[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Befestigung für ein Beschlagteil gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Wenn im folgenden von vom oder hinten, horizontal oder vertikal die Rede ist, so
liegt dabei die Vorstellung eines montierten Bandes bei geschlossenem Flügel zugrunde,
wobei der Betrachter vor dem Band steht und auf dieses blickt.
[0003] Die bei dem gattungsgemäßen Stand der Technik vorausgesetzte Nut ist, wenn sie sich
in dem Spalt zwischen feststehendem Rahmen und Flügel findet und als C-Nut ausgebildet
ist als sogenannte "Euro-Nut" bekannt.
[0004] Als "Beschlagteil" kommt meist ein Bandlappen in Betracht, doch können durchaus auch
andere Beschlagteile wie zum Beispiel Teile des Schließmechanismus in der C-Nut befestigt
werden.
[0005] Eine gattungsgemäße Befestigung ist aus der DE 30 15 354 A1 bekannt. Sowohl das Rahmenprofil
des feststehenden Rahmens als auch dasjenige des Flügelrahmens weisen einander gegenüberliegende
C-Nuten auf, in die vom Nutende her gleitsteinartige Muttern, die die Befestigungsstücke
bilden, einführbar sind. Der in den Zwischenraum zwischen den Rahmenprofilen senkrecht
zur Rahmenebene eingreifende, bis vor die C-Nut reichende Bandlappen wird mittels
diesen senkrecht durchgreifender in das Befestigungsstück eingeschraubter Muttern
befestigt. Die Bandlappen besitzen Vorsprünge oder Rippen, die gerade zwischen die
freien Schenkelränder der C-Nuten passen, so daß die Bandlappen in ihrer Ebene geführt
sind.
[0006] Ein wesentlicher Nachteil dieser Ausführungsform liegt in der Notwendigkeit, das
Befestigungsstück vom Nutende her in die jeweilige C-Nut einzuführen. Die Anbringung
des Befestigungsstücks ist also bei einem fertiggestellten Rahmen nicht möglich, es
sei denn, es sind in dem Rahmenprofil entsprechende Ausschnitte zur Einbringung der
Befestigungsstücke vorgesehen, was nicht erwünscht ist. Es sind aber bereits auch
gattungsgemäße Ausführungsformen bekannt, bei denen es keiner Einführung des Befestigungsstücks
von einem Nutende her bedarf und die auch bei einem fertigen Rahmen von der Vorderseite
der C-Nut her an jeder beliebigen Stelle des Rahmenprofils einfügbar sind. Bei diesen
bekannten Ausführungsformen wird das Befestigungsstück, welches eine entsprechend
schmale Außengestalt hat, von vorne in die C-Nut hineinpraktiziert und durch Anziehen
von Befestigungsschrauben so mit dem Bandteil verbunden, daß die Befestigung durch
Einklemmen eines Schenkelrandes der C-Nut zwischen dem Befestigungsteil und dem Bandteil
erfolgt (DE 202 04 175 U1 und EP 504 115 A1) oder durch Einklemmen beider Schenkelränder
der C-Nut (DE 202 03 756 U1), wozu allerdings die Ausbildung des Befestigungsteils
aus zwei zueinander komplementären Teilen erforderlich ist.
[0007] Die Stabilität der Befestigung ist bei den von vorn in die C-Nut einsetzbaren Ausführungsformen
durch die Stabilität der einander zugewandten Schenkelränder der C-Nut beschränkt.
Außerdem erfordert die Montage eine erhebliche Sorgfalt bei dem gleichzeitigen Hineinpraktizieren
des Befestigungsteils und dem Anziehen der Befestigungsschrauben.
[0008] Den zuvor geschilderten Ausführungsformen ist zudem gemeinsam, daß die Lage des Bandlappens
gegenüber dem Rahmenprofil nach der Montage fest vorgegeben ist, nämlich dadurch,
daß der Bandlappen an den Schenkelrändern des C-Profils anliegt. Eine horizontale
Justierung parallel zur Rahmenebene ist nicht möglich.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Befestigung für ein Beschlagteil der
gattungsgemäßen Art zu schaffen, bei welchem das Beschlagteil einfach und stabil zu
montieren und dennoch in seiner Lage gegenüber dem Rahmenprofil einstellbar ist.
[0010] Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 wiedergegebene Erfindung gelöst.
[0011] Das Befestigungsstück wird nicht mehr an den Schenkelrändern einer C-Nut festgelegt
und ist nicht mehr an deren Stabilität gebunden. Dem Befestigungsteil ist ein Anlagestück
zugeordnet, welches senkrecht zu dem Befestigungsstück verlagerbar und fixierbar ist.
Das an der Anlagefläche des Anlagestücks anliegende Beschlagteil, zum Beispiel ein
Bandlappen, kann demgemäß in verschiedenen Positionen relativ zu der Nut festgelegt
werden. Die Befestigung erfolgt mittels Schrauben, die in das Rahmenprofil eingreifen.
Es erfolgt kein Klemmen, sondern eine regelrechte Verschraubung, also eine formschlüssige
Festlegung. Die Nut kann eine C-Nut sein, wie sie in vielen Rahmenprofilen ohnehin
vorhanden ist und dann in der erfindungsgemäßen Weise, d.h. ohne Hintergreifen der
Schenkelränder der C-Nut, zur Festlegung eines Beschlagteils genutet werden. Es ist
aber für die Erfindung nicht notwendig, daß es sich um eine C-Nut handelt.
[0012] Es empfiehlt sich gemäß Anspruch 2, daß das Anlagestück vertikal von der Anlagefläche
senkrecht nach hinten abstehende Führungsschenkel umfaßt, die das Befestigungsstück
im wesentlichen spielfrei zwischen sich aufnehmen. Die Führungsschenkel dienen der
gegenseitigen Führung des Anlagestücks und des Befestigungsstücks in der Horizontalrichtung.
[0013] Die Führungsschenkel können gemäß Anspruch 3 in seitliche Ausnehmungen des Befestigungsstücks
eingreifen, die an ihrem Boden zu den Führungsschenkeln parallele Führungsflächen
aufweisen.
[0014] Eine wichtige Ausgestaltung ist Gegenstand des Anspruchs 4. Die Einstelleinrichtung
kann an mindestens einem Paar einer Führungsfläche und der dieser zugewandten Fläche
eines Führungsschenkels mindestens eine Schrägnut und einen in diese eingreifenden
Zapfen umfassen. Hierdurch ergibt sich bei einer Verlagerung des Anlagestücks gegenüber
dem Befestigungsstück in Längsrichtung des Rahmenprofils gleichzeitig eine horizontale
Verlagerung des Anlagestücks, die die Justierung ergibt.
[0015] Zur Erzielung einer kippfreien Führung des Anlagestücks gegenüber dem Befestigungsstück
ist die Ausgestaltung nach Anspruch 5 zweckmäßig. Das Anlagestück kann hierbei parallel
zu sich selbst verlagert werden.
[0016] Die Einstellung des Anlagestücks gegenüber dem Befestigungsstück wird erleichtert,
wenn gemäß Anspruch 6 die Schrägnut auf der Druckseite mehrere aufeinander folgende
Raststellen für den Zapfen aufweist.
[0017] Die "Druckseite" ist diejenige Seite, mit der die Schrägnut auf den Zapfen aufliegt
und die beim Anziehen der Befestigungsschrauben des Beschlagteils den entsprechenden
Druck erfährt.
[0018] Die Raststellen können gemäß Anspruch 7 durch Vertiefungen der Druckseite der Schrägnut
gegeben sein.
[0019] Zur Sicherstellung der eindeutigen Positionierung des Beschlagteils auf der Anlagefläche
kann diese gemäß Anspruch 8 eine Längsriffelung aufweisen, die zum Zusammenwirken
mit einer komplementären Längsriffelung auf der Anlageseite des Beschlagteils bestimmt
ist.
[0020] Die Erstreckung der seitlichen Ausnehmungen des Befestigungsstücks in Längsrichtung
desselben sollte größer als die Erstreckung der Führungsschenkel in dieser Richtung
sein, wenn sich das Anlagestück bei der Justierung senkrecht zum Befestigungsstück
auch in dessen Längsrichtung verlagert, wie es bei der Ausführungsform mit den Schrägnuten
und Zapfen der Fall ist (Anspruch 9).
[0021] Bei einer alternativen Ausführungsform nach Anspruch 10 umfaßt die Einstelleinrichtung
mindestens eine in das Befestigungsstück senkrecht zu diesem eingeschraubte Einstellschraube,
auf deren Kopf sich das Anlagestück abstützt.
[0022] Das Anlagestück ist hierbei also in seiner Justierposition, d.h. in der Entfernung
der Anlagefläche von dem Befestigungsstück, durch die Einstellschraube bestimmt.
[0023] Die Verlagerung des Anlagestücks erfolgt hierbei senkrecht zum Befestigungsstück
und ohne Komponenten in dessen Längsrichtung.
[0024] Aus diesem Grund können die Führungsschenkel des Anlagestücks und die Ausnehmungen
des Befestigungsstücks in Längsrichtung desselben gleiche Erstreckung aufweisen, was
noch den zusätzlichen Effekt ergibt, daß das Anlagestück nicht nur in der Horizontalrichtung,
sondern auch in der Vertikalricherung an dem Befestigungsstück geführt ist, indem
nämlich die oberen und unteren Ränder der Führungsschenkel an den entsprechenden Rändern
der Ausnehmungen des Befestigungsstücks anliegen.
[0025] Gemäß Anspruch 12 erfolgt die eigentliche Festlegung des Beschlagteils an dem Rahmenprofil
mittels senkrecht zur Anlagefläche das Anlagestück und das Befestigungsstück durchgreifender
und in den Boden der Nut des Rahmenprofils eingreifender Schrauben. Das Beschlagteil
wird auf diese Weise formschlüssig und nicht nur kraftschlüssig mit dem Rahmenprofil
verbunden.
[0026] Wie bereits erwähnt, kann die Nut eine C-Nut mit einander zugewandten Schenkelrändern
sein (Anspruch 13). Als "Schenkelränder" sollen die einander parallelen Teile de "C"
verstanden sein, die die offene Seite des "C" seitlich begrenzen.
[0027] Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Beschlagteil, wie schon
erwähnt, ein Bandteil.
[0028] Die konstruktive Anordnung ist bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel in der in
Anspruch 15 wiedergegebenen Weise getroffen. Die Erfindung ist jedoch hieran nicht
gebunden und auch bei anders an einem Rahmenprofil angeordneten C-Nuten oder ähnlichen
Nuten realisierbar.
[0029] In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Abschnittes des Rahmenprofils mit
der erfindungsgemäßen Befestigung;
Fig. 1A ist eine vergrößerte Wiedergabe des in Fig. 1 in dem Kreis IA gelegenen Bereichs;
Fig. 2 ist eine perspektivische Darstellung des Befestigungsstücks mit separiertem
Anlagestück;
Fig. 3 ist eine Ansicht gemäß Fig. 2 von links bei mit dem Befestigungsstück zusammengebautem
Anlagestück;
Fig. 4 ist eine Ansicht gemäß Fig. 3 von rechts;
Fig. 5 ist eine Ansicht gemäß Fig. 4 von oben;
Fig. 6 und 7 sind perspektivische Ansichten eines Anlagestücks und eines Befestigungsstücks
einer weiteren Ausführungsform.
[0030] In Fig. 1 ist ein Abschnitt eines Rahmenprofils 1 mit senkrecht zur Rahmenebene Abstand
voneinander aufweisenden ebenen Begrenzungsflächen 2,3 wiedergegeben. Das Rahmenprofil
1 ist ein Hohlkammerprofil aus einem stranggepreßten Aluminiumwerkstoff oder aus Kunststoff
und besitzt im Innern ein im Querschnitt rechteckiges Verstärkungsprofil 4. In der
zu den Begrenzungsflächen 2 und 3 senkrechten, der Schattennut zwischen feststehendem
Rahmen und Flügelprofil zugewandten Seitenfläche 5 weist das Ausführungsbeispiel bildende
Rahmenprofil 1 eine in seiner Längsrichtung verlaufende C-Nut 6 auf, deren Boden 7
parallel zu der Wandung 5 gelegen ist und die an der offenen Seite einander zugewandte
Schenkelränder 8,9 aufweist, die in einer zu dem Boden 7 parallelen Ebene gelegen
sind und zwischen sich einen Abstand belassen. Eine solche C-Nut 6 ist auch als "Euro-Nut"
bekannt und dient zur Befestigung von Beschlagteilen, wobei in vielen Fällen Befestigungsteile
die Schenkelränder 8,9 der C-Nut 6 von innen hintergreifen.
[0031] Die beschriebene Ausführungsform der Erfindung befaßt sich mit der Befestigung eines
besonderen Beschlagteils, nämlich eines nicht dargestellten Bandteils, welches horizontal
und parallel zur Rahmenebene in seiner Lage justierbar sein soll.
[0032] Die Befestigung umfaßt ein längliches Befestigungsstück 10, welches einen im wesentlichen
rechteckigen Querschnitt mit einer Breite B aufweist, die mit wenig Spiel dem Abstand
zwischen den Kanten der Schenkelränder 8,9 entspricht. Das Befestigungsstück 10 kann
also von vorne in die C-Nut eingeschoben werden. Längs des Befestigungsstücks 10 sind
auf der dem Boden 7 der C-Nut abgewandten Seite auf beiden Seiten Rippen oder Vorsprünge
11,12 vorgesehen, die sich beim Einschieben des Befestigungsstücks 10 in die C-Nut
von vorne, also gemäß Fig. 1 von links, auf die Schenkelränder 8,9 setzen und auf
diese Weise für die Anlage des Befestigungsstücks 10 an dem Rahmenprofil 1 sorgen.
Die Rippen 11,12 greifen also nicht etwa von innen hinter die Schenkelränder 8,9 und
behindern das Einsetzen das Befestigungsstücks 10 in die C-Nut 6 nicht.
[0033] Wie besonders aus Fig. 2 zu erkennen ist, sind in den Seitenflächen des Befestigungsstücks
10, d.h. auf den sich in die C-Nut hineinerstreckenden Begrenzungsflächen des Befestigungsstücks
10, mit gleichem Abstand von der Mitte der Länge desselben zwei Paare von einander
gegenüberliegenden Ausnehmungen 13,14 bzw. 15,16 vorgesehen, deren Böden jeweils zu
den Seitenflächen parallele ebene Führungsflächen 17,18 bzw. 19,20 bilden. Dem Befestigungsstück
10 ist ein Anlagestück 30 mit einer zu dem Befestigungsstück 10 parallelen länglichen
Anlagefläche 31 zugeordnet, die mit einer Längsriffelung versehen ist, die mit einer
entsprechenden Längsriffelung an der Anlageseite des zu befestigenden nicht dargestellten
Beschlagteils, im vorliegenden Falls also des Bandlappens eines Bandteils, zusammenwirkt.
Das Anlagestück 30 ist etwa so lang wie der Bandlappen hoch ist und in dem Ausführungsbeispiel
etwa halb so lang wie das Befestigungsstück 10.
[0034] Auf der der Anlagefläche 31 abgewandten Rückseite weist das Anlagestück zwei Paare
von einander parallelen senkrecht zu der Anlagefläche 31 von dieser vorspringenden
Führungsschenkeln 21,22 bzw. 23,24 auf, deren Querabstand dem Abstand der Führungsflächen
17,18 bzw. 19,20 entspricht. Die Führungsschenkel 21,22 bzw. 23,24 greifen in die
Ausnehmungen 13,14 bzw. 15,16 ein und nehmen das Befestigungsstück 10 in diesem Bereich
zwischen sich auf. Sie sind so dick wie die Ausnehmungen tief sind.
[0035] In den Führungsschenkeln 21,22 bzw. 23,24 sind untereinander gleich ausgebildete
und angeordnete Schrägnuten 25, die über die Dicke der Führungsschenkel durchgehen,
vorgesehen. Die in Fig. 2 separiert gezeichneten Zapfen 26 sind so lang wie der Abstand
der Außenseiten der Führungsschenkel 21,22,23,24 und durchgreifen die Schrägnuten
25 sowie jeweils eine entsprechende Querbohrung 27 des Befestigungsstücks 10. Auf
der Druckseite, d.h. auf der gemäß Fig. 2 linken und gemäß Fig. 3 rechten Begrenzung
der Schrägnut 25, sind aufeinander folgende Vertiefungen mit teilkreisförmigem Querschnitt
vorgesehen, die Raststellen 28 für das Anlagestück 30 bilden. Je nachdem, in welche
Raststelle 28 der Zapfen 26 eingreift, verlagert sich das Anlagestück nach oben oder
unten und dabei auch nach innen oder außen. Da zwei Paare von Führungsschenkeln 21,22
bzw. 23,24 mit den entsprechenden Schrägnuten vorgesehen sind, bleibt das Anlagestück
30 immer parallel zu dem Befestigungsstück 10 und besitzt stabile Rastlagen.
[0036] Das Befestigungsstück 10 kann mittels Schrauben 29 mit dem Boden 7 der C-Nut verschraubt
werden. Zapfen 33 können zum vorläufigen Fixieren des Befestigungsstücks 10 in der
C-Nut 6 dienen. Die Befestigung des Beschlagteils bzw. Bandlappens erfolgt mittels
nicht dargestellter Schrauben, die den Bandlappen in entsprechenden Bohrungen, das
Anlagestück 30 in Langlochungen 34,35 und das Befestigungsstück in Bohrungen 36,37
durchgreifen und in den Boden 7 der C-Nut und gegebenenfalls in das dahinterliegende
Verstärkungsprofil 4 oder auch in einem in diesem angeordnetes Gewindestück eingreifen.
Durch die Positionierbarkeit des Anlagestücks 30 gegenüber dem Befestigungsstück 10
und damit gegenüber dem Rahmenprofil 1 im Sinne des Pfeiles 38 in Fig. 3 kann eine
Justierung des Bandlappens und damit des Flügels innerhalb der Rahmenöffnung in horizontaler
Richtung erfolgen.
[0037] Bei der alternativen Ausführungsform nach den Fig. 6 und 7 entspricht das Anlagestück
30' dem Anlagestück 30 mit der Ausnahme, daß die Führungsschenkel 21',22' bzw. 23',24'
keine Schrägnuten 25 aufweisen und daß die Lochungen 34',35' normale Bohrungen und
keine Langlochungen sind.
[0038] Die Ausnehmung 13',14' bzw. 15',16' haben eine Erstreckung in Längsrichtung des Befestigungsstücks
10', die derjenigen der Führungsschenkel 21',22' bzw. 23',24' entspricht. Das Anlagestück
30' fügt sich also genau in die Ausnehmungen 13',14' bzw. 15',16' ein und wird nicht
nur horizontal, sondern auch vertikal an dem Befestigungsstück 10' geführt. Die Einstellung
des Abstandes des Anlagestücks 30' von dem Befestigungstück 10' im Sinne des Pfeiles
38 in Fig. 3 erfolgt hier mittels einer Einstellschraube 40, die senkrecht zu dem
Befestigungsstück 10' in dieses eingeschraubt ist und auf deren Kopf 41 sich das Abstandsstück
30' mit seiner Unterseite abstützt. Die kippfreie Festlegung des Anlagestücks 30'
gegenüber dem Befestigungsstück 10' erfolgt beim Setzen der Schrauben, die das nicht
dargestellte Bandteil auf der Anlagefläche 31 fixieren. Im übrigen kann die Festlegung
des Befestigungsstücks 10' in der C-Nut 6 in der gleichen Weise erfolgen wie bei der
Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 5.
1. Befestigung für ein Beschlagteil am feststehenden Rahmen oder dem Flügel einer Tür,
eines Fensters oder dergleichen, wobei der feststehende Rahmen und/oder der Flügel
ein Rahmenprofil (1) umfassen, welches auf der Befestigungsseite eine in Längsrichtung
des Rahmenprofils (1) verlaufende Nut (6) aufweist,
mit einem in die Nut (6) einfügbaren länglichen Befestigungsstück (10,10')
und mit Schrauben zur Festlegung des Beschlagteils an dem Befestigungsstück (10,10'),
dadurch gekennzeichnet,
daß das Befestigungsstück (10,10') gerade zwischen die Schenkel der Nut (6) hineinpaßt,
so daß es von der offenen Seite der Nut (6) zwischen die Schenkel einschiebbar ist,
daß dem Befestigungsstück (10,10') ein längliches, zu dem Befestigungsstück paralleles
Anlagestück (30,30') mit einer Anlagefläche (31) für das Beschlagteil zugeordnet ist,
welches ein separates, jedoch an dem Befestigungsstück (10,10) geführtes Teil bildet,
dessen Lage gegenüber dem Befestigungsstück (10,10') senkrecht zu der Anlagefläche
(31) einstellbar ist,
und daß die Schrauben das Beschlagteil, das Anlagestück (30,30') und das Befestigungsstück
(10,10') durchgreifen und in den Boden (7) der Nut (6) eingreifen.
2. Befestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anlagestück (30,30') vertikal von der Anlagefläche (31) senkrecht nach hinten
abstehende Führungsschenkel (21,22;23,24;21',22';23',24') umfaßt, die das Befestigungsstück
(10,10') im wesentlichen spielfrei zwischen sich aufnehmen.
3. Befestigung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschenkel (21,22;23,24;21',22';23',24') in seitliche Ausnehmungen (13,14;15,16;13',14';15',16')
des Befestigungsstücks (10,10') eingreifen, die an ihrem Boden zu den Führungsschenkeln
parallele Führungsflächen (17,18;19,20) aufweisen.
4. Befestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstelleinrichtung an mindestens einem Paar einer Führungsfläche (17,18;19,20)
und der dieser zugewandten Fläche eines Führungsschenkels (21,22;23,24) mindestens
eine Schrägnut (25) und einen in diese eingreifenden Zapfen (26) umfaßt.
5. Befestigung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Seite des Anlagestücks (30,30') in Längsrichtung desselben gegeneinander
versetzt mindestens zwei Führungsschenkel (21,23 bzw. 22,24) mit Schrägnut (25) vorgesehen
sind, die die Schrägnut (25) und den Zapfen (26) in gleicher Anordnung bzw. Schrägstellung
aufweisen.
6. Befestigung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägnut (25) auf der Druckseite mehrere aufeinanderfolgende Raststellen (28)
für den Zapfen (26) aufweist.
7. Befestigung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Raststellen (28) durch Verfiefungen der auf der Druckseite gelegenen Begrenzung
der Schrägnut (25) gegeben sind.
8. Befestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagefläche (31) eine Längsriffelung (32) aufweist, die zum Zusammenwirken mit
einer komplementären Längsriffelung auf der Anlageseite des Beschlagteils bestimmt
ist.
9. Befestigung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Erstreckung der seitlichen Ausnehmungen (13,14;15,16) des Befestigungsstücks
(10) in Längsrichtung desselben größer ist als die Erstreckung der Führungsschenkel
(21,22;23,24) in dieser Richtung.
10. Befestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstelleinrichtung mindestens eine in das Befestigungsstück (10') senkrecht
zu diesem eingeschraubte Einstellschraube (40) umfaßt, auf deren Kopf (41) sich das
Anlagestück (30') abstützt.
11. Befestigung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschenkel (21',22';23',24') des Anlagestücks (30) und die Ausnehmungen
(13',14';15',16') des Befestigungsstücks (10') in Längsrichtung desselben gleiche
Erstreckung aufweisen.
12. Befestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Festlegung des Beschlagteils an dem Rahmenprofil mittels senkrecht zur Anlagefläche
(31) das Anlagestück (30,30') und das Befestigungsstück (10,10') durchgreifender und
in den Boden (7) der C-Nut (6) eingreifender Schrauben erfolgt.
13. Befestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (6) eine C-Nut mit einander zugewandten Schenkelrändern (8,9) ist.
14. Befestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet daß das Beschlagteil ein Bandteil it.
15. Befestigung nach Anspruch 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß die C-Nut (6) an einer zur Rahmenebene senkrechten Vertikalseite des betreffenden
Rahmenprofils (1) vorgesehen und das Bandteil einen senkrecht zur Rahmenebene in den
Spalt zwischen feststehendem Rahmen und dem Flügel bis vor die C-Nut (6) eingreifenden
Befestigungslappen aufweist, dessen horizontale Lage durch die Veränderung der horizontalen
Lage des Anlagestücks (30,30') gegenüber dem Befestigungsstück (10,10') justierbar
ist.