[0001] Die Erfindung betrifft eine Faltschachtel, insbesondere aus Karton, mit zwei Hauptwandabschnitten,
die an einer Seite, insbesondere durch eine Hauptfaltlinie miteinander verbunden sind
und die an der entgegengesetzten Seite, zum Beispiel durch eine Lasche, miteinander
verbindbar sind, um einen im Wesentlichen schlauchförmigen Körper zu bilden, dessen
Enden verschließbar sind. Die Erfindung betrifft auch eine Faltschachtel aus einem
einteiligen Zuschnitt.
[0002] Bei herkömmlichen Kissenpackungen sind Verschlussabschnitte ausgebildet, die aufeinandergefaltet
werden können, um die Kissenpackung zu verschließen. Die Verschlussabschnitte dienen
bei Kissenpackungen gleichzeitig dazu, den im Wesentlichen schlauchförmigen Körper
in Form zu bringen und zu halten. Die Verschlussabschnitte von Kissenpackungen sind
beispielsweise ellipsenförmig ausgebildet. Durch die nicht rechteckförmige Kontur
der Verschlussabschnitte kann für Kissenpackungen kein recheckiger Zuschnitt verwendet
werden. Das bedingt bei der Herstellung einen Zwischenschnitt zwischen zwei Zuschnitten.
Außerdem führt die nicht rechteckförmige Kontur der Verschlussabschnitte bei Kissenpackungen
zu einem erhöhten Materialverbrauch, da das Material zwischen den Verschlussabschnitten
zweier unterschiedlicher Zuschnitte entfernt werden muss. Außerdem ist ein Verschließen
der Kissenpackungen mit der Hand relativ aufwendig, da die Verschlussabschnitte nacheinander
gegeneinander gefaltet werden müssen. Außerdem können Kissenpackungen nicht durch
Verschweißen oder Versiegeln fluiddicht verschlossen werden.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, einen einfachen und kostengünstig herstellbaren Zuschnitt
für eine Faltschachtel zu schaffen, die mit der Hand verschließbar ist. Eine weitere
Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Faltschachtel aus einem einteiligen Zuschnitt
zu schaffen, die einfach aufgebaut und kostengünstig herstellbar ist. Außerdem soll
die erfindungsgemäße Faltschachtel besonders leicht mit der Hand und auch maschinell
verschließbar sein.
[0004] Die Aufgabe ist bei einem einteiligen, insbesondere rechteckförmigen Zuschnitt für
eine Faltschachtel, insbesondere aus Karton, mit zwei Hauptwandabschnitten, die an
einer Seite, insbesondere durch eine Hauptfaltlinie miteinander verbunden sind und
die an der entgegengesetzten Seite, zum Beispiel durch eine Lasche, miteinander verbindbar
sind, um einen im Wesentlichen schlauchförmigen Körper zu bilden, dessen Enden verschließbar
sind, dadurch gelöst, dass in mindestens einem der beiden Hauptwandabschnitte ein
Seitenwandabschnitt mit spitz zulaufenden Enden ausgebildet ist. Der Seitenwandabschnitt
verleiht dem schlauchförmigen Körper eine stabile räumliche Gestalt.
[0005] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Zuschnitts ist dadurch gekennzeichnet, dass
der Seitenwandabschnitt durch zwei Faltlinien gebildet ist, die in der Mitte voneinander
beabstandet sind und an den Enden ineinander übergehen. Die Faltlinien verleihen dem
schlauchförmigen Körper einen polygonförmigen Querschnitt. Normalerweise sind zwei
Seitenwandabschnitte gegenüberliegend angeordnet, um dem schlauchförmigen Körper in
der Mitte einen rechteckförmigen Querschnitt zu geben.
[0006] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Zuschnitts ist dadurch gekennzeichnet,
dass die zwei den Seitenwandabschnitt bildenden Faltlinien im mittleren Bereich parallel
zueinander angeordnet sind. Dadurch bekommt der schlauchförmige Körper im mittleren
Bereich die Gestalt eines Quaders.
[0007] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Zuschnitts ist dadurch gekennzeichnet,
dass der Seitenwandabschnitt an seinen Enden dreieckig ausgebildet ist. Dadurch wird
dem Querschnitt des schlauchförmigen Körpers besondere Stabilität verliehen.
[0008] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Zuschnitts ist dadurch gekennzeichnet,
dass der Seitenwandabschnitt die Form einer Ellipse aufweist. Das führt zu einer optisch
ansprechenden Gestalt einer aus dem Zuschnitt gebildeten Faltschachtel. Der Querschnitt
des schlauchförmigen Körpers nimmt von der Mitte nach außen ab.
[0009] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Zuschnitts ist dadurch gekennzeichnet,
dass die Hauptwandabschnitte an den spitz zulaufenden Enden des Seitenwandabschnitts
in Verschlussabschnitte übergehen. Die Verschlussabschnitte kommen im zusammengebauten
Zustand der Faltschachtel aneinander zur Anlage. Dadurch wird ein besonders einfaches
Verschließen der Faltschachtel von Hand und maschinell ermöglicht.
[0010] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Zuschnitts ist dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen den Hauptabschnitten und den Verschlussabschnitten Verschlussfaltlinien
ausgebildet sind. Die Verschlussfaltlinien ermöglichen eine flächige Anlage der Verschlussabschnitte
aneinander. Dadurch wird ein fluiddichtes Verschließen der Faltschachtel ermöglicht.
[0011] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Zuschnitts ist dadurch gekennzeichnet,
dass die Verschlussfaltlinien im Wesentlichen quer zu dem mindestens einen Seitenwandabschnitt
angeordnet sind, und, dass der Abstand zwischen den Verschlussfaltlinien und dem zugehörigen
Rand des jeweiligen Verschlussabschnitts nicht konstant ist beziehungsweise variiert.
Dadurch wird ein sicheres Verschließen einer aus dem Zuschnitt hergestellten Verpackung
gewährleistet.
[0012] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Zuschnitts ist dadurch gekennzeichnet,
dass in beiden Hauptwandabschnitten ein Seitenwandabschnitt mit spitz zulaufenden
Enden ausgebildet ist, und dass zwischen den beiden Seitenwandabschnitten eine durchgehende
Faltlinie im Wesentlichen parallel zu den Seitenwandabschnitten angeordnet ist. Durch
die durchgehende Faltlinie wird ein Zusammenfalten des schlauchförmigen Körpers zur
Aufbewahrung oder zum Transport gewährleistet. Außerdem vereinfacht die durchgehende
Faltlinie die maschinelle Fertigung auf herkömmlichen Klebemaschinen und erleichtert
das Einlegen von Produkten.
[0013] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Zuschnitts ist dadurch gekennzeichnet,
dass der Abstand zwischen den Verschlussfaltlinien und dem zugehörigen Rand des jeweiligen
Verschlussabschnitts ausgehend von den Seitenwandabschnitten nach innen und nach außen
hin zunimmt. Dadurch wird erreicht, dass die im aufgerichteten Zustand der Faltschachtel
aneinander anliegenden Verschlussabschnitte zusammengehalten werden. Durch den Verlauf
der Verschlussfaltlinien wird in der aufgerichteten Faltschachtel eine Spannung erzeugt,
welche die Faltschachtel verschlossen hält.
[0014] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Zuschnitts ist dadurch gekennzeichnet,
dass der Abstand zwischen den Verschlussfaltlinien und dem zugehörigen Rand des jeweiligen
Verschlussabschnitts ausgehend von den Seitenwandabschnitten nach innen und nach außen
hin linear zunimmt. Die daraus resultierenden geraden Verschlussfaltlinien haben den
Vorteil, dass sie einfach herzustellen sind.
[0015] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Zuschnitts ist dadurch gekennzeichnet,
dass die Verschlussfaltlinien kreisbogenförmig, bezogen auf den Zuschnitt, nach innen
gekrümmt ausgebildet sind. Bei im Rahmen der vorliegenden Erfindung durchgeführten
Versuchen hat sich eine leicht gekrümmte Ausbildung der Verschlussfaltlinien als besonders
vorteilhaft erwiesen. Durch die Krümmung der Verschlussfaltlinien wird ein Einschnappen
der Verschlussabschnitte beim Verschließen einer aus dem Zuschnitt hergestellten Faltschachtel
gewährleistet.
[0016] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Zuschnitts ist dadurch gekennzeichnet,
dass der Abstand zwischen den Verschlussfaltlinien und dem zugehörigen Rand des jeweiligen
Verschlussabschnitts in dem Bereich innerhalb der beiden Seitenwandabschnitte konstant
ist und in den Bereichen außerhalb der beiden Seitenwandabschnitte nach außen hin
zunimmt. Dadurch werden die Verschlussabschnitte im zusammengebauten Zustand der Faltschachtel
in Schließrichtung vorgespannt. Durch die Vorspannung wird ein Einschnappen beziehungsweise
Zusammengehen der Verschlussabschnitte beim Verschließen der Faltschachtel gewährleistet.
[0017] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Zuschnitts ist dadurch gekennzeichnet,
dass auf der der durchgehenden Faltlinie entgegengesetzten Seite eines der Seitenwandabschnitte
eine Lasche an dem zugehörigen Hauptwandabschnitt durch eine weitere Faltlinie gebildet
ist, die parallel zu der durchgehenden Faltlinie angeordnet ist. Die Lasche dient
dazu, die beiden Wandabschnitte miteinander zu verbinden.
[0018] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Zuschnitts ist dadurch gekennzeichnet,
dass die durchgehende Faltlinie und die weitere Faltlinie im zusammengebauten Zustand
der Faltschachtel im Wesentlichen deckungsgleich angeordnet sind. Dadurch wird ein
Zusammenfalten des Zuschnitts auch dann gewährleistet, wenn die beiden Wandabschnitte
an zwei Seiten miteinander verbunden sind, um den schlauchförmigen Körper zu bilden.
[0019] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Zuschnitts ist dadurch gekennzeichnet,
dass an einem der spitz zulaufenden Enden des Seitenwandabschnitts ein Ausgießtrichter
ausgebildet ist. Der Ausgießtrichter dient zum Ausgießen eines in der verschlossenen
Faltschachtel befindlichen Fluids. Selbstverständlich kann der Ausgießtrichter je
nach Größe und Form auch zum Einfüllen eines Fluids verwendet werden.
[0020] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Zuschnitts ist dadurch gekennzeichnet,
dass der Ausgießtrichter mit Hilfe von fünf Ausgießtrichterfaltlinien gebildet wird,
die in den an dem spitz zulaufenden Ende des Seitenwandabschnitts angeordneten Verschlussabschnitten
ausgebildet sind. Durch die fünf Faltlinien wird ein wiederholtes Öffnen und Verschließen
des Ausgießtrichters im aufgerichteten Zustand der Faltschachtel gewährleistet.
[0021] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Zuschnitts ist dadurch gekennzeichnet,
dass der Abstand der Ausgießtrichterfaltlinien voneinander zu dem zugehörigen spitz
zulaufenden Ende des Seitenwandabschnitts hin abnimmt. Dadurch wird eine trichterförmige
Erweiterung des Ausgießtrichters nach außen gewährleistet.
[0022] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Zuschnitts ist dadurch gekennzeichnet,
dass im Bereich des Ausgießtrichters an den beiden zugehörigen Verschlussabschnitten
ein dreieckförmiger Ansatz mit der Spitze nach außen angeordnet ist. Der dreieckförmige
Ansatz dient in Verbindung mit einer zentral angeordneten Ausgießtrichterfaltlinie
dazu, ein zielgerichtetes Ausgießen zu gewährleisten.
[0023] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Zuschnitts ist dadurch gekennzeichnet,
dass außen an dem Ausgießtrichter eine Verschlusslasche vorgesehen ist, die durch
mindestens eine Perforationslinie von den beiden angrenzenden Verschlussabschnitten
abtrennbar ist. Die Verschlusslasche dient dazu, den Ausgießtrichter geschlossenen
zu halten. Nach dem Entfernen der Verschlusslasche kann der Ausgießtrichter geöffnet
werden.
[0024] Die oben angegebene Aufgabe ist bei einer Faltschachtel aus einem einteiligen Zuschnitt
dadurch gelöst, dass die Faltschachtel im zusammengebauten Zustand einen Körper aufweist,
der an zwei Enden nach außen hin spitz zuläuft und der in der Mitte einen im Wesentlichen
rechteckförmigen Querschnitt aufweist. Dadurch ähnelt die Gestalt der Faltschachtel
einem an den Enden verschweißten Folienbeutel. Bei einem Folienbeutel ergibt sich
die Gestalt durch den festen Inhalt. Bei der erfindungsgemäßen Faltschachtel wird
die Gestalt durch die Faltlinien erzeugt. Die erfindungsgemäße Faltschachtel hat den
Vorteil, dass sie flach liegend lieferbar ist. Außerdem hat sie einen eigenen, in
Größe und Form ohne Produkt festgelegten Körper und eine funktionierende Verschlusseinheit.
Sie ist sowohl von Hand als auch maschinell aufrichtbar. Der erfindungsgemäße Zuschnitt
kann auf herkömmlichen Produktionsmaschinen ohne Zusatzeinrichtungen verarbeitet werden.
Die Faltschachteln können in vielen Varianten hergestellt, zum Beispiel als Tragepackung,
oder mit Besonderheiten, wie Verschlüssen und Aufreißtechniken, versehen werden.
[0025] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Faltschachtel ist dadurch gekennzeichnet,
dass der Körper zwei nach außen spitz zulaufende Seitenwandabschnitte aufweist. Die
Seitenwandabschnitte verleihen der aufgerichteten Faltschachtel Stabilität. Durch
die Ausbildung der Seitenwandabschnitte erhält die aufgerichtete Faltschachtel zum
Beispiel die Gestalt eines Quaders mit zwei gegenüberliegenden, spitz zulaufenden
Enden.
[0026] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Faltschachtel ist dadurch gekennzeichnet,
dass an den nach außen hin spitz zulaufenden Enden des Körpers zwei flache Verschlussbereiche
ausgebildet sind. Die flachen Verschlussbereiche ermöglichen ein fluiddichtes Verschließen
der Faltschachtel, zum Beispiel durch Verschweißen. Außerdem ermöglichen die Verschlussbereiche
ein Verschließen und Wiederöffnen der Faltschachtel mit der Hand. Durch die besondere
Anordnung der Verschlussfaltlinien wird ein Einschnappen und Zusammenhalten der Verschlussbereiche
gewährleistet, ohne andere Techniken oder Hilfsmittel einsetzen zu müssen. Die Verschlussbereiche
können auch versiegelt oder verklebt werden.
[0027] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Faltschachtel ist dadurch gekennzeichnet,
dass die Haupt- und Seitenwandabschnitte jeweils nur durch eine Faltlinie voneinander
getrennt sind. Durch die eine Faltlinie zwischen jeweils einem Hauptwandabschnitt
und dem daran anschließenden Seitenwandabschnitt wird der Faltschachtel im aufgerichteten
Zustand eine definierte Gestalt verliehen.
[0028] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Faltschachtel ist dadurch gekennzeichnet,
dass in mindestens einem der Verschlussabschnitte ein Einschnitt vorgesehen ist, in
den eine Lasche eingreifen kann, die an dem im aufgerichteten Zustand der Faltschachtel
an dem Verschlussabschnitt mit dem Einschnitt zur Anlage kommenden Verschlussabschnitt
ausgebildet ist. Die Lasche und der Einschnitt ermöglichen ein einfaches Verschließen
der Faltschachtel im aufgerichteten Zustand. Wenn sich die Lasche in dem zugehörigen
Einschnitt in Eingriff befindet, werden die beiden in Anlage befindlichen Verschlussabschnitte
relativ zueinander fixiert.
[0029] Dieser Verschließmechanismus liefert den Vorteil, dass er einerseits einfach zu realisieren
ist, da keine zusätzlichen Befestigungsmittel erforderlich sind, und andererseits
ein mehrmaliges Öffnen und Verschließen der Faltschachtel gewährleistet.
[0030] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Faltschachtel ist dadurch gekennzeichnet,
dass der Einschnitt die Form eines Kreisbogens aufweist, der, bezogen auf den Zuschnitt,
nach innen gekrümmt ist. Diese Gestalt des Einschnitts hat sich in der Praxis als
besonders vorteilhaft erwiesen.
[0031] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Faltschachtel ist dadurch gekennzeichnet,
dass die Lasche von einem Einschnitt gebildet wird, der die Form eines Kreisbogens
aufweist, der, bezogen auf den Zuschnitt, nach innen gekrümmt ist. Diese Gestalt der
Einschnitte gewährleistet ein einfaches Verschließen der Faltschachtel im aufgerichteten
Zustand.
[0032] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Faltschachtel ist dadurch gekennzeichnet,
dass in mindestens einem Verschlussabschnitt mindestens eine Lasche ausgebildet ist,
die im aufgerichteten Zustand der Faltschachtel an einer Klebefläche zur Anlage kommt,
die an einem anliegenden Verschlussabschnitt ausgebildet ist und von der Lasche überdeckt
wird. Solange die umklappbare Lasche an der Klebefläche anliegt, liegen die zugehörigen
Verschlussabschnitte ebenfalls aneinander an, und die Faltschachtel ist verschlossen.
Wenn die Lasche umgeklappt wird, wird die Verbindung zu dem Verschlussabschnitt mit
der Klebefläche gelöst und die aneinander anliegenden Verschlussabschnitte können
voneinander entfernt werden.
[0033] Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Faltschachtel ist dadurch gekennzeichnet,
dass die Klebefläche von einer Ritzung begrenzt wird. Die Ritzung erstreckt sich vorzugsweise
nur in einer oberen Schicht des Zuschnitts. Durch die Ritzung wird ein definiertes
Herausreißen der oberen Zuschnittsschicht gewährleistet. Dadurch wird einerseits erreicht,
dass der Originalitätsverschluss nicht wiederhergestellt werden kann. Andererseits
bleibt die Außenseite des mit der Klebefläche ausgestatteten Verschlussabschnitts
auch nach dem Entfernen der oberen Zuschnittschicht unversehrt, das heißt der optische
Eindruck wird nicht beeinträchtigt.
[0034] Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Faltschachtel besteht darin, dass
ein einteiliger, viereckiger Zuschnitt verwendet werden kann. Dadurch ist es möglich,
die Faltschachteln ohne neue, technische Ausstattung herzustellen. Der durch den Abstand
der Verschlussfaltlinien von dem zugehörigen Rand der Verschlussabschnitte einfache
und schnelle Verschluss der Faltschachtel stellt sicher, dass die Faltschachtel nach
einer Verwendung wieder flachgelegt werden kann.
[0035] Im flachgelegten Zustand kann die Faltschachtel entweder einem Recyclingkreislauf
zugeführt werden, oder mit der Hand beziehungsweise maschinell wieder aufgerichtet
werden. Die Möglichkeit, die Verschlussabschnitte der Faltschachtel miteinander zu
verschweißen beziehungsweise zu versiegeln ist insbesondere im Lebensmittelbereich
und allgemein bei pulverförmigen und flüssigen Produkten von Bedeutung. Die Verschlussabschnitte
können auch als Tragegriffe ausgebildet sein oder mit einem sogenannten Euroloch versehen
werden.
[0036] Durch die besonders einfache Handhabbarkeit eignet sich die erfindungsgemäße Faltschachtel
besonders gut als Geschenkpackung, zum Beispiel für Dessous, Accessoires oder Schmuck.
Darüber hinaus eignet sich die Faltschachtel zur Aufnahme von Süßwaren, Haushaltswaren,
Büroartikel oder Lebensmittel. Da die Faltschachtel dicht abgeschlossen werden kann,
eignet sie sich auch zur Aufnahme von Pulver und Flüssigkeiten. Schließlich weist
die erfindungsgemäße Faltschachtel im aufgerichteten Zustand ein besonders ansprechendes
Design auf. Durch das ansprechende Design und die flach zulaufenden Verschlusslaschen
eignet sich die Faltschachteln auch als Display in einer Dekowand.
[0037] Bei dem Ausführungsbeispiel mit den leicht gekrümmten Verschlussfaltlinien wird eine
Spannung erzeugt, die beim Verschließen der Faltschachtel mit der Hand ein Zuschnappen
der Verschlussabschnitte gewährleistet. Der in die Verschlussabschnitte integrierte
Ausgießtrichter ist nach dem Öffnen immer wieder verschließbar. Dadurch bietet er
dem Inhalt der Faltschachtel auch nach dem Öffnen Schutz vor Schädlingen und Schmutz.
Außerdem ist er einfach zu bedienen.
[0038] Der erfindungsgemäße Zuschnitt kann mit Vorklebestellen ausgestattet sein oder maschinell
gedruckt, gestanzt und auf einer Maschine aufgerichtet werden. Im letztgenannten Fall
ist es auch möglich, auf die Faltlinien zu verzichten. Die Packung wird dadurch stabiler
und es ergibt sich ein Packungsbild ohne störende Linien. Außerdem kann je nach je
nach Optik des Druckbildes der Verschlussbereich versetzt werden.
[0039] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung, in der unter Bezugnahme auf die Zeichnung verschiedene Ausführungsbeispiele
im Einzelnen beschrieben sind. Dabei können die in den Ansprüchen und in der Beschreibung
erwähnten Merkmale jeweils einzeln für sich oder in beliebiger Kombination erfindungswesentlich
sein. Es zeigen:
- Figur 1
- einen Zuschnitt für eine Faltschachtel gemäß einer ersten Ausführungsform in der Draufsicht;
- Figur 2
- einen Zuschnitt für eine Faltschachtel gemäß einer zweiten Ausführungsform mit ellipsenförmigen
Seitenwandabschnitten in der Draufsicht;
- Figur 3
- einen Zuschnitt für eine Faltschachtel gemäß einer dritten Ausführungsform in der
Draufsicht;
- Figur 4
- eine perspektivische Darstellung einer aufgerichteten Faltschachtel mit einem Tragegriff
und einem Fester;
- Figur 5
- eine perspektivische Darstellung einer aufgerichteten Faltschachtel mit einer wiederverschließbaren
Öffnungslasche;
- Figur 6
- eine perspektivische Darstellung einer aufgerichteten Faltschachtel mit einem Laschenverschluss;
- Figur 7
- eine perspektivische Darstellung einer aufgerichteten Faltschachtel mit einer Sollbruchlinie
in der Mitte;
- Figur 8
- einen Zuschnitt für eine Faltschachtel gemäß einer vierten Ausführungsform mit kreisbogenförmig
gekrümmten Verschlussfaltlinien in der Draufsicht;
- Figur 9
- einen Zuschnitt für eine Faltschachtel gemäß einer fünften Ausführungsform mit geraden
Faltlinien in der Draufsicht;
- Figur 10
- einen Zuschnitt für eine Faltschachtel gemäß einer sechsten Ausführungsform mit einem
Ausgießtrichter in der Draufsicht,
- Figur 11
- eine perspektivische Darstellung einer aufgerichteten Faltschachtel mit einem Ausgießtrichter,
wie er bei dem Zuschnitt in Figur 10 dargestellt ist;
- Figur 12
- einen Zuschnitt für eine Faltschachtel gemäß einer siebten Ausführungsform mit einer
Verschlusslasche und
- Figur 13
- einen Zuschnitt für eine Faltschachtel gemäß einer achten Ausführungsform mit einem
Originalitätsverschluss.
[0040] In Figur 1 ist ein rechteckförmiger Zuschnitt 1 in der Draufsicht dargestellt. Auf
dem Zuschnitt 1 sind eine Vielzahl Faltlinien angebracht. Bei den Faltlinien kann
es sich um Falze, Rillungen, Ritzungen oder Perforationen handeln. Die Faltlinien
dienen dazu, dass beim Aufrichten des Zuschnitts 1 zu einer Faltschachtel definierte
Abschnitte ausgebildet werden.
[0041] Der Zuschnitt 1 umfasst einen Hauptabschnitt 5, der zwei Teilabschnitte 3 und 4 aufweist
und einen Hauptabschnitt 9, der zwei Teilabschnitte 7 und 8 aufweist. Die Hauptabschnitte
5 und 9 sind durch eine Hauptfaltlinie 10 voneinander getrennt. Die Hauptabschnitte
5 und 9 haben die Form von Rechtecken, die an einer ihrer Längsseiten aneinander anliegen.
[0042] Der Seitenwandabschnitt 11 wird von zwei Seitenwandfaltlinien 14 und 15 gebildet,
die im mittleren Bereich parallel zueinander verlaufen und an den Enden spitz aufeinander
zulaufen. An den spitz zulaufenden Enden gehen die Seitenwandfaltlinien 14 und 15
in Abschlussfaltlinien 22 und 23 über. Der Seitenwandabschnitt 12 wird in gleicher
Weise von zwei Seitenwandfaltlinien 16 und 17 begrenzt, die in der Mitte parallel
zueinander verlaufen und am Ende in Abschlussfaltlinien 24 und 25 übergehen.
[0043] Der Seitenwandabschnitt 11 ist zwischen den Teilabschnitten 3 und 4 des Hauptabschnitts
5 angeordnet. Der Seitenwandabschnitt 12 ist zwischen den Teilabschnitten 7 und 8
des Hauptabschnitts 9 angeordnet. Der Teilabschnitt 3 ist an zwei entgegengesetzten
Seiten durch zwei Verschlussfaltlinien 26 und 29 begrenzt. Der Teilabschnitt 4 ist
auf zwei entgegengesetzten Seiten durch zwei Verschlussfaltlinien 27 und 28 begrenzt.
Der Teilabschnitt 7 ist auf zwei entgegengesetzten Seiten durch zwei Verschlussfaltlinien
30 und 33 begrenzt. Der Teilabschnitt 8 ist auf zwei entgegengesetzten Seiten durch
zwei Verschlussfaltlinien 31 und 32 begrenzt.
[0044] Der Teilabschnitt 8 wird also durch die Seitenwandfaltlinie 17, die Verschlussfaltlinien
31, 32 und eine Abschlusskante 35 des Zuschnitts 1 begrenzt. Der Teilabschnitt 7 wird
durch die Hauptfaltlinie 10, die Verschlussfaltlinien 30, 33 und die Seitenwandfaltlinie
16 begrenzt. Der Teilabschnitt 4 wird durch die Hauptfaltlinie 10, die Verschlussfaltlinien
27, 28 und die Seitenwandfaltlinie 15 begrenzt. Der Teilabschnitt 3 wird durch die
Seitenwandfaltlinie 14, die Verschlussfaltlinien 26, 29 und eine Abschlussfaltlinie
37 begrenzt.
[0045] Die Abschlussfaltlinie 37 begrenzt auf der dem Teilabschnitt 3 abgewandten Seite
eine Lasche 39. Die Lasche 39 ist durch senkrechte Einschnitte 71 und 72 in drei Laschenabschnitte
39a, 39b und 39c unterteilt. Die Lasche 39 dient dazu, die Hauptabschnitte 5 und 9
miteinander zu verbinden. Wenn die Hauptabschnitte 5 und 9 durch die Lasche 39 miteinander
verbunden sind, liegt die Abschlusskante 35 des Zuschnitts 1 an der Abschlussfaltlinie
37 an. Dadurch bekommt der Zuschnitt 1 eine schlauchförmige Gestalt, wenn er aufgerichtet
wird.
[0046] An den Längsseiten des Zuschnitts 1 sind acht Verschlussabschnitte 41, 42, 45, 46
und 44, 43, 48, 47 ausgebildet. Die Verschlussabschnitte 41 bis 44 sind an dem Hauptabschnitt
5 und die Verschlussabschnitte 45 bis 47 an dem Hauptabschnitt 9 ausgebildet. Der
Verschlussabschnitt 41 wird durch die Längskante des Zuschnitts 1, die Abschlussfaltlinie
37, die Verschlussfaltlinie 29 und die Abschlussfaltlinie 22 begrenzt.
[0047] Der Verschlussabschnitt 42 wird durch die Längskante des Zuschnitts 1, die Abschlussfaltlinie
22, die Verschlussfaltlinie 28 und die Hauptfaltlinie 10 begrenzt. Der Verschlussabschnitt
43 wird durch eine Längskante des Zuschnitts 1, die Abschlussfaltlinie 23, die Verschlussfaltlinie
27 und die Hauptfaltlinie 10 begrenzt. Der Verschlussabschnitt 44 wird durch die Längskante
des Zuschnitts 1, die Abschlussfaltlinie 23, die Verschlussfaltlinie 26 und die Abschlussfaltlinie
37 begrenzt.
[0048] Der Verschlussabschnitt 45 wird durch eine Längskante des Zuschnitts 1, die Hauptfaltlinie
10, die Verschlussfaltlinie 33 und die Abschlussfaltlinie 24 begrenzt. Der Verschlussabschnitt
46 wird durch die Längskante des Zuschnitts 1, die Abschlussfaltlinie 24, die Verschlussfaltlinie
32 und die Abschlusskante 35 des Zuschnitts 1 begrenzt. Der Verschlussabschnitt 47
wird durch eine Längskante des Zuschnitts 1, die Abschlussfaltlinie 25, die Verschlussfaltlinie
31 und die Abschlusskante 35 des Zuschnitts 1 begrenzt. Der Verschlussabschnitt 48
wird durch die Längskante des Zuschnitts 1, die Hauptfaltlinie 10, die Verschlussfaltlinie
30 und die Abschlussfaltlinie 25 begrenzt.
[0049] Die Verschlussfaltlinien 27, 30 und 28, 33 verlaufen parallel zu den Längskanten
des Zuschnitts 1. Die Verschlussfaltlinien 26, 29 und 31, 32 verlaufen nicht parallel
zu den Längskanten des Zuschnitts 1. Durch punktierte Linien 51, 52, 53 und 54 ist
angedeutet, dass der Abstand der Verschlussfaltlinien 26, 29 und 31, 32 von den zugehörigen
Längskanten des Zuschnitts 1 geringfügig zunimmt. Dadurch wird beim Verschließen der
Faltschachtel ein Zuschnappen der aneinander in Anlage kommenden Verschlussabschnitte
erreicht. Außerdem werden die aneinander anliegenden Verschlussabschnitte im geschlossenen
Zustand der Faltschachtel aneinander in Anlage gehalten.
[0050] Beim Zusammenbau der erfindungsgemäßen Faltschachtel wird die an dem Hauptabschnitt
5 ausgebildete Lasche 39 so an dem Hauptabschnitt 9 festgeklebt, dass die Abschlusskante
35 mit der Abschlussfaltlinie 37 zur Deckung kommt. Daraus ergibt sich ein flaches
Gebilde, das zu einem schlauchförmigen Körper mit einem rechteckförmigen Querschnitt
aufgerichtet werden kann.
[0051] Beim Aufrichten der Faltschachtel führen die Seitenwandabschnitte 11 und 12 zu einem
rechteckförmigen Querschnitt in der Mitte der Faltschachtel. Beim Aufrichten der Faltschachtel
kommen die Verschlussabschnitte 41 und 42, 43 und 44, 45 und 46, 47 und 48 aneinander
zur Anlage. Das Verschließen der Faltschachtel kann mit zwei Fingern erfolgen, welche
die Verschlussabschnitte im Bereich der Abschlussfaltlinien 22, 24 und 23, 25 zusammendrücken.
[0052] Im geschlossenen Zustand können die aneinander anliegenden Verschlussabschnitte miteinander
verschweißt, verklebt oder sonst wie aneinander befestigt werden. Durch die erfindungsgemäße
Ausbildung der Verschlussfaltlinien 26, 29, 31 und 32 ist es jedoch nicht unbedingt
erforderlich, die aneinander anliegenden Verschlussabschnitte aneinander zu befestigen,
da die aneinander anliegenden Verschlussabschnitte durch die erfindungsgemäße Ausbildung
der Verschlussfaltlinien 26, 29, 31 und 32 zusammengehalten werden. Wenn die aneinander
anliegenden Verschlussabschnitte nicht aneinander befestigt sind, kann die aufgerichtete
Faltschachtel ganz einfach geöffnet werden, indem die aneinander anliegenden Verschlussabschnitte
auseinander bewegt werden. Die Faltschachtel kann einfach wieder zusammengelegt werden.
[0053] Bei der in Figur 1 dargestellten Ausführungsform verlaufen die Seitenwandfaltlinien
14, 15 und 16, 17 der Seitenwandabschnitte 11 und 12 zum größten Teil parallel zueinander.
Erst an den Enden der Seitenwandabschnitte 11 und 12 laufen die Seitenwandfaltlinien
14 und 15, 16 und 17 zusammen.
[0054] Die in den Figuren 2 und 3 dargestellten Ausführungsformen ähneln der in Figur 1
dargestellten Ausführungsform. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen,
so dass insofern auf die Beschreibung zu Figur 1 verwiesen wird. Im Folgenden wird
nur auf die Unterschiede zwischen den einzelnen Ausführungsformen eingegangen.
[0055] Bei der in Figur 2 dargestellten Ausführungsform des Zuschnitts 1 sind die die Seitenwandabschnitte
11' und 12' bildenden Seitenwandfaltlinien 14', 15' und 16', 17' nicht parallel zueinander,
sondern ellipsenförmig angeordnet. Daraus ergibt sich, dass die aufgerichtete Faltschachtel
zwischen den aneinander anliegenden Verschlussabschnitten einen ellipsenförmigen Querschnitt
aufweist.
[0056] Bei der in Figur 3 dargestellten Ausführungsform des Zuschnitts 1 sind die Seitenwandfaltlinien
14'', 15'' und 16", 17'' der Seitenwandabschnitte 11" und 12" parallel zueinander
angeordnet und bilden mit zwei Faltlinien 20 jeweils ein Rechteck. Von den Schnittpunkten
der Faltlinien 20 mit den Seitenwandfaltlinien 14'', 15'' und 16'', 17" erstrecken
sich zwei Faltlinien 18 und 19 zu den Abschlussfaltlinien 22 bis 25. Die Faltlinien
18, 19 und 20 bilden jeweils ein Dreieck am Ende der Seitenwandabschnitte 11 und 12.
Die Spitzen der Dreiecke sind nach außen gerichtet. Von den Spitzen der Dreiecke gehen
die Abschlussfaltlinien 22 bis 25 aus.
[0057] Bei allen drei in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Ausführungsformen schneiden beziehungsweise
treffen sich jeweils fünf Faltlinien an den Spitzen der spitz zulaufenden Seitenwandabschnitte
11 und 12. Darin ist ein wesentliches Merkmal der vorliegenden Erfindung zu sehen.
Durch dieses Merkmal wird erreicht, dass die erfindungsgemäße Faltschachtel in einfacher
Weise aufgerichtet und wieder zusammengefaltet werden kann.
[0058] Bei den in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsformen laufen erstens die
Faltlinien 14, 15, 28, 22 und 29, zweitens die Faltlinien 14, 15, 26, 23 und 43, drittens
die Faltlinien 16, 17, 31, 25 und 30, und viertens die Faltlinien 16, 17, 32, 24 und
33 in einem Punkt zusammen. Bei der in Figur 3 dargestellten Ausführungsform laufen
erstens die Faltlinien 18, 19, 28, 22 und 29, zweitens die Faltlinien 18, 19, 27,
23 und 26, drittens die Faltlinien 18, 19, 31, 25 und 30, und viertens die Faltlinien
18, 19, 32, 24 und 33 in einem Punkt zusammen.
[0059] In Figur 4 ist eine aufgerichtete Faltschachtel gemäß einer vierten Ausführungsform
perspektivisch dargestellt. Wie man in Figur 4 sieht, können die Teilabschnitte 4
und 7 bei Maschinenzuschnitten auch einstückig miteinander verbunden sein, ohne dass
eine Faltlinie zwischen ihnen ausgebildet ist. Dasselbe gilt für die Verschlussabschnitte
42 und 45. In den Verschlussabschnitten 42 und 45 ist eine gemeinsame Öffnung 55 ausgebildet,
die als Tragegriff dient. Die Öffnung 55 kann auch die Form eines Eurolochs aufweisen,
das zum Aufhängen der aufgerichteten Faltschachtel dient.
[0060] Die in Figur 5 dargestellte Ausführungsform weist eine durch eine Öffnungslasche
58 wiederverschließbare Öffnung auf. Die Öffnung dient dazu, den Inhalt der aufgerichteten
Faltschachtel von außen zugänglich zu machen, ohne dass die Verschlussabschnitte 42,
45 beziehungsweise 43, 48 geöffnet werden müssen.
[0061] Bei der in Figur 6 dargestellten Ausführungsform werden die Verschlussabschnitte
42 und 45 durch eine Verriegelungslasche 60 in Anlage an den zugehörigen Verschlussabschnitten
gehalten. Beim Verschließen wird die Verriegelungslasche 60 aus der in Figur 6 dargestellten
Stellung so umgelegt, dass ein am Ende in der Verriegelungslasche 60 ausgebildeter
Ansatz 62 in einer Aussparung 63 eingreift. Am Ende der Verschlussabschnitte 43 und
48 ist eine Perforationslinie 61 vorgesehen, die zum Öffnen der Faltschachtel dient.
Die Perforationslinie 61 ist zwischen den Verschlussabschnitten 43, 48 und einem Abschnitt
65 ausgebildet, in dem die aneinander anliegenden Verschlussabschnitte miteinander
verklebt sind. Durch Abreißen oder Abschneiden des Abschnitts 65 kann die Faltschachtel
geöffnet werden.
[0062] Bei der in Figur 7 dargestellten Ausführungsform ist in der Mitte der aufgerichteten
Faltschachtel eine Perforationslinie 64 vorgesehen, die als Sollbruchlinie zum Öffnen
der Faltschachtel dient. Die Verschlussabschnitte 43 und 48 werden durch eine Kreisstanzung
66 an ihren zugehörigen Verschlussabschnitten in Anlage gehalten. Die Verschlussabschnitte
42 und 45 werden durch Rillen 68 und 69 an ihren zugehörigen Verschlussabschnitten
in Anlage gehalten. Selbstverständlich ist es auch möglich, verschiedene Arten der
Verschlüsse miteinander zu kombinieren.
[0063] Die in den Figuren 8, 9 und 10 dargestellten Ausführungsformen ähneln der in Figur
1 dargestellten Ausführungsform. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen,
so dass insofern auf die Beschreibung zu Figur 1 verwiesen wird. Im Folgenden wird
nur auf die Unterschiede zwischen den einzelnen Ausführungsformen eingegangen.
[0064] Bei der in Figur 8 darstellten Ausführungsform sind die Verschlussfaltlinien 26'
bis 33' leicht nach innen gekrümmt ausgebildet. Durch die leichte Krümmung ergibt
sich, dass der Abstand der Verschlussfaltlinien 26' bis 29' zum zugehörigen äußeren
Rand des jeweiligen Verschlussabschnitts hin nicht konstant ist, sondern zu den Spitzen
des Seitenwandabschnitts 11 hin abnimmt. Dasselbe gilt für die Verschlussfaltlinien
30' bis 33'. Durch diesen Verlauf der Verschlussfaltlinien 26' bis 33' wird erreicht,
dass die Breite der Verschlussabschnitte 41 bis 44 und 45 bis 48 zu den Abschlussfaltlinien
22, 23 beziehungsweise 24, 25 hin abnimmt.
[0065] Bei der in Figur 9 dargestellten Ausführungsform sind die Verschlussfaltlinien 26"
bis 33'' nicht leicht gekrümmt, sondern gerade ausgebildet. Der Abstand der Verschlussfaltlinien
29" bis 33" zu dem zugehörigen Rand der jeweiligen Verschlussabschnitte nimmt jedoch,
wie bei der in Figur 8 dargestellten Ausführungsform, zu den zugehörigen Spitzen der
jeweiligen Seitenwandabschnitte 11, 12 hin ab. Dadurch wird erreicht, dass die Breite
der Verschlussabschnitte 41 bis 48 zu den jeweiligen Abschlussfaltlinien 22 bis 25
hin abnimmt.
[0066] Bei der in Figur 10 dargestellten Ausführungsform ist der Abstand der Verschlussfaltlinien
26a bis 33a zum zugehörigen Rand der jeweiligen Verschlussabschnitte hin konstant.
Demzufolge weisen die Verschlussabschnitte eine konstante Breite auf. Zum Verschließen
sind an den Verschlussabschnitten 42a, 43, 45 und 48 Klebeflächen 85 und 86 ausgebildet.
Die Klebeflächen 85 und 86 dienen dazu, die beim Verschließen der aufgerichteten Faltschachtel
aneinander in Anlage kommenden Verschlussabschnitte miteinander zu verkleben. Durch
das Verkleben der aneinander in Anlage kommenden Verschlussabschnitte wird ein Garantieverschluss
der erfindungsgemäßen Faltschachtel ermöglicht.
[0067] Die entsprechenden Verschlussabschnitte können statt der Verklebung auch durch eine
Versiegelung miteinander verbunden werden. Beim Versiegeln wird ein auf die Verschlussabschnitte
aufzutragender Lack erhitzt, wobei die Verschlussabschnitte mit Hilfe von Pressbacken
aneinander in Anlage gehalten werden. Durch einen anschließenden Abkühlvorgang werden
die Verschlussabschnitte dauerhaft miteinander verbunden.
[0068] In dem Verschlussabschnitt 41a sind zwei Ausgießtrichterfaltlinien 74 und 75 ausgebildet.
Die Ausgießtrichterfaltlinien 74 und 75 schneiden sich in einem Punkt 90, der auf
der Seitenwandfaltlinie 14 etwas beabstandet von dem spitz zulaufenden Ende 92 des
Seitenwandabschnitts 11 angeordnet ist. Die Ausgießtrichterfaltlinie 75 ist in einem
spitzeren Winkel zu der eine weitere Ausgießtrichterfaltlinie bildenden Abschlussfaltlinie
22a angeordnet als die Ausgießtrichterfaltlinie 74.
[0069] Die Ausgießtrichterfaltlinien 76 und 77 sind, bezogen auf die Abschlussfaltlinie
22a beziehungsweise Ausgießfaltlinie achsensymmetrisch zu den Ausgießtrichterfaltlinien
75, 74 angeordnet. Die Ausgießtrichterfaltlinien 76 und 77 schneiden sich an einem
Punkt 91, der auf der gleichen Höhe des Seitenwandabschnitts 11 wie der Schnittpunkt
90 der Ausgießtrichterfaltlinien 74 und 75 angeordnet ist.
[0070] Die Schnittpunkte 90 und 91 sind durch eine leicht von dem spitz zulaufenden Ende
92 weg gekrümmte Ausgießtrichterfaltlinie 93 miteinander verbunden. Durch die Ausgießtrichterfaltlinie
93 wird der Öffnungsquerschnitt des Ausgießtrichters vergrößert.
[0071] An den zwischen den Ausgießtrichterfaltlinien 75 und 76 angeordneten Bereich der
Verschlussabschnitte 41a schließt sich ein dreieckförmiger Ansatz 79 an. Dieser dreieckförmige
Ansatz 79 bildet im geöffneten Zustand des Ausgießtrichters eine Ausgießrinne.
[0072] An die Verschlussabschnitte 41a, 42a und den dreieckförmigen Ansatz 79 schließt sich
eine Verschlusslasche 80 an. Die Verschlusslasche 80 ist über Perforationslinien 81,
82, 83 und 84 mit den Verschlussabschnitten 41a, 42a und dem dreieckförmigen Ansatz
79 verbunden. Außerdem ist an der Verschlusslasche 80 eine Klebefläche 87 ausgebildet,
die dazu dient, die beiden durch die Abschlussfaltlinie 22a gebildeten Hälften der
Verschlusslasche 80 im geschlossenen Zustand des Ausgießtrichters miteinander zu verbinden.
Zum Öffnen des Ausgießtrichters muss die Verschlusslasche 80 abgerissen werden. Dann
kann der Ausgießtrichter geöffnet werden, indem die Ausgießtrichterfaltlinien 75 und
76 voneinander weg bewegt werden.
[0073] In Figur 11 ist eine aufgerichtete Faltschachtel aus einem Zuschnitt perspektivisch
dargestellt, der dem in Figur 10 dargestellten Zuschnitt ähnelt. In den Verschlussabschnitten
41a und 46 ist eine Aussparung 88 in Form eines sogenannten Eurolochs vorgesehen.
[0074] In Figur 12 ist ein Zuschnitt dargestellt, der dem in Figur 1 dargestellten Zuschnitt
ähnelt. Gleiche Teile sind mit jeweils um einhundert vermehrten Bezugszeichen versehen,
so dass insofern auf die Beschreibung zu Figur 1 verwiesen wird. Im Folgenden wird
nur auf die Unterschiede zwischen den einzelnen Ausführungsformen eingegangen. Die
Lasche 139 umfasst bei dem in Figur 12 dargestellten Ausführungsbeispiel drei separate
Laschen 139a, 139b und 139c, die unterschiedlich ausgebildet sind. Die Lasche 139a
geht von dem Teilabschnitt 103 aus und hat die Form eines länglichen Rechtecks, das
zwei abgeschrägte Seiten aufweist. Die Laschen 139b und 139c gehen jeweils von dem
zugehörigen Verschlussabschnitt 141 und 144 aus und haben die Form von Rechtecken,
mit einer abgeschrägten Seite und einem U-förmigen Ausschnitt.
[0075] Außerdem ist bei dem in Figur 12 dargestellten Ausführungsbeispiel in den Verschlussabschnitten
142 und 143 jeweils ein kreisbogenförmiger Einschnitt 201, 211 vorgesehen, der zu
dem zugehörigen Teilabschnitt 104 hin gekrümmt ist. Die Enden 202, 203 und 212, 213
der Einschnitte 201 und 211 sind ebenfalls kreisbogenförmig gekrümmt, aber jeweils
in entgegengesetzter Richtung wie der zugehörige Einschnitt. Darüber hinaus sind in
den Verschlussabschnitten 146 und 147 kreisförmige Einschnitte 205 und 215 vorgesehen,
die zu dem zugehörigen Teilabschnitt 108 hin gekrümmt sind. Die Krümmung der Einschnitte
205 und 215 ist etwas stärker ausgeprägt als die Krümmung der Einschnitte 201 und
211. Die Enden 206, 207 und 216, 217 der Einschnitte 205 und 215 sind ebenfalls kreisbogenförmig
gekrümmt ausgebildet, aber in entgegengesetzter Richtung wie die Einschnitte 205 und
215.
[0076] Die Einschnitte 205 und 215 führen zur Ausbildung von Laschen 208 und 218, deren
Kontur stärker gekrümmt ist als die Einschnitte 201 und 211. Dadurch wird sichergestellt,
dass die Laschen 208 und 218 gut in die Einschnitte 201 und 211 eingreifen können,
wenn die Verschlussabschnitte 142 und 146 beziehungsweise 143 und 147 aneinander in
Anlage kommen. Durch Faltlinien 204 und 214, die geradlinig zwischen den Enden der
Einschnitte 201 und 211 verlaufen, wird ein leichtes Öffnen der Einschnitte 201 und
211 gewährleistet.
[0077] In Figur 13 ist ein Zuschnitt dargestellt, der dem in Figur 1 dargestellten Zuschnitt
ähnelt. Gleiche Teile sind mit jeweils um 300 vermehrten Bezugszeichen versehen, so
dass insofern auf die Beschreibung zu Figur 1 verwiesen wird. Im Folgenden wird nur
auf die Unterschiede zwischen den einzelnen Ausführungsformen eingegangen.
[0078] Bei dem in Figur 13 dargestellten Ausführungsbeispiel umfassen die Teilabschnitte
304 und 307 ein gemeinsames Fenster 401, das mit einer durchsichtigen Folie aus Kunststoff
ausgefüllt beziehungsweise hinterlegt werden kann. Das Fenster 401 dient dazu, den
Inhalt der aufgerichteten Faltschachtel von außen sichtbar zu machen.
[0079] Im Bereich der Schnittstelle zwischen den Verschlussabschnitten 342 und 345 ist eine
Lasche 405 ausgeschnitten, die über eine Faltlinie mit dem Hauptwandabschnitt 305
verbunden ist. Ebenso ist zwischen den Verschlussabschnitten 343 und 348 eine Lasche
406 ausgeschnitten, die über eine Faltlinie ebenfalls mit dem Hauptwandabschnitt 305
verbunden ist. Die Laschen 405 und 406 kommen im aufgerichteten Zustand der Faltschachtel
an Klebeschichten 412 und 413 zur Anlage, die im Verbindungsbereich zwischen der Lasche
339b und dem Verschlussabschnitt 241 sowie der Lasche 339c und dem Verschlussabschnitt
344 vorgesehen sind. Die Klebeflächen 412 und 413 werden durch Ritzungen 414 und 415
begrenzt, die sich nur in der oberen Schicht des Zuschnitts 301 erstrecken.
[0080] Wenn die Laschen 405 und 406 nach dem Aufrichten der Faltschachtel an den zugehörigen
Klebeflächen 412 und 413 zur Anlage kommen, wird die Faltschachtel originalverschlossen.
Bei einem Umklappen der Laschen 405 und 406 bleiben die oberen Schichten des Zuschnitts
301 innerhalb der Ritzungen 414 und 415 mitsamt den Klebeschichten 412 und 413 an
den Laschen 405 und 406 haften. Ein erneutes Verschließen der Faltschachtel mit den
Laschen 405 und 406 ist nicht mehr möglich.
[0081] Die deckungsgleiche Ausführung der Verschlussabschnitte liefert unter anderem den
Vorteil, dass eine Vielzahl von insbesondere einfachen Verschlussmöglichkeiten angewendet
werden können. Außerdem können die Verschlussabschnitte auch in verschiedenen Funktionen,
zum Beispiel als Euroloch, Ausgießer, Proportionierer oder Tragegriffe ausgebildet
werden. Darüber hinaus können die Verschlussabschnitte mit einer dekorativen Konturstanzung
versehen werden.
[0082] Die erfindungsgemäße Faltschachtel kombiniert die Vorteile einer Vielzahl von Verschlussmöglichkeiten,
einer einfachen Herstellung, eines simplen Handlings und geringer Maschinen- und Werkzeugkosten
in allen Bereichen. Außerdem bietet sie eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten
und ist geeignet als Verpackung für jeden Inhalt.
[0083] Der Übergang vom Packungskörper zu den Verschlussabschnitten kann durch eine versetzte
oder gekrümmte Linie ausgebildet sein, wodurch im aufgerichteten Zustand eine Spannung
entsteht, durch welche die Verschlussabschnitte aneinander in Anlage gehalten werden.
Darüber hinaus kann durch zwei rundbogenförmige Einschnitte eine einfache manuelle
Sicherung ermöglicht werden.
[0084] Für den Geschenkbereich können in den Verschlussabschnitten einfache geometrische
Ausstanzungen vorgenommen werden, durch die zum Beispiel eine Kordel oder ein Geschenkband
geführt werden kann, um die Faltschachtel zu verschließen.
[0085] Ein Originalitätsverschluss kann geschaffen werden, indem die aneinander anliegenden
Verschlussabschnitte maschinell durch einen Heißleimpunkt miteinander verbunden werden.
Dadurch wird gewährleistet, dass ein Öffnen der Verpackung immer mit einer Beschädigung
derselben verbunden ist. Dadurch wird der Packungsinhalt vor unerwünschten Manipulationen
und Diebstahl gesichert.
[0086] Wenn die Verschlussabschnitte durch Versiegeln fest miteinander verbunden werden,
können sogar flüssige Medien in der aufgerichteten Faltschachtel aufbewahrt werden.
Selbstverständlich muss das Material des Zuschnitts zur Aufnahme der Flüssigkeit geeignet
sein, oder mit einer entsprechenden Beschichtung versehen sein.
[0087] Es wird darauf hingewiesen, dass die Hauptfaltlinie 10 und/oder die Abschlussfaltlinie
37 je nach Herstellungsart bei sämtlichen Ausführungsformen auch entfallen kann beziehungsweise
können.
1. Faltschachtel aus einem einteiligen, rechteckförmigen Zuschnitt (1), mit zwei Hauptwandabschnitten
(5,9), die an einer Seite miteinander verbunden sind und die an der entgegengesetzten
Seite miteinander verbindbar sind, um einen im Wesentlichen schlauchförmigen Körper
zu bilden, dessen Enden verschließbar sind, wobei in den beiden Hauptwandabschnitten
(5,9) jeweils ein Seitenwandabschnitt (11,12) mit spitz zulaufenden Enden ausgebildet
ist, wobei die Faltschachtel im zusammengebauten Zustand einen Körper aufweist, der
an zwei Enden nach außen hin spitz zuläuft und der in der Mitte einen im Wesentlichen
rechteckförmigen Querschnitt aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptwandabschnitte (5,9) an den spitz zulaufenden Enden der Seitenwandabschnitte
(11,12) in Verschlussabschnitte (41,42,43,44;45,46,47,48) übergehen, die im zusammengebauten
Zustand der Faltschachtel deckungsgleich aneinander zur Anlage kommen und an den nach
außen hin spitz zulaufenden Enden des Körpers zwei flache Verschlussbereiche bilden.
2. Faltschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwandabschnitte (11,12) durch zwei Faltlinien (14,15;16,17) gebildet sind,
die in der Mitte voneinander beabstandet sind und an den Enden ineinander übergehen.
3. Faltschachtel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweils zwei die Seitenwandabschnitte (11,12) bildenden Faltlinien (14,15;16,17)
im mittleren Bereich parallel zueinander angeordnet sind.
4. Faltschachtel nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwandabschnitte (11'',12'') an ihren Enden dreieckig ausgebildet sind.
5. Faltschachtel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwandabschnitte (11',12') die Form einer Ellipse aufweisen.
6. Faltschachtel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Hauptwandabschnitten (5,9) und den Verschlussabschnitten (41 bis 48)
Verschlussfaltlinien (26 bis 33) ausgebildet sind.
7. Faltschachtel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussfaltlinien (26 bis 33) im Wesentlichen quer zu den Seitenwandabschnitten
(11,12) angeordnet sind und, dass der Abstand zwischen den Verschlussfaltlinien (26
bis 33) und dem zugehörigen Rand des jeweiligen Verschlussabschnitts (41 bis 48) nicht
konstant ist beziehungsweise variiert.
8. Faltschachtel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in beiden Hauptwandabschnitten (5, 9) ein Seitenwandabschnitt (11,12) mit spitz zulaufenden
Enden ausgebildet ist, und dass zwischen den beiden Seitenwandabschnitten (11,12)
eine durchgehende Faltlinie (10) im Wesentlichen parallel zu den Seitenwandabschnitten
(11,12) angeordnet ist.
9. Faltschachtel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den Verschlussfaltlinien (26' bis 33') und dem zugehörigen Rand
des jeweiligen Verschlussabschnitts ausgehend von den Seitenwandabschnitten nach innen
und nach außen hin zunimmt.
10. Faltschachtel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den Verschlussfaltlinien (26" bis 33") und dem zugehörigen Rand
des jeweiligen Verschlussabschnitts ausgehend von den Seitenwandabschnitten nach innen
und nach außen hin linear zunimmt.
11. Faltschachtel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussfaltlinien (26' bis 33') kreisbogenförmig, bezogen auf den Zuschnitt,
nach innen gekrümmt ausgebildet sind.
12. Faltschachtel nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den Verschlussfaltlinien und dem zugehörigen Rand des jeweiligen
Verschlussabschnitts in dem Bereich (42,43;45,48) innerhalb der beiden Seitenwandabschnitte
(11,12) konstant ist und in den Bereichen (41,44;46,48) außerhalb der beiden Seitenwandabschnitte
(11,12) nach außen hin zunimmt.
13. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass auf der der durchgehenden Faltlinie (10) entgegengesetzten Seite eines der Seitenwandabschnitte
(11) eine Lasche (39) an dem zugehörigen Hauptwandabschnitt (5) durch eine weitere
Faltlinie (37) gebildet ist, die parallel zu der durchgehenden Faltlinie (10) angeordnet
ist.
14. Faltschachtel nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die durchgehende Faltlinie (10) und die weitere Faltlinie (37) im zusammengebauten
Zustand der Faltschachtel im Wesentlichen deckungsgleich angeordnet sind.
15. Faltschachtel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einem der spitz zulaufenden Enden (92) eines der Seitenwandabschnitte (11) ein
Ausgießtrichter ausgebildet ist.
16. Faltschachtel nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgießtrichter mit Hilfe von mindestens fünf Ausgießtrichterfaltlinien (74,75,
22a,76,77) gebildet wird, die in den an dem spitz zulaufenden Ende (92) des Seitenwandabschnitts
(11) angeordneten Verschlussabschnitten (41a,42a) ausgebildet sind.
17. Faltschachtel nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Ausgießtrichterfaltlinien (74,75,22a,76,77) voneinander zu dem zugehörigen
spitz zulaufenden Ende (92) des Seitenwandabschnitts (11) hin abnimmt.
18. Faltschachtel nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Ausgießtrichters an den zugehörigen Verschlussabschnitten (41a,42a)
ein dreieckförmiger Ansatz (79) mit der Spitze nach außen angeordnet ist.
19. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass außen an dem Ausgießtrichter eine Verschlusslasche (80) vorgesehen ist, die durch
mindestens eine Perforationslinie (81 bis 84) von den beiden angrenzenden Verschlussabschnitten
(41a,42a) abtrennbar ist.
20. Faltschachtel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptund Seitenwandabschnitte jeweils nur durch eine Faltlinie voneinander getrennt
sind.
21. Faltschachtel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in mindestens einem der Verschlussabschnitte (142;143) ein Einschnitt (201;211) vorgesehen
ist, in den eine Lasche (208;218) in Eingriff kommen kann, die an dem im aufgerichteten
Zustand der Faltschachtel an dem Verschlussabschnitt (142;143) mit dem Einschnitt
zur Anlage kommenden Verschlussabschnitt (146;147) ausgebildet ist.
22. Faltschachtel nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Einschnitt (201;211) die Form eines Kreisbogens aufweist, der, bezogen auf den
Zuschnitt, nach innen gekrümmt ist.
23. Faltschachtel nach Anspruch 21 öder 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (208;218) von einem Einschnitt (205;215) gebildet wird, der die Form eines
Kreisbogens aufweist, der, bezogen auf den Zuschnitt, nach innen gekrümmt ist.
24. Faltschachtel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in mindestens einem Verschlussabschnitt (342,345; 343,348) mindestens eine Lasche
(405;406) ausgebildet ist, die im aufgerichteten Zustand der Faltschachtel an einer
Klebefläche (412;413) zur Anlage kommt, die an einem anliegenden Verschlussabschnitt
(412;413) ausgebildet ist und die von der Lasche (405;406) überdeckt wird.
25. Faltschachtel nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebefläche (412;413) von einer Ritzung (410;411) begrenzt wird.
1. Folded box made of a one-piece, rectangular blank (1), having two principal wall sections
(5, 9) which are connected to each other on one side and which can be connected to
each other on the opposite side in order to form a substantially tubular body whose
ends can be closed, in each case a side wall section (11, 12) having ends tapering
to a point being formed in the two principal wall sections (5, 9), the folded box
in the assembled state having a body which tapers outwards to a point at two ends
and which has a substantially rectangular cross section in the middle, characterized in that the principal wall sections (5, 9) at the ends of the side wall sections (11, 12)
that taper to a point merge into closing sections (41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48)
which, in the assembled state of the folded box, come to lie on one another congruently
and form two flat closing regions at the ends of the body which taper outwards to
a point.
2. Folded box according to Claim 1, characterized in that the side wall sections (11, 12) are formed by two fold lines (14, 15; 16, 17) which
are spaced apart from each other in the middle and merge into each other at the ends.
3. Folded box according to Claim 2, characterized in that the two respective fold lines (14, 15; 16, 17) forming the side wall sections (11,
12) are arranged parallel to each other in the central region.
4. Folded box according to Claim 2 or 3, characterized in that the side wall sections (11", 12'') are triangular at their ends.
5. Folded box according to Claim 2, characterized in that the side wall sections (11', 12') have the form of an ellipse.
6. Folded box according to one of the preceding claims, characterized in that closure fold lines (26 to 33) are formed between the principal wall sections (5,
9) and the closing sections (41 to 48).
7. Folded box according to one of the preceding claims, characterized in that the closure fold lines (26 to 33) are arranged substantially transversely with respect
to the side wall sections (11, 12), and in that the distance between the closure fold lines (26 to 33) and the associated edge of
the respective closing section (41 to 48) is not constant or varies.
8. Folded box according to one of the preceding claims, characterized in that a side wall section (11, 12) having ends tapering to a point is formed in both principal
wall sections (5, 9), and in that a continuous fold line (10) is arranged between the two side wall sections (11, 12),
substantially parallel to the side wall sections (11, 12).
9. Folded box according to Claim 8, characterized in that the distance between the closure fold lines (26' to 33') and the associated edge
of the respective closing section increases inwards and outwards, starting from the
side wall sections.
10. Folded box according to Claim 9, characterized in that the distance between the closure fold lines (26'' to 33") and the associated edge
of the respective closing section increases linearly inwards and outwards, starting
from the side wall sections.
11. Folded box according to Claim 9, characterized in that the closure fold lines (26' to 33') are curved inwards in the shape of a circular
arc relative to the blank.
12. Folded box according to Claim 7 or 8, characterized in that the distance between the closure fold lines and the associated edge of the respective
closing section is constant in the region (42, 43; 45, 48) within the two side wall
sections (11, 12) and increases outwards in the regions (41, 44; 46, 48) outside the
two side wall sections (11, 12).
13. Folded box according to one of Claims 8 to 12, characterized in that, on that side of one of the side wall sections (11) which is opposite the continuous
fold line (10), a flap (39) is formed on the associated principal wall section (5)
by means of a further fold line (37) which is arranged parallel to the continuous
fold line (10).
14. Folded box according to Claim 13, characterized in that the continuous fold line (10) and the further fold line (37) are arranged substantially
congruently when the folded box is assembled.
15. Folded box according to one of the preceding claims, characterized in that a pouring funnel is formed on one of the ends (92) of one of the side wall sections
(11) that taper to a point.
16. Folded box according to Claim 15, characterized in that the pouring funnel is formed with the aid of at least five pouring funnel fold lines
(74, 75, 22a, 76, 77) which are formed in the closing sections (41a, 42a) arranged
at the end (92) of the side wall section (11) that tapers to a point.
17. Folded box according to Claim 16, characterized in that the distance of the pouring funnel fold lines (74, 75, 22a, 76, 77) from one another
decreases towards the associated end (92) of the side wall section (11) that tapers
to a point.
18. Folded box according to Claim 16 or 17, characterized in that, in the region of the pouring funnel, a triangular extension (79) with the point
outwards is arranged on the associated closing sections (41a, 42a).
19. Folded box according to one of Claims 15 to 18, characterized in that, on the outside of the pouring funnel, a closure flap (80) is provided which can
be severed from the two adjacent closing sections (41a, 42a) by means of at least
one perforation line (81 to 84).
20. Folded box according to one of the preceding claims, characterized in that the principal and side wall sections are in each case separated from one another
only by a fold line.
21. Folded box according to one of the preceding claims, characterized in that, in at least one of the closing sections (142; 143), a cut (201; 211) is provided
in which a flap (208; 218) can engage, which is formed on that closing section (146;
147) which comes to rest on the closing section (142; 143) having the cut when the
folded box is erected.
22. Folded box according to Claim 21, characterized in that the cut (201; 211) has the shape of a circular arc which is curved inwards relative
to the blank.
23. Folded box according to Claim 21 or 22, characterized in that the flap (208, 218) is formed by a cut (205; 215) which has the shape of a circular
arc which is curved inwards relative to the blank.
24. Folded box according to one of the preceding claims, characterized in that, in at least one closing section (342, 345; 343, 348) there is formed at least one
flap (405; 406) which, when the folded box is erected, comes to rest on an adhesive
area (412; 413) which is formed on an adjacent closing section (412; 413) and which
is covered by the flap (405; 406).
25. Folded box according to Claim 24, characterized in that the adhesive area (412; 413) is bounded by scoring (410; 411).
1. Boite pliante en un flan découpé (1), d'un seul tenant, de forme rectangulaire, comprenant
deux tronçons de paroi principale (5, 9), qui sont reliés l'un à l'autre sur un côté
et peuvent être reliés l'un à l'autre sur le côté opposé en vue de former un corps
sensiblement de forme tubulaire dont les extrémités peuvent être fermées, un tronçon
de paroi latérale (11, 12) avec des extrémités se terminant en pointe étant respectivement
formé dans chacun des deux tronçons de paroi principale (5, 9), la boite pliante présentant,
dans l'état monté ou assemblé, un corps qui au niveau de deux extrémités se termine
en pointe vers l'extérieur et qui au centre présente une section transversale sensiblement
rectangulaire,
caractérisée en ce que les tronçons de paroi principale (5, 9), au niveau des extrémités des tronçons de
paroi latérale (11, 12) se terminant en pointe, se raccordent à des tronçons de fermeture
(41, 42, 43, 44 ; 45, 46, 47, 48) qui, dans l'état monté de la boite pliante, viennent
s'appliquer mutuellement les uns sur les autres de manière coincidente, et forment,
au niveau des extrémités du corps se terminant en pointe vers l'extérieur, deux zones
de fermeture plates.
2. Boite pliante selon la revendication 1, caractérisée en ce que les tronçons de paroi latérale (11, 12) sont formés par deux lignes de pliage (14,
15 ; 16, 17) qui sont espacées l'une de l'autre au centre et se raccordent l'une à
l'autre aux extrémités.
3. Boite pliante selon la revendication 2, caractérisée en ce que chacune des deux paires de lignes de pliage (14, 15 ; 16, 17) formant respectivement
les tronçons de paroi latérale (11, 12) sont agencées parallèlement l'une à l'autre
dans la zone centrale.
4. Boite pliante selon la revendication 2 ou 3, caractérisée en ce que les tronçons de paroi latérale (11'', 12") sont de configuration triangulaire aux
extrémités.
5. Boite pliante selon la revendication 2, caractérisée en ce que les tronçons de paroi latérale (11', 12') présentent la forme d'une ellipse.
6. Boite pliante selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'entre les tronçons de paroi principale (5, 9) et les tronçons de fermeture (41 à 48),
sont formées de lignes de pliage de fermeture (26 à 33).
7. Boite pliante selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les lignes de pliage de fermeture (26 à 33) sont disposées sensiblement transversalement
aux tronçons de paroi latérale (11, 12), et en ce que la distance entre les lignes de pliage de fermeture (26 à 33) et le bord associé
du tronçon de fermeture respectif (41 à 48) n'est pas constante, à savoir varie.
8. Boite pliante selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que dans les deux tronçons de paroi principale (5, 9) est formé un tronçon de paroi latérale
(11, 12) à extrémités se terminant en pointe, et en ce qu'entre les deux tronçons de paroi latérale (11, 12) est placée une ligne de pliage
(10) traversante continue, s'étendant sensiblement de manière parallèle aux tronçons
de paroi latérale (11, 12).
9. Boite pliante selon la revendication 8, caractérisée en ce que la distance entre les lignes de pliage de fermeture (26' à 33') et le bord associé
du tronçon de fermeture respectif, augmente à partir des tronçons de paroi latérale,
vers l'intérieur et vers l'extérieur.
10. Boite pliante selon la revendication 9, caractérisée en ce que la distance entre les lignes de pliage de fermeture (26" à 33'') et le bord associé
du tronçon de fermeture respectif, augmente linéairement à partir des tronçons de
paroi latérale, vers l'intérieur et vers l'extérieur.
11. Boite pliante selon la revendication 9, caractérisée en ce que les lignes de pliage de fermeture (26' à 33') sont réalisées en forme d'arc de cercle
en étant courbées vers l'intérieur en se référant au flan découpé.
12. Boite pliante selon la revendication 7 ou 8, caractérisée en ce que la distance entre les lignes de pliage de fermeture et le bord associé du tronçon
de fermeture respectif, est constante dans la zone (42, 43 ; 45, 48) à l'intérieur
des deux tronçons de paroi latérale (11, 12), et augmente en direction de l'extérieur
dans les zones (41, 44 ; 46, 47) à l'extérieur des deux tronçons de paroi latérale
(11, 12).
13. Boite pliante selon l'une des revendications 8 à 12, caractérisée en ce que sur le côté de l'un des tronçons de paroi latérale (11), qui est opposé à la ligne
de pliage traversante continue (10), est formée une languette (39) sur le tronçon
de paroi principale (5) associé, par une ligne de pliage supplémentaire (37) qui est
disposée parallèlement à la ligne de pliage traversante continue (10).
14. Boite pliante selon la revendication 13, caractérisée en ce que la ligne de pliage traversante continue (10) et ladite ligne de pliage supplémentaire
(37) sont disposées, dans l'état monté de la boite pliante, sensiblement de manière
à se superposer de manière coincidente.
15. Boite pliante selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'au niveau d'une des extrémités (92) se terminant en pointe, d'un des tronçons de paroi
latérale (11), est formé un bec verseur.
16. Boite pliante selon la revendication 15, caractérisée en ce que le bec verseur est formé à l'aide d'au moins cinq lignes de pliage de bec verseur
(74, 75, 22a, 76, 77) qui sont réalisées dans les tronçons de fermeture (41a, 42a)
disposés au niveau de l'extrémité (92) se terminant en pointe, du tronçon de paroi
latérale (11).
17. Boite pliante selon la revendication 16, caractérisée en ce que la distance des lignes de pliage de bec verseur (74, 75, 22a, 76, 77) les unes des
autres diminue en direction de l'extrémité (92) se terminant en pointe, du tronçon
de paroi latérale (11).
18. Boite pliante selon la revendication 16 ou 17, caractérisée en ce que dans la zone du bec verseur, un appendice (79) de forme triangulaire est agencé,
avec sa pointe dirigée vers l'extérieur, sur les tronçons de fermeture associés (41a,
42a).
19. Boite pliante selon l'une des revendications 15 à 18, caractérisée en ce qu'à l'extérieur sur le bec verseur est prévue une languette de fermeture (80), qui peut
être séparée des deux tronçons de fermeture (41a, 42a) adjacents, par au moins une
ligne de perforations (81 à 84).
20. Boite pliante selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les tronçons de paroi principale et latérale ne sont respectivement séparés que par
une ligne de pliage.
21. Boite pliante selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que dans au moins l'un des tronçons de fermeture (142 ; 143) est prévue une entaille
(201 ; 211) dans laquelle peut venir en prise une languette (208 ; 218) formée sur
le tronçon de fermeture (146 ; 147) qui, dans l'état monté de la boite pliante, vient
s'appliquer sur le tronçon de fermeture (142 ; 143) avec l'entaille.
22. Boite pliante selon la revendication 21, caractérisée en ce que l'entaille (201 ; 211) présente la forme d'un arc de cercle, qui est courbé vers
l'intérieur en se référant au flan découpé.
23. Boite pliante selon la revendication 21 ou 22, caractérisée en ce que la languette (208 ; 218) est formée par une entaille (205 ; 215) présentant la forme
d'un arc de cercle qui est courbé vers l'intérieur en se référant au flan découpé.
24. Boite pliante selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que dans au moins un tronçon de fermeture (342, 345 ; 343, 348) est formée au moins une
languette (405 ; 406) qui, dans l'état monté de la boite pliante, vient s'appliquer
sur une surface de collage (412 ; 413) qui est formée sur un tronçon de fermeture
(341 ; 344) adjacent, et qui est recouverte par la languette (405 ; 406).
25. Boite pliante selon la revendication 24, caractérisée en ce que la surface de collage (412 ; 413) est délimitée par une incision (410 ; 411).