| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 387 141 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
22.04.2009 Patentblatt 2009/17 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.06.2003 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Kipplaufwaffe
Breakdown gun
Arme à feu à bascule
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
02.08.2002 DE 10235283
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
04.02.2004 Patentblatt 2004/06 |
| (73) |
Patentinhaber: S.A.T. Swiss Arms Technology AG |
|
8212 Neuhausen am Rheinfall (CH) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Popikow, Sergej
87480 Weitnau (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Schwarz, Thomas et al |
|
Charrier Rapp & Liebau
Postfach 31 02 60 86063 Augsburg 86063 Augsburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
BE-A- 370 771 DE-C1- 19 909 114
|
DE-C1- 4 422 895 FR-A- 2 155 160
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Kipplaufwaffe nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Eine derartige Kipplaufwaffe ist aus der
BE 370771 bekannt.
[0003] Aus
DE 44 22 895 C1 ist eine weitere Kipplaufwaffe bekannt. Dort besteht das Drehlager zum Abkippen des
Laufteils aus einen durchgehenden Scharnierbolzen, der unterhalb der beiden Läufe
quer durch das Verschlußgehäuse verläuft. Der Scharnierbolzen wird von einer nach
vorne offenen Lagerschalenhälfte an einem nach unten vorstehenden vorderen Laufhaken
eines Hakenstücks und einer nach hinten offenen Lagerschalenhälfte eines am hinteren
Ende des Vorderschafts befestigten Lagerstücks umgriffen. Zur Verriegelung des Laufteils
gegenüber dem Verschlußgehäuse ist am Hakenstück noch ein hinterer Laufhaken vorgesehen,
in den ein durch einen Verschlußhebel betätigbarer Schieber eingreift. Das Hakenstück
weist an seinem vorderen Ende außerdem eine nach unten vorstehende zusätzliche Nase
auf, die als Widerlager für eine im Vorderschaftteil angeordnete Schraube dient. An
dem vorderen Ende des Vorderschafts ist ein Verriegelungsmechanismus vorgesehen, durch
den der Vorderschaft an einem Ansatz des Laufteils verriegelt werden kann. Wenn der
Vorderschaft mit dem Laufteil verriegelt ist, bewirkt der Eingriff zwischen der Schraube
und der Nase, daß die beiden Lagerschalenhälften den Scharnierbolzen mit vorgegebenem
Druck umfassen. Bei einer derartigen Kipplaufwaffe ist jedoch die Fertigung des Hakenstücks
mit den beiden Laufhaken und der zusätzlichen Nase relativ aufwendig. Außerdem weist
das Hakenstück aufgrund seiner mit dem untenliegenden Scharnierbolzen zusammenwirkenden
Teile eine entsprechend große Bauhöhe auf.
[0004] Aus der
US 4 282 671 ist eine weitere Kipplaufwaffe mit einem abnehmbaren Vorderschaft bekannt. Dort weist
der Vorderschaft an seinem hinteren Ende eine Lagerschale mit einer konvex gekrümmten
Lagerfläche zur Anlage an einer konkaven Gegenfläche am vorderen Ende eines Verschlußgehäuses
auf. Zur spielfreien Anlage der Lagerschale am Verschlußgehäuse ist in der Mitte des
Vorderschafts eine Ausnehmung mit einem verstellbaren Keilschieber vorgesehen. Dieser
Keilschieber steht in Eingriff mit einem Keilstück, das an der Laufunterseite befestigt
ist. Durch entsprechende Verstellung des Keilschiebers wird der Vorderschaft mit seiner
hinteren Lagerschale an die konvex gekrümmte Gegenfläche des Verschlußgehäuses angedrückt.
Bei dieser Ausführung muß das am Lauf befestigte Keilstück aufgrund der Keilwirkung
beim Verspannen des Vorderschafts jedoch relativ große Kräfte aufnehmen und wird daher
durch Hartlöten am Lauf befestigt. Durch die dabei entstehende Wärme können jedoch
die Eigenschaften der wärmebehandelten Läufe beeinträchtigt werden, wodurch eine aufwendige
Nacharbeit erforderlich wird.
[0005] Auch aus der
DE 199 09 114 C1 ist eine Kipplaufwaffe bekannt, die ein um ein Drehlager am Verschlußgehäuse kippbar
angeordnetes Laufhakenstück und einen abnehmbaren Vorderschaft enthält. Der Vorderschaft
weist im Bereich seines hinteren Endes eine nach hinten offene Lagerschalenhälfte
auf, die zusammen mit einer am Laufhakenstück angeordneten, nach vorne offenen Lagerschalenhälfte
einen das Drehgelenk bildenden durchgehenden Scharnierbolzen am Verschlußgehäuse umfaßt.
Das Laufhakenstück weist eine nach unten weisende zusätzliche Nase auf, die ein Widerlager
für einen Anschlag am Vorderschaftteil bildet. An dem Vorderschaft ist eine Spannhülse
angeordnet, die sich an einer schrägen Widerlagerfläche der Nase im zusammengebauten
Zustand der Kipplaufwaffe abstützt und für einen Anpreßdruck der beiden Lagerschalenhälften
gegen den Scharnierbolzen sorgt.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Kipplaufwaffe der eingangs genannten Art zu schaffen,
die ein einfacher zu fertigendes Vorderteil mit geringerer Bauhöhe aufweist.
[0007] Diese Aufgabe wird durch eine Kipplaufwaffe mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Zweckmäßige Ausgestaltungen und vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in
den Unteransprüchen angegeben.
[0008] Bei der erfindungsgemäßen Kipplaufwaffe ist der Laufteil um zwei am Verschlußgehäuse
nach innen vorstehende Drehzapfen kippbar, die in seitliche Ausnehmungen an gegenüberliegenden
Seitenflächen eines Hakenstücks eingreifen. Das an dem Verschlußgehäuse verschwenkbar
anliegende Lagerstück des Vorderschafts weist nach innen vorstehende Bolzen mit mindestens
einer seitlichen Anlagefläche auf, die bei aufgesetztem Vorderschaft an entsprechenden
Widerlagerflächen an den beiden Seitenflächen des Hakenstücks anliegen. Durch entsprechende
Auswahl der einfach austauschbaren Bolzen kann so der Anpreßdruck des Hakenstücks
an den Drehzapfen eingestellt und bei Bedarf schnell und einfach korrigiert werden.
Wenn z.B. das Spiel an dem Drehgelenk zu groß oder zu klein ist, können die Bolzen
auf einfache Weise ausgetauscht und durch Bolzen ersetzt werden, bei denen der Abstand
der Anlagefläche zum Bolzenmittelpunkt entsprechend größer oder kleiner ist. Durch
die seitlichen Bolzen werden auf den Vorderschaft wirkende Systemkräfte von dem Hakenstück
abgefangen. Der Verriegelungsmechanismus muß daher keine großen Kräfte aufnehmen,
so daß die am Lauf befestigten Halterungen auch ohne größere Wärmeeinwirkung z.B.
durch Weichlöten befestigt werden können. Dadurch kann eine Beeinträchtigung der Läufe
vermieden werden. Sowohl die beiden Drehzapfen als auch die Bolzen sind in der Höhe
des unteren Laufs angeordnet, wodurch eine geringere Bauhöhe und kompakte Bauweise
des Waffenvorderteils ermöglicht wird.
[0009] In einer zweckmäßigen Ausführung der Erfindung weisen die Bolzen mindestens zwei
einander gegenüberliegende Anlageflächen mit unterschiedlichem Abstand zu der Mittelachse
des Bolzens auf. Mit einem Bolzen können so durch entsprechende Drehung unterschiedliche
Anpreßkräfte erreicht werden.
[0010] Weitere Besonderheiten und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung
eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung. Es zeigen:
- Figur 1
- einen Teil einer doppelläufigen Kipplaufwaffe mit Hakenstück und Vorderschaft in einer
zum Teil geschnittenen Seitenansicht;
- Figur 2
- eine Detailansicht des Bereichs A von Figur 1;
- Figur 3
- ein Hakenstück der Kipplaufwaffe von Figur 1;
- Figur 4
- eine Schnittansicht des Hakenstücks entlang der Linie B-B von Figur 3;
- Figur 5
- ein Lagerstück eines Vorderschafts in einer Seitenansicht;
- Figur 6
- das Lagerstück von Figur 5 in einer Rückansicht;
- Figur 7
- einen Bolzen des Lagerstücks von Figur 6 in einer Seitenansicht und
- Figur 8
- den Bolzen von Figur 7 in einer Vorderansicht.
[0011] Die in Figur 1 zum Teil dargestellte Kipplaufwaffe enthält einen nur teilweise gezeigten
Verschlußkasten 1, an dem ein Laufteil mit einem Hakenstück 2 und einem oberen und
unteren Lauf 3 und 4 um eine Drehachse 5 verschwenkbar angeordnet ist. Das Hakenstück
2 weist zwei gegenüberliegende Seitenflächen 6 und 7 sowie einen unteren Laufhaken
8 auf, der in eine entsprechende Aufnahmeöffnung des Verschlußkastens 1 eingreift
und durch einen mittels eines Verschlußhebels 9 betätigbaren Verschlußkeil 10 verriegelt
oder freigegeben werden kann. Die Kipplaufwaffe enthält ferner einen - nicht dargestellten
- Hinterschaft und einen Vorderschaft 11, der an seinem vorderen Ende einen Verriegelungsmechanismus
12 und an seinem hinteren Ende ein in den Figuren 5 und 6 gesondert dargestelltes
Lagerstück 13 aufweist.
[0012] Wie aus den Figuren 5 und 6 hervorgeht, enthält das aus Metall bestehende Lagerstück
13 ein hinteres Anlageteil 14 und einen nach vorne vorstehenden Ansatz 15, der in
einer in Figur 1 gezeigten Ausnehmung 16 am hinteren Ende des Vorderschafts 11 angeordnet
ist. Das in der Rückansicht von Figur 6 im wesentlichen U-förmige Anlageteil 14 hat
zwei die Seitenflächen 6 und 7 des Hakenstücks 2 übergreifende Stege 17 und 18, die
an ihrer Hinterseite konkave Lagerflächen 19 und 20 zur Anlage an dazu korrespondierenden
konvexen Gegenflächen 21 am vorderen Ende des Verschlußgehäuses 1 aufweisen. Im Anlageteil
14 sind zwei stirnseitige Bohrungen 22 zur Befestigung des Lagerstücks 13 an dem Vorderschaft
11 vorgesehen.
[0013] Der am vorderen Ende des Vorderschafts 11 angeordnete Verriegelungsmechanismus 12
enthält ein in einer Ausnehmung 23 am Vorderschaft 11 befestigtes Führungsteil 24,
auf dem ein mit einem Keil 25 versehener Schieber 26 parallel zur Laufachse verschiebbar
angeordnet ist. Der Keil 25 greift in eine Nut 27 eines am unteren Lauf 4 befestigten
Laufansatzes 28 ein. Zwischen dem Führungsteil 24 und dem Schieber 26 ist eine Feder
29 angeordnet, durch welche der Keil 25 in die Nut 27 gedrückt wird. Durch Zurückschieben
des Schiebers 26 entgegen der Kraft der Feder 29 kann der Keil 25 außer Eingriff mit
der Nut 27 gebracht und der Vorderschaft 11 am vorderen Ende nach unten geklappt werden.
[0014] Zur Drehung des Hakenstücks 2 um die Drehachse 5 sind an den Flanken des Verschlußkastens
1 zwei nach innen vorstehende gegenüberliegende Drehzapfen 30 angeordnet, die in seitliche
Ausnehmungen 31 an den gegenüberliegenden Seitenflächen 6 und 7 des Hakenstücks 2
eingreifen. Die beiden Ausnehmungen 31 haben eine hintere halbrunde Anlagefläche 32,
die eine nach vorne offene Lagerfläche zur Anlage des Hakenstücks 2 an dem jeweiligen
Drehzapfen 30 bildet. Durch die beiden an den konvexen Gegenflächen 21 des Verschlußkastens
anliegenden konkaven Anlageflächen 19 und 20 wird eine nach hinten offene Lagerfläche
für die Kippbewegung des Laufteils 2 zum Öffnen und Schließen des Verschlusses gebildet.
Der Andruck der Anlageflächen 19 und 20 des Lagerteils 13 an die Gegenflächen 21 des
Verschlußkastens 1 erfolgt durch zwei von den Stegen 17 und 18 des Lagerteils 13 nach
innen vorstehende gegenüberliegende Bolzen 33, die gemäß Figur 2 mit einer seitlichen
Fläche 34 zur Anlage an schrägen Widerlagerflächen 35 an den beiden Seitenflächen
6 und 7 des Hakenstücks 2 gelangen. Durch geeignete Wahl des Abstandes a der Anlagefläche
34 vom Mittelpunkt des Bolzens 33 kann der Anpreßdruck festgelegt werden, mit dem
das Hakenstück 2 an die beiden Drehzapfen 30 und das Lagerstück 13 mit seinen Anlageflächen
19 und 20 an die Gegenflächen 21 angedrückt wird.
[0015] Die schrägen Widerlagerflächen 35 für die beiden Bolzen 33 befinden sind an der vorderen
Seite zweier Einführungsnuten 37, die an den beiden Seitenflächen 6 und 7 des Hakenstücks
2 oberhalb der Ausnehmungen 31 für die Drehzapfen 30 angeordnet sind. Die nach hinten
weisenden Widerlagerflächen 35 sind schräg nach unten geneigt, so daß durch die Bolzen
33 eine gemäß Figur 2 in Pfeilrichtung zu den Drehzapfen 30 gerichtete Kraft F erzeugt
wird.
[0016] Wie aus den Figuren 5 und 6 hervorgeht, sind in den beiden Stegen 17 und 18 des Lagerteils
12 einander gegenüberliegende Bohrungen 38 für die beiden Bolzen 33 angeordnet. Die
in Figur 7 und 8 gesondert dargestellten Bolzen 33 sind über einen schlankeren Zapfen
39 drehbar in den Bohrungen 38 angeordnet. Der Zapfen 39 enthält eine umlaufende Nut
40, durch die der Bolzen 33 über einen Querstift 41 gegen Herausfallen gesichert am
Anlagestück 14 gehalten wird. An einem von dem Steg 15 bzw. 16 nach innen vorstehenden
breiteren Anlageteil 42 des Bolzens 33 ist die seitliche Anlagefläche 34 und eine
weitere gegenüberliegende Fläche 43 vorgesehen.
[0017] Wie in Figur 8 gezeigt ist, weisen die beiden gegenüberliegenden Flächen 34 und 43
unterschiedliche Abstände a und b vom Mittelpunkt des Bolzens 33 auf. Durch Umdrehen
der Bolzen 33 kann so bei Bedarf der Anpreßdruck des Hakenstücks 2 an die beiden Drehzapfen
30 verändert werden. Wenn die durch den vorhandenen Bolzen vorgegebenen Abstände nicht
ausreichen, kann dieser auf einfache Weise durch einen Bolzen mit anderen Abständen
der Anlageflächen 34 und 43 vom Bolzenmittelpunkt ersetzt werden.
[0018] Beim Zusammenbau der vorstehend beschriebenen Kipplaufwaffe wird zunächst das Hakenstück
2 mit den beiden Läufen 3 und 4 so am Verschlußgehäuse 1 eingesetzt, daß das Hakenstück
2 mit seinen beiden Anlageflächen 32 von hinten zur Anlage an den beiden Drehzapfen
30 kommt. Dann kann der Vorderschaft 11 mit seinem hinteren Lagerstück 13 in einer
nach unten gekippten Stellung an das Verschlußgehäuse 1 angesetzt und nach oben derart
verschwenkt werden, daß die an der Innenseite des Lagerstücks 13 vorstehenden Bolzen
33 mit ihrer Anlagefläche 34 zur Anlage an den Widerlagerflächen 35 des Hakenstücks
2 kommen. Die Bolzen 33 sind drehbar, so daß sich deren Anlagefläche 34 beim Ansetzen
und nach oben Verschwenken des Vorderschafts 11 an die Widerlagerfläche 35 anlegen
kann. Wenn der Vorderschaft 11 nach oben verschwenkt wird, rastet der Haken 25 des
federbelasteten Schiebers 26 in die Nut 27 des Laufansatzes 28 ein, wodurch der Vorderschaft
11 verriegelt gehalten wird. Zur Demontage des Laufteils muß lediglich der Schieber
26 von Hand zurückgeschoben werden, wodurch die Verriegelung gelöst und der Vorderschaft
11 nach unten geschwenkt werden und abgenommen werden kann. Dann kann auch der Laufteil
ausgehängt werden.
1. Kipplaufwaffe mit einem Verschlußgehäuse (1), einem um ein Drehlager am Verschlußgehäuse
(1) kippbar angeordneten Laufteil (2, 3, 4) und einem abnehmbaren Vorderschaft (11),
der an seinem vorderen Ende einen Verriegelungsmechanismus (12) und an seinem hinteren
Ende ein Lagerstück (13) zur verschwenkbaren Anlage am Verschlußgehäuse (1) enthält,
wobei, das Drehlager von dem Verschlußgehäuse (1) nach innen vorstehende seitliche
Drehzapfen (30) umfaßt, die in seitliche Ausnehmungen (31) an gegenüberliegenden Seitenflächen
(6, 7) eines Hakenstücks (2) des Laufteils (2, 3, 4) eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerstück (13) nach innen vorstehende Bolzen (33) mit mindestens einer seitlichen
Anlagefläche (34) aufweist, die zur Anlage an entsprechenden Widerlagerflächen (35)
an den beiden Seitenflächen (6, 7) des Hakenstücks (2) gelangen.
2. Kipplaufwaffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen (33) in zwei die Seitenflächen (6, 7) des Hakenstücks (3) übergreifenden
seitlichen Stegen (17, 18) des Lagerstücks (13) angeordnet sind.
3. Kipplaufwaffe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerstück (13) hintere konkave Lagerflächen (19, 20) zur Anlage an dazu korrespondierenden
konvexen Gegenflächen (21) am vorderen Ende des Verschlußgehäuses (1) aufweist.
4. Kipplaufwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen (33) drehbar und gegen Herausfallen gesichert an dem Lagerstück (13) angeordnet
sind.
5. Kipplaufwaffe nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen (33) durch eine an ihnen vorgesehene Radialnut (40) und einen in den Stegen
(17, 18) angeordneten Querstift (41) drehbar und gegen Herausfallen gesichert am Lagerstück
(13) angeordnet sind.
6. Kipplaufwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerlagerflächen (35) an den beiden Seitenflächen (6, 7) des Hakenstücks (2)
oberhalb der Ausnehmungen (31) für die Drehzapfen (30)angeordnet sind.
7. Kipplaufwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerlagerflächen (35) an der vorderen Seite zweier Einführungsnuten (37) an
den beiden Seitenflächen (6, 7) des Hakenstücks (2) angeordnet sind.
8. Kipplaufwaffe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen (33) mindestens zwei gegenüberliegende Anlageflächen mit unterschiedlichem
Abstand (a, b) zur Mittelachse des Bolzen (33) aufweisen.
1. Drop-barrel gun with a breech housing (1), a barrel part (2, 3, 4) arranged pivotable
about a pivot mounting on the breech housing (1) and a detachable forestock (11) which
at its front end comprises a locking mechanism (12) and at its rear end a mounting
element (13) for pivotable mounting on the breech housing (1), whereby the pivot mounting
comprises side pivot pins (30) which protrude inwards from the breech housing (1)
and engage in side openings (31) in opposing side faces (6, 7) of a hook part (2)
of the barrel part (2, 3, 4), characterised in that the mounting element (13) exhibits inwardly protruding bolts (33) with at least one
side bearing face (34) which come to bear on corresponding abutment faces (35) on
the two side faces (6, 7) of the hook part (2).
2. Drop-barrel gun according to claim 1, characterised in that the bolts (33) are arranged in two side cheeks (17, 18) of the mounting element (13)
engaging over the side faces (6, 7) of the hook part (2).
3. Drop-barrel gun according to claim 1 or 2, characterised in that the mounting element (13) exhibits rear concave mounting faces (19, 20) for bearing
on corresponding convex abutment faces (21) at the front end of the breech housing
(1).
4. Drop-barrel gun according to one of claims 1 to 3, characterised in that the bolts (33) are arranged on the mounting element (13) so as to be rotatable and
secured against falling out.
5. Drop-barrel gun according to one of claims 2 to 4, characterised in that the bolts (33) are arranged on the mounting element (13) so as to be rotatable through
a radial slot (40) provided in them and a transverse pin (41) arranged in the cheeks
(17, 18) and secured against falling out.
6. Drop-barrel gun according to one of claims 1 to 5, characterised in that the abutment faces (35) are arranged on the two side faces (6, 7) of the hook part
(2) above the openings (31) for the pivot pins (30).
7. Drop-barrel gun according to one of claims 1 to 6, characterised in that the abutment faces (35) are arranged on the front side of two introductory slots
(37) in the two side faces (6, 7) of the hook part (2).
8. Drop-barrel gun according to claim 1 or 2, characterised in that the bolts (33) exhibit at least two opposing bearing faces at different distances
(a, b) from the central axis of the bolt (33).
1. Arme à feu à bascule avec un boîtier de culasse (1), une partie de canon (2, 3, 4)
disposée de manière basculante autour d'un palier de pivotement sur le boîtier de
culasse (1) et un corps avant (11) amovible qui contient au niveau de son extrémité
avant un mécanisme de verrouillage (12) et au niveau de son extrémité arrière une
pièce de palier (13) pour l'appui pivotant sur le boîtier de culasse (1), dans laquelle
le palier de pivotement comporte des tourillons (30) latéraux dépassant du boîtier
de culasse (1) vers l'intérieur qui s'engagent dans des évidements (31) latéraux sur
des surfaces latérales (6, 7) opposées d'un talon (2) de la partie de canon (2, 3,
4), caractérisée en ce que la pièce de palier (13) présente des boulons (33) dépassant vers l'intérieur avec
au moins une surface d'appui (34) latérale, lesquels viennent s'appuyer contre des
surfaces de contre-appui (35) correspondantes sur les deux surfaces latérales (6,
7) du talon (2).
2. Arme à feu à bascule selon la revendication 1, caractérisée en ce que les boulons (33) sont disposés dans deux branches (17, 18) latérales recouvrant les
surfaces latérales (6, 7) du talon (3) de la pièce de palier (13).
3. Arme à feu à bascule selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la pièce de palier (13) présente des surfaces de palier (19, 20) concaves, arrières
pour l'appui contre des surfaces antagonistes (21) convexes, correspondantes sur l'extrémité
avant du boîtier de culasse (1).
4. Arme à feu à bascule selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les boulons (33) sont disposés de manière rotative et protégée contre toute chute
sur la pièce de palier (13).
5. Arme à feu à bascule selon l'une quelconque des revendications 2 à 4, caractérisée en ce que les boulons (33) sont disposés de manière rotative et protégée contre toute chute
sur la pièce de palier (13) grâce à une rainure radiale (40) prévue sur ceux-ci et
à un goujon transversal (41) disposé dans les branches (17, 18).
6. Arme à feu à bascule selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que les surfaces de contre-appui (35) sont disposées sur les deux surfaces latérales
(6, 7) du talon (2) au-dessus des évidements (31) pour les tourillons (30).
7. Arme à feu à bascule selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que les surfaces de contre-appui (35) sont disposées sur le côté avant de deux rainures
d'introduction (37) sur les deux surfaces latérales (6, 7) du talon (2).
8. Arme à feu à bascule selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les boulons (33) présentent au moins deux surfaces d'appui opposées avec une distance
(a, b) différente par rapport à l'axe médian du boulon (33).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente