(19)
(11) EP 1 391 568 A2

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
25.02.2004  Patentblatt  2004/09

(21) Anmeldenummer: 03018375.0

(22) Anmeldetag:  13.08.2003
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7E04B 1/78
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL LT LV MK

(30) Priorität: 22.08.2002 DE 20212910 U

(71) Anmelder: Haug, Rainer
70191 Stuttgart (DE)

(72) Erfinder:
  • Haug, Rainer
    70191 Stuttgart (DE)

(74) Vertreter: Klunker . Schmitt-Nilson . Hirsch 
Winzererstrasse 106
80797 München
80797 München (DE)

   


(54) Vorsatzplatte für die Innenseite von Gebäudewänden oder für Gebäudedecken


(57) Vorsatzplatte für die Innenseite von Gebäudewänden (4) oder für Gebäudedecken (2),
dadurch gekennzeichnet,
dass sie aus mineralischem Material besteht und innere Poren aufweist,
und dass sie eine von einem ersten Plattenrand (12) zu dem gegenüberliegenden zweiten Plattenrand (14) abnehmende Dicke hat.




Beschreibung


[0001] Gegenstand der Erfindung ist eine Vorsatzplatte für die Innenseite von Gebäudewänden oder für Gebäudedecken,
dadurch gekennzeichnet,
dass sie aus mineralischem Material besteht und innere Poren aufweist,
und dass sie eine von einem ersten Plattenrand zu dem gegenüberliegenden zweiten Plattenrand abnehmende Dicke hat.

[0002] Die erfindungsgemäße Vorsatzplatte hat eine wärmedämmende Wirkung und eine Feuchtigkeit ausgleichende Wirkung; im Fall hoher Feuchtigkeitsbelastung der Luft nimmt die Vorsatzplatte Feuchtigkeit auf und gibt die Feuchtigkeit über die Zeit verteilt wieder an die umgebende Luft ab, sobald die Luft hierfür aufnahmefähig ist. Die beiden genannten Wirkungen verbessern das Wohnklima in dem Raum eines Gebäudes, der mit der Vorsatzplatte ausgestattet ist. Die abnehmende Dicke der erfindungsgemäßen Vorsatzplatte hat zur Folge, dass diese gezielt an den besonders wichtigen Bereichen von Gebäudewänden oder Gebäudedecken eingesetzt werden kann. Man muß nicht mehr zwingend die gesamte betreffende Gebäudewand oder die gesamte betreffende Gebäudedecke mit Vorsatzplatten verkleiden, sondern kann sich auf das Anbringen von Vorsatzplatten in einer mehr oder weniger breiten Randzone der betreffenden Gebäudewand oder der betreffenden Gebäudedecke beschränken. Dies verbessert die Wirtschaftlichkeit und verkleinert den betreffenden Raum des Gebäudes weniger.

[0003] Der Begriff "abnehmende Dicke" bedeutet nicht, dass die Dicke der Platte zwingend kontinuierlich abnehmen muß. Es gibt z. B. Ausführungsformen, bei denen die Dicke ein Stück weit überhaupt nicht abnimmt und dann erst das Abnehmen der Dicke beginnt. Besonders bevorzugt ist jedoch eine allmähliche, kontinuierliche Abnahme der Dicke. Ganz besonders bevorzugt ist es, wenn die Vorsatzplatte im Querschnitt (längs einer Linie, die von dem ersten Plattenrand zu dem zweiten Plattenrand führt) im Wesentlichen keilförmig ist. "Keilförmig" ist nicht in dem Sinne zu verstehen, dass die Vorsatzplatte an einem Plattenrand schneidenartig-spitzwinklig ist; in der Regel soll die Vorsatzplatte an diesem Plattenrand mit einer gewissen Dicke enden, die allerdings deutlich kleiner ist als die Dicke am gegenüberliegenden Plattenrand. In einem Querschnitt, der längs einer Linie rechtwinklig von der erstgenannten Linie, gleichsam von dem dritten Plattenrand zu dem vierten Plattenrand, führt, hat die Vorsatzplatte in den meisten Fällen eine konstante Dicke, wiewohl auch in diesem Querschnitt eine Änderung der Dicke möglich ist.

[0004] Vorzugsweise ist die Vorsatzplatte an dem ersten Plattenrand 30 bis 70 mm dick. Vorzugsweise ist die Vorsatzplatte an dem zweiten Plattenrand 3 bis 7 mm dick. Bei Blickrichtung auf eine der zwei Flachseiten ist die Vorsatzplatte vorzugsweise rechteckig mit einer Länge von 50 bis 150 cm, besonders bevorzugt 80 bis 120 cm, in der einen Richtung und einer Länge von 40 bis 120 cm, besonders bevorzugt 60 bis 90 cm, in der anderen Richtung. Vorzugsweise ist die Richtung der kürzeren Länge der Vorsatzplatte zugleich diejenige Richtung, in der ihre Dicke abnimmt.

[0005] Die Vorsatzplatte besteht vorzugsweise im Wesentlichen aus Sand, mineralischem Bindemittel, optional mindestens einem porösen Zuschlagstoff, und optional einem Porosierungsmittel in der Ausgangszusammensetzung. Ein nicht-zementiges Kalkbindemittel ist bevorzugt. Als Zuschlagstoff kommen insbesondere in Betracht Bims, geblähtes Perlit, Blähton, Blähglimmer, Blähglas, geschäumtes Polystyrol. Als Porosierungsmittel kommt insbesondere in Betracht Tenside, Aluminiumpulver, Peroxoverbindungen. Es gibt aber durchaus Herstellungsverfahren, bei denen die Poren in der Vorsatzplatte durch Verdampfung des in der Ausgangszusammensetzung enthaltenen Wassers erzeugt werden und die ohne gesondertes Porosierungsmittel auskommen. Platten, welche die vorstehende Spezifikation der Zusammensetzung erfüllen, sind bekannt. Außer den genannten Bestandteilen können weitere Bestandteile in kleinerer Menge enthalten sein.

[0006] Vorzugsweise ist die Vorsatzplatte mindestens auf einer Flachseite mit einer aufgebrachten Grundierung versehen. Die Grundierung bindet kleine Partikel, macht die Vorsatzplatte staubfreier und verbessert deren Verarbeitbarkeit. Durch die Grundierung kann man einen optimalen Kompromiß zwischen hoher Porosität, was für das Wärmedämmvermögen günstig ist, und nicht übertrieben großer Feuchtigkeitsaufnahme erreichen.

[0007] Vorzugsweise hat die Vorsatzplatte ein spezifisches Gewicht von unter 250 kg/m3. Geringes spezifisches Gewicht bedeutet gute Handhabbarkeit am Bau und geringen Preis pro Flächeneinheit der Vorsatzplatte. Andererseits soll die Vorsatzplatte eine sinnvolle mechanische Festigkeit haben, was einer zu weitgehenden Absenkung des spezifischen Gewichts Grenzen setzt.

[0008] Weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Raum eines Gebäudes,
dadurch gekennzeichnet, dass er in mindestens einem Raumeckbereich auf mindestens einer der zu der Raumecke führenden Wände eine erfindungsgemäße Vorsatzplatte aufweist.

[0009] Auf der anderen der zu der Raumecke führenden Wände ist vorzugsweise eine weitere Vorsatzplatte vorhanden, die aus mineralischem Material besteht und innere Poren aufweist. Dies kann eine erfindungsgemäße Vorsatzplatte sein. Stärker bevorzugt ist aber der Fall, dass die weitere Vorsatzplatte konstante Dicke hat. Materialmäßig kann die weitere Vorsatzplatte der erfindungsgemäßen Vorsatzplatte gleich oder ähnlich sein, muß es aber nicht.

[0010] Weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Raum eines Gebäudes,
dadurch gekennzeichnet, dass er in mindestens einem Randbereich seiner Decke auf der Decke eine erfindungsgemäße Vorsatzplatte aufweist.

[0011] Vorzugsweise ist auf der Wand, die zu dem mit der Vorsatzplatte versehenen Decken-Randbereich führt, eine weitere Vorsatzplatte vorhanden, die aus mineralischem Material besteht und innere Poren aufweist. Die weitere Vorsatzplatte kann eine erfindungsgemäße Vorsatzplatte sein. Stärker bevorzugt ist allerdings der Fall, dass die weitere Vorsatzplatte eine Platte konstanter Dicke ist. Materialmäßig kann die weitere Vorsatzplatte der erfindungsgemäßen Vorsatzplatte gleich oder ähnlich sein, muß es aber nicht.

[0012] Es ist möglich, den einige Absätze weiter oben beschriebenen zweiten Gegenstand der Erfindung und den in den vorangehenden Absätzen beschriebenen dritten Gegenstand der Erfindung miteinander zu kombinieren, also sowohl mindestens einen Raumeckbereich als auch mindestens einen Decken-Randbereich mit einer erfindungsgemäßen Vorsatzplatte auszustatten. Alle Vorzugsmerkmale, die weiter vorne im Zusammenhang mit der Vorsatzplatte beschrieben worden sind, gelten auch für den zweiten Gegenstand und den dritten Gegenstand der Erfindung.

[0013] Die erfindungsgemäße Vorsatzplatte kann auf beliebige Art an der betreffenden Gebäudewand oder der betreffenden Gebäudedecke angebracht werden. Mehrere Anbringungs- bzw. Befestigungsarten sind dem Fachmann bekannt. Als besonders bevorzugte Befestigungsart sei diejenige mit einem Typ von Material genannt, das üblicherweise "Systemkleber" genannt wird. Es gibt Systemkleber, die mehr mörtelartig mit die Haftfestigkeit steigernden Zusätzen sind. Es gibt aber auch Systemkleber, die einen hohen Gehalt an Kunststoff haben und praktisch kein mineralisches Bindemittel enthalten.

[0014] Bisher ist bei der erfindungsgemäßen Vorsatzplatte meist im Singular gesprochen worden. Es versteht sich, dass dann, wenn mindestens ein Raumeckbereich und/oder mindestens ein Decken-Randbereich mit erfindungsgemäßen Vorsatzplatten ausgestattet werden soll, eine Reihe von Vorsatzplatte nebeneinander an der Gebäudewand bzw. der Gebäudedecke angebracht wird. Die Vorsatzplatten können auf dem üblichen Putz angebracht sein; alternativ kann man die Vorsatzplatten mit einer Putzschicht überdecken oder übertapezieren.

[0015] Die Erfindung und bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung werden nachfolgend anhand von schematisiert zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispielen noch näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1
einen Teil eines Gebäudes, nämlich einen Decken-Wand-Anschluß, im vertikalen Schnitt;
Fig. 2
einen Teil eines Gebäudes, nämlich einen Wand-Wand-Anschluß, im horizontalen Schnitt.


[0016] In Fig. 1 erkennt man einen Teil einer Decke 2 eines Gebäudes und einen Teil einer Wand 4 des Gebäudes, auf der die Decke 2 ruht. Die Decke 2 und die Wand 4 sind Teil der Umgrenzung eines Raums 6 (z. B. Wohnraum, Büroraum, Lagerraum oder anderes) des Gebäudes. Mit "i" ist das Innere des Gebäudes bzw. des Raums 6 bezeichnet, mit "a" ist das Äußere des Gebäudes, von dem Raum 6 aus gesehen jenseits der Wand 4, bezeichnet. Alternativ könnte sich aber auch dort ein weiterer Raum anschließen, so dass die Wand zwei Räume im Inneren des Gebäudes voneinander trennt.

[0017] Auf der Innenseite der Wand 4 sind Vorsatzplatten 8 konstanter Dicke dicht an dicht angebracht, vorzugsweise auf der gesamten Innenseite der Wand 4 mit Ausnahme etwaiger Fenster oder Türen. Im gezeichneten Randbereich der Decke 2 ist von unten her eine Vorsatzplatte 10 mit abnehmender Dicke angebracht. Die Vorsatzplatte 10 hat links in Fig. 1 einen ersten Rand 12 und rechts in Fig. 1 einen zweiten Rand 14; die Plattenränder 12 und 14 haben eine Längserstreckung, die rechtwinklig zur Zeichnungsebene der Fig. 1 ist. Längs des gesamten Randbereichs der Decke 2, mit dem sie an die Wand 4 anschließt, ist eine Mehrzahl von Platten 10 Seite an Seite angeordnet.

[0018] Die Vorsatzplatten 8 auf der Wand 4 haben eine konstante Dicke von z. B. im Bereich 30 bis 50 mm. Jede der Vorsatzplatten 10 hat am ersten "dicken" Plattenrand 12 eine Dicke von z. B. 50 mm und am zweiten "dünnen" Plattenrand 14 eine Dicke von z. B. 5 mm. Zwischen dem ersten Rand 12 und dem zweiten Rand 14 nimmt die Dicke der Vorsatzplatte 10 kontinuierlich ab, so dass der Querschnitt der Vorsatzplatte 10, wie in Fig. 1 zu sehen, im Wesentlichen keilförmig ist. Bei Blickrichtung gemäß Pfeil 16 (d. h. von unten nach oben) auf die jeweilige Vorsatzplatte 10 hat diese eine rechteckige Form, wobei die Dimension von dem ersten Rand 12 zu dem zweiten Rand 14 z. B. 75 cm und die Dimension rechtwinklig dazu, also parallel zu der Wand 4, z. B. 100 cm beträgt.

[0019] Der von der Reihe der Vorsatzplatten 10 bedeckte Randbereich der Decke 2 ist gerade derjenige Deckenbereich, welcher wegen der Wärmeabgabe durch die Stirnseite 18 der Decke 2 vergleichsweise am kältesten ist und daher auch für das Auskondensieren von Wasser aus der Luft des Raums 6 am anfälligsten ist. Bei für Schimmelbildung anfälligen Räumen wird Schimmelbildung häufig am ehesten in diesem Bereich beobachtet. Die Vorsatzplatte 10 verbessert die Wärmedämmung in diesem kritischen Bereich und wirkt überdies Feuchtigkeit ausgleichend. Von der Höhe des Raums 6 wird nur in einem nicht störenden Randbereich etwas Höhe weggenommen. Die Vorsatzplatte 10 wird nicht als optisch störend wahrgenommen. Der dünne Plattenrand 14 fällt optisch nicht ins Auge.

[0020] In Fig. 2 ist wiederum ein Teil eines Raums 6 eines Gebäudes gezeichnet, aber im Horizontalschnitt. Zwei Wände 4a und 4b führen zu einer Raumecke zusammen. Mit "i" ist das Innere des Gebäudes bzw. der Raum 6 bezeichnet. Mit "a" ist das Äußere des Gebäudes, nämlich außerhalb der Wand 4b, bezeichnet; alternativ könnte dort ein anderer Raum des Gebäudes anschließen. Bei der anderen Wand 4a befindet sich links von der Wand 4a ein weiterer Raum des Gebäudes, deshalb die Bezeichnung mit "i". Alternativ könnte dort ebenfalls das Äußere des Gebäudes sein, so dass 4a eine Außenwand wäre.

[0021] Auf der Innenseite der Wand 4b sind Vorsatzplatten 8 angebracht, welche die Wand 4b vollflächig bedecken mit Ausnahme von etwaigen Fenstern und Türen.

[0022] Auf der in Fig. 2 rechten Seite der Wand 4a, also im Inneren des Raums 6, ist auf der Wand 4a in einem vertikal verlaufenden Randbereich eine vertikal verlaufende Reihe von Vorsatzplatten 10 Seite an Seite angebracht. Die Vorsatzplatten 8 und 10 sind hinsichtlich ihrer Dicke und ihrer Flächengröße so bemessen, wie anhand des Ausführungsbeispiels von Fig. 1 schon beschrieben. Der erste "dicke" Plattenrand 12 der im Wesentlichen keilförmigen Vorsatzplatte 10 befindet sich anschließend an die Vorsatzplatte 8, der zweite "dünne" Plattenrand 14 beabstandet von der Vorsatzplatte 8. Auch bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 schützt die Reihe der Vorsatzplatten 10 gerade den hinsichtlich Kälte und Feuchtigkeit besonders kritischen Randbereich der Wand 4a.

[0023] Bei den Ausführungsbeispielen bestehen die Platten 8 einerseits und die Platten 10 andererseits aus gleichem Material, hergestellt aus einer breiigen Ausgangszusammensetzung von Sand, mineralischem Bindemittel, optional einem porösen Zuschlagstoff, und Wasser. Die Platten 8 und 10 wurden hergestellt in einem Autoklaven, wo unter Druck und Hitze das Bindemittel abbindet, Wasser verdampft und die Poren der Platte entstehen. Ein mindestens auf die dem Inneren des Raums 6 zugewandte Flachseite der Vorsatzplatten 10 aufgebrachte Grundierung verhindert übermäßig rasche Feuchtigkeitsaufnahme. Analog können auch die Vorsatzplatten 8 behandelt sein.


Ansprüche

1. Vorsatzplatte für die Innenseite von Gebäudewänden (4) oder für Gebäudedecken (2),
dadurch gekennzeichnet,
dass sie aus mineralischem Material besteht und innere Poren aufweist,
und dass sie eine von einem ersten Plattenrand (12) zu dem gegenüberliegenden zweiten Plattenrand (14) abnehmende Dicke hat.
 
2. Vorsatzplatte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass sie im Querschnitt im Wesentlichen keilförmig ist.
 
3. Vorsatzplatte nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass sie an dem ersten Plattenrand (12) 30 bis 70 mm dick ist.
 
4. Vorsatzplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass sie an dem zweiten Plattenrand (14) 3 bis 7 mm dick ist.
 
5. Vorsatzplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass sie rechteckig ist mit einer Länge von 50 bis 150 cm, vorzugsweise 80 bis 120 cm, in der einen Richtung und einer Länge von 40 bis 120 cm, vorzugsweise 60 bis 90 cm, in der anderen Richtung.
 
6. Vorsatzplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass sie im Wesentlichen aus Sand, mineralischem Bindemittel, optional mindestens einem porösen Zuschlagstoff, und optional einem Porosierungsmittel in der Ausgangszusammensetzung besteht.
 
7. Vorsatzplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens auf einer Flachseite eine Grundierung aufgebracht worden ist.
 
8. Vorsatzplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass sie ein spezifisches Gewicht von unter 250 kg/m3 hat.
 
9. Raum eines Gebäudes,
dadurch gekennzeichnet, dass er in mindestens einem Raumeckbereich auf mindestens einer (4a) der zu der Raumecke führenden Wände (4a, 4b) eine Vorsatzplatte (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8 aufweist.
 
10. Raum nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass auf der anderen (4b) der zu der Raumecke führenden Wände (4a, 4b) eine weitere Vorsatzplatte (8) vorhanden ist, die aus mineralischem Material besteht und innere Poren aufweist.
 
11. Raum eines Gebäudes,
dadurch gekennzeichnet, dass er in mindestens einem Randbereich seiner Decke (2) auf der Decke (2) eine Vorsatzplatte (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8 aufweist.
 
12. Raum nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass auf der Wand (4), die zu dem mit der Vorsatzplatte (10) versehenen Decken-Randbereich führt, eine weitere Vorsatzplatte (8) vorhanden ist, die aus mineralischem Material besteht und innere Poren aufweist.
 




Zeichnung