| (19) |
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(11) |
EP 1 395 743 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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24.08.2011 Patentblatt 2011/34 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.01.2008 Patentblatt 2008/05 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.06.2001 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2001/006893 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/101227 (19.12.2002 Gazette 2002/51) |
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| (54) |
GERÄUSCHDÄMPFER
SILENCER
SILENCIEUX
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.03.2004 Patentblatt 2004/11 |
| (73) |
Patentinhaber: WOCO Industrietechnik GmbH |
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63628 Bad Soden-Salmünster (DE) |
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Erfinder: |
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- WOLF, Franz, Josef
63628 Bad Soden-Salmünster (DE)
- GÄRTNER, Udo
36391 Sinntal-Sannerz (DE)
- HOHMANN, Josef
36396 Steinau-Ürzell (DE)
- WOLF, Anton
63571 Gelnhausen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Weber-Bruls, Dorothée |
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Jones Day
Hochhaus am Park
Grüneburgweg 102 60323 Frankfurt am Main 60323 Frankfurt am Main (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-B- 0 834 011 WO-A-97/09527 DE-A- 19 703 414
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WO-A-80/02304 DE-A- 19 500 450 FR-E- 63 026
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1999, no. 08, 30. Juni 1999 (1999-06-30) -& JP 11 062548
A (SUZUKI MOTOR CORP), 5. März 1999 (1999-03-05)
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[0001] Die Erfindung betrifft einen Geräuschdämpfer für geräuschbeladene Gase führende Rohrleitungen
nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Grundsätzlich unterscheidet man drei Dämpfertypen, die auf unterschiedlichen physikalischen
Prinzipien beruhen, nämlich wie folgt:
- 1. Absorptionsschalldämpfer
Von einem Absorptionsschalldämpfer erwartet man, daß höhere, besonders lästige Frequenzen
durch Schluckstoffe absorbiert, aufgesaugt, bzw. in Reibungswärme umgewandelt werden.
Aus der EP 0 834 011 B1 ist beispielsweise ein Absorptionsschalldämpfer für eine Brennkraftmaschine bekannt,
bestehend aus einem die Ansaugluft führenden Ansaugrohr und einem dieses unter Bildung
eines geschlossenen Resonanzraums umschließenden Resonatorgehäuse. Ferner ist der
Absorptionsschalldämpfer mit einem Einlaßstutzen und einem Auslaßstutzen, mit Öffnungen
in der Rohrwand des Ansaugrohrs, die den Innenraum des Ansaugrohrs mit dem Innenraum
des Resonators verbinden, ausgerüstet. Eine oder eine axiale Folge von mehreren quer
zur Längsachse des Ansaugrohrs ausgerichteten und dieses umschließenden Kammerwänden
bildet bzw. bilden dabei im Resonatorgehäuse hermetisch gegeneinander abgegrenzte
Resonatorkammern unterschiedlichen Volumens, wobei jede Resonatorkammer mit dem Innenraum
des Ansaugrohrs über Öffnungen in der Rohrwand des Ansaugrohrs kommuniziert, ohne
Überbrückung von Kammerwänden, und eine für jede einzelne Resonatorkammer auf Lage
und Breite eines für diese jeweils konstruktiv vorgegebenen Resonanzfrequenzbandes
aufeinander abgestimmte Dimensionierung des Resonatorkammervolumens, der Querschnittsfläche
der Öffnung und der der Wandhöhe der Öffnungen entsprechenden Stärke des Ansaugrohrs
im Bereich der jeweiligen Öffnung aufweist. Jede Öffnung und die dazugehörige Resonatorkammer
bilden also jeweils einen auf das zu absorbierende, also zu dämpfende Frequenzband
abgestimmten Helmholtz-Resonator.
In der WO 80/02304 A1 wird ebenfalls ein Resonanzschalldämpfer in Form von Helmholz-Resonatoren beschrieben,
der über perforierte Bleche aus rostfreiem, kaltflies-gepresstem, galvanisiertem Stahl,
Aluminium oder anderen metallischen oder synthetischen Materialien und Dämpfungspassagen
verfügt, um eine Geräuschdämpfung zu erzielen.
- 2. Reflexionsschalldämpfer
Die Wirkung von Reflexionsschalldämpfern beruht sowohl auf Reflexion von Schallwellen
zur Schallquelle als auch auf Vervielfachung von Schallpunkten. Die Dämpfung ist dabei
um so wirksamer, je zahlreicher die Reflexionsstellen sind.
Ein Reflexionsschalldämpfer für gasdurchströmbare Rohrleitungen mit einem Einlaß,
einem Auslaß und einer zwischen diesen Anschlüssen liegenden Kammer, in der quer zur
Strömungsrichtung, den Strömungsquerschnitt der Kammer verkleinernd, Kulissen oder
Blenden angeordnet sind, im Luftansaugkanal einer Brennkraftmaschine, ist beispielsweise
aus der WO 97/09 527 bekannt.
- 3. Interferenzschalldämpfer
Ein Teil der Schallenergie wird bei Interferenzschalldämpfern beim Zusammentreffen
nach verschieden lang zurückgelegten Wegen ausgelöscht.
[0003] Kombinationen aus den oben angegebenen Schalldämpfertypen sind selbstverständlich
im Stand der Technik vielfältig bekannt. Eine spezielle Kombination von Schalldämpfungsmechanismen
ist beispielsweise aus der
DE 197 03 414 A1 bekannt. Dort ist eine Kombination eines Reflexionsschalldämpfers in Form von axial
hintereinander geschalteten Ringblenden und eines Resonanzdämpfers in Form von λ/4-Resonatoren
offenbart. Nachteilig bei dem bekannten Geräuschdämpfer sind die hohen Strömungsverluste
aufgrund der Ringblenden, und zudem liegt noch stets keine zufriedenstellende Abstimmbarkeit
der zu dämpfenden Frequenzen, sowohl hinsichtlich des Bereichs als auch der Breitbandigkeit,
vor.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den gattungsgemäßen, aus der
EP 0 834 011 B1 bekannten Geräuschdämpfer dahingehend weiterzuentwickeln, daß die Nachteile des Stands
der Technik überwunden werden, insbesondere im Frequenzbereich von 1 bis 20 kHz eine
abstimmbare Dämpfung möglich ist.
[0005] Die vorliegende Aufgabe der Erfindung wird gelöst durch die kennzeichnenden Merkmale
von Anspruch 1.
[0006] In den Ansprüchen 2 bis 12 sind bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen
Geräuschdämpfers beschrieben.
[0007] Der Erfindung liegt somit die überraschende Erkenntnis zugrunde, daß eine Mehrfachkombination
von Reflexionsschalldämpfern und Resonanzschalldämpfern eine Abstimmung eines zu dämpfenden
Frequenzbereichs von 1 bis 20 kHz ohne wesentliche Strömungsverluste bei kompakter
Bauweise ermöglicht. Die entsprechende Kombination beruht dabei auf den Einsatz von
einer oder mehreren Lochwänden, so daß die Ringblenden sowohl als Reflexionswände
als auch zur Abgrenzung von Helmholtz-Resonatoren unter Bildung von Absorptionsschalldämpfern
zusätzlich zu den λ/4-Resonatoren des Einsatzes fungieren, ohne zu erheblichen Strömungsverlusten
zu führen.
[0008] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung,
in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beispielhaft anhand von schematischen
Zeichnungen im Detail erläutert ist.
[0009] Dabei zeigt
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Geräuschdämpfers; und
- Figur 2
- eine perspektivische Ansicht gemäß Figur 1, mit zum Teil entfernten Außenrohr.
[0010] Wie den Figuren 1 und 2 zu entnehmen ist, umfaßt ein erfindungsgemäßer Geräuschdämpfer
1 ein Außenrohr 2 mit einer Einlaßseite 3, einer Auslaßseite 4 und einer Kontaktfläche
5, einen Einsatz 6 mit einer Kontaktfläche 7 und einseitig geschlossenen Öffnungen
bzw. Sacklöchern 8, eine Vielzahl von Ringblenden 9, 9', 9", 9"', 9"", und Lochblenden
10, 10', 11, 11' mit Löchern 12, 12', 13, 13'. Dabei sind die Ringblenden 9, 9', 9",
9"', 9"" zwischen dem Außenrohr 2 und dem Einsatz 6 so angeordnet, daß die Kontaktfläche
5 zwischen dem Außenrohr 2 und den Ringblenden 9, 9', 9", 9"', 9"" und die Kontaktfläche
7 zwischen den Ringblenden 9, 9', 9", 9"', 9"" und dem Einsatz 6 verlaufen, wobei
der Einsatz 6 im wesentlichen konzentrisch innerhalb des Außenrohrs 2 verläuft.
[0011] Durch den Einsatz 6 werden in dem Geräuschdämpfer 1 vier voneinander getrennte Teilleitungen
bereitgestellt. Die Sacklöcher 8 öffnen sich jeweils zu den Teilleitungen hin, sind
zum Teil auf sich gegenüberliegenden Flächen, vorzugsweise versetzt, angeordnet und
weisen eine Tiefe auf, die auf ein Viertel der Wellenlänge der aus dem Geräuschspektrum
herauszudämpfenden Frequenz abgestimmt ist. Durch eine gezielte Veränderung der Tiefe
der Sacklöcher 8 über die Gesamtheit des Einsatzes 6 kann eine hervorragende Breitbandigkeit
der Dämpfung erzielt werden, wobei die Tiefe von der Einlaßseite 3 zur Auslaßseite
4 zunimmt.
[0012] Von den Lochwänden 10, 10', 11, 11', den Ringblenden 9, 9', 9", 9"', 9"" und dem
Außenrohr 2 werden vier Resonanzkammern begrenzt. Besagte Resonanzkammern stellen
entweder zusätzliche Reflexionsschalldämpfer oder Resonanzschalldämpfer dar, abhängig
von der Ausgestaltung der Lochwand 10, 10', 11, 11'. So liegt ein Reflexionsschalldämpfer
in dem Fall vor, in dem die Lochwand 10, 10' beispielsweise aus einem dünnen Stahlblech
ausgeformt ist, während ein Resonanzschalldämpfer in dem Fall vorliegt, in dem die
Lochwand 11, 11' eine Wandstärke in einem Bereich von 0,6 bis 5 mm aufweist, so daß
jedes Loch 13, 13' mit der Resonanzkammer einen auf das über Absorption zu dämpfende
Frequenzband abstimmbaren Helmholtz-Resonator bildet. Zudem sorgen die Lochwände 10,
10', 11, 11' nicht nur für das Bereitstellen einer zusätzlichen Möglichkeit der Abstimmung
eines zu dämpfenden Freqenzbandes, sondern stellen gleichzeitig auch eine Reduktion
der Strömungsverluste aufgrund von Wirbelbildungen an den Ringblenden 9, 9', 9", 9"',
9"" sicher dar. Hierdurch wird der Geräuschdämpfer 1 insgesamt erheblich gegenüber
dem Stand der Technik verbessert.
[0013] Weder das Außenrohr 2 noch die Lochwände 10, 10', 11, 11' müssen im Radialschnitt
kreisförmig ausgelegt sein. Das Resonanzverhalten jeder einzelnen schallabsorbierenden
Resonanzkammer ist letztendlich nur durch das schwingende Luftvolumen hinsichtlich
seiner Resonanzfrequenz bestimmt, und nicht durch geometrische Formen, so daß der
erfindungsgemäße Geräuschdämpfer 1 bei kleinst möglicher Bauweise praktisch jedem
verfügbaren Einbauraum anpaßbar ist.
Bezugszeichenliste
[0014]
- 1
- Geräuschdämpfer
- 2
- Außenrohr
- 3
- Einlaßseite
- 4
- Auslaßseite
- 5
- Kontaktfläche
- 6
- Einsatz
- 7,7'
- Kontaktfläche
- 8
- Sackloch
- 9, 9', 9", 9"', 9""
- Ringblende
- 10, 10'
- Lochwand
- 11, 11'
- Lochwand
- 12, 12'
- Loch
- 13, 13'
- Loch
1. Geräuschdämpfer (1) für geräuschbeladene Gase führende Rohrleitungen, insbesondere
für eine Ansaugleitung und/oder eine Abgasleitung einer Brennkraftmaschine, umfassend
ein Außenrohr (2) mit einer Einlaßseite (3) und einer Auslaßseite (4),
eine Vielzahl von Ringblenden (9, 9', 9", 9"', 9"") jeweils mit einer Außenfläche
in Form einer Kontaktfläche (5), die in Verbindung mit der Innenfläche des Außenrohrs
(2) steht, und
zumindest eine Lochwand (10, 10', 11, 11'), die sich zwischen zumindest zwei Ringblenden
(9, 9', 9", 9"', 9"") mit einer Außenfläche in Form einer Kontaktfläche (7'), die
in Verbindung mit zumindest eine Innenfläche der zwei Ringblenden (9, 9', 9", 9"',
9"") steht, erstreckt, wobei zumindest eine Resonanzkammer zwischen den zwei Ringblenden
(9, 9', 9", 9"', 9""), der Lochwand (10, 10', 11, 11') und dem Außenrohr (2) festgelegt
ist,
gekennzeichnet durch
zumindest einen Einsatz (6) mit einer Außenfläche in Form einer Kontaktfläche (7)
und mit einer Vielzahl von einseitig geschlossenen Öffnungen (8), wobei die Ringblenden
(9, 9', 9", 9"', 9"") zwischen dem Außenrohr (2) und dem Einsatz (6) so angeordnet
sind, daß die Kontaktfläche (5) zwischen dem Außenrohr (2) und den Ringblenden (9,
9', 9", 9"', 9"") und die Kontaktfläche (7) zwischen den Ringblenden (9, 9', 9", 9"',
9"") und dem Einsatz (6) verlaufen, sowie der Einsatz (6) Teilleitungen für die Gasströmung
in dem Geräuschdämpfer (1) bildet und sich die einseitig geschlossenen Öffnungen (8)
in die Teilleitungen hinein öffnen, sowie, bezogen auf die Wellenlänge λ einer zu
dämpfenden Frequenz, eine Tiefe von λ/4 aufweisen.
2. Geräuschdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Einsatz (6) im Radialschnitt im wesentlichen kreuzförmig oder sternförmig angeordnete,
beidseitig mit den einseitig geschlossenen Öffnungen (8) versehene, im wesentlichen
plattenförmige Innenwände aufweist, die sich vorzugsweise im wesentlichen über die
gesamte axiale Länge des Außenrohrs (2) erstrecken.
3. Geräuschdämpfer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die einseitig geschlossenen Öffnungen (8) auf beiden Seiten einer Innenwand auf beiden
Seiten einer Innenwand versetzt zueinander angeordnet sind.
4. Geräuschdämpfer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die einseitig geschlossenen Öffnungen (8) von der Einlaßseite (3) zur Auslaßseite
(4) im wesentlichen in Reihen angeordnet sind, wobei die Tiefe der einseitig geschlossenen
Öffnungen (8) in einer Reihe gleich und von Reihe zu Reihe unterschiedlich sind, vorzugsweise
mit zunehmender Tiefe von der Einlaßseite (3) zur Auslaßseite (4).
5. Geräuschdämpfer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Abstand zwischen den Ringblenden (9, 9', 9", 9"', 9"") unterschiedlich ist, vorzugsweise
zunehmend von der Einlaßseite (3) zur Auslaßseite (4).
6. Geräuschdämpfer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest eine Resonanzkammer und zumindest ein Loch (13, 13') in der Lochwand (11,
11') der Resonanzkammer einen Helmholtz-Resonator bilden, der über das Volumen, der
Resonanzkammer, die Querschnittsfläche des Lochs (13, 13') in der Lochwand (11, 11')
der Resonanzkammer und die Wandstärke der Lochwand (11, 11') der Resonanzkammer im
Bereich des Lochs (13, 13') auf ein zu dämpfendes Frequenzband abstimmbar ist.
7. Geräuschdämpfer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Wandstärke der Lochwand (11, 11') 0,6 bis 5mm, vorzugsweise 1 bis 3mm, beträgt.
8. Geräuschdämpfer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
sich eine oder mehrere von der Einlaßseite zur Auslaßseite hintereinander angeordnete
Lochwände (10, 10', 11, 11') über die gesamte axiale Länge des Außenrohrs (2) erstreckt
bzw. erstrecken, vorzugsweise konzentrisch innerhalb des Außenrohrs (2).
9. Geräuschdämpfer nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Vielzahl von Resonanzkammern vorgesehen ist, wobei vorzugsweise sich zu dämpfende
Frequenzbänder benachbarter Resonanzkammern zumindest teilweise überlappen und/oder
die Resonanzkammer Reflexionsschalldämpfer und/oder Absorptionsschalldämpfer bilden.
10. Geräuschdämpfer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ringblenden (9, 9', 9", 9"', 9"") mit einseitig geschlossenen Öffnungen versehen
sind, die sich in die Teilleitungen hinein öffnen sowie eine Tiefe von λ/4 aufweisen,
wobei vorzugsweise die Tiefe von der Einlaßseite (3) zur Auslaßseite (4) zunimmt.
11. Geräuschdämpfer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Außenrohr (2), die Ringblenden (9, 9', 9", 9"', 9""), der Einsatz (6) und/oder
die Lochwand bzw. die Lochwände (10, 10', 11, 11') aus einem Metall, insbesondere
Aluminium, einem wärmebeständigen Kunststoff, insbesondere einem faserverstärkten
Kunststoff, Hartgummi und/oder einer Keramik, wie einem porösen Sinterwerkstoff, ausgebildet
ist bzw. sind.
12. Geräuschdämpfer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Außenrohr (2), der Einsatz (6), die einseitig geschlossenen Öffnungen (8) im Einsatz
(6) und/oder die Löcher (12, 12', 13, 13') in der Lochwand (10, 10', 11, 11') im Radialschnitt
im wesentlichen rotationssymetrisch, vorzugsweise kreisförmig, ist bzw. sind.
1. Silencer (1) for pipelines carrying noisy gases, in particular for an intake line
and/or an exhaust line of an internal combustion engine, comprising
an outer tube (2) with an inlet side (3) and an outlet side (4),
a plurality of annular shutters (9, 9', 9", 9"', 9"") each with an outer face in the
form of a contact face (5) which is connected to the inner face of the outer tube
(2), and
at least one perforated wall (10, 10', 11, 11') which stands between at least two
annular shutters (9, 9', 9", 9"', 9"") with an outer face in the form of a contact
face (7') which is connected to at least one inner face of the two annular shutters
(9, 9', 9", 9"', 9""), wherein at least one resonance chamber is secured between the
two annular shutters (9, 9', 9", 9"', 9"") of the perforated wall (10, 10', 11, 11')
and the outer tube (2), characterized by at least one insert (6) with an outer face in the form of a contact face (7) and
having a plurality of openings (8) which are closed at one end, wherein the annular
shutters (9, 9', 9", 9"', 9"") are arranged between the outer tube (2) and the insert
(6) such that the contact face (5) runs between the outer tube (2) and the annular
shutters (9, 9', 9", 9"', 9"") and the contact face (7) runs between the annular shutters
(9, 9', 9", 9"', 9"") and the insert (6) and the insert (6) forms partial lines for
the gas flow in the silencer (1) and the openings (8) which are closed at one end
open into the partial lines, and have a depth of λ/4 in relation to the wavelength
of a frequency to be damped.
2. Silencer according to Claim 1, characterized in that the insert (6) has essentially plate-shaped inner walls which are arranged essentially
in a cross shape or star shape in radial section, are provided on both sides with
the openings (8) which are closed at one end, and preferably extend essentially over
the entire axial length of the outer tube (2).
3. Silencer according to Claim 2, characterized in that the openings (8) which are closed at one end are arranged on both sides of an inner
wall, offset with respect to one another on the two sides of an inner wall.
4. Silencer according to one of the preceding claims, characterized in that the openings (8) which are closed at one end are arranged essentially in rows from
the inlet end (3) to the outlet end (4), wherein the depth of the openings (8) which
are closed at one end is the same in one row and different from row to row, preferably
with increasing depth from the inlet end (3) to the outlet end (4).
5. Silencer according to one of the preceding claims, characterized in that the distance between the annular shutters (9, 9', 9", 9"', 9"") is different, preferably
increasing from the inlet end (3) to the outlet end (4).
6. Silencer according to one of the preceding claims, characterized in that at least one resonance chamber and at least one hole (13, 13') in the perforated
wall (11, 11') of the resonance chamber form a Helmholtz resonator which can be matched
to a frequency to be damped by means of the volume of the resonance chamber, the cross-sectional
area of the hole (13, 13') in the perforated wall (11, 11') of the resonance chamber
and the thickness of the perforated wall (11, 11 ') of the resonance chamber in the
region of the hole (13, 13').
7. Silencer according to Claim 6, characterized in that the thickness of the perforated wall (11, 11 ') is 0.6 to 5 mm, preferably 1 to 3
mm.
8. Silencer according to one of the preceding claims, characterized in that one or more perforated walls (10, 10', 11, 11') which are arranged one behind the
other from the inlet side to the outlet side extends/extend over the entire axial
length of the outer tube (2), preferably concentrically within the outer tube (2).
9. Silencer according to Claim 7 or 8, characterized in that a plurality of resonance chambers are provided, wherein frequency bands of adjacent
resonance chambers which are to be damped preferably overlap at least partially and/or
the resonance chambers form reflection silencers and/or absorption silencers.
10. Silencer according to one of the preceding claims, characterized in that the annular shutters (9, 9', 9", 9"', 9"") are provided with openings which are closed
at one end and which open into the partial lines and have a depth of λ/4, wherein
the depth preferably increases from the inlet end (3) to the outlet end (4).
11. Silencer according to one of the preceding claims, characterized in that the outer tube (2), the annular shutters (9, 9', 9", 9"', 9""), the insert (6) and/or
the perforated wall or perforated walls (10, 10', 11, 11') is/are formed from a metal,
in particular aluminium, a heat-resistant plastic, in particular a fibre-reinforced
plastic, hard rubber and/or a ceramic, such as a porous sintered material.
12. Silencer according to one of the preceding claims, characterized in that the outer tube (2), the insert (6), the openings (8) which are closed at one end
in the insert (6) and/or the holes (12, 12', 13, 13') in the perforated wall (10,
10', 11, 11 ') is/are essentially rotationally symmetrical, preferably circular, in
radial section.
1. Amortisseur de bruit (1) pour des conduites de gaz bruyantes, en particulier pour
une conduite d'admission et/ou une conduite d'échappement d'un moteur à combustion
interne, comportant
un tube extérieur (2) ayant un cote d'admission (3) et un côte d'échappement (4),
une pluralité de diaphragmes circulaires (9, 9', 9", 9"', 9"") ayant respectivement
une surface extérieure sous la forme d'une surface de contact (5), qui est en liaison
avec la surface intérieure du tube extérieur (2), et
au moins une paroi perforée (10, 10', 11, 11'), qui s'étend entre au moins deux diaphragmes
circulaires (9, 9', 9", 9"', 9"") avec une surface extérieure sous la forme d'une
surface de contact (7'), qui est en liaison avec au moins une surface intérieure des
deux diaphragmes circulaires (9, 9', 9", 9"', 9""), au moins une cavité de résonnance
étant constituée entre les deux diaphragmes circulaires (9, 9', 9", 9"', 9""), la
paroi perforée (10, 10', 11, 11 ') et le tube extérieur (2),
caractérise en ce que
au moins un insert (6) ayant une surface extérieure sous la forme d'une surface de
contact (7) et ayant une pluralité d'ouvertures (8) fermées d'un cote, les diaphragmes
circulaires (9, 9', 9", 9"', 9"") étant agences entre le tube extérieur (2) et l'insert
(6) de sorte que la surface de contact (5) s'étend entre le tube extérieur (2) et
les diaphragmes circulaires (9, 9', 9", 9"', 9"") et la surface de contact (7) s'étend
entre les diaphragmes circulaires (9, 9', 9", 9"', 9"") et l'insert (6), et l'insert
(6) formant des sous-conduites pour l'écoulement de gaz dans l'amortisseur de bruit
(1), et les ouvertures (8) fermées d'un cote débouchant dans les sous-conduites et
présentant une profondeur de λ /4, par rapport à la longueur d'ondes 'A d'une fréquence
à amortir.
2. Amortisseur de bruit selon la revendication 1, caractérise en ce que l'insert (6) présente des parois intérieures essentiellement sous forme de panneaux,
munies, des deux cotes, d'ouvertures (8) fermées d'un cote, ces parois étant agencées
essentiellement en forme de croix ou en forme d'étoile, en coupe radiale, et s'étendant
de préférence essentiellement sur la totalité de la longueur axiale du tube extérieur
(2).
3. Amortisseur de bruit selon la revendication 2, caractérise en ce que les ouvertures (8) fermées d'un cote sont agencées en quinconce des deux cotes d'une
paroi intérieure.
4. Amortisseur de bruit selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérise en ce que
les ouvertures (8) fermées d'un côté sont agencées essentiellement en rangées du cote
d'admission (3) jusqu'au côté d'échappement (4), les profondeurs des ouvertures (8)
fermées d'un côté étant identiques dans une rangée et différentes de rangée a rangée,
et ayant de préférence des profondeurs croissantes du cote d'admission (3) jusqu'au
côté d'échappement (4).
5. Amortisseur de bruit selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérise en ce que
l'intervalle entre les diaphragmes circulaires (9, 9', 9", 9"', 9"") est différent,
et de préférence croissant du côté d'admission (3) jusqu'au côté d'échappement (4).
6. Amortisseur de bruit selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérise en ce que
au moins une cavité de résonance et au moins un trou (13, 13') dans la paroi perforée
(11, 11') de la cavité de résonance forment un résonateur de Helmholtz, qui peut être
accorde a une bande de fréquence a amortir par l'intermédiaire du volume de la cavité
de résonance, de la superficie de la section du trou (13, 13') dans la paroi perforée
(11, 11') de la cavité de résonance, et de l'épaisseur de paroi de la paroi perforée
(11, 11') de la cavité de résonance au niveau du trou (13, 13').
7. Amortisseur de bruit selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'épaisseur de la paroi perforée (11, 11') est de 0,6 a 5 mm, de préférence de 1
a 3 mm.
8. Amortisseur de bruit selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
une ou plusieurs des parois perforées (10, 10', 11, 11') agencées les unes derrière
les autres du côté d'admission jusqu'au côté d'échappement s'étend(ent) sur la totalité
de la longueur axiale du tube extérieur (2), de préférence de manière concentrique
a l'intérieur du tube extérieur (2).
9. Amortisseur de bruit selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce qu'une pluralité de cavités de résonance sont prévues, des chambres de résonance de préférence
voisines des bandes de fréquence a amortir se chevauchant au moins partiellement et/ou
la cavité de résonance formant des silencieux à réflexion, et/ou des silencieux à
absorption.
10. Amortisseur de bruit selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
les diaphragmes circulaires (9, 9', 9", 9"', 9"") sont munis d'ouvertures fermées
d'un côté, qui débouchent dans les sous-conduites et présentent une profondeur de
λ/4, la profondeur augmentant de préférence du côté d'admission (3) jusqu'au côté
d'échappement (4).
11. Amortisseur de bruit selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
le tube extérieur (2), les diaphragmes circulaires (9, 9', 9", 9"', 9""), l'insert
(6) et/ou la paroi perforée ou bien les parois perforées (10, 10', 11, 11') sont constitues
d'un métal, en particulier de l'aluminium, d'une matière plastique résistante a la
chaleur, en particulier une matière plastique renforcée par des fibres, de l'ébonite
et/ou une céramique, comme un matériau poreux.
12. Amortisseur de bruit selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
le tube extérieur (2), l'insert (6), les ouvertures (8) fermées d'un côté dans l'insert
(6) et/ou les trous (12, 12', 13, 13') dans la paroi perforée (10, 10', 11, 11') sont
essentiellement a symétrie de révolution, de préférence circulaires en coupe radiale.


IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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