[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Führung von verschiebbaren
Trennelementen, insbesondere von seitlich verschiebbaren Türen, Fenstern, Trennwänden,
Läden und Abdeckungen, nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie ein elastisches
Führungselement nach Anspruch 14.
[0002] Führungsvorrichtungen dieser Art sind beispielsweise aus [1], EP 0 675 252 A1 bzw.
[2], U.S. Pat. 5,678,280 bekannt.
[0003] Die in [1] und [2] offenbarten Führungsvorrichtungen, die anhand den Figuren 1, 2,
3 und 4 näher erläutert wird, dienen der Führung der Unterseite eines Trennelements
4, das an der Oberseite in einer ersten Führung, in einer Laufschiene 8 mittels eines
Laufwerks 3 verschiebbar gelagert ist.
[0004] Eine erste bekannte mit dem Boden 6 verbindbare Führungsvorrichtung 100 weist ein
mit einer Basisplatte 1001 verbundenes Flügelteil 1002 auf, das in eine an der Unterseite
des Trennelements 4 vorgesehene Führungsnut 41 einführbar und einstückig mit wenigstens
einem elastischen Führungselement 1003 versehen ist, das derart nach aussen gegen
eine entsprechende Seite der Führungsnut 41 gewölbt ist, dass das Schiebeelement 4
entlang der Laufrichtung verschiebbar, senkrecht dazu jedoch spielfrei gehalten wird.
Durch das spielfreie Halten des Trennelements 4 werden Geräusche vermieden, die während
des Stillstands oder des Verschiebens des Trennelements 4 durch seitliches Anschlagen
an die Führungsvorrichtungen ansonsten auftreten könnten.
[0005] Aus [1] ist eine weitere Führungsvorrichtung 101 bekannt, bei der schmalere Trennelemente
5, wie in den Figuren 3 und 4 gezeigt, an der Unterseite umfasst und spielfrei gehalten
werden. Diese Führungsvorrichtung 101 weist ein nach oben geöffnetes U-Profil auf,
in dem elastische Führungselemente 1013, d.h. von Federn gestützte Rollen, gegen die
Aussenseiten des Trennelements 5 gedrückt werden.
[0006] Bei der in Figur 2 gezeigten Führungsvorrichtung 100 ist der Abstand zwischen den
elastischen Führungselementen 1003 fest vorgegeben, so dass die Breite der Führungsnut
41 in einem vorgesehenen Bereich dazu passend gewählt sein muss. Oft werden die Führungsvorrichtung
100 und die Trennelemente 4 nicht von denselben Produzenten geliefert, so dass entsprechende
Fehlanpassungen resultieren. Ferner besteht die Gefahr, dass aufgrund von Schäden,
die an den elastischen Führungselementen 1003 nach entsprechender Betriebsdauer auftreten
können, die gesamte Führungsvorrichtung 100 durch den Fachmann ersetzt werden muss.
[0007] Die in Figur 4 gezeigte Führungsvorrichtung 101 weist relativ grosse Abmessungen
auf und verursacht einen grösseren Herstellungsaufwand. Ferner resultiert bei Ermüdung
der Federn oder bei Schäden an den Andruckrollen ein erhöhter Wartungsaufwand.
[0008] Sofern zwei parallel zueinander verschiebbare Trennelemente geführt werden sollen,
sind bei diesen bekannten Lösungen jeweils zwei Führungsvorrichtungen zu verwenden.
[0009] Aus der der US 3'298'056 ist eine Türführung bekannt, bei der die Tür mittels eines
inneren Führungsteils und mittels zwei äusseren Führungsteilen geführt wird, die je
ein elastisches Element aufweisen. Die äusseren Führungsteile weisen Flanschelemente
auf, die nach innen abgewinkelt werden müssen, um die elastischen Elemente zu halten,
die je an einer Seite der Tür anliegen. Die Montage und das Auswechseln der elastischen
Elemente, gegebenenfalls zur Anpassung an die Breite der Tür, sind bei dieser Vorrichtung
daher mit relativ grossem Aufwand verbunden.
[0010] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Führungsvorrichtung
zu schaffen, mittels der ein Trennelement anhand wenigstens eines elastischen Führungselements
spielfrei gehalten und geführt werden kann.
[0011] Insbesondere ist eine stabile, kompakt aufgebaute Führungsvorrichtung zu schaffen,
die in einfacher Weise an ein spielfrei zu führendes Trennelement anpassbar ist.
[0012] Die verbesserte Führungsvorrichtung soll ferner mit geringem Aufwand hergestellt,
montiert und gewartet werden können.
[0013] Mit einfachen Massnahmen soll die erfindungsgemässe Führungsvorrichtung zudem derart
erweitert werden können, dass das spielfreie Führen von wenigstens zwei parallel zueinander
verschiebbaren Trennelementen möglich ist.
[0014] Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen
Massnahmen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in weiteren Ansprüchen
angegeben.
[0015] Die zur Führung eines verschiebbaren Trennelements, insbesondere von seitlich verschiebbaren
Türen, Fenstern, Trennwänden, Läden und Abdeckungen, geeignete Vorrichtung besteht
aus einer Basisplatte und zwei Seitenplatten, die ein zum teilweisen einseitigen Umfassen
des Trennelements geeignetes U-Profil bilden, innerhalb dessen wenigstens ein elastisches
Führungselement vorgesehen ist, mittels dessen das Trennelement spielfrei gehalten
und geführt wird.
[0016] Erfindungsgemäss ist an der dem Trennelement zugewandten Seite einer oder beider
Seitenplatten ein vorzugsweise einstückig aus Kunststoff gefertigtes erstes elastisches
Führungselement lösbar befestigt, das beispielsweise aus einem Set mit ersten elastischen
Führungselementen von unterschiedlicher Grösse auswählbar ist.
[0017] Die Führungsvorrichtung lässt sich daher in einfacher Weise den Abmessungen des Trennelements
anpassen. Sofern ein erstes elastisches Führungselement nach längerer Betriebsdauer
beschädigt wird, kann es zudem mit einfachen Massnahmen rasch ersetzt werden. Die
einstückig aus Kunststoff gefertigten ersten elastischen Führungselemente sind kostengünstig
herstellbar und stabil montierbar.
[0018] In einer bevorzugten Ausgestaltung weisen die ersten elastischen Führungselemente
ein elastisches, vorzugsweise zungenförmiges Federteil auf, das mittels eines Rahmens
gehalten ist, der in Haltenuten einführbar ist, die an den Seitenplatten, oder an
den Seitenplatten und an der dem Trennelement zugewandten Seite der Basisplatte derart
angeordnet sind, dass der eingeschobene Rahmen parallel zu den Seitenplatten ausgerichtet
ist.
[0019] Erfindungsgemäss weist der Rahmen frontseitig eine Kralle auf, welche, während des
Einschiebens des ersten elastischen Führungselements in die Haltenuten, in ein an
der zugehörigen Seitenplatte vorgesehenes Halteelement einrastet.
[0020] Das in die Führungsvorrichtung eingeführte erste elastische Führungselement lässt
sich daher in einfacher Weise arretieren, indem die Kralle über das Halteelement geschoben
wird. Durch Anheben der Kralle, beispielsweise durch Druck mit einem Finger oder mittels
eines Schraubenziehers, kann das erste elastische Führungselement, beispielsweise
nach einer festgestellten Beschädigung des Federteils oder einer Fehlanpassung, rasch
wieder gelöst und durch ein anderes intaktes und passendes elastisches Führungselement
ersetzt werden.
[0021] Das Federteil des ersten elastischen Führungselements und die Kralle sind vorzugsweise
an demselben Stück des Rahmens befestigt und gehen beispielsweise fliessend ineinander
über, so dass eine einfache Konstruktion mit erhöhter Stabilität resultiert.
[0022] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung weist die Basisplatte zur Durchführung
von Montageschrauben wenigstens eine Bohrung und einen Schlitz auf, die derart angeordnet
sind, dass die freien Enden der Federteile durch Drehen des U-Profils in Bezug auf
die Laufbahn des Trennelements ausrichtbar sind. Durch die präzise Ausrichtung der
Führungsvorrichtung wird bewirkt, dass das Trennelement jeweils präzise zwischen die
ersten elastischen Führungselemente einfährt, wodurch diese mechanisch nur minimal
belastet werden.
[0023] Besonders vorteilhaft wird das U-Profil der erfindungsgemässen Führungsvorrichtung
durch zwei zueinander komplementäre, vorzugsweise identische Profilteile gebildet,
von denen jedes eine Seitenplatte und ein Teilstück der Basisplatte aufweist.
[0024] In einer weiteren vorzugsweisen Ausgestaltung sind die Basisplatte oder die beiden
die Basisplatte bildenden Teilstücke mit einem zweiten, elastischen oder weitgehend
starren Führungselement verbindbar, so dass entweder zwei Trennelemente spielfrei
gehalten und geführt werden können oder ein gegebenenfalls schwereres Trennelement
mit einer Führungsnut, in die das zweite Führungselement einführbar ist, spielfrei
gehalten und geführt werden kann.
[0025] Sofern das Teilstück der Basisplatte jedes der beiden zueinander komplementären Profilteile
beispielsweise die Form eines L oder eines Kamms mit einem oder mehreren Fingern aufweist,
können die beiden ineinander greifenden Profilteile senkrecht zur Laufrichtung des
Trennelements gegeneinander verschoben werden, was eine Voranpassung an die Breite
des Trennelements erlaubt. Beispielsweise ist eine gegenseitige Verschiebung in wenigstens
einem Schritt möglich. In einer vorzugsweisen Ausgestaltung wird die Schrittweite
durch die Breite des Sockels des zweiten Führungselements bestimmt, das in Ausnehmungen
der zueinander komplementären Profilteile eingesetzt wird.
[0026] Vorzugsweise sind die ersten und/oder zweiten Führungselemente aus einem zum U-Profil
mitgelieferten Set auswählbar, in dem erste und/oder zweite Führungselemente mit Federteilen
unterschiedlicher Grössen vorgesehen sind.
[0027] Die Führungsvorrichtung lässt sich daher in einfacher Weise an das zu führende Trennelement
anpassen. Sofern eines der ersten oder zweiten Führungselemente nach längerer Betriebsdauer
ausfallen sollte, kann dieses zudem mit einfachen Massnahmen ersetzt werden.
[0028] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigt:
- Figur 1
- ein mittels eines Laufwerks 3 in einer Schiene 8 geführtes Trennelement 4, welches
an der Unterseite mittels einer bekannten Führungsvorrichtung 100 geführt ist, die
in eine im Trennelement 4 vorgesehene Führungsnut 41 hineinragt,
- Figur 2
- die Führungsvorrichtung 100 von Figur 1 in einer weiteren bekannten Ausgestaltung,
- Figur 3
- ein mittels eines Laufwerks 3 in einer Schiene 8 geführtes, aus Glas bestehendes Trennelement
5, welches an der Unterseite mittels einer weiteren bekannten Führungsvorrichtung
101 teilweise umfasst und geführt ist,
- Figur 4
- die Führungsvorrichtung 101 von Figur 3 in einer weiteren bekannten Ausgestaltung,
- Figur 5
- eine erste Ausführungsform der erfindungsgemässen Führungsvorrichtung 1, bei der einstückig
aus Kunststoff gefertigte erste elastische Führungselemente 11 lösbar in einem U-Profil
10 befestigt werden können, durch das das geführte Trennelement 4 bzw. 5 an dessen
Unterseite beidseitig spielfrei geführt wird,
- Figur 6
- die Frontseite der Führungsvorrichtung 1 von Figur 5,
- Figur 7
- die Rückseite der Führungsvorrichtung 1 von Figur 5,
- Figur 8
- eine zweite, mit zwei ersten elastischen und einem zweiten Führungselement 11 bzw.
21 versehene, Ausführungsform der erfindungsgemässen Führungsvorrichtung 2, die ein
aus zwei identischen Profilteilen 20a, 20b gebildetes U-Profil 10 aufweist, durch
das das geführte Trennelement 4 an dessen Unterseite spielfrei geführt wird,
- Figur 9a
- die Frontseite eines der Profilteile 20a, 20b von Figur 8 mit einem eingesetzten ersten
elastischen Führungselement 11 ,
- Figur 9b
- die Rückseite des zweiten der Profilteile 20a, 20b von Figur 8 und das zur Montage
vorbereitete zweite Führungselement 21,
- Figur 10
- die durch die beiden Profilteile 20a, 20b von Figur 9 und die Führungselemente 11,
21 gebildete zweite Führungsvorrichtung 2 nach deren Montage,
- Figur 11
- die zweite Führungsvorrichtung 2 von Figur 10 nach dem Auseinanderschieben der beiden
Profilteile 20a, 20b,
- Figur 12
- von oben gesehen, die beiden sich zu einem U-Profil ergänzenden Profilteile 20a, 20b,
- Figur 13
- von oben gesehen, die beiden sich zu einem U-Profil ergänzenden Profilteile 20a, 20b
mit einem schmalen zweiten Führungselement 21 in einer ersten Lage,
- Figur 14
- von oben gesehen, die beiden sich zu einem U-Profil ergänzenden Profilteile 20a, 20b
mit einem breiten zweiten Führungselement 21 in einer zweiten Lage,
- Figur 15
- ein Set mit ersten elastischen Führungselementen 11, 11', die verschiedene Grössen
aufweisen,
- Figur 16
- in einer vorzugsweisen Ausgestaltung, zwei sich zu einem U-Profil ergänzende Profilteile
20a', 20b' mit einem asymmetrischen zweiten Führungselement 21', das in zwei verschiedenen
Drehlagen montierbar ist,
- Figur 17
- das asymmetrische zweite Führungselement 21' von Figur 16,
- Figur 18
- in einer vorzugsweisen Ausgestaltung, die zweite Führungsvorrichtung 2' mit den beiden
Profilteilen 20a', 20b' von Figur 16 und dem asymmetrischen zweiten Führungselement
21' von Figur 17 in einer ersten Lage, und
- Figur 19
- in einer vorzugsweisen Ausgestaltung, die zweite Führungsvorrichtung 2' mit den beiden
Profilteilen 20a', 20b' von Figur 16 und dem asymmetrischen zweiten Führungselement
21' von Figur 17 in einer zweiten Lage.
[0029] Figur 1 zeigt ein an dessen Oberseite mittels eines Laufwerks 3 in einer Schiene
8 geführtes Trennelement 4, welches an dessen Unterseite mittels einer bekannten Führungsvorrichtung
100 geführt ist, die in eine im Trennelement 4 vorgesehene Führungsnut 41 hineinragt.
Figur 2 zeigt die Führungsvorrichtung 100 von Figur 1 in einer aus [1] und [2] bekannten
und einleitend beschriebenen Ausgestaltung.
[0030] Figur 3 zeigt ein an dessen Oberseite mittels eines Laufwerks 3 in einer Schiene
8 geführtes, aus Glas bestehendes Trennelement 5, welches an dessen Unterseite mittels
einer weiteren bekannten Führungsvorrichtung 101 teilweise umfasst und geführt ist.
Figur 4 zeigt die Führungsvorrichtung 101 von Figur 3 in einer aus [1] und [2] bekannten
und einleitend beschriebenen Ausgestaltung.
[0031] Figur 5 zeigt eine erste Ausführungsform der erfindungsgemässen Führungsvorrichtung
1, die ein zum teilweisen Umfassen eines zu führenden Trennelements 4, 5 vorgesehenes
U-Profil 10 aufweist, das durch eine Basisplatte 12 und zwei damit verbundenen Seitenplatten
13, 14 gebildet wird.
[0032] Innerhalb des U-Profils 10 sowie parallel zur Basisplatte 12 und zu den Seitenplatten
13, 14 sind nahe jeder Seitenplatte 13 bzw. 14 je zwei gegeneinander geöffnete, der
Aufnahme erster elastischer Führungselemente 11 dienende Haltenuten 15, 16 vorgesehen,
von denen die erste in die Basisplatte 12 und die zweite in eine Abschlussleiste 141
eingearbeitet ist, die an dem der Basisplatte 12 abgewandten Ende der zugehörigen
Seitenplatte 13 bzw. 14 verläuft.
[0033] Die vorzugsweise einstückig aus Kunststoff gefertigten ersten elastischen Führungselemente
11 weisen einen rechteckigen, in die Haltenuten 15, 16 einschiebbaren Rahmen 111 mit
einer Rahmenöffnung 113 auf, die zur Aufnahme eines zungenförmigen Federteils 112
dient, welches an einem senkrecht zur Basisplatte 12 verlaufenden Teil des Rahmens
111 befestigt ist. An diesem Teil des Rahmens 111 ist ferner eine senkrecht zur Basisplatte
12 verlaufende Kralle 114 vorgesehen, die den hinteren Abschluss des Federteils 114
bildet und während des Einschiebens des Rahmens 111 über ein an der zugehörigen Seitenplatte
13, 14 vorgesehenes rippenförmiges Halteelement 17 geschoben wird und daran einrastet
(siehe auch Figur 6). Durch Anheben der Kralle 114 kann das erste elastische Führungselement
11 wieder gelöst, entfernt und durch ein weiteres, gegebenenfalls mit einem breiteren
Federteil 112' versehenes, erstes elastisches Führungselement 11' ersetzt werden.
Die erfindungsgemässe Führungsvorrichtung 1 kann daher durch entsprechende Wahl der
ersten elastischen Führungselemente 11 mit einfachen Massnahmen an das zu führende
Trennelement 4; 5 angepasst werden.
[0034] In Figur 6 ist die Frontseite (F) und in Figur 7 die Rückseite (R) der Führungsvorrichtung
1 mit eingesetzten ersten elastischen Führungselementen 11 gezeigt. In Figur 6 sind
die über das Halteelement 17 geführten Krallen 17 gut ersichtlich. Figur 7 zeigt die
freien Enden der Federteile 112.
[0035] Aus den Figuren 5, 6 und 7 ist ferner ersichtlich, dass die Führungsvorrichtung 1,
zur Aufnahme von Montageschrauben 180, 190, mit einer Bohrung 18 und einem Schlitz
19 versehen ist. Der Schlitz 19 ist nahe bei den Enden der Federteile 112 vorgesehen,
so dass diese in Bezug auf die Laufrichtung des Trennelements 4; 5 präzise ausgerichtet
werden können.
[0036] Figur 8 zeigt eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemässen Führungsvorrichtung
2, die ein aus zwei identischen Profilteilen 20a, 20b gebildetes U-Profil 10 aufweist,
durch das das geführte Trennelement 4 an dessen Unterseite teilweise umfasst wird.
Aufgrund deren Identität können die Profilteile 20 mit geringen Herstellungskosten
in einer einheitlichen Serie gefertigt werden. Aus einer Serie von Profilteilen 20,
von denen jedes eine Seitenplatte 13 bzw. 14 und ein Teilstück 22 der Basisplatte
12 aufweist, werden zwei vorzugsweise identische Stücke 20a, 20b entnommen und derart
gegeneinander gedreht und verschoben, dass mittels den Teilstücken 22 die Basisplatte
12 des U-Profils 10 gebildet wird. Das nach Zusammenfügen der beiden Profilteile 20a,
20b resultierende U-Profil 10 unterscheidet sich von demjenigen der ersten Führungsvorrichtung
1 nur dahingehend, dass die Basisplatte 12 zweiteilig ist und die beiden ersten elastischen
Führungselementen 11 aus einander entgegengesetzten Richtungen in die Haltenuten 15,
16 einzuschieben und in die einander diagonal gegenüberliegenden Halteelemente 17
einzurasten sind.
[0037] Die Teilstücke 22 der Profilteile 20 weisen die Form eines L oder eines Kamms mit
einem oder mehreren Fingern auf, so dass je zwei Profilteile 20a, 20b zumindest annähernd
quer zur Laufrichtung des Trennelements 4; 5 ineinander verschiebbar sind. Die Teilstücke
22 sind ferner derart mit zur Durchführung von Montageschrauben 180, 190 dienenden
Öffnungen 18 und Schlitzen 19 versehen, dass die montierten aber noch nicht fixierten
Profilteile 20a, 20b in einem beschränkten Winkel drehbar sind, wobei eine Lageänderung
im Wesentlichen im Bereich der Enden der zungenförmigen Federelemente 112 erfolgt.
Die in entgegengesetzte Richtungen weisenden Enden der zungenförmigen Federelemente
112 können daher auch bei der zweiten Führungsvorrichtung 2 in Bezug auf die Laufrichtung
des Trennelements 4; 5 präzise ausgerichtet werden.
[0038] Die Basisplatte 12 bzw. die Teilstücke 22 der ersten und/oder zweiten Führungsvorrichtung
1; 2 sind in einer vorzugsweisen Ausgestaltung mit einem elastischen oder weitgehend
starren zweiten Führungselement 21 verbindbar, das zwischen den beiden ersten Führungselementen
11 derart angeordnet wird, dass
a) zwischen dem zweiten Führungselement 21 und jedem ersten Führungselement 11 je
ein Trennelement 5 spielfrei gehalten und geführt wird, oder
b) ein gegebenenfalls schwereres Trennelement 4 mit einer Führungsnut 41, in die das
zweite Führungselement einführbar ist, spielfrei gehalten und geführt werden kann.
[0039] Dieses zweite Führungselement 21 weist in der gezeigten vorzugsweisen Ausgestaltung
zwei nach aussen, gegen die Wände der Führungsnut 41 gewölbte Bogen 212 und einen
Sockel 210 auf, der vorzugsweise in eine in der Basisplatte 12 oder den Teilstücken
22 vorgesehene Ausnehmung 24 einsenkbar ist. Die Bogen 212 sind mit dem Sockel 210
mittels zwei senkrecht zur Basisplatte 12 oder zu den Teilstücken 22 ausgerichteten
Säulen 214 verbunden, in denen Gewindebohrungen zur Aufnahme von Montageschrauben
26 (siehe Figur 9b) vorgesehen sind, die durch äussere oder innere Bohrungen 25 oder
27 in der Basisplatte 12 oder den Teilstücken 22 durchführbar sind.
[0040] Figur 9a zeigt die Frontseite eines der Profilteile 20a, 20b von Figur 8 mit einem
eingesetzten ersten elastischen Führungselement 11. Ausschnittweise ist die der Durchführung
der Montageschraube 180 dienende Bohrung 18 dargestellt. Die Frontseite eines Profilteils
20a bzw. 20b ist daher praktisch unverschiebbar, jedoch um die Montageschraube 180
drehbar.
[0041] Figur 9b zeigt die Rückseite des zweiten der Profilteile 20a, 20b von Figur 8 und
das zur Montage vorbereitete zweite Führungselement 21, dessen Sockel 210 oder Teile
davon in die Ausnehmung 24 jedes Profilteils 20a bzw. 20b eingesetzt wird. Ausschnittweise
ist der der Durchführung der Montageschraube 190 dienende Schlitz 19 dargestellt.
Die Rückseite eines Profilteils 20a bzw. 20b ist daher vom ersten bis zum zweiten
durch den Schlitz 19 gebildeten Anschlag verschiebbar, so dass das Ende des zungenförmigen
Federelements 112 in Bezug auf die Laufrichtung des Trennelements 4; 5 ausgerichtet
werden kann.
[0042] Figur 10 zeigt die durch die beiden Profilteile 20a, 20b von Figur 9 und die elastischen
Führungselemente 11, 21 gebildete zweite Führungsvorrichtung 2 nach deren Montage.
Schematisch dargestellt ist, dass in der gezeigten Einstellung der zweiten Führungsvorrichtung
2 zwei schmale Trennelemente 5a, 5b spielfrei gehalten und geführt werden können.
[0043] Figur 11 zeigt die zweite Führungsvorrichtung 2 von Figur 10 nach dem Auseinanderschieben
der beiden Profilteile 20a, 20b und der Montage eines schmaleren zweiten Führungselements
21. Schematisch dargestellt ist, dass in dieser Einstellung der zweiten Führungsvorrichtung
2 zwei breitere Trennelemente 5a, 5b spielfrei gehalten und geführt werden können.
[0044] Figur 12 zeigt, von oben gesehen, die beiden gegeneinander verschobenen Profilteile
20a, 20b mit den in den Teilstücken 22 vorgesehenen Ausnehmungen 24, in denen die
äusseren und inneren Bohrungen 25 bzw. 27 versetzt zueinander angeordnet sind und
durch gegenseitiges Verschieben der beiden Profilteile 20a, 20b derart ausgerichtet
werden können, dass entweder ein schmaleres oder ein breiteres zweites Führungselement
21 montiert werden kann.
[0045] Figur 13 zeigt die zweite Führungsvorrichtung 2, von oben gesehen, mit den beiden
gegeneinander verschobenen und mit den Führungselementen 11, 21 bestückten Profilteilen
20a, 20b, die sich in der Lage von Figur 12 befinden. Gezeigt ist das schmalere zweite
Führungselement 21, das mittels Schrauben 26 montiert ist, die durch die äusseren
Bohrungen 25 geführt wurden.
[0046] Figur 14 zeigt die zweite Führungsvorrichtung 2 mit derart gegeneinander geschobenen
Profilteilen 20a, 20b, dass die inneren Bohrungen 27 entlang einer parallel zur Verschiebungsrichtung
verlaufenden Gerade ausgerichtet sind. In dieser Einstellung wurde daher das breitere
zweite Führungselement 21 mittels Schrauben 26 montiert, die durch die inneren Bohrungen
27 geführt sind.
[0047] Nachteilig bei dieser Ausgestaltung der zweiten Führungsvorrichtung 2 ist, dass für
die Lage der Profilteile 20a, 20b unterschiedliche zweite Führungselemente 21 benötigt
werden.
[0048] Figur 16 zeigt die zweite Führungsvorrichtung 2 in einer vorzugsweisen Ausgestaltung
mit zwei Profilteilen 20a', 20b', in die ein asymmetrisch ausgestaltetes zweites Führungselement
21' in einer ersten Lage oder in einer dazu um 90° gedrehten zweiten Lage einsetzbar
ist.
[0049] Figur 17 zeigt das asymmetrisch ausgestaltete zweite Führungselement 21', welches
mit einem Sockel 210' und zwei mit einer Säule 214' verbundene gewölbte Bogen 212'
versehen ist, die je zwei zueinander parallele kurze bzw. lange Seiten aufweisen.
Der Sockel 210', der zwei einander diagonal gegenüberliegende, der Aufnahme der Montageschrauben
26 dienende Füsse aufweist, und die in den Profilteilen 20a', 20b' vorgesehenen Ausnehmungen
24' mit je zwei Bohrungen 25, 27 sind derart aufeinander abgestimmt, dass der Sockel
210' in der ersten Lage und in der dazu um 90° gedrehten zweiten Lage einsetzbar ist,
sofern die Profilteile 20a', 20b' um das notwendige Mass gegeneinander verschoben
sind. Die in zwei gegeneinander gedrehten Profilteilen 20a', 20b' vorgesehenen, einander
diagonal gegenüberliegenden Bohrungen 25 bzw. 27 bilden die Eckpunkte eines Parallelogramms
und sind zur Montage des zweiten Führungselements 21' daher durch gegenseitiges Verschieben
der beiden Profilteile 20a', 20b' in einen gegenseitigen Abstand zu bringen, der dem
Abstand von zur Aufnahme der Montageschrauben 26 vorgesehenen Bohrungen im Sockel
210' des zweiten Führungselements 21' entsprechen. Die beiden Bohrungen 25 liegen
dabei weiter auseinander, als die beiden Bohrungen 27.
[0050] Figur 18 zeigt die vorzugsweise ausgestaltete zweite Führungsvorrichtung 2' mit den
beiden Profilteilen 20a', 20b' von Figur 16 und dem zweiten Führungselement 21' von
Figur 17 in einer ersten Lage, in der die beiden Profilteile 20a', 20b' voneinander
beabstandet und die längeren Seiten der gewölbten Bogen 212' parallel zur Laufrichtung
der Trennelemente 5 ausgerichtet sind. Die Montageschrauben 26 sind dabei durch die
Bohrungen 27 geführt.
[0051] Figur 19 zeigt die vorzugsweise ausgestaltete zweite Führungsvorrichtung 2' mit den
beiden Profilteilen 20a', 20b' von Figur 16 und dem zweiten Führungselement 21' von
Figur 17 in einer zweiten Lage, in der die beiden Profilteile 20a', 20b' gegeneinander
geschoben und die längeren Seiten der gewölbten Bogen 212' quer zur Laufrichtung der
Trennelemente 5 ausgerichtet sind. Die Montageschrauben 26 sind dabei durch die Bohrungen
25 geführt.
[0052] In der in Figur 18 gezeigten Einstellung der vorzugsweise ausgestalteten zweiten
Führungsvorrichtung 2' können daher zwei breite und in der in Figur 19 gezeigten Einstellung
der vorzugsweise ausgestalteten zweiten Führungsvorrichtung 2' können daher zwei schmale
Trennelemente 5 spielfrei gehalten und geführt werden. Für diese Einstellungen wird
in vorteilhafter Weise daher nur ein zweites Führungselement 21' benötigt.
[0053] Figur 15 zeigt ein Set mit ersten elastischen Führungselementen 11, 11' die verschiedene
Grössen aufweisen. Das aus Kunststoff gefertigte Set kann in einem Arbeitsgang kostengünstig
hergestellt werden. Zur Montage der ersten oder zweiten Führungsvorrichtung 1; 2 werden
dem Set die passenden elastischen Führungselementen 11, 11' entnommen und, wie oben
beschrieben, in das U-Profil 10 eingesetzt.
[0054] Die erfindungsgemässe Führungsvorrichtung 1 bzw. 2 wurde in bevorzugten Ausgestaltungen
beschrieben und dargestellt. Anhand der erfindungsgemässen Lehre sind jedoch weitere
fachmännische Ausgestaltungen realisierbar. Insbesondere sind verschiedene Ausgestaltungen
und Abmessungen der Vorrichtungsteile, insbesondere der Profilteile und der elastischen
Führungselemente 11, 21, 21' wählbar sowie verschiedene Fertigungsmaterialien, Kunststoffe
und Metalle zu deren Herstellung verwendbar.
Bezugszeichenliste
[0055]
- 1
- erste Führungsvorrichtung
- 2
- zweite Führungsvorrichtung
- 3
- Laufwerk mit Verbindungsvorrichtung
- 4
- Trennelement mit Führungsnut 41
- 41
- Führungsnut 41
- 5
- schmales Trennelement, insbesondere Glastrennwand
- 6
- Boden
- 8
- Laufschiene
- 10
- U-Profil
- 100
- erste bekannte Führungsvorrichtung
- 1001
- Basisplatte der ersten bekannten Führungsvorrichtung
- 1002
- Flügelteil
- 1003
- am Flügelteil 1002 vorgesehenes elastische Führungselement
- 101
- zweite bekannte Führungsvorrichtung
- 1011
- U-Profil der zweiten bekannten Führungsvorrichtung
- 1013
- elastische Führungselemente der zweiten bekannten Führungsvorrichtung
- 11, 11'
- erste elastische Führungselemente
- 111
- Rahmen
- 112, 112'
- Federteil
- 113
- Rahmenöffnung
- 114
- Kralle
- 12
- Basisplatte des U-Profils 10
- 13, 14
- Seitenplatten des U-Profils 10
- 141
- Abschlussleiste
- 15, 16
- Haltenuten
- 17
- Halteelement
- 18
- Bohrung
- 180
- Montageschraube
- 19
- Schlitz
- 190
- Montageschraube
- 20;
- einstückiges Profilteil
- 20a,b;
- komplementäre Profilteile in erster Ausgestaltung
- 20a',20b'
- komplementäre Profilteile in zweiter Ausgestaltung
- 21
- zweites Führungselement in erster Ausgestaltung
- 21'
- zweites Führungselement in zweiter Ausgestaltung
- 210; 201'
- Sockel des zweiten Führungselements 21; 21'
- 212; 212'
- gewölbte Bogen des zweiten Führungselements 21; 21'
- 214, 214'
- Säule
- 22
- Teilstücke der Basisplatte 12
- 24
- Ausnehmung in der Basisplatte 12 oder den Teilstücken 22
- 25
- erste Bohrung für eine Montageschraube 26
- 26
- Montageschraube
- 27
- zweite Bohrung für eine Montageschraube 26
1. Vorrichtung (1; 2; 2') zur Führung eines verschiebbaren Trennelements (4; 5), insbesondere
von seitlich verschiebbaren Türen, Fenstern, Trennwänden, Läden und Abdeckungen, bestehend
aus einer Basisplatte (12; 22) und zwei Seitenplatten (13, 14), die ein zum teilweisen
einseitigen Umfassen des Trennelements (4; 5) geeignetes U-Profil (10) bilden, innerhalb
dessen wenigstens ein elastisches Führungselement (11) vorgesehen ist, mittels dessen
das Trennelement (4; 5) spielfrei gehalten wird, wobei an der dem Trennelement (4;
5) zugewandten Seite einer oder beider Seitenplatten (13, 14) je ein einstückig aus
Kunststoff gefertigtes erstes elastisches Führungselement (11) lösbar befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement ein elastisches Federteil (112) aufweist, das mittels eines Rahmens
(111) gehalten ist, der in Haltenuten (15, 16) einführbar ist, die an den Seitenplatten
(13, 14) vorgesehen sind, wobei der Rahmen (111) frontseitig eine Kralle (114) aufweist,
welche, während des Einschiebens des ersten elastischen Führungselements (11) in die
Haltenuten (15, 16), in ein an der zugehörigen Seitenplatte (13; 14) vorgesehenes
Halteelement (17) einrastet.
2. Vorrichtung (1; 2; 2') nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltenuten (15, 16) an den Seitenplatten (13, 14) derart angeordnet sind, dass
der eingeschobene Rahmen (111) parallel zu den Seitenplatten (13, 14) ausgerichtet
ist.
3. Vorrichtung (1; 2; 2') nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Federteil (112) zungenförmig ausgestaltet ist.
4. Vorrichtung (1; 2; 2') nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Federteil (112) und die Kralle (114) an demselben Stück des Rahmens (111) befestigt
sind.
5. Vorrichtung (1; 2; 2') nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Basisplatte (12) zur Durchführung von Montageschrauben (18, 19) mit wenigstens
einer Bohrung (18) und einem Schlitz (19) versehen ist, die derart angeordnet sind,
dass die freien Enden der Federteile (112) in Bezug auf die Laufbahn des Trennelements
(4; 5) ausrichtbar sind.
6. Vorrichtung (2; 2') nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das das U-Profil (10) der Vorrichtung (2) durch zwei zueinander komplementäre Profilteile
(20a, 20b) gebildet wird, von denen jedes eine Seitenplatte (13; 14) und ein Teilstück
(22) der Basisplatte (12) aufweist.
7. Vorrichtung (2; 2') nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden zueinander komplementären Profilteile (20a, 20b) dieselbe Form aufweisen
oder identisch ausgestaltet sind.
8. Vorrichtung (2; 2') nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Teilstück (22) der Basisplatte (12) der beiden zueinander komplementären Profilteile
(20a, 20b) die Form eines L oder eines Kamms mit einem oder mehreren Fingern aufweist.
9. Vorrichtung (2; 2') nach Anspruch 6, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden zueinander komplementären Profilteile (20a, 20b) zumindest annähernd quer
zur Laufrichtung des Trennelements (4; 5) gegeneinander verschiebbar und fixierbar
sind.
10. Vorrichtung (1; 2; 2') nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Basisplatte (12) oder die beiden die Basisplatte (12) bildenden Teilstücke (22)
mit einem zweiten Führungselement (21) verbindbar sind, das vorzugsweise in der Mitte
zwischen den beiden Seitenplatten (13, 14) angeordnet wird.
11. Vorrichtung (1; 2; 2') nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Führungselement (21, 21') einen vorzugsweise in die Basisplatte (12) oder
die beiden die Basisplatte (12) bildenden Teilstücke (22) einsenkbaren Sockel (210)
und zwei elastische oder annähernd starre Bogen (212, 212') aufweist, die der Führung
eines Trennelements (4) oder von zwei Trennelementen (5a, 5b) vorzugsweise gleicher
Breite dienen.
12. Vorrichtung (1; 2; 2') nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Führungselement (21') asymmetrisch ausgestaltet ist und in einer ersten
oder zweiten Drehlage in Ausnehmungen (24') in der Basisplatte (12) oder in den beiden
die Basisplatte (12) bildenden Teilstücken (22) einsetzbar ist.
13. Vorrichtung (1; 2; 2') nach Anspruch 10, 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel (210') mit zwei einander diagonal gegenüberliegenden Bohrungen versehen
ist, die der Aufnahme von Montageschrauben (26) dienen, welche durch erste oder zweite
einander diagonal gegenüberliegende, die Eckpunkte eines Parallelogramms bildende
Bohrungen (25; 27) in der Basisplatte (12) oder den beiden die Basisplatte (12) bildenden
Teilstücken (22) der Basisplatte (12) bzw. einer darin vorgesehenen Ausnehmungen (24')
führbar sind.
14. Vorrichtung (1; 2; 2') nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass je ein Satz mit ersten und/oder zweiten Führungselementen (11, 21) unterschiedlicher
Grössen vorgesehen ist, von dem bzw. denen passende Stücke auswählbar und montierbar
sind.
1. Device (1; 2; 2') for guiding a moveable separative element (4; 5), particularly laterally
moveable doors, windows, separative walls, shutters and covers, comprising a base
plate (12; 22) and two side plates (13, 14), which form a U-profile that is designed
to partially embrace one side of the separative element (4; 5), and in which at least
one flexible guiding device (11) is provided, by means of which the separative element
(4; 5) is held free from play, wherein on the side facing the separative element (4;
5) of one or both side plates (13, 14) a first flexible guiding device (11), made
from plastic in one piece is removably fastened, characterised in that the first flexible guiding device (11) comprises a flexible spring element (112),
which is held by means of a frame (111), that is insertable in retaining slots (15,
16) provided on the side plates (13, 14), whereby the frame (111) comprises a claw
(114) at the front end, which engages with a retaining element (17), when the first
flexible guiding device (11) is inserted into the retaining slots (15, 16) on the
associated side plate (13; 14).
2. Device (1; 2; 2') according to claim 1, characterised in that the retaining slots (15, 16) are arranged at the side plates (13, 14) in such a manner,
that the inserted frame (111) is aligned in parallel to the side plates (13, 14).
3. Device (1; 2; 2') according to claim 1 or 2, characterised in that the flexible spring element (112) is formed tongue-shaped.
4. Device (1; 2; 2') according to claim 1, 2 or 3, characterised in, that the flexible spring element (112) and the claw (114) are mounted on the same part
of the frame (111).
5. Device (1; 2; 2') according to one of the claims 1 to 4, characterised in that, for inserting mounting screws (18, 19), the base plate (12) is provided with at
least a drilling (18) and a slot (19), which are arranged in such a manner that the
free ends of the flexible spring element (112) are adjustable with regard to the track
of the separative element (4; 5).
6. Device (2; 2') according to one of the claims 1 to 5, characterised in that the U-profile (10) of the device (2) is constituted by two profile parts (20a, 20b)
being complementary to one another and each comprising a side plate (13; 14) and a
section (22) of the basis plate (12).
7. Device (2; 2') according to claim 6, characterised in that the two profile parts (20a, 20b), which are complementary to one another, are identical
or comprise the same form.
8. Device (2; 2') according to claim 6 or 7, characterised in that the section (22) of the base plate (12) of the two complementary profile parts (20a,
20b) comprises the form of an L or a comb with one or more fingers.
9. Device (2; 2') according to claim 6, 7 or 8, characterised in that the two complementary profile parts (20a, 20b) are adjustable against one another
at least approximately transverse to the moving direction of the separative element
(4; 5) and fixable.
10. Device (1; 2; 2') according to one of the claims 1 to 9, characterised in that the base plate (12) or the two sections (22), which are forming the base plate (12),
are connectable with a second guiding device (21) that preferably is arranged in the
center between the two side plates (13, 14).
11. Device (1; 2; 2') according to claim 10, characterised in that the second guiding device (21, 21') comprises a foundation (210), which is insertable
into the base plate (12) or into the two sections (22), which are forming the base
plate (12), and further comprises two flexible or approximately rigid elbows (212,
212') serving for the guidance of a separative element (4) or of two separative elements
(5a, 5b) preferably of the same width.
12. Device (1; 2; 2') according to claim 10 or 11, characterised in that the second guiding device (21') is formed asymmetrically and insertable in a first
or a second turning position in recesses (24') provided in the base plate (12) or
in the two sections (22), which are forming the base plate (12).
13. Device (1; 2; 2') according to claim 10, 11 or 12, characterised in that the foundation (210) is provided with two drillings facing each other diagonally,
which serve for receiving mounting screws (26), which are insertable through first
or second drillings (25; 27) in the base plate (12) or in the two sections (22), which
are forming the base plate (12) or through a recess (24') provided therein, and which
drillings (25; 27) are facing each other diagonally and are indicating the corner
points of a parallelogram.
14. Device (1; 2; 2') according to one of the claims 1 to 13, characterised in that one set each with first and/or second guiding devices (11, 21) of different sizes
is provided, from which fitting pieces are selectable and mountable.
1. Dispositif (1; 2; 2') pour le guidage d'un élément coulissant de cloison (4; 5) en
particulier de portes, de fenêtres, de parois-cloisons, de volets et de recouvrements
coulissants, se composant d'une plaque de base (12; 22) et de deux plaques latérales
(13; 14) qui forment un profilé en U (10) pour l'entourage partiel sur un côté de
l'élément de cloison (4; 5), profilé à l'intérieur duquel au moins un élément élastique
de guidage (11) est prévu au moyen duquel l'élément de cloison (4, 5) est maintenu
sans jeu, considérant que un premier élément de guidage élastique (11) fabriqué d'une
seule pièce en matière plastique étant fixé de manière amovible sur la face tournée
vers l'élément de cloison (4, 5), d'une ou de deux plaques latérales (13, 14), caractérisé en ce que l'élément de guidage présente une partie ressort élastique (112) qui est maintenue
au moyen d'un cadre (111), qui peut être inséré dans des rainures de retenue (15;
16) qui sont prévues sur les plaques latérales (13, 14) le cadre (111) présentant
en face avant une griffe (114) qui pendant l'insertion du premier élément de guidage
élastique (11) s'encliquette dans les rainures de retenue (15, 16) dans un élément
de retenue (17) prévu sur la plaque latérale respective (13; 14).
2. Dispositif (1; 2; 2') selon la revendication, caractérisé en ce que les rainures de retenue (15; 16) sont disposées sur les plaques latérales (13, 14)
de sorte que le cadre inséré (111) est orienté parallèlement aux plaques latérales
(13, 14).
3. Dispositif (1; 2; 2') selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la pièce ressort (112) est réalisée en forme de languette.
4. Dispositif (1; 2; 2') selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la pièce ressort (112) et la griffe (114) sont fixées sur le même morceau du cadre
(111).
5. Dispositif (1; 2; 2') selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la plaque de base (12) est munie d'au moins un perçage (18) pour le passage de vis
de montage (18, 19) et d'une fente (19) qui sont disposés de sorte que les extrémités
libres des parties ressort (112) sont orientables par rapport au parcours de l'élément
de cloison (4 ; 5).
6. Dispositif (2; 2') selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le profilé en U (10) du dispositif (2) est formé par deux parties profilées (20a,
20b) mutuellement complémentaires dont chacune présente une plaque latérale (13; 14)
et une portion (22) de la plaque de base (12).
7. Dispositif (2; 2') selon la revendication 6, caractérisé en ce que les deux parties profilées mutuellement complémentaires (20a, 20b) présentent la
même forme ou sont de configuration identique.
8. Dispositif (2; 2') selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que la portion (22) de la plaque de base (12) des deux parties profilées mutuellement
complémentaires (20a, 20b) présente la forme d'un L ou d'un peigne avec une ou plusieurs
dents.
9. Dispositif (2; 2') selon la revendication 6, 7 ou 8, caractérisé en ce que les deux parties profilées mutuellement complémentaires (20a, 20b) sont coulissantes
et fixables l'une vers l'autre au moins approximativement transversalement au sens
de passage de l'élément de cloison (4; 5).
10. Dispositif (1; 2; 2') selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la plaque de base (12) ou les deux portions (22) formant la plaque de base (12) sont
reliables à un second élément de guidage (21) qui sera disposé de préférence au milieu
entre les deux plaques latérales (13, 14).
11. Dispositif (1; 2; 2') selon la revendication 10, caractérisé en ce que le second élément de guidage (21, 21') présente un socle encastrable (20) de préférence
dans la plaque de base (12) ou dans les deux portions (22) formant la plaque de base
(12) et deux arcs élastiques ou approximativement rigides (212, 212') qui servent
au guidage d'un élément de cloison (4) ou de deux éléments de cloison (5a, 5b) de
préférence de même largeur.
12. Dispositif (1; 2; 2') selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que le second élément de guidage (21') est réalisé asymétrique et est insérable dans
une première ou une seconde position de rotation dans des évidements (24') de la plaque
de base (12) ou dans les deux portions (22) formant la plaque de base (12).
13. Dispositif (1; 2; 2') selon la revendication 10, 11 ou 12, caractérisé en ce que le socle (210') est muni de deux perçages diagonalement opposés qui servent au logement
de vis de montage (26), qui sont guidables par des premiers ou des seconds perçages
(25; 27) diagonalement opposés forment les points d'angle d'un parallélogramme, dans
la plaque de base (12) ou dans les deux portions (22) formant la plaque de base (12)
respectivement d'un évidement (24') prévu dedans.
14. Dispositif (1; 2; 2') selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que respectivement un ensemble avec des premier et/ou second éléments de guidage (11,
21) de tailles différentes est prévu parmi lequel ou lesquels des pièces adaptés peuvent
être sélectionnés et montées.