[0001] Die Erfindung betrifft eine Kunststoff-Flasche zur Aufnahme einer Flüssigkeit, insbesondere
einer Lösung für die enterale Ernährung.
[0002] Zur enteralen Ernährung sind Systeme bekannt, die einen Behälter zur Aufnahme der
Nährlosung, ein an den Behälter angeschlossenes Überleitgerät und eine an das Überleitgerät
angeschlossene Sonde umfassen, über die dem Patienten die Nährlösung in den Magen
appliziert wird.
[0003] Es ist bekannt, die enteralen Nährlösungen in Flaschen bereitzustellen. Da es sich
bei enteralen Nährlösungen um empfindliche Produkte handelt, hat sich die Verwendung
von Glasflaschen als vorteilhaft erwiesen. Nachteilig ist jedoch, daß die Handhabung
von Glasflaschen aufgrund ihres hohen Gewichts sowie der Bruchgefahr erschwert ist.
[0004] Neben Glasflaschen sind auch Beutel zur Aufnahme von enteralen Nährlösungen bekannt.
Die Nährlösungsbeutel verfügen über einen eingeschweißten Anschlußstutzen, der mit
einer durchstechbaren Membran verschlossen ist. Beim Anschluß des Überleitgeräts wird
die Membran von einem Spike durchstochen, der in das Anschluß-System des Überleitgeräts
integriert ist.
[0005] Die Nährlösungsbeutel bestehen aus sauerstoffdichten Materialien mit einem niedrigen
Permeationskoeffizienten, die heißsterilisierbar sind, so daß nach dem Füllen die
Aseptik bzw. Keimarmut sichergestellt ist. Aufgrund ihres geringen Gewichts und der
einfachen Handhabung haben sich die Beutel in der Praxis bewährt.
[0006] Neben Glasflaschen sind auch Kunststoff-Flaschen bekannt, die im Extrusionsoder Spritzblasverfahren
hergestellt werden können. Zur Erzielung von guten Gasund Aromabarrieren werden im
allgemeinen Kunststoffe mit einem mehrschichtigen Aufbau verwendet. Bevorzugte Barrierematerialien
sind EVOH und PA.
[0007] Inzwischen stehen auch beschichtete Kunststoffe zur Verfügung, die nahezu ähnliche
Barriereeigenschaften wie Glas haben. Als Substrat für die Beschichtung wird meist
PET eingesetzt, das schon als Polymer im Vergleich zu Polyolefinen eine deutlich bessere
Barrierewirkung hat. Nachteilig ist jedoch, daß eine Heißsterilisation mit Dampf oder
Wasser bei Flaschen aus beschichtetem PET nicht möglich ist. Insofern sind derartige
Kunststofflaschen zur Aufnahme enteraler Nährlösung nur dann einsetzbar, wenn die
Abfüllung in die sterile Verpackung unter aseptischen Bedingungen erfolgt.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kunststoff-Flasche zur Aufnahme einer
Flüssigkeit, insbesondere einer enteralen Nährlösung zu schaffen, die ihre Aseptik
bzw. Keimarmut auch nach der Fertigung beibehält und gleichzeitig einen hohen Komfort
und eine hohe Sicherheit für den Anwender bietet.
[0009] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1.
[0010] Das Port-System der erfindungsgemäßen Kunststoff-Flasche weist einen die Flasche
steril verschließenden Verschlußstopfen und eine Abdeckung für den Verschlußstopfen
auf, wobei der Verschlußstopfen oder die Abdeckung als eine den Spike des Anschluß-Systems
aufnehmendes Führungsstück ausgebildet ist. Zur Herstellung einer Flüssigkeitsverbindung
ist der Stopfen mit einer von dem Spike durchstechbaren Schwächungszone versehen.
[0011] Mit dem Verschlußstopfen kann die Flasche sowohl unmittelbar nach der Fertigung als
auch nach dem Abfüllen steril verschlossen werden. Damit ist eine getrennte Fertigung
der Flasche unabhängig von dem Abfüllen möglich, was unter betriebswirtschaftlichen
Gesichtspunkten Vorteile bietet.
[0012] Der Stopfen sollte derart beschaffen sein, daß einerseits ein steriler Verschluß
gewährleistet und andererseits der Stopfen leicht zu lösen ist.
[0013] Die Kunststoff-Flasche kann mit dem bekannten Spritzblasverfahren hergestellt werden.
Dieses Verfahren umfaßt die Herstellung des Flaschenmundes als Vorformling im Spritzgießverfahren
und die anschließende Ausbildung des Flaschenkörpers im Blasverfahren. Danach erfolgt
die Beschichtung der spritzgeblasenen Flasche. Da das Blasverfahren unter Strahlungswärme
bei einer Temperatur von ca. 120°C erfolgt, kann die Kunststoff-Flasche als nahezu
steril angesehen werden. Auch ein Beschichtungsverfahren unter Plasma nach dem Blasen
des Flaschenkörpers zur Verbesserung der Barriere erhöht die Sterilität. Diese Sterilität
wird durch den sofortigen Verschluß der Flasche mit dem Stopfen beibehalten. Durch
den Verschluß und mit der aseptischen Abfüllung kann die Heißsterilisation entfallen,
die bei den bekannten Materialien, die sich durch eine mit Glas vergleichbare Barrierewirkung
auszeichnen, nicht möglich ist.
[0014] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Kunststoff-Flasche weist der Verschlußstopfen
einen äußeren zylindrischen Abschnitt auf, der in den Flaschenkörper dichtend einsetzbar
ist. An den äußeren zylindrischen Abschnitt schließt sich ein äußerer ringförmiger
Abschnitt an, der auf dem äußeren Rand des Flaschenkörpers dichtend aufliegt. Dieser
Verschlußstopfen läßt sich leicht lösen und dichtet sicher ab.
[0015] Eine besonders flache Bauweise wird dann erzielt, wenn der Verschlußstopfen als ein
den Spike des Anschlußsystems aufnehmendes Führungsstück ausgebildet ist. Zur Aufnahme
des Spike weist der Verschlußstopfen vorzugsweise einen inneren zylindrischen Abschnitt
auf, der konzentrisch in dem äußeren zylindrischen Abschnitt angeordnet ist. Vorzugsweise
ist die durchstechbare Schwächungszone in dem inneren zylindrischen Abschnitt versenkt
angeordnet. Der Raum vor der Schwächungszone wird dann von der Abdeckung steril und
keimfrei gehalten. Die Flasche bietet damit nicht nur produktionstechnische Vorteile,
sondern auch die erforderliche mikrobiologische Sicherheit ist gewährleistet.
[0016] Die Abdeckung für den Verschlußstopfen kann eine Schraubkappe oder eine Folie sein.
Die Schraubkappe hat den Vorteil, daß der Verschlußstopfen sicher verklemmt werden
kann.
[0017] Wenn nicht der Verschlußstopfen als Führungsstück für den Spike ausgebildet ist,
weist die Schraubkappe vorzugsweise einen zylindrischen Abschnitt zur Aufnahme des
Spike auf. Der zylindrische Abschnitt steht vorzugsweise nach außen, kann aber auch
nach innen vorstehen, und ist vorzugsweise mit einem Abbrechteil verschlossen, das
nicht nur dem bakteriellen Schutz der Einstichstelle dient, sondern auch einen Originalitätsverschluß
darstellt.
[0018] Zur Erzielung einer guten Gas- und Aromabarriere besteht der Verschlußstopfen aus
einem sauerstoffdichten Material mit einem niedrigen Permeationskoeffizienten. Der
flächenbezogene Permeationskoeffizient sollte kleiner als 30 cc/m
2 d bar, vorzugsweise kleiner als 1 cc/m
2 d bar sein. Dabei sollte die durch das Flaschenmaterial bzw. die Beschichtung der
Flasche vorgegebene Gesamtbarriere der Flasche durch den Verschluß um nicht mehr als
den Faktor 2 verschlechtert werden.
[0019] Bei der Ausführungsform mit der Schraubkappe als Abdeckung kann die erforderliche
Barriere auch dadurch hergestellt werden, daß zwischen Schraubkappe und Verschlußstopfen
eine Dichtungsscheibe aus einem sauerstoffdichten Material mit einem niedrigen Permeationskoeffizienten
eingelegt ist. Dies hat den Vorteil, daß der Verschlußstopfen selbst nicht aus sauerstoffdichtem
Material bestehen muß. Für den Stopfen können also Materialien verwendet werden, die
eine höhere Flexibilität haben als die bekannten Materialien mit Barrierewirkung.
Damit kann die Dichtigkeit des Verschlußstopfens leichter hergestellt werden.
[0020] Bei der Ausführungsform mit einer Folie als Abdeckung ergeben sich die gleichen Vorteile,
wenn die Folie aus sauerstoffdichtem Material besteht. Zur Vereinfachung der Handhabung
ist die mit dem Verschlußstopfen versiegelte Folie vorzugsweise als Abreißlasche ausgebildet.
[0021] Im folgenden werden verschiedene Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Kunststoff-Flasche
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert.
[0022] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Kunststoff-Flasche, deren Portsystem einen Verschlußstopfen mit innenliegender
Spikeführung und eine Schraubkappe als Abdeckung aufweist,
- Fig. 2
- ein weiteres Ausführungsbeispiel des Portsystems, das eine zwischen Schraubkappe und
Verschlußstopfen eingelegte Dichtungsscheibe aus sauerstoffdichtem Material aufweist,
- Fig. 3
- ein drittes Ausführungsbeispiel des Portsystems, dessen Schraubkappe als Führungsstück
für den Spike ausgebildet ist und
- Fig. 4
- ein viertes Ausführungsbeispiel des Portsystems mit einer abreißbaren Folie als Abdeckung
für den Verschlußstopfen.
[0023] Die Kunststoff-Flasche umfaßt einen sich aus Flaschenbauch, Flaschenhals und Flaschenmund
zusammensetzenden Flaschenkörper 1 und ein Port-System 2.
[0024] Figur 1 zeigt in geschnittener Darstellung den Flaschenmund der Kunststoff-Flasche
mit Port-System 2. Der Flaschenkörper besteht aus einem sauerstoffdichten Kunststoff
mit einem niedrigen Permeationskoeffizienten. Der Kunststoff ist ein polymeres Substrat,
beispielsweise PET, das mit einem Nichtpolymer, beispielsweise SiO
x beschichtet ist. Für den Transport der Flasche, insbesondere während des Abfüllvorgangs,
weist der Flaschenmund 1 einen umlaufenden Rand 1a auf.
[0025] Das Portsystem 2 umfaßt einen Verschlußstopfen 3 und eine Schraubkappe 4. Zum Anschluß
des Überleitgeräts wird der Spike in das Führungsstück 7 des Verschlußstopfens 3 eingesetzt,
und der Verschlußstopfen 3 wird mit dem Spike durchstochen. An der Innenseite der
Schraubkappe 4 ist ein Innengewinde 11a vorgesehen, während an der Außenseite des
Flaschenmundes 1 oberhalb des ringförmigen Ansatzes 1a ein Außengewinde 11b vorgesehen
ist. Die Schraubkappe 4 hält den Verschlußstopfen 3 klemmend fest. Der Verschlußstopfen
besteht wie der Flaschenkörper aus sauerstoffdichtem Material mit niedrigem Permeationskoeffizienten,
beispielsweise kleiner als 30 cc/m
2 d bar, vorzugsweise kleiner als 1 cc/m
2 d bar. Er weist einen äußeren zylindrischen Abschnitt 5 auf, der dichtend im Flaschenmund
1 sitzt. An den äußeren zylindrischen Abschnitt schließt sich ein äußerer ringförmiger
Abschnitt 6 an, der dichtend auf dem äußeren Rand des Flaschenmundes aufliegt. Darüber
hinaus weist der Verschlußstopfen 3 einen inneren zylindrischen Abschnitt 7 auf, der
konzentrisch in dem äußeren zylindrischen Abschnitt 5 angeordnet ist. Der innere zylindrische
Abschnitt 7 dient als Führungsstück zur Aufnahme eines nicht dargestellten Spike eines
Anschlußsystems zum Überführen der enteralen Nährlösung. Der innere zylindrische Abschnitt
7 ist mit einem Bodenstück 8 verschlossen, das eine Schwächungszone 9 aufweist, die
von einer kreisförmigen Sollbruchlinie 10 begrenzt ist.
[0026] Da Flaschenkörper und Verschlußstopfen bereits aus sauerstoffdichtem Material bestehen,
werden an die Barriereeigenschaften der Schraubkappe keine hohen Anforderungen gestellt.
[0027] Die Kunststoff-Flasche wird im bekannten Spritzblasverfahren hergestellt. Zunächst
wird der Flaschenmund 1 im Spritzgießverfahren als Vorformling gefertigt, wobei sich
durch den Spritzgießprozeß sehr enge Bauteiltoleranzen erzielen lassen. Anschließend
wird der Flaschenkörper im Spritzblasverfahren hergestellt, wobei der Flaschenkörper
unter Strahlungswärme bei ca. 120°C und hohem Druck durch den Flaschenmund aufgeblasen
wird. Aufgrund der hohen Temperaturen ist der Flaschenkörper nahezu steril. Die Sterilität
wird dadurch beibehalten, daß der Flaschenkörper sofort nach der Herstellung mit dem
Stopfen verschlossen wird.
[0028] In einem von der Fertigung der Flasche völlig unabhängigen Prozeß kann die Flasche
nun mit den bekannten Prozessen aseptisch befüllt werden, wobei der Verschlußstopfen
erst unmittelbar vor dem Füllvorgang abgenommen wird. Direkt nach dem Befüllen wird
der Flaschenmund wieder mit dem Stopfen verschlossen. Zum Schluß wird die Schraubkappe
aufgeschraubt.
[0029] Figur 2 zeigt eine alternative Ausführungsform des Port-Systems der Kunststoff-Flasche
von Figur 1. Die einander entsprechenden Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen
versehen. Das Ausführungsbeispiel von Figur 2 unterscheidet sich von der Ausführungsform
von Figur 1 dadurch, daß eine zusätzliche Dichtungsscheibe 12 aus einem sauerstoffdichtem
Material mit niedrigem Permeationskoeffizienten, beispielsweise kleiner als 30 cc/m
2 d bar, vorzugsweise kleiner als 1 cc/m
2 d bar, zwischen Schraubkappe 4 und Verschlußstopfen 3 eingelegt ist. Der Verschlußstopfen
selbst besteht bei diesem Ausführungsbeispiel aus PP, d. h. nicht aus einem sauerstoffdichtem
Material. Derartige Materialien lassen sich leichter im Spritzgießverfahren herstellen
und haben eine höhere Flexibilität als die bekannten Barrierematerialien.
[0030] Figur 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Kunststoff-Flasche. Die einander
entsprechenden Teile sind wieder mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Das Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich von der Ausführungsform gemäß Figur 1 durch die Form des Verschlußstopfens
3' und der Schraubkappe 4'. Die Schraubkappe 4' weist einen rohrförmigen Abschnitt
13 mit Außengewinde 14 auf, der nach außen vorsteht. Der rohrförmige Abschnitt 13
nimmt einen zylindrischen Abschnitt 15 auf, der als Führung für den Spike dient. Das
Führungsstück 15 ist mit einem Abbrechteil 16 mit zwei flügelförmigen Ansätzen 16a,
16b verschlossen.
[0031] Der Verschlußstopfen 3' weist einen Bodenteil 17 mit einer zentralen Vertiefung 18
auf, die von einem Bodenstück 19 verschlossen ist, das wieder über eine Schwächungzone
20 verfügt, die von einer ringförmigen Schwächungslinie begrenzt ist.
[0032] Bei dieser Ausführungsform braucht zum Anschluß des Spike die Schraubkappe 4' nicht
abgenommen zu werden. Der Spike wird nach Entfernen des Abbrechteils 16 in das Führungsstück
15 eingeschoben und der Verschlußstopfen 3' durchstochen.
[0033] Figur 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Kunststoff-Flasche mit einem Port-System,
das sich von der Ausführungsform gemäß Figur 1 dadurch unterscheidet, daß anstelle
einer Schraubkappe eine als Abreißlasche ausgebildete Folie 21 vorgesehen ist, die
mit der Oberseite des Verschlußstopfens 3 verschweißt ist. Die Folie 21 besteht aus
sauerstoffdichtem Material mit niedrigem Permeationskoeffizienten, so daß der Verschlußstopfen
aus flexibleren Materialien mit schlechteren Barriereeigenschaften bestehen kann.
Die Verschweißung von Folie und Stopfen kann mit den bekannten Ultraschall-Schweißverfahren
erfolgen.
1. Kunststoff-Flasche zur Aufnahme einer Flüssigkeit, insbesondere einer Lösung für die
enterale Ernährung, mit einem Flaschenkörper (1) und einem Port-System (2) zum Anschluß
eines Anschluß-Systems mit einem Spike zum Überführen der enteralen Nährlösung,
dadurch gekennzeichnet, daß das Port-System (2) einen die Flasche steril verschließenden Verschlußstopfen (3,3')
und eine Abdeckung (4, 4', 21) für den Verschlußstopfen aufweist, wobei der Verschlußstopfen
oder die Abdeckung als den Spike des Anschluß-Systems aufnehmendes Führungsstück ausgebildet
und der Stopfen zur Herstellung einer Flüssigkeitsverbindung mit einer von dem Spike
durchstechbaren Schwächungszone (9, 20) versehen ist.
2. Kunststoff-Flasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußstopfen (3) einen äußeren zylindrischen Abschnitt (5) aufweist, der
in den Flaschenkörper dichtend einsetzbar ist.
3. Kunststoff-Flasche nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich an den äußeren zylindrischen Abschnitt (5) des Verschlußstopfens (3) ein äußerer
ringförmiger Abschnitt (6) anschließt, der auf dem äußeren Rand des Flaschenkörpers
dichtend aufliegt.
4. Kunststoff-Flasche nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsstück für den Spike ein innerer zylindrischer Abschnitt (7) des Verschlußstopfens
(3) ist, der konzentrisch in dem äußeren zylindrischen Abschnitt (5) angeordnet ist.
5. Kunststoff-Flasche nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung eine Schraubkappe (4,4') ist.
6. Kunststoff-Flasche nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsstück ein zylindrischer Abschnitt (15) der Schraubkappe (4') ist.
7. Kunststoff-Flasche nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Abschnitt (15) der Schraubkappe (4') mit einem Abbrechteil (16)
verschlossen ist.
8. Kunststoff-Flasche nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Schraubkappe (4) und dem Verschlußstopfen (3) eine Dichtungsscheibe
(12) aus einem sauerstoffdichten Material mit einem niedrigen Permeationskoeffizienten
eingelegt ist.
9. Kunststoff-Flasche nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung eine Folie (21) aus einem sauerstoffdichten Material mit einem niedrigen
Permeationskoeffizienten ist, die mit dem Verschlußstopfen (3) versiegelt ist.
10. Kunststoff-Flasche nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie als Abreißlasche (21) ausgebildet ist.
11. Kunststoff-Flasche nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußstopfen (3) aus einem sauerstoffdichten Material mit einem niedrigen
Permeationskoeffizienten besteht.
12. Kunststoff-Flasche nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwächungszone (9, 20) von einer kreisförmigen Sollbruchlinie (10) begrenzt
ist.