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EP 1 385 656 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.12.2004 Patentblatt 2004/53 |
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Anmeldetag: 02.05.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B22D 11/12 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2002/004801 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/090019 (14.11.2002 Gazette 2002/46) |
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VERFAHREN ZUM STRANGGIESSEN VON BLÖCKEN, BRAMMEN ODER DÜNNBRAMMEN
METHOD FOR CONTINUOUSLY CASTING INGOTS, SLABS OR THIN SLABS
PROCEDE POUR LA COULEE CONTINUE DE BLOCS, DE BRAMES OU DE BRAMES MINCES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
07.05.2001 DE 10122118
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.02.2004 Patentblatt 2004/06 |
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Patentinhaber: SMS Demag Aktiengesellschaft |
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40237 Düsseldorf (DE) |
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Erfinder: |
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- STREUBEL, Hans
40699 Erkrath (DE)
- WEYER, Axel
42349 Wuppertal (DE)
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Vertreter: Valentin, Ekkehard, Dipl.-Ing. |
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Patentanwälte Hemmerich, Valentin, Gihske, Grosse,
Hammerstrasse 2 57072 Siegen 57072 Siegen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 834 364 DE-A- 19 903 928
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DE-A- 4 138 740 US-A- 5 577 548
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Stranggießen von Blöcken, Brammen oder von
Dünnbrammen in einer Stranggießanlage, die unterhalb einer Kokille im gegenseitigen
Abstand einstellbare Strangführungssegmente mit beispielsweise von weg- bzw. positionsgeregelten
Hydraulikzylindern beaufschlagbaren Rollenpaaren aufweist, wobei der Gießstrang durch
konisches Anstellen mindestens eines seiner Strangführungssegmente in einer bis zur
Sumpfspitze reichenden Soft-Reduktions-Strecke in der Dicke reduziert wird und im
Bereich seines flüssigen Kerns zwischen Kokille und der Soft-Reduktions-Strecke (SR-Strecke)
durch wenigstens ein Rollenpaar einer Formatdickenreduktion unterworfen wird.
[0002] Bei Stranggießanlagen für Brammen wird zur Reduktion der Kernporosität und der Kemseigerung
unter anderem das Soft-Reduktion-Verfahren (SR-Verfahren) eingesetzt.
[0003] Bei Blockanlagen erfolgt die Soft-Reduktion vorzugsweise im Richttreiberbereich.
Voraussetzung für eine Verbesserung der inneren Gefügequalität ist, dass die Enderstarrung
des Stranges in der konisch angestellten Soft-Reduktion (SR-Strecke) erfolgt. Eine
Enderstarrung vor oder hinter der SR-Strecke führt nicht nur zu keiner Verbesserung
der Innenqualität, sondern fallweise zu einer Verschlechterung.
[0004] Die konische Rollenanstellung der Strangführungssegmente erfolgt entweder durch eine
feste Einstellung mittels Hydraulikzylindern und Distanzstücken, oder mittels flexibler
Anstellung, beispielsweise über positionsgeregelte Hydraulikzylinder.
[0005] Das sogenannte Betriebsfenster der Stranggießanlage, beispielsweise die Anpassung
der Gießgeschwindigkeit sowie anderer Gießparameter, die Intensität der Spritzkühlung
bzw. die Stahlqualität, ist durch die Anzahl der SR-Rollenpaare und die Art der Anstellung
vorgegeben. Mit zunehmender Rollenzahl kann, das Betriebsfenster vergrößert werden.
Diese Vergrößerung steht jedoch in keinem Verhältnis zu den dadurch verursachten Mehrkosten.
Weiterhin ist auch eine Beeinflussung der Sumpfspitzenlage durch die Spritzkühlung
nur eingeschränkt möglich.
[0006] Bei einem bekannten Verfahren gemäß der DE 41 38 740 A1, durchläuft der Strang eine
Soft-Reduktions-Strecke, bei deren Eintritt er noch nicht durcherstarrt ist, an deren
Ende er jedoch durcherstarrt sein soll, wofür u. a. die Gießgeschwindigkeit einen
wesentlichen Betriebsparameter darstellt. Im Bereich der Enderstarrung wird dabei
eine Dickenreduktion, beispielsweise für Dünhbrammen, zwischen 0,5 und 3 mm pro Meter
Gießlänge durchgeführt. Hierfür werden in der Soft-Reduktions-Strecke die Rollenpaare
einzelner Segmente über das Schrumpfverhalten des Stranges hinausgehend enger eingestellt,
um im Bereich der Resterstarrung durch Gefügeverdichtung eine Verbesserung der Strang-Innenqualität
zu erzielen.
[0007] Die EP 0 834 364 A1 beschreibt ein Verfahren und eine Vorrichtung für Hochgeschwindigkeits-Stranggießanlagen
mit einer Strangdickenreduktion während der Erstarrung, wobei nach dem sogenannten
Gießwalzen der Strangquerschnitt linear über eine Mindestlänge der Strangführung unmittelbar
unter der Kokille reduziert wird, mit sich anschließender weiterer Strangreduktion
über die restliche Strangführung, der "Soft-Reduktion", bis unmittelbar vor der Enderstarrung
bzw. Sumpfspitze. Durch diese verfahrenstechnische Maßnahme wird die Strangquerschnittsreduktion
so vorgegeben, dass eine kritische Deformation der Strangschale unter Berücksichtigung
der hohen Gießgeschwindigkeit und Stahlgüte nicht überschritten wird.
[0008] Die EP 0 177 796 B1 offenbart ein Verfahren zum Führen und Richten eines Gießstranges
im Richt- und Auslaufbereich einer Bogenstranggießanlage, wobei gegenüberliegend angeordnete
Rollen von einer Federkraft gegen den ferrostatischen Druck des Gießstranges in einem
dem Gießverfahren anpassbaren Abstand gehalten werden. Dabei wird ein Gießstrangbereich
erhöhter Festigkeit wegverfolgt und bei dessen Durchlauf zwischen gegenüberliegenden
Rollen die jeweilige Federkraft durch eine geringe Gegenkraft reduziert.
[0009] Die in Stranggießanlagen entsprechend den vorgenannten Dokumenten hergestellten Brammen
oder Blöcke dienen als Ausgangsmaterial für Walzwerksprodukte zum Erzeugen von Blechen
oder Bändern.
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anpassung bzw. Vergrößerung des Betriebsfensters
einer Stranggießanlage an sich ändernde Gießparameter zu erzielen und durch Beeinflussung
der Sumpfspitzenlage ein vergleichsweise gleichbleibend optimales Gefüge im Gussstrang
zu erhalten.
[0011] Zur Lösung der Aufgabe wird bei einem Verfahren der im Oberbegriff von Anspruch 1
genannten Art mit der Erfindung vorgeschlagen, dass durch die Anzahl der Rollenpaare
und ihre mehr oder weniger enge gegenseitige Anstellung im Bereich des flüssigen Kerns
des Gießstranges eine flexible Anpassung des Gießprozesses an die Gießgeschwindigkeit
vorgenommen wird und dabei die Formatdickenreduktion des Gießstranges mit flüssigem
Kern so eingestellt wird, dass unabhängig von Stahlqualität, Intensität der Spritzkühlung
und der Gießgeschwindigkeit, die Lage der Sumpfspitze in der SR-Strecke annähernd
konstant gehalten wird.
[0012] Hierbei wird trotz zunehmender Gießgeschwindigkeit und/oder geänderter Spritzkühlung
beispielsweise die Formatdicke derart reduziert, dass die Lage die Sumpfspitze in
der SR-Strecke praktisch konstant gehalten wird. Damit ist in einem großen Gießgeschwindigkeitsbereich
bei geringem maschinentechnischem Aufwand eine gleichbleibend gute Innenqualität des
Gießstranges gewährleistet.
[0013] Damit wird trotz sich ändernder Betriebsparameter während des Gießprozesses ein gleichbleibend
optimales Gefüge des gegossenen Stranges erzielt und eine unnötig erhöhte Belastung
von Rollen und ihren Lagerungen innerhalb der Strangführung vermieden.
[0014] Das Verfahren ausgestaltend ist vorgesehen, dass Anordnung und/oder Anstellung der
Rollenpaare für die Formatdickenreduktion im Bereich des flüssigen Kems des Gussstranges
nach Maßgabe vom Gießquerschnitt bzw. Formatquerschnitt des Gießstranges bestimmt
werden.
[0015] Und schließlich sieht das erfindungsgemäße Verfahren vor, dass die Dickenreduzierung
unmittelbar vor der SR-Strecke vorgenommen wird.
[0016] Damit wird eine Anpassung bzw. Vergrößerung des Betriebsfensters der Stranggießanlage
an sich ändernde Gießparameter kostengünstig erreicht, und insbesondere wird eine
Beeinflussung der Sumpfspitzenlage weitestgehend unabhängig von den Gießparametern
in der Weise gewährieistet, dass die Sumpfspitze stets in einem Abschnitt der SR-Strecke
liegt, der zu der geforderten Verbesserung der Innenqualität des Gießstranges führt.
Damit ist in einem großen Gießgeschwindigkeitsbereich bei geringem maschinentechnischen
Aufwand ein gleichbleibend gutes Gussstranggefüge gewährleistet.
[0017] Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden
Erläuterung eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles.
[0018] Die Figur 1 zeigt in rein schematischer Darstellung eine Strangführung unterhalb
einer Kokille mit einer Ausgestaltung nach der Erfindung sowie mit einer Soft-Reduktions-Strecke
SR.
[0019] Im Anlagenteil der Strangführung gemäß Figur 1 befindet sich unterhalb der Kokille
ein erstes Strangführungssegment 2.1 zur parallelen Strangführung.
[0020] Die skizzenmäßige Darstellung des Stranges 5 unterhalb des Schmelzeneinlaufes 6 in
die Kokille 1 zeigt einen ersten Ansatz einer sich bildenden Strangschale 8.
[0021] Erfindungsgemäß wird der Strang 5 im Bereich seines flüssigen Kerns 7 zwischen der
Kokille 1 und der Soft-Reduktions-Strecke SR durch wenigstens ein Rollenpaar 4, 4'
einer Formatreduzierung unterworfen. Der Formatreduzierung durch die Rollenpaare 4,
4' folgt ein Strangführungssegment 2.2 zur parallelen Strangführung des Gießstranges
5. Die Rollenpaare 4, 4' sind jeweils von weg- bzw. positionsgeregelten, nicht näher
gezeigten Hydraulikzylindern beaufschlagt, so dass sie die hydrostatischen Drücke
der Schmelze 8 überwinden und dadurch eine örtliche Formatreduzierung bzw. Dickenreduktion
im Strang 5 z. B. 10 mm/m in Gießrichtung vor der Soft-Reduktions-Strecke SR mit einer
Dickenreduzierung von beispielsweise 1 mm/m verursachen. In Gießrichtung unterhalb
der Soft-Reduktions-Strecke ist ein weiteres Strangführungssegmenf 2.3 zur parallelen
Strangführung angeordnet.
[0022] Anzahl und Anstellung der Rollenpaare 4, 4' im Bereich des flüssigen Kerns 7 des
Gießstranges 5 erlauben eine flexible Anpassung des Gießprozesses an die Gießgeschwindigkeit
bzw. eine Änderung derselben.
[0023] Durch die Dickenreduzierung des Stranges 5 mit flüssigem Kern wird in Abhängigkeit
von den Gießparametern wie Gießgeschwindigkeit, Stahlqualität, Gießtemperatur die
Formatabmessung stets so eingestellt, dass die Sumpfspitze 9 weitestgehend unabhängig
von den vorgenannten Gießparametern in einem Abschnitt der SR-Strecke liegt, der zu
den geforderten Verbesserungen der Innenqualität des Gießstranges führt. Bei Zunehmender
Gießgeschwindigkeit oder reduzierter Spritzkühlung wird beispielsweise die Formatdicke
so reduziert, dass die Lage der Sumpfspitze 9 in der SR-Strecke praktisch konstant
gehalten wird. Damit ist in einem großen Gießgeschwindigkeitsbereich bei geringem
maschinentechnischen Aufwand eine gleichbleibend gute Innenqualität des Gußproduktes
gewährleistet.
1. Verfahren zum Stranggießen von Blöcken, Brammen oder Dünnbrammen in einer Stranggießanlage,
die unterhalb einer Kokille (1) im gegenseitigen Abstand einstellbare Strangführungssegmente
(2. 1 bis 2.n) mit beispielsweise von weg- bzw. positionsregelbaren Hydraulikzylindern
beaufschlagbare Rollenpaare (4, 4') aufweist, wobei der Gussstrang (5) bei einer sich
bildenden Strangschale (8) durch konisches Anstellen mindestens eines seiner Strangführungssegrnente
(2.1 bis 2.n) in einer bis zur Sumpfspitze (9) reichenden Soft-Reduktions-Strecke
(SR-Strecke) in der Dicke reduziert und im Bereich seines flüssigen Kerns (7) zwischen
Kokille (1) und der Soft-Reduktions-Strecke (SR-Strecke) durch wenigstens ein Rollenpaar
(4, 4') einer Formatdickenreduktion unterworfen wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass durch die Anzahl der Rollenpaare (4, 4') und ihre mehr oder weniger enge gegenseitige
Anstellung im Bereich des flüssigen Kerns (7) des Gießstranges (5) eine flexible Anpassung
des Gießprozesses an die Gießgeschwindigkeit vorgenommen, und dabei die Formatdickenreduktion
des Gießstranges (5) mit flüssigem Kern (7) so eingestellt wird, dass unabhängig von
Stahlqualität, Intensität der Spritzkühlung und der Gießgeschwindigkeit, die Lage
der Sumpfspitze (9) in der SR-Strecke annähernd konstant gehalten wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass Anordnung und / oder Anstellung der Rollenpaare (4, 4') für die Formatdickenreduktion
im Bereich des flüssigen Kerns (7) des Gussstranges (5) nach Maßgabe von Gießquerschnitt
bzw. Formatquerschnitt des Guss-stranges bestimmt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Formatdickenreduktion unmittelbar vor der SR-Strecke vorgenommen wird.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rollen (4) zur Formatdickenreduktion des Gießstranges (5) in der SR-Strecke positionsgeregelt
angestellt werden.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rollen (4) zur Formatdickenreduktion des Gussstranges (5) im Bereich von dessen
flüssigem Kern (7) positionsgeregelt angestellt werden.
1. Method for the continuous casting of ingots, slabs or thin slabs in a continuous casting
plant which comprises, below a mould (1), strip guide segments (2.1 to 2.n), which
are settable at a mutual spacing, with roller pairs (4, 4') able to be acted upon
by, for example, hydraulic cylinders regulable in travel or position, wherein the
cast strip (5) in the case of a forming strip skin (8) is reduced in thickness by
conical adjustment of at least one of its strip guide segments (2.1 to 2.n) in a soft
reduction path (SR path) reaching up to the liquid phase end and is subjected to a
format thickness reduction in the region of its liquid core (7) between mould (1)
and the soft reduction path (SR path) by at least one roller pair (4, 4'), characterised in that a flexible adaptation of the casting process to the casting speed is undertaken through
the number of roller pairs (4, 4') and the mutual adjustment thereof with greater
or lesser tightness in the region of the liquid core (7) and in that case the format thickness reduction of the cast strip (5) with liquid core (7) is
so set that the position of the liquid phase end (9) in the SR path is kept approximately
constant independently of steel quality, intensity of spray cooling and the casting
speed.
2. Method according to claim 1, characterised in that the arrangement and/or adjustment of the roller pairs (4, 4') for the format thickness
reduction in the region of the liquid core (7) of the cast strip (5) is or are determined
in accordance with the casting cross-section or format cross-section of the cast strip.
3. Method according to claim 1 or 2, characterised in that the format thickness reduction is undertaken directly ahead of the SR path.
4. Method according to one or more of claims 1 to 3, characterised in that the rollers (4) for the format thickness reduction of the cast strip (5) in the SR
path are adjusted in position-regulated manner.
5. Method according to one or more of claims 1 to 4, characterised in that the rollers (4) for format thickness reduction of the cast strip (5) in the region
of the liquid core (7) thereof are adjusted in position-regulated manner.
1. Procédé pour la coulée continue de blocs, de brames ou de brames minces dans une installation
de coulée continue, qui présente, en dessous d'une coquille (1), des éléments de guidage
continu (2.1 à 2.n) réglables à une distance réciproque comportant par exemple des
paires de rouleaux (4,4') qui sont sollicités par des cylindres hydrauliques réglables
à une position, respectivement une marche, dans lequel l'épaisseur de la coulée continue
(5) est réduite lors de la formation d'une croûte solidifiée (8) par l'approche conique
d'au moins un de ses éléments de guidage continu (2.1 à 2.n) sur une portion de réduction
douce (Portion SR-Soft Reduction) allant jusqu'au puits liquide (9) et le coulage
continu est soumis au niveau de son noyau liquide (7) entre la coquille (1) et la
portion de réduction douce (Portion SR) à une réduction d'épaisseur de format par
au moins une paire de rouleaux (4,4'),
caractérisé en ce que,
la quantité de paires de rouleaux (4,4') et leur approche réciproque plus ou moins
étroite au niveau du noyau liquide (7) de la coulée continue (5) permet une adaptation
flexible du processus de coulée à la vitesse de coulée et ainsi la réduction de l'épaisseur
de format de la coulée continue (5) comportant un noyau (7) liquide est réglée de
telle sorte que, indépendamment de la qualité de l'acier, l'intensité du refroidissement
de l'injection et la vitesse de coulée, la position du puits liquide (9) dans la portion
SR soit maintenue approximativement constante.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que,
l'agencement et/ou l'approche des paires de rouleaux (4,4') pour la réduction de l'épaisseur
de format au niveau du noyau (7) liquide de la coulée continue (5) est déterminé en
fonction des dimensions de la section transversale de la coulée, respectivement de
la section transversale du format de la coulée continue.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que,
la réduction de l'épaisseur de format est entreprise directement avant la portion
SR.
4. Procédé selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que,
les rouleaux (4) pour réduire l'épaisseur de format de la coulée continue (5) sont
approchés de la portion SR à une position réglée.
5. Procédé selon une ou plusieurs des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que,
les rouleaux (4) pour réduire l'épaisseur de format de la coulée continue (5) sont
approchés au niveau du noyau liquide (7) de cette dernière à une position réglée.
