[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zündkerze mit einem, insbesondere keramischen,
Isolatorkörper und einer Mittelelektrode, welche zumindest teilweise in einer Bohrung
im Isotatorkörper gelagert ist, wobei die Mittelelektrode - vorzugsweise ausschließlich
- durch mindestens einen sie umgreifenden Dichtring gegenüber dem Isolatorkörper abgedichtet
ist.
[0002] Zündkerzen weisen beim Stand der Technik unterschiedlichste Konfigurationen von Mittel-
und Basiselektrode auf. Die Mittelelektrode ist hierbei in der Regel in einer Bohrung
in einem Isolator geführt und ragt über diesen brennkammerseitig hinaus. Die für die
Langlebigkeit und Druckfestigkeit der Zündkerze u.a. ebenfalls entscheidende Abdichtung
zwischen Mittelelektrode und Isolatorkörper wird in der Regel durch Einbringen von
glasähnlichen oder anderen Dichtmassen zwischen Mittelelektrode und Isolatorkörper
realisiert. Hierbei ist es wichtig, dass die Dichtmasse eine gasdichte Verbindung
herstellt.
[0003] Diese beim Stand der Technik bekannte Abdichtungsmaßnahme hat den Nachteil, dass
es vergleichsweise aufwendig ist, die Dichtmasse so zwischen Mittelelektrode und Isolatorkörper
einzubringen, dass auch die gewünschte gasdichte Abdichtung sichergestellt ist.
[0004] Aus der US 4,563,158 ist eine Glasabdichtung in Form eines Ringes aus vorgesintertem
Glaspulver bekannt. Der Ring wird auf die Mittelelektrode aufgeschoben. Anschließend
wird das Glaspulver unter Hitzeeinwirkung verschmolzen und dabei gleichzeitig in seine
endgültige Position gedrückt.
[0005] Werden diese heutzutage bekannten Zündkerzen bei Brennkraftmaschinen, wie z.B. Großmotoren
mit sehr hohen Innendrücken im Brennraum verwendet, so ergibt sich oft das Problem,
dass die Zündkerzen nicht dauerhaft die geforderte Druckfestigkeit aufweisen. Hierdurch
kann es dazu kommen, dass entweder Gas entweicht oder die Mittelelektrode aus dem
Isolatorkörper während des Betriebs der Brennkraftmaschine ausgedrückt bzw. mit hohem
Druck ausgeschossen wird, was wiederum eine Gefahr für Mensch und Maschine darstellen
kann.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, eine Zündkerze zur Verfügung zu
stellen, bei der die gewünschte Druckfestigkeit gegeben ist.
[0007] Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass der Dichtring durch Verpressen plastisch
verformbares Material aufweist.
[0008] Die erfindungsgemäße Abdichtung hat zunächst den Vorteil, dass die Herstellung der
erfindungsgemäßen Zündkerze gegenüber dem Stand der Technik deutlich vereinfacht wird.
Darüber hinaus wird durch den oder die vorzugsweise bei Raumtemperatur (ca. 20 °C)
plastisch verformbaren Dichtring(e) aber auch eine sehr haltbare und hochdruckfeste
Abdichtung zwischen Mittelelektrode und Isolatorkörper erreicht. Vorzugsweise kann
hierbei auf die Verwendung weiterer Dichtmittel zur Abdichtung der Mittelelektrode
gegenüber dem Isolatorkörper verzichtet werden, wobei der Dichtring oder die Dichtringe
alleine für sich eine ausreichende und hochdruckfeste Abdichtung herstellen.
[0009] Die hierfür zu verwendenden Dichtringe können grundsätzlich aus verschiedenartigem
Material hergestellt sein. Bevorzugt weist der Dichtring mindestens ein Metall oder
eine Legierung von Metallen auf. Eine besonders langlebige und hochdruckfeste Abdichtung
wird erzielt, wenn der Dichtring Weicheisen und/oder Kupfer und/oder Nickel und/oder
Edelstahl und/oder Aluminiumwerkstoffe und/oder Legierungen dieser Werkstoffe aufweist.
[0010] Es kann hierbei sowohl die Verwendung nur eines Dichtringes als auch die Verwendung
von zwei oder mehreren Dichtringen vorgesehen sein. Der oder die Dichtringe können
dabei an unterschiedlichen Stellen innerhalb und außerhalb des Isolatorkörpers angeordnet
sein. Eine erste Variante sieht vor, dass ein Dichtring am Isolatorkörper an dessen
in Einbaustellung der Zündkerze zu einer Brennkammer einer Brennkraftmaschine weisenden
Ende anliegt, wobei wiederum eine besonders hochdruckfeste Abdichtung erreicht wird,
wenn ein Dichtring in einer diesen teilweise umfassenden Vertiefung des Isolatorkörpers
an diesem anliegt.
[0011] Beim Stand der Technik ist es bereits bekannt, auf das in Einbaustellung zu einer
Brennkammer einer Brennkraftmaschine weisende Ende der Mittelelektrode einen sogenannten
Mittelelektrodenträger aufzustecken und/oder aufzupressen und/oder aufzuschweißen
und/oder anderweitig daran zu befestigen. Bei solchen Zündkerzen ist es meist günstig,
wenn ein Dichtring zwischen dem Mittelelektrodenträger und dem Isolatorkörper angeordnet,
vorzugsweise eingeklemmt ist. Alternativ zum vergleichsweise teuren und vorsichtig
zu behandelnden Mittelelektrodenträger kann auch vorgesehen sein, dass ein Befestigungsring
auf das zu einer Brennkammer einer Brennkraftmaschine weisende Ende der Mittelelektrode
aufgesteckt und/oder aufgepresst und/oder aufgeschweißt und/oder dergleichen ist,
wobei wiederum ein Dichtring zwischen dem Befestigungsring und dem Isolatorkörper
angeordnet, vorzugsweise eingeklemmt ist. Sollte kein Mittelelektrodenträger und kein
Befestigungsring vorgesehen sein, so kann die Mittelelektrode an ihrem in Einbaustellung
der Zündkerze zur Brennkammer einer Brennkraftmaschine weisenden Ende außerhalb des
Isolatorkörpers alternativ auch einen Bereich vergrößerten Durchmessers aufweisen,
wobei dann ein Dichtring zwischen dem Bereich mit vergrößertem Durchmesser und dem
Isolatorkörper angeordnet oder vorzugsweise eingeklemmt sein kann.
[0012] Neben diesen Varianten, bei denen ein Dichtring am brennkammerseitigen Ende des Isolatorkörpers
angeordnet ist, kann anstelle dessen oder auch ergänzend dazu vorgesehen sein, dass
mindestens ein Dichtring innerhalb des Isolatorkörpers liegt. Eine günstige Variante
sieht hierbei wiederum vor, dass ein Dichtring innerhalb des Isolatorkörpers zwischen
einer die Mittelelektrode umgreifenden Schulter des Isolatorkörpers und einem Bereich
vergrößerten Durchmessers der Mittelelektrode angeordnet, vorzugsweise eingeklemmt
ist.
[0013] Wie bereits erwähnt, ist es ein wesentlicher Vorteil der verschiedenen Varianten
der erfindungsgemäßen Zündkerze, dass sie besonders schnell und einfach hergestellt
werden können. Ein hierfür vorgesehenes Verfahren kann folgende Schritte aufweisen:
a) Einbringen der Mittelelektrode in die dafür vorgesehene Bohrung im Isolatorkörper,
wobei mindestens ein Dichtring, vorzugsweise alle Dichtringe, an der dafür vorgesehenen
Stelle angeordnet wird (werden),
b) Verpressen der Mittelelektrode mit dem Isolatorkörper, wobei der (die) Dichtring(e)
die Mittelelektrode gegen den Isolatorkörper abdichtet (abdichten) und plastisch verformt
wird (werden).
[0014] Bei Zündkerzen, welche einen Mittelelektrodenträger und/oder mindestens einen Befestigungsring
aufweisen, ist es hierbei wiederum günstig, wenn während oder nach Verfahrensschritt
b) ein Mittelelektrodenträger und/oder mindestens ein Befestigungsring auf das in
Einbaustellung der Zündkerze zur Brennkammer einer Brennkraftmaschine weisende Ende
der Mittelelektrode aufgesteckt und/oder aufgepresst und/oder aufgeschweißt wird,
wobei der Dichtring zwischen dem Mittelelektrodenträger und/oder dem Befestigungsring
einerseits und dem Isolatorkörper andererseits abdichtet, und plastisch verformt wird.
[0015] Weitere Einzelheiten und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Figurenbeschreibung. Dabei zeigt:
- Fig. 1
- eine erste Variante einer erfindungsgemäßen Zündkerze mit einem Mittelelektrodenträger,
und
- Fig. 2
- eine zweite erfindungsgemäße Ausführungsvariante ohne Mittelelektrodenträger.
[0016] Die in Fig. 1 in einem Längsschnitt dargestellte Zündkerze weist, wie beim Stand
der Technik bekannt, einen Isolatorkörper 1 mit einer Bohrung auf, in die eine Mittelelektrode
2 eingesetzt ist. Der Isolatorkörper 1 wird vom Zündkerzengehäuse 3 umfasst und ist
gegen dieses mittels der Dichtungen 11 gasdicht und druckfest abgedichtet. Das Zündkerzengehäuse
3 weist ein Gewinde 4 zum Einschrauben der Zündkerze in den Zylinderkopf auf. Des
weiteren ist am hinteren Ende der Mittelelektrode 2 ein Zündkerzensteckeranschluss
12 vorgesehen. Am brennkammerseitigen Ende der Zündkerze ist ein Masseelektrodenträger
5 elektrisch leitend auf das Zündkerzengehäuse 3 aufgesetzt und ein Mittelelektrodenträger
7 elektrisch leitend mit der Mittelelektrode 2 verbunden. Die Verbindung zwischen
der Mittelelektrode 2 und dem Mittelelektrodenträger 7 erfolgt wie beim Stand der
Technik bekannt günstigerweise durch Aufsetzen des Mittelelektrodenträgers 7 auf die
Mittelelektrode 2 und anschließendes Verpressen und Verschweißen der beiden Bauteile.
Die Zündfunken entstehen beim Betrieb der Zündkerze zwischen den Elektroden 8 des
Mittelelektrodenträgers 7 und den Masseelektroden 6, welche elektrisch leitend auf
den Masseelektrodenträger 5 aufgesetzt sind.
[0017] Erfindungsgemäß ist nun vorgesehen, dass die Mittelelektrode 2 gegen den Isolatorkörper
1 vorzugsweise ausschließlich mittels der Dichtringe 10 abgedichtet ist. Ein solcher
Dichtring 10 befindet sich in der Vertiefung 9 des Isolatorkörpers 1 und ist zwischen
dem Mittelelektrodenträger 7 und dem Isolatorkörper 1 eingeklemmt. Ein zweiter Dichtring
ist zwischen einer Schulter 15 innerhalb des lsolatorkörpers 1 und einem Bereich 14
der Mittelelektrode 2 mit vergrößertem Durchmesser eingeklemmt. Beim Einklemmen der
Dichtringe werden diese plastisch verformt, wodurch sich eine besonders gute Abdichtung
ergibt. Durch die an diesem Ausführungsbeispiel gezeigte Anordnung der erfindungsgemäßen
Dichtringe 10 kann die beim Stand der Technik bekannte Verwendung von verschiedenen
z.B. glasartigen Dichtmassen zur Abdichtung zwischen Mittelelektrode und Isolatorkörper
1 vorzugsweise vollständig entfallen.
[0018] Bei der Anordnung der erfindungsgemäßen Dichtringe 10 zwischen Mittelelektrode 2
und Isolatorkörper 1 gibt es verschiedene erfindungsgemäße Alternativen zu der in
Fig. 1 dargestellten Ausführungsform. So zeigt Fig. 2 eine Zündkerze, bei der kein
gesonderter Mittelelektrodenträger 7 zum Einsatz kommt. Bei diesem Beispiel wird auf
die Mittelelektrode 2 ein Befestigungsring 13 aufgesteckt und/oder aufgepresst und/oder
aufgeschweißt. Zwischen diesem Befestigungsring 13 und dem Isalatorkörper 1 kann wiederum
die Dichtung 10 in der Vertiefung 9 angeordnet bzw. eingeklemmt werden.
[0019] Ein besonders günstiges Verfahren zur Herstellung einer Zündkerze gemäß Fig. 1 oder
Fig. 2 sieht vor, dass zunächst die Mittelelektrode 2 unter Beilage einer Dichtung
10 in den Isolatorkörper 1 eingeschoben wird. Schließlich wird auf die Mittelelektrode
2 auf ihre der Brennkammer zugewandte Seite ein zweiter Dichtungsring 10 aufgeschoben,
sodass dieser in der Vertiefung 9 des Isolatorkörpers 1 zu liegen kommt. Als nächster
Schritt wird nun der Mittelelektrodenträger 7 mit den bereits zuvor aufgeschweißten
Elektroden 8 (vorzugsweise Edelmetallelektroden) oder der Befestigungsring 13 in Richtung
des Dichtringes 10 durch eine hier nicht weiter dargestellte Anpressvorrichtung gedrückt.
Während dieses Anpressvorganges wird die Mittelelektrode 2 auf der von der Brennkammer
abgewandten Seite abgestützt. Durch diesen Anpressvorgang kommt es zu einer plastischen
Verformung der beiden Dichtringe 10. In diesem vorgespannten Zustand wird der Mittelelektrodenträger
7 und/oder der Befestigungsring 13 mit der Mittelelektrode 2 z.B. mittels Laser-(kontinuierlicher
oder gepulster Laser), WIG-, Plasma-, Widerstands- oder Elektronenstrahlschweißverfahren
verschweißt. Hierdurch wird zum einen eine Abdichtung erzeugt und zum zweiten der
Mittelelektrodenträger 7 fixiert und abgestützt, sodass diese Anordnung hochdruckbeständig
ist und es zu keinem Herausdrücken der Mittelelektrode 2 durch den Druck im Brennraum
kommen kann. Besonders günstig ist die Verwendung des Laserschweißverfahrens, da hier
die Bauteile im vorgespannten Presszustand verschweißt werden, und die Wärmeeinbringung
auf einen sehr kleinen, lokalen Bereich beschränkt wird. Zur Ferüigstellung der Zündkerze
wird nun der so hergestellte Verbund aus Isolatorkörper 1, Mittelelektrode 2 und Mittelelektrodenträger
7 unter Beilage der Dichtungen 11 in das Zündkerzengehäuse 3 eingebaut. Das Zündkerzengehäuse
3 kann hierbei aus zwei Teilen aufgebaut sein, die nach Einbringen des Isolatorkörpers
im Bereich 16 miteinander verpresst und verschweißt werden. Anschließend wird noch
in an sich bekannter Weise der Masseelektrodenträger 5 am Gehäuse 3 angeschweißt,
wobei vorab wiederum die Masseelektroden 6 (vorzugsweise ebenfalls aus Edelmetall)
am Masseelektrodenträger 5 angeschweißt werden. Die Verwendung eines Befestigungsringes
13 anstatt oder ergänzend zu einem Mittelelektrodenträger 7 hat den Vorteil, dass
der Befestigungsring 13 beim Aufpressen weniger leicht beschädigt wird. So kann abweichend
von Fig. 1 und Fig. 2 auch vorgesehen sein, dass die Mittelelektrode 2 zunächst mit
einem Befestigungsring 13 verpresst wird und erst anschließend der vergleichsweise
empfindliche Mittelelektrodenträger 7 zusätzlich an dem zur Brennkammer weisenden
Ende der Mittelelektrode 2 befestigt wird.
[0020] Wie anhand der in Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiele demonstriert ist, gibt
es zahlreiche verschiedene Varianten, die Mittelelektrode 2 gegen den Isolatorkörper
1 unter der erfindungsgemäßen Verwendung der Dichtringe 10 abzudichten, sodass die
Erfindung nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt ist.
[0021] Alternativ zu den in Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispielen kann die Mittelelektrode
auch vom brennkammerseitigen Ende in den Isolatorkörper 1 eingeschoben und durch entsprechende
Ringe od. dgl. am von der Brennkammer abgewandten Ende des Isolatorkörpers 1 befestigt
werden. In diesem Fall ist es unter anderem günstig, wenn an der Stelle der Mittelelektrode
2, an der in dem gezeigten Ausführungsbeispielen der Dichtring 13 oder der Mittelelektrodenträger
7 aufsitzen, die Mittelelektrode selbst einen größeren Durchmesser aufweist, sodass
wiederum ein Dichtring 10 eingeklemmt werden kann. Das weiter oben geschilderte Verfahren
zur Herstellung von Zündkerzen kann hierbei von einem Fachmann im Sinne der Erfindung
angepasst werden.
1. Zündkerze mit einem Isolatorkörper und einer Mittelelektrode, welche zumindest teilweise
in einer Bohrung im Isolatorkörper gelagert ist, wobei die Mittelelektrode durch mindestens
einen sie umgreifenden Dichtring gegenüber dem Isolatorkörper abgedichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtring durch Verpressen plastisch verformbares Material aufweist.
2. Zündkerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtring mindestens ein Metall oder eine Legierung von Metallen aufweist.
3. Zündkerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtring mindestens ein Metall aus der Gruppe, gebildet aus Weicheisen und Kupfer
und Nickel und Edelstahl, oder Aluminiumwerkstoffe oder Legierungen dieser Werkstoffe
aufweist.
4. Zündkerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtring am Isolatorkörper an dessen in Einbaustellung der Zündkerze zu einer
Brennkammer einer Brennkraftmaschine weisenden Ende anliegt.
5. Zündkerze nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtring in einer diesen teilweise umfassenden Vertiefung des Isolatorkörpers
an diesem anliegt.
6. Zündkerze nach Anspruch 1, wobei auf das in Einbaustellung zu einer Brennkammer einer
Brennkraftmaschine weisende Ende der Mittelelektrode ein Mittelelektrodenträger aufgesteckt
oder aufgepresst oder aufgeschweißt oder dergleichen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtring zwischen dem Mittelelektrodenträger und dem Isolatorkörper angeordnet
oder eingeklemmt ist.
7. Zündkerze nach Anspruch 1, wobei auf das in Einbaustellung zu einer Brennkammer einer
Brennkraftmaschine weisende Ende der Mittelelektrode ein Befestigungsring aufgesteckt
oder aufgepresst oder aufgeschweißt oder dergleichen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtring zwischen dem Befestigungsring und dem Isolatorkörper angeordnet oder
eingeklemmt ist.
8. Zündkerze nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelelektrodenträger oder der Befestigungsring an der Mittelelektrode mit einem
kontinuierlichen oder gepulsten Laserschweißverfahren oder einem WIG-Schweißverfahren
oder einem Plasmaschweißverfahren oder einem Elektronenstrahlschweißverfahren oder
einem Widerstandschweißverfahren angeschweißt ist.
9. Zündkerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelelektrode an ihrem in Einbaustellung der Zündkerze zur Brennkammer einer
Brennkraftmaschine weisenden Ende außerhalb des Isolatorkörpers einen Bereich vergrößerten
Durchmessers aufweist und der Dichtring zwischen dem Bereich mit vergrößertem Durchmesser
und dem Isolatorkörper angeordnet oder eingeklemmt ist.
10. Zündkerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtring innerhalb des Isolatorkörpers zwischen einer die Mittelelektrode umgreifenden
Schulter des Isolatorkörpers und einem Bereich vergrößerten Durchmessers der Mittelelektrode
angeordnet oder eingeklemmt ist.
11. Zündkerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolatorkörper ein keramischer Isolatorkörper ist.
12. Zündkerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelelektrode ausschließlich durch mindestens einen sie umgreifenden Dichtring
gegenüber dem Isolatorkörper abgedichtet ist.
13. Verfahren zur Herstellung einer Zündkerze nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren folgende Schritte aufweist:
a) Einbringen der Mittelelektrode in die dafür vorgesehene Bohrung im Isolatorkörper,
wobei mindestens ein Dichtring oder alle Dichtringe an der dafür vorgesehenen Stelle
angeordnet wird (werden).
b) Verpressen der Mittelelektrode mit dem (solatorkörper, wobei der (die) Dichtring(e)
die Mittelelektrode gegen den Isolatorkörper abdichtet (abdichten) und plastisch verformt
wird (werden).
14. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass während oder nach Verfahrensschritt b) ein Mittelelektrodenträger oder mindestens
ein Befestigungsring auf das in Einbaustellung der Zündkerze zur Brennkammer einer
Brennkraftmaschine weisende Ende der Mittelelektrode aufgesteckt oder aufgepresst
und/oder aufgeschweißt wird, wobei der Dichtring zwischen dem Mittelelektrodenträger
oder dem Befestigungsring einerseits und dem Isolatorkörper andererseits abdichtet,
und plastisch verformt wird.