[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verdampfung eines Fluids, insbesondere
eines Nebel- oder Löschfluids, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs
1.
[0002] Vorrichtungen zur Verdampfung eines Fluids können beispielsweise zum Zweck des Vernebelns
eines Raums, beispielsweise des Innenraums eines Kfz, eingesetzt werden. Eine derartige
Vorrichtung kann als Diebstahlssicherung dienen, wobei der erzeugte Nebel beim Versuch,
sich unberechtigt Zutritt zum Fahrzeug zu verschaffen oder das Fahrzeug unautorisiert
zu bewegen, die nicht berechtigte Person in ihren Aktionen behindert bzw. eindeutig
von außen erkennbare Zeichen für eine nicht berechtigte Benutzung des Fahrzeugs erzeugt.
Des Weiteren kann eine Vorrichtung zur Verdampfung eines Fluids, entsprechend ausgebildet,
auch für Feuerlöschzwecke verwendet werden.
Für beide Verwendungszwecke ist es erforderlich, dass die Verdampfungsvorrichtung
in relativ kurzer Zeit eine ausreichende Dampfmenge liefert. Zudem ist es in vielen
Fällen wünschenswert, dass die Verdampfungsvorrichtung eine geringe Baugröße aufweist.
[0003] Aus der DE 196 42 574 A 1 ist eine Nebelkartusche bekannt, bei der ein mit einer
Thermitmischung gefülltes Heizkörpergehäuse in das Gehäuse der Nebelkartusche eingesetzt
ist. Das Heizkörpergehäuse weist an seinem Außenumfang Rippen auf, um einen möglichst
optimalen Wärmeübergang vom Heizkörpergehäuse auf das zu verdampfende Fluid zu ermöglichen,
welches in dem im Wesentlichen ringförmigen Raum zwischen der Innenwandung des Kartuschengehäuses
und der Außenwandung des Heizkörpergehäuses vorgesehen ist. Im Deckel des topfförmigen
Kartuschengehäuses sind mehrere Austrittsöffnungen vorgesehen, aus denen nach dem
Aktivieren der Thermitmischung der erzeugte Dampf austritt. Des Weiteren ist in der
DE 196 42 574 A 1 eine Ausführungsform beschrieben, bei der das Heizkörpergehäuse
von einem Verdampferkanal umgeben ist, welcher durch ein das Heizkörpergehäuse wendelförmig
umgebendes Rohr ausgebildet sein kann oder in einen das Heizkörpergehäuse umgebenden
Mantel eingegossen ist.
[0004] In der EP 0878 242 A 2 sind ähnliche Vorrichtungen zum Verdampfen und/oder Vernebeln
einer Flüssigkeit beschrieben. Beispielsweise ist in den Figuren 8-10 eine Ausführungsform
dargestellt, bei der in der Außenwandung eines mit einer Thermitmischung gefüllten
Heizkörpergehäuses eine oder mehrere Rillen vorgesehen sind, die durch das Anliegen
der Innenwandung eines ringförmigen Kühlkörpers einen oder mehrere Verdampferkanäle
ausbilden. Diese Verdampferkanäle dienen für das weitere Trocknen des verdampften
Fluids, das von einem den Kühlkörper umgebenden Ringraum, in welchem die Erzeugung
eines nassen Dampfes erfolgt, den Verdampferkanälen zugeführt wird. Das Zuführen des
nassen Dampfes in die Verdampfungskanäle erfolgt über jeweils eine Drossel, welche
durch eine Bohrung kleineren Durchmessers gebildet ist. Hierdurch wird der Massenstrom
am Eingang eines Verdampferkanals begrenzt. Dies ist erforderlich, um einen Verdichtungsstoß
zu vermeiden, der aufgrund des konstanten Querschnitts des Verdampferkanals über seine
Länge infolge der weiteren Erhitzung und damit Volumenausdehnung des zu trocknenden
Dampfes entstünde, wenn dem Verdampferkanal der zu trocknende Dampf bzw. das zu verdampfende
Fluid über seinen voll geöffneten Querschnitt zugeführt würde.
[0005] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine Vorrichtung zur Verdampfung eines Fluids, insbesondere eines Nebelfluids, zu
schaffen, welche eine geringe Baugröße aufweist und gleichzeitig die Erzeugung von
Dampf mit einem großen Massenstrom ermöglicht.
[0006] Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1.
[0007] Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, dass durch einen Verdampferkanal, der
einen sich von der Zuführöffnung in Richtung der Austrittsöffnung erweiternden Querschnitt
aufweist, eine gegenüber Verdampferkanälen mit konstantem Querschnitt wesentlich verbesserte
Ausnutzung des Verdampferquerschnitts erreicht wird. Dem größeren Raumbedarf des immer
heißer werdenden Heißdampfes wird auf diese Weise Rechnung getragen. Gegenüber bekannten
Vorrichtungen mit konstantem Kanalquerschnitt ergibt sich somit eine Reduzierung des
Platzbedarfs, wodurch kleinere Bauformen möglich sind.
[0008] In einer Ausführungsform der Erfindung kann der Verdampferkanal mehrere Bereiche
mit jeweils konstantem Querschnitt aufweisen, wobei der Querschnitt der Bereiche in
Richtung auf die Austrittsöffnung zunimmt. Eine derartige Ausführungsform gewährleistet
zwar keine optimale Ausnutzung des Kanalquerschnitts, jedoch ergibt sich in diesem
Fall eine sehr einfache Herstellung des Verdampferkörpers.
[0009] In einer anderen Ausführungsform weist der Verdampferkanal einen oder mehrere Bereiche
mit jeweils sich kontinuierlich vergrößerndem Querschnitt auf. Hierdurch ergibt sich
gegenüber der zuvor beschriebenen Ausführungsform eine weiter verbesserte Ausnutzung
des Kanalquerschnitts bzw. der Oberfläche des Verdampfungskanals in Bezug auf den
Wärmeübergang auf das zu verdampfende Fluid bzw. den zu trocknenden bzw. vollständiger
zu verdampfenden nassen Dampf.
[0010] In einer Ausführungsform der Erfindung umfasst der Verdampferkörper ein erstes Element,
in dessen Innen- oder Außenwandung wenigstens eine nutförmige Ausnehmung zur Bildung
des wenigstens einen Verdampferkanals vorgesehen ist. Das erste Element kann als Hohlelement,
vorzugsweise als Hohlzylinder, ausgebildet sein. In Verbindung mit einem zweiten Element,
welches eine Wandung aufweist, die mit der Innenwandung oder mit der Außenwandung
des ersten Elements im Sinne einer Abdichtung der wenigstens einen nutförmigen Ausnehmung
zusammenwirkt, wird wenigstens ein Verdampferkanal vorbestimmter Länge gebildet. Selbstverständlich
können in der betreffenden Wandung des zweiten Elements ebenfalls nutförmige Ausnehmungen
vorgesehen sein, die mit den Ausnehmungen in der entsprechenden Wandung des ersten
Elements einen Verdampferkanal mit entsprechend vergrößertem Querschnitt bilden. Entsprechend
kann eine einen Verdampferkanal bildende nutförmige Ausnehmung auch nur in der betreffenden
Wandung des zweiten Elements vorgesehen sein.
[0011] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung können die jeweils zusammenwirkenden
Wandungen des ersten und zweiten Elements einen vorbestimmten geringen Winkel mit
der Längsachse einschließen, vorzugsweise im Bereich von 0,1°bis 5°, so dass sich
beim Ineinanderschieben der beiden Elemente bereits bei relativ geringen axialen Kräften
hohe radiale, eine Abdichtung des Kanals bewirkende radiale Kräfte ergeben und ein
guter Wärmeübergang ohne ein Verlöten oder Verschweißen der Elemente zuverlässig erreicht
wird.
[0012] In einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist unmittelbar angrenzend
an die innere oder äußere Wandung des Verdampferkörpers eine wärmeerzeugende und/oder
wärmespeichernde Einrichtung vorgesehen, wobei ein gut wärmeleitender Übergang von
der wärmeerzeugenden und/oder wärmespeichernden Einrichtung zum Verdampferkörper ausgebildet
ist. Die wärmeerzeugende und/oder wärmespeichernde Einrichtung kann dabei als pyrotechnische
Heizeinrichtung ausgebildet sein, welche eine pyrotechnische Heizmischung oder eine
Thermitmischung umfasst. Auf diese Weise lässt sich mit geringem Aufwand eine ansteuerbar
aktivierbare Einrichtung zur Verdampfung des Fluids realisieren, welche in kurzer
Zeit eine große Dampfmenge erzeugt.
[0013] In einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann die wärmeerzeugende und/oder
wärmespeichernde Einrichtung ein wärmespeicherndes Medium umfassen, beispielsweise
eine Salzlösung, ein Öl oder ein bei Raumtemperatur festes, durch Energiezufuhr verflüssigbares,
beispielsweise metallisches Wärmespeichermedium. Das Wärmespeichermedium kann von
einer externen Einrichtung mit Wärmeenergie versorgt werden. Wird als Medium ein metallisches
Wärmespeichermedium gewählt, beispielsweise Aluminium, Messing oder ein Lot, so ist
eine Haltetemperatur bei der gewünschten Verdampfungstemperatur erzielbar, indem eine
geeignete Legierung verwendet wird.
[0014] Nach einer Ausführungsform der Erfindung können der Verdampferkörper und die wärmeerzeugende
und/oder wärmespeichernde Einrichtung als integrierte Kartusche ausgebildet sein,
wobei der Verdampferkörper gleichzeitig als Behälter zur Aufnahme des wärmeerzeugenden
und/oder wärmespeichernden Mediums ausgebildet ist. Hierdurch ergibt sich eine einfache
und kostengünstige Herstellung der Vorrichtung.
[0015] Weitere Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0016] Die Erfindung wird nachfolgend anhand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele
erläutert. In der Zeichnung zeigen
- Fig.1
- eine erste Ausführungsform einer Vorrichtung zur Verdampfung eines Fluids im Längsschnitt;
- Fig. 2
- eine weitere Ausführungsform der Erfindung zur Verdampfung eines Fluids als integriert
ausgebildete Kartusche;
- Fig.3
- eine perspektivische Darstellung eines rohrförmigen Elements zur Realisierung eines
Verdampferkörpers nach Figur 2 und
- Fjg.4
- eine weitere Ausführungsform eines Elements zur Realisierung eines Verdampferkörpers
mit einem sich kontinuierlich erweiternden Verdampferkanal.
[0017] Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung 1 zur Verdampfung eines Fluids 3 umfasst ein
Gehäuse 5, welches aus einem hohlen, beispielsweise hohlzylindrischen Wandteil 7,
einem Bodenteil 9 und einem Deckelteil 11 besteht. Das Wandteil 7 kann, wie in Figur
1 dargestellt, aus einem inneren Teil 7a, beispielsweise aus Edelstahl, und einem
damit verbundenen äußeren Teil 7b, beispielsweise aus einem kurzzeitig temperaturstabilen
Kunststoff, bestehen. Das Wandteil 7 kann mit dem Bodenteil 9, welches ebenfalls aus
Kunststoff bestehen kann, verklebt und/oder verpresst sein. Hierzu kann das Bodenteil
9 eine ringförmige Erhebung 9a aufweisen. Zusätzlich kann zur Abdichtung zwischen
der Außenwandung der ringförmigen Erhebung 9a und der Innenwandung des Wandteils 7
ein Dichtelement 13, beispielsweise in Form eines O-Rings vorgesehen sein. Zur Verbindung
des Wandteils 7 mit dem Bodenteil 9 kann auch (ggf. zusätzlich) eine Verschraubung
vorgesehen sein, welche in Fig. 1 strichpunktiert angedeutet ist. Das Deckelteil 11
kann in gleicher Weise wie das Bodenteil 9 mit dem Wandteil 7 verbunden sein. Das
Deckelteil 11 kann im Wesentlichen wie das Bodenteil 9 ausgebildet sein und eine umlaufende
ringförmige Erhebung 11a aufweisen. Zur Abdichtung zwischen der Außenwandung der ringförmigen
Erhebung 11a und der Innenwandung des Wandteils 7 kann ein weiteres Dichtelement 15,
beispielsweise in Form eines O-Rings vorgesehen sein. Ebenso kann können das Wandteil
7 und das Bodenteil 9 oder das Wandteil 7 und das Deckelteil 11 einstückig ausgebildet
sein.
[0018] Im Inneren des Gehäuses 5 ist eine Heizkartusche 17 vorgesehen, die ein erstes, vorzugsweise
im Wesentlichen hohlzylindrisches Element 19 aufweist, welches in seiner Innenwandung
und in seiner Außenwandung jeweils eine nutförmige Ausnehmung 21 bzw. 23 aufweist.
Das erste Element 19 besteht aus einem gut wärmeleitenden, ausreichend temperaturstabilen
Material, beispielsweise Aluminium.
[0019] An der Außenwandung des ersten Elements 19 ist ein zweites Element 25 vorgesehen,
welches beispielsweise als Aluminiumrohr ausgebildet sein kann. Der Innendurchmesser
des Aluminiumrohrs 25 ist dabei so gewählt, dass er im Wesentlichen dem Außendurchmesser
des ersten Elements 19 entspricht und sich eine ausreichende Dichtwirkung zwischen
den beiden Teilen ergibt. Auf diese Weise entsteht ein abgedichteter Verdampferkanal
27.
[0020] Innerhalb des ersten Elements 19 ist ein drittes topfförmiges Element 29 vorgesehen,
dessen Außendurchmesser im Wesentlichen dem Innendurchmesser des ersten Elements 19
entspricht. Hierdurch wird beim Einsetzen des dritten Elements in das erste Element
eine Abdichtung der nutförmigen Ausnehmung 21 erreicht, so dass hierdurch ein weiterer
Verdampferkanal 31 gebildet wird.
[0021] Wie in Fig. 1 dargestellt, kann die Außenwandung des dritten topfförmigen Teils 29
einen sich in Fig. 1 nach oben verringernden Durchmesser aufweisen. Mit anderen Worten,
die Außenwandung des dritten Elements 29 entspricht dem Verlauf eines sich nach oben
verjüngenden Kegelabschnitts. In entsprechender Weise ist die Innenwandung des ersten
Elements 19 so ausgebildet, dass sich der Innendurchmesser, wie in Fig. 1 dargestellt,
nach unten vergrößert. Die Tangenten an die Innenwandung des ersten Elements 19 bzw.
an die Außenwandung des dritten Elements 29, die keine radiale Komponente aufweisen,
schließen somit einen relativ geringen Winkel mit der Achse A der Heizkartusche 17
bzw. der Vorrichtung 1 ein, der vorzugsweise im Bereich von 0,1° bis 5° liegt. Hierdurch
lässt sich erreichen, dass beim Einsetzen des dritten, topfförmigen Elements 29 in
das erste Element 19 bereits bei Erzeugung einer geringen axialen Einsetzkraft hohe
radial wirkende Abdichtkräfte zwischen den einander zugewandten Flächen erzeugt werden.
[0022] Selbstverständlich kann das zweite Element 25 in gleicher Weise mit dem ersten Element
verbunden sein. Die Verbindung dieser beiden Elemente kann jedoch auch durch Verkleben,
Aufschrumpfen, Löten, Verschweißen oder dergleichen im Rahmen einer festen, unlösbaren
Verbindung erfolgen. Der Vorteil der zuvor beschriebenen Verbindung des ersten Teils
19 mit dem dritten Teil 29 über entsprechend geneigte Flächen besteht darin, dass
das dritte Element 29 lösbar mit dem ersten Element 19 verbindbar ist. Dient das dritte
Element 29, wie in Fig. 1 dargestellt, zur Aufnahme eines pyrotechnischen Materials
oder einer Thermitmischung 33, so kann das dritte Element 29 nach dem einmaligen Aktivieren
des wärmeenergieerzeugenden Materials 33 damit einfach und kostengünstig gegen einen
neuen Einsatz ausgetauscht werden.
[0023] Das Fixieren der Heizkartusche 17 im Gehäuse 5 erfolgt dadurch, dass die Heizkartusche
mit ihrem unteren Ende in der ringförmigen Erhebung 9a des Bodenteils 9 gehalten ist.
In ihrem oberen Bereich erfolgt die Fixierung der Heizkartusche 17 in gleicher Weise
durch das Deckelteil 11, wobei jeweils der obere Bereich des zweiten Elements 25 bzw.
des dritten Elements 29 in entsprechenden Ausnehmungen bzw. deren Innenwandungen im
Deckelteil 11 gehalten sind. Zur Abdichtung können weitere Dichtelemente 35, 37, 39
zwischen der Innenwandung der ringförmigen Erhebung 9a bzw. der ringförmigen Erhebung
11a und der Außenwandung des zweiten Elements 25 sowie zwischen der Innenwandung einer
Aufnahmeausnehmung für das dritte Element 29 im Deckelteil 11 und der Außenwandung
des dritten Elements 29 vorgesehen sein.
[0024] Ein weiteres ringscheibenförmiges Dichtelement 41 kann zwischen den oberen Stirnseiten
des ersten Elements 19 und des zweiten Elements 25 und der stirnseitigen Innenwandung
des Deckelteils 11 vorgesehen sein. Über dieses Dichtelement 41 beaufschlagt die stirnseitige
Innenwandung des Deckelteils 11 das erste und zweite Element 19, 25 der Heizkartusche
17 in axialer Richtung, so dass die gewünschten radialen Dichtkräfte zwischen der
AuBenwandung des dritten Elements 29 und der Inennwandung des ersten Elements 19 erzeugt
werden. Die Aufnahmeausnehmung für den oberen Bereich des dritten Elements 29 im Deckelteil
11 ist hierzu derart ausgebildet, dass eine Beaufschlagung der oberen stimseitigen
Wandung des dritten Elements 29 allenfalls erst dann erfolgt, wenn das erste Element
19 so weit auf das dritte Element 29 aufgeschoben wurde, dass ausreichend hohe radiale
Dichtkräfte entstanden sind.
[0025] Ein derartiges Verspannen des ersten Elements 19 und des dritten Elements 29 lässt
sich selbstverständlich auch dann erreichen, wenn das dritte Element 29, in axialer
Richtung gesehen, umgekehrt konisch ausgebildet ist. In diesem Fall kann das erste
Element 19 auf dem Bodenteil 9 aufsitzen und das dritte Element 29 mittels des Deckelteils
11 in das erste Element 19 hinein gedrückt werden.
[0026] Im Deckelteil 11 ist des Weiteren ein Elektrodendurchlasselement 43 vorgesehen, über
welches nicht dargestellte Elektroden in das Innere des dritten Elements 29 geführt
sind, wobei die Elektroden so weit in den mit der pyrotechnischen oder Thermitmischung
33 gefüllten Bereich ragen, dass eine Aktivierung bzw. ein Zünden des Materials gewährleistet
ist. Die Elektroden können hierzu über einen in das Material 33 ragenden Heiz oder
Glühdraht verbunden sein, so dass bei Stromfluss durch die Elektroden der Heizdraht
bis zum Glühen erhitzt wird und die pyrotechnische oder Thermitmischung 33 zündet.
Anstelle des Heiz- oder Glühdrahtes kann auch ein Element treten, das bei Stromdurchfluss
ein Plasma erzeugt. Dies eignet sich z.B. für das Zünden einer Thermitmischung. Der
Innenraum des dritten Elements 29 ist in der Regel nicht vollständig mit dem Material
33 gefüllt. Um das Deckelteil 11 vor den Verbrennungsprodukten zu schützen, wird der
mit Material gefüllte Teilbereich des Innenraums durch ein Scheibenelement 45 begrenzt.
Das Element 45 kann beispielsweise durch Einpressen, Einkleben oder Einrasten an der
Innenwandung des dritten Elements 29 fixiert sein. Das Scheibenelement besteht vorzugsweise
aus Stahl oder Kupfer.
[0027] Die untere Stirnseite des dritten Elements 29 ist so ausgebildet, dass der der Achse
A benachbarte Bereich über die seitlichen Bereiche (in Fig. 1 nach unten) hinausragt.
Demzufolge bleibt beim Einsetzen des dritten Elements 29 bzw. der Heizkartusche 17
in das Gehäuse 5 ein Ringraum 47 frei, der eine Verbindung zwischen den Verdampferkanälen
27 und 31 bewirkt. Die nutförmigen Ausnehmungen 27 bzw. 31 sind hierzu so ausgebildet,
dass an der unteren Stirnseite des ersten Elements 19 entsprechende Öffnungen in den
Ringraum 47 münden bzw. beide Ausnehmungen einfach am unteren Ende des Elements 19
auslaufen.
[0028] Wie in Fig. 1 dargestellt, ist im zweiten Element 25 im oberen Bereich der ringförmigen
Ausnehmung 23 bzw. des Verdampferkanals 27 wenigstens eine Zuführöffnung 49 vorgesehen,
die mit dem Element 51 membranartig verschossen ist.
[0029] Auf diese Weise wird nach dem Aktivieren des Wärmeenergie erzeugenden Materials 33
im Inneren des dritten Elements 29 der Heizkartusche 17 die erzeugte Wärmeenergie
über die Wandung des dritten Elements 29 an das erste Element 19 und von diesem über
das zweite Element 25 an das zu verdampfende Fluid 53 übertragen, welches im Ringraum
zwischen der Innenwandung des Wandelements 7 und der Außenwandung des zweiten Elements
25 der Heizkartusche 17 im Gehäuse 5 aufgenommen ist.
[0030] Nach dem Beginn des Zuführens von Wärmeenergie in das Fluid 53 wird dieses zunächst
soweit erwärmt bzw. verdampft, bis der Druck einen vorbestimmten Wert überschreitet,
der das Verschlusselement 51 zum Bersten bringt. Anschließend tritt das Fluid 53,
bzw. ein entsprechend nasser Dampf oder ein Gemisch hieraus über die Zuführöffnung
49 in den Verdampferkanal 27 ein. Beim Durchlaufen des Verdampferkanals 27 wird das
Fluid weiter erhitzt bzw. weiter verdampft. Nachdem der wendelförmig verlaufende Verdampferkanal
27 durchlaufen ist, tritt das Fluid/Dampfgemisch bzw. ein noch relativ nasser Dampf
in die untere Öffnung des Verdampferkanals 31 ein.
[0031] An dieser Stelle sei erwähnt, dass zwischen der bodenseitigen Stirnwandung des dritten
Elements 29 und der ihr zugewandten Fläche des Bodenteils 9 selbstverständlich ein
Dicht- bzw. Wärmedämmmaterial 55, beispielsweise in Form einer Dichtscheibe, vorgesehen
sein kann.
[0032] Sowohl der Verdampferkanal 27 zwischen der Zuführöffnung 49 und der bodenseitigen
Austrittsöffnung einen konstanten Kanalquerschnitt aufweist, ist der Verdampferkanal
31 so ausgebildet, dass sein Kanalquerschnitt in Richtung von seiner bodenseitigen
Zuführöffnung zur Austrittsöffnung, welche mit einer Austrittsöffnung 57 im Deckelteil
11 verbunden ist, einen sich kontinuierlich erweiternden Querschnitt aufweist. Hierdurch
wird erreicht, dass mit einem immer vollständiger werdenden Verdampfungszustand des
Fluids 53 dessen erhöhtem Volumenbedarf Rechnung getragen wird. Ein Verdichtungsstoß,
der quasi zu einer "Verstopfung" des Verdampferkanals 31 führen würde, wird auf diese
Weise sicher vermieden. Der Kanalquerschnitt ist dabei vorzugsweise so gewählt, dass
an jedem Punkt des Kanals 31 (über seine Länge gesehen) der Kanalquerschnitt in einem
differentiellen Längenelement so gewählt ist, dass das differentielle Volumen dem
Volumen des darin enthaltenen verdampften Fluids bei der jeweiligen Temperatur und
dem jeweiligen Druck angepasst ist.
[0033] Selbstverständlich könnte auch bereits der Verdampferkanal 27 mit einem sich erweiternden
Querschnitt ausgebildet sein.
[0034] Durch die Ausbildung jeweils eines Verdampfungskanals sowohl an der Innenwandung
bzw. Außenwandung des ersten Elements 19 ergibt sich der Vorteil eines ausreichend
langen Verdampfungskanals (mit entsprechend großer Öberfläche für den Wärmeübergang)
bei gleichzeitig geringer Bauhöhe. Zudem kann die Zuführöffnung 49 in einem Bereich
gewählt werden, der bei einer unvollständigen Füllung des Ringraums mit dem zu verdampfenden
Fluid 53 oberhalb des Flüssigkeitspegels liegt. Dies gilt zumindest bei einer Verwendung
der Vorrichtung 1 in der in Fig. 1 dargestellten aufrechten Stellung. Der unmittelbare
Eintritt von nicht verdampften Fluid 53 in den Verdampferkanal 27 wird somit vermieden.
[0035] Fig. 2 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Vorrichtung zur Verdampfung eines
Fluids, welche im Wesentlichen lediglich als Heizkartusche, ähnlich der Heizkartusche
17 nach Fig. 1 ausgebildet ist. Die in Fig. 2 dargestellte Vorrichtung 100 weist ein
Gehäuse 102 auf, welches ein Wandteil 104, ein darin eingreifendes topfförmiges Teil
106 und ein Deckelteil 108 umfasst. Das topfförmige Teil 106 weist in seiner Außenwandung
eine wendelförmig verlaufende nutförmige Ausnehmung 110 auf, die entlang ihres Verlaufs
in zwei Bereiche mit unterschiedlichem Querschnitt gegliedert ist.
[0036] Die Außenwandung des topfförmigen Teils 106 wirkt wiederum mit der Innenwandung eines
darauf aufgeschobenen Wandteils 104 andichtend zusammen, so dass ein entsprechend
dem Verlauf der nutförmigen Ausnehmung 110 ausgebildeter, dichter Verdampferkanal
112 entsteht. Im Bodenbereich des topfförmigen Teils 106 ist eine radial verlaufende
Zuführöffnung 114 ausgebildet, welche mit dem Verdampferkanal 112 bzw. dessen erstem
Abschnitt mit geringerem Querschnitt verbunden ist. Im oberen Bereich der Wandung
des topfförmigen Teils 106 mündet der Verdampferkanal 112 in einen Ringraum 116, der
mit mehreren Austrittsöffnungen 118 verbunden ist, die im Deckelteil 108 ausgebildet
sind. Das Deckelteil 108 ist dichtend mit dem Wandteil 104 und dem topfförmigen Teil
106 verbunden. Zur Abdichtung können Dichtelemente 120, 122 zwischen einer Außenwandung
des Deckelteils 108 und der Innenwandung des Wandteils 104 bzw. einer Außenwandung
eines in das topfförmige Teil 106 eingreifenden Bereichs des Wandteils 104 und der
Innenwandung des topfförmigen Teils 106 vorgesehen sein. In gleicher Weise kann das
Wandteil 104 in seinem unteren Bereich mittels eines weiteren Dichtelements 124, welches
zwischen der Innenwandung des Wandteils 104 und der Außenwandung des topfförmigen
Teils 106 vorgesehen ist, abdichtend mit dem topfförmigen Teil 106 verbunden sein.
Ebenso wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 ist ein durch ein Schutzelement 126
begrenzter Teil des Innenraums des topfförmigen Teils 106 mit einem aktivierbaren,
wärmeerzeugendem Material 35, beispielsweise einer pyrotechnischen oder Thermitmischung
gefüllt. Es sind wiederum zwei Elektroden 128 (in nicht dargestellter Weise abdichtend)
durch das Deckelteil 108 geführt und mit einer Aktivierungseinrichtung 130 für das
Aktivieren des wärmeenergieerzeugenden Materials 35 verbunden. Im einfachsten Fall
kann es sich bei der Aktivierungseinrichtung 130 um einen Heizdraht handeln.
[0037] Selbstverständlich kann die in Figur 2 dargestellte Vorrichtung 100 auch als Heizkartusche
in einer Vorrichtung ähnlich der Vorrichtung 1 in Fig. 1 Verwendung finden. Hierzu
könnte beispielsweise die Zuführöffnung 114 entsprechend verdämmt werden, so dass
das zu verdampfende Fluid erst bei Überschreiten eines vorbestimmten Drucks nach dem
Bersten des Verschlusselements in den Verdampferkanal 112 eintritt. Der Zuführöffnung
114 kann das zu verdampfende Fluid jedoch auf beliebige andere Weise, beispielsweise
aus einem externen Vorratsbehälter, mit einem entsprechenden Druck zugeführt werden.
[0038] In umgekehrter Weise kann selbstverständlich auch die Inennwandung des dritten Elements
29 der Ausführungsform in Fig. 1 mit einer in Fig. 2 dargestellten Struktur 132 versehen
sein, welche die Oberfläche des betreffenden Elements zur Verbesserung des Wärmeübergangs
vergrößert. Beispielsweise kann die Struktur 132 Rippen in der Innenwandung des betreffenden
Elements 29 bzw. 106 aufweisen.
[0039] Fig. 3 zeigt in perspektivischer Darstellung das topfförmige Element 106, wobei die
beiden Bereiche der ringförmigen Nut 110, die einen jeweils verschiedenen Querschnitt
aufweisen und den Verdampferkanal 112 definieren, besser erkennbar sind. Der in Fig.
3 dargestellte untere Bereich geht von einer ringförmigen Ausnehmung 134 aus, die,
wie in Fig. 2 dargestellt, mit einer radialen Zuführöffnung 114 verbunden ist. Die
Verbindung des ersten Bereichs der nutförmigen Ausnehmung 110 mit geringerem Querschnitt
mit dem zweiten Bereich mit größerem Querschnitt erfolgt wiederum über einen ringförmigen
Bereich 136.
[0040] Die ringförmigen Bereiche 134 und 136 sind im Wesentlichen zur Erleichterung des
Fertigungsprozesses vorgesehen.
[0041] Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform eines topfförmigen Elements 106, wobei
die ringförmige Ausnehmung 110 jedoch mit einem sich kontinuierlich vergrößernden
Querschnitt ausgebildet ist. Diese Variante stellt, physikalisch betrachtet, selbstverständlich
die bessere Wahl dar, da der Öffnungsquerschnitt des entstehenden Verdampferkanals
an jedem Punkt seiner (gewendelten) Länge dem betreffenden differentiellen Volumen
des Dampfs angepasst werden kann.
[0042] Abschließend sei darauf hingewiesen, dass selbstverständlich sämtliche Merkmale,
die vorstehend nur in Verbindung mit der einen oder anderen Ausführungsform beschrieben
sind, soweit sinnvoll, auch bei der jeweils anderen Ausführungsform einsetzbar sind.
[0043] In beiden Fällen kann anstelle eines wärmeerzeugenden Materials, wie einer pyrotechnischen
oder Thermitmischung auch ein rein wärmespeicherndes Material (oder auch eine Kombination
aus beiden Möglichkeiten) eingesetzt werden. Im Fall eines rein wärmespeichernden
Materials ist es erforderlich, extern Energie zuzuführen. Beispielsweise könnte im
Inneren oder auch extern eine Heizvorrichtung vorgesehen sein, die Wärmeenergie in
das wärmespeichernde Material einbringt.
1. Vorrichtung zur Verdampfung eines Fluids, insbesondere eines Nebel- oder Löschfluids,
a) mit einem Verdampferkörper, in welchem wenigstens ein Verdampferkanal ausgebildet
ist, wobei dem Verdampferkanal über eine Zuführöffnung das Fluid oder ein bereits
teilweise verdampftes Fluid in Form von nassem Dampf oder ein Gemisch hieraus zuführbar
ist und wobei das im Wesentlichen vollständig verdampfte Fluid aus einer Austrittsöffnung
entweicht,
dadurch gekennzeichnet,
b) dass der Querschnitt des Verdampferkanals von der Zuführöffnung in Richtung der
Austrittsöffnung sich erweiternd ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdampferkanal mehrere Bereiche mit jeweils konstantem Querschnitt aufweist,
wobei der Querschnitt der Bereiche in Richtung auf die Austrittsöffnung zunimmt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdampferkanal einen oder mehrere Bereiche mit jeweils sich kontinuierlich vergrößerndem
Querschnitt aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehendem Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdampferkörper ein erstes Element umfasst, in dessen Innen- und/oder Außenwandung
wenigstens eine nutförmig Ausnehmung zur Bildung des wenigstens einen Verdampfungskanals
vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Element als Hohlelement, vorzugsweise als Hohlzylinder, ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdampfungskörper wenigstens ein zweites Element umfasst, welches eine Wandung
aufweist, die mit der Innenwandung oder mit der Außenwandung des ersten Hohlelements
im Sinne einer Abdichtung der wenigstens einen nutförmigen Ausnehmung zur Bildung
des wenigstens einen Verdampferkanals zusammenwirkt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweils zusammenwirkenden Wandungen des ersten und zweiten Elements einen vorbestimmten
geringen Winkel mit der Längsachse einschließen, vorzugsweise im Bereich von 0,1°
bis 5°.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar angrenzend an die innere oder äußere Wandung des Verdampferkörpers eine
wärmeerzeugende und/oder wärmespeichernde Einrichtung vorgesehen ist, wobei ein gut
wärmeleitender Übergang von der wärmeerzeugenden und/oder wärmespeichernden Einrichtung
zum Verdampferkörper ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die wärmeerzeugende und/oder wärmespeichernde Einrichtung als pyrotechnische Heizeinrichtung
ausgebildet ist, welche eine pyrotechnische Heizmischung oder eine Thermitmischung
umfasst.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die wärmeerzeugende und/oder wärmespeichernde Einrichtung ein wärmespeicherndes Medium
umfasst, vorzugsweise eine Salzlösung, ein Öl oder ein bei Raumtemperatur fester,
durch Energiezufuhr verflüssigbares, beispielsweise metallisches Wärmespeichermedium.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die wärmeerzeugende und/oder wärmespeichernde Einrichtung innerhalb des Verdampferkörpers
angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdampferkörper und die wärmeerzeugende und/oder wärmespeichernde Einrichtung
als integrierte Kartusche ausgebildet sind, wobei der Verdampferkörper gleichzeitig
als Behälter zur Aufnahme des wärmeerzeugenden und/oder wärmespeichernden Medium ausgebildet
ist.
1. Dispositif de vaporisation d'un fluide, notamment d'un fluide de pulvérisation ou
d'extinction,
a) comprenant un corps de vaporisateur, dans lequel est formé au moins un canal de
vaporisateur, le fluide ou un fluide déjà en partie vaporisé sous forme de vapeur
humide ou un mélange de ceux-ci pouvant être amené au canal vaporisateur par l'intermédiaire
d'un orifice d'amenée et le fluide sensiblement entièrement vaporisé s'échappant d'un
orifice de sortie,
caractérisé en ce que
b) la section transversale du canal vaporisateur est conçue en s'élargissant de l'orifice
d'amenée en direction de l'orifice de sortie.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le canal vaporisateur comprend plusieurs zones présentant chacune une section transversale
constante, la section transversale des zones croissant en direction de l'orifice de
sortie.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le canal vaporisateur comprend une ou plusieurs zone(s) présentant chacune une section
transversale augmentant de façon continue.
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps de vaporisateur comporte un premier élément, dans la paroi intérieure et/ou
extérieure duquel est prévu au moins un évidement en forme de rainure pour former
le au moins un canal de vaporisation.
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que le premier élément est conçu comme un élément creux, de préférence comme un cylindre
creux.
6. Dispositif selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que le corps de vaporisation comporte au moins un second élément, lequel comprend une
paroi, qui coopère avec la paroi intérieure ou avec la paroi extérieure du premier
élément creux au sens d'une étanchéification du au moins un évidement en forme de
rainure pour former le au moins un canal vaporisateur.
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que les parois respectivement coopérantes des premier et second éléments forment avec
l'axe longitudinal un petit angle prédéfini, de préférence dans la plage de 0,1° à
5°.
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu de façon directement adjacente à la paroi intérieure ou extérieure du
corps de vaporisateur un système calorifique et/ou accumulant la chaleur, un passage
thermoconducteur de bonne qualité étant formé entre le système calorifique et/ou accumulant
la chaleur et le corps vaporisateur.
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que le système calorifique et/ou accumulant la chaleur est conçu comme une batterie chauffante
pyrotechnique, laquelle comporte un mélange chauffant pyrotechnique ou un mélange
aluminothermique.
10. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que le système calorifique et/ou accumulant la chaleur comporte un milieu accumulant
la chaleur, de préférence une solution salée, une huile ou un milieu accumulant la
chaleur par exemple métallique, solide à température ambiante, pouvant être liquéfié
par une amenée de chaleur.
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que le système calorifique et/ou accumulant la chaleur est disposé à l'intérieur du corps
de vaporisateur.
12. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 8 à 11, caractérisé en ce que le corps de vaporisateur et le système calorifique et/ou accumulant la chaleur sont
conçus comme une cartouche intégrée, le corps de vaporisateur étant conçu simultanément
comme un récipient destiné à recevoir le milieu calorifique et/ou accumulant la chaleur.
1. A device for vaporizing a fluid, in particular a fogging fluid or an extinguishing
fluid,
a) with a vaporizing unit in which at least one vaporizing channel is incorporated,
wherein the fluid or an already partially vaporized fluid in the form of wet vapour
or a mixture of these can be passed to the vaporizing channel via an inlet opening
and wherein the substantially fully vaporized fluid is discharged from an outlet opening,
characterised in that
b) the cross-section of the vaporizing channel is designed to become wider in the
direction from the inlet opening towards the discharge opening.
2. A device according to Claim 1, characterised in that the vaporizing channel has several regions, each with a constant cross-section, wherein
the cross-sections of the regions increase in the direction towards the discharge
opening.
3. A device according to Claim 1 or 2, characterised in that the vaporizing channel has one or more regions, each with a continuously increasing
cross-section.
4. A device according to one of the preceding Claims, characterised in that the vaporizing unit contains a first element, in the internal and/or external wall
of which is provided at least one groove-shaped recess in order to form the at least
one vaporizing channel.
5. A device according to Claim 4, characterised in that the first element is designed as a hollow element, preferably as a hollow cylinder.
6. A device according to Claim 4 or 5, characterised in that the vaporizing unit contains at least a second element which has a wall which acts
together with the internal wall or with the external wall of the first hollow element
in the context of a seal for the at least one groove-shaped recess in order to form
the at least one vaporizing channel.
7. A device according to Claim 6, characterised in that each of the walls of the first and second elements which act together make a predetermined
small angle with the longitudinal axis, preferably in the region of 0.1º to 5º.
8. A device according to one of the preceding Claims, characterised in that a heat-producing and/or heat-storing facility is provided directly adjacent to the
internal or external wall of the vaporizing unit, wherein efficient transfer by conduction
of heat from the heat-producing and/or heat-storing device to the vaporizing unit
is developed.
9. A device according to Claim 8, characterised in that the heat-producing and/or heat-storing facility is designed as a pyrotechnic heating
facility which contains a pyrotechnic heating mixture or a thermite mixture.
10. A device according to Claim 8, characterised in that the heat-producing and/or heat-storing facility contains a heat-storage medium, preferably
a salt solution, an oil or a, for example metallic, heat-storage medium which is solid
at room temperature and can be liquefied by the introduction of energy.
11. A device according to one of Claims 8 to 10, characterised in that the heat-producing and/or heat-storing facility is located inside the vaporizing
unit.
12. A device according to one of Claims 8 to 11, characterised in that the vaporizing unit and the heat-producing and/or heat-storing facility are designed
as an integrated cartridge, wherein the vaporizing unit is simultaneously designed
as a container to hold the heat-producing and/or heat-storing medium.