[0001] Die Erfindung betrifft ein Mascara-Bürstchen zum Auftragen einer Mascara-Masse auf
die Augenwimpern umfassend eine Mehrzahl von zwischen zwei verdrillten Drahtabschnitten
festgelegten, von diesen nach außen wegstehenden Borsten, deren freie Enden verjüngt
ausgebildet sind.
[0002] Ein derartiges Mascara-Bürstchen ist vom Markt her bekannt. Ein Beispiel ist aus
dem Dokument US 6012465 Bekannt. Dort liegen die freien Borstenenden als Spitzen vor.
Derartige Borstenspitzen können zwar gut in die Zwischenräume zwischen einzelnen Wimpern
eindringen, was eine Voraussetzung für ein gutes Kämmergebnis des Mascara-Bürstchens
ist, haben aber eine zu geringe Steifigkeit. Die Borstenenden werden daher dann, wenn
im Zuge eines Schminkvorgangs zwei Wimpern getrennt werden sollen und hierbei beim
Kämmen ein gewisser Widerstand zu überwinden ist, oftmals umgebogen und verlassen
den Zwischenraum zwischen diesen Wimpern, ohne tatsächlich zu kämmen. Verwendet man
Bürsten mit steiferen, dickeren Borsten, so sind diese zu dick, um in die Zwischenräume
von eng anliegenden Wimpern einzudringen.
[0003] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Mascara-Bürstchen der eingangs
genannten Art derart weiterzubilden, dass das Schminkergebnis eines mit dem Mascara-Bürstchen
durchgeführten Schminkvorgangs verbessert ist.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Mascara-Bürstchen der eingangs
genannten Art, bei dem die freien Enden wenigstens eines Teils der Borsten im Querschnitt
keilförmig ausgebildet sind.
[0005] Erfindungsgemäß wurde erkannt, dass es zum Trennen zweier benachbarter Wimpern ausreichend
ist, eine parallel zur Kämmrichtung spitz zulaufende Silhouette der Borsten vorzusehen.
In der hierzu senkrechten Richtung hat dagegen die Querschnittsgestaltung der Borsten
keinen oder nur geringen Einfluss auf die Eignung der Borsten zum Trennen der Wimpern.
Die erfindungsgemäßen keilförmigen Borsten vereinen daher die prinzipiell gegensätzlichen
Eigenschaften der guten Trennwirkung einerseits und der zum Kämmen erforderlichen
guten Steifigkeit andererseits. Zusätzlich bieten die keilförmig angespritzten Borstenspitzen
mehr Abstand zueinander, in die die vereinzelten Wimpern eindringen können, insbesondere
bei Bürsten, deren Borstenspitzen gleichmäßig an der Bürstenoberfläche verteilt sind.
[0006] Freie Enden des Mascara-Bürstchens mit einer dach- bzw. meißelförmigen Konfiguration
führen zur Optimierung des Eigenschaftspaars Trennwirkung einerseits und Kämmwirkung
andererseits. Alternativ hierzu lassen sich im Querschnitt keilförmige freie Enden
der Borsten auch durch endseitiges Abschrägen der Borsten realisieren.
[0007] Bevorzugt verlaufen die außen liegenden Kanten der Enden annähernd parallel zueinander
und annähernd senkrecht zu den verdrillten Drähten. Dieser Kantenverlauf gewährleistet,
dass die Silhouette der Borstenenden bei der Durchführung des Schminkvorgangs keilförmig
zuläuft, wodurch bei normaler Handhabung des Mascara-Bürstchens gute Kämmeigenschaften
von diesem resultieren.
[0008] Bei einer Ausführungsvariante des Mascara-Bürstchens können unterschiedlich lange
Borsten vorgesehen sein und es können lediglich die Enden der längeren Borsten im
Querschnitt keilförmig ausgebildet sein. Zusätzlich zu den längeren Borsten, die die
schon beschriebenen Vorteile aufweisen, gewährleisten die kürzeren Borsten dieser
Ausführungsvariante eine gute Reinigungs- bzw. Auftragswirkung des Mascara-Bürstchens.
[0009] Die Enden der Borsten können angeschliffen sein. Derartige Borsten lassen sich einfach
und preiswert herstellen.
[0010] Als besonders vorteilhaft haben sich Borstendurchmesser im Bereich zwischen 0,1 und
0,4 mm, Keil-Längen zwischen 0,5 mm und 15 mm und Winkel β zwischen den Längsachsen
der Borsten und der Bürstchen-Längsachse zwischen 45° und 135° herausgestellt. In
diesen Parameterbereichen lässt sich eine effiziente Kämmwirkung bei gleichzeitig
guter Reinigungs- bzw. Auftragswirkung des Mascara-Bürstchens erzielen.
[0011] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher
erläutert. In dieser zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Mascara-Bürstchens;
- Fig. 2
- eine schematische Ansicht einer Stirnseite des Mascara-Bürstchens von Fig. 1, von
der von der Griffseite abge-wandten Seite her gesehen;
- Fig. 3
- einen schematischen Detailausschnitt des Mascara-Bürstchens von Fig. 1 in vergrößertem
Maßstab;
- Fig. 4 und 5
- schematische Aufsichten auf die Wimpern eines Augenlids vor und nach einem Schminkvorgang
mit dem Mascara-Bürstchen von Fig. 1;
- Fig. 6 bis 8
- drei Ansichten eines Borsten-Endabschnitts des Mascara-Bürstchens von Fig. 1 in vergrößertem
Maßstab;
- Fig. 9 und 10
- zwei Ansichten der Wimpern und des Mascara-Bürstchens unmittelbar vor dem Schminkvorgang;
- Fig. 11
- eine der Fig. 10 entsprechende Darstellung, die ein Mascara-Bürstchen schematisch
nach dem Stand der Technik zeigt;
- Fig. 12
- eine der Fig. 9 entsprechende schematische Ansicht während des Schminkvorgangs;
- Fig. 13 bis 15
- drei Ansichten des erfindungsgemäßen Mascara-Bürstchens in verschiedenen Stadien des
Schminkvorgangs;
- Fig. 16 bis 21
- Paare von Borsten-Rohlingen verschiedenen Durchmessers mit Anschlifflänge L = 0;
- Fig. 22 bis 39
- Paare von Borsten-Rohlingen verschiedenen Durchmessers, jedoch mit zunehmender Anschlifflänge
L > 0;
- Fig. 40 bis 47
- Schnitte durch Varianten erfindungsgemäßer Borsten; sowie
- Fig. 48
- eine der Fig. 3 ähnelnde Darstellung einer weiteren Variante eines erfindungsgemäßen
Mascara-Bürstchens.
[0012] Figur 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Mascara-Bürstchen 1. Eine in bekannter Weise
zwei miteinander verdrillte Drahtabschnitte aufweisende Seele 2 trägt eine Mehrzahl
von zwischen den Drahtabschnitten festgelegten Borsten 3. Mögliche Materialien für
die Borsten 3 sind Polyamid, Polyester, Polyacryl, PET, Naturhaar sowie Pflanzenfasern.
Wie die Figur 2 zeigt, stehen die Borsten 3 bezogen auf die Längsachse der Seele 2
radial nach außen weg. Die Seele 2 ist in Figur 1 nach links hin zu einem Griffabschnitt
4 verlängert, der nur teilweise dargestellt ist.
[0013] Die Figuren 6 und 7 zeigen einen von der Seele 2 wegstehenden Endabschnitt 5 einer
Borste 3 in vergrößertem Maßstab. Das freie Ende des Endabschnitts 5 ist keilförmig
zugespitzt. Hierzu weist der Endabschnitt 5 Keilflächen 6 und 7 auf, die sich am freien
Ende des Endabschnitts 5 nach Art eines Dachfirsts in einem Endkantenbereich 8 vereinigen.
Wie aus der Zusammenschau der Figuren 6 und 7 deutlich wird, ähnelt der keilförmig
zugespitzte Endabschnitt 5 der Spitze eines Uhrmacher-Schraubendrehers. Die Keilflächen
6, 7 schließen mit einer Ebene 9, die sowohl auf der Zeichenebene der Figur 7 als
auch auf einer hierzu senkrechten Mittelebene des Endabschnitts 5 senkrecht steht,
einen Keilwinkel α von 80° ein. Die Keil-Länge L, also die Länge des Endabschnitts
5 zwischen dem Endkantenbereich 8 und einem Endbereich 10, in dem die Keilflächen
6, 7 in eine Mantelfläche 11 des Endabschnitts 5 ausmünden, beträgt 2,5 mm. Der Endabschnitt
5 weist außerhalb des Keilbereichs eine zylindrische Grundform mit einem Durchmesser
d von 0,25 mm auf.
[0014] Aus Figur 3 wird deutlich, dass die Längsachse 12 einer Borste 3 mit der Längsachse
13 der Seele 2 einen Winkel β von 90° einschließt. Längs der Längsachse 13 der Seele
2 kann beim Mascara-Bürstchen 1 eine Verteilung des Winkels β in einem Winkelbereich
von ca. 90° ± 45° vorliegen.
[0015] Die Figuren 1 und 2 zeigen, dass die Firste der Endkantenbereiche 8 senkrecht auf
der Längsachse 13 der Seele 2 stehen. Wie aus den Figuren 4, 5, 9 und 10 deutlich
wird, ermöglicht diese Orientierung der Endkantenbereiche 8 einen definierten Eingriff
der Endkantenbereiche 8 zwischen benachbarte Wimpern 14, die von einem Augenlid 15
ausgehen. Im dem Augenlid 15 benachbarten Wimpernwurzelbereich weisen die benachbarten
Wimpern 14 auch im ungekämmten Zustand eine Trennung ist Richtung der Wimpernreihe
auf. Diese Trennung wird zum Beispiel in den Figuren 4 und 9 deutlich. Figur 9 zeigt
zudem, dass die Borsten 3 des Mascara-Bürstchens 1 eine Dicke und einen Abstand zueinander
derart aufweisen, dass sie gut in diese Trennung eingreifen können.
[0016] Die Figuren 10 und 11 zeigen im direkten Vergleich den Unterschied im Trenn- und
Kämmvermögen zwischen dem erfindungsgemäßen Mascara-Bürstchen 1 und einem Mascara-Bürstchen
16 nach dem Stand der Technik mit nicht spitz oder keilförmig zulaufenden Borsten
17. Die Ausschnittsvergrößerung der Figur 10 zeigt, dass die Endkantenbereiche 8 der
Borsten 3 des erfindungsgemäßen Mascara-Bürstchens 1 auch zwischen nahe benachbarte
Wimpern 14 eingreifen können. Demgegenüber weisen die Borsten 17 des Mascara-Bürstchens
16 nach dem Stand der Technik auch am freien Ende ihrer Endabschnitte einen Durchmesser
auf, der groß ist verglichen mit dem Abstand benachbarter Wimpern 14. Eine Trennung
benachbarter Wimpern 14 ist daher mit den Borsten 17 des Mascara-Bürstchens 16 nach
dem Stand der Technik kaum möglich.
[0017] Anhand der Figuren 9 sowie 12 bis 15 wird nachfolgend die Funktionsweise des Mascara-Bürstchens
1 bei einem Schminkvorgang beschrieben:
[0018] Figur 13 zeigt ein Stadium des Schminkvorgangs, bei dem das Mascara-Bürstchen 1 dem
Augenlid 15 mit den Wimpern 14 angenähert wird, ohne zunächst in Eingriff mit den
Wimpern 14 zu kommen. Das Mascara-Bürstchen 1 wird dann so gehalten, dass die Endabschnitte
5 der Borsten 3 so nahe wie möglich am Ursprung der Wimpern 14 in die Zwischenräume
zwischen diesen eingreifen. Diese Stellung zeigt Figur 9. Anschließend wird das Mascara-Bürstchen
1 vom Augenlid 15 weggezogen, wobei die Borsten 3 in Eingriff mit den Wimpern 14 bleiben
und diese teilen und kämmen. Bevorzugt wird diese Ziehbewegung durch eine Rotation
des Mascara-Bürstchens 1 um seine Längsachse 13 unterstützt, wobei die Rotationsrichtung
derart ist, dass sich die mit den Wimpern 14 in Eingriff befindliche Seite des Mascara-Bürstchens
1 vom Ursprung der Wimpern 14 am Augenlid 15 schneller entfernt als die Seele 2. Alternativ
oder zusätzlich kann eine Aufwärts/Vorwärtsbewegung diese Ziehbewegung unterstützen.
Ein Zwischenzustand während dieses Entfernens, in dem die Wimpern 14 schon vollständig
geteilt vorliegen, ist in Figur 12 dargestellt. Aufgrund der Steifigkeit der Endabschnitte
5 in der zur Kämmrichtung parallelen Mittelebene biegen sich diese beim Teilen und
Kämmen der Wimpern 14 nicht durch. Figur 15 zeigt das Stadium des Schminkvorgangs,
unmittelbar nachdem das Mascara-Bürstchen 1 nach dem Kämmen wieder außer Eingriff
mit den nun gekämmten Wimpern 14 vorliegt.
[0019] Die geteilten und gekämmten Wimpern 14 als Ergebnis des Schminkvorgangs sind in Figur
5 dargestellt. Es entsteht der subjektive Eindruck einer Verlängerung und Volumenerhöhung
der Wimpern.
[0020] Weitere Ausführungsbeispiele erfindungsgemäßer Mascara-Bürstchen zeigen die Figuren
16 bis 48. Bürstchenkomponenten, die denjenigen entsprechen, die schon unter Bezugnahme
auf die Figuren 1 bis 15 beschrieben wurden, tragen die gleichen Bezugszeichen und
werden nicht nochmals im einzelnen erläutert.
[0021] Die Figuren 16 bis 21 zeigen Paare verschiedener Varianten von Borsten-Rohlingen
18 als Ausgangsprodukt zur Herstellung von Borsten 3. Der Durchmesser d der Borsten-Rohlinge
18 vergrößert sich zwischen den Figuren 16 und 21 ausgehend von 0,1 mm in Figur 16
bis hin zu 0,4 mm in Figur 21 ohne Keil bzw. mit einer Anschlifflänge oder Keil-Länge
L = 0.
[0022] Die Figuren 22 bis 39 zeigen verschiedene Varianten von Endabschnitten 5 erfindungsgemäßer
Borsten 3 mit Durchmesser 0,1 mm bis 0,4 mm und größeren werdendem L. Die Figuren
22 bis 27, 28 bis 33 sowie 34 bis 39 zeigen Endabschnitte 5, die aus den jeweiligen
Borsten-Rohlingen 18 entsprechenden Durchmessers durch Schleifen hergestellt wurden.
[0023] Bei den Endabschnitten 5 der Borsten 3 der Figuren 22 bis 27 beträgt die Keil-Länge
L 1,5 mm. Die Keil-Länge L der Endabschnitte 5 der Borsten 3 der Figuren 28 bis 33
beträgt 3 mm und diejenige der Borsten 3 der Figuren 34 bis 39 6 mm. Auch Endabschnitte
5 mit geringeren Keil-Längen, zum Beispiel 0,5 mm, und mit größeren Keil-Längen, zum
Beispiel 15 mm, können hergestellt werden.
[0024] Die Keilwinkel α variieren bei den in den Figuren 22 bis 39 dargestellten Borsten
3 zwischen ca. 80° bei den Endabschnitten 5 der Borsten 3 der Figuren 22 bis 27 bis
hin zu ca. 89° bei den Endabschnitten 5 der Borsten 3 der Figuren 34 bis 39. Auch
kleinere Keilwinkel α zwischen 5° und 80° sind realisierbar.
[0025] Die Figuren 40 bis 47 zeigen Varianten von Querschnittsformen für die Borsten 3.
Figur 40 zeigt den Querschnitt einer Borste 3 aus Vollmaterial. Figur 41 zeigt eine
hohle Borste 3. Figur 42 zeigt eine Borste 3 mit einer Längsnut 19 und einer sich
daraus ergebenden Querschnittsform, die dem Buchstaben C ähnelt. Figur 43 zeigt eine
Borste 3 mit kreuzförmigem Querschnitt. Die Borste 3 gemäß Figur 44 weist eine dreieckige
Mantelform mit abgerundeten Ecken auf. Innen weist die Borste 3 der Figur 44 drei
parallel zur Längsachse 12 der Borste 3 verlaufende Hohlkammern 20 auf, die durch
untereinander in Form des Buchstabens Y verbundene Stege 22 getrennt sind. Die Borste
3 gemäß Figur 45 ist aus einem Verbundmaterial mit einem zylindrischen Kernabschnitt
22 und einem diesen außen nach Art einer Hülse umgebenden Hüllenabschnitt 23 gefertigt.
Die Borste 3 gemäß Figur 46 weist eine Querschnittsform nach Art des Buchstabens H
auf. Die Borste 3 gemäß Figur 47 weist eine vierzählige, kleeblattartige Querschnittsstruktur
derart auf, dass die Borste 3 im Schnitt der Figur 47 wie ein Puzzle-Teil anmutet.
[0026] Bei den nicht rotationssymmetrischen Querschnittsgeometrien der dargestellten Querschnittsform-Varianten,
also den Querschnittsformen der Figuren 42, 43, 44 und 46, lässt sich durch die Wahl
der Richtung des Firsts des Endkantenbereichs 8 zur Orientierung der Querschnittsform
die Länge des Firsts vorgeben, worüber die Kämmeigenschaften des Borsten 3 mit dieser
Querschnittsform aufweisenden Mascara-Bürstchens 1 vorgegeben werden können.
[0027] Alternativ kann der Endkantenbereich 8 auch durch eine einzige ebene Keilfläche erzeugt
werden, die den Endabschnitt 5 der Borste 3 zur Erzeugung eines Endkantenbereichs
8 abschrägt.
[0028] Fig. 48 zeigt eine weitere Variante des Mascara-Bürstchens 1. Dort sind unterschiedlich
lange Borsten 3, 24 vorgesehen, wobei lediglich Endabschnitte 5 der längeren Borsten
3 Endkantenbereiche 8 aufweisen. Diese längeren Borsten 3 kämmen im Rahmen des Schminkvorgangs
die Wimpern 14. Die kürzeren, nicht keilförmig ausgeführten Borsten 24 dienen zur
Unterstützung der Reinigungs- bzw. Auftragswirkung des Mascara-Bürstchens 1.
1. Mascara-Bürstchen zum Auftragen einer Mascara-Masse auf die Augenwimpern umfassend
eine Mehrzahl von zwischen zwei verdrillten Drahtabschnitten festgelegten, von diesen
nach außen wegstehenden Borsten deren freie Enden verjüngt ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden (5) wenigstens eines Teils der Borsten (3) im Querschnitt keilförmig
ausgebildet sind.
2. Mascara-Bürstchen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden eine dach- bzw. meißelförmige Konfiguration (6 bis 8) aufweisen.
3. Mascara-Bürstchen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die außenliegenden Kanten (8) der Enden (5) annähernd parallel zueinander und annähernd
senkrecht zu den verdrillten Drähten (2) verlaufen.
4. Mascara-Bürstchen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unterschiedlich lange Borsten (3, 24) vorgesehen sind und lediglich die Enden der
längeren Borsten (3) im Querschnitt keilförmig ausgebildet sind.
5. Mascara-Bürstchen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Borsten (3) angeschliffen sind.
6. Mascara-Bürstchen nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Borstendurchmesser d im Bereich zwischen 0,1 mm und 0,4 mm.
7. Mascara-Bürstchen nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Keil-Länge L im Bereich zwischen 0,5 mm und 15 mm.
8. Mascara-Bürstchen nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Winkel β zwischen den Längsachsen (12) der Borsten (3) und der Bürstchen-Längsachse
(13) im Bereich zwischen 45° und 135°.
1. A mascara brush for applying a mascara mass onto the eyelashes, comprising a plurality
of bristles secured between two twisted wire segments and extending out from the same,
the free ends of which are designed tapered, characterized in that the free ends (5) of at least a portion of the bristles (3) are executed wedge-shaped
in cross section.
2. A mascara brush according to claim 1, characterized in that the free ends have a roof or chisel-shaped configuration (6 through 8).
3. A mascara brush according to claim 1, characterized in that the outer edges (8) of the ends (5) extend approximately parallel to one another
and approximately perpendicular to the twisted wires (2).
4. A mascara brush according to claim 1, characterized in that bristles (3, 24) of different lengths are provided and only the ends of the longer
bristles (3) are designed wedge-shaped in cross section.
5. A mascara brush according to claim 1, characterized in that the ends of the bristles (3) are polished.
6. A mascara brush according to claim 1, characterized in that a bristle diameter d in the range between 0.1 mm and 0.4 mm.
7. A mascara brush according to claim 1, characterized in that a wedge length L in the range between 0.5 mm and 15 mm.
8. A mascara brush according to claim 1, characterized in that an angle β between the longitudinal axes (12) of the bristles (3) and longitudinal
brush axis (13) in the range between 45° and 135°.
1. Petite brosse à mascara pour appliquer une masse de mascara sur les cils, comprenant
plusieurs poils fixés entre deux sections de fil de fer torsadées et détournés de
ces dernières vers l'extérieur, dont les extrémités libres sont réalisées effilées,
caractérisée en ce que les extrémités libres (5) d'au moins une partie des poils (3) sont réalisées en forme
de clavette dans la section transversale.
2. Petite brosse à mascara selon la revendication 1, caractérisée en ce que les extrémités libres présentent une configuration (6 à 8) en forme de toit et/ou
de burin.
3. Petite brosse à mascara selon la revendication 1, caractérisée en ce que les bords extérieurs (8) des extrémités (5) sont approximativement parallèles les
uns aux autres et approximativement perpendiculaires aux fils torsadés (2).
4. Petite brosse à mascara selon la revendication 1, caractérisée en ce que des poils de longueurs différentes (3, 24) sont prévus et en ce que seules les extrémités des poils plus longs (3) sont réalisées en forme de clavette
dans la section transversale.
5. Petite brosse à mascara selon la revendication 1, caractérisée en ce que les extrémités des poils (3) sont affûtées.
6. Petite brosse à mascara selon la revendication 1, caractérisée par un diamètre de poil d situé dans une plage de 0,1 à 0,4 mm.
7. Petite brosse à mascara selon la revendication 1, caractérisée par une longueur de clavette L située dans une plage de 0,5 à 15 mm.
8. Petite brosse à mascara selon la revendication 1, caractérisée par un angle β entre les axes longitudinaux (12) des poils (3) et l'axe longitudinal
de la petite brosse (13) situé dans une plage de 45° à 135°.