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(11) |
EP 1 387 902 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.12.2006 Patentblatt 2006/50 |
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Anmeldetag: 24.04.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2002/004471 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/092907 (21.11.2002 Gazette 2002/47) |
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| (54) |
PAPIERMASCHINENSIEB
WIRE CLOTH FOR PAPER-MAKING MACHINE
TOILE DE MACHINE A PAPIER
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
12.05.2001 DE 10123204
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.02.2004 Patentblatt 2004/07 |
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Patentinhaber: Andreas Kufferath GmbH & Co. KG |
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52353 Düren (DE) |
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Erfinder: |
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- HEGER, Wolfgang
52385 Nideggen (DE)
- FICHTER, Klaus
41363 Jüchen (DE)
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Vertreter: Bartels, Martin Erich Arthur et al |
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Patentanwälte
Bartels und Partner,
Lange Strasse 51 70174 Stuttgart 70174 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 889 160 US-A- 3 127 308 US-B1- 6 223 780
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DE-A- 3 036 409 US-A- 4 501 303
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Papiermaschinensieb, bestehend aus einem Einzelgewebe
für die Papierseite und einem Einzelgewebe für die Laufseite gemäß der Merkmalsausgestaltung
des Oberbegriffes des Patentanspruches 1.
[0002] In der papiererzeugenden Industrie werden heute immer mehr Hochleistungs-Papiermaschinen
mit Geschwindigkeiten bis zu 2000 m/min und Arbeitsbreiten über 10 m eingesetzt. Die
Blattbildungseinheit ist dabei in aller Regel als Doppelsiebformer ausgeführt, in
vielen Fällen auch als Spaltformer. Charakteristisch für die Maschinen ist, daß der
Blattbildungsvorgang sofort zwischen zwei Papiermaschinensieben in einer relativ kurzen
Entwässerungszone stattfindet. Durch diese kurze Strecke und die hohe Produktionsgeschwindigkeit
reduziert sich die Zeit für die Blattbildung auf einige Millisekunden. In diesem Zeitraum
muß der Feststoffanteil bzw. Trokkengehalt der Faserstoffsuspension von ca. 1 % auf
etwa 20 % angehoben werden. Das bedeutet für die Papiermaschinensiebe, daß sie eine
sehr hohe Entwässerungsleistung besitzen müssen aber trotzdem keine Markierungen im
Papier hinterlassen dürfen und eine hohe Faserunterstützung bieten.
[0003] Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Querstabilität der Siebbespannung, die maßgebend
ist für die Gleichmäßigkeit des Dicken- und Feuchtigkeitsprofils der Papierbahn. Gerade
bei den modernen Maschinen mit großen Arbeitsbreiten sind die diesbezüglichen Anforderungen
sehr hoch angesetzt. Zur Verbesserung der Formation werden in der Blattbildungszone
mithin immer häufiger Formierleisten eingesetzt, die wechselseitig auf den Laufseiten
der Siebe angeordnet sind und gegen diese gedrückt werden. Dadurch kommt es zu einer
schnell wechselnden, in Längsrichtung verlaufenden Durchbiegung der Bespannung der
Siebe.
[0004] Üblicherweise versucht man heutzutage, diesen Anforderungen durch den Einsatz von
Verbundgeweben gerecht zu werden. Ein dahingehendes Verbundgewebe ist beispielsweise
in der DE 42 29 828 C2 beschrieben. Das dahingehend bekannte Papiermaschinensieb besteht
aus zwei übereinanderliegenden Siebgeweben, die mindestens einlagig ausgebildet und
durch in Quer- und/oder Längsrichtung verlaufende Bindefäden miteinander verbunden
sind, wobei eines der Siebgewebe als Definitionsgewebe mit den mechanischen Eigenschaften
des Verbundgewebes hinsichtlich Dehnung und Steifigkeit bestimmter Ausbildung und
das andere Siebgewebe als Reaktionsgewebe mit einer höheren Dehnung und geringeren
Steifigkeit als das Definitionsgewebe ausgeführt ist. Die angesprochenen Siebgewebe
bestehen also aus Kett- und Schußfäden, wobei diese durch zusätzliche Bindefäden miteinander
verbunden sind. Durch die Ausbildung der Siebgewebelagen als Reaktions- oder Definitionsgewebe
wird dem inneren Verschleiß und insbesondere dem Verschleiß der Bindefäden entgegengetreten
und derart die Lebensdauer des Verbundgewebes erhöht sowie eine ungewollte Trennung
der Siebgewebelagen auch längerfristig vermieden. Der angesprochene innere Verschleiß
eines Verbundgewebes ist insbesondere dadurch bedingt, daß bei den Siebumlenkungen,
wie sie im Bereich von Leitwalzen oder Siebpartie auftreten, über welche das Verbundgewebe
geführt wird, die einzelnen Siebgewebelagen in unterschiedlichem Maße gedehnt oder
gestaucht werden.
[0005] Da die angesprochenen Bindefäden nicht zur Gewebestruktur gehören, sondern eigenständige
Bauteile sind, werden diese möglichst im Durchmesser dünn gehalten, um die Entwässerung
nur geringfügig zu stören. Bei entsprechend hohen Beanspruchungen besteht dann aber
die Möglichkeit, daß die dünnen Bindefäden aufreißen und der Verbund zwischen den
Siebgeweben sich löst. Bei einem bekannten Papiermaschinensieb nach der EP 0 432 413
B1, das gleichfalls als Verbundgewebe aufgebaut ist, ist zwar bereits vorgeschlagen
worden, Bindefäden als zwei gewebeeigene Fäden zu verwenden und diese unter Bildung
von X-förmigen Kreuzungsstellen in die jeweils andere Gewebelage einzuweben, um die
beschriebenen Nachteile im Stand der Technik zu vermeiden; allein durch die Anhäufung
der bekannten Wechselstellen in Querrichtung entsteht ungewollt auch eine Versteifung
des bekannten Gewebes. Insbesondere über größere Weblängen kann es dann zu erheblichen
Längendifferenzen kommen, die sich wiederum in Spannungsunterschieden bemerkbar machen
mit der Folge, daß die die Verbindung herstellenden gewebeeigenen Bindefäden gleichfalls
aufreißen und zu einem Versagen des bekannten Papiermaschinensiebes führen können.
Auch ist es im Hinblick auf diese bekannte spezielle Webart im wesentlichen nur möglich,
Querfäden einer Art, also Querfäden mit im wesentlichen gleichen Durchmessermaßen,
sowohl für das Ober- als auch für das Untergewebe zu verarbeiten, was die Möglichkeiten
eines wirksamen Abstützens auf der Laufseite reduziert. Im übrigen ist die Herstellung
der beschriebenen bekannten Verbundgewebe aufwendig und teuer.
[0006] Durch die EP 0 698 682 A1 ist ein Gewebe bekannt bestehend aus jeweils einem System
von Oberschüssen, Unterschüssen und Ketten, wobei letztere aus einem Systempaar einer
ersten und einer zweiten Art an Kettfäden gebildet sind. Dabei ist die erste Art an
Kettfäden mit den Oberschüssen und in vorgebbaren Abständen zeitweise auch mit den
Unterschüssen verwoben. Die zweite Art an Kettfäden verlaufen zwischen den Ober- und
den Unterschüssen und binden mit den Oberschüssen an dem Punkt, wo der zum Paar gehörende
erste Kettfaden mit dem Unterschuß bindet. Die Kettfäden liegen also dann direkt übereinander,
außer in dem Punkt, in dem die zweiten Kettfäden mit dem Oberschuß binden. Durch diesen
nächstkommenden Stand der Technik ist bei einem Papiermaschinensieb zwar die Oberflächengleichmäßigkeit
auf der Papierseite verbessert, so daß diese im wesentlichen markierungsfrei ist;
dennoch kann eine Lagentrennung oder eine Verschiebung der Gewebelagen zueinander
nicht vollständig ausgeschlossen werden.
[0007] Durch die DE 30 36 409 A ist ein doppellagiges Sieb für den Blattbildungsteil einer
Papiermaschine bekannt mit paarweise übereinander angeordneten Schußfäden und mit
Kettfäden, wobei alle Kettfäden in die obere Lage des Siebes eingebunden sind. Nur
ein Teil der Kettfäden ist als sog. Konstruktionskette auch in die untere Lage des
Siebes eingebunden. Durch dieses Papiermaschinensieb ist es auch bekannt, einen laufseitigen
Kettfaden von der Laufseite zu der Papierseite und von dieser zurück zu der Laufseite
wechseln zu lassen. Auch hier ist die beschriebene Lagentrennung im langandauernden
Gebrauch nicht auszuschließen.
[0008] Durch die US-A-3 127 308 ist ein gattungsgemäßes Papiermaschinensieb bekannt, bestehend
aus einem Einzelgewebe für die Papierseite und einem Einzelgewebe für die Laufseite,
die jeweils aus einem Satz Schußfäden und Kettfäden bestehen, wobei die Durchmesser
und die Anzahl der papier- und laufseitigen Kettfäden im wesentlichen gleich sind
und die papierseitigen Kettfäden und Schußfäden bilden miteinander eine Leinwandbindung
aus, wobei zumindest ein Teil der laufseitigen Kettfäden jeweils an einer Stelle,
an der dieser Kettfaden sich über mindestens einem zugeordneten laufseitigen Schußfaden
befindet, in die Papierseite wechselt und über den nachfolgenden papierseitigen Schußfaden
verläuft sowie anschließend auf die Laufseite zurückkehrt. Auch bei dieser bekannten
Lösung kann es zu einer Lagentrennung von Ober- und Untergewebe kommen im Hinblick
auf eine mögliche Verschiebung der Gewebelagen zueinander.
[0009] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
Papiermaschinensiebe der vorgenannten Art derart weiter zu verbessern, daß sie bei
gleichen Qualitätsmaßstäben zur Papierherstellung über höhere Standzeiten verfügen
und zum anderen sich kostengünstig realisieren lassen. Eine dahingehende Aufgabe löst
ein Papiermaschinensieb mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 in seiner Gesamtheit.
[0010] Dadurch, dass gemäß dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 die Biegelinien
von Obergewebe und Untergewebe sowie die neutrale Biegelinie an der Wechselstelle
zusammenlaufen und dergestalt eine Art Gelenkstelle ausbilden, die einer schädlichen
Lagentrennung entgegenwirkt, ist darüber hinaus eine markierungsfreie Papierseite
in Leinwandbindung bei gleichzeitiger Verbesserung der Oberflächengleichmäßigkeit
erreicht. Es entsteht eine kompakte Verbindung der Einzelgewebe ohne zusätzliche Bindefäden,
wobei eine Lagentrennung der Einzelgewebe oder eine Verschiebung derselben zueinander
aufgrund der Biegeliniengestaltung unter Schaffung einer Art Gelenkstelle weitgehend
ausgeschlossen ist. Mithin lassen sich mit dem erfindungsgemäßen Papiermaschinensieb
bei hoher Produktionsqualität hohe Standzeiten bei der Papierherstellung erreichen
und das Papiermaschinensieb läßt sich dann auch kostengünstig realisieren.
[0011] Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Papierrriaschinensiebes ist
dadurch charakterisiert, daß im Bereich des Wechsels des laufseitigen Kettfadens von
der Laufseite zu der Papierseite und von dieser zurück zu der Laufseite mindestens
vier zugeordnete laufseitige Schußfäden die Wechselstelle stützen. Dabei lassen sich
auf der Laufseite die Schußfäden einsetzen, die zu einer hohen Querstabilität innerhalb
des Gewebeverbundes führen und ein entsprechendes Abriebvolumen bilden, was die Standzeit
des Papiermaschinensiebes erhöht. Vorzugsweise ist des weiteren vorgesehen, daß die
Leinwandbindung als längerflottierende Bindung ausgebildet ist, was die Oberflächengleichmäßigkeit
bei der Papierherstellung verbessert.
[0012] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Papiermaschinensiebes
ist zwischen den vier eine erste Gruppe bildenden laufseitigen Schußfäden und einer
zweiten Gruppe mit zwei laufseitigen Schußfäden in Richtung des papierseitigen Kettfadens
oberhalb eines laufseitigen Kettfadens ein laufseitiger Schußfaden angeordnet, der
einen papierseitigen Schußfaden stützt, über den ein papierseitiger Kettfaden geführt
ist. Durch die derart gebildeten Abstützpunkte ergibt sich ein hohes Maß an Stabilität
bezogen auf die betrachteten beiden Einzelgewebelagen des Siebes.
[0013] Vorzugsweise ist dabei die Stützrichtung von papierseitigem und laufseitigem Schußfaden
quer zu den Ebenen von Unter- und Obergewebe verlaufend angeordnet, wobei alternativ
auch vorgesehen sein kann, daß die Stützrichtung in alternierender Schräganordnung
zu den Geweben verläuft. Durch die derart gewählte Schräganordnung werden die Stützkräfte
derart in das Untergewebe eingeleitet, daß einer Lagentrennung bzw. einer Verschiebung
der Gewebe mit Sicherheit wirksam begegnet ist. Letzteres gilt insbesondere dann,
wenn bei schräg verlaufender Stützanordnung die aufeinanderfolgenden Schußfäden der
Papierseite einen größeren Abstand zueinander einnehmen als die zugeordneten stützenden
Schußfäden der Laufseite.
[0014] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der sonstigen Unteransprüche.
[0015] Im folgenden wird das erfindungsgemäße Papiermaschinensieb anhand verschiedener Ausführungsformen
näher erläutert. Dabei zeigen in prinzipieller und nicht maßstäblicher Darstellung
die
- Fig.1
- einen Schnitt in Längsrichtung entlang der Linie I - I einer ersten Ausführungsform
des Papiermaschinensiebes nach der Fig.2;
- Fig.2
- die Papierseite der ersten Ausführungsform mit einem Schußverhältnis von 1 : 1;
- Fig.3
- einen Schnitt in Querrichtung entlang der Linie II - II der ersten Ausführungsform
in Fig.4, wobei die Laufseite unten ist;
- Fig.4
- die Laufseite der ersten Ausführungsform des Papiermaschinensiebes von unten betrachtet;
- Fig.5
- einen Schnitt in Längsrichtung entlang der Linie III - III in Fig.6 sowie entlang
der Linie IV - IV in Fig.7, beides betreffend eine zweite Ausführungsform des Papiermaschinensiebes;
- Fig.6
- die Papierseite der zweiten Ausführungsform mit einem Schußverhältnis von 3 : 2;
- Fig.7
- die Laufseite der zweiten Ausführungsform des Papiermaschinensiebes von unten betrachtet;
- Fig.8 und 9
- das erste Ausführungsbeispiel nach den Fig.1 bis 4 mit einem Schußverhältnis von 1
: 1, in dem sich die Schußfolge nach 16 Schüssen wiederholt bzw. bei dem eine Schußfolge
mit Einbindung durch eine Schußfolge ohne Einbindung unterbrochen ist;
- Fig.10
- das zweite Ausführungsbeispiel gemäß den Fig.5 bis 7 mit einem Schußverhältnis von
3 : 2 (Ober- zu Unterschuß), bei dem sich die Schußfolge nach 20 Schüssen wiederholt.
[0016] Die vorstehend genannten Figuren zeigen teilweise verschiedene Ausführungsformen
an Siebgeweben für ein als Ganzes nicht dargestelltes Papiermaschinensieb, das insbesondere
einsetzbar ist für die sog. Blattbildungszone bei üblichen Papierherstellmaschinen.
Das genannte Siebgewebe besteht aus einem Einzelgewebe für die Papierseite 12 und
einem Einzelgewebe für die Laufseite 14. Die Papierseite 12 besteht jeweils aus einem
Satz Schußfäden 16 und Kettfäden 18. Die Laufseite 14 besteht gleichfalls aus einem
Satz an Schußfäden 20 und Kettfäden 22. Wie insbesondere die Fig.8, 9 und 10 zeigen,
bilden die papierseitigen Kettfäden 18 sowie die zugehörigen Schußfäden 16 miteinander
eine Leinwandbindung aus. Ferner ist aus den Figuren ersichtlich, daß die Durchmesser
und die Anzahl der papier- und laufseitigen Kettfäden 18,22 im wesentlichen gleich
sind. Der jeweils laufseitige Kettfaden 22 wechselt an einer als Ganzes mit 24 bezeichneten
Wechselstelle von der Laufseite 14 auf die Papierseite 12 und kehrt anschließend wieder
auf die Laufseite 14 zurück. Im Bereich dieses Wechsels des laufseitigen Kettfadens
22 von der Laufseite 14 zu der Papierseite 12 und von dieser zurück zu der Laufseite
14 ist die Wechselstelle 24 über vier in einer Ebene nebeneinanderliegende laufseitige
Schußfäden 20 gestützt. Des weiteren ist zwischen diesen vier eine erste Gruppe 26
bildenden laufseitigen Schußfäden 20 und einer zweiten Gruppe 28 mit zwei laufseitigen
Schußfäden 20 in Richtung des papierseitigen Kettfadens 18 oberhalb eines laufseitigen
Kettfadens 22 ein laufseitiger Schußfaden 20 angeordnet, der einen papierseitigen
Schußfaden 16 stützt, über den der jeweilige papierseitige Kettfaden 18 geführt ist.
[0017] Gemäß der Darstellung nach den Fig. 1, 8 und 9 kann die Stützrichtung von papierseitigem
und laufseitigem Schußfaden 16,20 quer zu den Ebenen von Unter- und Obergewebe verlaufen
in Form der Papierseite 12 bzw. der Laufseite 14. Gemäß der Darstellung nach den Fig.5
und 10 kann jedoch die Stützrichtung in alternierender Schräganordnung zu den genannten
Geweben 12,14 verlaufen. Entscheidend ist, daß zur Bildung einer als Ganzes mit 30
bezeichneten Stützstelle ein im Querschnitt dünnerer papierseitiger Schußfaden 16
sich an einem im Querschnitt dickeren laufseitigen Schußfaden 20 abstützt-und daß
die dahingehende Stützstelle 30 nach oben und unten hin von den papierseitigen Kettfäden
18 sowie den laufseitigen Kettfäden 22 mit unterstützt wird. Die jeweilige Stützstelle
30 kann unmittelbar dadurch gebildet sein, daß die Schußfäden 16 und 20 aneinanderliegen;
diese können gemäß den Darstellungen nach den Fig. 5 und 10 aber auch einen vorgebbaren
Abstand zueinander einhalten, der gegebenenfalls erst bei Belastung geschlossen wird
und die Abstützung ermöglicht. Insbesondere bei schräg verlaufender Stützanordnung
nehmen die aufeinanderfolgenden Schußfäden 16 der Papierseite 12 einen größeren Abstand
zueinander ein als die zugeordneten stützenden Schußfäden 20 der Laufseite 14.
[0018] Die laufseitigen Kett- und Schußfäden 20,22 bilden in der Regel eine langflottierende
Achtschaft-Unterseite aus, in der die Schüsse doppelt, also durch jeweils zwei nebeneinanderliegende
Kettfäden eingebunden sind. Die Verbindung von Papierseite 12 zur Laufseite 14 erfolgt
mithin in der Form, daß der jeweilige laufseitige Kettfaden 22 an einer vorgebbaren
Stelle, an der er sich über den laufseitigen vier Schußfäden 20 der ersten Gruppe
26 befindet, in die Papierseite 12 wechselt und dort über den papierseitigen Schuß
16 läuft. Da in der Leinwandbindung regelmäßig kein Platz ist, um diesen wechselnden
Kettfaden 22 zusätzlich aufzunehmen, da dieser dann die jeweilige Masche verschließen
würde, wird der papierseitige Kettfaden 18 zur gleichen Zeit aus der Oberseite herausgelöst
und verläuft gemäß der Teildarstellung nach der Fig.1 unter drei papierseitigen Schußfäden
16.
[0019] Hierdurch erreicht man die Anbindung des laufseitigen Gewebes 14 an die Papierseite
12 und da die papierseitige Kette an der jeweiligen Einbindestelle unter der Oberseite
verläuft, übernimmt die laufseitige Kette neben der Funktion der Einbindung gleichzeitig
die Ausfüllung der papierseitigen Oberfläche. Die papierseitige Struktur bleibt dabei
weitestgehend erhalten, was sich insbesondere aus der Darstellung nach der Fig.2 ergibt.
Da die Steigung der laufseitigen Bindung auf die Einbindestellen 32 in der Papierseite
12 übernommen wird, verteilen sich die Einbindestellen 32, wie sie in der Fig.2 teilweise
dargestellt sind, gleichmäßig im Bindungsrapport. Durch die dahingehenden Einbindestellen
32 ist also gewährleistet, daß die Struktur des Untergewebes bzw. der Laufseite 14
nicht in schädlicher Weise verändert wird. Die Doppeleinbindung der laufseitigen Schüsse
erhöht darüber hinaus die Stabilität des Gesamtgewebes hinsichtlich der sog. Diagonalverschiebung,
die dann auftritt, wenn die Zugbelastung über die Gewebebreite unterschiedlich stark
ist. Letzteres tritt insbesondere bei großen Maschinenbreiten auf, bei denen sich
nicht immer sicherstellen läßt, daß die Antriebs- und Reibungskräfte gleichmäßig über
die gesamte Breite auftreten. Es kommt dann dazu, daß das Sieb partiell verziehen
kann, was im schlimmsten Fall zu einer Reduzierung der Siebbreite und mithin zum Unbrauchbarwerden
des Papiermaschinensiebes führt.
[0020] Während der Fertigung und auch während des Laufes eines Papiermaschinensiebes werden
immer die Längsfäden 18,22, also die Ketten, auf Zugspannung belastet. In einer normalen
Leinwandbindung gleichen sich die unterschiedlich gerichteten Kräfte durch die invers
nebeneinanderliegenden Kettfäden aus, wodurch eine resultierende Kraft in der Gewebeebene
entsteht und keine ungleichmäßigen Verformungen der Oberfläche auftreten. Bindet man
aber einen Oberschuß mit der Unterkette ein, wie bei dem erfindungsgemäßen Papiermaschinensieb,
kommt ein Kraftanteil in vertikaler Richtung dazu, der durch die papierseitigen Schüsse
und die daneben verlaufenden Oberketten nur schlecht ausgeglichen werden kann. In
der Folge zieht die Unterkette den Oberschuß in das Gewebe hinein und die Papierseite
bekommt eine Delle. Durch die Realisierung der erfindungsgemäßen Lagenverbindung durch
die Kette wird bewirkt, daß es bei Längsbiegungen des Gewebes in der Papiermaschine
nicht zu Verschiebungen der beiden Einzelgewebe und damit zu einem inneren Verschleiß
mit schlußendlicher Lagentrennung kommen kann. In der Fig.1 ist die neutrale Biegelinie
34 dargestellt zusammen mit der Biegelinie 36 des Obergewebes und der Biegelinie 38
für das Untergewebe. Ferner ist in der Fig. 1 die in das Papiermaschinensieb eingeleitete
Biegekraft mit einem mit "F" bezeichneten Pfeil wiedergegeben, wobei die entsprechenden
Gegenlagerstellen im Untergewebe durch zwei stilisierte dreieckige Auflagen wiedergegeben
sind. Aus der Fig.1 wird also deutlich, daß bei Biegekrafteinleitung F an der Wechselstelle
24 durch das Zusammenführen der drei Biegelinien 34,36,38 im Bereich des papierseitigen
Schußfadens 16, der unterhalb der Krafteinleitungsstelle liegt und zwischen den Kettfäden
18 und 22 aufgenommen ist, eine Art Gelenk- oder Sollbiegestelle ausgebildet ist,
die der Lagentrennung entgegenwi rkt.
[0021] Die erfindungsgemäße Bindungsidee läßt sich auf verschiedenste Schußverhältnisse
von Ober- zu Untergewebe anwenden, wodurch sich die Eigenschaften der Siebe hinsichtlich
Offenheit (Entwässerungsleistung), Stabilität und Abriebvolumen (Laufzeit) an die
jeweiligen Erfordernisse der Papiermaschine weitestgehend anpassen lassen. Dabei kann
über die Länge der Schußfolge eine nahezu beliebige Verteilung und Einstellung der
Häufigkeit der Einbindestellen 32 und damit auch eine Optimierung der Festigkeit der
Verbindung vorgenommen werden. Bindet man dagegen in Querrichtung, ist man, wie im
Stand der Technik aufgezeigt, durch die endliche Anzahl der Schäfte eingeschränkt.
[0022] Die Fig.8 zeigt ein Beispiel für einen Ausschnitt aus einem Papiermaschinensieb mit
einem Schußverhältnis 1 : 1, bei dem sich die Schußfolge nach 16 Schüssen wiederholt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach der Fig.9 wird eine Schußfolge mit Einbindung durch
eine Schußfolge ohne Einbindung unterbrochen, wobei die danebenliegenden Kettfäden
dann so überlappt sind, daß die gleichmäßige Verteilung dennoch erhalten bleibt. Bei
der Ausführungsform nach der Fig.10 liegt ein Schußverhältnis von Ober- zu Unterschuß
von 3 : 2 vor, bei dem sich die Schußfolge nach 20 Schüssen wiederholt. Die vorstehend
genannten Ausführungsbeispiele stellen nur einen Teil der möglichen Vielfalt und Anwendungsfälle
für das erfindungsgemäße Papiermaschinensieb dar.
1. Papiermaschinensieb, bestehend aus einem Einzelgewebe für die Papierseite (12) und
einem Einzelgewebe für die Laufseite (14), die jeweils aus einem Satz Schußfäden (16;20)
und Kettfäden (18;22) bestehen, wobei die Durchmesser und die Anzahl der papier- und
laufseitigen Kettfäden (18;22) im wesentlichen gleich sind und die papierseitigen
Kettfäden (18) und Schußfäden (16) bilden miteinander eine Leinwandbindung aus wobei
zumindest ein Teil der laufseitigen Kettfäden (22) jeweils an einer Wechselstelle
(24), an der dieser Kettfaden (22) sich über mindestens einem zugeordneten laufseitigen
Schußfaden (20) befindet, in die Papierseite (12) wechselt und über den nachfolgenden
papierseitigen Schußfaden (16) verläuft sowie anschließend auf die Laufseite (14)
zurückkehrt, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegelinien (36;38) von Obergewebe und Untergewebe sowie die neutrale Biegelinie
(34) an der Wechselstelle (24) zusammenlaufen und dergestalt eine Art Gelenkstelle
ausbilden, die einer schädlichen Lagentrennung entgegenwirkt.
2. Papiermaschinensieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Wechsels des laufseitigen Kettfadens (22) von der Laufseite (14) zu
der Papierseite (12) und von dieser zurück zu der Laufseite (14) mindestens vier zugeordnete
laufseitige Schußfäden (20) die Wechselstelle (24) stützen.
3. Papiermaschinensieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leinwandbindung als längerflottierende Bindung ausgebildet ist.
4. Papiermaschinensieb nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den vier eine erste Gruppe (26) bildenden laufseitigen Schußfäden (20) und
einer zweiten Gruppe (28) mit zwei laufseitigen Schußfäden (20) in Richtung des papierseitigen
Kettfadens (18) oberhalb eines laufseitigen Kettfadens (22) ein laufseitiger Schußfaden
(20) angeordnet ist, der einen papierseitigen Schußfaden (16) stützt, über den ein
papierseitiger Kettfaden (18) geführt ist.
5. Papiermaschinensieb nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrichtung von papierseitigem und laufseitigem Schußfaden (16,20) quer zu
den Ebenen von Unter- und Obergewebe verläuft oder daß die Stützrichtung in alternierender
Schräganordnung zu den Geweben verläuft.
6. Papiermaschinensieb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei schräg verlaufender Stützanordnung (30) die aufeirianderfolgenden Schußfäden
(16) der Papierseite (12) einen größeren Abstand zueinander einnehmen als die zugeordneten
stützenden Schußfäden (20) der Laufseite (14).
7. Papiermaschinensieb nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß immer eine ungerade Anzahl an papierseitigen Schußfäden (16) sich zwischen den Wechselstellen
(24) des laufseitigen Kettfadens (22) befindet.
8. Papiermaschinensieb nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schußfolgen mit Wechselstellen (24) von Schußfolgen ohne Wechselstellen (24)
unterbrochen sind.
9. Papiermaschinensieb nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schußfäden (20) auf der Laufseite (14) im Querschnitt größer bemessen sind als
der Querschnitt des jeweils zuordenbaren Schußfadens (16) auf der Papierseite (12).
1. Paper machine sieve, consisting of a single mesh for the paper side (12) and a single
mesh for the running side (14), each consisting of a set of weft threads (16; 20)
and weave threads (18; 22), whereby the diameter and the number of the paper and running
side weave threads (18; 22) are substantially identical and the paper side weave threads
(18) and weft threads (16) form a screen connection with each other, whereby at least
a part of the running side weave threads (22) each alternate to the paper side (12)
at an alternation point (24) where this weave thread (22) is located above at least
one associated running side weft thread (20) and extends across the next paper side
weft thread (16) as well as subsequently returning to the running side (14), characterised in that the bend lines (36; 38) of the upper mesh and the lower mesh as well as the neutral
bend line (34) join at the alternating point (24) and form a kind of joint in this
way, which counteract harmful layer separation.
2. Paper machine sieve according to Claim 1, characterised in that at least four associated running side weft threads (20) support the alternation point
(24) in the area of the alternation of the running side weave thread (22) from the
running side (14) to the paper side (12) and from this back to the running side (14).
3. Paper machine sieve according to Claim 1 or 2, characterised in that the screen connection takes the form of a long flocking connection.
4. Paper machine sieve according to Claim 2 or 3, characterised in that a running side weft thread (20) is located in the direction of the paper side weave
thread (18) above a running side weft thread (22) between the four running side weft
threads (20) forming a first group (26) and a second group (28) with two running side
weft threads (20), the same supporting a paper side weft thread (16) over which a
paper side weave thread (18) is guided.
5. Paper machine sieve according to Claim 4, characterised in that the support direction of the paper side and the running side weft threads (16, 20)
extends transverse to the level of the lower and upper mesh, or in that the support direction extends in an alternating diagonal arrangement to the meshes.
6. Paper machine sieve according to Claim 5, characterised in that the adjacent weft threads (16) of the paper side (12) take up a greater distance
from each other with a diagonally extending support arrangement (30) than the associated
supporting weft threads (20) of the running side (14).
7. Paper machine sieve according to one of the Claims 1 to 6, characterised in that an uneven number of paper side weft threads (16) is always located between the alternation
points (24) of the running side weave thread (22).
8. Paper machine sieve according to one of the Claims 1 to 7, characterised in that the weft sequences with alternation points (24) are broken with weft sequences without
alternation points (24).
9. Paper machine sieve according to one of the Claims 1 to 8, characterised in that the cross-section of the weft threads (20) on the running side (14) is larger than
the cross-section of the relevant associated weft thread (16) on the paper side (12).
1. Toile de machine à papier comprenant un tissu particulier pour le côté papier (12)
et un tissu particulier pour le côté roulant (14), chacun des côtés comprenant un
ensemble de fils de trame (16 ; 20) et de fils de chaîne (18 ; 22), le diamètre et
le nombre des fils de chaîne (18 ; 22) côté papier et côté roulant sont pratiquement
égaux et les fils de chaîne (18) et les fils de trame (16) côté papier forment conjointement
une armure toile, au moins certains des fils de chaîne (22) côté roulant passent côté
papier (12) respectivement à un point de changement (24) où ce fil de chaîne (22)
se trouve sur au moins un fil de trame (20) associé côté roulant et s'étend sur le
fil de trame (16) suivant côté papier puis revient ensuite sur le côté roulant (14),
caractérisée en ce que les lignes de flexion (36 ; 38) sur le tissu du haut et le tissu du bas ainsi que
la ligne de flexion (34) neutre se rejoignent au point de changement (24) et forment
donc une sorte de point d'articulation qui empêche une séparation des couches qui
aurait un effet dommageable.
2. Toile de machine à papier selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'au moins quatre fils de trame (20) associés côté roulant soutiennent le point de changement
(24) dans la zone où le fil de chaîne (22) côté roulant passe du côté roulant (14)
au côté papier (12) et de celui-ci de nouveau au côté roulant (14).
3. Toile de machine à papier selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'armure toile se présente sous forme d'armure de longueur flottante.
4. Toile de machine à papier selon la revendication 2 ou 3, caractérisée en ce que, entre les quatre fils de trame (20) côté roulant qui forment un premier groupe (26)
et un deuxième groupe (28) formé de deux fils de trame (20) côté roulant, au-dessus
d'un fil de chaîne (22) côté roulant il y a en direction du fil de chaîne (18) côté
papier un fil de trame (20) côté roulant qui soutient un fil de trame (16) côté papier
par dessus lequel est guidé un fil de chaîne (18) côté papier.
5. Toile de machine à papier selon la revendication 4, caractérisée en ce que la direction de soutien des fils de trame (16, 20) côté papier et côté roulant est
transversale aux plans du tissu du bas et du tissu du haut ou que la direction de
soutien a une obliquité alternée par rapport aux tissus.
6. Toile de machine à papier selon la revendication 5, caractérisée en ce que, quand le système de soutien (30) est oblique, les fils de trame (16) successifs
du côté papier (12) sont plus écartés les uns des autres que les fils de trame (20)
de soutien associés sur le côté roulant (14).
7. Toile de machine à papier selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'il y a toujours un nombre impair de fils de trame (16) côté papier entre les points
de changement (24) du fil de chaîne (22) côté roulant.
8. Toile de machine à papier selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que les tramages avec des points de changement (24) sont interrompus par des tramages
sans point de changement (24).
9. Toile de machine à papier selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que la section transversale des fils de trame (20) sur le côté roulant (14) est supérieure
à la section transversale du fil de trame (16) qui peut à chaque fois être associé
sur le côté papier (12).