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(11) |
EP 1 394 489 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.04.2005 Patentblatt 2005/15 |
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Anmeldetag: 23.08.2003 |
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Anlage zum Trocknen und Aufbereiten von rieselfähigem mineralischem Gut
Installation for drying and treating of mineral pourable material
Installation pour sècher et traiter des matières minérales coulantes
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE GB IE NL |
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Priorität: |
31.08.2002 DE 10240249
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.03.2004 Patentblatt 2004/10 |
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Patentinhaber: Enerco BV |
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6122 CL Buchten (NL) |
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Erfinder: |
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- Jerzembski, Heinrich Emil
6418 PP Heerlen (NL)
- Bot, Jan
1633 JB Avenhorn (NL)
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| (74) |
Vertreter: Sparing, Rolf Klaus et al |
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Bonnekamp & Sparing
Patentanwaltskanzlei,
European Patent & Trade Mark Law Firm,
Goltsteinstrasse 19 40211 Düsseldorf 40211 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 927 707 DE-C- 113 298 US-A- 1 698 313
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DE-A- 4 243 264 FR-A- 2 441 682 US-A- 4 541 346
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- DATABASE WPI Section Ch, Week 199341 Derwent Publications Ltd., London, GB; Class
J09, AN 1993-327011 XP002274961 & SU 1 767 310 A (AKMYANTSEMENTAS PRODN ASSOC), 7.
Oktober 1992 (1992-10-07)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Anlage zum Trocknen und Aufbereiten von rieselfähigem
mineralischem Gut, insbesondere Kohle. Mineralisches Gut fällt bei der Gewinnung und
Aufbereitung meistens in Form eines Gemisches von stückigem oder körnigem Gut und
feinstkörnigem und staubigem Gut an. Um dieses Gemisch in vorgegebene Fraktionen,
zum Beispiel Stückgut, grobkörniges, feinstkörniges und staubförmiges Gut trennen
zu können, wird zunächst der Anteil oberhalb eines vorgegebenen Komdurchmessers als
Stückgut durch Siebung abgetrennt. Um aus dem Siebdurchgang den grobkörnigen Anteil
vom feinstkörnigen und staubförmigen Anteil weiter abtrennen zu können, muß der Siebdurchgang
zunächst getrocknet werden. Als Aggregat zum Trocknen mineralischer Gemische haben
sich Drehtrommeln bewährt.
[0002] Drehtrommeln zum Trocknen von feuchtem mineralischem Gut sind in Förderrichtung des
zu trocknenden Gutes geneigte Trommeln, durch die entweder im Gegenstrom oder im Gleichstrom
zu dem zu trocknenden Gut heiße Rauchgase aus einer Verbrennungsanlage eingeleitet
werden. Im Gleichstrom werden solche Anlagen dann betrieben, wenn das frisch aufgegebene
feuchte Gut mit den frisch eingeleiteten heißen Rauchgasen zur Erzielung eines raschen
Trocknungserfolges in Berührung gebracht werden soll, während das Gegenstromverfahren
beispielsweise dann angewendet wird, wenn das bereits vorgetrocknete Gut zum Austreiben
der letzten Feuchtigkeitsreste mit dem heißen Rauchgas im Zustand der höchsten Trocknungskapazität
in Berührung gebracht werden soll.
[0003] Anlagen der beschriebenen Art werden auch Drehrohröfen genannt. Ein im Gegenstrom
betriebener Drehrohrofen ist in der DE 42 43 264 A1 beschrieben. Weitere Drehöfen
sind zum Beispiel in der EP 0 032 468 A, FR 2 441 682 A, FR-PS 1 116 508, US-PS 4
189 300, EP 0 030 403 A, BE-PS 858 730, DE 31 10 380 A1 und DE 38 15 104 A1 beschrieben.
[0004] Ein im Gleichstrom betriebener Drehrohrofen der eingangs genannten Art ist aus der
US-PS 4 318 620 bekannt.
[0005] Bei den verschiedenen Sorten mineralischer Güter können ganz unterschiedliche Ziele
der Behandlung des Gutes beim Trocknen verfolgt werden. Soll das mineralische Gut
möglichst ohne weiteren Abrieb und Zerstörung getrocknet werden, wird das Gut in der
Drehtrommel vorsichtig und schonend behandelt. Handelt es sich jedoch um ein Gemisch
aus harten formstabilen Körnern und weichen, zum Zerfall neigenden Körnern, kann beim
Trocknen eine Stabilisierung dadurch erreicht werden, daß die Körner gezielt beim
Trocknen und Durchwandern der Drehtrommel stark strapaziert werden mit dem Ziel, die
weicheren Körner zu zerstören, damit diese als feinstkörniges oder staubförmiges Gut
anfallen.
[0006] Das der Erfindung zugrundeliegende technische Problem besteht darin, eine Anlage
zum Trocknen und Aufbereiten von rieselfähigem mineralischem Gut zu entwickeln, bei
der die Intensität der Stabilisierung hoch und eine gute Umweltverträglichkeit gegeben
ist.
[0007] Diese Aufgabe wird mit einer Anlage mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Anlage hat den Vorteil, daß das aufgegebene feuchte Gemisch sofort
bei der Aufgabe in die Drehtrommel mit den frischen, noch nicht abgekühlten heißen
Rauchgasen in Kontakt gebracht wird und schockartig erwärmt wird. Dadurch zerfallen
die weichen Körner, die bevorzugt Wasser absorbieren, durch Dekrepitation. Beim weiteren
Durchgang durch die Drehtrommel wird das zu trocknende Gut durch die Einbauten in
eine Lage im oberen Bereich der Drehtrommel gehoben, um dann über eine möglichst große
Strecke in der Trommel nach unten zu fallen, wobei eine weitere Stabilisierung eintritt.
Der in Förderrichtung gesaugte Rauchgasstrom bildet eine starke Strömung, die die
staubförmigen und feinstkörnigen Bestandteile erfaßt und mitträgt. Die Strömungsgeschwindigkeit
wird durch den Venturieinbau erhöht. Durch den Bypass für Förderluft im Trommelmantel
wird gewährleistet, daß bei größerem Unterdruck in der Trommel zusätzliche Förderluft
aus der Umgebung angesaugt wird, ohne durch diese zusätzliche Förderluft das Luft/Brennstoffgemisch
in der Verbrennungsanlage und damit die optimale Verbrennung zu stören, wodurch ganz
wesentlich auch eine zusätzliche NO
x-Bildung vermieden wird.
[0008] Die Unteransprüche betreffen vorteilhafte Ausgestaltungen. Durch den Einsatz eines
drehzahlgeregelten Ventilators ist die Beeinflussung des Sogs und damit des Unterdrucks
in der Trommel vorteilhaft möglich. Hierdurch kann auch die Intensität der Stabilisierung
beeinflußt werden. Da die durch den Venturieinbau gesaugten Gasströme staubbeladen
sind, wird durch die nur teilweise Ausbildung der Leitflächen bewirkt, daß sich im
Venturieinbau keine Materialien stauen oder aufbauen, wodurch sich der Strömungswiderstand
in der Trommel erhöhen würde.
[0009] Wenn das Einlaßende der Trommel abdichtend an die Verbrennungseinrichtung angeschlossen
ist, wird das Ansaugen von nicht vorgewärmter Frischluft vermieden. Dadurch, daß die
Bypass-Öffnung im Trommelmantel erst im Abstand hinter dem Einlaßende angeordnet ist,
wird bewirkt, daß die unmittelbar am Einlaßende angesaugte Umgebungsluft beim Strömen
durch den Ringspalt zwischen Trommelmantel und Doppelmantel vorgewärmt wird, so daß
die Aufheizung zur Unterstützung der Trocknung genutzt und die Trocknung nicht durch
Ansaugen nicht vorgewärmter, kühler Umgebungsluft negativ beeinflußt wird. Durch die
Wärmeisolierung des Doppelmantels und der Umfangskästen wird bewirkt, daß die aus
der Trommel abgestrahlte Wärme zur Vorwärmung des Bypassgases wirksam wird und nicht
durch Abstrahlung an die Umgebung verlorengeht.
[0010] Die Ausbildung der Einbauten als abwechselnd gerade Platten und alternierend in Längsrichtung
taschenbildend abgebogene Platten bewirkt eine Durchmischung des zu trocknenden Gutes
und das Anheben des zu trocknenden Gutes beim Rotieren der Trommel bis in die obersten
Bereiche des Trommelvolumens. Die Anordnung eines ortsfest drehbar gelagerten Anschlagrades
derart, daß zumindest ein Umfangsring dagegen abrollt, verhindert in vorteilhafter
Weise, daß die Drehtrommel in Neigungsrichtung bewegt wird. Die Ausbildung des nach
oben gerichteten Gasstroms im Schacht führt zu einer Windsichtung des ausgetragenen
Gutes in der Weise, daß das körnige Gut gegen den Gasstrom nach unten fällt, während
das feinstkörnige und staubförmige Gut mit dem Gasstrom nach oben zur Überleiteinrichtung
in eine Entstaubungsanlage geführt wird.
[0011] Die beschriebenen Merkmale und Vorteile werden bei der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels,
das in der beigefügten Zeichnung dargestellt ist, anschaulich dargestellt.
In der Zeichnung zeigt:
[0012]
- Fig. 1
- in schematischer Seitenansicht eine Drehtrommel,
- Fig. 2
- den Ausschnitt II aus Fig. 1 in vergrößertem Maßstab und
- Fig. 3
- in vergrößerter und perspektivischer Darstellung einen Venturieinbau.
[0013] In Fig. 1 ist die Drehtrommel 1 in einer Seitenansicht in geschnittener Form dargestellt.
In der Darstellung ist links von der Drehtrommel 1 eine Verbrennungseinrichtung 2
schematisch dargestellt. In die Eintrittsseite der Drehtrommel strömt der Rauchgasstrom
der Verbrennungseinrichtung, der durch einen großen Pfeil in Strömungsrichtung dargestellt
ist und die Drehtrommel 1 auf der Austrittsseite in den Schacht 6 verläßt und dort
nach oben zur Überleiteinrichtung 22 geführt wird, die zu einer Entstaubungsanlage
führt. Hinter der Überleiteinrichtung 22 ist ein Ventilator 7 angeordnet, der für
einen entsprechenden Unterdruck und Sog in der Drehtrommel 1 und im Schacht 6 sorgt.
Im Gleichstrom mit dem Rauchgasstrom wird mit der Eintragsvorrichtung 23 das zu trocknende
Gut in die Drehtrommel 1 aufgegeben. Am Eintragsende der Drehtrommel 1 sind auf dem
Trommelmantel als Transportschaufeln 3 ausgebildete Einbauten in dem Bereich angeordnet,
der in der Zeichnung schraffiert dargestellt ist. Die schräg eingebauten Transportschaufeln
3 weisen eine Krümmung auf, die eine stark in Förderrichtung wirkende Komponente hat.
[0014] An die Transportschaufeln 3 schließen sich Schaufeleinbauten an, die in Reihen hintereinander
angeordnet sind und alternierend gerade Platten 4 und in Längsrichtung taschenbildend
abgebogene Platten 5 aufweisen. Die geraden Platten 4 bewirken die Durchmischung des
zu trocknenden Gutes. Die abgebogenen Platten 5 nehmen in einer Stellung im unteren
Trommelbereich das zu trocknende Gut auf und heben es bei der Rotation der Drehtrommel
1 um praktisch 180° bis in den obersten Trommelbereich an, von wo das zu trocknende
Gut über eine große Höhe nach unten fällt.
[0015] Durch den mit Hilfe des Ventilators 7 erzeugten Unterdruck entsteht ein Gasstrom
in der Drehtrommel, der im wesentlichen die Rauchgase der Verbrennungseinrichtung
2 umfaßt. Dieser Gasstrom wird durch den koaxialen Venturieinbau 8 geführt, wodurch
die Strömungsgeschwindigkeit erhöht wird. Von dem Gasstrom werden feinstkörnige und
staubförmige Partikel erfaßt und in den Schacht 6 ausgetragen. Am Austragsende der
Drehtrommel 1 wird auch das stückige und körnige Trockengut in den Schacht ausgetragen.
Da im Schacht 6 eine vertikale Strömung ausgebildet ist, wirkt diese wie ein Windsichter
und führt die feinstkörnigen und staubförmigen Anteile des getrockneten Gutes mit
sich nach oben zur Überleiteinrichtung 22, von wo der Staub- und Feinstkorn beladene
Gasstrom zu einer nachgeschalteten Entstaubungsanlage geführt wird.
[0016] Die Drehtrommel ist in Förderrichtung um einen Winkel α geneigt und weist zwei in
Längsrichtung beabstandete Umfangsringe 18 auf, an denen der Drehantrieb 19 angreift.
Der in Förderrichtung hintere Umfangsring 18 rollt an einem Anschlagrad 20 ab, das
ortsfest drehbar gelagert ist, wodurch verhindert wird, daß die Drehtrommel in Förderrichtung
axial bewegt wird. Die Eintragsvorrichtung 23 und die Austragsvorrichtung 21 können
sowohl als Band als auch als Schnecke ausgebildet sein, wobei eine Schnecke Vorteile
bei der Abdichtung aufweist.
[0017] In Fig. 2 ist der in Fig. 1 durch eine strichpunktierte Linie kenntlich gemachte
Ausschnitt II in vergrößertem Maßstab dargestellt, der den Aufbau des Bypass 9 im
Trommelmantel zeigt. In einem Abstand vom Eintragsende der Drehtrommel 1 ist eine
Öffnung 10 im Trommelmantel angeordnet, die vom Umfangskasten 16 überdeckt ist. Von
den Öffnungen 10 können mehrere über den Umfang verteilt sein, die insgesamt von einem
gasdichten ringförmigen Umfangskasten 16 überdeckt sind. Über einen koaxialen Doppelmantel
24 ist der Kasten 16 mit einem zweiten Umfangskasten 17 verbunden, wobei der Doppelmantel
24 einen Ringspalt 14 zwischen Trommelmantel und Doppelmantel 24 bildet. Im zweiten
Umfangskasten 17 ist ebenfalls mindestens eine Öffnung 12 zur Umgebung angeordnet,
die durch eine nach außen vorgespannte Klappe 13 innen abdichtend verschlossen ist.
Die beiden Umfangskästen 16 und 17 sowie der Doppelmantel 24 weisen eine Wärmeisolierung
15 auf, die in der Darstellung durch einen schraffierten Streifen dargestellt ist.
[0018] Die Wirkungsweise des Bypass ist derart, daß bei einem entsprechenden Unterdruck
in der Drehtrommel 1, der mindestens gleich oder größer der Vorspannkraft der Klappe
13 ist, durch Ansaugen der Klappe 13 die Öffnung 12 derart freigegeben wird, daß Umgebungsluft
angesaugt und infolge der Wärmeabstrahlung durch den Trommelmantel vorgewärmt in die
Drehtrommel eingesaugt werden. Dadurch kann bei entsprechender Erhöhung des Unterdrucks
und damit des Soges in der Drehtrommel 1 der Fördergasstrom erhöht werden, ohne daß
dadurch das Brennstoff/Brennluftverhältnis der Verbrennungseinrichtung geändert wird.
[0019] In Fig. 3 ist schematisch der Aufbau des koaxialen Venturieinbaus 8 dargestellt.
Bei diesem Venturieinbau sind die Leitflächen nur teilweise ausgebildet, so daß zwischen
den ausgebildeten Leitflächen genügend freier Strömungsquerschnitt verbleibt. Dadurch
wird vermieden, daß sich an den ausgebildeten Leitflächen zuviel von der Staubbelastung
des Gasstroms ansetzt und ggf. aufbaut, was sonst zu einer unerwünschten Erhöhung
des Strömungswiderstandes führen könnte. Der Anteil der ausgebildeten Leitflächen
reicht aus, um den Gasstrom zu zentrieren und in Art einer Venturidüse die Strömungsgeschwindigkeit
zu erhöhen.
Bezugszeichenliste
[0020]
- 1
- Drehtrommel
- 2
- Verbrennungseinrichtung
- 3
- Trommeleinbauten, Transportschaufeln
- 4
- Trommeleinbauten, gerade Platten
- 5
- Trommeleinbauten, abgebogene Platten
- 6
- Schacht
- 7
- Ventilator
- 8
- Venturieinbau
- 9
- Bypass
- 10
- Öffnung im Trommelmantel
- 12
- Öffnung im Umfangskasten
- 13
- nach außen vorgespannte Klappe
- 14
- Ringspalt
- 15
- Wärmeisolierung
- 16
- gasdichter Umfangskasten
- 17
- Umfangskasten
- 18
- Umfangsringe
- 19
- Drehantrieb
- 20
- Anschlagrad
- 21
- Austragsvorrichtung
- 22
- Überleiteinrichtung
- 23
- Eintragsvorrichtung
- 24
- Doppelmantel
- α
- Neigungswinkel Drehtrommel
1. Anlage zum Trocknen und Aufbereiten von rieselfähigem mineralischem Gut mit
einer Drehtrommel (1), die in Förderrichtung des zu behandelnden Gutes geneigt
und mit Einbauten (3, 4, 5) am Innenumfang versehen ist, wobei im vorderen Einführungsbereich
für das zu behandelnde Gut als Einbauten Transportschaufeln (3) angeordnet sind, und
wobei das Auslaßende der Drehtrommel (1) abdichtend an einen Schacht (6) angeschlossen
ist, der das aus der Drehtrommel (1) austretende Gut und den Gasstrom übernimmt,
einer Verbrennungseinrichtung (2), deren Rauchgase im Gleichstrom mit dem zu behandelnden
Gut durch die Drehtrommel (1) führbar sind,
einem Ventilator (7), der den Schacht (6) unter Unterdruck setzt, und
einem Venturieinbau (8), der in der Drehtrommel (1) vor ihrem Auslaßende koaxial
angeordnet ist,
und wobei
im Einführungsbereich des zu behandelnden Gutes im Trommelmantel ein Bypass (9)
für Förderluft angeordnet ist.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilator (7) drehzahlgeregelt ist.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitflächen des Venturieinbaus (8) entlang des Umfangs nur abschnittsweise ausgebildet
sind.
4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlaßende der Drehtrommel (1) abdichtend an die Verbrennungseinrichtung (2)
angeschlossen ist.
5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bypass (9) mindestens eine im Abstand hinter dem Einlaßende ausgebildete Öffnung
(10) im Trommelmantel umfaßt, wobei mehrere Öffnungen (10) über den Umfang verteilt
im Trommelmantel angeordnet und von einem gasdichten Kasten (16) überdeckt sind, der
über dem Umfang auf dem Trommelmantel angeordnet und über einen Ringspalt (14) zwischen
Trommelmantel und einem Doppelmantel mit einem in Förderrichtung davor angeordneten
zweiten Umfangskasten (17) verbunden ist, der mindestens eine Öffnung (12) zur Umgebung
aufweist, die durch eine nach außen vorgespannte Klappe (13) innen abdichtend verschlossen
wird.
6. Anlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangskästen (16, 17) und der Doppelmantel (24) zur Umgebung eine Wärmeisolierung.
(15) aufweisen.
7. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich an die Transportschaufeln (3) Schaufeleinheiten anschließen, die in Reihen hintereinander
am Trommelumfang angeordnet sind und abwechselnd gerade Platten (4) und in Längsrichtung
taschenbildend abgebogene Platten (5) aufweisen.
8. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel zwei in Längsrichtung beabstandete Umfangsringe (18) aufweist, an denen
der Drehantrieb (19) angreift, wobei mindestens einer der Umfangsringe (18) gegen
ein ortsfest drehbar gelagertes Anschlagrad (20) abrollt.
9. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Schacht (6) ein nach oben gerichteter Gasstrom ausgebildet ist und unterhalb
des Schachtes (6) eine Austragsvorrichtung (21) für das körnige Gut und oberhalb des
Schachtes (6) eine Überleiteinrichtung (22) in eine Entstaubungsanlage angeordnet
ist.
10. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der Austragsvorrichtung (21) mindestens ein Silo für körniges und stückiges
Gut und hinter der Entstaubungsanlage mindestens ein Silo für den Staub angeordnet
ist.
1. A plant for the drying and treatment of pourable mineral material, with a rotary drum
(1) which is inclined in the conveying direction of the material to be treated and
is provided with installed fittings (3, 4, 5) on the inner circumference, transport
blades (3) being arranged as installed fittings in the front introduction region for
the material to be treated, and the outlet end of the rotary drum (1) being connected
sealingly to a shaft (6) which takes over the material emerging from the rotary drum
(1) and the gas stream,
a combustion apparatus (2), the smoke gases of which can be led through the rotary
drum (1) in cocurrent with the material to be treated,
a fan (7) which puts the shaft (6) under a vacuum, and
a Venturi fitting (8) which is arranged coaxially in the rotary drum (1) upstream
of the outlet end of the latter,
wherein
a bypass (9) for conveying air is arranged in the drum casing in the introduction
region of the material to be treated.
2. The plant as claimed in claim 1, wherein the fan (7) has a variable rotational speed.
3. The plant as claimed in claim 1 or 2, wherein the guide surfaces of the Venturi fitting
(8) are formed only partially along the circumference.
4. The plant as claimed in one of claims 1 to 3, wherein the inlet end of the rotary
drum (1) is connected sealingly to the combustion apparatus (2).
5. The plant as claimed in one of claims 1 to 4, wherein the bypass (9) comprises at
least one orifice (10) formed at a distance downstream of the inlet end and located
in the drum casing, a plurality of orifices (10) being arranged, distributed over
the circumference, in the drum casing and being covered by a gas-tight box (16) which
is arranged on the drum casing over the circumference and is connected, via an annular
gap (14) between the drum casing and a double casing, to a second circumferential
box (17) which is arranged upstream thereof in the conveying direction and which has
at least one orifice (12) to the surroundings which is closed so as to seal off inwardly
by means of a flap (13) prestressed outward.
6. The plant as claimed in claim 5, wherein the circumferential boxes (16, 17) and the
double casing (24) have a thermal insulation (15) toward the surroundings.
7. The plant as claimed in one of claims 1 to 6, wherein the transport blades (3) are
followed by blade units which are arranged one behind the other in rows on the drum
circumference and have alternately straight plates (4) and plates (5) bent in the
longitudinal direction so as to form pockets.
8. The plant as claimed in one of claims 1 to 7, wherein the drum has two circumferential
rings (18) which are spaced apart in the longitudinal direction and on which the rotary
drive (19) engages, at least one of the circumferential rings (18) rolling against
a stop wheel (20) mounted rotatably at a fixed location.
9. The plant as claimed in one of claims 1 to 8, wherein a gas stream directed upward
is formed in the shaft (6), and a discharge device (21) for the granular material
is arranged below the shaft (6) and a device (22) for transferring to a dedusting
plant is arranged above the shaft (6).
10. The plant as claimed in one of claims 1 to 9, wherein at least one silo for granular
and fragmentary material is arranged downstream of the discharge device (21) and at
least one silo for the dust is arranged downstream of the dedusting plant.
1. Installation pour sécher et traiter des matières minérales coulantes comprenant
un tambour rotatif (1) qui est incliné dans la direction d'extraction de la matière
à manipuler et qui est muni de chicanes (3, 4, 5) sur son périmètre interne où, dans
la zone d'introduction avant, destinée à la matière à manipuler, sont disposées des
pales de transport (3) sous forme de chicanes et où l'extrémité de décharge du tambour
rotatif (1) est raccordée de manière étanche à un puits (6) qui reçoit la matière
sortant du tambour rotatif (1) et le courant gazeux,
un dispositif de combustion (2) dont les gaz de fumée sont aptes à être entraînés
en flux continu avec la matière à manipuler à travers le tambour rotatif (1 ),
un ventilateur (7) qui place le puits (6) en état de sous-pression, et
un montage de venturi (8) qui est disposé coaxialement dans le tambour rotatif (1)
avant son extrémité de décharge,
et où
dans la zone d'introduction de la matière à manipuler, une dérivation (9), destinée
à l'air d'extraction, est disposée dans l'enveloppe du tambour.
2. Installation selon la revendication 1, caractérisée en ce que le ventilateur (7) est à vitesse commandée.
3. Installation selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les surfaces de guidage du montage de venturi (8) ne sont formées que par secteurs,
suivant le périmètre.
4. Installation selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que l'extrémité de chargement du tambour rotatif (1) est raccordée de manière étanche
au dispositif de combustion (2).
5. Installation selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la dérivation (9) comprend au moins une ouverture (10), pratiquée à distance, derrière
l'extrémité de chargement dans l'enveloppe de tambour, où plusieurs ouvertures (10)
réparties sur le périmètre, sont pratiquées dans l'enveloppe de tambour et sont coiffées
d'un caisson étanche au gaz (16) qui est disposé sur le périmètre de l'enveloppe de
tambour et est relié, par le biais d'une fente annulaire (14), entre l'enveloppe de
tambour et une enveloppe double, à un deuxième caisson périphérique (17) disposé avant,
dans la direction d'alimentation, qui présente au moins une ouverture (12) vers l'environnement,
laquelle est verrouillée en étanchéification interne par l'intermédiaire d'un clapet
(13) précontraint vers l'extérieur.
6. Installation selon la revendication 5, caractérisée en ce que les caissons périphériques (16, 17) et l'enveloppe double (24) présentent une isolation
thermique (15) vis-à-vis de l'environnement.
7. Installation selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que des unités de pales se raccordent aux pales de transport (3), lesquelles sont disposées
en succession sur le périmètre du tambour et comportent des panneaux (4) en alignement
alterné et des panneaux (5) courbes formant des poches dans le sens longitudinal.
8. Installation selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que le tambour comporte deux bagues circulaires (18), disposées à distance dans le sens
longitudinal, auxquelles est appliqué le servomoteur (19), sachant qu'au moins l'une
des bagues circulaires (18) met en mouvement une roue de guidage (20) tournant sur
palier pivotant fixe.
9. Installation selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que, dans le puits (6), est généré un courant gazeux dirigé vers le haut et en ce que, en dessous du puits (6), est disposé un dispositif de sortie (21) destiné à la matière
granulée et en ce que, au-dessus du puits (6), un aménagement de passage (22) est agencé dans une installation
de dépoussiérage.
10. Installation selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que, derrière le dispositif de sortie (21), est disposé au moins un silo destiné à la
matière granulée et gailleteuse et en ce que, derrière l'installation de dépoussiérage, est disposé au moins un silo destiné à
la poussière.
