[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung zur leistungs- und energieoptimierten
Regelung der Zufuhrmenge des einer aus mehreren Aggregaten bestehenden Sand- und Kiesaufbereitungsanlage
zwecks Aufbereitung zugeführten Materials schwankender Beschaffenheit, wobei die Belastung
wenigstens zweier Aggregate von der Beschaffenheit des zugeführten Materials abhängt
und wobei die Belastung zumindest derjenigen Aggregate, deren Belastung von der Beschaffenheit
des zugeführten Materials abhängt, kontinuierlich durch Erfassung eines die Belastung
des jeweiligen Aggregats repräsentierenden Meßwertes gemessen wird.
[0002] Ein solches Verfahren und eine entsprechende Anordnung sind aus dem
deutschen Patent DE 100 31 883 C2 bekannt. Das dort beschriebene Verfahren und die entsprechende Anordnung haben sich
in der Praxis überaus bewährt. Sie haben zu großen Leistungssteigerungen bei Sand-
und Kiesaufbereitungsanlagen geführt.
[0003] Weiter ist es bei Sand- und Kiesaufbereitungsanlagen bekannt, die Belastung einzelner
Aggregate zu messen und über entsprechende Regler oder Grenzwertgeber z.B. die Drehzahl
zu verringern oder zu erhöhen und/oder den Materialstrom zu- oder abzuschalten.
[0004] Bei Anlagen der eingangs genannten Art besteht das Problem, daß die Beschaffenheit
der der jeweiligen Anlage zugeführten und dort verarbeiteten, bearbeiteten oder aufbereiteten
Stoffe, Roh- und Fertigprodukte und Materialien (wobei Stoffe, Roh- und Fertigprodukte
und Materialien im folgenden allgemein mit dem Begriff Materialien bezeichnet werden)
schwankt, was eine unterschiedliche Belastung zumindest bestimmter Aggregate solcher
Anlagen nach sich zieht.
[0005] Um Überlastungen zu vermeiden wird deshalb bei den meisten Anlagen so verfahren,
daß grundsätzlich nie die bei optimaler Beschaffenheit des zugeführten Materials maximal
zuführbare Menge zugeführt wird, sondern nur eine um einen anlagenabhängigen Sicherheitsfaktor
reduzierte Menge. Beispielsweise ist es bei Sand- und Kiesaufbereitungsanlagen üblich,
statt der bei optimaler Zusammensetzung des Rohkieses maximal aufbereitbaren Menge
von z.B. 100 t pro Stunde der Anlage lediglich 75 t pro Stunde zuzuführen, da die
exakte Zusammensetzung des Rohkieses nicht bekannt ist und z.B. die Belastung der
Vorwäsche stark davon abhängt, ob der Rohkies wenig oder viel Sand enthält.
[0006] Dagegen erlaubt es das aus dem genannten
deutschen Patent DE 100 31 883 C2 bekannte Verfahren, die Zufuhrmenge des einer Anlage der eingangs genannten Art zugeführten
Materials so zu regeln, daß die Auslastung der Anlage bei gleichbleibender Qualität
der aufbereiteten Produkte bei einem kontinuierlichen Materialstrom optimiert ist.
[0007] Dabei beruht die in dem genannten deutschen Patent angegebene Lösung auf dem Grundgedanken,
die Stromaufnahme der jeweiligen Aggregate zu messen, daraus anhand einer aggregatspezifischen,
mehr oder weniger willkürlichen linearen Kennlinie eine relative Auslastung jedes
Aggregats festzulegen und dann, wenn die Auslastung bestimmter Aggregate einen vorgegebenen
Grenzwert noch nicht erreicht hat und es die Auslastung der dem jeweiligen Aggregat
vor- oder nachgeschalteten Aggregate zuläßt, die Zufuhrmenge des der Anlage zugeführten
Materials zu erhöhen.
[0008] So werden z.B. bei einem Antrieb mit 100 Ampere Nennstrom dem Nullpunkt bei 0 Ampere
der Maschinenauslastungswert 0% zugeordnet und eine einzige Auslastung, z.B. die100%-Auslastung,
gemessen. Lag diese 100%-Auslastung bei z.B. 85 Ampere, so wurden den Werten zwischen
0 und 85 Ampere rein linear prozentuale Maschinenauslastungswerte zugeordnet. Dies
bedeutet aber, daß die tatsächliche Auslastung eines Aggregats nur nach ihrem Maximum
bestimmt werden kann (siehe hierzu Fig. 2).
[0009] Zudem erlauben es das aus dem genannten deutschen Patent bekannte Verfahren und die
entsprechende Anordnung lediglich, die Materialbeschickung der Aufbereitungsanlage
in Abhängigkeit der Maschinenauslastungswerte bei gleichbleibender Qualität der produzierten
Materialien zu regeln. Der Energieverbrauch wird bei der bekannten Regelung der Zufuhrmenge
nicht berücksichtigt.
[0010] Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, das bekannte Verfahren
und System zu verbessern.
[0011] Zur Verbesserung wird ein Verfahren zur leistungs- und energieoptimierten Regelung
der Zufuhrmenge des einer aus mehreren Aggregaten bestehenden Sand- und Kiesaufbereitungsanlage
zwecks Aufbereitung zugeführten Materials schwankender Beschaffenheit, wobei die Belastung
wenigstens eines Aggregats von der Beschaffenheit des zugeführten Materials abhängt,
wobei kontinuierlich oder diskontinuierlich zumindest ein die Belastung des wenigstens
einen Aggregats, dessen Belastung von der Beschaffenheit des zugeführten Materials
abhängt, repräsentierender Meßwert (Belastungswert) gemessen wird und wobei aus dem
Belastungswert kontinuierlich oder diskontinuierlich eine variable, ein vorgebbares
Optimalitätskriterium erfüllende Sollzufuhrmenge ermittelt wird, an die die tatsächlich
zugeführte Zufuhrmenge (lstzufuhrmenge) unter Berücksichtigung vorgebbarer Randbedingungen
automatisch angeglichen wird, vorgeschlagen, bei welchem die Ermittlung der Sollzufuhrmenge
unter Berücksichtigung einer zuvor ermittelten, nicht-linearen Beziehung zwischen
den jeweiligen Belastungswerten und der relativen (prozentualen) Auslastung des oder
derjenigen Aggregate, deren Belastung von der Beschaffenheit des zugeführten Materials
abhängt, erfolgt.
[0012] Weiter wird in dem Verfahren zur leistungs- und energieoptimierten Regelung der Zufuhrmenge
des einer aus mehreren Aggregaten bestehenden Sand- und Kiesaufbereitungsanlage zwecks
Aufbereitung zugeführten Materials schwankender Beschaffenheit, wobei die Belastung
wenigstens eines Aggregats von der Beschaffenheit des zugeführten Materials abhängt,
wobei kontinuierlich oder diskontinuierlich zumindest ein die Belastung des wenigstens
einen Aggregats, dessen Belastung von der Beschaffenheit des zugeführten Materials
abhängt, repräsentierender Meßwert (Belastungswert) gemessen wird und wobei aus dem
Belastungswert kontinuierlich oder diskontinuierlich eine variable, ein vorgebbares
Optimalitätskriterium erfüllende Sollzufuhrmenge ermittelt wird, an die die tatsächlich
zugeführte Zufuhrmenge (Istzufuhrmenge) unter Berücksichtigung vorgebbarer Randbedingungen
automatisch angeglichen wird, vorgeschlagen, daß die Gesamtenergieaufnahme (womit
hier die von den Stromlieferanten bei der Abrechnung berücksichtigte Wirkleistung
gemeint ist) der Anlage gemessen wird und die Ermittlung der Sollzufuhrmenge unter
Berücksichtigung der Gesamtenergieaufnahme der Anlage erfolgt. Dieses Verfahren kann
vorteilhaft so durchgeführt werden, daß die Gesamtenergieaufnahme über die Messung
der elektrischen Phasenströme und die Messung der elektrischen Spannung erfaßt wird.
[0013] Bei einer bevorzugten Durchführungsform der Verfahren ist vorgesehen, daß zur Ermittlung
der Sollzufuhrmenge eine automatisch abfragbare Tabelle in einem elektronischen Speichermedium
abgefragt wird, in welchem eine nicht-lineare Beziehung zwischen den meßbaren Belastungswerten
eines Aggregats und der relativen Auslastung des jeweiligen Aggregats hinterlegt ist.
[0014] Alternativ oder zusätzlich kann zur Ermittlung der Sollzufuhrmenge die relative Auslastung
eines Aggregats durch Einsetzen des jeweiligen Belastungswertes in eine durch eine
Anzahl von Messungen ermittelte, in einem automatisch abfragbaren elektronischen Speichermedium
hinterlegte nicht-lineare mathematische Formel automatisch ermittelt werden.
[0015] Als der die Belastung eines Aggregats repräsentierende Belastungswert kann z.B. die
elektrische Stromaufnahme des jeweiligen Aggregats oder die Drehzahl eines das jeweilige
Aggregat antreibenden Motors gemessen werden.
[0016] Hängt die Belastung mehrerer Aggregate von der Beschaffenheit des zugeführten Materials
ab, so können zunächst die Belastungen verschiedener Aggregate repräsentierende Eingangssignale
erfaßt, auf einen einheitlichen Wertebereich normiert und zusammengefaßt werden, worauf
sodann ein Regelwert ermittelt und schließlich in Ausgangssignale zur Regelung einer
die Zufuhrmenge dosierenden Dosiereinrichtung umgesetzt wird.
[0017] In anordnungsmäßiger Hinsicht wird die genannte Aufgabe gelöst von einer Anordnung
zur leistungs- und/oder energieoptimierten Regelung der Zufuhrmenge des einer aus
mehreren Aggregaten bestehenden Sand- und Kiesaufbereitungsanlage zwecks Aufbereitung
zugeführten Materials schwankender Beschaffenheit, wobei die Belastung wenigstens
eines Aggregats von der Beschaffenheit des zugeführten Materials abhängt, wobei die
Anordnung Mittel zur Messung zumindest eines die Belastung des wenigstens einen Aggregats,
dessen Belastung von der Beschaffenheit des zugeführten Materials abhängt, repräsentierenden
Meßwertes (Belastungswert) und eine Regeleinrichtung zur Ermittlung einer variablen,
ein vorgebbares Optimalitätskriterium erfüllenden Sollzufuhrmenge aus dem gemessenen
Belastungswert und zur Erzeugung von Regelsignalen zur Anpassung der tatsächlich zugeführten
Zufuhrmenge (lstzufuhrmenge) an die variable Sollzufuhrmenge unter Berücksichtigung
vorgebbarer Randbedingungen umfaßt, wobei die Regeleinrichtung so ausgebildet ist,
daß zur Ermittlung der Sollzufuhrmenge eine zuvor ermittelte, nicht-lineare Beziehung
zwischen den jeweiligen Belastungswerten und der relativen (prozentualen) Auslastung
des oder derjenigen Aggregate, deren Belastung von der Beschaffenheit des zugeführten
Materials abhängt, berücksichtigbar ist.
[0018] Weiter wird die Aufgabe gelöst von der Anordnung zur leistungs- und energieoptimierten
Regelung der Zufuhrmenge des einer aus mehreren Aggregaten bestehenden Sand- und Kiesaufbereitungsanlage
zwecks Aufbereitung zugeführten Materials schwankender Beschaffenheit, wobei die Belastung
wenigstens eines Aggregats von der Beschaffenheit des zugeführten Materials abhängt,
wobei die Anordnung Mittel zur Messung zumindest eines die Belastung des wenigstens
einen Aggregats, dessen Belastung von der Beschaffenheit des zugeführten Materials
abhängt, repräsentierenden Meßwertes (Belastungswert) und eine Regeleinrichtung zur
Ermittlung einer variablen, ein vorgebbares Optimalitätskriterium erfüllenden Sollzufuhrmenge
aus dem gemessenen Belastungswert und zur Erzeugung von Regelsignalen zur Anpassung
der tatsächlich zugeführten Zufuhrmenge (Istzufuhrmenge) an die variable Sollzufuhrmenge
unter Berücksichtigung vorgebbarer Randbedingungen umfaßt, wobei Mittel zur Messung
der elektrischen Phasenströme und der Messung der elektrischen Spannung aller laufenden
Aggregate der Anlage vorgesehen sind und die Regeleinrichtung so ausgebildet ist,
daß zur Ermittlung der Sollzufuhrmenge aus den elektrischen Phasenströmen und der
elektrischen Spannung aller laufenden Aggregate der Anlage ermittelten Wirkleistung
berücksichtigbar ist.
[0019] In vorteilhafter Weiterbildung können die Anordnungen ein automatisch abfragbares
elektronisches Speichermedium umfassen, in welchem eine eine automatische Berechnung
erlaubende, durch eine Anzahl von Messungen ermittelte, nicht-lineare mathematische
Formel zur Ermittlung der relativen (prozentualen) Auslastung des oder derjenigen
Aggregate, deren Belastung von der Beschaffenheit des zugeführten Materials abhängt,
aus den jeweiligen Belastungswerten und/oder eine automatisch abfragbare Tabelle,
in welcher meßbaren Belastungswerten eines Aggregats relative Auslastungen des jeweiligen
Aggregats zugeordnet sind, hinterlegt ist.
[0020] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der rein beispielhaften
und nicht-beschränkenden Beschreibung des Einsatzes eines erfindungsgemäßen Verfahrens
und der Anwendung einer erfindungsgemäßen Anordnung bei einer Kiesaufbereitungsanlage
in Verbindung mit der Zeichnung.
[0021] In der Figur 1 ist schematisch eine in ihrer Gesamtheit mit 10 bezeichnete Sand-
und Kiesaufbereitungsanlage gezeigt, bei welcher mittels mehrerer Dosierkombinationen
12, 14, 16, 18 und 20 über einen Tunnelabzug 22 Kies aus einer Rohkieshalde 24 abgezogen
und über ein Steigband 26 einem Eindeckersieb 28 zwecks Vorwäsche zugeführt wird.
[0022] In der Vorwäsche werden Sand und Körnung getrennt. Der Sand wird über eine Rohrleitung
30 zu einem Schöpfrad 36 befördert von wo aus er auf ein Förderband 38 gehoben wird,
welches ihn schließlich zur Sandhalde 40 transportiert. Überschüssiger Schlamm wird
einem Schlammteich 34 zugeführt.
[0023] Die Körnung wird von der Vorwäsche wahlweise entweder direkt zu einem Dreideckersieb
42, oder zunächst zu einer Schwertwäsche 44 geleitet, von wo aus sie ebenfalls zu
dem Dreideckersieb 42 gelangt. In der Schwertwäsche 44, im Dreideckersieb 42 und im
Eindeckersieb 28 kann das zu klassierende Material mit Wasser aus einem Reservoir
32 bebraust werden. Mittels des Dreideckersiebs 42 wird die Körnung in die üblichen
drei Qualitätsstufen klassiert und über entsprechende Förderbänder 46, 48 und 50 zu
den Kieshalden 52, 54 und 56 für Gesteinstrümmer mit unterschiedlichen Durchmesserbereichen
transportiert.
[0024] Wie in Fig. 1 angedeutet, kann es sein, daß im Beispiel A) die Auslastung des Aggregates
42 bei 20%, die Auslastung des Aggregates 30 bei 80% liegt. Diese Auslastungswerte
können z.B. einer Gesamtenergieaufnahme von 170 kW entsprechen. Es kann nun vorgegeben
werden, daß die Gesamtenergieaufnahme (regelungstechnisch auch als Energieeintrag
bezeichnet) maximal 180 kW betragen kann. Dies bedeutet dann, daß im Fall A) der Anlage
mehr Material zugeführt werden kann.
[0025] Im Fall B) liegt die Auslastung des Aggregat 42 bei z.B. 30%, die Auslastung des
Aggregats 30 bei 70%. Diese Auslastungswerte können aber bereits der vordefinierten
Maximalleistung von 180 kW entsprechen, so daß dann die Abgabemenge nicht erhöht würde.
[0026] Dabei sei darauf hingewiesen, daß sich die prozentualen Auslastungswerte im Beispiel
rein zufällig zu 100% addieren, daß aber die Auslastung des Aggregats 42 nur mittelbar
mit der Auslastung des Aggregats 30 zusammenhängt. Insbesondere können - bei entsprechender
Zusammensetzung des Materials - theoretisch beide Aggregate jeweils zu 100% ausgelastet
sein.
[0027] Die Erfindung erlaubt es nun, Zwischenmeßwerte einem Maschinenauslastungswert zuzuordnen
und somit die Maschinenauslastung auch in den unteren Bereichen besser zu erfassen
(vgl. Fig. 3 und Fig. 4). Damit wird nun auch die Leerlaufbelastung berücksichtigt.
Über einen Nullabgleich kann der Leerlaufstrom mit einer Maschinenauslastung von 0%
gleich gesetzt werden.
[0028] Über ein Eingangsmodul (Modul "Energie" - vgl. Fig. 5) kann der gesamte Energieeintrag
über die Messung der elektrischen Phasenströme und die Messung der elektrischen Spannung
erfaßt werden. Das bislang bekannte Verfahren und System erlaubt nur die maximale
Materialbeschickung der Aufbereitungsanlage in Abhängigkeit der Maschinenauslastungswerte
bei gleichbleibender Qualität der produzierten Materialien. Dank des den Energieeintrag
aufnehmenden Moduls kann die Anlagenleistung nun auch energieoptimiert gefahren werden.
Die so ermittelte Wirkleistung kann auf einen Anlagenauslastungswert zwischen 0 und
100% umgesetzt werden. Damit kann die Aufgabeleistung sich nach dem Energieeintrag
regeln. Über ein Signal eines Energieversorgungsunternehmens kann automatisch die
Aufnahmeleistung gedrosselt und wieder freigegeben werden, so daß die Stromkosten
minimiert werden.
[0029] In der Figur 5 das Prinzip der erfindungsgemäßen Regeleinrichtung gezeigt: die mittels
an sich bekannter und hier nicht weiter gezeigter Meßwertaufnehmer gemessenen Belastungswerte
von Steigband, Eindeckersieb, Schöpfrad, Schwertwäsche, Dreideckersieb und Steigband
gemessenen Belastungen sowie die Gesamtenergieaufnahme der Anlage (Modul "Energie")
werden der Regeleinrichtung als Eingangsgrößen zugeleitet, welche daraus Regelsignale
zur Regelung der verschiedenen angeschlossenen Dosierkombinationen erzeugt.
[0030] Die gezeigte Regeleinrichtung arbeitet wie folgt: Mit Hilfe diverser in der gesamten
Anlage verteilter Meßwertaufnehmer wird die Belastung einzelner Anlagenteile erfaßt.
Im gezeigten Beispielkieswerk sind alle Antriebe mit einer Strommessung ausgerüstet,
so daß die Belastungswerte jedes Aggregats erfaßt werden. Maßgeblich zur Beurteilung
der Auslastung der Aufbereitungsanlage sind hierbei lediglich folgende Antriebe: Steigband
zur Aufbereitungsanlage, Eindeckersieb, Schöpfrad, Schwertwäsche, Dreideckersieb und
Sandband.
[0031] Wichtig hierbei ist eine Normierung der Eingangsgrößen. 100% Auslastung der Maschine
ist nicht gleichbedeutend mit 100% Strombelastung. Die optimale Leistung der einzelnen
Aggregate kann schon bei 60 - 70% der Stromaufnahme erreicht sein. Also werden die
Eingangsmeßgröße der Maschinen auf 100% Maschinenauslastung normiert und zum Regler
übertragen. Weiterhin ist zu beachten, daß die Erhöhung der Aufgabeleistung zeitlich
verzögert ihre Auswirkung zeigt. Dementsprechend weißt die Erfindung zwei einstellbare
Zeitverhalten für die Verringerung und für die Erhöhung der Aufgabeleistung auf. Um
kurzzeitige Meßwertschwankungen auszublenden ist jeder Eingang mit einem Dämpfungsglied
versehen.
[0032] Durch Auswertung digitaler Signale aus der Anlagensteuerung kann die Auswertung der
einzelnen Eingänge in der Eingangsstufe gezielt an- und abgeschaltet werden, damit
nur die relevanten Meßwerte in der Regelstufe Berücksichtigung finden.
[0033] In der Eingangsstufe werden die unterschiedlichen Meßgrößen auf einen einheitlichen
Meßbereich normiert. Hierzu kann bei Bedarf jeder einzelne Meßwert invertiert werden,
um unterschiedlichsten Meßwertaufnehmern gerecht zu werden.
[0034] Um Meßschwankungen einzelner Meßwertaufnehmer auszugleichen, können diese einzeln
mit einem sogenannten Dämpfungsfaktor versehen werden. Hierbei wird über den gewählten
Zeitraum ein Mittelwert des Meßwertes ermittelt. Die so erfaßten Eingangsmeßwerte
können jeweils durch die Multiplikation mit einem zweiten Meßwert sowie eines Rechenfaktors
beeinflußt werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit, beim Über- und Unterschreiten
einstellbarer Grenzbereiche digitale Signale zur Beeinflussung des Massenstroms in
die Anlagensteuerung zurückzugeben.
[0035] Die Darstellung der Eingangsmeßwerte sowie der normierten und gedämpften Eingangswerte
erfolgt mittels Balkenanzeige und in Klartext. Das Unter- und Überschreiten der gewählten
Grenzwerte wird durch Farbumschläge der Balkenanzeige visualisiert. Für die weitere
Verarbeitung der gedämpften und normierten Eingangswerte können diese auf verschiedene
Weise zusammengefaßt werden:
- Minimalwert: Hierbei wird der kleinste gedämpfte und normierte Eingangswert für die
Regelungsstufe berücksichtigt.
- Mittelwert: Es wird ein Mittelwert aus allen vorhandenen Eingangswerten gebildet.
- Maximalwert: Hierbei wird der größte gedämpfte und normierte Eingangswert für die
Regelung berücksichtigt.
[0036] Die Regelstufe besteht aus zwei unabhängigen miteinander gekoppelten PID-Reglern.
Je nach Tendenz des zusammengefaßten Eingangssignals (auf- oder abwärts) wird der
eine bzw. der andere Regler aktiv. Die einzelnen Proportional- , Integral- und Differentialanteile
der beiden Regler können in der Größe angepaßt bzw. ganz abgeschaltet werden. Die
zeitliche Abtastrate des zusammengefaßten Eingangswerts in der Regelstufe kann angepaßt
werden.
[0037] Durch zwei weitere einstellbare Zeiten kann für jeden der beiden Regler die Regelgeschwindigkeit
und die Regeldauer eingestellt werden.
[0038] Durch die Auswertung eines digitalen Signals aus der Anlagensteuerung kann die Regelstufe
an- und abgeschaltet werden. Beim Einschalten der Regelstufe wird der Regelwert innerhalb
eines einstellbaren Zeitfensters kontinuierlich in den Regelbereich gefahren. Überschreitet
das zusammengefaßte Eingangssignal einen frei einstellbaren Schwellwert, wird der
Regelungsalgorithmus aktiviert und die aktive Regelung der Anlage beginnt. Der maximale
Regelwert kann durch einen einstellbaren Maximalwert begrenzt werden. Aufgrund unterschiedlicher
Anforderungen in der Anlage kann das Reglerverhalten invertiert werden.
[0039] Durch Benutzereingriff kann der Reglerwert von dem Automatikmodus, in dem der Reglerwert
von dem Regleralgorithmus bestimmt wird in einen Handmodus geschaltet werden, in dem
der Benutzer den Reglerwert vorgibt. Um Sprünge innerhalb der Umschaltung zu verhindern
entspricht der Reglerwert beim Umschalten in den Handmodus dem letzten Automatikwert.
Beim Umschalten in den Automatikmodus wird der letzte Handwert in den Regleralgorithmus
übernommen und von dort aus weitergeregelt. Der Arbeitspunkt der Reglerstufe kann
per Hand vorgewählt werden oder auch per Knopfdruck aus dem aktuellen zusammengefaßten
Eingangssignal automatisch erfaßt werden. Die Regelungsabweichung wird durch eine
Balkenanzeige und auch in Klartext angezeigt. Das Über- und Unterschreiten einstellbarer
Grenzbereiche wird durch Farbumschläge des Anzeigebalkens dargestellt.
[0040] Der Reglerwert wird in einer Teilerstufe gleichmäßig auf alle angeschalteten Ausgänge
verteilt. Zusätzlich kann pro Ausgangsmodul der Wert der Teilerstufe durch einen Teilerfaktor
proportional erhöht oder verringert werden. Durch Auswertung digitaler Signale aus
der Anlagensteuerung können die einzelnen Ausgänge gezielt an- und abgeschaltet werden,
damit nur die relevanten Ausgänge in der Teilerstufe Berücksichtigung finden. Der
bis hierher normierte Ausgangswert wird durch Eingabe eines unteren und oberen Grenzwertes
in einen dem physikalischen Ausgang angepaßten Wert umgewandelt. Der Ausgangswert
kann zusätzlich in ein definierbares Fenster begrenzt werden, um Über- und Untersteuerung
der an die Ausgänge angeschlossene Anlagenteile zu verhindern.
[0041] Für jeden Ausgang können Grenzwerte festgelegt werden, die beim Über- und Unterschreiten
des Ausgangssignals digitale Signale in die Anlagensteuerung zurückgeben. Die Darstellung
der Ausgangswerte erfolgt mittels Balkenanzeige und in Klartext. Das Unter- und Überschreiten
der gewählten Grenzwerte wird durch Farbumschläge der Balkenanzeige visualisiert.
Werden einzelne Ausgänge abgeschaltet, kann der letzte dem Anlagenteil übergebene
Ausgangswert gezielt vorgewählt werden:
- Der Ausgang wird auf seinen Minimalwert gesetzt
- Der letzte Ausgangswert wird belassen
- Der Ausgang wird auf seinen Maximalwert gesetzt
[0042] Dieses Abschaltverhalten ist bei Beenden des Programms auch auswählbar.
[0043] Mit der Erfindung lassen sich alle relevanten Meßwerte erfassen, die dann angepaßt
auf einen Regler wirken und somit kontinuierlich den Materialstrom nach der Belastung
der Gesamtanlage regeln und steuern können. Damit wird eine kontinuierliche Beschickung
der Anlage mit Material, eine schnelle Reaktion auf Schwankungen in der Materialzusammensetzung
und eine vollautomatische Regelung auf die jeweils maximale Anlagenleistung nach der
tatsächlichen Belastung der Gesamtanlage möglich.
1. Verfahren zur Regelung der Zufuhrmenge des einer aus mehreren Aggregaten bestehenden
Sand- und Kiesaufbereitungsanlage zwecks Aufbereitung zugeführten Materials schwankender
Beschaffenheit,
- wobei die Belastung wenigstens eines Aggregats von der Beschaffenheit des zugeführten
Materials abhängt,
- wobei kontinuierlich oder diskontinuierlich zumindest ein die Belastung des wenigstens
einen Aggregats, dessen Belastung von der Beschaffenheit des zugeführten Materials
abhängt, repräsentierender Meßwert (Belastungswert) gemessen wird und
- wobei aus dem Belastungswert kontinuierlich oder diskontinuierlich eine variable,
ein vorgebbares Optimalitätskriterium erfüllende Sollzufuhrmenge ermittelt wird, an
die die tatsächlich zugeführte Zufuhrmenge unter Berücksichtigung vorgebbarer Randbedingungen
automatisch angeglichen wird,
dadurch gekennzeichnet,
- daß die Gesamtenergieaufnahme der Anlage gemessen wird und
- daß die Ermittlung der Sollzufuhrmenge unter Berücksichtigung der Gesamtenergieaufnahme
der Anlage und unter Berücksichtigung einer zuvor ermittelten, nicht-linearen Beziehung
zwischen den jeweiligen Belastungswerten und der relativen, prozentualen Auslastung
des oder derjenigen Aggregate, deren Belastung von der Beschaffenheit des zugeführten
Materials abhängt, erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtenergieaufnahme über die Messung der elektrischen Phasenströme und die
Messung der elektrischen Spannung erfaßt wird.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ermittlung der Sollzufuhrmenge eine automatisch abfragbare Tabelle in einem elektronischen
Speichermedium abgefragt wird, in welchem eine nicht-lineare Beziehung zwischen den
meßbaren Belastungswerten eines Aggregats und der relativen Auslastung des jeweiligen
Aggregats hinterlegt ist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ermittlung der Sollzufuhrmenge die relative Auslastung eines Aggregats durch
Einsetzen des jeweiligen Belastungswertes in eine durch eine Anzahl von Messungen
ermittelte, in einem automatisch abfragbaren elektronischen Speichermedium hinterlegte
nicht-lineare mathematische Formel automatisch ermittelt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als der die Belastung eines Aggregats repräsentierende Belastungsert die elektrische
Stromaufnahme des jeweiligen Aggregats oder die Drehzahl eines das jeweilige Aggregat
antreibenden Motors gemessen wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst die Belastungen verschiedener Aggregate repräsentierende Eingangssignale
erfaßt, auf einen einheitlichen Wertebereich normiert und zusammengefaßt werden, daß
sodann ein Regelwert ermittelt und schließlich in Ausgangssignale zur Regelung einer
die Zufuhrmenge dosierenden Dosiereinrichtung umgesetzt wird.
7. Anordnung zur Regelung der Zufuhrmenge des einer aus mehreren Aggregaten bestehenden
Sand- und Kiesaufbereitungsanlage zwecks Aufbereitung zugeführten Materials schwankender
Beschaffenheit, wobei die Belastung wenigstens eines Aggregats von der Beschaffenheit
des zugeführten Materials abhängt, umfassend
- Mittel zur Messung zumindest eines die Belastung des wenigstens einen Aggregats,
dessen Belastung von der Beschaffenheit des zugeführten Materials abhängt, repräsentierenden
Meßwertes (Belastungswert),
- eine Regeleinrichtung zur Ermittlung einer variablen, ein vorgebbares Optimalitätskriterium
erfüllenden Sollzufuhrmenge aus dem gemessenen Belastungswert und zur Erzeugung von
Regelsignalen zur Anpassung der tatsächlich zugeführten Zufuhrmenge an die variable
Sollzufuhrmenge unter Berücksichtigung vorgebbarer Randbedingungen,
dadurch gekennzeichnet,
- daß Mittel zur Messung der elektrischen Phasenströme und der Messung der elektrischen
Spannung aller laufenden Aggregate der Anlage vorgesehen sind und
- daß die Regeleinrichtung so ausgebildet ist, daß zur Ermittlung der Sollzufuhrmenge eine
aus den elektrischen Phasenströmen und der elektrischen Spannung aller laufenden Aggregate
der Anlage ermittelten Wirkleistung und eine zuvor ermittelte, nicht-lineare Beziehung
zwischen den jeweiligen Belastungswerten und der relativen, prozentualen Auslastung
des oder derjenigen Aggregate, deren Belastung von der Beschaffenheit des zugeführten
Materials abhängt, berücksichtigbar sind.
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein automatisch abfragbares elektronisches Speichermedium vorgesehen ist, in welchem
eine eine automatische Berechnung erlaubende, durch eine Anzahl von Messungen ermittelte,
nicht-lineare mathematische Formel zur Ermittlung der relativen, prozentualen Auslastung
des oder derjenigen Aggregate, deren Belastung von der Beschaffenheit des zugeführten
Materials abhängt, aus den jeweiligen Belastungswerten und/oder eine automatisch abfragbare
Tabelle, in welcher meßbaren Belastungswerten eines Aggregats relative Auslastungen
des jeweiligen Aggregats zugeordnet sind, hinterlegt ist.
1. A method for the regulation of the supply volume fed to a sand and gravel conditioning
plant consisting of a plurality of aggregates for the purpose of conditioning a supply
material of a fluctuating nature,
- wherein the load of at least one aggregate depends upon the nature of the material
fed,
- wherein at least one measurement value (load value) representing the load of the
at least one aggregate, the load of which depends upon the nature of the supply material,
is measured continuously or discontinuously, and
- wherein a required, variable supply volume, which meets a predeterminable criterion
of optimality, is determined continuously or discontinuously from the load value to
which the supply volume which is actually fed is adapted automatically while taking
into account predeterminable marginal conditions,
characterized in that
- the overall consumption of energy of the plant is measured, and
- the determination of the required supply volume is performed while taking into account
the overall consumption of energy in the plant and taking into account a non-linear
relationship previously established between the respective load values and a relative
per cent rate of utilization of that aggregate or those aggregates, the load of which
depends upon the nature of the material fed.
2. The method according to claim 1, characterized in that the overall consumption of energy is logged by measuring the electric phase currents
and measuring the electric voltage.
3. The method according to any one of claim 1 or 2, characterized in that an automatically interrogatable table is queried for a determination of the required
supply volume in an electronic storage medium, in which a non-linear relationship
between the measurable load values of an aggregate and a relative utilization rate
of the respective aggregate is stored.
4. The method according to any one of claim 1 to 3, characterized in that, for a determination of the required supply volume, the relative utilization rate
of an aggregate is determined by entering the respective load value into a non-linear
mathematical formula determined by a number of measurements and stored in an automatically
interrogatable, electronic storage medium.
5. The method according to any one of claim 1 to 4, characterized in that the electric current consumption of the respective aggregate or the speed of a motor
driving the respective aggregate is measured as a load value representing the load
of an aggregate.
6. The method according to any one of claim 1 to 5, characterized in that the input signals representing the loads of various aggregates are first logged,
are then normalized to have a uniform range of values, and are summarized so that
a regulation value is determined and is finally transformed into output signals for
a regulation of a proportioning device metering the supply volume.
7. An assembly for the regulation of a supply volume fed to a sand and gravel conditioning
plant consisting of a plurality of aggregates for the purpose of conditioning a supply
material of a fluctuating nature, wherein the load of at least one aggregate depends
upon the nature of the material fed, comprising
- means for the measurement of at least one measuring value (load value) representing
the load of the at least one aggregate, the load of which depends upon the nature
of the material fed,
- a regulating device for the determination of a variable, required supply volume,
which meets a predeterminable criterion of optimality, from the load value measured,
and for the generation of regulation signals to adapt the supply volume actually fed
to the variable required supply volume, while taking into account predeterminable
marginal conditions,
characterized in that
- means for the measurement of the electric phase currents and measurement of the
electric voltage of all aggregates running within the plant are provided, and,
- the regulation device is configured such that, for a determination of the required
supply volume an effective power determined from the electric phase currents and electric
voltages of all aggregates running within the plant and a non-linear relationship
previously determined between the respective load values and a relative per cent utilization
rate of that aggregate or those aggregates, the load of which depends upon the nature
of the material fed, may be taken into account.
8. The assembly according to claim 7, characterized in that an automatically interrogatable, electronic storage medium is provided wherein a
non-linear mathematical formula, which allows an automatic calculation and is determined
by a number of measurements, is stored for a determination of the relative per cent
utilization rate of that aggregate or those aggregates, the load of which depends
upon the nature of the material fed, from the respective load values and/or an automatically
interrogatable table, in which measurable load values of a aggregate are associated
with relative utilization rates of the respective aggregate.
1. Procédé de régulation de la quantité d'alimentation de la matière de nature variable
qui, aux fins de sa préparation, est amenée à une installation de préparation de sable
et de gravier se composant de plusieurs agrégats,
- la charge d'au moins un agrégat dépendant de la nature de la matière amenée,
- dans lequel on mesure de façon continue ou discontinue au moins une valeur de mesure
(valeur de charge) représentant la charge dudit au moins un agrégat dont la charge
dépend de la nature de la matière amenée, et
- dans lequel on détermine de façon continue ou discontinue, à partir de la valeur
de charge, une quantité d'alimentation exigée variable remplissant un critère d'optimalité
prédéterminable, à laquelle la quantité d'alimentation réellement amenée est assimilée
automatiquement en considération de conditions marginales prédéterminables,
caractérisé par le fait
- que l'on mesure l'absorption totale d'énergie de l'installation, et
- que la quantité d'alimentation exigée est déterminée en considération de l'absorption
totale d'énergie de l'installation et en considération d'une relation non-linéaire
déterminée auparavant entre les valeurs de charge respectives et l'utilisation relative
en pour-cent du ou des agrégat(s) dont la charge dépend de la nature de la matière
amenée.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que l'absorption totale d'énergie est saisie par la mesure des courants de phase électriques
et par la mesure de la tension électrique.
3. Procédé selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé par le fait que, pour déterminer la quantité d'alimentation exigée, on consulte un tableau automatiquement
consultable dans un support électronique de mémoire où est mémorisée une relation
non-linéaire entre les valeurs de charge mesurables d'un agrégat et l'utilisation
relative de l'agrégat respectif.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que, pour déterminer la quantité d'alimentation exigée, l'utilisation relative d'un agrégat
est déterminée automatiquement en intégrant la valeur respective de charge dans une
formule mathématique non-linéaire déterminée à partir d'un nombre de mesures et mémorisée
sur un support électronique de mémoire automatiquement consultable.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que, en tant que valeur de charge représentant la charge d'un agrégat, on mesure la consommation
de courant électrique de l'agrégat respectif ou le nombre de tours d'un moteur entraînant
l'agrégat respectif.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que, d'abord, des signaux d'entrée représentant les charges d'agrégats différents sont
saisis, sont normalisés à une gamme uniforme de valeurs et sont regroupés, que, ensuite,
une valeur de réglage est déterminée et est transformée enfin en signaux de sortie
pour le réglage d'un dispositif de dosage qui dose la quantité d'alimentation.
7. Dispositif de régulation de la quantité d'alimentation de la matière de nature variable
qui, aux fins de sa préparation, est amenée à une installation de préparation de sable
et de gravier se composant de plusieurs agrégats, la charge d'au moins un agrégat
dépendant de la nature de la matière amenée, comprenant
- des moyens pour mesurer au moins une valeur de mesure (valeur de charge) représentant
la charge dudit au moins un agrégat dont la charge dépend de la nature de la matière
amenée,
- un dispositif de réglage destiné à déterminer une quantité d'alimentation exigée
variable remplissant un critère d'optimalité prédéterminable, à partir de la valeur
mesurée de charge, ainsi qu'à générer des signaux de réglage pour l'adaptation de
la quantité d'alimentation réellement amenée à la quantité d'alimentation exigée variable
en considération de conditions marginales prédéterminables,
caractérisé par le fait
- que l'on prévoit des moyens de mesure des courants de phase électriques et de mesure
de la tension électrique de tous les agrégats en marche de l'installation, et
- que ledit dispositif de réglage est conçu de telle façon que, pour déterminer la quantité
d'alimentation exigée, on peut prendre en considération une puissance active déterminée
à partir des courants de phase électriques et de la tension électrique de l'ensemble
des agrégats en marche de l'installation ainsi qu'une relation non-linéaire déterminée
auparavant entre les valeurs de charge respectives et l'utilisation relative en pour-cent
du ou des agrégat(s) dont la charge dépend de la nature de la matière amenée.
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé par le fait que l'on prévoit un support électronique de mémoire automatiquement consultable où est
mémorisé une formule mathématique non-linéaire qui permet une calculation automatique
et est déterminée à partir d'un nombre de mesures et qui sert à déterminer l'utilisation
relative en pour-cent du ou des agrégat(s) dont la charge dépend de la nature de la
matière amenée, à partir des valeurs de charge respectives, et/ou un tableau automatiquement
consultable dans lequel à des valeurs de charge mesurables d'un agrégat sont associées
des utilisations relatives de l'agrégat respectif.