[0001] Zum Absperren von Fahrbahnen oder Gehwegen werden seit Jahren Pfosten verwendet,
welche lösbar im Boden verankert sind.
[0002] Ältere Pfosten besitzen jeweils unten ein Riegelschloss, welches sich umständlich,
nur durch Bücken, mittels eines einfachen Schlüssels mit Kantloch betätigen lässt.
Die Verwendung eines Sicherheitsschlosses ist in dieser Position ungeeignet, da es
am unteren Ende des Pfostens dem Zutritt von Wasser, Schnee etc. ausgesetzt ist. Bei
entferntem Pfosten ist der im Boden versenkte hohlzylindrische Verankerungsteil meistens
offen und dem Zutritt von Fremdstoffen aller Art ausgeliefert.
[0003] Von der Anmelderin ist ein lösbarer, mit Schloss versehener Absperrpfosten für Fahrbahnen
oder Gehwege gemäss der CH-A5-631'769 bekannt. Dieser sehr erfolgreich eingesetzte
Absperrpfosten umfasst ein Standrohr aus Metall, welches mittels Schrauben mit eingearbeiteter
Sollbruchstelle an einem unteren Tragelement befestigt ist, und eine Bodenverankerung.
Das Tragelement des Standrohres ist auf der Bodenverankerung mittels eines Bajonettverschlusses
lösbar angeordnet und durch einen Schliessmechanismus gesichert. Im Standrohr ist
oben ein Schloss angeordnet und unten ein mit diesem durch ein Zugorgan in Wirkverbindung
stehender Riegel vorgesehen. Der vertikale Riegel durchsetzt in Schliesstellung das
Tragelement und greift in ein Schliessloch im Stützkörper der Bodenverankerung ein
und verhindert damit ein Öffnen des Bajonettverschlusses.
[0004] Der bekannte Absperrpfosten hat sich bewährt um in bequemer, stehender Stellung eines
Erwachsenen das Betätigen des Schlosses und das Einsetzen und Entfernen des Absperrpfosten
zu erlauben. Bei weggenommenem Absperrpfosten steht die im Boden versenkte Verankerung
nicht störend nach oben vor. Das Eindringen von grösseren Fremdkörpern in die Bodenverankerung
ist weitgehend verhindert. Besonders bewährt hat sich der Einsatz der Schrauben mit
Sollbruchstellen als einzigem Verbindungsmittel zwischen Tragbuchse und Standrohr.
Stösst ein Fahrzeug an den Absperrpfosten resp. das Rohr, so wird die Schlagbewegung
durch die Schrauben aufgenommen und falls diese sehr stark ist, stellt sich bei den
Sollbruchstellen der Bruch ein bevor an Pfosten oder Verankerung grössere Schäden
entstehen. Das Ersetzen allfällig gebrochener Schrauben ist leicht und billig ausführbar,
so dass sich der Absperrpfosten rasch und günstig wieder in funktionstüchtigen Zustand
bringen lässt.
Das Sicherheitsschloss lagert in einem aus dem Pfosten vorstehenden hohlzylindrischen
Gehäuse, welches in der Wand des Rohres festgeschweisst ist. Das Einschweissen des
Gehäuses im Rohr ist arbeits- und kostenintensiv und zudem ist diese Art der Befestigung
auf schweissbare Materialkombinationen beschränkt.
[0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zur Verfügung
zu stellen, welche diese Nachteile nicht aufweist.
[0006] Diese Aufgabe wird durch einen Absperrpfosten mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 gelöst.
[0007] Weitere Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0008] In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstands dargestellt
und in der nachfolgenden Beschreibung erläutert. Es zeigt:
Figur 1 die Vorrichtung gemäss einer ersten Ausführungsform der Erfindung im Längsschnitt;
Figur 2 einen Längsschnitt durch den oberen Bereich der Vorrichtung gemäss Figur 1,
wobei die Schnittebene senkrecht zur Schnittebene der Figur 1 steht;
Figur 3 einen Querschnitt durch die Vorrichtung gemäss Figur 2 entlang A-A;
Figur 4 einen Querschnitt durch eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemässen
Vorrichtung;
Figur 5a einen Klammerrohling gemäss einer ersten Ausführungsform;
Figur 5b eine aus einem Rohling der Figur 5a fertig gebogene Klammer im Längsschnitt;
Figur 5c eine Klammer gemäss Figur 5b in der Ansicht von hinten;
Figur 5d eine Klammer gemäss Figur 5b in der Ansicht von oben; und
Figur 6 eine Klammer gemäss einer weiteren Ausführungsform in der Ansicht von oben.
Figur 7 zeigt den Fussbereich eines Absperrpfostens gemäss einer bevorzugten Ausführungsform;
und
Figur 8 zeigt den oberen Bereich eines Absperrpfostens mit Mitteln zum Einhängen einer
Absperrkette.
Figur 9 zeigt einen Absperrpfosten mit seitlichen Absperrbügeln; und
Figur 10 einen Querschnitt durch einen oberen Bereich eines Absperrpfostens gemäss
einer weiteren Ausführungsform mit einer beidseitigen Kettenhalterung.
[0009] 1 bezeichnet ein Standrohr, welches unten durch eine angeschweisste Auflagescheibe
2 und oben durch einen Deckel 3 abgeschlossen ist. Die Auflage.scheibe 2 liegt auf
dem Tragelement in Form einer Tragbüchse 4, welche einen nach unten gerichteten Rand
4' besitzt. Im Zentrum der Tragbüchse 4 ist ein abwärts gerichteter Führungsbolzen
6 angebracht, welcher mit wenig Spiel eine zylindrische Aufnahmeöffnung 7 in einem
oberen horizontalen Auflageflächenteil 5 einer Stützbuchse 8 durchsetzt. Ein peripherer
Mantelring 9 der Stützbuchse 8, ist mit dem im Boden versenkten Sockelglied 10 fest
zusammengefügt ist.
Die Tragbuchse 4 ist mittels Schrauben 12 mit der Auflagescheibe 2 zusammen montiert.
Die Schrauben 12 bestehen aus einem Material von niederer Festigkeit, wie Aluminium
oder Messing, und besitzen auf der Höhe der Berührungsseiten der Teile 2,4 je mindestens
eine Sollbruchstelle. Der randseitige Ringteil 9 ist mit dem zentralen Anteil der
Stützbuchse 8 durch vier in Radialrichtung einwärts verlaufende Verriegelungsbolzen
15 verbunden. In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Stützbuchse einstückig
aus massivem Metall, vorzugsweise aus Chromstahl, gegossen. Dadurch entfallen alle
Schweissverbindungen.
Der nach unten ragende Rand 4' der Tragbuchse 4 weist vier unten offene, winklige
Schlitze mit je einem schräg nach oben verlaufenden Querteil auf. In diesen liegt
in Verschlussteilung je einer der Verriegelungsbolzen 15. Die Schlitze und Verriegelungsbolzen
bilden miteinander den Bajonettverschluss, welcher sich durch Drehen der Tragbüchse
4 mit dem Rohr 1 öffnen oder schliessen lässt.
Im geschlossenen Zustand greift in ein Schliessloch 16 in der Stützbuchse 8 von oben
her ein Riegelzapfen 17 ein und verhindert eine Drehbewegung. Der Riegelzapfen 17
ist in einer passenden Ausnehmung in der Tragbuchse 4 gelagert und wird mittels einer
nicht dargestellten Schraubenfeder in einer unteren Verriegelungsposition gehalten.
Der Riegelzapfen 17 ist durch eine Drahtstange 22 mit einem Fallenarm 23 eines Sicherheitsschlosses
24 verbunden. Letzteres ist konventioneller Art und lässt sich nur durch einen genau
passenden, nicht besonders dargestellten Schlüssel betätigen.
Das Sicherheitsschloss 24 befindet sich im oberen Bereich des Rohres 1 in bequemer
Bedienungshöhe für eine erwachsene Person. Beim Öffnen des Sicherheitsschlosses 24
zieht der sich verschwenkende Fallenarm 23 die Drahtstange 22 nach oben, wobei letztere
den Riegelzapfen 17 mitnimmt und aus dem Eingriff im Schliessloches 16 zieht. Die
Tragbuchse 4 mit dem Rohr 1 kann alsdann verdreht und von der Stützbuchse 8 weggenommen
werden, sobald sich die Verriegelungsbolzen 15 ausserhalb der Schlitze befinden. Zum
Wiedereinsetzen des Rohres 1 ist dieses einfach mit der Tragbuchse 4 auf die Stützbüchse
8 zu stellen und zu verdrehen bis die Anschlagbolzen 15 in die Schlitze eingreifen,
alsdann in die zugehörigen Querschlitze gelangen und dabei die Verschlusshalterung
bewirken. Der nach unten gerichtete Rand 4' der Tragbuchse 4 durchsetzt dabei eine
Ringöffnung 27 in der Stützbuchse 8 und ist in dieser sicher geführt.
[0010] Ist das Rohr 1 mit der Tragbuchse 4 weggenommen, so bildet die Stützbuchse 8 mit
Ausnahme der Ringöffnung 27 und der Bohrung 7 eine geschlossene Oberfläche, womit
grösseren Fremdkörpern der Zugang in den Innenraum des Sockelgliedes 10 verwehrt ist.
Vorzugsweise ist die Stützbuchse.derart im Boden verankert, dass sie bei weggenommenem
Standrohr 1 nicht oder nur unwesentlich über Grund vorsteht. In der bevorzugten Ausführungsform
gemäss der Figur 1 umfasst die Tragbuchse 4 eine horizontale Tragplatte 4 " welche
so dimensioniert ist, dass sie die Stützbuchse vollständig abdeckt und diese randseitig
überragt. Wie in der Figur 7 dargestellt nimmt die Tragplatte 4 " vorzugsweise die
Form des Standrohrs 1 auf. Sie verleiht dem Absperrpfosten ein formschönes und robustes
Aussehen und stabilisiert durch die vergrösserte Auflagefläche auch den Stand des
Rohres 1.
Werden Rohre mit ovalem oder vier- oder mehreckigen Querschnitten eingesetzt, so kann
die Tragplatte unabhängig von der runden Form der Bajonettverschlussteile 4' in jeder
dieser Formen ausgebildet sein.
[0011] Das Sicherheitsschloss 24 lagert in einem Gehäuse 30, welches in einer die Wand des
Rohres 1 durchsetzenden Öffung lösbar verdrehsicher befestigt ist. Das Gehäuse 30
umfasst einen Hohlzylinder 32, der an einem vorderen Ende mit einem umlaufenden Anschlagkragen
31 versehen ist. Im eingebauten Zustand liegt der Kragen 31 mit einer hinteren Anschlagfläche
ganz oder teilweise an der Aussenseite des Rohres 1 an. Aus den Figuren 3 und 4 ist
ersichtlich, dass bei Rohren mit kreisrundem Querschnitt die Wölbung des Kragens 31
idealerweise dem Radius des Rohres 1 angepasst ist. Es ist jedoch durchaus möglich
ein Gehäuse 30 in Rohre mit verschieden grossen Radien einzubauen. Wie in der Figur
3 gezeigt, liegt der Anschlagkragen dann zwar nicht vollumfänglich nahtlos an der
Aussenwand des Rohres 1 an, jedoch ist der entstandene seitliche Spalt tolerierbar
und bei Bedarf kann ein passender O-Ring untergelegt werden um eine zusätzliche Abdichtung
und Halterung zu bewirken.
Die erfindungsgemässen Gehäuse lassen sich natürlich auch in Absperrpfosten mit ovalen
oder drei-, vier- oder mehreckigem Querschnitt einsetzen. Die Vorderpartie des Gehäuses
mit dem Anschlagkragen ist jeweils vorzugsweise so gestaltet, dass der Kragen satt
an der Aussenwand des Rohres anliegt.
Ist das Gehäuse 30 in das Rohr 1 gesteckt, so wird es gemäss einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung mittels einer einteiligen Klammer 40 festgeklemmt. Die Klammer 40 ist
in einer bevorzugten Ausführungsform in der Abbildung 5 dargestellt. 5a zeigt die
aus einem dünnen Blech gestanzte Kammer 40 vor dem Biegen. In Figur 5c ist sie in
fertig gebogenem Zustand in einer Sicht von hinten dargestellt. Eine obere horizontale
Basis 41 trägt zwei seitliche Vertikalschenkel 41 und 42. Da die Biegekanten nicht
parallel zueinander verlaufen, sind die beiden horizontalen Schenkel, wie zum Beispiel
in den Figuren 3, 4 und 5 gezeigt, im Querschnitt nicht parallel sondern zueinander
geneigt angeordnet. Der Abstand zwischen den Schenkeln 42, 43 und ihr Neigungswinkel
zueinander ist auf die Länge und den Durchmesser des Hohlzylinders 31 abgestimmt.
Nachdem das Gehäuse 30 in horizontaler Richtung in das Rohr 1 eingesteckt worden ist,
wird von oben her die Klammer 40 über das Gehäuse gesteckt. Dieses weist beiderseits
Klemmnuten 36, 37 auf, welche ebenfalls zueinander geneigt sind und die Klammerschenkel
aufnehmen. Krallen 34, 35 an den hinteren Enden der Nuten 37, 36 bilden hintere Widerlager
für die hinteren Vertikalkanten der Klammerschenkel. Die Innenwand des Rohres 1 bildet
das korrespondierende Widerlager für die vorderen Schenkelkanten. Im unteren Bereich
verjüngen sich die Schenkel 42, 43 so dass sie sich leichter in die Klemmnuten 36,
37 eines noch nicht vollständig eingeschobenen Gehäuses 30 einführen lassen. Wird
die Klammer nach unten gedrückt, so wird durch die zunehmende Verbreiterung der Schenkelplatten
42, 43 das Gehäuse 30 bis zum Anschlagkragen 31 in das Rohr 1 gezogen und dort gehalten.
[0012] Aus den Figuren 3 und 4 ist ersichtlich, dass der Kreisrunde Pfostenquerschnitt und
die daran angepasste Form des Anschlagkragens 31 eine Verdrehsicherung bewirken. Da
das Gehäuse 30 bei aufgesteckter Klammer 40 in Radialrichtung nicht aus dem Rohr 1
bewegt werden kann ist ein Verdrehen bei aufgesteckter Klammer verunmöglicht.
[0013] In einer Weiteren nicht dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemässe Vorrichtung
erstrecken sich auf der Aussenwand des Zylinders 32 eine Anzahl von Klemmrippen. Die
schmalen Klemmrippen sind ausgehend vom Kragen 31 über einige Millimeter parallel
zur Längsachse des Zylinders 32 angeordnet. Die Klemmrippen sind vorzugsweise annähernd
gleichmässig um den Umfang der Zylinderaussenwand verteilt und schneiden beim Einschieben
leicht in das Standrohrmaterial ein. So verhindern sie zusätzlich ein Verdrehen des
im Standrohr 1 eingebauten Gehäuses 30. Wie bereits oben beschrieben besitzen kreisrunde
Standrohre 1 und die Gehäuse 30 mit dem angepassten annähernd sattelförmigen Anschlagkragen
31 eine inhärente, durch die Formgebung bedingte, Verdrehsicherung. Die Klemmrippen
unterstützen die Verdrehsicherung bei diesen Absperrpfosten. Bei Absperrpfosten mit
zum Beispiel viereckigem Querschnitt entfällt diese formgebungsbedingte Verdrehsicherung
und die Klemmrippen bewirken primär die Verdrehsicherung.
[0014] Zur Fixierung des Schlosses 24 ist auf dem oberen Scheitel des Gehäuses 30 eine Fixieröffnung
38 vorgesehen, in die eine Fixierschraube eigedreht werden kann, welche das Schloss
verdrehsicher festklemmt.
[0015] Vorzugsweise ist lotrecht unterhalb der oberen Fixieröffnung 38 eine untere Fixieröffnung
38' in der Zylinderwand 32 angeordnet, wie dies in der Figur 8 skizziert ist. Mittels
eines erfindungsgemässes Gehäuses lässt sich nicht nur ein Schloss in einen Absperrpfosten
einbauen, sondern es können noch weitere Elemente, wie zum Beispiel eine Absperrkette
(Figur 8) oder Absperrbügel 60 (Figur 9) am Pfosten 1 befestigte werden.
[0016] Um die einfache Montage der Gehäuse im Pfosten sicherzustellen sollten die Aufnahmeöffnungen
in den jeweiligen Endbereichen des Pfostens angeordnet sein, so dass die Klammern
einfach montiert werden können. Sofern die Befestigungsmittel (Schrauben oder Bolzen)
45 oder die Fixierschrauben 39 annähernd vollständig im Gehäuse 30 versenkt sind,
kann die Montage der Ketten oder Absperrelemente bereits vor dem Einbau des Gehäuses
30 im Pfosten 1 erfolgen. Ein solches Gehäuse mit bereits eingebauter Kette oder Absperrelementen
weist keine störenden Überstände auf und lässt sich in bekannter Weise in die Aufnahmeöffnung
einschieben und mittels der Klammer 40 fixieren.
In der Figur 10 ist eine weitere Ausführungsform des Erfindugsgegenstandes gezeigt.
Das Gehäuse 300 weist an der Aussenfläche eine Mehrzahl von umlaufenden Rippen 301
auf. Endständig ist das Gehäuse mit einem Deckel 302 verschlossen, der das Gehäuse
300 zumindest teilweise seitlich überragt. Eine oder mehrere Klammern 303, 304 mit
innenliegenden Längsrippen werden über das Gehäuse gesteckt und verriegeln das Gehäuse
gegenüber der Rohrinnenwand. Wahlweise können Anzahl und Breite der Klammern so gewählt
werden, dass der hintere Deckel 302 als Widerlager dient.
[0017] In der Figur 9 ist angedeutet, dass der Deckel 3 neben seiner Funktion als oberer
dichter Abschluss des Standrohrs 1 auch noch als Informationsträger dienen kann. Es
können visuell wahrnehmbare Richtungsangaben, Nummerierungen, Namensschilder und ähnliches
oder taktil wahrnehmbare Informationen (für Blinde) auf der Deckeloberseite angebracht
sein. Um die Sichtbarkeit der Deckeloberseite zu erhöhen kann diese auch geneigt sein,
wodurch der Deckel die Form eines schräg geschnittenen Zylinders erhält. Die Materialien
aus denen der Dekel gefertigt sind können von Metall, über Kunststoff und Holz bis
zu Glas reichen.
[0018] Der beschriebene Erfindungsgegenstand ist besonders für Parkplätze, Hofeinfahrten,
Privatstrassen, Garagenvorplätze und sonstige Fahrbahnen oder Gehwege etc. geeignet.
Nur ein Berechtigter mit passendem Schlüssel kann das Schloss 24 betätigen und den
Absperrpfosten wegnehmen. Bei einem festen Boden ist das Sockelglied 10 nicht unbedingt
nötig, die Stützbuchse 8 mit Mantelring 9 kann einfach ebenerdig einbetoniert werden.
Der beschriebene Erfindungsgegenstand erlaubt mit einem Minimum an Arbeitsaufwand
maximale Flexibilität der Funktionalitäten. Da die Arbeitskosten stark gesenkt sind
können Materialien höchster Qualität und Lebensdauer gewählt werden ohne das Produkt
prohibitiv zu verteuern.
Liste der Bezugszeichen
[0019]
- 1
- Standrohr
- 2
- Auflagescheibe
- 3
- Pfostendeckel
- 4
- Tragbuchse
- 4'
- Rand
- 4 "
- Tragplatte
- 5
- Auflageflächenteil
- 6
- Führungsbolzen
- 7
- Aufnahmeöffnung
- 8
- Stützbuchse
- 9
- Mantelring
- 10
- Sockelglied
- 12
- Sollbruchschrauben
- 15
- Verriegelungsbolzen
- 16
- Schliessloch
- 17
- Riegelzapfen
- 22
- Drahtstange
- 23
- Fallenarm
- 24
- Sicherheitsschloss
- 27
- Ringöffnung
- 30
- Gehäuse
- 31
- Anschlagkragen
- 32
- Hohlzylinder
- 33
- Aufnahmeraum
- 34
- Kralle
- 35
- Kralle
- 36
- Klemmnut
- 37
- Klemmnut
- 38
- obere Fixieröffnung
- 38'
- untere Fixieröffnung
- 39
- Fixierschraube
- 40
- Klammer
- 41
- Vertikalbasis
- 42
- Schenkel
- 43
- Schenkel
- 45
- Befestigungsmittel
- 50
- Kette
- 60
- Absperrbügel
- 300
- Gehäuse
- 301
- Rippen
- 302
- Deckel
- 303
- Klammer
- 304
- Klammer
1. Absperrpfosten, mit einem Standrohr (1) und einer Bodenverankerung (8, 9), wobei das
Standrohr (1) auf der Bodenverankerung (8, 9) mittels eines Bajonettsverschlusses
lösbar angeordnet und durch eine Verschliessvorrichtung gesichert ist, wobei ein Gehäuse
(30, 300) zur Aufnahme eines Absperrmittels (24, 50, 60) in einem oberen Bereich des
Standrohres (1) in horizontaler Stellung verdrehsicher angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (30) einen hohlzylindrischen Körper (32) mit einem zentralen Aufnahmeraum
(33) umfasst und in eine, dem Gehäusedurchmesser angepasste, Öffnung im Standrohr
(1) steckbar ist so dass es mit einem vorderen Anschlagkragen (31) an einer Aussenseite
von Rohr (1) anliegt und mittels mindestens einer Steckklammer (40, 303, 304) im Rohrinneren
lösbar befestigbar ist.
2. Absperrpfosten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (30) beiderseits Klemmnuten (36, 37) zur Aufnahme seitlicher Klammerschenkel
(42, 43) aufweist, wobei Klemmnuten und Klammerschenkel jeweils nach hinten konvergieren
und Krallen (34, 35) an den hinteren Enden der Nuten (37, 36) hintere Widerlager für
hintere Vertikalkanten der Klammerschenkel bilden und eine Innenwand des Rohres (1)
ein korrespondierendes Widerlager für vordere Schenkelkanten bildet.
3. Absperrpfosten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (300) auf der Zylinderaussenfläche eine Mehrzahl von umlaufenden Radialrippen
(301) aufweist und mittels einer oder mehrerer über das Gehäuse steckbarer Klammern
(303, 304) mit innenliegenden Längsrippen gegenüber einer Rohrinnenwand lösbar verriegelbar
ist.
4. Absperrpfosten nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (300) endständig mit einem Deckel (302), der das Gehäuse (300) zumindest
teilweise seitlich überragt, verschlossen ist, wobei der hintere Deckel (302) als
zusätzliches Widerlager für die mindestens eine Klammer (303, 304) dient.
5. Absperrpfosten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (1) einen kreisrunden oder ovalen Querschnitt aufweist und eine annähernd
sattelförmige Wölbung des Kragens (31) dem Radius des Rohres (1) angepasst ist, wodurch
im eingebauten Zustand eine Verdrehsicherung bewirkt ist.
6. Absperrpfosten nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (1) einen drei-, vier- oder mehreckigen Querschnitt aufweist und Vorderpartie
des Gehäuses (39) mit dem Anschlagkragen (31) jeweils vorzugsweise so gestaltet ist,
dass der Kragen satt an der Aussenwand des Rohres (1) anliegt.
7. Absperrpfosten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Aussenwand des Zylinders (32) eine Anzahl von schmalen Klemmrippen ausgehend
vom Kragen (31) über einige Millimeter parallel zur Längsachse des Zylinders (32)
angeordnet sind, so dass sie sich beim Einschieben des Gehäuses in die Öffnung im
Standrohr (1) leicht in das Standrohrmaterial einschneiden und eine Verdrehsicherung
bewirken.
8. Absperrpfosten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest im Bereich eines oberen Scheitels des Gehäuses (30) mindestens eine Fixieröffnung
(38) zur Aufnahme von Fixiermitteln (39, 45) angeordnet ist und vorzugsweise lotrecht
unterhalb der oberen Fixieröffnung (38) eine untere Fixieröffnung (38') in der Zylinderwand
(32) angeordnet ist.
9. Absperrpfosten nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass mittels mindestens einem Gehäuse (30, 300) ein Schloss (24), eine Absperrkette (50)
oder ein Absperrbügel (60) am Pfosten (1) verdrehsicher lösbar befestigbar ist.
10. Absperrpfosten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Deckel (3) als oberer dichter Abschluss des Standrohrs (1) lösbar an diesem befestigbar
ist und an einer Oberseite zusätzlich visuell oder taktil wahrnehmbaren Informationen
trägt.