(19)
(11) EP 1 387 432 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
23.08.2006  Patentblatt  2006/34

(21) Anmeldenummer: 03012397.0

(22) Anmeldetag:  30.05.2003
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
H01Q 1/12(2006.01)
H01Q 1/32(2006.01)

(54)

Fahrzeug-Antennenanordnung für den Empfang von LMK-, UKW- und TV- Signalen

Automobile antenna device for receiving AM, FM and television signals

Système d'antenne pour véhicule déstiné à la réception de signaux en ondes longues, moyennes, courtes, ultra-courtes et de signaux de télévision


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE FR GB IT

(30) Priorität: 31.07.2002 DE 10234851

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
04.02.2004  Patentblatt  2004/06

(73) Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH
70442 Stuttgart (DE)

(72) Erfinder:
  • Kuehne, Rainer
    31139 Hildesheim (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 591 957
US-A- 5 017 933
US-B1- 6 239 758
US-B1- 6 307 516
DE-A- 2 440 439
US-A- 5 099 250
US-B1- 6 268 832
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung

    Stand der Technik



    [0001] Die meisten Fahrzeuge beherbergen heute elektronische Anlagen, wie zum Beispiel Radios, die Antennen benötigen. Antennen für den Empfang von LMK- und UKW-Signalen genügen längst nicht mehr der Nachfrage, vielmehr werden auch Antennen zum Empfang von TV-Signalen benötigt. Darüber hinaus ist es für die Fahrzeugdesigner wünschenswert, die Antennen bei erhöhter Sicherheit und Zuverlässigkeit in die Form des Fahrzeuges möglichst ästhetisch zu integrieren.

    [0002] Eine Möglichkeit besteht darin, die Antenne in eine Scheibe des Fahrzeuges zu integrieren. In diesem Zusammenhang ist vorgeschlagen worden, die Heizleiter der Heckscheibe eines Fahrzeugs für den Empfang zu nutzen. Eine solche Fahrzeug-Antennenanordnung ist aus der WO 99/66587 bekannt. Bei dieser diversitären Antennenanordnung dient das Heizfeld einer Kraftfahrzeugfensterscheibe in Verbindung mit zusätzlichen, galvanisch nicht mit dem Heizfeld verbundenen und zwischen Heizfeld und dem oberen Rand der Fensterscheibe befindlichen Leitungsstrukturen als Antenne für den Empfang von LMK-, UKW- und TV-Signalen.

    [0003] Ein wesentlicher Nachteil einer derartigen Anordnung ist die Notwendigkeit einer Fläche, zum Beispiel im Bereich der oberen Fensterscheibe, die aufgrund fehlender Heizleiter nicht beheizt und deshalb nicht abgetaut werden kann. Gerade bei Fahrzeugen mit kleinen Scheiben ist der sich ergebende beheizbare Bereich der Scheibe unzulässig klein.

    [0004] Um diesen Nachteil zu vermeiden, sind weiterhin Fahrzeug-Antennenanordnungen bekannt, bei denen der Empfang von LMK- und diversitären UKW-Signalen mit dem Heizfeld und der Empfang von diversitären TV-Signalen mit separaten Leitungsstrukturen in derselben oder einer oder mehreren sich meist in unmittelbarer Nähe befindlichen, aber räumlich getrennten Fensterscheiben realisiert wird. Nachteilig an einer solchen Anordnung ist die Notwendigkeit von mehreren, jedoch mindestens zwei Antennenanschlusspunkten oder von mehreren, jedoch mindestens zwei feststehenden Fensterscheiben, was mit einem erhöhten Aufwand für die Fertigung der Fensterscheiben und für Auslegung der angeschlossenen elektronischen, meist aktiven Schaltungskomponenten einhergeht. Darüber hinaus erhöht sich der Montageaufwand für die Schaltungsträger.

    [0005] Aus der US-B1-6239758 ist eine Fahrzeug-Antennenanordnung bekannt mit auf einer Fahrzeugscheibe horizontal angeordneten Antennenleitern, die teilweise als Heizleiter zum Beheizen der Fahrzeugscheibe schaltbar sind. Es sind dort zusätzliche vertikale Antennenleiter vorgesehen, die galvanisch an Äquipotentialpunkten der sich ausbildenden Spannungsverteilung verbunden sind.

    [0006] Aus der US-B1-6268832 ist es ebenfalls bekannt, die Heizleiter als Antennenleiter zu benutzen. Dort sind zwischen den horizontal angeordneten Antennenleitern vertikale Verbindungen zwischen jeweils benachbarten horizontalen Antennenieitern angebracht, um Resonanzverhalten in ausgewählten Frequenzbereichen zu erzeugen.

    [0007] Die DE 2 440 439 A zeigt Antennenleiter zwischen Heizleitern. Die Heizleiter werden nicht als Antennenleiter mitbenutzt.

    Darstellung der Erfindung, Aufgabe, Lösung, Vorteile



    [0008] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Fahrzeug-Antennenanordnung anzugeben, mit welcher der Empfang von LMK-, diversitären UKW- und diversitären TV-Signalen mit lediglich einer Leitungsstruktur in oder auf lediglich einer Fensterscheibe realisiert werden kann, ohne auf eine vollständige Beheizung der gesamten Fensterscheibe gerade im nicht durch Schwarzdruck bedeckten Bereich zu verzichten. Dabei soll die Zahl der Antennenanschlusspunkte minimal sein.

    [0009] Diese Aufgabe wird durch eine erfindungsgemäße Fahrzeug-Antennenanordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.

    [0010] Ein besonderer Vorteil der Erfindung besteht in der kostengünstigen Fertigung. Gegenüber bekannten Antennenanordnungen muss lediglich eine Leitungsstruktur in oder auf lediglich einer Fahrzeugscheibe ausgebildet werden.

    [0011] Dabei ist vorgesehen, daß bei einer Fahrzeug-Antennenanordnung mit in oder auf einer Fahrzeugscheibe angeordneten horizontalen oder vertikalen Antennenleitern, die zumindest teilweise als Heizleiter zum Beheizen der Fahrzeugscheibe schaltbar sind,die Antennenanordnung mindestens zwei zusätzliche Antennenleiter aufweist, die bei vorhandenen horizontalen Heizleitern horizontal und bei vorhandenen vertikalen Heizleitern vertikal angeordnet sind, wobei die zusätzlichen Antennenleiter lediglich einen Kontaktpunkt mit der Leitungsstruktur der Antennenanordnung aufweisen.

    [0012] Dazu wird ein Fahrzeug-Antennenanordnung mit in oder auf einer Fahrzeugscheibe angeordneten horizontalen oder vertikalen Antennenleitern, die zumindest teilweise als Heizleiter zum Beheizen der Fahrzeugscheibe schaltbar sind, so ausgebildet, dass die Antennenanordnung mindestens zwei zusätzliche Antennenleiter aufweist, die bei vorhandenen horizontalen Heizleitern horizontal und bei vorhandenen vertikalen Heizleitern vertikal angeordnet sind, wobei die zusätzlichen Antennenleiter lediglich einen Kontaktpunkt mit der Leitungsstruktur der Antennenanordnung aufweisen.

    [0013] Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht im integrierten Aufbau von passiven oder aktiven Schaltungselementen, die für die unterschiedlichen Frequenzbänder zwar getrennte Signalpfade vorsehen, aber in einem einzigen Gehäuse angeordnet werden können. Hieraus resultiert neben einem Minimum an mechanischen Komponenten auch eine minimale Verkabelung. Daher ist die erfindungsgemäße Antennenanordnung gerade für Diversity-Systeme vorteilhaft, da eine Vielzahl unterschiedlicher Rundfunkdienste den elektronischen Komponenten über nur einen Antennenanschlusspunkt zugeführt werden können.

    [0014] Die in oder auf der Scheibe befindlichen Antennenleiter, die teilweise als Heizleiter schaltbar sind, können lichtdurchlässig ausgebildet sein. Dies erlaubt eine möglichst unauffällige Integration der Antenne in das Fahrzeug.

    [0015] Die Heizleiter können über eine an der rechten und linken Seite bzw. an der oberen und unteren Seite der Scheibe befindliche Sammelschiene mit Spannung versorgt werden. Eine solche Spannungsversorgung reduziert die Anzahl der in der Leitungsstruktur vorhandenen Leiterbahnen, was einen Kostenvorteil für die Fertigung bedeutet.

    [0016] Die Lärge der zusätzlichen Antennenleiter ist derart ausgebildet, dass sich ein resonanzartiges Verhalten der Antennenanordnung über den gewünschten Empfangsbereich einstellt. Durch die symmetrische Anordnung von zusätzlichen Antennenleitern, welche lediglich einen Kontaktpunkt mit der Leitungsstruktur der Antennenanordnung aufweisen, kann ein solches resonanzartiges Verhalten der Antennenanordnung über den gesamten Empfangsbereich erzielt werden. Zusätzlich kann die Spannungsquelle über Baugruppen mit hochfrequenztechnisch hochohmigem Verhalten mit den Heizleitern verbunden werden, um die vom Heizstrom auf die Antennenleiter übertragenen Bordnetzstörungen zu unterdrücken.

    [0017] Über die Antennenanschlusspunkte sind die Baugruppen zur Erfüllung der Empfangsaufgabe mit der Antenne verbunden. Die Antennenanschlusspunkte können an den jeweils äußeren Ecken der sich ausbildenden Leiterstruktur angeordnet sein, was wiederum eine möglichst unauffällige Integration der Antenne erlaubt.

    [0018] Die erfindungsgemäße Antennenanordnung findet bevorzugt in Heckscheiben von Personenkraftwagen Anwendung, welche einen metallischen Rahmen aufweisen können.

    [0019] Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den in den Unteransprüchen genannten Merkmalen.

    Kurze Beschreibung der Zeichnungen



    [0020] Die Erfindung soll nachstehend anhand von zumindest teilweise in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. Es zeigen:

    Fig. 1 eine schematische Darstellung eines ersten Beispiels einer Antennenanordnung nach dem Stand der Technik;

    Fig. 2 eine schematische Darstellung eines zweiten Beispiels einer Antennenanordnung nach dem Stand der Technik;

    Fig. 3 eine schematische Darstellung einer Antennenanordnung, bei der in bekannter Weise vertikal zu den Heizleitern zusätzliche Antennenelemente vorgesehen sind;

    Fig. 4 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Antennenanordnung in einem ersten Ausführungsbeispiel;

    Fig. 5 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Antennenanordnung in einem zweiten Ausführungsbeispiel und

    Fig. 6 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Antennenanordnung in einem dritten Ausführungsbeispiel.


    Bester Weg zur Ausführung der Erfindung



    [0021] Wie aus Fig. 1 und Fig. 2 ersichtlich ist, wird bei Antennenanordnungen nach dem Stand der Technik, sofern sämtliche Antennenleiter in einer Scheibe angeordnet sein sollen, ein Bereich in der Scheibe benötigt, der nicht beheizt werden kann. Dies ist in Fig. 1 der Bereich, in dem die Leitungsstruktur für den Empfang der diversitären TV-Signale angeordnet ist, also jene Leitungsstruktur, die mit den Baugruppen 7c verbunden ist, und in Fig. 2 der Bereich, in dem die Leitungsstrukturen für den Empfang der LMK- und der diversitären TV-Signale angeordnet sind, also jene Leitungsstrukturen, die mit den Baugruppen 7a und 7c verbunden sind. Soll der Nachteil, dass nicht die gesamte Scheibe beheizbar ist, vermieden werden, muss nach dem Stand der Technik die Leitungsstruktur für den Empfang der diversitären TV-Signale in einer anderen Scheibe realisiert werden, was wiederum zu einer erhöhten Anzahl von Antennenanschlusspunkten und einemerhöhten Fertigungsaufwand führt.

    [0022] Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung einer Antennenanordnung, bei dem die horizontal angeordneten Heizleiter 3 einer Fahrzeugscheibe 1 für den Empfang vonUKW-, LMK- und TV-Signalen dienen, wobei die Antennenanordnung zusätzlich vertikale Antennenleiter 6 aufweist, die galvanisch an Äquipotentialpunkten 5 der sich ausbildenden Spannungsverteilung verbunden sind.

    [0023] Dabei weist dieses Antennensystem eine LMK-Antenne, zwei UKW-Antennen und zwei TV-Antennen auf, die innerhalb zweier mechanischer Komponenten angeordnet sind. Die erste mechanische Komponente 13 weist passive und/oder aktive Bauelemente 7b, 7c zur Erfüllung der Empfangsaufgabe für je einen LMK-, UKW- und TV-Empfang auf. Die zweite mechanische Komponente 14 weist passive und/oder aktive Bauelemente 7a, 7b, 7c zur Erfüllung der Empfangsaufgabe für je UKW- und TV-Empfang auf. Die Leitungsstrukturen werden durch gängige Verfahren aufgebracht, wobei es unerheblich ist, ob es sich um Einscheibensicherheitsglas oder um Verbundsicherheitsglas oder um eine andere Glasart handelt.

    [0024] Die beschriebene Anordnung kann nicht nur in Personenkraftwagen, sondern auch in anderen Fahrzeugen, zum Beispiel in Schiffen, Verwendung finden. Die Antennenanschlusspunkte sind an den äußeren Eckpunkten des Heizfeldes angeordnet. Die Heizleiter 3 sind im Wesentlichen horizontal und parallel zueinander angeordnet. Die vom Heizstrom auf die als Antenne dienenden Heizleiter 3 übertragenen Bordnetzstörungen werden durch Baugruppen 10 mit hochfrequenztechnisch hochohmigem Verhalten unterdrückt. Solche Baugruppen 10 sind zum Beispiel eine UKW/TV-Drossel oder ein LMK-Sperrkreis.

    [0025] Zur Verbesserung der Empfangseigenschaften sind des Weiteren eine Vielzahl, jedoch mindestens zwei zusätzliche Antennenleiter 6 vorgesehen, die in diesem Ausführungsbeispiel ebenfalls aus Heizleiter 3 zur Beheizung der Scheibe schaltbar vertikal angeordnet sind und mit den horizontal angeordneten Heizleitern 3 galvanisch an Äquipotentialpunkten 5 der sich ausbildenden Leitungsstruktur verbunden sind.

    [0026] Die Länge der zusätzlichen Antennenleiter 6 wird so festgelegt, dass sich ein resonanzartiges Verhalten der Antenne über den gesamten Empfangsbereich einstellt.

    [0027] In Fig. 4, Fig. 5 und Fig. 6 sind Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäßen Antennenanordnung dargestellt. Bei diesen wird die Breitbandigkeit der Antennenanordnung dadurch erreicht, dass zu den horizontal angeordneten Heizleitern 3 erfindungsgemäß zusätzlich eine Vielzahl, jedoch mindestens zwei ebenfalls horizontal angeordnete Antennenleiter 6 vorgesehen sind, die lediglich einen Kontaktpunkt mit der Leitungsstruktur der Antennenanordnung aufweisen. Aus diesem Grund dienen diese zusätzlichen Antennenleiter 6 nicht als Heizleiter 3. In den bevorzugten Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 4, Fig. 5 und Fig. 6 sind diese zusätzlichen Antennenleiter 6 jeweils mit der Sammelschiene 4 verbunden und symmetrisch zueinander angeordnet.

    [0028] Die Erfindung ist nicht beschränkt auf die hier dargestellten Ausführungsbeispiele, vielmehr ist es möglich, durch Kombination und Modifikation der genannten Mittel und Merkmale weitere Ausführungsvarianten zu realisieren, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.


    Ansprüche

    1. Fahrzeug-Antennenanordnung mit in oder auf einer Fahrzeugscheibe (1) angeordneten horizontalen oder vertikalen Antennenleitern, die zumindest teilweise als Heizleiter (3) zum Beheizen der Fahrzeugscheibe (1) schaltbar sind, wobei die Antennenanordnung mindestens zwei zusätzliche Antennenleiter (6) aufweist, die bei vorhandenen horizontalen Heizleitern (3) horizontal und bei vorhandenen vertikalen Heizleitern (3) vertikal jeweils zwischen zwei parallelen Heizleitern (3) angeordnet sind, wobei die zusätzlichen Antennenleiter (6) lediglich jeweils einen Kontaktpunkt mit der Leitungsstruktur der Heizleiter (3) der Antennenanordnung aufweisen.
     
    2. Fahrzeug-Antennenanordnung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die in oder auf der Scheibe befindlichen Leitungsstrukturen lichtdurchlässig sind.
     
    3. Fahrzeug-Antennenanordnung nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Heizleiter (3) über eine an der rechten und linken Seite der Scheibe befindliche Sammelschiene (4) mit Spannung versorgt werden.
     
    4. Fahrzeug-Antennenanordnung nach Anspruch 1 bis 3,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Antennenanordnung zusätzliche Antennenleiter (6), welche bei vorhandenen horizontalen Heizleitern (3) horizontal und bei vorhandenen vertikalen Heizleitern (3) vertikal angeordnet sind, in gerader Anzahl aufweist, wobei jeweils zwei dieser zusätzlichen Antennenleiter (6) zueinander symmetrisch bezüglich einer Achse angeordnet sind, welche die Verbindungslinie der Seitenhalbierenden der oberen und unteren Begrenzungslinie (2) der Scheibe oder die Verbindungslinie der Seitenhalbierenden der linken und rechten Begrenzungslinie (2) der Scheibe ist.
     
    5. Fahrzeug-Antennenanordnung nach Anspruch 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Vorrichtung lediglich zwei Antennenanschlusspunkte (8) aufweist.
     
    6. Fahrzeug-Antennenanordnung nach Anspruch 1 bis 5,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die vom Heizstrom auf die Heizleiter (3) und Antennenleiter (6) übertragenen Bordnetzstörungen durch Baugruppen (10) mit hochfrequenztechnisch hochohmigem Verhalten unterdrückt werden.
     
    7. Fahrzeug-Antennenanordnung nach Anspruch 1 bis 6,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Antennenanschlusspunkte (8) für die Baugruppen (7) zur Erfüllung der Empfangsaufgabe an den jeweils äußeren Ecken der sich ausbildenden Leiterstruktur angeordnet sind.
     
    8. Fahrzeug-Antennenanordnung nach Anspruch 1 bis 7,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Fahrzeugscheibe (1) eine Heckscheibe eines Personenkraftwagens mit einem metallischen Rahmen ist.
     
    9. Fahrzeug-Antennenanordnung nach Anspruch 1 bis 7,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Länge der zusätzlichen Antennenleiter (6) derart ausgeführt ist, dass sich ein resonanzartiges Verhalten der Antennenanordnung über den gewünschten Empfangsbereich einstellt.
     


    Claims

    1. Vehicle antenna arrangement having horizontal or vertical antenna conductors which are arranged in or on a vehicle window (1) and can be connected at least partially or at times as a heating conductor (3) for heating the vehicle window (1), with the antenna arrangement having at least two additional antenna conductors (6), which are each arranged horizontally between two parallel heating conductors (3) when horizontal heating conductors (3) are present, and are each arranged vertically between two parallel heating conductors (3) when vertical heating conductors (3) are present, with the additional antenna conductors (6) each having only one contact point with the cable structure of the heating conductors (3) of the antenna arrangement.
     
    2. Vehicle antenna arrangement according to Claim 1,
    characterized in that
    the cable structures which are located on or in the window are translucent.
     
    3. Vehicle antenna arrangement according to Claim 1 or 2,
    characterized in that
    the heating conductors (3) are supplied with voltage via a busbar (4) which is located on the right- and left hand sides of the window.
     
    4. Vehicle antenna arrangement according to Claims 1 to 3,
    characterized in that
    the antenna arrangement has an even number of additional antenna conductors (6), which are arranged horizontally when horizontal heating conductors (3) are present and are arranged vertically when vertical heating conductors (3) are present, with two of these additional antenna conductors (6) in each case being arranged symmetrically with respect to one another with respect to an axis which is the connecting line between the side bisectors of the upper and lower boundary line (2) of the window, or the connecting line of the side bisectors of left-hand and right-hand boundary line (2) of the window.
     
    5. Vehicle antenna arrangement according to Claims 1 to 4,
    characterized in that
    the apparatus has only two antenna connection points (8).
     
    6. Vehicle antenna arrangement according to Claims 1 to 5,
    characterized in that
    the vehicle power supply system interference transferred from the heating current to the heating conductors (3) and antenna conductors (6) is suppressed by assemblies (10) which act as a high impedance to radio frequencies.
     
    7. Vehicle antenna arrangement according to Claims 1 to 6,
    characterized in that
    the antenna connection points (8) for the assemblies (7) for carrying out the reception task are arranged at the respective outer corners of the conductor structure that is formed.
     
    8. Vehicle antenna arrangement according to Claims 1 to 7,
    characterized in that
    the vehicle window (1) is the rear windscreen of a passenger vehicle with a metallic frame.
     
    9. Vehicle antenna arrangement according to Claims 1 to 7,
    characterized in that
    the length of the additional antenna conductors (6) is designed to produce a resonance-like behaviour of the antenna arrangement over the desired reception range.
     


    Revendications

    1. Dispositif d'antenne pour véhicule comprenant des conducteurs horizontaux ou verticaux disposés dans ou sur une vitre du véhicule (1), et qui peuvent être commutés au moins partiellement en tant que conducteurs chauffants (3) pour chauffer la vitre du véhicule (1), le dispositif d'antenne comprenant au moins deux conducteurs (6) supplémentaires qui sont chaque fois disposés entre deux conducteurs chauffants (3) parallèles, horizontalement si les conducteurs chauffants (3) sont horizontaux et verticalement si ceux-ci sont verticaux, les conducteurs d'antenne (6) supplémentaires présentant chacun un seul point de contact avec la structure des conducteurs chauffants (3) du dispositif d'antenne.
     
    2. Dispositif d'antenne pour véhicule selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    les structures de conducteurs situées dans ou sur la vitre sont transparentes.
     
    3. Dispositif d'antenne pour véhicule selon la revendication 1 ou 2,
    caractérisé en ce que
    les conducteurs chauffants (3) sont alimentés en tension par des barres collectrices (4) situées l'une du côté droit et l'autre du côté gauche de la vitre.
     
    4. Dispositif d'antenne pour véhicule selon les revendications 1 à 3,
    caractérisé en ce que
    le dispositif d'antenne présente un nombre pair de conducteurs (6) supplémentaires qui en présence de conducteurs chauffants (3) horizontaux sont disposés horizontalement et verticalement en présence de conducteurs chauffants (3) verticaux deux de ces conducteurs (6) supplémentaires étant respectivement disposés symétriquement par rapport à un axe qui est la ligne de liaison des médianes des lignes de limitation (2) supérieure et inférieure de la vitre ou la ligne de liaison des médianes des lignes de limitation (2) gauche et droite de la vitre.
     
    5. Dispositif d'antenne de véhicule selon les revendications 1 à 4,
    caractérisé en ce que
    le dispositif ne présente que deux points de connexion d'antenne (8).
     
    6. Dispositif d'antenne de véhicule selon les revendications 1 à 5,
    caractérisé en ce que
    les parasites du réseau de bord transmis par le courant de chauffage aux conducteurs chauffants (3) et aux conducteurs d'antenne (6) sont supprimés par des modules (10) ayant une caractéristique de valeur ohmique élevée sur le plan de la haute fréquence.
     
    7. Dispositif d'antenne de véhicule selon les revendications 1 à 6,
    caractérisé en ce que
    les points de connexion d'antenne (8) pour les modules (7) sont disposés dans les coins respectifs extérieurs de la structure de conducteurs en formation pour assurer la tâche de réception.
     
    8. Dispositif d'antenne de véhicule selon les revendications 1 à 7,
    caractérisé en ce que
    la vitre du véhicule (1) est une lunette arrière d'un véhicule léger ayant un cadre métallique.
     
    9. Dispositif d'antenne de véhicule selon les revendications 1 à 7,
    caractérisé en ce que
    la longueur des conducteurs d'antenne (6) supplémentaires est prévue pour obtenir une caractéristique de type résonance du dispositif d'antenne sur la plage de réception souhaitée.
     




    Zeichnung