| (19) |
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(11) |
EP 1 397 553 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.01.2007 Patentblatt 2007/01 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.05.2002 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2002/005807 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/000989 (03.01.2003 Gazette 2003/01) |
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| (54) |
VERFAHREN UND MASCHINE ZUR HERSTELLUNG EINER FASERSTOFFBAHN
METHOD AND MACHINE FOR THE PRODUCTION OF A FIBRE WEB
PROCEDE ET MACHINE PERMETTANT DE PRODUIRE DES BANDES DE MATIERE FIBREUSE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FI GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
21.06.2001 DE 10130038
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.03.2004 Patentblatt 2004/12 |
| (73) |
Patentinhaber: Voith Patent GmbH |
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89522 Heidenheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SCHERB, Thomas Thoröe
CEP-05628-010 Sao Paulo (BR)
- SCHMIDT-HEBBEL, Harald
CEP-06428 Barueri (BR)
- HERMAN, Jeffrey
Bala Cynwyd, PA 19004 (US)
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| (74) |
Vertreter: Kunze, Klaus et al |
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Voith Paper Holding GmbH & Co. KG
Abteilung zjp
Sankt Pöltener Strasse 43 89522 Heidenheim 89522 Heidenheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 874 083 WO-A-93/00475 US-A- 4 036 684 US-A- 5 846 380
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WO-A-01/00925 WO-A-99/47749 US-A- 4 102 737 US-A- 6 103 062
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn,
insbesondere Tissue oder Hygienebahn.
[0002] Der Einsatz von sogenannten Durchströmungs- oder TAD-Trocknungseinrichtungen (TAD
= Through Air Drying) in Papiermaschinen ist bekannt (vgl. beispielsweise WO 97/03247,
US 4 036 684). Bisher machen die TAD-Einheiten einen Großteil der Gesamtkosten der
betreffenden Papiermaschine aus. Der Energiebedarf für eine TAD-Maschine mit Doppelsiebformer
ist sehr hoch, und insbesondere deutlich höher als beispielsweise der für einen Crescent-Former.
So werden bisher in einer TAD-Maschine beispielsweise etwa 12 Vakuum-Pumpen benötigt,
um den gewünschten Trockengehalt und Reinigungsgrad zu erhalten.
[0003] Bei einer herkömmlichen TAD-Maschine mit beispielsweise einem Doppelsiebformer muß
die Bahn von der Formierzone an die TAD-Zone übergeben werden, wobei der gewünschte
Trockengehalt bei der Bahnübergabe je nach Flächengewicht (basis weight) beispielsweise
in einem Bereich von etwa 22 bis etwa 26,5% liegen kann. Mit diesem Trockengehalt
wird die Bahn dann beispielsweise zu einem eine Naßprägung bewirkenden Naßsauger und
dann zur TAD-Trommel geführt. Der genannte Trockengehalt wird bisher jedoch nur mit
einem relativ hohen Energieaufwand erreicht.
[0004] Bei einer aus der US-A-6 103 062 bekannten Tissue-Maschine wird die Faserstoffbahn
auf einer herkömmlichen porösen Bespannung gebildet. Die poröse Bespannung kann zusammen
mit der Faserstoffbahn beispielsweise über einen Saugkasten oder dergleichen geführt
werden. Durch diese Bespannung wird die Faserstoffbahn dann auch auf das TAD-Sieb
gegeben.
[0005] In der US-A-4 102 737 ist eine Tissue-Maschine beschrieben, bei der die Faserstoffbahn
zwischen einem Langsieb und einem Trocken/Präge-Band gebildet wird. Die Faserstoffbahn
muss also nicht auf das Prägeband übergeben werden. Es erfolgt lediglich eine Trennung
des Langsiebes von dem die Faserstoffbahn weiter mit sich führenden Trocken/Prägeband.
Bei dem Langsieb handelt es sich um ein herkömmliches poröses Band.
[0006] Ziel der Erfindung ist es, ein verbessertes Verfahren sowie eine verbesserte Maschine
der eingangs genannten Art anzugeben, mit denen bei möglichst geringem Energieaufwand
eine optimale Qualität des betreffenden Endproduktes erreichbar ist. Dabei soll insbesondere
der im Zusammenhang mit der Vakuumerzeugung bei der Entwässerung der Faserstoffbahn
erforderliche Energieaufwand reduziert werden.
[0007] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch ein Verfahren mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1.
[0008] Aufgrund der Kombination der besaugten Fläche bzw. des dort erzeugten Vakuums mit
der feinporigen weichen Bespannung ergibt sich bei minimalem Energieaufwand ein optimaler
Trockengehaltgewinn. Bei Verwendung einer entsprechenden feinporigen weichen Bespannung
kann insbesondere die Kapillarwirkung der Bespannung für die Bahnentwässerung genutzt
werden. So wird durch diese Kapillarwirkung der betreffende Unterdruck unterstützt
und gefördert. Angesichts des geringeren Energiebedarfs ergibt sich auch eine geringere
Anzahl von Vakuumpumpen für die Formierzone. Der bei der Übergabe an die TAD-Sektion
gewünschte Trockengehalt wird also mit einer geringeren Anzahl von Vakuumpumpen in
der Formierzone erreicht.
[0009] Die Übergabe der Faserstoffbahn auf das TAD-Sieb erfolgt nach der besaugten Fläche.
[0010] Die besaugte Fläche ist gekrümmt. Sie wird vorzugsweise durch eine Saugleitwalze,
einen besaugten Schuh oder dergleichen gebildet.
[0011] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Faserstoffbahn
zwischen zwei Bespannungen entwässert, die unter Bildung eines Stoffeinlaufspaltes
zusammenlaufen und über ein Formierelement wie insbesondere eine Formierwalze geführt
werden, wobei die Faserstoffbahn nach dem Formierelement durch die mit diesem in Kontakt
tretende innere Bespannung zur besaugten Fläche geführt wird. Dabei ist es von Vorteil,
wenn die nicht mit dem Formierelement in Kontakt tretende äußere Bespannung durch
ein vorzugsweise wasserdurchlässiges endloses Band gebildet wird.
[0012] Das Formierelement kann durch eine massive Formierwalze oder eine Saugformierwalze
gebildet sein.
[0013] Gemäß einer bevorzugten praktischen Ausgestaltung wird die Faserstoffbahn auf dem
TAD-Sieb naßgeprägt.
[0014] Das Naßprägen kann an und/ oder nach der Bahnübergabestelle erfolgen.
[0015] In bestimmten Fällen ist es von Vorteil, wenn die beiden Bespannungen eine unterschiedliche
Laufgeschwindigkeit besitzen, um einen auf die Faserstoffbahn wirkenden Kreppeffekt
zu erzeugen.
[0016] Die feinporige weiche Bespannung ist durch einen Filz, insbesondere einen Kapillarfilz,
eine Kapillarmembran und/oder dergleichen gebildet. Dabei ist als feinporige weiche
Bespannung ein beschichtetes Sieb, z.B. ein Sieb mit geschäumter Schicht, und beispielsweise
ein Filz mit geschäumter Schicht vorgesehen. In diesem Fall ist die Schaumstoffbeschichtung
vorzugsweise so gewählt, daß sich Poren in einem Bereich von etwa 3 bis etwa 6 µm
ergeben. Zur Entwässerung wird also die entsprechende Kapillarwirkung ausgenutzt.
Der Filz wird mit einer speziellen Schaumschicht versehen, die der Oberfläche sehr
schmale Poren verleiht, deren Durchmesser beispielsweise in dem angegebenen Bereich
von etwa 3 bis etwa 6 µm liegen kann. Die Luftdurchlässigkeit dieses Filzes ist sehr
gering. Es wird die natürliche Kapillarwirkung zur Entwässerung der Bahn ausgenutzt,
während diese mit dem Filz in Kontakt ist.
[0017] Zum Naßprägen kann wenigstens ein innerhalb der Schlaufe des TAD-Siebes angeordnetes
Saugelement verwendet werden.
[0018] Zur Unterstützung der Bahnübergabe kann im Bereich der Bahnübergabestelle innerhalb
der Schlaufe des TAD-Siebes beispielsweise ein Pickup- oder Saugelement vorgesehen
sein.
[0019] Gemäß einer zweckmäßigen praktischen Ausgestaltung ist im Bereich der Bahnübergabestelle
und/oder nach dieser Bahnübergabestelle innerhalb der Schlaufe des TAD-Siebes wenigstens
ein dem Naßprägen der Faserstoffbahn dienendes Saugelement vorgesehen.
[0020] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens
ist im Bereich der Bahnübergabestelle eine Schuhpresse vorgesehen, durch die die Faserstoffbahn
zusammen mit der feinporigen weichen Bespannung und dem TAD-Sieb hindurchgeführt ist.
[0021] Dabei ist es von Vorteil, die in Bahnlaufrichtung betrachtete Länge des Preßnips
der Schuhpresse größer als ein Wert von etwa 80 mm und vorzugsweise größer oder gleich
etwa 85 mm sowie insbesondere größer oder gleich etwa 120 mm gewählt und die Schuhpresse
so ausgelegt wird, daß sich über die Preßniplänge ein Druckprofil mit einem maximalen
Preßdruck ergibt, der kleiner oder gleich einem Wert von etwa 2,5 MPa und insbesondere
kleiner als 2 MPa bei einer Preßschuhlänge größer oder gleich etwa 120 mm ist. Damit
ist ein sanftes Pressen mit geringem Preßdruck gewährleistet und, bedingt durch die
Schuhlänge, eine größere Verweil- oder Preßzeit sichergestellt, wodurch der Prägeeffekt
verbessert wird.
[0022] Die Schuhpresse umfaßt vorteilhafterweise eine Schuhpreßeinheit, insbesondere eine
Schuhpreßwalze, und eine mit dieser zusammenwirkende, innerhalb der Schlaufe des TAD-Siebes
angeordnete Siebwalze. Dabei bewirkt die Pressung der Faserstoffbahn zwischen dem
strukturierten TAD-Sieb und der feinporigen weichen Bespannung das erwünschte Naßprägen.
In diesem Fall ist ein Kreppen nicht möglich, d.h. es darf keine Geschwindigkeitsdifferenz
zwischen den Bespannungen geben.
[0023] In bestimmten Fällen ist es auch von Vorteil, wenn die Faserstoffbahn sowohl mittels
der Schuhpresse als auch mittels eines nach dieser vorgesehenen Saugelements naßgeprägt
wird. Es ist also grundsätzlich ein Naßprägen an verschiedenen Stellen möglich.
[0024] Gemäß einer bevorzugten praktischen Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens
wird als nicht mit dem Formierelement in Kontakt tretende äußere Bespannung ein Entwässerungssieb
mit zonal unterschiedlicher Siebdurchlässigkeit verwendet. In Verbindung mit den übrigen
Verfahrensmerkmalen ergibt sich daraus der Vorteil einer höheren Wasseraufnahmegeschwindigkeit
der Faserstoffbahn, d.h. insbesondere Tissue- oder Hygienebahn.
[0025] Zweckmäßigerweise wird die Faserstoffbahn nach der TAD-Trocknung von dem TAD-Sieb
auf einen Trockenzylinder, insbesondere einen Yankee-Zylinder, übergeben. Dabei kann
im Übergabebereich innerhalb der Schlaufe des TAD-Siebes eine vorzugsweise von einem
weichen Filz oder einem Kapillarfilz umschlungene, einen Langschuh umfassende Schuhpreßeinheit,
insbesondere Schuhpresse, vorgesehen sein. Damit ist eine zuverlässige und schonende
Übergabe der Bahn sichergestellt, bei der vermieden wird, daß die durch das Naßprägen
und den TAD-Prozeß erzeugte dreidimensionale Struktur der Faserstoffbahn und damit
die Bahnqualität wie insbesondere das Wasserrückhaltevermögen, die Wasseraufnahmegeschwindigkeit
und/ oder dergleichen wieder vermindert wird.
[0026] Grundsätzlich kann die betreffende Bahnübergabe jedoch auch durch eine Saugpreßwalze,
und insbesondere eine nicht besaugte Preßwalze gewährleistet sein.
[0027] Zu dem wird die eingangs angegebene Aufgabe erfindungsgemäß gelöst durch eine Maschine
mit den Merkmalen des Anspruchs 26.
[0028] Bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
[0029] Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher erläutert; in dieser zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Teildarstellung einer Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn,
- Fig. 2
- eine schematische Teildarstellung einer abgewandelten Form , der Maschine mit einer
im Bahnübergabebereich angeordneten Schuhpresse und
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform der Maschine, bei der
die Bahnübergabe vom TAD-Sieb auf den Trockenzylinder durch eine Schuhpreßeinheit
unterstützt wird.
[0030] Die Fig. 1 zeigt in schematischer Teildarstellung eine Maschine 10 zur Herstellung
einer Faserstoffbahn 12, bei der es sich insbesondere um eine Papierbahn und vorzugsweise
um eine Tissue- oder Hygienebahn handeln kann.
[0031] In dieser Maschine 10 wird die Faserstoffbahn 12 auf einer feinporigen weichen Bespannung
14 gebildet. Diese Bespannung 14 wird zusammen mit der darauf gebildeten Faserstoffbahn
12 über eine besaugte Fläche 16 geführt. Im Anschluß daran wird die Faserstoffbahn
12 von der feinporigen weichen Bespannung 14 direkt auf ein TAD-Sieb 18 einer TAD-Trocknungseinrichtung
20 übergeben.
[0032] Im vorliegenden Fall wird die Faserstoffbahn 12 also von derselben feinporigen weichen
Bespannung 14 direkt auf das TAD-Sieb 18 übergeben, auf der sie gebildet wurde. Die
Übergabe erfolgt in Bahnlaufrichtung L nach der besaugten Fläche 16.
[0033] Im vorliegenden Fall ist die besaugte Fläche 16 durch eine Saugleitwalze 22 gebildet.
[0034] In der Formierzone wird die Faserstoffbahn 12 zwischen zwei Bespannungen 14, 24 entwässert,
die unter Bildung eines Stoffeinlaufspaltes zusammenlaufen und über ein Formierelement
28 wie insbesondere eine Formierwalze geführt sind. Dabei wird die Faserstoffbahn
12 nach dem Formierelement 28 durch die mit diesem Formierelement 28 in Kontakt tretende
innere Bespannung 14 zur besaugten Fläche 16 geführt.
[0035] Die nicht mit dem Formierelement 28 in Kontakt tretende äußere Bespannung 24 kann
insbesondere durch ein vorzugsweise wasserdurchlässiges endloses Band gebildet sein.
[0036] Das Formierelement 28 kann durch eine massive Formierwalze oder auch durch eine Saugformierwalze
gebildet werden.
[0037] Die Faserstoffbahn 12 wird auf dem TAD-Sieb 18 naßgeprägt. Grundsätzlich kann das
Naßprägen an und/ oder nach der Bahnübergabestelle I erfolgen.
[0038] Im vorliegenden Fall besitzen die beiden Bespannungen 14, 24 eine unterschiedliche
Laufgeschwindigkeit, um einen auf die Faserstoffbahn 12 wirkenden Kreppeffekt.zu erzeugen.
[0039] Die feinporige weiche Bespannung 14 kann insbesondere durch einen Filz, einen Kapillarfilz,
eine Kapillarmembran und/oder dergleichen gebildet sein.
[0040] So kann als feinporige weiche Bespannung 14 insbesondere ein Filz mit geschäumter
Schicht verwendet werden. Hierbei kann die Schaumstoffbeschichtung insbesondere so
gewählt sein, daß sich Poren in einem Bereich von etwa 3 bis etwa 6 µm ergeben.
[0041] Zum Naßprägen kann wenigstens ein innerhalb der Schlaufe des TAD-Siebes 18 angeordnetes
Saugelement vorgesehen sein. Im vorliegenden Fall wird lediglich ein solches Saugelement
30 eingesetzt, das hier beispielsweise nach der Bahnübergabestelle I vorgesehen ist.
Durch dieses Saugelement 30 wird die Faserstoffbahn 20 gegen das TAD-Sieb 18 gezogen
und damit naßgeprägt.
[0042] Im Bereich der Bahnübergabestelle I ist innerhalb der Schlaufe des TAD-Siebes 18
ein Pickup- oder Saugelement 32 vorgesehen.
[0043] Die Faserstoffsuspension wird über einen Stoffauflauf 34 in den zwischen den beiden
Bespannungen 14, 24 gebildeten Stoffeinlaufspalt 26 eingebracht.
[0044] Die Bespannung 14 wird nach der Übergabe der Faserstoffbahn 12 an das TAD-Sieb 18
mittels einer sogenannten Uhle-Böx 36, d.h. eines Rohrsaugers, konditioniert.
[0045] Im Anschluß an das Saugelement 30 wird die Faserstoffbahn 12 zusammen mit dem TAD-Sieb
18 über eine TAD-Trommel 38 geführt, der, wie anhand der Fig. 1 zu erkennen ist, eine
Trocknungshaube 40 zugeordnet ist.
[0046] Fig. 2 zeigt in schematischer Teildarstellung eine abgewandelte Form der Maschine
10.
[0047] In diesem Fall ist im Bereich der Bahnübergabestelle I eine Schuhpresse 42 vorgesehen,
durch die die Faserstoffbahn 12 zusammen mit der feinporigen weichen Bespannung 14
und dem TAD-Sieb 18 hindurchgeführt wird.
[0048] Die in Bahnlaufrichtung L betrachtete Länge des Preßnips 44 der Schuhpresse 42 kann
zweckmäßigerweise größer als ein Wert von etwa 80 mm und vorzugsweise größer oder
gleich etwa 85 mm sowie insbesondere größer oder gleich etwa 120 mm gewählt werden,
und die Schuhpresse kann insbesondere so ausgelegt sein, daß sich über die Preßniplänge
ein Druckprofil mit einem maximalen Preßdruck ergibt, der kleiner oder gleich einem
Wert von etwa 2,5 MPa und insbesondere kleiner als 2 MPa bei einer Preßschuhlänge
größer oder gleich etwa 120 mm ist. Auf diese Weise ist ein sanftes Pressen mit geringem
Preßdruck gewährleistet und, bedingt durch die entsprechende Schuhlänge, eine größere
Verweil- und Preßzeit sichergestellt, wodurch der Prägeeffekt verbessert wird. Es
kann also auch bereits im Bereich der Bahnübergabestelle I eine Naßprägung erfolgen.
Zusätzlich kann hinter dieser Bahnübergabestelle I auch wieder ein ebenfalls der Naßprägung
dienendes Saugelement 30 (vgl. auch Fig. 1) vorgesehen sein, was im vorliegenden Fall
jedoch nicht zwingend ist.
[0049] Allgemein kann also im Bereich der Bahnübergabestelle I oder hinter dieser Bahnübergabestelle
I jeweils eine Naßprägung erfolgen, oder eine solche Naßprägung kann sowohl im Bereich
der Bahnübergabestelle I als auch hinter dieser Bahnübergabestelle I erfolgen.
[0050] Die Schuhpresse 42 umfaßt eine Schuhpreßeinheit 46, insbesondere eine Schuhpreßwalze,
und, beim vorliegenden Ausführungsbeispiel, eine mit dieser zusammenwirkende, innerhalb
der Schlaufe des TAD-Siebes 18 angeordnete Saugwalze oder Sauganpreßwalze 48.
[0051] Im vorliegenden Fall besitzen die beiden Bespannungen 14, 18 eine gleiche Laufgeschwindigkeit,
d.h. ein Naßkreppen erfolgt hier nicht.
[0052] Im übrigen kann diese Ausführungsform beispielsweise den gleichen Aufbau besitzen
wie die der Fig. 1. Einander entsprechenden Teilen sind gleiche Bezugszeichen zugeordnet.
[0053] Fig. 3 zeigt in schematischer Darstellung eine vollständige Ansicht der Maschine
10, deren Formierzone und TAD-Zone zumindest im wesentlichen wieder so ausgeführt
ist, wie dies in der Fig. 1 dargestellt ist, wobei auch hier wieder sämtliche Abwandlungen
denkbar sind. So können diese Formierzonen einschließlich aller erwähnten Abwandlungen
insbesondere auch so ausgeführt sein, wie dies im Zusammenhang mit der Ausführungsform
gemäß Fig. 2 beschrieben wurde. Einander entsprechenden Elementen sind gleiche Bezugszeichen
zugeordnet.
[0054] Zudem kann die nicht mit dem Formierelement 28 in Kontakt tretende äußere Bespannung
24 durch ein Entwässerungssieb mit zonal unterschiedlicher Siebdurchlässigkeit gebildet
sein, was insbesondere den Vorteil einer höheren Wasseraufnahmegeschwindigkeit der
Faserstoffbahn 12 mit sich bringt.
[0055] Wie anhand der Fig. 3 zu erkennen ist, wird die Faserstoffbahn 12 nach der TAD-Trocknung
von dem TAD-Sieb 18 auf einen Trockenzylinder 50, insbesondere einen Yankee-Zylinder,
übergeben. Dabei ist im vorliegenden Fall im Bahnübergabebereich II innerhalb der
Schlaufe des TAD-Siebes 18 eine vorzugsweise von einem weichen Filz oder einem Kapillarfilz
52 umschlungene, einen Langschuh umfassende Schuhpreßeinheit 54 vorgesehen, bei der
es sich vorzugsweise wieder um eine Schuhpreßwalze handeln kann. Grundsätzlich kann
in diesem Bahnübergabebereich II jedoch auch beispielsweise eine Saugpreßwalze (SPW)
oder Preßwalze vorgesehen sein.
[0056] Dem Trockenzylinder 50 ist eine Heißlufthaube 56 zugeordnet. Die Bahn 12 wird schließlich
zu einer Wickelrolle 58 aufgewickelt.
Bezugszeichenliste
[0057]
- 10
- Maschine
- 12
- Faserstoffbahn
- 14
- feinporige weiche Bespannung
- 16
- besaugte Fläche, Saugleitwalze
- 18
- TAD-Sieb
- 20
- TAD-Trocknungseinrichtung
- 22
- Saugleitwalze
- 24
- äußere Bespannung
- 26
- Stoffeinlaufspalt
- 28
- Formierelement
- 30
- Saugelement
- 32
- Pickup- oder Saugelement
- 34
- Stoffauflauf
- 36
- Uhle-Box (Rohrsauger)
- 38
- TAD-Trommel
- 40
- Trocknungshaube
- 42
- Schuhpresse
- 44
- Preßnip
- 46
- Schuhpreßeinheit
- 48
- Saugwalze oder Sauganpreßwalze
- 50
- Trockenzylinder, Yankee-Zylinder
- 52
- weicher Filz, Kapillarfilz
- 54
- Schuhpreßeinheit
- 56
- Heißlufthaube
- 58
- Wickelrolle
- L
- Bahnlaufrichtung
- I
- Bahnübergabeüberschnitt
- II
- Bahnübergabebereich
1. Verfahren zur Herstellung einer Faserstoffbahn (12), insbesondere Tissue- oder Hygienebahn,
bei dem die Faserstoffbahn (12) auf einer durch einen Filz oder durch ein beschichtetes
Sieb gebildeten feinporigen weichen Bespannung (14) mit Kapillarwirkung gebildet und
diese Bespannung (14) über mindestens eine gekrümmte besaugte Fläche (16) geführt
wird, wobei durch die kapillarwirkung der Bespannung (14) der an der gekrümmten besaugten
Fläche (16) erzeugte Unterdruck unterstützt wird, und bei dem die Faserstoffbahn (12)
nach der gekrümmten besaugten Fläche (16) von der Bespannung (14) direkt auf ein TAD-Sieb
(18) einer TAD-Trocknungseinrichtung (20) übergeben wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die feinporige weiche Bespannung (14) durch einen Filz mit geschäumter Schicht, einen
Kapillarfilz, eine Kapillarmembran und/oder dergleichen gebildet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die feinporige weiche Bespannung (14) durch ein Sieb mit geschäumter Schicht gebildet
ist.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schaumstoffbeschichtung so gewählt ist, dass sich Poren in einem Bereich von
etwa 3 bis etwa 6 µm ergeben.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die besaugte Fläche (16) durch eine Saugleitwalze (22) gebildet wird.
6. Verfahren einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die besaugte Fläche (16) durch einen besaugten Schuh gebildet wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn (12) zwischen zwei Bespannungen (14, 24) entwässert wird; die
unter Bildung eines Stoffeinlaufspaltes (26) zusammenlaufen und über ein Formierelement
(28) wie insbesondere eine Formierwalze geführt werden, und dass die Faserstoffbahn
(12) nach dem Formierelement (28) durch die mit diesem Formierelement (28) in Kontakt
tretende innere Bespannung (14) zur besaugten Fläche (16) geführt wird.
8. Verfahren einem Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die nicht mit dem Formierelement (28) in Kontakt tretende äußere Bespannung (24)
durch ein vorzugsweise wasserdurchlässiges endloses Band gebildet wird.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Formierelement (28) eine massive Formierwalze verwendet wird.
10. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Formierelement (28) eine Saugformierwalze verwendet wird.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn (12) auf dem TAD-Sieb nassgeprägt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Nassprägen an und/oder nach der Bahnübergabestelle (I) erfolgt.
13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden Bespannungen (14, 18) eine unterschiedliche Laufgeschwindigkeit besitzen,
um einen auf die Faserstoffbahn (12) wirkenden Kreppeffekt zu erzeugen.
14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zum Nassprägen wenigstens ein innerhalb der Schlaufe des TAD-Siebes angeordnetes
Saugelement (30) verwendet wird.
15. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Bereich der Bahnübergabestelle (I) innerhalb der Schlaufe des TAD-Siebes ein Pickup-
oder Saugelement vorgesehen ist.
16. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Bereich der Bahnübergabestelle (I) und/oder nach dieser Bahnübergabestelle (I)
innerhalb der Schlaufe des TAD-Siebes (18) wenigstens ein dem Nassprägen der Faserstoffbahn
(12) dienendes Saugelement (48, 30) vorgesehen ist.
17. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Bereich der Bahnübergabestelle (I) eine Schuhpresse (42) vorgesehen ist, durch
die die Faserstoffbahn (12) zusammen mit der feinporigen weichen Bespannung (14) und
dem TAD-Sieb (18) hindurchgeführt ist.
18. Verfahren nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
dass die in Bahnlaufrichtung (L) betrachtete Länge des Pressnips (44) der Schuhpresse
(42) größer als ein Wert von etwa 80 mm und vorzugsweise größer oder gleich etwa 85
mm sowie insbesondere größer oder gleich etwa 120 mm gewählt und die Schuhpresse (42)
so ausgelegt wird, dass sich über die Pressniplänge ein Druckprofil mit einem maximalen
Pressdruck ergibt, der kleiner oder gleich einem Wert von etwa 2,5 MPa und insbesondere
kleiner als 2 MPa bei einer Pressschuhlänge größer oder gleich etwa 120 mm ist.
19. Verfahren nach Anspruch 17 oder 18,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schuhpresse (42) eine Schuhpresseinheit (46), insbesondere eine Schuhpresswalze,
und eine mit dieser zusammenwirkende, innerhalb der Schlaufe des TAD-Siebes (18) angeordnete
Siebwalze (48) umfasst.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 19,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden Bespannungen (14, 18) eine gleiche Laufgeschwindigkeit besitzen.
21. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 20,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn (12) sowohl mittels der Schuhpresse (42) als auch mittels eines
nach dieser vorgesehenen Saugelements (30) nassgeprägt wird.
22. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass als nicht mit dem Formierelement (28) in Kontakt tretende äußere Bespannung (24)
ein Entwässerungssieb mit zonal unterschiedlicher Siebdurchlässigkeit verwendet wird.
23. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn (12) nach der TAD-Trocknung von dem -TAD-Sieb (18) auf einen Trockenzylinder
(50), insbesondere einen Yankee-Zylinder,
übergeben wird.
24. Verfahren nach Anspruch 23,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Bahnübergabebereich (II) innerhalb der Schlaufe des TAD-Siebes (18) eine vorzugsweise
von einem weichen Filz oder einem Kapillarfilz (52) umschlungene, einen Langschuh
umfassende Schuhpresseinheit, insbesondere Schuhpresswalze (54), vorgesehen ist.
25. Verfahren nach Anspruch 23,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bahnübergabe durch eine Saugpresswalze oder eine nicht besaugte Presswalze gewährleistet
wird.
26. Maschine (10) zur Herstellung einer Faserstoffbahn (12), insbesondere Tissue- oder
Hygienebahn, bei der die Faserstoffbahn (12) auf einer durch einen Filz oder durch
ein beschichtetes Sieb gebildeten feinporigen weichen Bespannung (14) mit Kapillarwirkung
gebildet wird und diese Bespannung (14) über eine gekrümmte besaugte Fläche (16) geführt
ist, wobei durch die Kapillarwirkung der Bespannung (14) der an der gekrümmten. Fläche
(16) erzeugte Unterdruck unterstützt wird, und bei der die Faserstoffbahn (12) nach
der gekrümmten besaugten Fläche (16) von der Bespannung (14) direkt auf ein TAD-Sieb
(18) einer TAD-Trocknungseinrichtung (20) übergeben wird.
27. Maschine nach Anspruch 26,
dadurch gekennzeichnet,
dass die feinporige weiche Bespannung (14) durch einen Filz mit geschäumter Schicht, einen
Kapillarfilz, eine Kapillarmembran und/oder dergleichen gebildet ist.
28. Maschine nach Anspruch 26,
dadurch gekennzeichnet,
dass die feinporige weiche Bespannung (14) durch ein Sieb mit geschäumter Schicht gebildet
ist.
29. Maschine nach Anspruch 27 oder 28,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schaumstoffbeschichtung so gewählt ist, dass sich Poren in einem Bereich von
etwa 3 bis etwa 6 µm ergeben.
30. Maschine nach einem der Ansprüche 26 bis 29,
dadurch gekennzeichnet,
dass die besaugte Fläche (16) durch eine Saugleitwalze (22) gebildet ist.
31. Maschine einem der Ansprüche 26 bis 29,
dadurch gekennzeichnet,
dass die besaugte Fläche (16) durch einen besaugten Schuh gebildet ist.
32. Maschine nach einem der Ansprüche 26 bis 31,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn (12) zwischen zwei Bespannungen (14, 24) entwässert wird, die
unter Bildung eines Stoffeinlaufspaltes (26) zusammenlaufen und über ein Formierelement
(28) wie insbesondere eine Formierwalze geführt sind, und dass die Faserstoffbahn
(12) nach dem Formierelement (28) durch die mit diesem Formierelement in Kontakt tretende
innere Bespannung (14) zur besaugten Fläche geführt (16) ist.
33. Maschine einem Anspruch 32,
dadurch gekennzeichnet,
dass die nicht mit dem Formierelement (28) in Kontakt tretende äußere Bespannung (24)
durch ein vorzugsweise wasserdurchlässiges endloses Band gebildet ist.
34. Maschine nach Anspruch 32 oder 33,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Formierelement (28) eine massive Formierwalze vorgesehen ist.
35. Maschine nach Anspruch 32 oder 33,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Formierelement (28) eine Saugformierwalze vorgesehen ist.
36. Maschine nach einem der Ansprüche 26 bis 35,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn (12) auf dem TAD-Sieb (18) nassgeprägt wird.
37. Maschine nach Anspruch 36,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Nassprägen an und/oder nach der Bahnübergabestelle (I) erfolgt.
38. Maschine nach einem der Ansprüche 26 bis 37,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden Bespannungen (14, 18) eine unterschiedliche Laufgeschwindigkeit besitzen,
um einen auf die Faserstoffbahn (12) wirkenden Kreppeffekt zu erzeugen.
39. Maschine nach einem der Ansprüche 26 bis 38,
dadurch gekennzeichnet,
dass zum Nassprägen wenigstens ein innerhalb der Schlaufe des TAD-Siebes angeordnetes
Saugelement (30) vorgesehen ist.
40. Maschine nach einem der Ansprüche 26 bis 39,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Bereich der Bahnübergabestelle (I) innerhalb der Schlaufe des TAD-Siebes ein Pickup-
oder Saugelement vorgesehen ist.
41. Maschine nach einem der Ansprüche 26 bis 40,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Bereich der Bahnübergabestelle (I) und/oder nach dieser Bahnübergabestelle (I)
innerhalb der Schlaufe des TAD-Siebes (18) wenigstens ein dem Nassprägen der Faserstoffbahn
(12) dienendes Saugelement (48, 30) vorgesehen ist.
42. Maschine nach einem der Ansprüche 26 bis 41,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Bereich der Bahnübergabestelle (I) eine Schuhpresse (42) vorgesehen ist, durch
die die Faserstoffbahn (12) zusammen mit der feinporigen weichen Bespannung (14) und
dem TAD-Sieb (18) hindurchgeführt ist.
43. Maschine nach Anspruch 42,
dadurch gekennzeichnet,
dass die in Bahnlaufrichtung (L) betrachtete Länge des Pressnips (44) der Schuhpresse
(42) größer als ein Wert von etwa 80 mm und vorzugsweise größer oder gleich etwa 85
mm sowie insbesondere größer oder gleich etwa 120 mm gewählt und die Schuhpresse (42)
so ausgelegt ist, dass sich über die Pressniplänge ein Druckprofil mit einem maximalen
Pressdruck ergibt, der kleiner oder gleich einem Wert von etwa 2,5 MPa und insbesondere
kleiner als 2 MPa bei einer Pressschuhlänge größer oder gleich etwa 120 mm ist.
44. Maschine nach Anspruch 42 oder 43,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schuhpresse (42) eine Schuhpresseinheit (46), insbesondere eine Schuhpresswalze,
und eine mit dieser zusammenwirkende, innerhalb der Schlaufe des TAD-Siebes (18) angeordnete
Saugwalze (48) umfasst.
45. Maschine nach einem der Ansprüche 42 bis 44,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden Bespannungen (14, 18) eine gleiche Laufgeschwindigkeit besitzen.
46. Maschine nach einem der Ansprüche 42 bis 45,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn (12) sowohl mittels der Schuhpresse (42) als auch mittels eines
nach dieser vorgesehenen Saugelements (30) nassgeprägt wird.
47. Maschine nach einem der Ansprüche 26 bis 46,
dadurch gekennzeichnet,
dass als nicht mit dem Formierelement (28) in Kontakt tretende äußere Bespannung (24)
ein Entwässerungssieb mit zonal unterschiedlicher Siebdurchlässigkeit vorgesehen ist.
48. Maschine nach einem der Ansprüche 26 bis 47,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Faserstoffbahn (12) nach der TAD-Trocknung von dem TAD-Sieb (18) auf einen Trockenzylinder
(50), insbesondere einen Yankee-Zylinder, übergeben wird.
49. Maschine nach Anspruch 48,
dadurch gekennzeichhet,
dass im Bahnübergabebereich (II) innerhalb der Schlaufe des TAD-Siebes (18) eine vorzugsweise
von einem weichen Filz oder einem Kapillarfilz (52) umschlungene, einen Langschuh
umfassende Schuhpresseinheit (54), insbesondere Schuhpresswalze, vorgesehen ist.
50. Maschine nach Anspruch 48,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Bahnübergabebereich (II) eine Saugpresswalze oder nicht besaugte Presswalze vorgesehen
ist.
1. Process for the production of a fibrous web (12),
in particular a tissue or hygiene paper web, where the fibrous web (12) is formed
on a fine-pored soft machine clothing fabric (14) having a capillary action consisting
of a felt or a coated wire cloth and this machine clothing fabric (14) is led over
at least one curved surface (16) exposed to suction as a result of which the underpressure
generated at the curved surface (16) exposed to suction is supported by the capillary
action of the machine clothing fabric (14) and where the fibrous web (12) after leaving
the curved surface (16) exposed to suction passes directly from the machine clothing
fabric (14) to a TAD-wire cloth (18) of a TAD-drying unit (20).
2. Process according to Claim 1,
characterized in that
the fine-pored soft machine clothing fabric (14) takes the form of a felt with a foamed
layer, a capillary felt, a capillary membrane and/or the like.
3. Process according to Claim 1,
characterized in that
the fine-pored soft machine clothing fabric (14) takes the form of a wire cloth with
a foamed layer.
4. Process according to Claim 2 or 3,
characterized in that
the foam coating is selected so that the size of the pores extends over a range of
between about 3 and about 6 µm.
5. Process according to one of the preceding claims,
characterized in that
the surface (16) exposed to suction takes the form of a suction guide roll (22).
6. Process according to one of Claims 1 to 4,
characterized in that
the surface (16) exposed to suction takes the form of a suction shoe.
7. Process according to one of the preceding claims,
characterized in that
the fibrous web (12) is de-watered between two machine clothing fabrics (14, 24),
which run together to form a material infeed nip (26) and are led over a forming element
(28) such as, in particular, a forming roll and in that after the forming element (28) the fibrous web (12) is led by the inner machine clothing
fabric (14) in contact with this forming element (28) to the surface (16) exposed
to suction.
8. Process according to Claim 7,
characterized in that
the outer machine clothing fabric (24) not in contact with the forming element (28)
takes the form of an endless band, preferably permeable to water.
9. Process according to Claim 7 or 8,
characterized in that
a solid forming roll is used as the forming element (28).
10. Process according to Claim 7 or 8,
characterized in that
a suction forming roll is used as the forming element (28).
11. Process according to one of the preceding claims,
characterized in that
the fibrous web (12) is wet-pressed onto the TAD-wire cloth.
12. Process according to Claim 11,
characterized in that
the wet-pressing takes place at and/or after the web transfer point (I).
13. Process according to one of the preceding claims,
characterized in that
the two machine clothing fabrics (14, 18) travel at different speeds in order to produce
a creping effect upon the fibrous web (12).
14. Process according to one of the preceding claims,
characterized in that
at least one suction element (30) positioned inside the loop of the TAD-wire cloth
is used in the wet-pressing operation.
15. Process according to one of the preceding claims,
characterized in that
a pick-up or suction element is provided in the area of the web transfer point (I)
within the loop of the TAD-wire cloth.
16. Process according to one of the preceding claims,
characterized in that
in the area of the web transfer point (I) and/or after this web transfer point (I)
within the loop of the TAD-wire cloth (18) at least one suction element (48, 30) is
provided to serve the wet-pressing of the fibrous web (12).
17. Process according to one of the preceding claims,
characterized in that
a shoe press (42) is provided in the area of the web transfer point (I) through which
is led the fibrous web (12) together with the fine-pored soft machine clothing fabric
(14) and the TAD-wire cloth (18).
18. Process according to Claim 17,
characterized in that
the length of the press nip (44) of the shoe press (42) in the running direction (L)
of the fibrous web is selected to be greater than a value of about 80 mm and, preferably,
greater than or equal to about 85 mm and, in particular, greater than or equal to
about 120 mm and the shoe press (42) is designed so that a pressure profile results
over the length of the press nip having a maximal pressure which is less than or equal
to about 2.5 MPa and, in particular, less than 2 MPa in the case of a press shoe length
greater than or equal to about 120 mm.
19. Process according to Claim 17 or 18,
characterized in that
the shoe press (42) comprises a shoe-press unit (46), in particular a shoe-press roll,
and a wire-cloth roll (48) working in association with the latter and arranged within
the loop of the TAD-wire cloth (18).
20. Process according to one of Claims 17 to 19,
characterized in that
the two machine clothing fabrics (14, 18) run at the same speed.
21. Process according to one of Claims 17 to 20,
characterized in that
the fibrous web (12) is wet-pressed by means of the shoe press (42) and also by a
suction element (30) positioned after the latter.
22. Process according to one of the preceding claims,
characterized in that
a de-watering wire cloth with zonal areas of differing degrees of permeability to
water is used as the outer machine clothing fabric (24) which does not come into contact
with the forming element (28).
23. Process according to one of the preceding claims,
characterized in that
after leaving the TAD-drying unit the fibrous web (12) is transferred from the TAD-wire
cloth (18) to a drying cylinder (50), in particular a Yankee-cylinder.
24. Process according to Claim 23,
characterized in that
in the web transfer area (II) within the loop of the TAD-wire cloth (18) there is
provided a shoe-press unit, in particular a shoe-press roll (54), comprising a long
shoe and being looped around preferably with a soft felt or a capillary felt (52).
25. Process according to Claim 23,
characterized in that
the web transfer is ensured by a suction press roll or a press roll without suction.
26. Machine (10) for the production of a fibrous web (12), in particular a tissue or hygiene
paper web, where the fibrous web (12) is formed on a fine-pored soft machine clothing
fabric (14) having a capillary action consisting of a felt or a coated wire cloth
and this machine clothing fabric (14) is led over a curved surface (16) exposed to
suction as a result of which the underpressure generated at the curved surface (16)
is supported by the capillary action of the machine clothing fabric (14) and where
the fibrous web (12) after leaving the curved surface (16) exposed to suction passes
directly from the machine clothing fabric (14) to a TAD-wire cloth (18) of a TAD-drying
unit (20).
27. Machine according to Claim 26,
characterized in that
the fine-pored soft machine clothing fabric (14) takes the form of a felt with a foamed
layer, a capillary felt, a capillary membrane and/or the like.
28. Machine according to Claim 26,
characterized in that
the fine-pored soft machine clothing fabric (14) takes the form of a wire cloth with
a foamed layer.
29. Machine according to Claim 27 or 28,
characterized in that
the foam coating is selected so that the size of the pores extends over a range of
between about 3 and about 6 µm.
30. Machine according to one of Claims 26 to 29,
characterized in that
the surface (16) exposed to suction takes the form of a suction guide roll (22).
31. Machine according to one of Claims 26 to 29,
characterized in that
the surface (16) exposed to suction takes the form of a suction shoe.
32. Machine according to one of Claims 26 to 31,
characterized in that
the fibrous web (12) is de-watered between two machine clothing fabrics (14, 24),
which run together to form a material infeed nip (26) and are led over a forming element
(28) such as, in particular, a forming roll and in that after the forming element (28) the fibrous web (12) is led by the inner machine clothing
fabric (14) in contact with this forming element to the surface (16) exposed to suction.
33. Machine according to Claim 32,
characterized in that
the outer machine clothing fabric (24) not in contact with the forming element (28)
takes the form of an endless band, preferably permeable to water.
34. Machine according to Claim 32 or 33,
characterized in that
a solid forming roll is provided as the forming element (28).
35. Machine according to Claim 32 or 33,
characterized in that
a suction forming roll is provided as the forming element (28).
36. Machine according to one of Claims 26 to 35,
characterized in that
the fibrous web (12) is wet-pressed onto the TAD-wire cloth (18).
37. Machine according to Claim 36,
characterized in that
the wet-pressing takes place at and/or after the web transfer point (I).
38. Machine according to one of Claims 26 to 37,
characterized in that
the two machine clothing fabrics (14, 18) travel at different speeds in order to produce
a creping effect upon the fibrous web (12).
39. Machine according to one of Claims 26 to 38,
characterized in that
at least one suction element (30) positioned inside the loop of the TAD-wire cloth
is provided for the wet-pressing operation.
40. Machine according to one of Claims 26 to 39,
characterized in that
a pick-up or suction element is provided in the area of the web transfer point (I)
within the loop of the TAD-wire cloth.
41. Machine according to one of Claims 26 to 40,
characterized in that
in the area of the web transfer point (I) and/or after this web transfer point (I)
within the loop of the TAD-wire cloth (18) at least one suction element (48, 30) is
provided to serve the wet-pressing of the fibrous web (12).
42. Machine according to one of Claims 26 to 41,
characterized in that
a shoe press (42) is provided in the area of the web transfer point (I) through which
is led the fibrous web (12) together with the fine-pored soft machine clothing fabric
(14) and the TAD-wire cloth (18).
43. Machine according to Claim 42,
characterized in that
the length of the press nip (44) of the shoe press (42) in the running direction (L)
of the fibrous web is selected to be greater than a value of about 80 mm and, preferably,
greater than or equal to about 85 mm and, in particular, greater than or equal to
about 120 mm and the shoe press (42) is designed so that a pressure profile results
over the length of the press nip having a maximal pressure which is less than or equal
to about 2.5 MPa and, in particular, less than 2 MPa in the case of a press shoe length
greater than or equal to about 120 mm.
44. Machine according to Claim 42 or 43,
characterized in that
the shoe press (42) comprises a shoe-press unit (46), in particular a shoe-press roll,
and a suction roll (48) working in association with the latter and arranged within
the loop of the TAD-wire cloth (18).
45. Machine according to one of Claims 42 to 44,
characterized in that
the two machine clothing fabrics (14, 18) run at the same speed.
46. Machine according to one of Claims 42 to 45,
characterized in that
the fibrous web (12) is wet-pressed by means of the shoe press (42) and also by a
suction element (30) positioned after the latter.
47. Machine according to one of Claims 26 to 46,
characterized in that
a de-watering wire cloth with zonal areas of differing degrees of permeability to
water is provided as the outer machine clothing fabric (24) which does not come into
contact with the forming element (28).
48. Machine according to one of Claims 26 to 47,
characterized in that
after leaving the TAD-drying unit the fibrous web (12) is transferred from the TAD-wire
cloth (18) to a drying cylinder (50), in particular a Yankee-cylinder.
49. Machine according to Claim 48,
characterized in that
in the web transfer area (II) within the loop of the TAD-wire cloth (18) there is
provided a shoe-press unit (54), in particular a shoe-press roll, comprising a long
shoe and being looped around preferably with a soft felt or a capillary felt (52).
50. Machine according to Claim 48,
characterized in that
in the web transfer area (II) a suction press roll or a press roll without suction
is provided.
1. Procédé de fabrication d'une bande fibreuse (12), notamment d'une bande de papier-tissu
ou hygiénique, dans lequel la bande fibreuse (12) est formée sur un élément tendu
(14) souple à pores fins à effet capillaire, formé par un feutre ou par une toile
enduite, et cet élément tendu (14) est guidé sur au moins une surface aspirée courbe
(16), la dépression produite sur la surface aspirée courbe (16) étant favorisée par
l'effet capillaire de l'élément tendu (14), et la bande fibreuse (12) étant transférée
après la surface aspirée courbe (16) par l'élément tendu (14) directement sur une
toile TAD (18) d'un dispositif de séchage TAD (20).
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'élément tendu (14) souple à pores fins est formé par un feutre avec une couche moussée,
un feutre capillaire, une membrane capillaire et/ou similaire.
3. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'élément tendu (14) souple à pores fins est formé par une toile avec une couche moussée.
4. Procédé selon la revendication 2 ou 3,
caractérisé en ce que
le revêtement de mousse est choisi de telle sorte que l'on obtienne des pores dans
une plage d'environ 3 à environ 6 µm.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la surface aspirée (16) est formée par un rouleau glissant aspirant (22).
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
la surface aspirée (16) est formée par un sabot aspiré.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la bande fibreuse (12) est égouttée entre deux éléments tendus (14, 24), qui se réunissent
en formant une fente d'entrée de matière (26) et qui sont guidés sur un élément de
formage (28) tel que notamment un rouleau de formage, et en ce que la bande fibreuse (12) est guidée après l'élément de formage (28) à travers l'élément
tendu (14) interne entrant en contact avec cet élément de formage (28) vers la surface
aspirée (16).
8. Procédé selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
l'élément tendu (24) extérieur n'entrant pas en contact avec l'élément de formage
(28) est formé par une bande sans fin de préférence perméable à l'eau.
9. Procédé selon la revendication 7 ou 8,
caractérisé en ce que
l'on utilise comme élément de formage (28) un rouleau de formage massif.
10. Procédé selon la revendication 7 ou 8,
caractérisé en ce que
l'on utilise comme élément de formage (28) un rouleau de formage aspirant.
11. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la bande fibreuse (12) est imprimée par voie humide sur la toile TAD.
12. Procédé selon la revendication 11,
caractérisé en ce que
l'impression humide s'effectue sur et/ou après un point de transfert de la bande (I).
13. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les deux éléments tendus (14, 18) possèdent une vitesse d'avance différente afin de
produire un effet de crêpage agissant sur la bande fibreuse (12).
14. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'on utilise pour l'impression humide au moins un élément aspirant (30) disposé à
l'intérieur de la boucle de la toile TAD.
15. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
dans la région du point de transfert de la bande (I) à l'intérieur de la boucle de
la toile TAD, on prévoit un élément de prise ou d'aspiration.
16. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
dans la région du point de transfert de la bande (I) et/ou après ce point de transfert
de la bande (I) à l'intérieur de la boucle de la toile TAD (18), on prévoit au moins
un élément aspirant (48, 30) servant à l'impression humide de la bande fibreuse (12).
17. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
dans la région du point de transfert de la bande (I) on prévoit une presse à sabot
(42) à travers laquelle la bande fibreuse (12) est guidée conjointement avec l'élément
tendu souple à pores fins (14) et la toile TAD (18).
18. Procédé selon la revendication 17,
caractérisé en ce que
la longueur de la ligne de contact (44) de la presse à sabot (42), considérée dans
la direction d'avance de la bande (L), est choisie supérieure à une valeur d'environ
80 mm et de préférence est choisie supérieure ou égale à environ 85 mm ainsi qu'en
particulier est supérieure ou égale à environ 120 mm et la presse à sabot (42) est
conçue de telle sorte que l'on obtienne sur la longueur de la ligne de contact un
profil de pression avec une pression de pressage maximale qui est inférieure ou égale
à une valeur d'environ 2,5 MPa et en particulier inférieure à 2 MPa pour une longueur
de sabot de presse supérieure ou égale à environ 120 mm.
19. Procédé selon la revendication 17 ou 18,
caractérisé en ce que
la presse à sabot (42) comprend une unité de presse à sabot (46), en particulier un
rouleau de presse à sabot, et un rouleau de toile (48) coopérant avec lui et disposé
à l'intérieur de la boucle de la toile TAD (18).
20. Procédé selon l'une quelconque des revendications 17 à 19,
caractérisé en ce que
les deux éléments tendus (14, 18) possèdent une vitesse d'avance identique.
21. Procédé selon l'une quelconque des revendications 17 à 20,
caractérisé en ce que
la bande fibreuse (12) est imprimée par voie humide à la fois au moyen de la presse
à sabot (42) et aussi au moyen d'un élément aspirant (30) prévu après celle-ci.
22. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'on utilise en tant qu'élément tendu (24) extérieur n'entrant pas en contact avec
l'élément de formage (28) une toile d'égouttage avec une perméabilité de toile différente
par zones.
23. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la bande fibreuse (12) est transférée après le séchage TAD de la toile TAD (18) à
un cylindre de séchage (50), notamment un cylindre Yankee.
24. Procédé selon la revendication 23,
caractérisé en ce que
dans la région de transfert de la bande (II), à l'intérieur de la boucle de la toile
TAD (18), on prévoit une unité de presse à sabot, notamment un rouleau de presse à
sabot (54), entouré de préférence par un feutre souple ou un feutre capillaire (52)
et comprenant un sabot de presse.
25. Procédé selon la revendication 23,
caractérisé en ce que
le transfert de la bande est assuré par un rouleau de presse aspirant ou un rouleau
de presse non aspiré.
26. Machine (10) de fabrication d'une bande fibreuse (12), notamment d'une bande de papier-tissu
ou hygiénique, dans laquelle la bande fibreuse (12) est formée sur un élément tendu
(14) souple à pores fins à effet capillaire, formé par un feutre ou par une toile
enduite, et cet élément tendu (14) est guidé sur au moins une surface aspirée courbe
(16), la dépression produite sur la surface aspirée courbe (16) étant favorisée par
l'effet capillaire de l'élément tendu (14), et la bande fibreuse (12) étant transférée
après la surface aspirée courbe (16) par l'élément tendu (14) directement sur une
toile TAD (18) d'un dispositif de séchage TAD (20).
27. Machine selon la revendication 26,
caractérisée en ce que
l'élément tendu (14) souple à pores fins est formé par un feutre avec une couche moussée,
un feutre capillaire, une membrane capillaire et/ou similaire.
28. Machine selon la revendication 26,
caractérisée en ce que
l'élément tendu (14) souple à pores fins est formé par une toile avec une couche moussée.
29. Machine selon la revendication 27 ou 28,
caractérisée en ce que
le revêtement de mousse est choisi de telle sorte que l'obtienne des pores dans une
plage d'environ 3 à environ 6 µm.
30. Machine selon l'une quelconque des revendications 26 à 29,
caractérisée en ce que
la surface aspirée (16) est formée par un rouleau glissant aspirant (22).
31. Machine selon l'une quelconque des revendications 26 à 29,
caractérisée en ce que
la surface aspirée (16) est formée par un sabot aspiré.
32. Machine selon l'une quelconque des revendications 26 à 31,
caractérisée en ce que
la bande fibreuse (12) est égouttée entre deux éléments tendus (14, 24), qui se réunissent
en formant une fente d'entrée de matière (26) et qui sont guidés sur un élément de
formage (28) tel que notamment un rouleau de formage, et en ce que la bande fibreuse (12) est guidée après l'élément de formage (28) à travers l'élément
tendu (14) interne entrant en contact avec cet élément de formage vers la surface
aspirée (16).
33. Machine selon la revendication 32,
caractérisée en ce que
l'élément tendu (24) extérieur n'entrant pas en contact avec l'élément de formage
(28) est formé par une bande sans fin de préférence perméable à l'eau.
34. Machine selon la revendication 32 ou 33,
caractérisée en ce que
l'on prévoit comme élément de formage (28) un rouleau de formage massif.
35. Machine selon la revendication 32 ou 33,
caractérisée en ce que
l'on prévoit comme élément de formage (28) un rouleau de formage aspirant.
36. Machine selon l'une quelconque des revendications 26 à 35,
caractérisée en ce que
la bande fibreuse (12) est imprimée par voie humide sur la toile TAD (18).
37. Machine selon la revendication 36,
caractérisée en ce que
l'impression humide s'effectue sur et/ou après un point de transfert de la bande (I).
38. Machine selon l'une quelconque des revendications 26 à 37,
caractérisée en ce que
les deux éléments tendus (14, 18) possèdent une vitesse d'avance différente afin de
produire un effet de crêpage agissant sur la bande fibreuse (12).
39. Machine selon l'une quelconque des revendications 26 à 38,
caractérisée en ce que
l'on utilise pour l'impression humide au moins un élément aspirant (30) disposé à
l'intérieur de la boucle de la toile TAD.
40. Machine selon l'une quelconque des revendications 26 à 39,
caractérisée en ce que
dans la région du point de transfert de la bande (I) à l'intérieur de la boucle de
la toile TAD, on prévoit un élément de prise ou d'aspiration.
41. Machine selon l'une quelconque des revendications 26 à 40,
caractérisée en ce que
dans la région du point de transfert de la bande (I) et/ou après ce point de transfert
de la bande (I) à l'intérieur de la boucle de la toile TAD (18), on prévoit au moins
un élément aspirant (48, 30) servant à l'impression humide de la bande fibreuse (12).
42. Machine selon l'une quelconque des revendications 26 à 41,
caractérisée en ce que
dans la région du point de transfert de la bande (I) on prévoit une presse à sabot
(42) à travers laquelle la bande fibreuse (12) est guidée conjointement avec l'élément
tendu souple à pores fins (14) et la toile TAD (18).
43. Machine selon la revendication 42,
caractérisée en ce que
la longueur de la ligne de contact (44) de la presse à sabot (42), considérée dans
la direction d'avance de la bande (L), est choisie supérieure à une valeur d'environ
80 mm et de préférence est choisie supérieure ou égale à environ 85 mm ainsi qu'en
particulier est supérieure ou égale à environ 120 mm et la presse à sabot (42) est
conçue de telle sorte que l'on obtienne sur la longueur de la ligne de contact un
profil de pression avec une pression de pressage maximale qui est inférieure ou égale
à une valeur d'environ 2,5 MPa et en particulier inférieure à 2 MPa pour une longueur
de sabot de presse supérieure ou égale à environ 120 mm.
44. Machine selon la revendication 42 ou 43,
caractérisée en ce que
la presse à sabot (42) comprend une unité de presse à sabot (46), en particulier un
rouleau de presse à sabot, et un rouleau de toile (48) coopérant avec lui et disposé
à l'intérieur de la boucle de la toile TAD (18).
45. Machine selon l'une quelconque des revendications 42 à 44,
caractérisée en ce que
les deux éléments tendus (14, 18) possèdent une vitesse d'avance identique.
46. Machine selon l'une quelconque des revendications 42 à 45,
caractérisée en ce que
la bande fibreuse (12) est imprimée par voie humide à la fois au moyen de la presse
à sabot (42) et aussi au moyen d'un élément aspirant (30) prévu après celle-ci.
47. Machine selon l'une quelconque des revendications 26 à 46,
caractérisée en ce que
l'on prévoit en tant qu'élément tendu (24) extérieur n'entrant pas en contact avec
l'élément de formage (28) une toile d'égouttage avec une perméabilité de toile différente
par zones.
48. Machine selon l'une quelconque des revendications 26 à 47,
caractérisée en ce que
la bande fibreuse (12) est transférée après le séchage TAD de la toile TAD (18) à
un cylindre de séchage (50), notamment un cylindre Yankee.
49. Machine selon la revendication 48,
caractérisée en ce que
dans la région de transfert de la bande (II), à l'intérieur de la boucle de la toile
TAD (18), on prévoit une unité de presse à sabot, notamment un rouleau de presse à
sabot (54), entouré de préférence par un feutre souple ou un feutre capillaire (52)
et comprenant un sabot de presse.
50. Machine selon la revendication 48,
caractérisée en ce que
l'on prévoit dans la région de transfert de la bande (II) un rouleau de presse aspirant
ou un rouleau de presse non aspiré.