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(11) |
EP 1 393 002 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.03.2006 Patentblatt 2006/10 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.06.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2002/006063 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/099334 (12.12.2002 Gazette 2002/50) |
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| (54) |
VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUR SCHADSTOFFARMEN NICHT-KATALYTISCHEN VERBRENNUNG EINES
FLÜSSIGEN BRENNSTOFFS
METHOD AND DEVICE FOR LOW-EMISSION NON-CATALYTIC COMBUSTION OF A LIQUID FUEL
PROCEDE ET DISPOSITIF POUR LA COMBUSTION NON CATALYTIQUE PEU POLLUANTE D'UN COMBUSTIBLE
LIQUIDE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
| (30) |
Priorität: |
02.06.2001 DE 10127043
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.03.2004 Patentblatt 2004/10 |
| (73) |
Patentinhaber: GVP Gesellschaft zur Vermarktung der
Porenbrennertechnik mbH |
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91058 Erlangen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- WECLAS, Miroslaw
91094 Langensendelbach (DE)
- VOLKERT, Jochen
91224 Pommelsbrunn (DE)
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| (74) |
Vertreter: Gassner, Wolfgang et al |
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Patentanwalt,
Nägelsbachstrasse 49a 91052 Erlangen 91052 Erlangen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 19 646 957 DE-A- 19 937 921 DE-C- 335 316 US-A- 4 318 689
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DE-A- 19 904 489 DE-A- 19 939 951 DE-C- 4 401 799 US-A- 5 197 871
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur schadstoffarmen nicht-katalytischen
Verbrennung eines flüssigen Brennstoffs.
[0002] Nach dem Stand der Technik ist aus DE 43 22 109 A ein Brenner bekannt, bei dem ein
zündfähiges Gas/Luftgemisch in eine einem Porenkörper vorgeordnete Kammer geführt
wird. Zwar ist die Porosität des Porenkörpers so ausgebildet, dass ein Rückschlag
einer Flamme in die Kammer nicht möglich ist. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden,
dass es aus einem anderen Grund zu einer Zündung in der Kammer und damit zur Zerstörung
des Brenners kommt.
[0003] Die nachveröffentlichte DE 100 42 479 A1 offenbart eine Vorrichtung und ein Verfahren
zur katalytischen Oxidation von Brennstoffen. Dabei werden Brennstoff und Luft in
einen Mischraum geleitet, dem ein Katalysator nachgeordnet ist. Es kann hier z.B.
bei einer Beschädigung des Katalysators zu einer unerwünschten Zündung im Mischraum
kommen.
[0004] Die DE 195 44 417 A1 beschreibt einen katalytischen Brenner zur Verbrennung von Brenngas,
insbesondere von Wasserstoff. Dabei werden das Brenngas und die Luft separat in ein
poröses Katalysatorelement eingeleitet. Die Mischung und die Verbrennung erfolgen
gleichzeitig im Katalysatorelement. Es wird stellenweise keine homogene Mischung zwischen
dem Brenngas und der Luft erreicht. Die Verbrennung ist nicht immer vollständig.
[0005] Die DE 196 46 957 A1 beschreibt einen weiteren Brenner nach dem Oberbegriff des Anspruch
12, der zur Verbrennung von Flüssigbrennstoff geeignet ist. Dabei wird ein aus vernebeltem
Flüssigbrennstoff und Luft bestehendes Gemisch in einen Porenkörper geleitet. Der
Porenkörper ist in seiner Porosität so ausgebildet, dass darin eine verbrennung des
Gemischs stattfinden kann. Das Gemisch gelangt über eine Flammensperre in einen stromabwärts
nachgeschalteten weiteren Porenkörper mit einer Peclet-Zahl von > 65 und wird dort
verbrannt. - Der bekannte Brenner weist eine relativ geringe Leistungsdynamik auf,
d.h. er ist nur in einem engen Leistungsbereich modulierbar. Am Düsenaustritt der
Zerstäubungsdüse treten im Betrieb hohe Temperaturen auf. Es bilden sich dort Ablagerungen,
welche einer gleichförmigen Vernebelung des Flüssigbrennstoffs entgegenwirken. Das
wiederum ist einer möglichst schadstoffarmen Verbrennung abträglich.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile nach dem Stand der Technik zu beseitigen.
Es sollen insbesondere ein Verfahren und eine Vorrichtung angegeben werden, welche
eine möglichst rückstandsfreie Verbrennung in einem weiten Leistungsbereich ermöglichen.
Ziel der Erfindung ist es insbesondere, einen hoch modulierbaren Brenner anzugeben,
der in jedem Leistungsbereich eine besonders schadstoffarme Verbrennung ermöglicht.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 12 gelöst. Zweckmäßige
Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Merkmalen der Ansprüche 2 bis 11
und 13 bis 23.
[0008] Nach einer ersten erfindungsgemäßen Lösung ist ein Verfahren zur schadstoffarmen
nicht-katalytischen Verbrennung eines flüssigen Brennstoffs mit folgenden Schritten
vorgesehen:
1.1 separates Einleiten des flüssigen Brennstoffs in einem nicht zündfähigen Zustand
in eine Mischzone,
1.2 Verdampfen des flüssigen Brennstoffs in der Mischzone,
1.3 separates Einleiten eines gasförmigen Oxidationsmittels in die Mischzone,
1.4 Mischen des Brennstoffs und des gasförmigen Oxidationsmittels in der Mischzone,
so dass ein zündfähiges Gemisch sich bildet, wobei die Mischzone so ausgebildet ist,
dass eine Verbrennung auch bei Erreichen der Zünd-temperatur des Gemischs innerhalb
der Mischzone nicht möglich ist, und
1.5 Verbrennen des Gemischs in einer der Mischzone stromabwärts nachgeordneten Verbrennungszone.
[0009] Die Verdampfung des flüssigen Brennstoffs in der Mischzone ermöglicht die Herstellung
besonders kompakter Brenner. Dabei ist sichergestellt, dass der durch Verdampfung
hergestellte Brennstoff erst in der Mischzone mit dem oxidierenden Gas in Kontakt
kommt, so dass sich dort erst ein zündfähiges Gemisch ausbilden kann.
[0010] Nach einer zweiten erfindungsgemäßen Lösung ist ein Verfahren zur schadstoffarmen
nicht-katalytischen Verbrennung eines flüssigen Brennstoffs mit folgenden Schritten
vorgesehen:
2.1 Verdampfen des flüssigen Brennstoffs in einem Verdampfer,
2.2 separates Einleiten des verdampften Brennstoffs in einem nicht zündfähigen Zustand
in eine stromabwärts des Verdampfers angeordnete Mischzone,
2.3 separates Einleiten eines gasförmigen Oxidationsmittels in die Mischzone,
2.4 Mischen des Brennstoffs und des gasförmigen Oxidationsmittels in der Mischzone,
so dass ein zündfähiges Gemisch sich bildet, wobei die Mischzone so ausgebildet ist,
dass eine Verbrennung auch bei Erreichen der Zündtemperatur des Gemischs innerhalb
der Mischzone nicht möglich ist, und
2.5 Verbrennen des Gemischs in einer der Mischzone stromabwärts nachgeordneten Verbrennungszone.
[0011] Die vorgeschlagenen Verfahren erlauben eine rückstandsarme Verbrennung in einem weiten
Leistungsbereich. Das separate Einleiten des Brennstoffs und des gasförmigen Oxidationsmittels
in eine Mischzone ermöglicht eine separate Steuerung und Regelung des Massestroms
sowohl des Gases als auch des gasförmigen Oxidationsmittels. Damit kann in jedem gewünschten
Leistungsbereich ein Gemisch eingestellt werden, welches eine schadstoffarme Verbrennung
ermöglicht. - Unter dem Begriff "Brennstoff" wird vorliegend flüssiger Brennstoff,
wie leichtes Heizöl und dgl., aber auch verdampfte Flüssigbrennstoffe, z.B. Alkohol-,
Benzin- oder Heizöldämpfe, verstanden. Weiter werden unter dem Bergriff "Brennstoff"
auch Gemische aus brennbaren und nicht brennbaren Gasen oder aus nicht brennbaren
Gasen und brennbaren Dämpfen verstanden.
[0012] Indem die Mischzone so ausgebildet ist, dass eine Verbrennung auch bei Erreichen
der Zündtemperatur des Gemischs innerhalb der Mischzone nicht möglich ist, ist das
Verfahren besonders sicher. Auch bei einer Beschädigung eines die Verbrennungszone
z.B. erfüllenden Porenkörpers wird durch die Mischzone ein Flammenrückschlag in eine
den Brennstoff zuführende Leitung sicher vermieden. Die Mischzone ist räumlich klar
definiert. Damit kann eine homogene und vollständige Mischung des Gemischs erreicht
werden. - Beiden erfindungsgemäßen Lösungen ist gemeinsam, dass zuerst in der Mischzone
das Gemisch gebildet und anschließend das Gemisch in der räumlich von der Mischzone
abgesetzten Verbrennungszone verbrannt wird. Es findet keine gleichzeitige Mischung
und Verbrennung in derselben Zone statt.
[0013] Die Mischzone weist zweckmäßigerweise eine Peclet-Zahl von weniger als 65 +/- 25,
vorzugsweise 65, auf. Wegen der Definition der Peclet-Zahl und den Kriterien für die
Auswahl einer geeigneten Peclet-Zahl wird auf die DE 43 22 109 A1 verwiesen. Das vorgeschlagene
Verfahren ist besonders sicher. Durch das separate und unmittelbare Einleiten des
Brennstoffs und des gasförmigen Oxidationsmittels in die Mischzone wird eine Zündung
desselben bis zur vollständigen Bildung des Gemischs sicher vermieden.
[0014] Die Mischzone kann aus einer Lochplatte, einem ersten porösen Element oder auch einem
schmalen Spalt gebildet sein. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, dass das Gemisch
in ein die Verbrennungszone bildendes zweites poröses Element geführt und unter Ausbildung
einer Flamme in dessen Porenraum verbrannt wird. Eine solche Verbrennung ist besonders
homogen und schadstoffarm. Die Lochplatte und/oder das erste und/oder das zweite poröse
Element können aus einer Keramik hergestellt sein. Das erste und/oder zweite poröse
Element kann aber auch aus einem offenporigen Metallschaum, Metallgeflecht oder einer
Schüttung von keramischen Körpern, vorzugsweise Kugeln, gebildet sein.
[0015] Das erste und das zweite poröse Element können unmittelbar aneinander liegend angeordnet
sein. In diesem Fall ist eine direkte Wärmeleitung vom zweiten porösen Element an
das erste poröse Element möglich. Die dadurch bewirkte Erwärmung des ersten porösen
Elements trägt weiter zur Bildung eines besonders homogenen Gemischs bei.
[0016] Beim Verdampfen kann ein nicht oxidierendes Gas zugemischt werden. So kann die Zündfähigkeit
des verdampften Brennstoffs verringert werden.
[0017] Der Massestrom des zur Mischzone geführten Brennstoffs und/oder der Massestrom des
gasförmigen Oxidationsmittels werden zweckmäßigerweise gesteuert. Jeder der beiden
Masseströme kann dabei separat gesteuert oder auch in Abhängigkeit einer vorgegebenen
Leistung oder eines vorgegebenen Schadstoffausstoßes geregelt werden. Eine solche
Regelung kann automatisiert unter Verwendung von Mikroprozessoren nach einem vorgegebenen
Programm erfolgen.
[0018] Weiter hat es sich als zweckmäßig erwiesen, dass der Brennstoff und/oder das gasförmige
Oxidationsmittel vorgewärmt wird/werden. Zum Vorwärmen kann bei der Verbrennung gebildetes
Abgas dem verdampften Brennstoff und/oder dem gasförmigen Oxidationsmittel beigemischt
werden. Damit kann der Schadstoffausstoß weiter verringert werden. Außerdem kann damit
die Leistung eines nach dem vorgeschlagenen Verfahren arbeitenden Brenners erhöht
werden.
[0019] Nach weiterer Maßgabe der Erfindung ist eine Vorrichtung zur schadstoffarmen nicht-katalytischen
Verbrennung eines flüssigen Brennstoffs mit einer Mischzone und einer der Mischzone
stromabwärts nachgeschalteten Verbrennungszone vorgesehen, wobei mit der Mischzone
verbunden sind ein Mittel zum separaten Einleiten des flüssigen oder verdampften Brennstoffs
in einem nicht zündfähigen Zustand und ein Mittel zum separaten Einleiten eines gasförmigen
Oxidationsmittels, und wobei die Mischzone so ausgebildet ist, dass eine Verbrennung
auch bei Erreichen der Zündtemperatur des Gemischs innerhalb der Mischzone nicht möglich
ist. - Die vorgeschlagene Vorrichtung weist eine extrem hohe Leistungsdynamik auf.
Es kann z.B. die Leistung im Bereich von 1 kW bis 20 kW variiert werden.
[0020] Wegen der vorteilhaften Ausgestaltungen der Vorrichtung wird auf die Beschreibung
der vorangegangenen Merkmale verwiesen, welche sinngemäß gleichermaßen anwendbar sind.
[0021] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- schematisch die Funktion einer ersten Vorrichtung,
- Fig. 2
- schematisch die Funktion einer zweiten Vorrichtung,
- Fig. 3
- schematisch die Funktion einer dritten Vorrichtung,
- Fig. 4
- schematisch die Funktion einer vierten Vorrichtung,
- Fig. 5
- schematisch die Funktion einer fünften Vorrichtung und
- Fig. 6
- schematisch die Funktion einer sechsten Vorrichtung.
[0022] In Fig. 1 ist schematisch die Funktion einer ersten Vorrichtung gezeigt. Ein Mischer
ist hier z.B. aus einer porösen Keramik mit einer Peclet-Zahl von weniger als 65 gebildet.
Der Mischer ist zu einer Brennzone hin geöffnet. Im Übrigen ist der Mischer allseitig
von einem gasdichten Gehäuse umgeben. Das Gehäuse liegt unmittelbar an der Oberfläche
der porösen Keramik an. Im Gehäuse sind Anschlüsse für eine Leitung zum Zuführen von
Brennstoff und eine Leitung zum Zuführen von gasförmigem Oxidationsmittel, z.B. Luft,
vorgesehen. In die Leitung zum Zuführen von gasförmigem Oxidationsmittel kann ein
Gebläse eingeschaltet sein.
[0023] Der Brennstoff kann in den Mischer unmittelbar aus dem flüssigen Zustand expandiert
werden. Es ist auch möglich, ein aus dem Brennstoff und einem nichtzündfähigen Gas
gebildetes Gemisch dem Mischer zuzuführen. Im Mischer wird aus dem Brennstoff und
dem gasförmigen Oxidationsmittel ein zündfähiges Gemisch gebildet. Eine Verbrennung
des zündfähigen Gemischs im Mischer ist wegen der gewählten Porosität, d.h. einer
Peclet-Zahl von weniger als 65, nicht möglich. Das Gemisch tritt aus dem Mischer aus
und wird in der stromabwärts vorgesehenen Verbrennungszone verbrannt.
[0024] Es können der Massestrom sowohl des gasförmigen Oxidationsmittels als auch des Brennstoffs
separat geregelt werden. So kann die Leistung des Brenners in einem weiten Bereich
moduliert werden. Es kann ferner eine schadstoffarme Verbrennung in jedem gewählten
Leistungsbereich erzielt werden.
[0025] Fig. 2 zeigt einen Brenner gemäß Fig. 1. Der Brennstoff wird hier mittels einer Einrichtung
zum Verdampfen von Heizöl hergestellt. Er ist gebildet aus einem nicht zündfähigen
Öldampf. Die Luftzahl λ bzw. Öldampfs ist so gewählt, dass eine zündfähigkeit nicht
gegeben ist.
[0026] Das hier eingesetzte Heizöl kann mit vorgewärmtem Heizöl E
öl gemischt und damit die Verdampfung beschleunigt werden. Das eingesetzte Heizöl kann
aber auch z.B. durch elektrische Energie oder durch die Abwärme der bei der Verbrennung
gebildeten Abgase vorgewärmt werden. In gleicher Weise kann das eingesetzte gasförmige
Oxidationsmittel, z.B. Luft, mit elektrisch oder durch Abgasabwärme vorgewärmter Luft
vorgeheizt werden. Es ist auch möglich, sowohl den eingesetzten Flüssigbrennstoff
als auch das gasförmige Oxidationsmittel mit Abgas zu mischen und dem Mischer zuzuführen.
[0027] Fig. 3 zeigt eine dritte Variante einer erfindungsgemäßen Vorrichtung. Hier ist eine
Einrichtung zur Verdampfung von Flüssigbrennstoff unmittelbar gekoppelt mit dem Mischer.
Flüssigbrennstoff, z.B. leichtes Heizöl, wird der aus einem weiteren porösen Element
gebildeten Verdampfungseinrichtung zugeführt. Das weitere poröse Element wird durch
die Abwärme der Verbrennung beheizt. Der Flüssigbrennstoff wird im Weiteren porösen
Element verdampft. Das gebildete Gas gelangt in den stromabwärts nachgeschalteten
Mischer. Ferner gelangt in den Mischer gasförmiges Oxidationsmittel, welches separat
durch die Einrichtung zur Verdampfung geführt wird. Das Gemisch bildet sich erst im
Mischer.
[0028] Fig. 4 zeigt eine vierte Variante einer erfindungsgemäßen Vorrichtung. Die Vorrichtung
ist ähnlich der in Fig. 2 gezeigten Vorrichtung. Es wird hier Abgas zurückgeführt.
Das zurückgeführte Abgas dient der Verdampfung des Flüssigbrennstoffs sowie der Mischung
des dabei gebildeten Dampfs und zur Vorwärmung und Mischung des gasförmigen Oxidationsmittels.
[0029] Fig. 5 zeigt eine fünfte Variante einer erfindungsgemäßen Vorrichtung. Dabei wird
Flüssigbrennstoff, z.B. Heizöl, in einem weiteren porösen Element verdampft. Der dabei
gebildete Dampf gelangt in einen schmalen Spalt und wird dort mit zugeführtem gasförmigen
Oxidationsmittel bzw. Luft gemischt. Die Spaltbreite ist so gewählt, dass eine Zündung
innerhalb des Spalts nicht stattfinden kann. Das gebildete Vorgemisch gelangt dann
in den Mischer, der wiederum aus einem porösen Element gebildet sein kann, welches
eine Peclet-Zahl von weniger als 65 aufweist. Stromabwärts des Mischers ist wiederum
eine Verbrennungszone vorgesehen, in der das aus dem Mischer austretende homogene
Gemisch verbrannt wird.
[0030] Fig. 6 zeigt eine sechste erfindungsgemäße Vorrichtung. Dabei wird gasförmiges Oxidationsmittel,
z.B. Luft, und nicht zündfähiger Dampf, separat auf eine Lochplatte geleitet. Die
Düsen der Zufuhrleitungen für Brennstoff und gasförmiges Oxidationsmittel sind so
angeordnet, dass eine Zündung stromaufwärts der Mischzone nicht stattfinden kann.
Die Mischzone selbst ist wiederum hinsichtlich ihrer Lochdurchmesser so ausgebildet,
dass darin eine Zündung des gebildeten Gemischs ebenfalls nicht stattfinden kann.
Das Gemisch wird in einer der Mischzonen nachgeschalteten Verbrennungszone verbrannt.
1. Verfahren zur schadstoffarmen nicht-katalytischen Verbrennung eines flüssigen Brennstoffs
mit folgenden Schritten:
1.1 separates Einleiten des flüssigen Brennstoffs in einem nicht zündfähigen Zustand
in eine Mischzone,
1.2 Verdampfen des flüssigen Brennstoffs in der Mischzone,
1.3 separates Einleiten eines gasförmigen Oxidationsmittels in die Mischzone,
1.4 Mischen des Brennstoffs und des gasförmigen Oxidationsmittels in der Mischzone,
so dass ein zündfähiges Gemisch sich bildet, wobei die Mischzone so ausgebildet ist,
dass eine Verbrennung auch bei Erreichen der Zündtemperatur des Gemischs innerhalb
der Mischzone nicht möglich ist, und
1.5 Verbrennen des Gemischs in einer der Mischzone stromabwärts nachgeordneten Verbrennungszone.
2. Verfahren zur schadstoffarmen nicht-katalytischen Verbrennung eines flüssigen Brennstoffs
mit folgenden Schritten:
2.1 Verdampfen des flüssigen Brennstoffs in einem Verdampfer,
2.2 separates Einleiten des verdampften Brennstoffs in einem nicht zündfähigen Zustand
in eine stromabwärts des Verdampfers angeordnete Mischzone,
2.3 separates Einleiten eines gasförmigen Oxidationsmittels in die Mischzone,
2.4 Mischen des Brennstoffs und des gasförmigen Oxidationsmittels in der Mischzone,
so dass ein zündfähiges Gemisch sich bildet, wobei die Mischzone so ausgebildet ist,
dass eine Verbrennung auch bei Erreichen der Zündtemperatur des Gemischs innerhalb
der Mischzone nicht möglich ist, und
2.5 Verbrennen des Gemischs in einer der Mischzone stromabwärts nachgeordneten Verbrennungszone.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Mischzone eine Peclet-Zahl von weniger
als 65 aufweist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Mischzone aus einer Lochplatte,
einem ersten porösen Element oder einem schmalen Spalt gebildet ist.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Gemisch in ein die Verbrennungszone
bildendes zweites poröses Element geführt und unter Ausbildung einer Flamme in dessen
Porenraum verbrannt wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das erste und das zweite
poröse Element unmittelbar aneinander liegend angeordnet sind.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Lochplatte und/oder das
erste und/oder zweite poröse Element aus einer Keramik hergestellt ist/sind.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 7, wobei beim Verdampfen im
Verdampfer ein nicht oxidierendes Gas zugemischt wird.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Massestrom des zur Mischzone
geführten Brennstoff und/oder der Massestrom des gasförmigen Oxidationsmittels gesteuert
wird/werden.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Brennstoff und/oder das
gasförmige Oxidationsmittel vorgewärmt wird/werden.
11. Verfahren nach Anspruch 10, wobei zum Vorwärmen bei der Verbrennung gebildetes Abgas
dem verdampften Brennstoff und/oder dem gasförmigen Oxidationsmittel beigemischt wird.
12. Vorrichtung zur schadstoffarmen nicht-katalytischen Verbrennung eines flüssigen Brennstoffs
mit einer Mischzone und einer der Mischzone stromabwärts nachgeschalteten Verbrennungszone,
wobei mit der Mischzone verbunden sind ein Mittel zum separaten Einleiten des flüssigen
oder verdampften Brennstoffs in einem nicht zündfähigen Zustand und ein Mittel zum
separaten Einleiten eines gasförmigen Oxidationsmittels, dadurch gekennzeichnet dass die Mischzone so ausgebildet ist, dass eine Verbrennung auch bei Erreichen der Zündtemperatur
des Gemischs innerhalb der Mischzone nicht möglich ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, wobei die Mischzone eine Peclet-Zahl von weniger als
65 aufweist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, wobei die Mischzone aus einer Lochplatte, einem
ersten porösen Element oder einem schmalen Spalt gebildet ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, wobei die Verbrennungszone aus einem
zweiten, eine Verbrennung des Gemischs ermöglichende porösen Element gebildet ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 15, wobei die Lochplatte und/oder das
erste und/oder zweite poröse Element aus einer Keramik hergestellt ist/sind.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 16, wobei das erste und das zweite poröse
Element unmittelbar aneinander liegend angeordnet sind.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 17, wobei stromaufwärts des Mischzone
eine Einrichtung zum Verdampfen des flüssigen Brennstoffs vorgesehen ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, wobei mit der Einrichtung zum Verdampfen eine Einrichtung
zum Zumischen eines weiteren nicht oxidierenden Gases verbunden ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, wobei die Einrichtung zum Verdampfen des flüssigen
Brennstoffs Bestandteil der Mischzone ist.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 20, wobei Mittel zur Steuerung des Massestroms
des zur Mischzone geführten Gases und/oder des Massestroms des zur Mischzone geführten
gasförmigen Oxidationsmittels vorgesehen sind.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 21, wobei eine Einrichtung zur Vorwärmung
des Gases und/oder eine Einrichtung zur Vorwärmung des gasförmigen Oxidationsmittels
vorgesehen ist/sind.
23. Vorrichtung nach Anspruch 22, wobei zum Vorwärmen des Gases und/oder des gasförmigen
Oxidationsmittels eine Einrichtung zum Beimischen von Abgas vorgesehen ist.
1. Method for low-emission, non-catalytic combustion of a liquid fuel consisting of the
following steps:
1.1 separate introduction of the liquid fuel in a non-ignitable state into a mixing
zone,
1.2 vaporization of the liquid fuel in the mixing zone,
1.3 separate introduction of a gaseous oxidizing agent into the mixing zone,
1.4 mixing the fuel and the gaseous oxidizing agent in the mixing zone so that an
ignitable mixture is created, wherein the mixing zone is formed so that combustion
is not possible even when the ignition temperature of the mixture is reached within
the mixing zone, and
1.5 combustion of the mixture in a combustion zone located down current from the mixing
zone.
2. Method for low-emission, non-catalytic combustion of a liquid fuel consisting of the
following steps:
2.1 vaporization of the liquid fuel in a vaporizer,
2.2 separate introduction of the vaporized fuel in a non-ignitable state into a mixing
zone located down current from the vaporizer,
2.3 separate introduction of a gaseous oxidizing agent into the mixing zone,
2.4 mixing the fuel and the gaseous oxidizing agent in the mixing zone so that an
ignitable mixture is formed, wherein the mixing zone is formed so that combustion
is not possible even when the ignition temperature of the mixture is reached within
the mixing zone, and
2.5 combustion of the mixture in a combustion zone located down current from the mixing
zone.
3. Method as defined in claim 1 or 2, wherein the mixing zone has a Péclet number of
less than 65.
4. Method as defined in one of the claims 1 to 3, wherein the mixing zone is formed from
a perforated plate, a first porous element or a narrow slit.
5. Method as defined in one of the preceding claims, wherein the mixture is fed to a
second porous element which forms the combustion zone and is burned in its pore volume
under formation of a flame.
6. Method as defined in one of the preceding claims, wherein the first and the second
porous element are arranged lying directly next to each other.
7. Method as defined in one of the preceding claims, wherein the perforated plate and/or
the first and/or second porous element is/are made of a ceramic.
8. Method as defined in one of the preceding claims 2 to 7, wherein a non-oxidizing gas
is added during vaporization in the vaporizer.
9. Method as defined in one of the preceding claims, wherein the mass flow of the fuel
fed to the mixing zone and/or the mass flow of the gaseous oxidizing agent is/are
controlled.
10. Method as defined in one of the preceding claims, wherein the fuel and/or the gaseous
oxidizing agent is/are preheated.
11. Method as defined in claim 10, wherein exhaust formed during combustion is added to
the vaporized fuel and/or the gaseous oxidizing agent for preheating.
12. Device for low-emission, non-catalytic combustion of a liquid fuel with a mixing zone
and a combustion zone located down current from the mixing zone, wherein connected
with the mixing zone are a means for separate introduction of the liquid or vaporized
fuel in a non-ignitable state and a means for separate introduction of a gaseous oxidizing
agent, characterized in that the mixing zone is formed so that combustion is not possible even when the ignition
temperature of the mixture is reached within the mixing zone.
13. Device as defined in claim 12, wherein the mixing zone has a Péclet number of less
than 65.
14. Device as defined in claim 12 or 13, wherein the mixing zone is formed from a perforated
plate, a first porous element or a narrow slit.
15. Device as defined in one of the claims 12 to 14, wherein the combustion zone is formed
from a second porous element which permits combustion of the mixture.
16. Device as defined in one of the claims 12 to 15, wherein the perforated plate and/or
the first and/or second porous element is/are made from a ceramic.
17. Device as defined in one of the claims 12 to 16, wherein the first and the second
porous element are arranged lying directly next to each other.
18. Device as defined in one of the claims 12 to 17, wherein a device for vaporizing the
liquid fuel is provided up current from the mixing zone.
19. Device as defined in claim 18, wherein a device for adding a further non-oxidizing
gas is connected with the device for vaporizing.
20. Device as defined in claim 18 or 19, wherein the device for vaporization of the liquid
fuel is part of the mixing zone.
21. Device as defined in one of the claims 12 to 20, wherein means are provided for control
of the mass flow of the gas fed to the mixing zone and/or of the mass flow of the
gaseous oxidizing agent fed to the mixing zone.
22. Device as defined in one of the claims 12 to 21, wherein a device for preheating of
the gas and/or a device for preheating the gaseous oxidizing agent is/are provided.
23. Device as defined in claim 22, wherein a device for adding exhaust is provided for
preheating the gas and/or the gaseous oxidizing agent.
1. Procédé pour la combustion non catalytique peu polluante d'un combustible liquide,
comprenant les étapes suivantes :
1.1 introduction distincte, dans une zone de mélange, du combustible liquide à l'état
non inflammable,
1.2 vaporisation du combustible liquide dans la zone de mélange,
1.3 introduction distincte, dans la zone de mélange, d'un agent gazeux d'oxydation,
1.4 mélange du combustible et de l'agent gazeux d'oxydation, dans la zone de mélange,
de manière qu'il se forme un mélange inflammable, ladite zone de mélange étant réalisée
de telle sorte qu'une combustion soit impossible, également lorsque la température
d'inflammation du mélange est atteinte à l'intérieur de ladite zone de mélange, et
1.5 combustion du mélange dans une zone de combustion implantée en aval de la zone
de mélange.
2. Procédé pour la combustion non catalytique peu polluante d'un combustible liquide,
comprenant les étapes suivantes :
2.1 vaporisation du combustible liquide dans un évaporateur,
2.2 introduction distincte du combustible vaporisé, à l'état non inflammable, dans
une zone de mélange implantée en aval dudit évaporateur,
2.3 introduction distincte, dans la zone de mélange, d'un agent gazeux d'oxydation,
2.4 mélange du combustible et de l'agent gazeux d'oxydation, dans la zone de mélange,
de manière qu'il se forme un mélange inflammable, ladite zone de mélange étant réalisée
de telle sorte qu'une combustion soit impossible, également lorsque la température
d'inflammation du mélange est atteinte à l'intérieur de ladite zone de mélange, et
2.5 combustion du mélange dans une zone de combustion implantée en aval de la zone
de mélange.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, dans lequel la zone de mélange présente un
nombre de Péclet inférieur à 65.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, dans lequel la zone de mélange est formée
d'une plaque perforée, d'un premier élément poreux ou d'un étroit interstice.
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le mélange est inséré
dans un second élément poreux matérialisant la zone de combustion, puis est brûlé
dans l'espace poreux dudit élément, avec formation d'une flamme.
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel les premier et second
éléments poreux sont agencés en juxtaposition directe.
7. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel la plaque perforée
et/ou le premier et/ou le second élément poreux est (sont) fabriqué(e)(s) en une céramique.
8. Procédé selon l'une des revendications précédentes 2 à 7, dans lequel un gaz non oxydant
est ajouté au cours de la vaporisation dans l'évaporateur.
9. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le débit massique
du combustible dirigé vers la zone de mélange, et/ou le débit massique de l'agent
gazeux d'oxydation, est (sont) commandé(s).
10. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le combustible et/ou
l'agent gazeux d'oxydation est (sont) préchauffé(s).
11. Procédé selon la revendication 10, dans lequel des gaz d'échappement générés lors
de la combustion sont ajoutés au combustible vaporisé et/ou à l'agent gazeux d'oxydation,
en vue du préchauffage.
12. Dispositif pour la combustion non catalytique peu polluante d'un combustible liquide,
comprenant une zone de mélange et une zone de combustion implantée en aval de ladite
zone de mélange, sachant qu'un moyen d'introduction distincte du combustible liquide
ou vaporisé, à l'état non inflammable, et un moyen d'introduction distincte d'un agent
gazeux d'oxydation, sont reliés à la zone de mélange, caractérisé par le fait que ladite zone de mélange est réalisée de telle sorte qu'une combustion soit impossible,
également lorsque la température d'inflammation du mélange est atteinte à l'intérieur
de ladite zone de mélange.
13. Dispositif selon la revendication 12, dans lequel la zone de mélange présente un nombre
de Péclet inférieur à 65.
14. Dispositif selon la revendication 12 ou 13, dans lequel la zone de mélange est formée
d'une plaque perforée, d'un premier élément poreux ou d'un étroit interstice.
15. Dispositif selon l'une des revendications 12 à 14, dans lequel la zone de combustion
est formée d'un second élément poreux autorisant une combustion du mélange.
16. Dispositif selon l'une des revendications 12 à 15, dans lequel la plaque perforée
et/ou le premier et/ou le second élément poreux est (sont) fabriqué(e)(s) en une céramique.
17. Dispositif selon l'une des revendications 12 à 16, dans lequel les premier et second
éléments poreux sont agencés en juxtaposition directe.
18. Dispositif selon l'une des revendications 12 à 17, dans lequel un système de vaporisation
du combustible liquide est prévu en amont de la zone de mélange.
19. Dispositif selon la revendication 18, dans lequel un système d'adjonction d'un gaz
supplémentaire non oxydant est relié au système de vaporisation.
20. Dispositif selon la revendication 18 ou 19, dans lequel le système de vaporisation
du combustible liquide fait partie intégrante de la zone de mélange.
21. Dispositif selon l'une des revendications 12 à 20, dans lequel des moyens sont prévus
pour commander le débit massique du gaz dirigé vers la zone de mélange, et/ou le débit
massique de l'agent gazeux d'oxydation dirigé vers ladite zone de mélange.
22. Dispositif selon l'une des revendications 12 à 21, dans lequel est (sont) prévu(s)
un système de préchauffage du gaz, et/ou un système de préchauffage de l'agent gazeux
d'oxydation.
23. Dispositif selon la revendication 22, dans lequel un système d'adjonction de gaz d'échappement
est prévu pour préchauffer le gaz et/ou l'agent gazeux d'oxydation.