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EP 1 386 732 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.09.2008 Patentblatt 2008/36 |
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Anmeldetag: 05.07.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen einer Druckform für eine Rotationsdruckmaschine
Method and device for producing a printing form of a rotary printing machine
Procédé et dispositif pour produire une forme d'impression d'une rotatif à imprimer
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
03.08.2002 DE 10235685
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.02.2004 Patentblatt 2004/06 |
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Patentinhaber: Koenig & Bauer Aktiengesellschaft |
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97080 Würzburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Jentzsch, Arndt
01640 Coswig (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 836 939 DE-A- 19 811 028
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EP-A- 1 188 560 DE-C- 4 430 555
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Bemerkungen: |
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Die Akte enthält technische Angaben, die nach dem Eingang der Anmeldung eingereicht
wurden und die nicht in dieser Patentschrift enthalten sind. |
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer Druckform für eine Rotationsdruckmaschine
durch bildgemäß gesteuertes Beschichten einer Oberfläche eines Druckformzylinders
mit bildtragenden Elementen, welche mittels eines oder mehrerer Laserstrahlen eines
entlang des Druckzylinders verfahrbaren Laserschreibkopfes auf die Oberfläche des
sich drehenden Druckformzylinders aufgebracht werden. Ferner beinhaltet die Erfindung
eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
[0002] Eine Möglichkeit zum Herstellen einer Druckform und bildgemäß gesteuertes Beschichten
einer Oberfläche einer Druckformzylinders mittels Laser-Bebilderung ist aus der
DE 44 30 555 bekannt. Hierbei wird eine bandförmige Transportfolie mittels eines Bandtransportmechanismus
zwischen der Oberfläche des Druckzylinders und der Bebilderungseinrichtung gemeinsam
mit der Bebilderungseinheit über die gesamte Breite des Druckformzylinders bewegt,
wobei die Lasereinheit bei jedem Bildpunkt Wärme auf die Thermotransferfolie einleitet
und damit eine punktuelle Übertragung der Beschichtung des Transferbandes auf den
Druckformzylinder vornimmt. Das Transferband ist an Stellen, die bei einer Bebilderung
bereits transferiert wurden, verbraucht und kann nicht wiederverwendet werden.
[0003] Ferner ist ein ähnliches Verfahren samt Vorrichtung aus der
DE 198 11 028 A1 bekannt, bei dem/der in Weiterbildung der vorherigen Ausführungsform das Transferband
in einer Breite verwendet wird, das mehrerer Spuren nebeneinander für mehrere Bebilderungen
aufweist, so dass ein Transferband gegenüber der bis dahin bekannten Lösung eine längere
Lebensdauer hat. Der Bandtransportmechanismus weist eine Vorrats- und eine Aufwickelrolle
auf, so dass das Transferband von der Vorratsrolle abgewickelt und auf die Aufwickelrolle
aufgewickelt wird (oder umgekehrt). Wenn alle Bandspuren verbraucht sind, muss die
Maschine gestoppt und ein Bandwechsel vorgenommen werden.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Durchführung
des Verfahrens zu schaffen, bei dem/der eine größere Anzahl Bebilderungen ohne Wechsel
des Transferelementes erfolgen kann.
[0005] Diese Aufgabe wird mit einem eingangs genannten Verfahren gelöst, bei dem ein Mediumstrom
erzeugt wird, in welchem Bestandteile (Partikel) mit den bildtragenden Eigenschaften
enthalten sind, bei dem der Mediumstrom kontinuierlich oder gepulst durch einen Bearbeitungsspalt
zwischen Laserschreibkopf und Oberfläche des Druckformzylinders hindurch geführt wird,
und bei dem die Laserstrahlen den Mediumstrom durchdringen und dabei Bestandteile
mit bildtragenden Eigenschaften aus dem Medium abgeschieden und auf den Druckformzylinder
aufgeformt werden.
[0006] Unmittelbar in der Nähe der Oberfläche des Druckformzylinders wird ein kontinuierlicher
oder gepulster Strom eines Mediums erzeugt, in dem Bestandteile bzw. Partikel enthalten
sind, die bildtragende Eigenschaften aufweisen. Dieser Strom kann z.B. über ein Zuführ-
oder Leitungssystem in den (Behandlungs-) Spalt zwischen der Oberfläche des Druckformzylinders
und dem Laserschreibkopf hinein geleitet bzw. durch diesen hindurch geleitet werden.
Mittels Laserstrahlen, die zielgerichtet auf die bildtragende Eigenschaften aufweisenden
Bestandteile/Partikel in dem Mediumstrom auftreffen, werden diese aus dem Mediumstrom
abgelenkt und auf die Bebilderungsfläche, die von der Oberfläche des Druckformzylinders
selbst, eine diese umgebende Druckformhülse oder eine auf dieser aufgespannten Druckplatte
gebildet ist, aufgetragen, aufgeschossen bzw. auf diese abgeschieden. Durch Freisetzen
von thermischer Energie bei diesem Vorgang können die abgeschiedenen Partikel auf
die Oberfläche aufgeschmolzen werden.
[0007] Alternativ können die abgeschiedenen Partikel jedoch auch auf die (Bebilderungs-)
Oberfläche aufgesintert werden. Indem ein kontinuierlicher oder gepulster Mediumstrom
innerhalb eines z.B. geschlossenen Kreislaufs erzeugt und durch den Behandlungsspalt
geleitet wird, kann vorteilhaft eine fortwährende Bebilderung gewährleistet werden;
es ist nicht notwendig, die Maschine zu stoppen und mit gegebenenfalls bildtragenden
Transferelementen oder dergleichen zu versehen.
[0008] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung wird der Laserstrahl im Wesentlichen vorzugsweise
90° zum Mediumstrom auf diesen ausgerichtet werden.
[0009] Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist der Mediumstrom mit den bildtragenden
Eigenschaften staubförmig, das heißt die bildtragenden Eigenschaften aufweisenden
Bestandteile sind Staubpartikel. Der Mediumstrom wird z.B. entlang eines Leitsystems,
dessen Abschnitte zwischen der Oberfläche des Druckformzylinders und dem Laserschreibkopf
entlang führen, geblasen und bildet so einen Staubschleier, aus dem heraus mittels
Laserstrahlen die bildtragenden Partikel auf die Bebilderungsfläche aufgeschossen
werden. Vorzugsweise ist dieser bildtragende Partikel aufweisende Mediumstrom ein
an sich bekannter Toner.
[0010] Gemäß einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ist der Mediumstrom von einer Flüssigkeit
gebildet, die durch den Behandlungsspalt hindurch entlang eines Leitsystems geführt
ist. Beispielsweise kann der flüssige Mediumstrom entlang einer Leiteinrichtung aus
laserdurchlässigem Material, das beispielsweise Quarzglas sein kann, laufen. Vorzugsweise
kann das Bebildern gemäß dieser Ausführungsform mittels eines Verfahrens, bestehend
aus Inkjettechnik in Verbindung mit Lasertechnik, erfolgen.
[0011] Gemäß noch einer anderen Ausgestaltung der Erfindung kann ein gasförmiger Mediumstrom
erzeugt werden. Der Gasstrom, der durch den Behandlungsspalt z.B. geblasen wird, bildet
eine Art Gasschleier, der entlang eines offenen oder teilweise offenen Leitsystems
geführt wird. Bei der Verwendung eines gasförmigen Mediums werden die Eigenschaften
besonderer chemischer Verbindungen genutzt, indem diese beispielsweise aufgrund thermischer
Einwirkungen zerfallen und damit Festkörper, wie z.B. Kohlenstoff als Ruß, freisetzen
und auf die zu bebildernde Oberfläche aufgetragen werden.
[0012] Ferner kann in Verbindung mit Sauerstoff auch die Reduktion zum Freisetzen von Feststoffen
genutzt werden, die als bildtragende Elemente auf einen Druckformzylinder beispielsweise
aufgeschmolzen oder aufgesintert werden.
[0013] Zu den genannten Formen des Mediums können vorzugsweise zusätzlich Haftvermittler
eingesetzt werden.
[0014] Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung kann der Mediumstrom mittels Druck mechanisch
erzeugt werden. Gemäß einer anderen Ausgestaltung kann der Mediumstrom elektrostatisch
erzeugt werden. Alternativ kann der Mediumstrom aber auch elektromechanisch (Piezoeffekt)
erzeugt werden.
[0015] Ferner wird die Aufgabe gelöst mit einer Vorrichtung mit einem Druckformzylinder,
mit einem einen oder mehrere Laserstrahlen aussendenden Laserschreibkopf, der entlang
des Druckformzylinders verschiebbar angeordnet ist, mit einer Einrichtung, in der
ein Mediumstrom erzeugbar ist, in welchem Bestandteile mit bildtragenden Eigenschaften
enthalten sind, und mittels welcher der Mediumstrom durch einen Bearbeitungsspalt
zwischen Laserschreibkopf und Druckformzylinder hindurch leitbar ist.
[0016] Innerhalb einer Rotationsdruckmaschine ist jeweils wenigstens ein Druckwerk vorgesehen,
dem zumindest ein Druckformzylinder zugeordnet ist. Zum erfindungsgemäßen Bebildern
des Druckformzylinders bzw. einer nahtlosen Druckformhülse oder gegebenenfalls einer
Druckplatte ist ein Laserschreibkopf zum Aussenden eines oder mehrerer Laserstrahlen
ausgebildet, der sich in unmittelbarer Nähe der zu beschreibenden Oberfläche befindet.
Um den Druckformzylinder über seine gesamte Breite beschreiben zu können, ist der
Laserschreibkopf entlang des Druckformzylinders verschiebbar angeordnet. Eine Möglichkeit
der Anbringung und damit der Gewährleistung der notwendigen Verschiebbarkeit des Laserschreibkopfes
besteht darin, diesen an einer Traverse, die entlang des Druckformzylinders verläuft,
anzubringen. Der Druckformzylinder dreht unter dem Laserschreibkopf hinweg, so dass
der Schreibvorgang spiralförmig erfolgt.
[0017] Zwischen dem Laserschreibkopf und der zu bedruckenden Oberfläche ist ein Behandlungsspalt
ausgebildet, durch den hindurch der Mediumstrom mit den bildtragende Eigenschaften
aufweisenden Bestandteilen/Partikeln strömt.
[0018] Der Mediumstrom, der innerhalb einer zur Bebilderungsvorrichtung zugehörigen Einrichtung
mechanisch, elektrostatisch oder elektromechanisch erzeugt wird, wird in einem/von
einem Medium-Kreislaufsystem derart geführt, dass das Medium, unabhängig davon, in
welcher Zustandsform es sich befindet, nach dem Passieren des Behandlungsspaltes umgelenkt
und erneut dem Behandlungsspalt zuführbar ist. Das Medium-Kreislaufsystem, das eine
Art Rohrleitungssystem aufweisen kann, hat zumindest im Laser-/Bebilderungsbereich
Abschnitte, die einerseits laserlicht-durchlässig (z.B. aus Quarzglas) sind und andererseits
der Oberfläche des Druckzylinders zugewandte, offene Ausnehmungen aufweisen, so dass
die mittels Laserstrahlen freigesetzten (mobilisierten) Partikel durch diese Ausnehmungen
hindurch aus dem Kreislaufsystem austreten und auf die Oberfläche aufgeformt werden
können.
[0019] Vorteilhaft weist diese Vorrichtung keine Bebilderungs-Bauteile auf, die innerhalb
des Druckwerkes ausgetauscht, ausgebaut oder dergleichen werden müssten , was gegenüber
dem Stand der Technik geringere Maschinen-Stillstandszeiten bedeutet.
[0020] Die erfindungsgemäße Vorrichtung soll anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert
werden. In der Figur ist ein Druckformzylinder mit einer erfindungsgemäßen Bebilderungseinrichtung
zumindest schematisch dargestellt.
[0021] Eine Rotationsdruckmaschine weist wenigstens ein Druckwerk auf, das wiederum wenigstens
mit einem Druckformzylinder 1 versehen ist. Der Druckformzylinder 1 selbst, eine diesen
ummantelnde Druckformhülse (nicht dargestellt) oder eine auf den Druckformzylinder
1 aufgezogene Druckplatte (nicht dargestellt) werden innerhalb der Maschine mit einer
Beschichtung (Bebilderung) versehen, die sich z.B. als Zwischenträger zum nachfolgenden
Übertrag auf z.B. den Bedruckstoff eignet. Ein Laserschreibkopf 2, dessen Laserstrahlen
im Wesentlichen senkrecht relativ zu der Längsachse des Druckformzylinders 1 auf diesen
zu ausgerichtet sind, ist in unmittelbarer Nähe des Druckformzylinders 1 angeordnet.
[0022] Ferner ist eine Einrichtung 3 mit einem Medium-Kreislaufsystem vorgesehen, mittels
dessen ein Mediumstrom 4 erzeugt wird, wobei das Medium in weiten Bereichen mittels
eines rohrähnlichen Leitungssystems auch durch den Bearbeitungsspalt zwischen dem
Laserschreibkopf 2 und dem Druckformzylinder 1 hindurch geführt wird.
[0023] Gemäß diesem Ausführungsbeispiel weist das Medium-Kreislaufsystem der Einrichtung
3 einen Vorlaufast 35 und einen Rücklaufast 33 auf. Der Vorlaufast 35 weist zumindest
Abschnitte 31 auf, die aus laserlicht-durchlässigem Material sind. Darüber hinaus
weist der Vorlaufast 35 zusätzlich Abschnitte 32 auf, insbesondere im Bereich der
Bebilderung/Laserbestrahlung (siehe insbesondere Darstellung A), die mit wenigstens
einer Ausnehmung 34 versehen sind, durch die hindurch die mittels Laserstrahlen beschleunigten,
bildtragende Eigenschaften aufweisenden Partikel aus dem Medium-Strom 4 ausgeschieden/ausgeschossen
und auf die Oberfläche des Druckformzylinders 1 aufgeformt werden können.
[0024] Der Laserschreibkopf 2 samt der Einrichtung 3 kann an z.B. einer Traverse (nicht
dargestellt) angeordnet und in Längsrichtung des Druckformzylinders 1 verfahren werden,
so dass der Druckformzylinder 1 über seine gesamte Breite beschrieben werden kann.
Bezugszeichenliste
[0025]
- 1
- Druckformzylinder
- 2
- Laserschreibkopf
- 3
- Einrichtung mit einem Medium-Kreislaufsystem
- 31
- Abschnitt des Vorlaufasts
- 32
- Abschnitt des Vorlaufasts
- 33
- Rücklaufast
- 34
- Ausnehmung im Vorlaufast
- 35
- Vorlaufast
- 4
- Mediumstrom
1. Verfahren zum Herstellen einer Druckform für eine Rotationsdruckmaschine durch bildgemäß
gesteuertes Beschichten einer Oberfläche eines Druckformzylinders mit bildtragenden
Elementen, welche mittels eines oder mehrerer Laserstrahlen eines entlang des Druckzylinders
verfahrbaren Laserschreibkopfes auf die Oberfläche des sich drehenden Druckformzylinders
aufgebracht werden,
• bei dem ein Mediumstrom erzeugt wird, in welchem Bestandteile mit den bildtragenden
Eigenschaften enthalten sind,
• bei dem der Mediumstrom kontinuierlich oder gepulst durch einen Bearbeitungsspalt
zwischen Laserschreibkopf und Oberfläche des Druckformzylinders hindurch geführt wird,
und
• bei dem die Laserstrahlen den Mediumstrom durchdringen und dabei Bestandteile mit
bildtragenden Eigenschaften aus dem Medium abgeschieden und auf den Druckformzylinder
aufgeformt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem der Laserstrahl im Wesentlichen 90° zum Mediumstrom
auf diesen ausgerichtet ist.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, bei dem der Mediumstrom Staubpartikel
enthält.
4. Verfahren nach Anspruch 3, bei dem der Mediumstrom staubförmiger Toner ist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, bei dem der Mediumstrom flüssig ist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, bei dem der Mediumstrom gasförmig ist.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem die aus dem Mediumstrom abgeschiedenen
Bestandteile auf den Druckformzylinder aufgeschmolzen werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem die aus dem Mediumstrom abgeschiedenen
Bestandteile auf den Druckformzylinder aufgesintert werden.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem der Mediumstrom mechanisch erzeugt
wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem der Mediumstrom elektrostatisch
erzeugt wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem der Mediumstrom elektromechanisch
erzeugt wird.
12. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens gemäß Anspruch 1,
• mit einem Druckformzylinder (1),
• mit einem einen oder mehrere Laserstrahlen aussendenden Laserschreibkopf (2), der
entlang des Druckformzylinders (1) verschiebbar angeordnet ist,
• mit einer Einrichtung (3), in der ein Mediumstrom (4) erzeugbar ist, in welchem
Bestandteile mit bildtragenden Eigenschaften enthalten sind, und
• mittels welcher der Mediumstrom (4) durch einen Bearbeitungsspalt zwischen Laserschreibkopf
(2) und Druckformzylinder (1) hindurchleitbar ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, bei der die Einrichtung (3) als geschlossenes Medium-Kreislaufsystem
(33, 35) ausgebildet ist, und das den Bearbeitungsspalt durchströmte Medium erneut
dem Bearbeitungsspalt zuführbar ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12, bei der das durch den Bearbeitungsspalt strömende Medium
einen Gasschleier ausbildet.
15. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, bei der das durch den Bearbeitungsspalt strömende
Medium als Staubschleier ausgebildet ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, bei der das durch den Bearbeitungsspalt strömende
Medium eine Flüssigkeit ist.
1. Method of producing a printing plate for a rotary printing machine by coating, which
is controlled in accordance with image, of a surface of a printing plate cylinder
with image-bearing elements, which are applied to the surface of the rotating printing
plate cylinder by means of one or more laser jets of a laser writing head movable
along the printing cylinder,
- in which a medium flow, in which components with the image-bearing characteristics
are contained is generated
- in which the medium flow is guided in continuous or pulsed manner through a processing
gap between laser writing head and surface of the printing plate cylinder and
- in which the laser jets penetrate the medium flow and in that case components with
image-bearing characteristics are separated out of the medium and formed onto the
printing plate cylinder.
2. Method according to claim 1, in which the laser jet is oriented onto the medium flow
at substantially 90° relative thereto.
3. Method according to one of claims 1 and 2, in which the medium flow contains dust
particles.
4. Method according to claim 3, in which the medium flow is dust-like toner.
5. Method according to one of claims 1 and 2, in which medium flow is liquid.
6. Method according to one of claim 1 and 2, in which the medium flow is gaseous.
7. Method according to any one of claims 1 to 6, in which the components separated out
of the medium flow are melted onto the printing plate cylinder.
8. Method according to any one of claims 1 to 6, in which the components separated out
of the medium flow are sintered onto the printing plate cylinder.
9. Method according to any one of claims 1 to 8, in which the medium flow is produced
mechanically.
10. Method according to any one of claims 1 to 8, in which the medium flow is produced
electrostatically.
11. Method according to any one of claims 1 to 8, in which the medium flow is produced
electromechanically.
12. Device for carrying out the method according to claim 1, comprising
- a printing plate cylinder (1),
- a laser writing head (2), which transmits one or more laser beams and which is arranged
to be displaceable along the printing plate cylinder (1), and
- a device (3) in which a medium flow (4) containing components with image-carrying
characteristics can be produced and
- by means of which the medium flow (4) can be conducted through a processing gap
between laser writing head (2) and printing plate cylinder (1).
13. Device according to claim 12, in which the device (3) is constructed as a closed circuit
medium system (33, 35) and the medium which has flowed through the processing gap
can be fed again to the processing gap.
14. Device according to claim 12, in which the medium flowing through the processing gap
forms a gas cloud.
15. Device according to claim 12 or 13, in which the medium flowing through the processing
gap is formed as a dust cloud.
16. Device according to claim 12 or 13, in which the medium flowing through the processing
gap is a liquid.
1. Procédé de fabrication d'une forme d'impression pour une rotative d'impression en
réalisant un revêtement commandé en fonction de l'image sur la surface d'un cylindre
porte-formes d'impression avec des éléments portant des images et qui sont appliqués
à l'aide d'un ou plusieurs faisceaux laser d'une tête d'écriture à laser, mobile le
long du cylindre d'impression, à la surface du cylindre porte-formes d'impression
en rotation,
selon lequel on génère un courant d'un milieu contenant des composants ayant des propriétés
de support d'image,
selon lequel le courant de milieu est conduit en continu ou de façon pulsée à travers
un intervalle de travail entre la tête d'écriture à laser et la surface du cylindre
porte-formes d'impression, et
les faisceaux laser traversent le courant de milieu et séparent des composants ayant
des propriétés de support d'image par rapport au milieu et les développe sur le cylindre
porte-formes d'impression.
2. Procédé selon la revendication 1, selon lequel le faisceau laser est pratiquement
aligné à 90° par rapport au courant de milieu.
3. Procédé selon l'une des revendications 1 ou 2, selon lequel le courant de milieu contient
des particules de poussière.
4. Procédé selon la revendication 3, selon lequel le courant de milieu contient un toner
à l'état de poussière.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 ou 2, selon lequel le courant de milieu est
liquide.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 ou 2, selon lequel le courant de milieu est
gazeux.
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, selon lequel les composants que l'on
dépose à partir du courant de milieu sont fondus sur le cylindre porte-formes d'impression.
8. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, selon lequel les composants déposés
à partir du courant de milieu sont frittés sur le cylindre porte-formes d'impression.
9. Procédé selon l'une des revendications 1 à 8, selon lequel on génère mécaniquement
le courant de milieu.
10. Procédé selon l'une des revendications 1 à 8, selon lequel on génère le courant de
milieu par un moyen électrostatique.
11. Procédé selon l'une des revendications 1 à 8, selon lequel on génère le courant de
milieu par un moyen électromécanique.
12. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé selon la revendication 1, comprenant
:
- un cylindre porte-formes d'impression (1),
- une tête d'écriture laser (2) générant un ou plusieurs faisceaux laser, et que l'on
déplace le long du cylindre porte-formes d'impression (1),
- une installation (3) dans laquelle on génère un courant de milieu (4) contenant
des composants ayant des caractéristiques de support d'image et
- on fait passer le courant de milieu (4) dans un intervalle de travail entre la tête
d'écriture à laser (2) et le cylindre porte-forme d'impression (1).
13. Dispositif selon la revendication 12, selon lequel l'installation (3) est un système
à circulation de milieu (33, 35) fermé et le milieu qui traverse l'intervalle de travail
est renvoyé à cet intervalle de travail.
14. Dispositif selon la revendication 12, selon lequel le milieu qui traverse l'intervalle
de travail est un voile de gaz.
15. Dispositif selon la revendication 12 ou 13, selon lequel le milieu qui traverse l'intervalle
de travail est un voile de poussière.
16. Dispositif selon la revendication 12 ou 13, selon lequel le milieu qui traverse l'intervalle
de travail est un liquide.

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