| (19) |
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(11) |
EP 1 392 969 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.01.2010 Patentblatt 2010/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.05.2002 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2002/001630 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/097262 (05.12.2002 Gazette 2002/49) |
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| (54) |
BRENNSTOFFEINSPRITZVENTIL
FUEL INJECTION VALVE
SOUPAPE D'INJECTION DE CARBURANT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
16.05.2001 DE 10123859
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.03.2004 Patentblatt 2004/10 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HEYSE, Jörg
74354 Besigheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Körfer, Thomas et al |
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Mitscherlich & Partner
Patent- und Rechtsanwälte
Sonnenstrasse 33 80331 München 80331 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 012 416 DE-A- 19 827 219 GB-A- 1 214 595 US-A- 4 650 122
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DE-A- 19 804 463 FR-A- 2 352 957 US-A- 4 080 700 US-A- 5 984 211
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1997, no. 05, 30. Mai 1997 (1997-05-30) & JP 09 014086
A (HINO MOTORS LTD), 14. Januar 1997 (1997-01-14)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Brennstoffeinspritzventil nach der Gattung des Anspruchs
1.
[0002] Aus der
DE 198 27 219 A1 ist ein Brennstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine bekannt, welche einen
Injektor mit einer Brennstoffstrahleinstellplatte aufweist, welche erste Düsenlöcher
besitzt, die entlang eines ersten Kreises angeordnet sind, sowie zweite Düsenlöcher,
die entlang eines zweiten Kreises angeordnet sind. Der zweite Kreis hat einen Durchmesser,
der größer als derjenige des ersten Kreises ist. Die Kreise sind dabei koaxial zu
einer Mittelachse der Einstellplatte angeordnet. Jede Lochachse der zweiten Düsenlöcher
bildet einen spitzen Winkel mit einer Referenzebene, die senkrecht zur Mittelachse
des Ventilkörpers ist. Der Winkel ist kleiner als derjenige, der durch jede Lochachse
der ersten Düsenlöcher mit der Referenzebene gebildet wird. Daher können Brennstoffzerstäubungen,
die durch die ersten Düsenlöcher eingespritzt werden, weg von den Brennstoffzerstäubungen
gerichtet werden, die durch die zweiten Düsenlöcher eingespritzt werden. Als Ergebnis
stören die Brennstoffzerstäubungen, die durch die ersten Düsenlöcher eingespritzt
werden, nicht die Brennstoffzerstäubungen, die durch die zweiten Düsenlöcher eingespritzt
werden, was es ermöglicht, eingespritzten Brennstoff geeignet zu zerstäuben.
[0003] Nachteilig an diesem Stand der Technik ist, daß der Düsenlochabstand auf einer Zuflußseite
der Brennstoffstrahleinstellplatte kleiner ist, als auf einer einem Brennraum zugewandten
Außenseite der Brennstoffstrahleinstellplatte. Dadurch ist die Bildung eines Gesamteinspritzstrahles,
bestehend aus den einzelnen Brennstoffstrahlen, nur in betimmten Vorgaben möglich.
Der Abstand der Düsenlöcher darf bestimmte Werte nicht unterschreiten, damit die Stabilität
und Festigkeit der Brennstoffstrahleinstellplatte gewährleistet ist.
[0004] Aus der
DE 198 04 463 A1 ist ein Brennstoffeinspritzventil für gemischverdichtende, fremdgezündete Brennkraftmaschinen
mit wenigstens einer Reihe über den Umfang der Einspritzdüse verteilt angeordneten
Einspritzlöchern bekannt. Durch eine gezielte Einspritzung von Brennstoff über die
Einspritzlöcher wird ein strahlgeführtes Brennverfahren durch Bildung einer Gemischwolke
realisiert, wobei wenigstens ein Strahl zur Zündung in Richtung auf die Zündkerze
gerichtet ist. Weitere Strahlen sind vorgesehen, durch die eine wenigstens annähernd
geschlossene bzw. zusammenhängende Gemischwolke-gebildet wird.
[0005] Bei diesem Stand der Technik sind die Einspritzlöcher mit ihren verlängerten Achsen
auf der Seite des Brennstoffzulaufs auf einen gemeinsamen Schnittpunkt der Achsen
gerichtet. Eine optimale Festigkeit des Abspritzabschnitts, der von den Einspritzlöchern
durchdrungen wird, kann nicht erreicht werden.
[0006] Aus
GB 10 92 432 A ist ein Einspritzventil bekannt, das drei Abspritzöffnungen aufweist, wobei verlängerte
Achsen der Abspritzöffnungen sich nicht alle schneiden.
Vorteile der Erfindung
[0007] Das erfindungsgemäße Brennstoffeinspritzsystem mit den Merkmalen des Anspruchs 1
hat demgegenüber den Vorteil, daß die Abspritzöffnungen gleichmäßig über der Oberfläche
der Abspritzöffnungskalotte verteilt sind und auch auf der der Ventilnadel zugewandten
Seite der Abspritzöffnungskalotte keine zu engen Abstände zwischen den Abspritzöffnungen
auftreten. Die Festigkeit der Abspritzöffnungskalotte ist maximal.
[0008] Weiter wird ein im Querschnitt des Gesamtstrahlbildes über alle Brennstoffstrahlen
elliptischer Strahlquerschitt gebildet werden, ohne daß alle Abspritzöffnungen auf
einem eng umgrenzten, im wesentlichen elliptischen Ausschnitt der Oberfläche der Abspritzöffnungskalotte
liegen.
[0009] Durch die in den abhängigen Ansprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterentwicklungen
des im Anspruch 1 angegebenen Brennstoffeinspritzsystems möglich.
[0010] Von Vorteil ist es, die Abspritzöffnungen auf der Abspritzöffnungskalotte so anzuordnen
und zu orientieren, daß die durchschnittlichen jeweiligen Abstände benachbarter Achsen
maximal sind.
[0011] In einer flachen Scheibe angeordnete Bohrungen haben dann untereinander einen maximalen
Abstand, wenn die Bohrungen über die Scheibe gleichmäßig verteilt werden und wenn
die verlängerten Achsen benachbarter Bohrungen zueinander parallel sind. Bei Brennstoffeinspritzventilen
werden die Abspritzöffnungen jedoch auf einer im wesentlichen halbkugelförmigen Abspritzöffnungskalotte
angeordnet. Weiterhin müssen die Abspritzöffnungen so ausgerichtet werden, daß das
gewünschte Strahlbild entsteht. Die Achsen der Abspritzöffnungen sind daher nicht
zueinander parallel. Die Ausrichtung erfolgt, indem die Achsen der Abspritzöffnungen
sich alle in einem Punkt auf der Seite der Ventilnadel zu der Abspritzöffnungskalotte
schneiden und der Ort der Abspritzöffnung auf der Abspritzöffnungskalotte die Richtung
der Achse bestimmt. Werden die Abspritzöffnungen auseinander gerückt, so daß die Achsen
benachbarter Abspritzöffnungen betrachtet als geometrische Raumlinien einen möglichst
großen Abstand aufweisen, so kann eine maximale Festigkeit der Abspritzöffnungskalotte
erreicht werden. Da die Ausrichtung einer Abspritzöffnung bis zu einem gewissen Maß
dann unabhängig von dem Ort der Abspritzöffnung auf der Abspritzöffnungskalotte ist,
können die Abspritzöffnungen vorteilhaft gleichmäßig auf der Abspritzöffnungskalotte
verteilt werden. Die Fehler in der Bildung eines Gesamtstrahlbildes, bestehend aus
einzelnen Brennstoffstrahlen der Abspritzöffnungen, der durch das Auseinanderrücken
der Abspritzöffnungen entsteht, ist vernachlässigbar.
[0012] In einer günstigen Ausführungsform schneiden sich jeweils maximal zwei Achsen und
die Schnittpunkte der sich schneidenden Achsen liegen auf einer auf der Ebene der
Abspritzöffnungskalotte senkrecht stehenden Symmetrieebene. Die Abspritzöffnungen,
deren Achsen sich schneiden, sind spiegelsymmetrisch zu der Symmetrieebene angeordnet
und so orientiert, daß sich eine Ellipse in einem Strahlquerschitt über alle Brennstoffstrahlen
der Abspritzöffnungen ergibt.
[0013] Die Abspritzöffnungen können gleichmäßig über die Abspritzöffnungkalotte verteilt
werden.
Zeichnung
[0014] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung vereinfacht dargestellt
und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen schematischen Schnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäß
ausgestalteten Brennstoffeinspritzventils,
- Fig. 2a
- eine Abspritzöffnungskalotte in Aufsicht nach dem Stand der Technik für ein im Querschnitt
elliptisches Gesamtstrahlbild in Aufsicht von dem Brennstoffeinspritzventil aus,
- Fig. 2b
- einen Querschnitt durch die Abspritzöffnungs- kalotte der Fig. 2a,
- Fig. 3a
- die erfindungsgemäße Ausführung einer Abspritzöffnungskalotte in Aufsicht für ein
im Querschnitt elliptisches Gesamtstrahlbild,
- Fig. 3b
- einen Querschnitt durch die Abspritzöffnungs- kalotte der Fig. 3a und
- Fig. 4
- eine Ausführung einer Abspritzöffnungskalotte welche nicht Teil der Erfindung ist,
in Aufsicht für ein kegelförmiges Gesamtstrahlbild.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0015] Ein in Fig. 1 dargestelltes erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Brennstoffeinspritzventils
1 ist in der Form eines Brennstoffeinspritzventils 1 für Brennstoffeinspritzanlagen
von gemischverdichtenden, fremdgezündeten Brennkraftmaschinen ausgeführt. Das Brennstoffeinspritzventil
1 eignet sich insbesondere zum direkten Einspritzen von Brennstoff in einen nicht
dargestellten Brennraum einer Brennkraftmaschine.
[0016] Das Brennstoffeinspritzventil 1 besteht aus einem Düsenkörper 2, in welchem eine
Ventilnadel 3 angeordnet ist. Die Ventilnadel 3 steht mit einem Ventilschließkörper
4 in Wirkverbindung, der mit einer auf einem Ventilsitzkörper 5 angeordneten Ventilsitzfläche
6 zu einem Dichtsitz zusammenwirkt. Bei dem Brennstoffeinspritzventil 1 handelt es
sich im Ausführungsbeispiel um ein nach innen öffnendes Brennstoffeinspritzventil
1, das über mehrere Abspritzöffnungen 7 verfügt. Der Düsenkörper 2 ist durch eine
Dichtung 8 gegen einen Außenpol 9 einer Magnetspule 10 abgedichtet. Die Magnetspule
10 ist in einem Spulengehäuse 11 gekapselt und auf einen Spulenträger 12 gewickelt,
welcher an einem Innenpol 13 der Magnetspule 10 anliegt. Der Innenpol 13 und der Außenpol
9 sind durch eine Verengung 26 voneinander getrennt und miteinander durch ein nicht
ferromagnetisches Verbindungsbauteil 29 verbunden. Die Magnetspule 10 wird über eine
Leitung 19 von einem über einen elektrischen Steckkontakt 17 zuführbaren elektrischen
Strom erregt. Der Steckkontakt 17 ist von einer Kunststoffummantelung 18 umgeben,
die am Innenpol 13 angespritzt sein kann.
[0017] Die Ventilnadel 3 ist in einer Ventilnadelführung 14 geführt, welche scheibenförmig
ausgeführt ist. Zur Hubeinstellung dient eine zugepaarte Einstellscheibe 15. An der
anderen Seite der Einstellscheibe 15 befindet sich der Anker 20. Dieser steht über
einen ersten Flansch 21 kraftschlüssig mit der Ventilnadel 3 in Verbindung, welche
durch eine Schweißnaht 22 mit dem ersten Flansch 21 verbunden ist. Auf dem ersten
Flansch 21 stützt sich eine Rückstellfeder 23 ab, welche in der vorliegenden Bauform
des Brennstoffeinspritzventils 1 durch eine Hülse 24 auf Vorspannung gebracht wird.
In der Ventilnadelführung 14, im Anker 20 und am Ventilsitzkörper 5 verlaufen Brennstoffkanäle
30a bis 30b. Der Brennstoff wird über eine zentrale Brennstoffzufuhr 16 zugeführt
und durch ein Filterelement 25 gefiltert. Das Brennstoffeinspritzventil 1 ist durch
eine Dichtung 28 gegen eine nicht weiter dargestellte Brennstoffleitung abgedichtet.
[0018] An der abspritzseitigen Seite des Ankers 20 ist ein ringförmiges Dämpfungselement
32, welches aus einem Elastomerwerkstoff besteht, angeordnet. Es liegt auf einem zweiten
Flansch 31 auf, welcher über eine Schweißnaht 33 kraftschlüssig mit der Ventilnadel
3 verbunden ist.
[0019] Im Ruhezustand des Brennstoffeinspritzventils 1 wird der Anker 20 von der Rückstellfeder
23. entgegen seiner Hubrichtung so beaufschlagt, daß der Ventilschließkörper 4 am
Ventilsitz 6 in dichtender Anlage gehalten wird. Bei Erregung der Magnetspule 10 baut
diese ein Magnetfeld auf, welches den Anker 20 entgegen der Federkraft der Rückstellfeder
23 in Hubrichtung bewegt, wobei der Hub durch einen in der Ruhestellung zwischen dem
Innenpol 12 und dem Anker 20 befindlichen Arbeitsspalt 27 vorgegeben ist. Der Anker
20 nimmt den ersten Flansch 21, welcher mit der Ventilnadel 3 verschweißt ist, ebenfalls
in Hubrichtung mit. Der mit der Ventilnadel 3 in Verbindung stehende Ventilschließkörper
4 hebt von der Ventilsitzfläche 6 ab, und der Brennstoff wird durch die Abspritzöffnungen
7 angespritzt.
[0020] Wird der Spulenstrom abgeschaltet, fällt der Anker 20 nach genügendem Abbau des Magnetfeldes
durch den Druck der Rückstellfeder 23 vom Innenpol 13 ab, wodurch sich der mit der
Ventilnadel 3 in Verbindung stehende erste Flansch 21 entgegen der Hubrichtung bewegt.
Die Ventilnadel 3 wird dadurch in die gleiche Richtung bewegt, wodurch der Ventilschließkörper
4 auf der Ventilsitzfläche 6 aufsetzt und das Brennstoffeinspritzventil 1 geschlossen
wird.
[0021] Fig. 2a zeigt zur Verdeutlichung eine Abspritzöffnungskalotte 34 in Aufsicht nach
dem Stand der Technik für ein im Querschnitt elliptisches Gesamtstrahlbild. Die Absicht
entspricht dem Blick in die Wölbung der Abspritzöffnungskalotte 34 von innen, von
dem Brennstoffeinspritzventil 1 aus betrachtet. Abspritzöffnungen 35 sind ungefähr
in einer von einer Ellipse umschlossenen Fläche angeordnet und durch die Orientierung
der Abspritzöffnungen 35 definierte Achsen 36 schneiden sich in einem Schnittpunkt
37.
[0022] Fig. 2b zeigt einen Querschnitt durch die Abspritzöffnungskalotte 34 der Fig. 2a
mit den Abspritzöffnungen 35, den Achsen 36 und dem Schnittpunkt 37.
[0023] Wie gut zu erkennen ist, müssen die Abspritzöffnungen 35 relativ nahe aneinander
angeordnet werden, um durch ihre Orientierung ein im Querschnitt ellipsenförmiges
Gesamtstrahlbild zu erzeugen. Insbesondere auf der dem Brennstoffeinspritzventil 1
zugewandten Oberseite der Abspritzöffnungskalotte 34 kommen sich die Abspritzöffnungen
35 dabei sehr nahe. Aus fertigungstechnischen Gründen muß jedoch ein Mindestabstand
von einem Abspritzöffnungsdurchmesser eingehalten werden.
[0024] Fig. 3a zeigt in Aufsicht von dem Ventilschließkörper 4 des Brennstoffeinspritzventil
1 der Fig. 1 aus die erfindungsgemäße Ausführung einer Abspritzöffnungskalotte 41
für ein im Querschnitt elliptisches Gesamtstrahlbild. Die Abspritzöffnungskalotte
41 ist mit dem Ventilsitzkörper 5 der Fig. 1 einstückig ausgeführt. Die Ansicht entspricht
dem Blick in die Wölbung der Abspritzöffnungskalotte 41 von innen. Abspritzöffnungen
38 sind ungefähr gleichmäßig in der Abspritzöffnungskalotte 41 angeordnet und durch
die Orientierung der Abspritzöffnungen 38 definierte Achsen 39 schneiden sich jeweils
paarweise in einer Symmetrieebene 40, die zu der Ebene der Abspritzöffnungskalotte
41 entsprechend der Zeichenebene, senkrecht steht.
[0025] Fig. 3b zeigt einen Querschnitt durch die Abspritzöffnungskalotte 41 der Fig. 3a
mit den Abspritzöffnungen 38 und den Achsen 39 in der Symmetrieebene 40 der Fig. 3a.
[0026] Durch die vorteilhafte erfindungsgemäße Anordnung und Orientierung der Abspritzöffnungen
38 ist es möglich, die Festigkeit der Abspritzöffnungskalotte 41 zu erhöhen. Die Abspritzöffnungen
38 sind gleichmäßiger verteilt und haben insbesondere an der Innenseite der Abspritzöffnungskalotte
37 einen größeren Abstand zueinander. Der aus der Verschiebung der Abspritzöffnungen
38 resultierende Fehler des Gesamtstrahlbildes für nahe Abstände des Gesamteinspritzstrahles
zu der Abspritzöffnungskalotte 41 ist demgegenüber vernachlässigbar.
[0027] Auch müssen die Abspritzöffnungen 42 nicht zwingend in einem Teilkreis angeordnet
sein, sondern können z.B. gleichmäßig rasterförmig verteilt sein.
1. Brennstoffeinspritzventil (1), insbesondere zum direkten Einspritzen von Brennstoff
in einen Brennraum einer Brennkraftmaschine, mit einer Ventilnadel (3), die an ihrem
abspritzseitigen Ende einen Ventilschließkörper (4) aufweist, der mit einer Ventilsitzfläche
(6), die an einem Ventilsitzkörper (5) ausgebildet ist, zu einem Dichtsitz zusammenwirkt,
und einer mit dem Ventilsitzkörper (5) des Brennstoffeinspritzventils (1) verbundenen
oder mit diesem einstückig ausgebildeten Abspritzöffnungskalotte (41,44), die zumindest
drei Abspritzöffnungen (38,42) aufweist, wobei verlängerte Achsen (39,43) der Abspritzöffnungen
(38,42) sich nicht alle schneiden,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Abspritzöffnungen (38, 42) so orientiert sind, dass sich eine Ellipse in einem
Querschnitt eines Gesamtstrahlbildes über Brennstoffstrahlen der Abspritzöffnungen
(28) ergibt, und
dass die Abspritzöffnungen (38), deren Achsen (39) sich schneiden, spiegelsymmetrisch
zu einer Symmetrieebene (40) angeordnet sind.
2. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Abspritzöffnungen (38,42) auf der Abspritzöffnungskalotte (41,44) gleichmäßig
angeordnet sind und die durchschnittlichen jeweiligen Abstände der benachbarten Achsen
(39,43) maximal sind.
3. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich jeweils maximal zwei Achsen (39) schneiden.
4. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schnittpunkte der sich schneidenden Achsen (39) auf einer auf der Ebene der Abspritzöffnungskalotte
(44) senkrecht stehenden Symmetrieebene (40) liegen.
5. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Abspritzöffnungen rasterförmig angeordnet sind.
1. Fuel injection valve (1), in particular for directly injecting fuel into a combustion
chamber of an internal combustion engine, having a valve needle (3) which, at its
ejection-side end, has a valve closing body (4) which interacts with a valve seat
surface (6), which is formed on a valve seat body (5), to form a sealing seat, and
having an ejection opening spherical cap (41,44) which is connected to or formed in
one piece with the valve seat body (5) of the fuel injection valve (1), which ejection
opening spherical cap (41,44) has at least three ejection openings (38,42), wherein
projected axes (39,43) of the ejection openings (38,42) do not all intersect,
characterized
in that the ejection openings (38,42) are aligned so as to produce an ellipse in a cross
section of an overall jet pattern across fuel jets of the ejection openings (38),
and
in that those ejection openings (38) whose axes (39) intersect are arranged mirror-symmetrically
with respect to a plane of symmetry (40).
2. Fuel injection valve according to Claim 1,
characterized
in that the ejection openings (38,42) are arranged uniformly on the ejection opening spherical
cap (41,44) and the average respective spacings of the adjacent axes (39,43) are at
a maximum.
3. Fuel injection valve according to Claim 1 or 2,
characterized
in that in each case a maximum of two axes (39) intersect.
4. Fuel injection valve according to Claim 3,
characterized
in that the points of intersection of the intersecting axes (39) lie on a plane of symmetry
(40) which is perpendicular to the plane of the ejection opening spherical cap (44).
5. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 4,
characterized
in that the ejection openings are arranged in the form of a grid.
1. Soupape d'injection de carburant (1), en particulier pour l'injection directe de carburant
dans une chambre de combustion d'un moteur à combustion interne, avec une aiguille
de soupape (3), qui présente à son extrémité côté injection un corps de fermeture
de soupape (4), qui coopère à un siège d'étanchéité avec une face de siège de soupape
(6) qui est formée sur un corps de siège de soupape (5), et avec une calotte d'orifices
d'injection (41, 44) reliée au corps de siège de soupape (5) de la soupape d'injection
de carburant (1) ou qui est formée d'une seule pièce avec celui-ci, qui présente au
moins trois orifices d'injection (38, 42), dans laquelle des axes prolongés (39, 43)
des orifices d'injection (38, 42) ne se coupent pas tous, caractérisée en ce que les orifices d'injection (38, 42) sont orientés de telle manière qu'il en résulte
une ellipse dans la section transversale d'un jet global formé par des jets de carburant
des orifices d'injection (38), et en ce que les orifices d'injection (38), dont les axes (39) se coupent, sont disposés de façon
symétrique réfléchie par rapport à un plan de symétrie (40).
2. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 1, caractérisée en ce que les orifices d'injection (38, 42) sont disposés uniformément sur la calotte d'orifices
d'injection (41, 44) et les distances moyennes respectives des axes voisins (39, 43)
sont maximales.
3. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que chaque fois au maximum deux axes (39) se coupent.
4. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 3, caractérisée en ce que les points d'intersection des axes (39) qui se coupent sont situés sur un plan de
symétrie (40) mené perpendiculairement au plan de la calotte d'orifices d'injection
(44).
5. Soupape d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisée en ce que les orifices d'injection sont disposés en forme de réseau.


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