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EP 1 394 459 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.08.2006 Patentblatt 2006/32 |
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Anmeldetag: 15.08.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Bauteilverbindung
Component bond
Elément d'assemblage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
30.08.2002 DE 10239899
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.03.2004 Patentblatt 2004/10 |
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Patentinhaber: MANN+HUMMEL GmbH |
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71638 Ludwigsburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Hilpert, Torsten
71729 Erdmannshausen (DE)
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Vertreter: Voth, Gerhard |
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MANN + HUMMEL GMBH
Hindenburgstrasse 45 71638 Ludwigsburg 71638 Ludwigsburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 047 351 DE-A- 19 700 733 US-A- 295 151 US-A- 5 146 766 US-A- 5 383 689
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DE-A- 19 642 219 DE-C- 4 209 000 US-A- 4 070 045 US-A- 5 219 185
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Bauteilverbindung mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
[0002] Membranregelventile, die in der Entlüftungsleitung einer Brennkraftmaschine angeordnet
sind, sind üblicherweise in einer Ventilhaube angeordnet. Das Membranregelventil kann
dabei als Modul mit einem Ölabscheider in einem gemeinsamen Bauteil integriert sein.
Bei der Montage des Membranregelventils in der Ventilhaube muß sowohl das Modul mit
der Ventilhaube mechanisch verbunden werden als auch die Entlüftungsleitung aus dem
Kurbelgehäuse der Brennkraftmaschine an das Membranregelventil angeschlossen werden.
Hierzu sind sowohl der vom Kurbelgehäuse kommende als auch der mit dem Membranregelventil
ausgebildete Abschnitt der Entlüftungsleitung dichtend an einer in der Ventilhaube
ausgebildeten Verbindungsöffnung angeschlossen. Zusätzlich werden die Bauteile mechanisch
miteinander verbunden. Die Verbindung der beiden Bauteile ist aufwendig in der Montage.
[0003] Die US-A-4070045 zeigt ein Kopplungselement, welches zwei Bauteile über eine Schwalbenschwanzführung
miteinander verbindet. In dem Kopplungselement ist eine Öffnung vorgesehen. Die zu
verbindenen Bauteile können lediglich über dieses zusätzliche Verbindungs- oder Kopplungselement
miteinander gekoppelt werden.
[0004] Aus der EP-A-0047351 ist eine Fluidkupplungsanordnung bekannt, die wenigstens zwei
Elemente umfaßt, die dazu ausgebildet sind, zusammengekuppelt zu werden mit inneren
Fluidleitungen, die in den gegenüberliegenden Endflächen der jeweiligen Elemente münden,
welche miteinander verbunden werden sollen, wobei Dichtungseinrichtungen zwischen
den genannten Endflächen angeordnet sind.
[0005] Die US 295151 beschreibt eine Schwalbenschwanzverbindung von zwei Rohren, wobei die
Verbindungselemente, die die entsprechenden Führungen aufweisen, in die jeweiligen
Rohre eingesetzt werden.
[0006] Aus der DE 197 00 733 ist eine Zylinderkopfhaube für eine ein Kurbelgehäuse und einen
Zylinderkopf aufweisende Verbrennungskraftmaschine für Kraftfahrzeuge bekannt, wobei
in die Zylinderkopfhaube integriert eine Vorrichtung zum Abscheiden von Öl vorgesehen
ist.
[0007] Die DE 196 42 219 beschreibt eine ölabscheidevorrichtung in Kompaktbauweise für Verbrennungskraftmaschinen
von Kraftfahrzeugen. Zur Abscheidung von Öl aus einem Öl-GasGemisch ist ein in einem
Gehäuse angeordnetes Ölabscheiderelement vorgesehen, wobei das Ölabscheiderelement
als mindestens eine, vorzugsweise mehrere Umgänge aufweisende Wendel ausgebildet ist.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verbindung zwischen zwei Bauteilen
zu schaffen, die einfach zu montieren ist und die eine sichere, dichte Verbindung
der Fluidleitungen der beiden Bauteile gewährleistet.
[0009] Diese Aufgabe wird durch eine Bauteilverbindung mit den Merkmalen des Anspruchs 1
gelöst.
[0010] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß das Modul einen Flansch aufweist, der mit einer
Linearführung an den Ventilhaube gehalten ist. Die zu verbindenden Fluidleitungen
münden an dem Flansch bzw. einem gegenüberliegenden Abschnitt der Ventilhaube, wobei
die beiden Bauteile, d.h. das Modul bzw. die Ventilhaube, außerhalb der Mündungsöffnungen
miteinander dichtend in Kontakt stehen. Die Bauteile können durch einfaches Ineinanderschieben
der Führungen miteinander verbunden werden. Die fluidische Verbindung der Fluidleitungen
entsteht bei der Verbindung der Bauteile automatisch, da diese an gegenüberliegenden
Bauteilabschnitten münden und der Zwischenraum zwischen den Bauteilen gegenüber der
Umgebung dichtend abgeschlossen ist. Eine zusätzliche Verbindung und Abdichtung der
Fluidleitungen ist nicht notwendig. Die Montage der beiden Bauteile ist schnell und
fehlersicher. Zusätzliche Bauteile zur Verbindung der Fluidleitungen sind vermieden.
[0011] Eine einfache Ausbildung der Linearführung ergibt sich, wenn diese durch mindestens
einen Absatz an einem der Bauteile gebildet ist, der in mindestens einer entsprechenden
Aussparung des anderen Bauteils gehalten ist. Zweckmäßig sind zwei Linearführungen
an gegenüberliegenden Seiten des Flansches vorgesehen, die parallel verlaufen. Dies
ermöglicht eine einfache Montage, da ein Verkanten der Bauteile vermieden ist. Zweckmäßig
ist die Linearführung eine Schwalbenschwanzführung. Um eine gute Abdichtung der beiden
Bauteile zu erreichen, ist vorgesehen, daß die Längsrichtung der Linearführung gegenüber
der Flanschebene um einen Winkel geneigt ist. Beim Montieren der Bauteile werden diese
durch den Neigungswinkel der Linearführung aneinander gepreßt. Zur dichtenden Verbindung
ist vorgesehen, daß die Bauteile an einer Dichtung miteinander in Kontakt stehen,
die an einem der Bauteile festgelegt ist. Zweckmäßig sind die Bauteile in Längsrichtung
der Linearführung durch zusätzliche Befestigungsmittel, insbesondere durch Schrauben,
fixiert. Zur Verbindung der Bauteile ist somit lediglich das Einschieben des Flansches
in die Linearführung und das Sichern der Verbindung mit Schrauben notwendig. Bei der
Fixierung der Bauteile mit Schrauben werden die Bauteile bei gegenüber der Flanschebene
geneigter Linearführung zusätzlich gegeneinander verpreßt, so daß insbesondere bei
Verwendung einer Gummidichtung eine dichtende Verbindung sichergestellt ist.
[0012] Für die Bauteilverbindung ist vorgesehen, daß eines der Bauteile ein Membranregelventil
umfaßt. Zweckmäßig ist am Deckel des Membranregelventils ein Flansch angeformt, der
in einer Führung am Flansch des Moduls gehalten ist. Der Flansch des Membranregelventildeckels
liegt dabei insbesondere in einer Ebene mit dem Flansch des moduls Vorteilhaft mündet
am Flansch des Membranregelventildeckels eine Entlüftungsleitung, die gegenüber einer
Öffnung in der Ventilhaube angeordnet ist und die von einer Dichtung umgeben ist.
Die Entlüftungsleitung des Membranregelventils muß dichtend mit der Atmosphäre verbunden
sein. Diese Verbindung kann durch die Mündung der Entlüftungsleitung am Flansch im
Bereich einer Öffnung in der Ventilhaube sichergestellt werden. Auch für die Verbindung
der Entlüftungsleitung mit der Atmosphäre sind somit keine zusätzlichen Montageschritte
notwendig. Bei der Verbindung der beiden Bauteile wird die Verbindung der Entlüftungsleitung
zur Atmosphäre zwangsweise mit hergestellt. Eine einfache Montage des Membranregelventildeckels
ergibt sich, wenn der Deckel mit dem Membranregelventil über eine Schnappverbindung
verbunden ist, deren Fügerichtung der Längsrichtung der Führung des Flansches des
Deckels entspricht. Der Flansch des Membranregelventils wird bei der Montage somit
in die Führung des Flansches eingeführt und der Deckel des Membranregelventils mit
dem Grundkörper des Membranregelventils verschnappt.
[0013] Das erste Bauteil ist ein Modul, das einen Ölabscheider und ein Membranregelventil
umfaßt, wobei der ölabscheider insbesondere aus mehreren Zyklonen gebildet ist. Das
Modul besteht zweckmäßig im wesentlichen aus Kunststoff, es können jedoch auch andere
Werkstoffe vorteilhaft sein. Eines der Bauteile ist eine Ventilhaube, in der das Modul
angeordnet ist. Vorteilhaft ist eine der Fluidleitungen durch einen in der Ventilhaube
festgelegten Leitungsstutzen gebildet. Toleranzbedingte Verschiebungen der Fluidleitungen
können ausgeglichen werden, da der Stutzen nur in der Ventilhaube, nicht aber an dem
in der Ventilhaube angeordneten Modul fixiert ist. Insbesondere bestecht die Ventilhaube
aus Aluminiumdruckguß.
[0014] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnung erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht auf ein Modul mit einem Membranregelventil und einem
Ölabscheider,
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung eines Schnitts durch ein in einer Ventilhaube angeordnetes
Membranregelventil etwa entlang der Linie II-II in Fig. 1,
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung eines Schnitts durch ein Membranregelventil in einer
Ventilhaube etwa auf der Höhe der Linie III-III in Fig. 1.
[0015] Das in Fig. 1 perspektivisch dargestellte Modul 1 umfaßt ein Membranregelventil 14
sowie einen Ölabscheider, der aus drei Zyklonen 12 und einem Ölreservoir 13 gebildet
ist. Das Modul 1 kann in der Entlüftungsleitung einer Brennkraftmaschine angeordnet
sein und insbesondere komplett in das Kurbelgehäusevolumen integriert werden. Luft
aus dem Kurbelgehäuse wird dem Ölabscheider zugeführt, der in der angesaugten Luft
enthaltenes Öl abtrennt, das im Ölreservoir 13 gespeichert wird. Die Luft gelangt
in das Membranregelventil 14, das den Druck im Kurbelgehäuse auf einen konstanten
Wert regelt. Die Luft gelangt durch die erste Fluidleitung 3 aus dem Membranregelventil
14 in das Ansaugrohr der Brennkraftmaschine.
[0016] Das Modul 1 besitzt einen an diesem angeformten Flansch 2, an dem die erste Fluidleitung
3 mündet. Die erste Fluidleitung 3 ist von einer Dichtung 6 umgeben, die über die
Ebene 25 des Flansches 2 geringfügig übersteht und eine Mündungsöffnung 9 bildet.
Der Flansch 2 weist zwei beidseitig der Mündungsöffnung 9 der ersten Fluidleitung
3 angeordnete Aussparungen 29 auf, die zur Gewichtsreduzierung dienen. Das Membranregelventil
14 besitzt einen Deckel 15, an den ein Flansch 16 angeformt ist. Am Flansch 16 sind
seitliche Absätze 30 ausgebildet, die Absätze 31 am Flansch 2 hintergreifen und mit
diesen Führungen 17 bilden. Die Längsrichtung 27 der Führungen 17 entspricht dabei
der Fügerichtung des Deckels 15 auf das Membranregelventil 14. Der Deckel 15 ist vorteilhaft
auf das Membranregelventil 14 aufgeschnappt. Durch die Schnappverbindung ergibt sich
eine einfache Montage des Deckels auf dem Ventil, wobei gleichzeitig der Flansch 16
im Flansch 2 des Moduls 1 angeordnet werden kann.
[0017] Im Deckel 15 ist eine Kammer des Membranregelventils ausgebildet, in der Atmosphärendruck
herrschen soll. Hierzu ist eine Entlüftungsleitung 5 vorgesehen, die am Flansch 16
mündet und die von einer Dichtung 7 umgeben ist. Die Dichtung 7 steht dabei zweckmäßig
ebenfalls geringfügig über die Flanschebene 25 über.
[0018] Der Flansch 2 besitzt zwei gegenüberliegende, parallele Linearführungen 8, die durch
einen seitlich angeformten Absatz 22 in der Flanschebene 25 gebildet sind. Im Befestigungsflansch
34 des Moduls 1 sind Befestigungsöffnungen 28 ausgebildet, mit denen das Modul 1 in
Längsrichtung der Linearführungen 8 fixiert werden kann.
[0019] Fig. 2 zeigt schematisch einen Schnitt durch ein Modul 1, das in einer Ventilhaube
18 angeordnet ist. Die erste Fluidleitung 3, die aus dem Membranregelventil 14 führt,
mündet an dem Flansch 2. Die erste Fluidleitung 3 ist von einer Dichtung 6 umgeben,
die das Modul 1 im Bereich der Mündungsöffnung 9 der ersten Fluidleitung 3 dichtend
mit der Ventilhaube 18 verbindet. An der Ventilhaube 18 mündet eine zweite Fluidleitung
4 mit einer Mündungsöffnung 10 an einem dem Flansch 2 etwa gegenüberliegenden Abschnitt
21, der in Fig. 3 dargestellt ist. Die Mündungsöffnungen 9 und 10 der ersten und der
zweiten Fluidleitung liegen sich somit etwa gegenüber und sind durch die dichtende
Verbindung des Moduls 1 mit der Ventilhaube 18 über die Dichtung 6 dichtend miteinander
verbunden. Die zweite Fluidleitung 4 ist dabei in einem an der Ventilhaube mündenden
Leitungsstutzen 19 ausgebildet.
[0020] In Fügerichtung 20 gesehen liegt benachbart zur Mündungsöffnung 9 der ersten Fluidleitung
die Mündungsöffnung 11 der Entlüftungsleitung 5. Diese ist von einer dichtend mit
der Ventilhaube 18 abschließenden Dichtung 7 umgeben. Die Mündungsöffnung 11 liegt
im Bereich einer Öffnung 26 in der Ventilhaube 18, so daß die Entlüftungsleitung 5
mit der Atmosphäre verbunden ist. Die Längsrichtung 24 der Führung 8, mit der der
Flansch 2 in der Ventilhaube 18 geführt ist, ist in Fig. 2 strichpunktiert dargestellt.
Die Längsrichtung 24 schließt mit der Flanschebene 25 einen Winkel α ein. Beim Montieren
des Moduls 1 in der Ventilhaube 18 wird das Modul 1 in Fügerichtung 20 in die Ventilhaube
18 eingeschoben. Wie im Schnitt in Fig. 3 dargestellt, kommt dabei der am Modul 1
ausgebildete Absatz 22 in einer Aussparung 23 der Ventilhaube 18 zu liegen und ist
damit in einer Richtung senkrecht zur Flanschebene 25 in der Ventilhaube 18 fixiert.
Aufgrund des Neigungswinkels α der Längsrichtung 24 der Linearführung 8 gegenüber
der Flanschebene 25 werden die beiden Bauteile aneinander gepreßt, so daß insbesondere
die Dichtungen 6 und 7 dichtend zur Anlage an der Innenseite 33 der Ventilhaube 18
kommen. Dadurch ist eine sichere, dichtende Verbindung der ersten Fluidleitung 3 mit
der zweiten Fluidleitung 4 gewährleistet. Zur Fixierung des Moduls 1 in der Ventilhaube
18 sind Schrauben 32 vorgesehen, die durch die in Fig. 1 dargestellten Befestigungsöffnungen
28 ragen. Durch das Festziehen der Schrauben 32 ist die dichtende Anlage der Dichtungen
6 und 7 an der Innenseite 33 der Ventilhaube 18 gewährleistet. Gleichzeitig ist ein
Lösen der beiden Bauteile voneinander vermieden.
[0021] Die erfindungsgemäße Verbindung kann allgemein zur Verbindung zweier Bauteile und
der gleichzeitigen Herstellung einer fluidischen Verbindung zweier Fluidleitungen
in den Bauteilen zweckmäßig sein. Die Linearführung kann anstatt durch einen Absatz,
der in einer Aussparung geführt ist, auch durch eine Schwalbenschwanzführung oder
eine andere übliche Führung gebildet sein. Das Modul 1 besteht insbesondere aus Kunststoff,
wobei zweckmäßig die Zyklone 12 mit dem Grundkörper des Membranregelventils 14 und
dem Flansch 2 sowie einem in Fig. 1 dargestellten Befestigungsflansch 34, in dem die
Befestigungsöffnungen 28 ausgebildet sind, einteilig ausgebildet sind. Die Ventilhaube
18 besteht insbesondere aus Aluminiumdruckguß. Auch andere Materialien können zweckmäßig
sein. Durch die Bauteilverbindung kann eine beliebige Anzahl von Anschlüssen zwischen
Fluidleitungen gleichzeitig hergestellt werden. Gegenüber einer Verbindung, bei der
sowohl die erste als auch die zweite Fluidleitung an einer gemeinsamen Wand angeschlossen
werden müssen, wird eine Dichtung eingespart.
[0022] Das in der ersten und der zweiten Fluidleitung strömende Fluid ist insbesondere ein
Gas, die Bauteilverbindung kann jedoch auch bei einer in der Fluidleitung strömenden
Flüssigkeit zum Einsatz kommen. Die die Mündungsöffnung umgebende Dichtung kann direkt
am Umfang der Mündungsöffnung angeordnet sein, es kann jedoch auch vorteilhaft sein,
die Dichtung mit radialem Abstand zur Mündungsöffnung anzuordnen.
1. Bauteilverbindung eines Moduls (1) mit einer Ventilhaube (18), wobei das Modul (1)
ein Membranregelventil (14) und einen Ölabscheider (12, 13) umfaßt und in Fügerichtung
in die Ventilhaube (18) einschiebbar ist, wobei das Modul (1) mindestens eine erste
Fluidleitung (3) aufweist, die mit einer zweiten Fluidleitung (4) der Ventilhaube
(18) verbunden ist, wobei das Modul (1) einen Flansch (2) aufweist, der mit einer
Linearführung (8) an der Ventilhaube (18) gehalten ist und an dem die erste Fluidleitung
(3) mündet, wobei die zweite Fluidleitung (4) an einem dem Flansch (2) gegenüberliegenden
Abschnitt (21) der Ventilhaube (18) mündet und das Modul (1) und die Ventilhaube (18)
außerhalb der Mündungsöffnungen (9, 10) miteinander dichtend in Kontakt stehen.
2. Bauteilverbindung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Linearführung (8) durch mindestens einen Absatz (22) an einem der Bauteile gebildet
ist, der in mindestens einer entsprechenden Aussparung (23) des anderen Bauteils gehalten
ist.
3. Bauteilverbindung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Linearführung (8) eine Schwalbenschwanzführung ist.
4. Bauteilverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bauteile an einer Dichtung (6) miteinander in Kontakt stehen, die an einem der
Bauteile festgelegt ist.
5. Bauteilverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bauteile in Längsrichtung (24) der Linearführung (8) durch zusätzliche Befestigungsmittel
fixiert sind.
6. Bauteilverbindung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Membranregelventil (14) einen Deckel (15) aufweist, an dem ein Flansch (16) angeformt
ist und der Flansch (16) des Deckels (15) in einer Führung (17) am Flansch (2) des
Moduls (1) gehalten ist.
7. Bauteilverbindung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß am Flansch (16) des Membranregelventildeckels (15) eine Entlüftungsleitung (5) mündet,
die gegenüber einer Öffnung (26) in den Ventilhaube (18) angeordnet ist und die von
einer Dichtung (7) umgeben ist.
8. Bauteilverbindung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (15) des Membranregelventils (14) mit dem Membranregelventil über eine
Schnappverbindung verbunden ist, deren Fügerichtung der Längsrichtung (27) der Führung
(17) des Flansches (16) am Deckel (15) entspricht.
9. Bauteilverbindung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Ölabscheider aus mehreren Zyklonen (12) gebildet ist.
10. Bauteilverbindung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß eine der Fluidleitungen (4) durch einen in der Ventilhaube (18) festgelegten Leitungsstutzen
(19) gebildet ist.
1. Component connection of a module (1) to a valve cover (18), wherein the module (1)
includes a diaphragm control valve (14) and an oil separator (12, 13) and is insertable
into the valve cover (18) in the direction of the joint, wherein the module (1) includes
at least one first liquid line (3), which is connected to a second liquid line (4)
of the valve cover (18), wherein the module (1) includes a flange (2), which is retained
at the valve cover (18) by means of a linear guide (8) and at which the first liquid
line (3) terminates, wherein the second liquid line (4) terminates at a section (21)
of the valve cover (18) situated opposite the flange (2), and the module (1) and the
valve cover (18) are in sealing contact with one another externally of the mouth openings
(9, 10).
2. Component connection according to claim 1, characterised in that the linear guide (8) is formed by at least one projection (22) on one of the components,
the said projection being retained in at least one corresponding recess (23) of the
other component.
3. Component connection according to claim 2, characterised in that the linear guide (8) is a dovetail guide.
4. Component connection according to one of claims 1 to 3, characterised in that the components are in contact with one another at a seal (6), which is secured on
one of the components.
5. Component connection according to one of claims 1 to 4, characterised in that the components are secured in the longitudinal direction (24) of the linear guide
(8) by means of additional securing means.
6. Component connection according to claim 1, characterised in that the diaphragm control valve (14) includes cover (15), on which a flange (16) is integrally
moulded, and the flange (16) of the cover (15) is retained in a guide (17) on the
flange (2) of the module (1).
7. Component connection according to claim 6, characterised in that a ventilating line (5) terminates at the flange (16) of the diaphragm control valve
cover (15), the said ventilating line being disposed opposite an opening (26) in the
valve cover (18) and being surrounded by a seal (17).
8. Component connection according to claim 6, characterised in that the cover (15) of the diaphragm control valve (14) is connected to the diaphragm
control valve via a snap-type connection, the direction of joining of which corresponds
to the longitudinal direction (27) of the guide (17) of the flange (16) on the cover
(15).
9. Component connection according to claim 1, characterised in that the oil separator is formed by a plurality of cyclones (12).
10. Component connection according to claim 1, characterised in that one of the liquid lines (4) is formed by a conductor gland (19) secured in the valve
cover (18).
1. Assemblage de composants d'un module (1) muni d'un capot de soupape (18), le module
(1) comprenant une soupape de régulation à membrane (14) et un séparateur d'huile
(12, 13) et pouvant être enfoncé dans le capot de soupape (18) selon une direction
d'emboîtement, le module (1) présentant au moins une première conduite de fluide (3)
qui est reliée à une deuxième conduite de fluide (14) du capot de soupape (18),
dans lequel
le module (1) présente une bride (2) qui est maintenue à l'aide d'une glissière linéaire
(8) sur le capot de soupape (18) et sur laquelle débouche la première conduite de
fluide (3), la deuxième conduite de fluide (4) débouchant sur une partie (21) du capot
de soupape (18) qui est opposée à la bride (2), et le module (1) et le capot de soupape
(18) étant en contact étanche l'un avec l'autre à l'extérieur des orifices d'embouchure
(9, 10).
2. Assemblage de composants selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la glissière linéaire (8) est formée sur l'un des composants, maintenu dans au moins
un creux (23) correspondant de par au moins un épaulement (22) l'autre composant.
3. Assemblage de composants selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
la glissière linéaire (8) est une glissière à queue d'aronde.
4. Assemblage de composants selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
les composants sont en contact l'un avec l'autre sur un joint d'étanchéité (6) fixé
sur l'un des composants.
5. Assemblage de composants selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
les composants sont fixés dans la direction longitudinale (24) de la glissière linéaire
(8) par des moyens de fixation supplémentaires.
6. Assemblage de composants selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la soupape de régulation à membrane (14) présente un couvercle (15) sur lequel une
bride (16) est façonnée, et la bride (16) du couvercle (15) est maintenue dans une
glissière (17) sur la bride (2) du module (1).
7. Assemblage de composants selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
sur la bride (16) du couvercle (15) de la soupape de régulation à membrane débouche
une conduite de purge d'air (5) disposée contre une ouverture (26) ménagée dans le
capot de soupape (18), et entourée par un joint d'étanchéité (7).
8. Assemblage de composants selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
le couvercle (15) de la soupape de régulation à membrane (14) est relié à la soupape
de régulation à membrane au moyen d'une liaison par enclipsage dont la direction d'emboîtement
correspond à la direction longitudinale (27) de la glissière (17) de la bride (16)
sur le couvercle (15).
9. Assemblage de composants selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le séparateur d'huile est formé de plusieurs cyclones (12).
10. Assemblage de composants selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'une des conduites de fluide (4) est formée par un raccord de conduite (19) fixé
dans le capot de soupape (18).

