the pipe expansion, when the locking
cap (12) is in a position between the closed and the open positions, and whereby finally
the pressure relief gap is connected to the exterior atmosphere via a pressure relief
chamber, wherein the locking cap (12) is configured as recited in Claim 1 and, if
applicable, as recited in any of the succeeding Claims 2 to 13.
1. Bouchon de fermeture (12) pour le bec de récipient (11) d'une fermeture de récipient
(10), comportant un élément intérieur de bouchon (21) maintenu sur un élément extérieur
de bouchon (21), lequel élément intérieur est doté, sur le côté périphérique extérieur,
d'une rainure annulaire (26), qui est délimitée par une bride annulaire du côté de
l'élément extérieur du bouchon (28), et dans laquelle est introduite une bague d'étanchéité
(27), caractérisé en ce que la bride annulaire du côté de l'élément extérieur du bouchon (28) est dotée d'une
surface d'appui (32) non plane pour la bague d'étanchéité (27).
2. Bouchon de fermeture (12), dans lequel la rainure annulaire (26) est en outre délimitée
par une bride annulaire du côté récipient (29), selon la revendication 1, caractérisé en ce que la bride annulaire du côté récipient (29) est dotée d'une surface d'appui (37) non
plane pour la bague d'étanchéité (27).
3. Bouchon de fermeture selon la revendication 1 et / ou 2, caractérisé en ce que la surface d'appui pour la bague d'étanchéité (32, 37) de la bride annulaire du côté
de l'élément extérieur du bouchon (28) et / ou de la bride annulaire du côté récipient
(29) est dotée d'une ou plusieurs nervures d'appui (33, 38) mordant dans la rainure
annulaire (26) et réparties sur la périphérie.
4. Bouchon de fermeture selon la revendication 3, caractérisé en ce que les nervures d'appui (33) de la bride annulaire du côté de l'élément extérieur du
bouchon (28) sont disposées en étant décalées selon un certain angle par rapport aux
nervures d'appui (38) de la bride annulaire du côté récipient (29).
5. Bouchon de fermeture selon la revendication 4, caractérisé en ce que chaque bride annulaire (28, 29) possède respectivement une paire de nervures d'appui
(33, 38) diamétralement opposées, moyennant quoi les deux paires sont disposées en
étant décalées de 90° l'une par rapport à l'autre.
6. Bouchon de fermeture selon au moins l'une des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que la ou les nervures d'appui (33, 38) dépassant axialement de la surface d'appui (32,
37) ont une longueur radiale correspondant à la largeur de la bride annulaire (28).
7. Bouchon de fermeture selon la revendication 1, caractérisé en ce que la surface d'appui pour la bague d'étanchéité (33) de la bride annulaire du côté
de l'élément extérieur du bouchon (28) est dotée d'au moins un décrochement (41) axial,
lequel s'étend radialement en partant du bord périphérique de la bride annulaire (28).
8. Bouchon de fermeture selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'il est prévu un décrochement (41) à deux emplacements diamétralement opposés.
9. Bouchon de fermeture selon l'une quelconque des revendications 7 ou 8, caractérisé en ce que le décrochement (41) possède une ligne de délimitation intérieure (42) configurée
en étant cintrée de manière convexe.
10. Bouchon de fermeture selon la revendication 7, caractérisé en ce que le décrochement (51) présente une surface de fond en forme de faucille.
11. Bouchon de fermeture selon la revendication 10, caractérisé en ce que la surface de fond en forme de faucille s'étend sur toute la périphérie de la bride
annulaire du côté de l'élément extérieur du bouchon (28), et sa largeur radiale varie
alors régulièrement entre une largeur correspondant à celle de la bride annulaire
et zéro.
12. Bouchon de fermeture selon au moins l'une des revendications 7 à 11, caractérisé en ce que, sur la bride annulaire du côté récipient (29) délimitant en outre la rainure annulaire
(26), il est prévu une surface d'appui non plane pour la bague d'étanchéité (27).
13. Bouchon de fermeture selon au moins l'une des revendications 7 à 12, caractérisé en ce que le fond de rainure (31) de la rainure annulaire (26) présente, dans le prolongement
de la surface d'appui (32), une nervure périphérique (43, 53).
14. Bouchon de fermeture (10), comportant un bec de récipient (11) et un bouchon de fermeture
(12), qui peut passer d'une position d'ouverture, dans laquelle il peut être retiré
du bec du récipient (11), à une position de fermeture, dans laquelle il peut être
déplacé axialement avec son élément intérieur de bouchon (22) dans le bec du récipient
(11), moyennant quoi l'élément intérieur du bouchon (22) est doté, sur le côté extérieur,
d'une rainure annulaire (26), laquelle est délimitée par une bride annulaire du côté
récipient (28) et dans laquelle est introduite une bague d'étanchéité (27), et moyennant
quoi le bec de récipient (11) présente, à hauteur de la bague d'étanchéité (27), lorsque
le bouchon de fermeture (12) se trouve dans la position de fermeture, une surface
d'étanchéité (32), sur laquelle repose alors de manière étanche la bague d'étanchéité
(27), moyennant quoi le bec du récipient (11) présente, à hauteur de la bague d'étanchéité
(27), lorsque le bouchon de fermeture (12) se trouve dans une position intermédiaire
entre la position de fermeture et la position d'ouverture, un prolongement du bec
radial pour obtenir une fente d'évacuation de la pression entre la bague d'étanchéité
(27) et le prolongement du bec, et moyennant quoi, enfin, la fente d'évacuation de
la pression a une liaison avec l'atmosphère extérieure par l'intermédiaire d'un espace
d'évacuation de la pression, caractérisé en ce que le bouchon de fermeture (12) est configuré selon la revendication 1, et le cas échéant
selon l'une quelconque des revendications 2 et 13 suivantes.