| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 395 438 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
|
Nach dem Einspruchsverfahren |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
|
15.04.2015 Patentblatt 2015/16 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
28.12.2005 Patentblatt 2005/52 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.05.2002 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP2002/005360 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2002/094577 (28.11.2002 Gazette 2002/48) |
|
| (54) |
WERTPAPIER UND VERFAHREN ZU SEINER HERSTELLUNG
VALUE DOCUMENT AND METHOD FOR THE PRODUCTION THEREOF
DOCUMENT DE VALEUR ET SON PROCEDURE DE PRODUCTION
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
| (30) |
Priorität: |
18.05.2001 DE 10124630
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
10.03.2004 Patentblatt 2004/11 |
| (73) |
Patentinhaber: Giesecke & Devrient GmbH |
|
81677 München (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- HABIK, Klaus
81245 München (DE)
- LANGER, Jörg
81379 München (DE)
- VOIT, Max
83671 Benedikbeuern (DE)
- KELLER, Mario
83093 Bad Endorf (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Klunker . Schmitt-Nilson . Hirsch |
|
Patentanwälte
Destouchesstraße 68 80796 München 80796 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 285 039 FR-A- 2 767 091 US-A- 5 267 753
|
WO-A-93/13942 GB-A- 2 264 263 US-A- 6 149 204
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
[0001] Die Erfindung betrifft Sicherheitspapiere und Wertpapiere, insbesondere Banknoten,
die ein Sicherheitselement aufweisen und mit einer schmutzabweisenden Schutzschicht
versehen sind, sowie ein Verfahren zur Herstellung der Wertpapiere.
[0002] Wert- und Sicherheitsdrucke, wie beispielsweise Banknoten, aber auch Aktien, Anleihen,
Urkunden und Gutscheine, Schecks, hoch wertige Eintrittskarten; Ausweisdokumente und
Pässe werden zur Erhöhung ihrer Fälschungssicherheit mit aufwändigen Druckbildern
versehen, wozu zumindest für einzelne Bildteile anspruchsvolle und nicht jedermann
zugängliche Druckverfahren, wie beispielsweise der Stichtiefdruck eingesetzt werden.
Zusätzlich werden Wertpapiere mit so genannten Sicherheitselementen ausgestattet,
die schwierig nachzuahmen sind und auch für den Laien eine Überprüfung der Echtheit
des Wertpapiers ermöglichen. Solche Sicherheitselemente können beispielsweise Fenstersicherheitsfäden
sein, die bereichsweise an der Oberfläche des Wertpapiers sichtbar sind, Folienapplikationen,
die ein transparentes oder metallisiertes Prägehologramm aufweisen, Blindprägungen,
drucktechnisch oder druck- und prägetechnisch hergestellte so genannte "Latent Images",
die unter unterschiedlichen Betrachtungswinkeln verschiedene Informationen wiedergeben,
Aufdrucke, die optisch variable Pigmente enthalten und unter unterschiedlichen Betrachtungswinkeln
in variierenden Farben erscheinen oder Aufdrucke aus Metalleffektfarben sein, die
beispielsweise im Gold-, Silber- oder Bronzeton metallisch glänzen. Die Sicherheitselemente
können je nach Ausführungsform bereits in das Ausgangsmaterial, zum Beispiel Papier,
des Wertpapiers ein- oder aufgebracht oder zwischen oder nach weiteren Bearbeitungsschritten
des Wertpapiers erzeugt werden.
[0003] Es ist bekannt, Wertpapiere zur Verlängerung ihrer Lebensdauer und Umlauffähigkeit
mit schmutzabweisenden Schutzschichten zu versehen. In der
EP 0 256 170 B2 wird beispielsweise vorgeschlagen, bedruckte Geldscheine mit einer Schutzschicht
zu versehen, die Zelluloseester und mikronisiertes Wachs enthält und vollflächig auf
die Geldscheine aufgebracht wird.
[0004] Gängige Schutzlackschichten haben häufig den Nachteil, dass ihre Oberfläche sehr
glatt und glänzend ist, was sowohl bei der Herstellung und Verarbeitung der Wertpapiere
Probleme bereitet, als auch bei der maschinellen Überprüfung der Wertpapiere mittels
optischer Sensoren. Außerdem wird das visuelle Erscheinungsbild von Sicherheitselementen
durch übliche Schutzlackschichten häufig negativ beeinflusst.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, ein lang lebiges Wertpapier und ein Verfahren zu dessen
Herstellung vorzuschlagen, das eine störungsfreie Verarbeitung der Wertpapiere und
ihre Überprüfung mittels optischer Sensoren ermöglicht und gleichzeitig gewährleistet,
dass die Sicherheitselemente visuell gut wahrnehmbar sind.
[0006] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst.
Dabei wird ein noch unbedrucktes oder ein bereits bedrucktes Wertpapier auf mindestens
einer Seite mit einer Schutzschicht ausgestattet, die durch einen Mattlack oder eine
dünne Kunststofffolie mit matter Oberfläche gebildet wird, wobei diese Schutzschicht
im Bereich eines Sicherheitselements unterbrochen, d.h. ausgespart ist. Dadurch, dass
der überwiegende Teil der Oberfläche mit einer Schutzschicht überzogen ist, ist das
Wertpapier durch die verschrnutzungsabweisenden Eigenschaften der Lackschicht oder
der Folie geschützt, während die Ausbildung der Oberfläche der Schutzschicht aus Mattlack
oder als mattierte Folie aufgrund der Mikrorauigkeit eine sichere Be- und Verarbeitung
der Wertpapiere ermöglicht. Es ist auch möglich einen Mattlack auf die außen zu liegen
kommende Seite einer dünnen Deckfolie aus Kunststoff aufzulackieren und diese Folie
auf das Wertpapier zu kaschieren.
[0007] Während Wertpapiere mit glatter Schutzlackierung oder glatten Schutzfolien dazu neigen,
beim Ablegen, Stapeln und Greifen leicht zu verrutschen, haben matte Schutzschichten
den Vorteil einer besseren Griffigkeit und sind daher leichter und sicherer zu handhaben.
Außerdem haben Schutzlackierungen in Mattlack den Vorteil, dass die vom Anwender und
Nutzer gewohnte Wahrnehmung der Wertpapiere mit dem Tastsinn erhalten bleibt, während
sehr glatte Beschichtungen nicht nur den haptischen, sondern durch ein glänzendes
oder gar "speckiges" Erscheinungsbild auch den gewohnten optischen Eindruck eines
Wertpapiers negativ beeinflussen. Eine matte Schutzschicht erzeugt außerdem deutlich
geringere Reflexionen als übliche glänzende Schutzschichten und ermöglicht dadurch
eine störungsfreie maschinelle Überprüfung der Wertpapiere, bei der üblicherweise
optische Sensoren eingesetzt werden.
[0008] Im Bereich eines Sicherheitselements wird die matte Schutzschicht dagegen unterbrochen.
Dadurch werden negative und optisch dämpfende Eigenschaften, die eine Mattlack- oder
Folienbeschichtung auf die visuelle Wahrnehmung eines Sicherheitselementes haben kann,
vermieden. Viele Sicherheitselemente, wie beispielsweise metallisierte Prägehologramme,
die als Folienapplikation auf ein Wertpapier aufgebracht werden, oder in widerstandsfähige
Polymerschichten eingebettete Pigmente aus vernetzten Flüssigkristallen, besitzen
von sich aus bereits eine schützende und schmutzabweisende Oberfläche. Eine zusätzliche
matte Schutzschicht würde deren visuelle Wirkung abschwächen und ihre Brillanz verringern,
ohne den Schutz solcher Sicherheitselemente wesentlich zu verbessern.
[0009] Soll dagegen die Aufmerksamkeit des Nutzers eines Wertpapiers gezielt auf ein Sicherheitselement
hingelenkt werden, ist es vorteilhaft, in dem Teilbereich der Wertpapieroberfläche,
in dem das Sicherheitselement liegt und in dem die matte Schutzschicht ausgespart
wurde, eine Schutzschicht aufzubringen, die aus einem Glanzlack besteht. Sicherheitselemente,
die nicht von sich aus glänzend sind bzw. deren Glanz verstärkt werden soll, können
dadurch optisch aufgewertet und visuell hervorgehoben werden. Dies erleichtert auch
für den ungeübten Benutzer das Auffinden der Sicherheitselemente im Wertpapier. Eine
Oberfläche wird üblicherweise als glänzend wahrgenommen, wenn sie strukturelle Inhomogenitäten
aufweist, deren Abmessungen in der Größenordnung der Lichtwellenlänge oder darunter
liegen. Insbesondere in den Fällen, in denen das Sicherheitselement nicht bereits
über eine schützende äußere Schicht verfügt, wie üblicherweise bei Folienapplikationen
gegeben, wird auch die Lebensdauer des Sicherheitselements durch die darüber aufgebrachte
Glanzlackschicht verlängert. Dies gilt insbesondere für Metalleffektfarbenaufdrucke,
aber auch für Blindprägungen und drucktechnisch ausgeführte so genannte "Latent Images"
die ohne Schutzlackabdeckung einer starken Verschmutzung und deutlichem Abrieb unterliegen.
Die Auffälligkeit und visuelle Wirkung des mit Glanzlack ausgeführten Teilbereichs
der Schutzlackschicht kann noch weiter gesteigert werden, wenn dem Glanzlack optisch
variable Pigmente zugesetzt werden. Dies sind weit gehend transparente Pigmente, die
ein auffälliges und mit dem Betrachtungswinkel veränderliches Farbspiel erzeugen.
Beispiele hierfür sind Perlglanzpigmente, Dünnschichtpigmente, wie so genannte "Iriodine®"
oder vernetzte Flüssigkristallpolymere.
[0010] Eine Verbesserung der Überprüfbarkeit der Wertpapiere erhält man auch, wenn der für
die Teillackierung vorgesehene Glanzlack mit so genannten Merkmalsstoffen versetzt
wird. Darunter werden Substanzen verstanden, die aufgrund besonderer physikalischer
Eigenschaften wie Magnetismus, wellenlängenselektiver Absorption, Lumineszenz oder
elektrischer Leitfähigkeit eindeutig überprüf- und nachweisbar sind. Besonders werden
jene Merkmalstoffe bevorzugt, die auch durch den Wertpapiernutzer ohne großen apparativen
Aufwand überprüfbar und dennoch nicht oder nur mit enormem Aufwand zu fälschen sind.
Als Beispiel hierfür seien besondere fluoreszierende oder phosphoreszierende Substanzen
erwähnt, die beispielsweise nur in schmalen Wellenlängenbereichen angeregt werden
können.
[0011] Das erfindungsgemäße Wertpapier besteht vorzugsweise aus Papier, etwa so genanntem
"Sicherheitspapier", wie es im Banknotendruck üblich ist, und das einen besonderen
Griff und Klang aufweist. Das Wertpapier kann mit beliebigen Zeichen bedruckt sein,
womit jegliche Symbole, Druckbilder und Muster erfasst sein sollen. In besonders vorteilhafter
Weise lässt sich die vorliegende Erfindung auf Papiersubstrate anwenden, die mit dem
Stichtiefdruckverfahren bedruckt wurden. Für qualitativ hoch wertige Drucke erfordert
dieses Verfahren Substrate mit einer ausreichenden Oberflächenrauigkeit, um einem
sicheren und sauberen Farbübertrag von der Druckplatte auf das zu bedruckende Substrat
zu gewährleisten. Durch den hohen Druck, mit dem dabei das Substrat gegen die Druckplatte
gepresst wird, wird die Papieroberfläche in den nicht gravierten, d.h. nicht farbführenden
Bereichen der Druckplatte stark verdichtet und geglättet. Dadurch kann auch auf unbeschichteten
Papiersubstraten ein unerwünschter Glanz entstehen, der durch eine danach aufgebrachte
Mattlackschutzschicht wieder reduziert werden kann. Die Erfindung ist jedoch nicht
auf Papiersubstrate beschränkt. Eine Variante besteht aus vliesartigen Schichten,
die sowohl Zellstoff- oder Baumwollfasern als auch Kunststofffasern enthalten.
[0012] Die Schutzfunktion der Schutzlackschicht oder Schutzfolie bezieht sich insbesondere
auf ihre Fähigkeit zur Schmutzabweisung sowie die Erhöhung der Feuchtigkeitsbeständigkeit
und der Abriebfestigkeit. Zweckmäßigerweise wird die Schutzschicht beidseitig, d.h.
auf die Vorder- und die Rückseite des Wertpapiers aufgebracht. Für die matte Ausführung
der Schutzschicht kann beispielsweise ein Mattlack vom Typ 57 0600/50 MHM verwendet
werden. Sofern Teilbereiche der Wertpapieroberfläche mit einer glänzenden Schutzlackschicht
versehen werden, eignet sich als Glanzlack hierfür beispielsweise ein Lack vom Typ
57 0199/ 50 MHM. Für die Schutzlackschicht werden, unabhängig davon ob nur als Mattlack
oder auch als Glanzlack ausgeführt, bevorzugt transparente und farblose Lacke verwendet,
die die Färbung des Wertpapiers nicht verändern.
[0013] Verschmutzungstests haben ergeben, dass gute Resultate erzielt werden, wenn zur Erzeugung
der Schutzlackschicht eine Menge von ca. 2 bis 15 g/m
2 flüssigen, noch nicht ausgehärteten Lacks aufgebracht wird. Zur Auftragung der Lackschicht
werden bevorzugt das Flexodruck- und das Siebdruckverfahren eingesetzt. Der Flexodruck
ist ein besonders schnell und wirtschaftlich arbeitendes Druckverfahren, das den Übertrag
ausreichender Lackmengen ermöglicht. Der Einsatz eines Kammerrakels gewährleistet
einen sicheren und störungsfreien Produktionsablauf. Mit dem Flexodruckverfahren werden
bevorzugt ca. 2 bis 8 g flüssigen Lackes pro m
2 Substratoberfläche übertragen. Zur Aufbringung besonders großer Lackmengen im Bereich
von ca. 5 bis 15 g/m
2 wird bevorzugt das Siebdruckverfahren eingesetzt.
[0014] Die Lackierung der Wertpapiere erfolgt besonders wirtschaftlich, wenn sie nicht am
einzelnen Wertpapier, sondern an einem Wertpapierbogen durchgeführt wird, der eine
größere Anzahl von beispielsweise 24 bis 60 einzelnen Wertpapieren umfasst. Grundsätzlich
kann der Schutzlackauftrag aber auch auf eine kontinuierliche Substratbahn erfolgen,
die von einer Rolle abgewickelt wird. Das Aufkaschieren einer Schutzfolie erfolgt
üblicherweise ebenfalls in einem kontinuierlichen Prozess, bei dem das Wertpapier
und die Schutzfolie einer Rolle entnommen werden. Sind die Sicherheitselemente voneinander
beabstandete Einzelelemente, kann die Folie die Aussparungen als ebenfalls voneinander
beabstandete Löcher enthalten. Beim Kaschieren werden die Bereiche der Sicherheitselemente
passergenau mit den Löchern zusammengeführt. Sind die Sicherheitselemente streifen-oder
bandförmig, erstrecken sie sich über das gesamte Wertpapier und damit entlang der
gesamten Substratbahn. In diesem Fall kann die Schutzfolie in bahnförmigen Streifen
aufkaschiert werden, die keine Löcher aufweisen. Zwei benachbarte Folienstreifen werden
mit einem Abstand zueinander aufkaschiert, wodurch der Bereich für das Sicherheitselement
ausgespart bleibt.
[0015] Für den Schutzlack werden bevorzugt wässrige Dispersionslacke verwendet, die nicht
nur relativ preiswert, sondern auch unter dem Gesichtspunkt der Arbeitssicherheit
und des Umweltschutzes unkritisch und mit geringem Aufwand zu handhaben und zu verarbeiten
sind. Dispersionslacke eignen sich in besonderem Maße zur Herstellung matter Oberflächen.
[0016] Strahlungshärtende Lacksysteme, die beispielsweise unter dem Einfluss von ultravioletter
(UV) Strahlung vernetzen, werden dagegen bevorzugt eingesetzt, wenn große Trockenschichtdicken
gewünscht sind. Strahlungshärtende Lacke sind auch dann vorteilhaft, wenn ein besonders
hoher Glanz erzielt werden soll. Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform,
wird der Hauptanteil der Wertpapieroberfläche mit einem wässrigen Dispersionslack
überzogen, um eine matte Oberfläche zu erzeugen, während der bei dieser Lackierung
ausgesparte Teilbereich, in dem ein Sicherheitselement liegt, mit einem Glanzlack
versehen wird, der strahlungshärtend ist.
[0017] Die aufeinander folgenden Lackierungen der Oberflächenanteile mit einem Matt- bzw.
Glanzlack erfolgt vorzugsweise passergenau, wobei die bei der Mattlackierung ausgesparte
Teilfläche exakt mit einem Glanzlack bedruckt wird. Ist eine passergenaue Ausführung
aus produktionstechnischen Gründen nicht möglich, wird überlappend gearbeitet, wobei
vorzugsweise eine Überlappungszone zugelassen wird, die nicht größer als ca. 2 mm
ist.
[0018] Die matten und glänzenden Bereiche der Schutzschicht sind bei dem erfindungsgemäßen
Wertpapier aufgrund ihres unterschiedlichen Glanzes visuell deutlich unterscheidbar.
Entscheidend sind jedoch nicht die absoluten Glanzwerte, die die einzelnen Bereiche
aufweisen, sondern deren relativer Unterschied. Zur messtechnischen Überprüfung kann
man die zu messende Oberfläche unter einem definierten Winkel anstrahlen und das reflektierte
Licht fotoelektrisch messen. Misst man beispielsweise mit einem Reflektometer unter
einem Winkel von 60° nach DIN 67530, bzw. ISO 2813, ASTM D523 und BS 3900 Part D5,
liegen die gemessenen Glanzeinheiten (GE) für matte Bereiche vorzugsweise zwischen
ca. 5 und 10 GE und für glänzende Bereiche vorzugsweise zwischen ca.15 und 35 GE.
Die Differenz matter und glänzender Bereiche beträgt vorzugsweise mehr als 10 GE,
um sie visuell gut unterscheiden zu können.
[0019] Die erfindungsgemäßen Wertpapiere sind außerdem bei der maschinellen Prüfung mittels
optischer Sensoren störungsfrei prüfbar, da ein deutlich überwiegender Anteil der
Wertpapieroberfläche mit einem Mattlack oder einer matten Schutzfolie überzogen und
damit reflexionsfrei ist. Da der ausgesparte und gegebenenfalls mit einem Glanzlack
überzogene Teilbereich des Wertpapiers nur einen geringen Bruchteil seiner gesamten
Oberfläche ausmacht, können optische Sensoren bei der maschinellen Wertpapierprüfung
ohne Probleme so ausgerichtet werden, dass ihr Detektionsbereich die bei der Mattlackierung
oder von der matten Schutzfolie ausgesparte Teilfläche nicht erfasst.
[0020] Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung weist ein Dokument als
Sicherheitselement wie eingangs erwähnt einen Aufdruck aus einer Metalleffektfarbe
auf. Das Umfeld dieses Sicherheitselements wird als Mattlack mit einem Flexo- oder
Siebdrucklack auf Wasserbasis lackiert und auf das Sicherheitselement als Glanzlack
ein Öldrucklack aufgebracht. Dadurch wird eine chemische Zersetzung der metallischen
Komponente der Metalleffektfarbe und die damit verbundene Eintrübung des metallischen
Glanzes vermieden. Bei dieser Variante ist es auch möglich, den Öldrucklack auf das
Sicherheitselement aufzubringen und anschließend den wasserbasierten Mattlack vollflächig,
das heißt auch über dem Sicherheitselement aufzulackieren. Der zuvor aufgebrachte
Öldrucklack verhindert, dass der wasserbasierte Lack im Bereich des Sicherheitselements
angenommen wird.
[0021] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird der Bereich des
Wertpapiers, auf den ein Sicherheitselement aufgebracht werden soll, zusätzlich vorbehandelt,
um eine optimale Ausführung und/oder optische Wirkung des Sicherheitselements zu erzielen.
Die Vorbehandlung kann beispielsweise darin bestehen, dass ein geeigneter Untergrund
aufgebracht wird. Weist das Sicherheitselement beispielsweise einen Feinliniendruck
mit Linienbreiten in der Größenordnung ab ca. 50 µm auf, erhält man insbesondere auf
rauen Substratoberflächen eine höhere Auflösung und schärfere Konturen, wenn der Untergrund
beispielsweise durch einen zusätzlichen partiellen Aufdruck geglättet wird. Anstatt
eines Aufdrucks kann die Vorbehandlung des Untergrunds für das Sicherheitselement
auch durch einen partiellen Oberflächenstrich einer Papierbahn mit geeigneten Streichmassen
erfolgen. Auch bei Blindprägungen, die feine und feinste Strukturen im Bereich von
beispielsweise 100 µm und darunter wiedergeben sollen, ist eine besondere Vorbehandlung
des Untergrunds von Vorteil. Durch eine vor der Prägung partiell aufgebrachte, plastisch
verformbare Beschichtung, beispielsweise aus Polymeren werden die Feinstrukturen nicht
nur besser und brillanter wiedergegeben, sondern auch dauerhaft stabilisiert.
1. Wertpapier aus Papier oder vliesartigen Schichten die sowohl Zellstoff- oder Baumwollfasern
als auch Kunststofffasern enthalten, insbesondere eine Banknote, das mindestens ein
Sicherheitselement in Form eines Fenstersicherheitsfadens, einer Folienapplikation
mit einem transparenten oder metallischen Prägehologramm, einer Blindprägung, einem
Latent image oder einem Aufdruck mit einer optisch variablen Farbe oder aus einer
Metalleffektfarbe aufweist, und mindestens eine Seite des Wertpapiers eine Schutzschicht
aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht eine matte Oberfläche aufweist und im Bereich des Sicherheitselements
ausgespart ist.
2. Wertpapier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wertpapier auf beiden Seiten eine Schutzschicht aufweist.
3. Wertpapier nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Wertpapier zumindest im Bereich des Sicherheitselements eine zusätzliche, den
Untergrund glättende Beschichtung aufweist.
4. Wertpapier nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht transparent und farblos ist.
5. Wertpapier nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der von der matten Schutzschicht ausgesparte Bereich des Sicherheitselements eine
Schutzschicht aufweist, die als Glanzlack ausgebildet ist.
6. Wertpapier nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Glanzlack optisch variable Pigmente enthält.
7. Wertpapier nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Glanzlack Merkmalsstoffe enthält.
8. Wertpapier nach einem der Ansprüche 6 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Glanzlack ein Öldrucklack ist.
9. Wertpapier nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die matte Schutzschicht als Lackschicht aus einem Mattlack ausgebildet ist.
10. Wertpapier nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die matte Schutzschicht als Kunststofffolie ausgebildet ist.
11. Verfahren zur Herstellung eines Wertpapiers aus Papier oder vliesartigen Schichten
die sowohl Zellstoff- oder Baumwollfasern als auch Kunststofffasern enthalten, das
mindestens ein Sicherheitselement in Form eines Fenstersicherheitsfadens, einer Folienapplikation
mit einem transparentem oder metallischem Prägehologramm, einer Blindprägung, einem
Latent Image oder einem Aufdruck mit einer optisch variablen Farbe oder auch einer
Metalleffektfarbe aufweist, und mindestens eine Seite des Wertpapiers mit einer Schutzschicht
versehen wird, dadurch gekennzeichnet, dass auf das Wertpapier eine Schutzschicht aufgebracht wird, die eine matte Oberfläche
aufweist oder ausbildet und beim Aufbringen der Bereich des Sicherheitselements bzw.
der für das Sicherheitselement vorgesehene Bereich ausgespart wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht beidseitig auf das Wertpapier aufgebracht wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine transparente und farblose Schutzschicht aufgebracht wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass in dem ausgesparten bzw. auszusparenden Bereich als Schutzschicht für das Sicherheitselement
ein Glanzlack aufgebracht wird.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass als Glanzlack ein Öldrucklack aufgebracht wird.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass als matte Schutzschicht ein Mattlack aufgebracht wird.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht in einer Menge von 2 bis 15 g/m2 aufgebracht wird.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht mit dem Flexodruck- oder Siebdruckverfahren aufgebracht wird.
19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht mit dem Flexodruckverfahren in einer Menge von 2 bis 8 g/m2 aufgebracht wird.
20. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht mit dem Siebdruckverfahren in einer Menge von 5 bis 15 g/m2 aufgebracht wird.
21. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Lackierung an einem Wertpapierbogen durchgeführt wird, der eine Vielzahl von
Einzelnutzen umfasst.
22. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass als Schutzschicht ein wasserbasierender Dispersionslack aufgebracht wird.
23. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass als Schutzschicht ein strahlungshärtender Lack aufgebracht und durch Strahlung gehärtet
wird.
24. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass als Mattlack ein wässriger Dispersionslack aufgebracht wird und im Bereich des Sicherheitselements
als Glanzlack ein strahlungshärtender Lack aufgebracht wird.
25. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass als Schutzschicht eine Kunststofffolie aufkaschiert wird.
26. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststofffolie Aussparungen in der Form von Löchern aufweist, die beim Aufkaschieren
passergenau zu den Sicherheitselementen bzw. den für die Sicherheitelementen vorgesehenen
Bereichen positioniert werden.
27. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststofffolie in kontinuierlichen Streifen aufkaschiert wird und zwei benachbarte
Streifen einen Abstand aufweisen, der die Aussparung für ein vorzugsweise kontinuierliches
Sicherheitselement bildet.
1. A paper of value consisting of paper or mat-like layers which contain both cellulose
fibers or cotton fibers and plastic fibers, in particular a bank note, which has at
least one security element in the form of a windowed security thread, an applied foil
having a transparent or metallic embossed hologram, a blind embossing, a latent image
or a print having an optically variable ink or consisting of a metallic effect ink,
and at least one side of the paper of value has a protective layer, characterized in that the protective layer has a matt surface and is omitted in the area of the security
element.
2. The paper of value according to claim 1, characterized in that the paper of value has a protective layer on both sides.
3. The paper of value according to either of claims 1 and 2, characterized in that the paper of value has an additional coating smoothing the background at least in
the area of the security element.
4. The paper of value according to any of claims 1 to 3, characterized in that the protective layer is transparent and colorless.
5. The paper of value according to any of claims 1 to 4, characterized in that the area of the security element omitted from the matt protective layer has a protective
layer formed as gloss lacquer.
6. The paper of value according to claim 5, characterized in that the gloss lacquer contains optically variable pigments.
7. The paper of value according to either of claims 5 and 6, characterized in that the gloss lacquer contains feature substances.
8. The paper of value according to either of claims 6 and 7, characterized in that the gloss lacquer is an oleographic lacquer.
9. The paper of value according to at least one of claims 1 to 8, characterized in that the matt protective layer is formed as a lacquer layer consisting of a matt lacquer.
10. The paper of value according to at least one of claims 1 to 8, characterized in that the matt protective layer is formed as a plastic foil.
11. A method for producing a paper of value consisting of paper or mat-like layers which
contain both cellulose fibers or cotton fibers and plastic fibers, which has at least
one security element in the form of a windowed security thread, an applied foil having
a transparent or metallic embossed hologram, a blind embossing, a latent image or
a print having an optically variable ink or also a metallic effect ink, and at least
one side of the paper of value is provided with a protective layer, characterized in that a protective layer having or forming a matt surface is applied to the paper of value,
and the area of the security element or the area provided for the security element
is omitted upon said application.
12. The method according to claim 11, characterized in that the protective layer is applied to the paper of value on both sides.
13. The method according to either of claims 11 and 12, characterized in that a transparent and colorless protective layer is applied.
14. The method according to any of claims 11 to 13, characterized in that a gloss lacquer is applied in the omitted area or the area to be omitted as a protective
layer for the security element.
15. The method according to claim 14, characterized in that an oleographic lacquer is applied as a gloss lacquer.
16. The method according to any of claims 11 to 15, characterized in that a matt lacquer is applied as a matt protective layer.
17. The method according to any of claims 11 to 16, characterized in that the protective layer is applied in a quantity of 2 to 15 grams per square meter.
18. The method according to any of claims 11 to 17, characterized in that the protective layer is applied by flexography or screen printing.
19. The method according to claim 18, characterized in that the protective layer is applied by flexography in a quantity of 2 to 8 grams per
square meter.
20. The method according to claim 18, characterized in that the protective layer is applied by screen printing in a quantity of 5 to 15 grams
per square meter.
21. The method according to any of claims 11 to 20, characterized in that lacquering is performed on a paper-of-value sheet including a plurality of single
copies.
22. The method according to any of claims 11 to 21, characterized in that a water-base dispersion lacquer is applied as a protective layer.
23. The method according to any of claims 11 to 21, characterized in that a radiation-curing lacquer is applied as a protective layer and cured by radiation.
24. The method according to any of claims 16 to 23, characterized in that an aqueous dispersion lacquer is applied as a matt lacquer, and a radiation-curing
lacquer is applied in the area of the security element as gloss lacquer.
25. The method according to any of claims 11 to 15, characterized in that a plastic foil is laminated on as a protective layer.
26. The method according to claim 25, characterized in that the plastic foil has omitted areas in the form of holes that are positioned during
lamination in exact register with the security elements or the areas provided for
the security elements.
27. The method according to claim 25, characterized in that the plastic foil is laminated on in continuous strips and two adjacent strips are
spaced apart at a distance forming the omitted area for a preferably continuous security
element.
1. Papier valeur qui contient non seulement des fibres de pâte ou de coton mais aussi
des fibres synthétiques, en particulier billet de banque, qui comporte au moins un
élément de sécurité, et dans lequel au moins une face du papier valeur comporte une
couche de protection, caractérisé en ce que la couche de protection comporte une surface mate et est évidée dans la zone de l'élément
de sécurité.
2. Papier valeur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le papier valeur comporte une couche de protection sur les deux faces.
3. Papier valeur selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le papier valeur comporte, au moins dans la zone de l'élément de sécurité, un revêtement
supplémentaire lissant le soubassement.
4. Papier valeur selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la couche de protection est transparente et dépourvue de couleur.
5. Papier valeur selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la zone de l'élément de sécurité, évidée de la couche de protection mate, comporte
une couche de protection qui est réalisée en vernis brillant.
6. Papier valeur selon la revendication 5, caractérisé en ce que le vernis brillant contient des pigments optiquement variables.
7. Papier valeur selon l'une des revendications 5 ou 6, caractérisé en ce que le vernis brillant contient des substances à caractère distinctif.
8. Papier valeur selon l'une des revendications 6 à 7, caractérisé en ce que le vernis brillant est un vernis d'impression à l'huile.
9. Papier valeur selon au moins l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la couche de protection mate est réalisée comme une couche de vernis en laque mate.
10. Papier valeur selon au moins l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la couche de protection mate est réalisée comme une feuille de matière plastique.
11. Procédé de fabrication d'un papier valeur qui contient non seulement des fibres de
pâte ou de coton mais aussi des fibres synthétiques, qui comporte au moins un élément
de sécurité et est muni sur au moins une face d'une couche de protection, caractérisé en ce qu'on applique sur le papier valeur une couche de protection, qui présente ou bien forme
une surface mate et qui est évidée à l'application de la zone de l'élément de sécurité
ou de la zone prévue pour l'élément de sécurité.
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce que la couche de protection est appliquée sur les deux faces du papier valeur.
13. Procédé selon l'une des revendications 11 ou 12, caractérisé en ce qu'on applique une couche de protection transparente et dépourvue de couleur.
14. Procédé selon l'une des revendications 11 à 13, caractérisé en ce que, dans la zone évidée ou à évider, on applique comme couche de protection pour l'élément
de sécurité un vernis brillant.
15. Procédé selon la revendication 14, caractérisé en ce qu'on applique comme vernis brillant un vernis d'impression à l'huile.
16. Procédé selon l'une des revendications 11 à 15, caractérisé en ce qu'on applique comme couche de protection mate un vernis mat.
17. Procédé selon l'une des revendications 11 à 16, caractérisé en ce qu'on applique la couche de protection en une quantité de 2 à 15 g/m2.
18. Procédé selon l'une des revendications 11 à 17, caractérisé en ce que la couche de protection est appliquée par le procédé d'impression flexographique
ou de sérigraphie.
19. Procédé selon la revendication 18, caractérisé en ce qu'on applique la couche de protection avec le procédé d'impression flexographique en
une quantité de 2 à 8 g/m2.
20. Procédé selon la revendication 18, caractérisé en ce qu'on applique la couche de protection avec le procédé de sérigraphie en une quantité
de 5 à 15 g/m2.
21. Procédé selon l'une des revendications 11 à 20, caractérisé en ce qu'on réalise la couche de vernis sur une feuille de papier valeur qui comprend une pluralité
de flans individuels.
22. Procédé selon l'une des revendications 11 à 21, caractérisé en ce qu'on applique comme couche de protection un vernis de dispersion à base d'eau.
23. Procédé selon l'une des revendications 14 à 24, caractérisé en ce qu'on applique comme couche de protection un vernis durcissant au rayonnement et on le
durcit par rayonnement.
24. Procédé selon l'une des revendications 16 à 23, caractérisé en ce qu'on applique comme vernis mat un vernis de dispersion aqueux et en ce que dans la zone de l'élément de sécurité, on applique comme vernis brillant un vernis
durcissant au rayonnement.
25. Procédé selon l'une des revendications 11 à 15, caractérisé en ce qu'on stratifie comme couche de protection une feuille de matière plastique.
26. Procédé selon la revendication 25, caractérisé en ce que la feuille de matière plastique comporte des évidements sous la forme de trous, qui,
au cours de la stratification, sont positionnés en correspondance exacte avec les
éléments de sécurité ou avec les zones prévues pour les éléments de sécurité.
27. Procédé selon la revendication 25, caractérisé en ce que la feuille de matière plastique est stratifiée en bandes continues et en ce que deux bandes contiguës présentent un écartement qui forme l'évidement pour un élément
de sécurité avantageusement continu.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente