[0001] Die Erfindung betrifft eine Fixiervorrichtung zur Fixierung eines beim Vergießen
mit Beton eine Aussparung erzeugenden Vergusselements an einem Verschalungselement,
wobei das Vergusselement eine Wandung aus blechartigem Flachmaterial und eine dem
Verschalungselement zugewandte Abdeckung, die unter Betriebsbedingungen beim Vergießen
ortsfest an der Wandung des Vergusselements gehaltert ist, aufweist, sowie ein Verfahren
zur Herstellung einer Fixiervorrichtung.
[0002] In der Bewehrungstechnik zur Verbindung von Betonelementen, Tragwerksplanung und
Fertigteilproduktion ist es notwendig, möglichst tragfähige Fugen herzustellen, die
dann auf der Baustelle oder bereits in der Produktionsstätte mit weiteren Fugen verbunden
oder stumpf als Wandstöße, stumpf oder über Eck, sowie Wand-Deckenverbindungen angesetzt
werden können. Nur wenn eine entsprechende Verdichtung des Fugenbetons sichergestellt
ist, kann die Fugenverbindung die ausgeführten Kräfte, insbesondere Querkräfte parallel
und senkrecht zur Verbindungsfuge einwandfrei übertragen.
[0003] Zur Herstellung der Verbindungsfugen werden im Stand der Technik statt Trapezfugenhölzem
verschiedene Systeme bereitgestellt, wodurch die Unfallgefahr durch herausstehende
Bewehrungsstäbe vermindert wird. Verbreitet ist der Einsatz von trapezförmigen Stahlblechschienen,
Verwehrkästen, in der sich herausklappbare, flexible Verbindungsschlaufen befinden.
Ein derartiger Kasten weist beidseitig Bügel mit bestimmten Verankerungslängen auf.
Beim Einsetzen vor dem Verguss sind die Verbindungsschlaufen einer Seite durch Abdeckungen
verschlossen, die nach dem Guss entfernt werden können.
[0004] Im Stand der Technik werden derartige Schienen beziehungsweise Bewehrungen auf die
Verschalung genagelt. Problematisch wird dies bei Stahlverschalungen. Zudem werden
die Schienen und die Verschalungen durch das Nageln beschädigt. Eine Alternative ist
das Kleben mit Doppelklebeband, wobei jedoch die Schalung entfettet und glatt sein
muss oder das Befestigen mit Heißkleber. Hierzu wird ein besonders ebener Blechflansch
benötigt. Zudem sind die Klebematerialien teuer und nur einmal zu verwenden.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Fixierungssystem für ein Vergusselement
an einem Verschalungselement bereitzustellen, das die Nachteile des Stands der Technik
vermeidet und sicher und vielseitig einsetzbar ist.
[0006] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Fixierungsvorrichtung zur Fixierung eines beim
Vergießen mit Beton eine Aussparung erzeugenden Vergusselements an einem Verschalungselement,
wobei das Vergusselement eine Wandung aus blechartigem Flachmaterial und eine dem
Verschalungselement zugewandte Abdeckung, die unter Betriebsbedingungen beim Vergießen
ortsfest an der Wandung des Vergusselements gehaltert ist, aufweist, wobei das Verschalungselement
zumindest abschnittsweise ferromagnetisch ist und ein Haftmagnetelement zur ortsfesten
Fixierung des Vergusselements an ferromagnetischen Abschnitten des Verschalungselements
mit einer Haltestruktur, deren umfangsmäßige Einhüllende im wesentlichen einer Hauptumfangskontur
des Haftmagnetelements entspricht, in einer Aufnahmeöffnung der Abdeckung des Vergusselements
auszugs- und verschiebesicher gehalten ist.
[0007] Die Fixiervorrichtung ermöglicht einen festen Halt des Vergusselements an der Verschalung
während des Gusses und beim Aushärten. Wenn die Verschalung abgenommen wird, ist keine
weitere Fixierung mehr notwendig. Das Haftmagnetelement wird dann entweder mit der
Verschalung abgenommen oder verbleibt im Vergusselement und wird nachträglich daraus
entfernt und kann wiederverwendet werden. Je nach Haftkraft des verwendeten Haftmagnetelements
können angreifende Kräfte verschiedenster Größen abgefangen werden, ohne dass das
Vergusselement gegenüber der Verschalung verrutscht. Durch die Auszug- und Verschiebesicherheil
des Haftelements in der Aufnahmeöffnung ist das Vergusselement sehr genau und sicher
auf der Verschalung fixiert. Voraussetzung für eine gute Fixierung ist natürlich,
dass die Abdeckung einen ausreichenden Halt an der Wandung des Vergusselements aufweist,
so dass die Haltekräfte des Haftmagnetelements voll bis zur betonzugewandten Wandung
des Vergusselements übertragen werden können. Die Erfindung ermöglicht eine flexible
Handhabung der Fixiervorrichtung abgestimmt auf die Betoneigenschaften und die Eigenschaften
des herzustellenden Bauteils. Die Verschalungselemente und die Vergusselemente werden
durch die Verwendung des Haftmagnetelements beim Fixieren insbesondere in den tragenden
Abschnitten wie der Wandung des Vergusselements nicht beschädigt. Es sind weiterhin
keine speziellen Anforderungen an die Oberflächengüte des Verschalungselements oder
der Abdeckung des Vergusselements zu stellen. Die Stärke und die Anzahl der Magnete
sind individuell an die Anforderungen bei unterschiedlichsten Vergusselementen anzupassen.
[0008] Zudem kann die Position des Vergusselements auf der Verschalung so oft wie nötig
geändert und angepasst werden, ohne dass ein erneutes Aufbringen einer Haftsubstanz
notwenig wäre. Das Haftmagnetelement ist nach dem Entfernen aus dem Vergusselement
immer wieder verwendbar und in unterschiedliche Vergusselemente einsetzbar. Vergusselement
kann auch jedes Vergusselement sein, in das ein Haftmagnetelement so eingebracht werden
kann, dass ein Mindestmaß an Last, die durch den eingegossenen und aushärtenden Beton
entsteht, getragen werden kann, ohne dass die Fixierung verrutscht oder sich löst,
beispilsweise kann es sich auch um ein Trapezfugenholz handeln, in das eine Vertiefung
gebohrt und ein Haftmagnetelement eingepasst wird. Die Hauptumfangskontur des Haftmagnetelements
entspricht in der Regel der Außenumfangskontur und gewährleistet zusammen mit der
Geometrie der Abdeckung ortsfesten Halt bei Betoneinfüllung und -aushärtung. Liegt
ein großer Außenumfang vor, ist eine gute Abstützung auch bei dünner Abdeckung gegeben.
[0009] Ein zusätzlicher Halt in axialer Richtung ist gegeben, wenn die Abdeckung an der
Aufnahmeöffnung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Ringstegen des Haftmagnetelements
in seinem Sitz eingezwängt ist. Das Haftelement ist zuverlässig in alle Hauptkraftangriffsrichtungen
gesichert, insbesondere auch gegen eine seitliche Verschiebung.
[0010] Ein gute Auszugssicherheit ist gewährleistet, wenn das Haftmagnetelement durch eine
Haltestruktur in Form von die Abdeckung an der Aufnahmeöffnung hintergreifende Nasen
gehalten ist.
[0011] Eine angepasste Auslegung der Haltestruktur des Haftmagnetelements und somit verringerte
Kosten bei der Herstellung sind gewährleistet, wenn die Geometrie und Dimensionierung
der Hauptumfangskontur und Haltestruktur des Haftmagnetelements und der korrespondierenden
Aufnahmeöffnung der Abdeckung im wesentlichen unter Berücksichtigung von Dicke, Breite
und Material der Abdeckung derart gewählt sind, dass das Haftmagnetelement auszug-
und verschiebesicher gehalten ist. Die Auszugsicherheit des Haftmagnetelements ist
auch bei unterschiedlichen Vergusselementen insbesondere Schienen oder Bewehrungen
gegeben, wenn nur eine Abstimmung mit den Geometrien und Materialien der Abdeckungen
stattfindet. Somit ist auf einfache Weise ein nachträglicher Einbau der Fixiervorrichtung
in bereits gefertigte Vergusselemente möglich.
[0012] Ein einfacher Richtwert zur Sicherstellung der Auszugsicherheit ist es, wenn der
Durchmesser des Haftmagnetelements annähernd der Breite der Abdeckung entspricht.
Es kann somit unter Gewährleistung der Funktion auf komplizierte Berechnungen bezüglich
der Stabilität verzichtet werden.
[0013] Insbesondere als Nachrüstsatz ist es interessant, wenn das Haftmagnetelement in ein
Bewehrungsanschlussprofil mit Profilabdeckung einsetzbar ist. Diese Profile sind somit
vor Ort mit einem Haftmagnetelement zu versehen und können an die dort herrschenden
Bedingungen flexibel angepasst werden, ohne das vorher weitere Berechnungen stattfinden
müssten.
[0014] Eine einfache Bedienbarkeit des Haftmagnetelements beim Einsetzen in die und Herausnehmen
aus der Abdeckung ist gegeben, wenn das Haftmagnetelement einen Werkzeugeingriff aufweist,
durch den das Haftmagnetelement in die Aufnahmeöffnung einzudrehen oder herauszudrehen
ist.
[0015] Wenn das Haftmagnetelement einstückig mit einer Rundsäge ausgebildet ist, mit der
eine an die Hauptumfangskontur des Haftmagnetelements angepasste Aufnahmeöffnung in
der Abdeckung aussägbar ist, ist ein haltbares, genau angepasstes und zugleich immer
wieder verwendbares Spezialwerkzeug zusammen mit dem Haftmagnetelement bereitgestellt.
Die Rundsäge kann dabei als verlängerter Fortsatz der Hauptumfangskontur des Haftmagnetelements
ausgebilden sein, wobei sie an der untersten Kante Sägezähne aufweist. Durch eine
derartige Vorrichtung wird einerseits mit dem Haftmagnetelement zugleich eine genau
passende Säge verbunden. Im eingebauten Zustand sind die Zähne zudem der Vergussschiene
zugewandt, es besteht somit keine Verletzungsgefahr. Darüberhinaus ist eine derartige
Säge auch noch sehr stabil, da sie annähernd der Dicke des Haltegewindes des Haftelements
entspricht.
[0016] Ein Verrutschen der Rundsäge beim Eindrehen wird vermieden, wenn das Haftmagnetelement
eine Zentriervorrichtung zum Aufsetzen und Eindrehen der Rundsäge in die Abdeckung
aufweist.
[0017] Ein sehr guter Halt des Haftmagnetelements ist gegeben, wenn an die Rundsäge ein
Außengewinde an der Außenumfangskontur des Haftmagnetelements anschließt, mit dem
das Haftmagnetelement in die mit der Rundsäge aussägbare Aufnahmeöffnung der Abdeckung
auszugs- und verschiebesicher eindrehbar ist.
[0018] Vorteilhaft ist es, wenn das Haftmagnetelement eine bajonettverschlußartige Haltestruktur
aufweist. Auf diese Weise ist ein verschiebe- und auszugssicherer Halt gegeben, der
leicht gelöst und wieder hergestellt werden kann.
[0019] Eine sehr stabile und einfach herzustellende Halterung liegt vor, wenn die Haltestruktur
zumindest zwei gegenüberliegende Haltespalte aufweist, die durch Drehen des Haftmagnetelements
in Hintergriff mit einem als Hintergreifabschnitt ausgebildeten Befestigungsabschnitt
bringbar sind. Durch den Einsatz von Haltespalten, die vorzugsweise parallel zur Unterseite
des Haftmagnetelements ausgerichtet sind, ist eine Absicherung des Sitzes nach oben
und nach unten in Richtung der Verrgussschiene gegeben. In beide Richtungen liegt
ein Formschluss vor, der auch sehr starken Kräften, die beim Betronvergießen auftreten
können, gewachsen ist.
[0020] Wenn die Haltespalte eine in Drehrichtung abnehmende Höhe aufweisen, so dass beim
Drehen an dem Hintergreifabschnitt der Wandung eine Klemmwirkung einsetzt, wird eine
variable, an unterschiedliche Dicken des Hintergreifabschnitts anpassbare Haltestruktur
geliefert.
[0021] Vorteilhaft ist es, wenn die Befestigungsabschnitte als nach in den Innenbereich
des Vergusselements abgewinkelte Oberkanten ausgebildet sind, und die Haltespalte
dazu korrespondierend ausgebildet sind. In diesem Fall ist auch der Befestigungsabschnitt
an der Vergusschiene mit einfachen Mitteln kostengünstig und zugleich stabil herstellbar.
Die Haltestruktur kann für verschiedene Vergusschienen verwendet werden, wobei lediglich
eine Anpassung der Größe der abgewinkelten Oberkanten erfolgen muss.
[0022] Eine sehr stabile Haltestruktur wird bereitgestelt, wenn das Haftmagnetelement eine
ovale Halterungsplatte an der Unterseite aufweist, die an den Begrenzungen des längeren
Durchmessers Haltespalte aufweist, die in Hintergriff mit abgewinkelöten Oberkanten
des Vergusselements bringbar sind. Unter dem Haftmagnetelemenmt befindet sich eine
länglich ovale Halterungsplatte. An den Enden, die dem größeren Durchmesser des Ovals
entsprechen, befinden sich Einrichtungen, die in Hintergriff mit den Hintergreifelement
gebracht werden können. Dies geschieht durch Drehen um eine Längsachse des Haftmagnetelements.
Bei den Einrichtungen handelt es sich vorzugsweise um herauskragende Begrenzungen,
wodurch ein Hintergreifen des Hintergreifelements in Art eines stabilen Formschlusses
möglich ist. Insbesondere kann es sich auch um einen Randsteg handeln, der eine Abdeckung
für die Vergussschiene trägt.
[0023] Die Vergussschiene wird gegen ein Eindringen von Beton geschützt, wenn das Vergusselement
eine dem Verschalungselement zugewandte Abdeckung aufweist, die bei eingesetztem Haftmagnetelement
beim Vergießen zumindest abschnittsweise ortsfest an dem Befestigungsabschnitt und/oder
an dem Schenkel der Wandung des Vergusselements befestigt ist.
[0024] Vorteilhaft ist es, wenn die Abdeckung Rand-Sollbruchstellen aufweist, die lokal
durch das Einsetzen und Drehen der Haltestruktur durchbrechbar ist. Die Abdeckung
wird allenfalls an der Stelle, an der das Haftmagnetelement eingesetzt wird abschnittsweise
entfernt. Das Durchbrechen ist auf die Sollbruchstellen beschränkt und umfasst keine
weiteren Bereiche der Abdeckung. Die Haltespalte des eingesetzten und gedrehten Haftmagnetelements
umgreifen also vorzugsweise eine Höhe, die durch die Dicke der Oberkante mit der aufgebrachten
Abdeckung gegeben ist.
[0025] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es weiterhin, ein Verfahren zur Herstellung
einer Fixiervorrichtung zwischen einem Vergusselement, insbesondere mit Abdeckung,
und einer Verschalung zu liefern, das einfach und sicher ist.
[0026] Die Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren zur Herstellung einer Fixiervorrichtung
zwischen einem Vergusselement, insbesondere mit Abdeckung, und einer Verschalung,
insbesondere einer Fixiervorrichtung nach den Ansprüchen, wobei in die Abdeckung des
Vergusselements eine Aufnahmeöffnung gebohrt wird, in die ein Haftmagnetelement auszugssicher
eingesetzt wird und/oder dass ein Haftmagnetelement zwischen die Befestigungsabschnitte
der Wandung eingesetzt wird und das Vergusselement mittels des Haftmagnetelements
an einem ferromagnetischen Abschnitt der Verschalung fixiert wird.
[0027] Vorteilhaft ist es, wenn das Haftmagnetelement an seiner Hauptumfangskontur mit einem
Gewinde versehen wird und in die Aufnahmeöffnung oder mittels der Haltestruktur zwischen
die Befestigungsabschnitte eingedreht wird.
[0028] Vorteilhaft ist es, wenn die Aufnahmeöffnung in der Abdeckung beim Eindrehen des
Gewindes erzeugt wird. Damit wird der Verfahrensschritt zur gesonderten Herstellung
der Aufnahmeöffnung vermieden und eine an das Haftmagnetelement genau angepasste Aufnahmeöffnung
erzeugt.
[0029] Vorteilhaft ist es, wenn das Haftmagnetelement mittels eines Bedienelements bedienbar
ist, durch das das Haftmagnetelement in die Aufnahmeöffnung eingedreht wird. Dann
werden insbesondere eventuelle Verletzungen an einem scharfen Gewinde vermieden. Somit
kann ein sehr fester Halt des Haftmagnetelements erzeugt und wieder gelöst werden.
[0030] In den nachfolgenden Figuren werden Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben.
[0031] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Vergussschiene mit Abdeckung mit Haftmagnetelement,
- Fig. 2
- einen Schnitt durch eine Vergussschiene mit Haftmagnetelement,
- Fig. 3
- einen Schnitt durch ein Haftmagnetelement mit Rundsäge und
- Fig. 4
- einen Schnitt durch ein Haftmagnetelement mit Haltespalten.
[0032] Fig. 1 zeigt eine dreidimensionale Darstellung einer Vergussschiene 1. Der vom Beton
umfasste Bereich 2 der Vergussschiene 1 ist rinnenförmig aufgebaut mit Wandungen 3
und einer Grundfläche 4. Die Vergussschiene 1 weist eine Höhe 5, die nahezu der Höhe
der Wandungen 3 entspricht, eine Breite 7 und eine Länge 6 auf. Die Vergussschiene
1 ist an ihrer einer Verschalung zugewandten Seite 8 durch eine Abdeckung 9 verschlossen,
die einen überstehenden Abschnitt 10 der Wandungen 3 umgreift. Die Abdeckung 9 wird
entweder entlang der Längsachse 11 der Vergussschiene 1 eingeschoben oder auf die
Vergussschiene 1 geklipst.
[0033] Auf der der Verschalung zugewandten Seite 8 ist in eine Aufnahmeöffnung 12 der Abdeckung
9 ein Haftmagnetelement 13 auszugsicher eingedreht. Das Haftmagnetelement 13 hat einen
kreisförmige Oberflächenbereich 14, in dem mehrere, nebeneinander kreisförmig angeordnete
Haftmagnete 15 angeordnet sind. Das Haftmagnetelement weist einen Durchmesser 26 auf,
der eine ausreichende Auszugssicherheit bezogen auf die an der Abdeckung 9 anliegenden
Fläche der Aufnahmeöffnung 12 aufweist. Die Auszugssicherheit wird insbesondere durch
eine große Einsatzfläche des Haftmagnetelements gegeben. Berücksichtigt wird dabei
auch noch die Widerstandskraft der Abdeckung 9 gegen Durchbiegungen. Diese ist insbesondere
gegeben, wenn der Abstand 27 des Haftmagnetelements 13 vom Rand 31 der Abdeckung 9
im Verhältnis zum Durchmesser 26 des Haftmagnetelements 13 klein ist sowie an die
Dicke 20 der Abdeckung 9 und die Materialeigenschaften der Abdeckung 9 insbesondere
bezüglich ihrer Elastizität angepasst ist. Da die Dicke 20 der Abdeckung 9 in der
Regel vorgegeben ist, darf der Durchmesser 26 des Haftmagnetelements 13 an seiner
Hauptumfangskontur 17 nicht zu klein sein.
[0034] Diese Vergussschiene 1 wird mit der der Verschalung zugewandten Seite 8 an die Verschalung
angesetzt und haftet aufgrund der Magnetkraft des Haftmagnetelements 13 an ferromagnetischen
Abschnitten der Verschalung.
[0035] Zu Herstellung der Fixiervorrichtung wird eine Aufnahmeöffnung 12 in die Abdeckung
9 gebohrt. Dies kann bei abgenommener Abdeckung 9 geschehen oder vorgenommen werden,
wenn die Abdeckung 9 bereits auf der Vergussschiene 1 angeordnet ist. An der in diesem
Ausführungsbeispiel konisch in Axialrichtung 25 des Haftmagnetelements 13 zulaufenden
Hauptumfangskontur 17 des Haftmagnetelements 13 ist das Haftmagnetelement 13 mit einem
Gewinde 19 versehen. Das Gewinde 19 weist eine an die Abdeckung 9 angepasste Ganghöhe
18 auf. Ein zentral angeordneter Werkzeugeingriff 16 ermöglicht ein Hinein- oder Herausdrehen
des Haftmagnetelements 13.
[0036] Wie in Fig. 2 dargestellt, entspricht die Ganghöhe 18 im wesentlichen der Dicke 20
der Abdeckung 9. Auf diese Weise ist das Haftmagnetelement 13 sicher in der Abdeckung
9 gehalten. Auf eine komplementäre Innengewindebohrung in der Abdeckung 9 kann verzichtet
werden, da sich das Außengewinde 19 des Haftmagnetelements 13 in das Material der
Abdeckung 9 einschneidet oder aufgrund der konischen Ausbildung der Hauptumfangskontur
17 eingezwängt wird. Die Abdeckung 9 umgreift den abgebogenen Randabschnitt 10 der
Wandung 3 der Vergussschiene 1 und überträgt somit die Haltekräfte des Haftmagnetelements
13 auf die Vergussschiene 1. Der Werkzeugeingriff 16 ist in dieser Ausführungsform
so ausgebildet, dass durch Verdrehen einer mit dem Werkzeugeingriff 16 verbundenen
Gewindeschraube 28 eine Konterung durch eine anliegende Mutter 29 erreicht wird und
somit das Drehmoment auf das Haftmagnetelement 13 übertragbar ist.
[0037] An den vom Beton umgebenen Bereich 2 der Vergussschiene 1 ist eine die Vergussschiene
1 an Durchführungsöffnungen 22 durchgreifende Stahlseilschlaufe 21 angeordnet. Diese
Stahlseilschlaufe 21 reicht so tief in den Beton hinein, dass eine ausreichende Verankerung
der Vergussschiene 1 im ausgehärteten Betonteil gegeben ist. Die beiden Seilenden
23 der Seilschlaufe 21 sind parallel zur Längsachse 11 der Vergussschiene umgebogen
und liegen in einem von den Wandungen 3 und der Abdeckung 9 gebildeten Innenraum 24
der Vergussschiene 1 nahezu parallel zur Längsachse 11 der Vergussschiene 1. Bei einem
fertig betonierten Teil wird dann die Abdeckung 9 entfernt und die innenliegenden
Seilenden 23 der Seilschlaufe 21 können zur Anbindung an weitere Fertigteile oder
zum Eingießen in ein neue herzustellendes Betonteil verwendet werden. Das Entfernen
der Abdeckung 9 ist vereinfacht, wenn eine Perforation 30 in der Abdeckung 9 parallel
zum Rand 31 der Abdeckung 9 vorgesehen ist. Das Haftmagnetelement 13 wird dann mit
dem Abziehen des perforierten Abschnitts der Abdeckung 9 ebenfalls entfernt und kann
wiederverwendet werden.
[0038] Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch ein Haftmagnetelement 13 mit einer damit verbundenen
Rundsäge 34. Die Rundsäge 34 besteht aus Sägezähnen 43, die über einen Außenumfang
an der Unterseite 42 des Haftmagnetelements 13 verteilt angeordnet sind. Durch das
Drehen des Haftmagnetelements 23 um seine Längsachse 40, beispielsweise mit einem
in den Werkzeugeingriff 16 eingesetzten Werkzeug 44, greifen die Zähne 43 entlang
einer Kreislinie in eine Abdeckung 9 einer Vergusschiene 1 ein In der Abdeckung 9
der Vergusschiene 1 wird eine Öffnung erzeugt, die als Aufnahmeöffnung 12 für das
Haftmagnetelement 13 dient. An die Unterseite 42 mit den Sägezähnen 34 schließt sich
ein Außengewinde 19 an, das in die vorher erzeugte Aufnahmeöffnung eingedreht wird.
Wie in Fig. 3 dargestellt, erweitert sich der Umfang des Gewindes ausgehend von der
Unterseite 42 zunehmend. Dies ermöglicht dann eine sichere Passung in der Aufnahmeöffnung
durch enges Hineinpressen des Außengewindes 19 ermöglicht wird. Ein vereinfachtes
Ansetzen und Halten während des Sägevorgangs wird durch eine Zentriervorrichtugn 35
ermöglicht. Dies ist mittig an der Unterseite 42 des Haftmagnetelements 23 angeordenet.
Die Zentriervorrichtung 35 weist eine Kegelform auf, wobei die Kegelspitze zuerst
in die Abdeckung 9 eingesenkt wird.
[0039] Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch ein Haftmagnetelement 13 mit Haltespalten 41. Das
Haftmagnetelement 13 weist an seiner Unterseite 42 eine elliptisch länglich geformte
Halterungsplatte 38 auf. An den Begrenzungen 39 am längeren Durchnmesser der Halterungsplatte
38 sind Haltespalte 41 angebracht. Diese weisen eine sichelförmige Gestalt parallel
zur Unterseite 42 auf. Die Vergusschiene 1 weist dementsprechend an den Schenkeln
37 nach innen überstehende abgewinkelte Oberkanten 36 auf. Die Haltespalte 41 sind
so angeordnet, dass sie nach dem Einsetzen des Haftmagnetelements 13 in die Vergussschiene
1 und Drehen des Haftmagnetelements 13 um eine Längsachse 40 die Oberkanten 36 an
gegenüberliegenden Punkten hintergreifen. Das Haftmagnetelement 13 wird vorzugsweise
so weit gedreht, bis die Oberkante 36 von einer möglichst großen Fläche und Tiefe
44 der Haltespalte 41 umfaßt ist, weil dann eine optimale Auszugs- und Verschiebesicherheit
gegeben ist. Die Höhe 45 des Haltespalts 41 ist so gewählt, dass der Oberkante 36
und eine darauf angebrachte Abdeckung 9 fest eingepresst sind. Die Abdeckung 9 weist
Rand-Sollbruchstellen 30 auf. Diese werden beim Einsetzen des Haftmagnetelements 13
entlang der Halterungsplatte 38 an der Einsatzstelle durchbrochen, so dass ein Eindrehen
der Haltespalte 41 unter die Oberkante 36 erfolgen kann. Alternativ kann das Haftmagnetelement
13 auch mit einem flacheren aber großflächigeren Oberteil augebildet werden, so dass
die Haltespalte 41 an der vom Vergusselement abgewandten Seite des Haftmagnetelements
13 eine größere Fäche haben als an der in das Vergusselement unter die Oberkanten
36 eingedrehten Seite. Die abgewandte Seite kann auch mit dem Oberteil 46 des Haftmagnetelements
13 übereinstimen, so dass ein besonders flaches Haftmagnetelement 13 gebildet wird.
Zur Gewährleitung eines stabilen Sitzes ist es wichtig, dass der Haltespalt 41 eine
ausreichende Fläche umfaßt, was durch einen große Tiefe 44 des Spalts oder zumindest
der oberen begrenzenden Spaltwand 47 erreicht werden kann. Die Größe der Haltespalte
41 ist nicht notwendigerweise auf die Breite der Vergusschiene 1 eingeschränkt sondern
kann auch darüberhinausragen. Die Halterungsplatte 38 muss in ihrem schmalen Durchmesser
zwischen den Oberkanten 36 Platz finden, um anschließend mittels der Haltespalte 41
unter die Oberkante 36 gedreht zu werden. Alternativ kann das Haftmagnetelement beispielsweise
von einer offenen Längsseite der Vergusschiene direkt unter die Oberkanten 36 eingeschoben
werden und anschließend zur festen Klemmung noch eingedreht werden. Das Drehen des
Haftmagnetelements kann bei einem ausreichend tiefen Werkzeugeingriff mittels eingesetzten
Imbusschlüssel erfolgen. Bei flachen Haftmagnetelementen 13 können zwei oder drei
kleinere flache Ausnehmungen auf der Oberfläche angebracht werden, in die ein daran
angepasstes Werkzeug eingreift.
[0040] Die Aufgabe wird weiterhin gelöst durch eine Fixiervorrichtung zur Fixierung eines
beim Vergießen mit Beton eine Aussparung erzeugenden Vergusselements an einem Verschalungselement,
wobei das Vergusselement eine Wandung aus blechartigem Flachmaterial aufweist, wobei
das Vergusselement jeweils einem Befestigungsabschnitt aufweist, der in einem dem
Verschalungselement in der fixierten Position zugewandten Bereich der Wandung im Innenbereich
des Vergusselements angeordnet ist, das Verschalungselement zumindest abschnittsweise
ferromagnetisch ist und ein Haftmagnetelement zur ortsfesten Fixierung des Vergusselements
an ferromagnetischen Abschnitten des Verschalungselements mit einer mit den Befestigungsabschnitten
korrespondierenden Haltestruktur an Teilen der Befestigungsabschnitte des Vergusselements
auszugs- und verschiebesicher lösbar gehalten ist.
[0041] Das Haftmagnetelement ist an Befestigungsabschnitten an der Wandung des Vergusselements
lösbar befestigt. Hierdurch ist der Sitz des Haftmagnetelements einerseits sehr sicher,
da die Wandung aus blechartigem Flachmaterial aufgebaut ist, das zumindest den durch
das Vergießen auftretenden Kräften widerstehen muss. Der Befestigungsabschnitt liegt
vorzugsweise im Innenbereich des Vergusselements, da sich auf diese Weise nach dem
Herauslösen der Verschalung und dem Ablösen Haftmagnetelements von der Vergusschiene
keine zusätzlichen, ungewollt betonferi gehaltenen Aussparungen im Betonguß ergeben.
Zudem kann das Haftmagnetelement beispielsweise nach Abschluss des Betongusses und
Entfernen der Verschalung aus der Vergussschiene durch Herausdrehen gelöst werden
und ist wiederverwendbar.
[0042] Eine gute Lösbarkeit der Befestigung des Haftmagnetelements an den Befestgiungsabschnitten
liegt vor, wenn die Haltestruktur des Haftmagnetelements zum Eingriff mit dem Befestigungsabschnitt
eindrehbar ist.
[0043] Vorteilhaft ist es, wenn das Haftmagnetelement eine bajonettverschlußartige Haltestruktur
aufweist, die mit dem Befestigungsabschnitt des Vergusselements korrespondiert. Der
Verschluss ist einfach lösbar und auch bei einem eventuellen Eindringen von Beton
noch nicht direkt beschädigt sondern häufig wiederverwendbar.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0044]
- 1
- Vergussschiene
- 2
- Bereich
- 3
- Wandung
- 4
- Grundfläche
- 5
- Höhe
- 6
- Länge
- 7
- Breite
- 8
- Seite
- 9
- Abdeckung
- 10
- Abschnitt
- 11
- Längsachse
- 12
- Aufnahmeöffnung
- 13
- Haftmagnetelement
- 14
- Oberfläche
- 15
- Haftmagnet
- 16
- Werkzeugeingriff
- 17
- Hauptumfangskontur
- 18
- Ganghöhe
- 19
- Außengewinde
- 20
- Dicke
- 21
- Seilschlaufe
- 22
- Durchführungsöffnung
- 23
- Seilende
- 24
- Innenraum
- 25
- Axialrichtung
- 26
- Durchmesser
- 27
- Abstand
- 28
- Schraube
- 29
- Mutter
- 30
- Rand-Sollbruchstelle
- 31
- Rand
- 32
- Breite
- 33
- Überstandshöhe
- 34
- Rundsäge
- 35
- Zentriervorrichtung
- 36
- Befestigungsabschnitt
- 37
- Schenkel
- 38
- Halterungsplatte
- 39
- Begrenzungen
- 40
- Längsachse
- 41
- Haltespalt
- 42
- Unterseite
- 43
- Sägezahn
- 44
- Tiefe
- 45
- Höhe
- 46
- Oberteil
- 47
- Spaltwand
1. Fixiervorrichtung zur Fixierung eines beim Vergießen mit Beton eine Aussparung erzeugenden
Vergusselements an einem Verschalungselement, wobei das Vergusselement eine Wandung
(3) aus blechartigem Flachmaterial und eine dem Verschalungselement zugewandte Abdeckung
(9), die unter Betriebsbedingungen beim Vergießen ortsfest an der Wandung (3) des
Vergusselements gehaltert ist, aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschalungselement zumindest abschnittsweise ferromagnetisch ist und ein Haftmagnetelement
(13) zur ortsfesten Fixierung des Vergusselements an ferromagnetischen Abschnitten
des Verschalungselements mit einer Haltestruktur, deren umfangsmäßige Einhüllende
im wesentlichen einer Hauptumfangskontur (17) des Haftmagnetelements (13) entspricht,
in einer Aufnahmeöffnung (12) der Abdeckung (9) des Vergusselements auszugs- und verschiebesicher
gehalten ist.
2. Fixiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptumfangskontur (17) des Haftmagnetelements (13) zylindrisch ist oder sich
zumindest teilweise konisch in Richtung der von der Verschalung abgewandten Seite
verjüngt.
3. Fixiervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Haftmagnetelement (13) an seiner Hauptumfangskontur (17) ein Außengewinde (19)
aufweist, mit dem es in die Aufnahmeöffnung (12) der Abdeckung (9) einzudrehen ist.
4. Fixiervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Außengewinde (19) eine Ganghöhe (18) aufweist, die größenordnungsmäßig der Dicke
(20) der Abdeckung (9) an der Stelle der Aufnahmeöffnung (12) entspricht.
5. Fixiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Haftmagnetelement (13) auf seiner Hauptumfangskontur (17) zumindest einen Ringsteg
zum Hintergreifen der Aufnahmeöffnung (12) in einem Formschluss aufweist.
6. Fixiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (9) an der Aufnahmeöffnung (12) zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Ringstegen des Haftmagnetelements (13) in seinem Sitz eingezwängt ist.
7. Fixiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Haftmagnetelement (13) durch die Abdeckung (9) an der Aufnahmeöffnung (12) hintergreifende
Nasen gehalten ist.
8. Fixiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Geometrie und Dimensionierung der Hauptumfangskontur (17) und Haltestruktur des
Haftmagnetelements (13) und der korrespondierenden Aufnahmeöffnung (12) der Abdeckung
(9) im wesentlichen unter Berücksichtigung von Dicke (20), Breite (32) und Material
der Abdeckung (9) derart gewählt sind, dass das Haftmagnetelement (13) auszug- und
verschiebesicher gehalten ist.
9. Fixiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser (26) des Haftmagnetelements (13) annähernd der Breite (32) der Abdeckung
(9) entspricht.
10. Fixiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Haftmagnetelement (13) in ein Bewehrungsanschlussprofil mit Profilabdeckung einsetzbar
ist.
11. Fixiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (9) aus verzinktem Stahlblech oder aus Kunststoff besteht.
12. Fixiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass Rand-Sollbruchstellen (30), insbesondere eine Perforation, vorgesehen sind zu Ablösung
von das Haftmagnetelement (13) tragenden Abdeckungsabschnitten von der Wandung (3).
13. Fixiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass des Haftmagnetelement (13) bezüglich der Längsausrichtung des Vergusselements nahezu
mittig einzusetzen ist.
14. Fixiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Haftmagnetelemente (13) gleichmäßig über die Länge (6) des Vergusselements
einzusetzen sind.
15. Fixiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Haftmagnetelement (13) eine Überstandshöhe (33) über die Abdeckung (9) aufweist,
deren maximaler Betrag von den Betoneigenschaften, insbesondere der Endfestigkeit
des verdickten Betons abhängt.
16. Fixiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Haftmagnetelement (13) annähernd oder weniger als 5 mm über die Abdeckung (9)
hinausragt.
17. Fixiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Haftmagnetelement (13) einstückig mit einer Rundsäge (34) ausgebildet ist, mit
der eine an die Hauptumfangskontur (17) des Haftmagnetelements (13) angepasste Aufnahmeöffnung
(12) in der Abdeckung (9) aussägbar ist.
18. Fixiervorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Haftmagnetelement (13) eine Zentriervorrichtung (35) zum Aufsetzen und Eindrehen
der Rundsäge (34) in die Abdeckung (9) aufweist.
19. Fixiervorrichtung nach einem der Ansprüche 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass an die Rundsäge (34) ein Außengewinde an der Aussenumfangskuntur (17) des Haftmagnetelements
(13) anschließt, mit dem das Haftmagnetelement (13) in die mit der Rundsäge (34) aussägbare
Aufnahmeöffnung (12) der Abdeckung (9) auszugs- und verschiebesicher eindrehbar ist.
20. Fixiervorrichtung zur Fixierung eines beim Vergießen mit Beton eine Aussparung erzeugenden
Vergusselements an einem Verschalungselement, wobei das Vergusselement eine Wandung
(3) aus blechartigem Flachmaterial aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Vergusselement jeweils einem Befestigungsabschnitt (36) aufweist, der in einem
dem Verschalungselement in der fixierten Position zugewandten Bereich der Wandung
(3) im Innenbereich des Vergusselements angeordnet ist, das Verschalungselement zumindest
abschnittsweise ferromagnetisch ist und ein Haftmagnetelement (13) zur ortsfesten
Fixierung des Vergusselements an ferromagnetischen Abschnitten des Verschalungselements
mit einer mit den Befestigungsabschnitten (36) korrespondierenden Haltestruktur an
Teilen der Befestigungsabschnitte (36) des Vergusselements auszugs- und verschiebesicher
lösbar gehalten ist.
21. Fixiervorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltestruktur des Haftmagnetelements (13) zum Eingriff mit dem Befestigungsabschnitt
(36) eindrehbar ist.
22. Fixiervorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Haftmagnetelement (13) eine bajonettverschlußartige Haltestruktur aufweist, die
mit dem Befestigungsabschnitt (36) des Vergusselements korrespondiert.
23. Fixiervorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltestruktur zumindest zwei gegenüberliegende Haltespalte (41) aufweist, die
durch Drehen des Haftmagnetelements (13) in Hintergriff mit einem als Hintergreifabschnitt
ausgebildeten Befestigungsabschnitt (36) bringbar sind.
24. Fixiervorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltespalte (41) eine in Drehrichtung abnehmende Höhe (45) aufweisen, so dass
beim Drehen an dem Hintergreifabschnitt der Wandung (3) eine Klemmwirkung einsetzt.
25. Fixiervorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsabschnitte (36) als nach in den Innenbereich des Vergusselements
abgewinkelte Oberkanten ausgebildet sind, und die Haltespalte (41) dazu korrespondierend
ausgebildet sind.
26. Fixiervorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass das Haftmagnetelement (13) eine ovale Halterungsplatte (38) an der Unterseite (42)
aufweist, die an den Begrenzungen (39) des längeren Durchmessers Haltespalte aufweist,
die in Hintergriff mit abgewinkelöten Oberkanten des Vergusselements bringbar sind.
27. Fixiervorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass das Vergusselement eine dem Verschalungselement zugewandte Abdeckung (9) aufweist,
die bei eingesetztem Haftmagnetelement (13) beim Vergießen zumindest abschnittsweise
ortsfest an dem Befestigungsabschnitt (36) und/oder an dem Schenkel (37) der Wandung
(3) des Vergusselements befestigt ist.
28. Fixiervorrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (9) Rand-Sollbruchstellen (30) aufweist, die lokal durch das Einsetzen
und Drehen der Haltestruktur durchbrechbar ist.
29. Fixiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass das Haftmagnetelement (13) einen Werkzeugeingriff (16) aufweist, durch den das Haftmagnetelement
(13) mit eingesetztem Werkzeug einzudrehen ist.
30. Fixiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass das Haftmagnetelement (13) einen Werkzeugeingriff (16) aufweist, durch den das Haftmagnetelement
(13) in die Aufnahmeöffnung (12) einzudrehen ist.
31. Verfahren zur Herstellung einer Fixiervorrichtung zwischen einem Vergusselement, insbesondere
mit Abdeckung, und einer Verschalung, insbesondere einer Fixiervorrichtung nach einem
der Ansprüche 1 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass in die Abdeckung (9) des Vergusselements eine Aufnahmeöffnung (12) gebohrt wird,
in die ein Haftmagnetelement (13) auszugssicher eingesetzt wird und/oder dass ein
Haftmagnetelement zwischen die Befestigungsabschnitte (36) der Wandung (3) eingesetzt
wird und das Vergusselement mittels des Haftmagnetelements (13) an einem ferromagnetischen
Abschnitt der Verschalung fixiert wird.
32. Verfahren zur Herstellung einer Fixiervorrichtung nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass das Haftmagnetelement (13) an seiner Hauptumfangskontur (17) mit einem Gewinde (19)
versehen wird und in die Aufnahmeöffnung (12) oder mittels der Haltestruktur zwischen
die Befestigungsabschnitte (36) eingedreht wird.
33. Verfahren zur Herstellung einer Fixiervorrichtung nach einem der Ansprüche 30 bis
32, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeöffnung (12) in der Abdeckung (9) beim Eindrehen des Gewindes (19) erzeugt
wird.
34. Verfahren zur Herstellung einer Fixiervorrichtung nach einem der Ansprüche 30 bis
33, dadurch gekennzeichnet, dass das Haftmagnetelement (13) mittels eines Werkzeugs bedienbar ist, durch das das Haftmagnetelement
(13) in die Aufnahmeöffnung (12) eingedreht wird.