| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 400 477 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
|
Nach dem Einspruchsverfahren |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
|
21.03.2012 Patentblatt 2012/12 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
17.05.2006 Patentblatt 2006/20 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.08.2003 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Anordnung von Antriebsmaschine einer Aufzuganlage
Positioning of a driving machine for elevators
Positionnement de machine d'entraînement d'ascenseur
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
05.09.2002 EP 02405768
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
24.03.2004 Patentblatt 2004/13 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
|
05107200.7 / 1591404 |
|
05112240.6 / 1640308 |
| (73) |
Patentinhaber: Inventio AG |
|
6052 Hergiswil (CH) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Kocher, Johannes
6044 Udligenswill (CH)
- Hoerler, Marco
6596 Gordola (CH)
- Schmid, Michael
6370 Stans (CH)
|
| (74) |
Vertreter: Preissner, Nicolaus et al |
|
Flügel Preissner Kastel Schober
Patentanwälte
Postfach 31 02 03 80102 München 80102 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 197 466
|
WO-A-99/43593
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Aufzugsanlage und auf ein Verfahren
zur Anordnung einer Antriebsmaschine einer Aufzugsanlage gemäss der Definition der
Patentansprüche.
[0002] Eine Aufzugsanlage, bei der eine Antriebsmaschine eine Kabine und ein Gegengewicht
über ein Antriebsseil verfährt und welche Aufzugsanlage keinen separaten Maschinenraum
benötigt, ist aus dem Gebrauchsmuster
JP-50297/1992 bekannt. Als Führung für Kabine und Gegengewicht dienen zwei vertikale Säulen in
Form von selbsttragenden U-Profilen. Die Säulen sind an ihrem oberen Ende mit einer
horizontalen Traverse abgeschlossen, auf der die Antriebsmaschine montiert ist. Durch
das Wegfallen des Maschinenraums weist diese Aufzugsanlage den Vorteil geringerer
Gestehungskosten auf.
[0003] Auch
US 2002/0070080 zeigt eine Aufzugsanlage, die keinen separaten Maschinenraum benötigt. Die Aufzugsanlage
hat zwei Gegengewichtsführungen und eine erste Kabinenführungsschiene, die auf einer
ersten Seite der Kabine angeordnet sind. Eine zweite Kabinenführungsschiene ist auf
einer zweiten Seite der Kabine angeordnet, die der ersten Seite gegenüberliegt. Ein
Querträger verbindet die oberen Enden der beiden Kabinenführungsschienen, und eine
Traverse verbindet die oberen Enden der Gegengewichtsführungsschienen. Die Traverse
ist mit der ersten Kabinenführungsschiene verbunden und trägt einen Antrieb, der zwischen
zwei Treibscheiben angeordnet ist.
[0004] Das
Patent EP-1045811 zeigt eine Aufzugsanlage, bei der eine die Antriebsmaschine tragende Traverse an
insgesamt vier Führungen für Kabine und Gegengewicht befestigt ist. Auf diese Weise
wird die gesamte vertikale Gewichtskraft von Antriebsmaschine, Kabine und Gegengewicht
ausschliesslich über diese Führungen auf den Schachtboden geleitet und dort abgestützt.
Dabei finden preiswerte, konventionelle Führungen Verwendung. Hinzu kommt der weitere
Vorteil, dass die Antriebsmaschine keine Biegemomente auf die tragenden Führungen
ausübt, da durch diese Anordnung und Befestigung nur vertikale Kräfte auf die Führungen
wirken. Nachteilig an dieser Aufzugsanlage ist die Einschränkung der Anordnung der
Antriebsmaschine auf den seitlichen Schachtbereich, in dem die Führungen verlaufen.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Aufzugsanlage mit flexibler Anordnung
der Antriebsmaschine bereit zustellen. Die Antriebsmaschine soll weitgehend im gesamten
Schachtbereich oberhalb von Kabine und Gegengewicht frei wählbar anzuordnen sein.
Die Antriebsmaschine soll platzsparend angeordnet und von kleinen Abmessungen sein.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Erfindung gemäss der Definition der Patentansprüche
gelöst.
[0007] Die Erfindung betrifft eine Aufzugsanlage mit Kabine und Gegengewicht und einem Schacht.
Sie weist eine auf einer Traverse montierte Antriebsmaschine auf. Die Traverse ist
über zwei Endbereiche an je einer Gegengewichtsführung befestigt und sie ist mit einem
mittleren Bereich an einer Kabinenführung befestigt.
[0008] Die zwei Gegengewichtsführungen und eine Kabinenführung spannen im Schacht ein weitgehend
horizontales Dreieck auf. Die Antriebsmaschine ist von länglicher und kompakter Form.
Vorteilhafterweise weist die Antriebsmaschine zwei Treibscheiben auf, welche symmetrisch,
links und rechts von einer horizontalen Verbindenden der Kabinenführungen angeordnet
sind.
[0009] Durch diese im Dreieck symmetrische Anordnung der Führungen werden Gewichtskräfte
der Antriebsmaschine sowie beim Betrieb der Antriebsmaschine auftretende Biegemomente
effektiv aufgenommen und über die Traverse und die Führungen in den Schachtboden geleitet.
Die Antriebsmaschine lässt sich auf der Fläche dieses Dreiecks frei wählbar entweder
weitgehend oberhalb des Gegengewichts und/oder weitgehend oberhalb der Kabine anordnen.
Diese Flexibilität hinsichtlich der Anordnung der Antriebsmaschine wird durch Grösse
und Form der Traverse und/oder die Anzahl der verwendeten Umlenkrollen und/oder die
Art des verwendeten Treibmittels ermöglicht.
[0010] Im Folgenden wird die Erfindung anhand beispielhafter Ausführungsformen gemäss der
Fig. 1 bis 8 im Detail erläutert. Hierbei zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung der Dreiecks-Anordnung von Führungen einer Aufzugsanlage,
- Fig.2
- eine perspektivische Ansicht eines Teils eines ersten Ausführungsbeispiels der Anordnung
einer getriebelosen Antriebsmaschine in 2:1-Aufhängung und in der vertikalen Projektion
oberhalb des Gegengewichts,
- Fig.3
- eine schematische Draufsicht eines Teils des ersten Ausführungsbeispiels der Anordnung
der Antriebsmaschine gemäss Fig. 2,
- Fig.4
- eine schematische Ansicht eines Teils des ersten Ausführungsbeispiels der Anordnung
der Antriebsmaschine in 2:1-Aufhängung gemäss Fig. 2 und 3,
- Fig. 5
- eine schematische Draufsicht eines Teils eines zweiten Ausführungsbeispiels der Anordnung
einer getriebelosen Antriebsmaschine in 2:1-Aufhängung und in der vertikalen Projektion
oberhalb von Gegengewicht und/oder Kabine,
- Fig.6
- eine schematische Ansicht eines Teils des zweiten Ausführungsbeispiels der Anordnung
der Antriebsmaschine in 2:1-Aufhängung gemäss Fig. 5,
- Fig. 7
- eine schematische Draufsicht eines Teils eines dritten Ausführungsbeispiels der Anordnung
einer getriebelosen Antriebsmaschine in 2:1-Aufhängung und in der vertikalen Projektion
oberhalb der Kabine,
- Fig. 8
- eine schematische Ansicht eines Teils eines dritten Ausführungsbeispiels der Anordnung
der Antriebsmaschine in 1: 1 -Aufhängung gemäss Fig. 7,
[0011] Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung der Dreiecks-Anordnung von Führungen 5, 5', 9,
9' einer Aufzugsanlage. Die Aufzugsanlage ist bspw. in einem weitgehend vertikalen
Schacht 10 angeordnet. Der Schacht 10 weist bspw. einen rechteckigen Querschnitt mit
vier Wänden auf. Im Schacht sind weitgehend vertikal angeordnete Kabinenführungen
5, 5' und Gegengewichtsführungen 9, 9' befestigt. Zwei Kabinenführungen führen eine
Kabine 11 und zwei Gegengewichtsführungen führen ein Gegengewicht 12. Die Führungen
sind an nächstliegenden Wänden befestigt. Die zwei Gegengewichtsführungen 9, 9' und
eine erste Kabinenführung 5 sind an einer ersten Wand befestigt. Die zweite Kabinenführung
5' ist an einer zweiten Wand befestigt. Die zweite Wand liegt der ersten Wand gegenüber.
Die erste Kabinenführung 5 ist weitgehend mittig zwischen den zwei Gegengewichtsführungen
9, 9' angeordnet. Die Führungen sind aus bewährten Materialien wie Stahl. Die Befestigung
der Führungen an den Wänden erfolgt bspw. über Schraubverbindungen. Bei Kenntnis der
vorliegenden Erfindung lassen sich auch andere Schachtgeometrien mit quadratischem-,
ovalem- bzw. rundem Querschnitt realisieren.
[0012] Die zwei Gegengewichtsführungen 9, 9' und jeweils eine der beiden Kabinenführungen
5, 5' spannen im Schacht 10 ein weitgehend horizontales Dreieck T auf. Die horizontale
Verbindende zwischen den beiden Gegengewichtsführungen bildet eine erste Seite des
Dreiecks T. Die horizontalen Verbindenden zwischen einer Gegengewichtsführung und
einer Kabinenführung bilden zweite- und dritte Seiten des Dreiecks T. Vorteilhafterweise
ist die horizontale Verbindende der Gegengewichtsführungen länger als eine horizontale
Verbindende der Kabinenführungen, so dass ein Dreieck T bestehend aus Führungen 9,
9', 5 der ersten Wand einen der horizontalen Verbindenden der Gegengewichtsführungen
9, 9' gegenüberliegenden stumpfen Winkel auf weist bzw. dass ein Dreieck T bestehend
aus den Gegengewichtsführungen 9, 9' der ersten Wand und einer Kabinenführung 5' der
zweiten Wand einen der horizontalen Verbindenden der Gegengewichtsführungen 9, 9'
gegenüberliegenden spitzen Winkel aufweist. Vorteilhafterweise schneidet die horizontale
Verbindende der Kabinenführungen die horizontale Verbindende der Gegengewichtsführungen
weitgehend mittig, so dass das Dreieck T weitgehend gleichschenklig ist.
[0013] Die
Fig. 2 bis 8 zeigen eine Antriebsmaschine 1, 2, 3, 3`, 4, 40 mit zwei Treibscheiben 3, 3' ' auf.
Vorteilhafterweise sind die Treibscheiben 3, 3 ' über eine Welle 4 mit einem Motor
1 und einer Bremse 2 wirkverbunden. Vorteilhafterweise sind Motor und Bremse an zwei
Endbereichen der Welle angeordnet und die Treibscheiben sind zwischen Motor und Bremse
in einem mittleren Bereich der Welle angeordnet. Eine Steuerung und/oder ein Umformer
der Aufzugsanlage ist in einem Schaltkasten 6 vorteilhafterweise an einer Wand im
Schacht 10 angeordnet. In den Auführungsformen gemäss
Fig. 2 bis 8 ist die Antriebsmaschine getriebelos und von länglicher Form, d.h in einer Ebene
senkrecht zur Achse der Welle 4 gesehen, ist der Durchmesser der Antriebsmaschine
geringer als die Länge der Antriebsmaschine.
[0014] Vorteilhafterweise sind zwei Treibscheiben 3, 3' symmetrisch, links und rechts von
einer horizontalen Verbindenden der Kabinenführungen 5, 5' angeordnet. Vorteilhafterweise
sind die Treibscheiben 3, 3' im Durchmesser kleiner als das Motorgehäuse und/oder
das Bremsgehäuse.
[0015] Die weitgehend horizontal im Schacht angeordnete Antriebsmaschine verfährt die über
mindestens ein Treibmittel 19, 19' miteinander verbundene Kabine und Gegengewicht
im Schacht. Das Treibmittel weisen zwei Enden 18, 18' auf. Das Treibmittel ist ein
Seil und/oder ein Riemen von beliebiger Natur. Die lasttragenden Bereiche des Treibmittels
bestehen aus Metall wie Stahl und/oder Kunststoff wie Aramid. Das Seil kann ein Einzel-oder
Mehrfachseil sein, auch kann das Seil eine aussenseitige Schutzhülle aus Kunststoff
aufweisen. Der Riemen kann flach und aussenseitig unstrukturiert glatt oder bspw.
in Keilrippen bzw. Zahnriemen strukturiert sein. Vorteilhafterweise werden zwei Treibmittel
verwendet.
[0016] Ein jedes der Enden des Treibmittels ist entweder an einer Schachtwand/Schachtdecke
und/oder an einer Kabinenführung und/oder an einer Gegengewichtsführung und/oder an
einer Traverse 8 und/oder an der Kabine und/oder am Gegengewicht fixiert. Vorteilhafterweise
werden die Enden des Treibmittels über elastische Zwischenelemente zum Dämpfen von
Körperschall fixiert. Die Zwischenelemente sind bspw. Federelemente, die die Übertragung
von als unangenehm wahrgenommenen Schwingungen vom Treibmittel in die Schachtwand/Schachtdecke
und/oder Kabinenführung und/oder Gegengewichtsführung und/oder Traverse und/oder Kabine
und/oder Gegengewicht verhindern. Mehrere beispielhafte Ausführungsformen von Fixierungen
der Enden des Treibmittels werden unterschieden:
- In der Ausführungsform gemäss Fig. 3 und 4 ist ein erstes Ende 18 des Treibmittels an der Schachtwand/Schachtdecke und/oder
an der Kabinenführung 5' befestigt und ein zweites Ende 18' des Treibmittels ist an
der Schachtwand/Schachtdecke und/oder an der Traverse 8 und/oder an der Kabinenführung
5 befestigt.
- In den Ausführungsformen gemäss Fig. 5 und 6 sind ein oder beide Enden 18, 18' des Treibmittels an der Schachtwand/Schachtdecke
und/oder an der Kabinenführung und/oder an der Traverse befestigt.
- In der Ausführungsform gemäss Fig. 7 und 8 ist ein erstes Ende 18 des Treibmittels an der Kabine 11 befestigt und ein zweites
Ende 18 des Treibmittels ist am Gegengewicht 12 befestigt.
[0017] Gemäss den Ausführungsbeispielen bewegen zwei Treibscheiben zwei Treibmittel über
Haftreibung. Bei Kenntnis der vorliegenden Erfindung kann der Fachmann auch andere
Antriebsmaschinen sowie andere Antriebsverfahren als in den Beispielen dargestellt
verwenden. Auch kann der Fachmann ein Treibritzel verwenden, welches Treibritzel im
formschlüssigen Eingriff mit einem Zahnriemen als Treibmittel ist.
[0018] Mehrere beispielhafte Ausführungsformen von Umhängungen werden unterschieden:
- Im ersten Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2 bis 4, im zweiten Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 5 und 6 sind die Kabine und Gegengewicht 2:1 umgehängt. Bei der 2:1 Umhängung der Kabine
11 sind an der Kabine 11 mehrere Umlenkrollen 13, 13', 14, 14' angebracht. Bei der
2:1 Umhängung des Gegengewichts 12 ist am Gegengewicht 12 mindestens eine Umlenkrolle
17, 17' angebracht. Vorteilhafterweise ist die Antriebsmaschine in einem Bereich weitgehend
oberhalb der Wegstrecke des Gegengewichts, d.h. in der vertikalen Projektion oberhalb
des Gegengewichts angeordnet. Vorteilhafterweise ist die Antriebsmaschine in einem
Bereich weitgehend vollständig oberhalb der Wegstrecke der Kabine angeordnet. Vorteilhafterweise
ist die Antriebsmaschine in einem Bereich weitgehend oberhalb der Wegstrecke des Gegengewichts
und der Kabine, d.h. in der vertikalen Projektion oberhalb des Gegengewichts und der
Kabine angeordnet.
- Im dritten Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 7 und 8 sind Kabine und Gegengewicht 1:1 umgehängt. Vorteilhafterweise ist die Antriebsmaschine
im dritten Ausführungsbeispiel in einem Bereich weitgehend oberhalb der Wegstrecke
der Kabine, d.h. in der vertikalen Projektion oberhalb der Kabine angeordnet. Vorteilhafterweise
ist die Antriebsmaschine im dritten Ausführungsbeispiel vollständig oberhalb der Wegstrecke
der Kabine angeordnet.
[0019] Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Teils eines ersten Ausführungsbeispiels
der Anordnung einer getriebelosen Antriebsmaschine 1, 2, 3, 3', 4. Die Antriebsmaschine
ist auf der weitgehend horizontal im Schacht 10 angeordneten Traverse 8 montiert.
Die Traverse ist bspw. ein länglicher Vierkant aus bewährten Materialien wie Stahl.
In diesem ersten Ausführungsbeispiel ist die Traverse an den Gegengewichtsführungen
9, 9' und an der Kabinenführung 5 der ersten Wand befestigt. Vorteilhafterweise ist
die Traverse über zwei Endbereiche an den Gegengewichtsführungen und über einen mittleren
Bereich an einer Kabinenführung befestigt. Die Befestigung der Traverse an diesen
drei Führungen erfolgt in den drei Befestigungsbereichen bspw. über Schraubverbindungen.
[0020] Vorteilhafterweise ist die Antriebsmaschine indirekt über eine Konsole 7 auf der
Traverse 8 montiert. Vorteilhafterweise ist die Konsole am mittleren Bereich der Traverse
montiert. Bspw. ist die Konsole über Füsse 7.5, 7.6 auf der Traverse 8 montiert. Die
Konsole besteht bspw. aus Flachkant bzw. Vierkant aus bewährten Materialien wie Stahl
und ist bspw. über Schraubverbindungen auf der Traverse montiert. Vorteilhafterweise
ist die Antriebsmaschine über ein Motorgehäuse und ein Bremsgehäuse an der Konsole
befestigt. Vorteilhafterweise ist das Motorgehäuse an einer ersten Konsolenhalterung
7.1 und das Bremsgehäuse an einer zweiten Konsolenhalterung 7.2 befestigt. Die beiden
Konsolenhalterungen 7.1, 7.2 sind bspw. über Streben 7.3, 7.4 biegesteif bezüglich
der Achse der Welle 4 miteinander verbunden. Vorteilhafterweise umfassen die Konsolenhalterungen
7.1, 7.2 zumindestens bereichsweise Begrenzungen des Motorgehäuses bzw. des Bremsgehäuses.
Bspw. umfassen die Konsolenhalterungen 7.1, 7.2 Stirnflächen des Motorgehäuses bzw.
des Bremsgehäuses. Vorteilhafterweise sind Motor 1 und Bremse 2 in einem Bereich weitgehend
ausserhalb einer Umhüllenden der Konsole 7 angeordnet, während die Treibscheiben 3,
3' in einem Bereich weitgehend innerhalb der Umhüllenden der Konsole 7 angeordnet
sind.
[0021] Die Traverse 8 ist zumindestens an den Eckpunkten des Dreiecks T befestigt. Vorteilhafterweise
liegt die Traverse 8 mit zwei Endbereichen auf den Gegengewichtsführungen 9, 9' auf
und mit _dem mittleren Bereich liegt sie seitlich an Kabinenführung 5 an.
[0022] Mehrere beispielhafte Ausführungsformen von Traversenbefestigungen werden unterschieden:
- Im Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2 bis 4 - wo die Antriebsmaschine in einem Bereich weitgehend oberhalb der Wegstrecke des
Gegengewichts angeordnet ist - ist die Traverse 8 an den Gegengewichtsführungen 9,
9' und an der Kabinenführung 5 der ersten Wand befestigt, welche den Gegengewichtsführungen
9, 9' sowie der Kabinenführung 5 am nächsten liegt. Die Traverse hat die Form eines
Rechtecks.
- Im Ausführungsbeispiel Fig. 5 bis 8 - wo die Antriebsmaschine in einem Bereich weitgehend oberhalb der Wegstrecke von
Gegengewicht und/oder Kabine angeordnet ist - ist die Traverse 8 an den Gegengewichtsführungen
9, 9' an der Kabinenführung 5 der ersten Wand befestigt. Die Traverse hat in den Ausführungsbeispielen
gemäss Fig. 5 bis 8 eine Dreiecksform mit geraden oder gebogenen Seiten.
[0023] Die Konsole 7 und die Treibscheiben 3, 3' sind vorteilhafterweise in einem zentralen
Bereich des Dreiecks T angeordnet. Vorteilhafterweise ist die Konsole am mittleren
Bereich der Traverse montiert. Bspw. sind im ersten Ausführungsbeispiel gemäss
Fig. 2 die Füsse 7.5, 7.6 der Konsole 7 beidseitig der Kabinenführung 5, 5' und weitgehend
gleich beabstandet von der Kabinenführung 5, 5' an der Traverse 8 montiert. Bspw.
sind die Treibscheiben 3, 3' beidseitig der Kabinenführung 5, 5' und weitgehend gleich
beabstandet von der Kabinenführung 5, 5' auf der Welle 4 angeordnet.
[0024] Die Antriebsmaschine lässt sich somit auf der Fläche des Dreiecks T frei wählbar
entweder weitgehend oberhalb des Gegengewichts und/oder weitgehend oberhalb der Kabine
anordnen. Durch diese im Dreieck T symmetrische Anordnung der Führungen werden Gewichtskräfte
der Antriebsmaschine sowie beim Betrieb der Antriebsmaschine auftretende Biegemomente
bspw. von der Konsole effektiv aufgenommen und über die Traverse und die Führungen
in den Schachtboden geleitet. Die Führungen sind bspw. über Fussplatten auf dem Schachtboden
abgestützt.
[0025] Bspw. nimmt im Ausführungsbeispiel gemäss
Fig. 2 die erste Konsolenhalterung 7.1 vom Motor 1 herrührende Antriebskräfte auf und die
zweite Konsolenhalterung 7.2 nimmt von der Bremse 2 herrührende Bremskräfte auf. Auch
nehmen die beiden Konsolenhalterungen 7.1, 7.2 die von den Treibscheiben 3, 3' herrührende
Kräfte auf. Vorteilhafterweise sind die zwei Treibscheiben 3, 3' symmetrisch, links
und rechts von der horizontalen Verbindenden der Kabinenführungen 5, 5' angeordnet.
[0026] Auch lassen sich in den Ausführungsbeispielen gemäss
Fig. 5 bis 8 - wo im Bereich oberhalb des Gegengewichts und/oder weitgehend oberhalb der Kabine
mindestens eine Umlenkrolle 15, 15', 16, 16' vorgesehen ist - von dieser Umlenkrolle
herrührende Kräfte von der Traverse 8 aufnehmen. Vorteilhafterweise ist diese Umlenkrolle
an der Traverse 8 bzw. an der Konsole 7 befestigt. Vorteilhafterweise sind Paare von
Umlenkrollen 15, 15', 16, 16' symmetrisch, links und rechts von der horizontalen Verbindenden
der Kabinenführungen 5, 5' angeordnet. Durch die Anzahl und Position der Umlenkrollen
wird eine Flexibilität bei der Anordnung der Antriebsmaschine auf der Fläche des Dreiecks
ermöglicht. Insbesondere lässt sich eine hohe Ausnutzung des Schachtvolumens realisieren,
wobei Totvolumen weitgehend vermieden wird. Auch lässt sich die Anordnung der Antriebsmaschine
gerade bei Modemiserungen an vorgegebene Schachtverhältnisse flexibel anpassen, welche
Flexibilität somit die Verwendung von Standardteilen ermöglicht und kostenträchtige
Sonderlösungen vermeidet.
1. Aufzugsanlage
mit einer Kabine (11) und einem Gegengewicht (12) in einem Schacht (10),
die Kabine (11) ist von einer ersten Kabinenführung (5) und von einer zweiten Kabinenführung
(5') und das Gegengewicht (10) ist von zwei Gegengewichtsführungen (9, 9') geführt,
die weitgehend vertikal angeordneten Führungen (5, 5', 9, 9') sind an nächstliegenden
Wänden im Schacht (10) befestigt, wobei die zwei Gegengewichtsführungen (9, 9') und
die erste Kabinenführung (5) an eine erste Wand und die zweite Kabinenführung (5')
an eine zweite Wand befestigt sind, welche zweite Wand der ersten Wand gegenüber liegt,
die zwei Gegengewichtsführungen (9, 9') und jeweils eine der beiden Kabinenführungen
(5, 5') spannen im Schacht (10) ein weitgehend horizontales Dreieck (T) auf, wobei
eine horizontale Verbindende zwischen den beiden Gegengewichtsführungen eine erste
Seite des Dreiecks (T) bildet und jeweils eine weitere horizontale Verbindende zwischen
jeweils einer der Gegengewichtsführungen (9, 9') und einer der beiden Kabinenführungen
(5, 5') eine zweite und dritte Seite des Dreiecks (T) bilden,
mit einer auf einer Traverse (8) montierten Antriebsmaschine (1, 2, 3, 3', 4, 40),
welche Traverse (8) an den zwei Gegengewichtsfährungen (9, 9') und an der ersten Kabinenführung
(5) befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Kabinenführung (5) weitgehend mittig zwischen den zwei Gegengewichtsführungen
(9,9') angeordnet ist,
dass die Traverse (8) über zwei Endbereiche an je einer Gegengewichtsführung (9, 9') und
mit einem mittleren Bereich an der ersten Kabinenführung (5) befestigt ist, dass die
Antriebsmaschine (1, 2, 3, 3', 4, 40) getriebelos ist und zwei Treibscheiben (3, 3')
aufweist,
dass die zwei Treibscheiben (3, 3') symmetrisch, links und rechts von einer horizontalen
Verbindenden der beiden Kabinenführungen (5, 5') angeordnet sind,
und
dass die Treibscheiben über eine Welle (4) mit einem Motor (1) und einer Bremse (2) wirkverbunden
sind, wobei die Treibscheiben (3 3') zwischen dem Motor (1) und der Bremse (2) auf
der Welle angeordnet sind.
2. Aufzugsanlage gemäss Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Antriebsmaschine über ein Motorgehäuse und ein Bremsgehäuse an der Konsole befestigt
ist
und/oder
dass die Treibscheiben weitgehend in einem Bereich innerhalb einer Umhüllenden der Konsole
angeordnet sind.
3. Aufzugsanlage gemäss einem der Ansprüche 1 bis 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Gegengewichtsführungen und die Kabinenführung ein weitgehend horizontales Dreieck
(T) aufspannen und die Traverse an Eckpunkten des Dreiecks befestigt ist.
4. Aufzugsanlage gemäss einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kabinenfuhrungen und Gegengewichtsführungen weitgehend vertikal im Schacht angeordnet
sind
und/oder
dass die Traverse weitgehend horizontal im Schacht angeordnet ist
und/oder
dass die Antriebsmaschine weitgehend horizontal im Schacht angeordnet ist.
5. Aufzugsanlage gemäss einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Antriebsmaschine über eine Konsole (7) an der Traverse montiert ist und
dass die Konsole am mittleren Bereich der Traverse montiert ist.
6. Aufzugsanlage gemäss einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens zwei Treibmittel die Kabine und das Gegengewicht bewegen,
dass jedes Treibmittel zwei Enden aufweist, und
dass ein jedes der Enden der Treibmittel
entweder an einer Schachtwand/Schachtdecke
oder an der Gegengewichtsführung
oder an der Kabinenführung
oder an der Traverse
oder am Gegengewicht
oder an der Kabine fixiert ist.
7. Aufzugsanlage gemäss einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens zwei Treibmittel die Kabine und das Gegengewicht bewegen, und
dass die Treibmittel Riemen sind.
8. Aufzugsanlage gemäss einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet
dass die Kabine 2:1 aufgehängt ist und dass die Antriebsmaschine in einem Bereich oberhalb
der Wegstrecke des Gegengewichts angeordnet ist
oder
dass die Kabine 2:1 aufgehängt ist und dass die Antriebsmaschine in einem Bereich weitgehend
oberhalb der Wegstrecke der Kabine angeordnet
oder
dass die Kabine 2:1 aufgehängt ist und dass die Antriebsmaschine in einem Bereich oberhalb
der Wegstrecke des Gegengewichts und der Kabine angeordnet ist
oder
dass die Kabine 1:1 aufgehängt ist und dass die Antriebsmaschine in einem Bereich weitgehend
oberhalb der Wegstrecke der Kabine angeordnet.
9. Verfahren zur Anordnung einer Antriebsmaschine (1, 2, 3, 3', 4, 40) einer Aufzugsanlage,
mit einer Kabine, (11) und einem Gegengewicht (12) in einem Schacht (10),
die Kabine (11) wird von einer ersten Kabinenführung (5) und von einer zweiten Kabinenführung
(5') und das Gegengewicht (10) wird von zwei Gegengewichtsführungen (9, 9') geführt,
die weitgehend vertikal angeordneten Führungen (5, 5', 9, 9') werden an nächstliegenden
Wänden im Schacht (10) befestigt, wobei die zwei Gegengewichtsführungen (9, 9') und
die erste Kabinenführung (5) an eine erste Wand und die zweite Kabinenführung (5')
an eine zweite Wand, welche der ersten Wand gegenüberliegt, befestigt werden,
die zwei Gegengewichtsführungen (9, 9') und jeweils eine der beiden Kabinenführungen
(5, 5') spannen im Schacht (10) ein weitgehend horizontales Dreieck (T) auf, wobei
eine horizontale Verbindende zwischen den beiden Gegengewichtsführungen eine erste
Seite des Dreiecks (T) bildet und jeweils eine weitere horizontale Verbindende zwischen
jeweils einer der Gegengewichtsführungen (9, 9') und einer der beiden Kabinenführungen
(5, 5') eine zweite und dritte Seite des Dreiecks (T) bilden,
eine Antriebsmaschine (1, 2, 3, 3', 4, 40) wird auf einer Traverse (8) montiert und
die Traverse (8) wird an den zwei Gegengewichtsführungen (9, 9') und an der ersten
Kabinenführung (5) befestigt,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Kabinenführung (5) weitgehend mittig zwischen den zwei Gegengewichtsführungen
(9, 9') angeordnet wird,
dass die Traverse (8) über zwei Endbereiche an je einer Gigengewichtsführung (9, 9') und
mit einem mittleren Bereich an der ersten Kabinenführung (5) befestigt wird,
dass die Antriebsmaschine (1, 2, 3, 3', 4, 40) getriebelos und mit zwei Treibscheiben
(3,3') ausgeführt wird,
dass die zwei Treibscheiben (3, 3') symmetrisch, links und rechts von einer horizontalen
Verbindenden der beiden Kabinenführungen (5, 5') angeordnet werden, und
dass die Treibscheiben über eine Welle (4) mit einem Motor (1) und einer Bremse (2) wirkverbunden
wird, wobei die Treibscheiben (3, 3') zwischen dem Motor (1) und der Bremse (2) auf
der Welle angeordnet werden.
1. Lift installation with cage (11) and a counterweight (12) in a shaft (10), the cage
(11) is guided by a first cage guide (5) and by a second cage guide (5') and the counterweight
(12) is guided by two counterweight guides (9, 9'), the substantially vertically arranged
guides (5, 5', 9, 9') are fastened to adjacent walls in the shaft (10), wherein the
two counterweight guides (9, 9') and the first cage guide (5) are fastened to a first
wall and the second cage guide (5') to a second wall, which second wall is opposite
the first wall, the two counterweight guides (9, 9') and a respective one of the two
cage guides (5, 5') define in the shaft (10) a substantially horizontal triangle (T),
wherein a horizontal connecting line between the two counterweight guides forms a
first side of the triangle (T) and a respective further horizontal connecting line
between a respective one of the counterweight guides (9, 9') and one of the two cage
guides (5, 5') forms, respectively, a second and third side of the triangle (T), with
a drive engine (1, 2, 3, 3', 4, 40) mounted on a crossbeam (8), which crossbeam (8)
is fastened to the two counterweight guides (9, 9') and to the first cage guide (5),
characterised in that the first cage guide (5) is arranged substantially centrally between the two counterweight
guides (9, 9'), that the crossbeam (8) is fastened by way of each of two end regions
to a respective one of the counterweight guides (9, 9') and by a central region to
the first cage guide (5), that the drive engine (1, 2, 3, 3', 4, 40) is gearless and
has two drive pulleys (3, 3'), that the two drive pulleys (3, 3') are arranged symmetrically
to the left and right of a horizontal connecting line of the two cage guides (5, 5')
and that the drive pulleys are operatively connected with a motor (1) and a brake
(2) by way of a shaft (4), wherein the drive pulleys (3, 3') are arranged between
the motor (1) and the brake (2) on the shaft.
2. Lift installation according to claim 1, characterised in that the drive engine is fastened to the bracket by way of a motor housing and a brake
housing and/or that the drive pulleys are arranged substantially in a region within
an enclosure of the bracket.
3. Lift installation according to one of claims 1 and 2, characterised in that the counterweight guides and the cage guide span a substantially horizontal triangle
(T) and the crossbeam is fastened at the apices of the triangle.
4. Lift installation according to one of claims 1 to 3, characterised in that the cage guides and counterweight guides are arranged substantially vertically in
the shaft and/or that the crossbeam is arranged substantially horizontally in the
shaft and/or that the drive engine is arranged substantially horizontally in the shaft.
5. Lift installation according to one of claims 1 to 4, characterised in that the drive engine is mounted by way of a support (7) at the crossbeam and that the
support is mounted at the centre region of the crossbeam.
6. Lift installation according to one of claims of 1 to 5, characterised in that at least two drive means move the cage and the counterweight, that each drive means
has two ends and that each of the ends of the drive means is fixed to a shaft wall
or shaft ceiling, to the counterweight guide, to the cage guide, to the crossbeam,
to the counterweight or to the cage.
7. Lift installation according to one of claims 1 to 6, characterised in that at least two drive means move the cage and the counterweight and that the drive means
are belts.
8. Lift installation according to one of claims 1 to 7, characterised in that the cage is suspended 2:1 and the drive engine is arranged in a region above the
travel path of the counterweight, that the cage is suspended 2:1 and the drive engine
is arranged in a region substantially above the travel path of the cage, that the
cage is suspended 2:1 and the drive engine is arranged in a region above the travel
path of the counterweight and the cage or that the cage is suspended 1:1 and the drive
engine is arranged in a region substantially above the travel path of the cage.
9. Method for arrangement of a drive engine (1, 2, 3, 3', 4, 40) of a lift installation
with cage (11) and a counterweight (12) in a shaft (10), the cage (11) is guided by
a first cage guide (5) and by a second cage guide (5') and the counterweight (12)
is guided by two counterweight guides (9, 9'), the substantially vertically arranged
guides (5, 5', 9, 9') are fastened to adjacent walls in the shaft (10), wherein the
two counterweight guides (9, 9') and the first cage guide (5) are fastened to a first
wall and the second cage guide (5') to a second wall, which second wall is opposite
the first wall, the two counterweight guides (9, 9') and a respective one of the two
cage guides (5, 5') define in the shaft (10) a substantially horizontal triangle (T),
wherein a horizontal connecting line between the two counterweight guides forms a
first side of the triangle (T) and a respective further horizontal connecting line
between a respective one of the counterweight guides (9, 9') and one of the two cage
guides (5, 5') forms, respectively, a second and third side of the triangle (T), a
drive engine (1, 2, 3, 3', 4, 40) is mounted on a crossbeam (8) and the crossbeam
(8) is fastened to the two counterweight guides (9, 9') and to the first cage guide
(5), characterised in that the first cage guide (5) is arranged substantially centrally between the two counterweight
guides (9, 9'), that the crossbeam (8) is fastened by way of each of two end regions
to a respective one of the counterweight guides (9, 9') and by a central region to
the first cage guide (5), that the drive engine (1, 2, 3, 3', 4, 40) is gearless and
constructed with two drive pulleys (3, 3'), that the two drive pulleys (3, 3') are
arranged symmetrically to the left and right of a horizontal connecting line of the
two cage guides (5, 5') and that the drive pulleys are operatively connected with
a motor (1) and a brake (2) by way of a shaft (4), wherein the drive pulleys (3, 3')
are arranged between the motor (1) and the brake (2) on the shaft.
1. Installation d'ascenseur
avec une cabine (11) et un contrepoids (12) dans une gaine (10),
la cabine (11) est guidée par un premier guide de cabine (5) et par un second guide
de cabine (5'), et le contrepoids (10) par deux guides de contrepoids (9, 9'),
les guides (5, 5', 9, 9') disposés globalement à la verticale sont fixés dans la gaine
(10) aux parois les plus proches, les deux guides de contrepoids (9, 9') et le premier
guide de cabine (5) étant fixés à une première paroi tandis que le second guide de
cabine (5') est fixé à une seconde paroi, laquelle seconde paroi se trouve en face
de la première,
les deux guides de contrepoids (9, 9') et l'un des deux guides de cabine (5, 5') définissent
dans la gaine (10) un triangle (T) globalement horizontal, une ligne horizontale qui
relie les deux guides de contrepoids formant un premier côté du triangle (T) tandis
que deux autres lignes horizontales qui relient chacune l'un des guides de contrepoids
(9, 9') et l'un des deux guides de cabine (5, 5') forment respectivement des deuxième
et troisième côtés du triangle (T),
avec une machine d'entraînement (1, 2, 3, 3', 4, 40) montée sur une traverse (8),
laquelle traverse (8) est fixée aux deux guides de contrepoids (9, 9') et au premier
guide de cabine (5),
caractérisée en ce que le premier guide de cabine (5) est disposé globalement à mi-distance entre les deux
guides de contrepoids (9, 9'),
en ce que la traverse (8) est fixée, par deux zones d'extrémité, aux guides de contrepoids
respectifs (9, 9') et, avec une zone centrale, au premier guide de cabine (5),
en ce que la machine d'entraînement (1, 2, 3, 3', 4, 40) est sans réducteur et comporte deux
poulies motrices (3, 3'),
en ce que les deux poulies motrices (3, 3') sont disposées symétriquement, à gauche et à droite
d'une ligne horizontale reliant les deux guides de cabine (5, 5'),
et en ce que les poulies motrices sont en relation fonctionnelle avec un moteur (1) et un frein
(2) par l'intermédiaire d'un arbre (4), les poulies motrices (3, 3') étant disposées
sur l'arbre entre le moteur (1) et le frein (2).
2. Installation d'ascenseur selon la revendication 1, caractérisée en ce que la machine d'entraînement est fixée à la console par l'intermédiaire d'un carter
de moteur et d'un carter de frein,
et/ou en ce que les poulies motrices sont disposées globalement dans une zone située à l'intérieur
d'une ligne enveloppante de la console.
3. Installation d'ascenseur selon l'une des revendications 1 à 2, caractérisée en ce que les guides de contrepoids et le guide de cabine définissent un triangle (T) globalement
horizontal, et la traverse est fixée au niveau des angles du triangle.
4. Installation d'ascenseur selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les guides de cabine et les guides de contrepoids sont disposés globalement à la
verticale dans la gaine,
et/ou en ce que la traverse est disposée globalement à l'horizontale dans la gaine,
et/ou en ce que la machine d'entraînement est disposée globalement à l'horizontale dans la gaine.
5. Installation d'ascenseur selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la machine d'entraînement est montée sur la traverse par l'intermédiaire d'une console
(7)
et en ce que la console est montée sur la zone centrale de la traverse.
6. Installation d'ascenseur selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce qu'au moins deux moyens d'entraînement déplacent la cabine et le contrepoids,
en ce que chaque moyen d'entraînement présente deux extrémités, et
en ce que chacune des extrémités des moyens d'entraînement est fixée à une paroi de gaine/un
plafond de gaine ou au guide de contrepoids ou au guide de cabine ou à la traverse
ou au contrepoids ou à la cabine.
7. Installation d'ascenseur selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'au moins deux moyens d'entraînement déplacent la cabine et le contrepoids, et en ce que les moyens d'entraînement sont constitués par des courroies.
8. Installation d'ascenseur selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que la cabine a une suspension 2:1 et en ce que la machine d'entraînement est disposée dans une zone située au-dessus de la trajectoire
du contrepoids,
ou en ce que la cabine a une suspension 2:1 et en ce que la machine d'entraînement est disposée dans une zone située globalement au-dessus
de la trajectoire de la cabine,
ou en ce que la cabine a une suspension 2:1 et en ce que la machine d'entraînement est disposée dans une zone située au-dessus de la trajectoire
du contrepoids et de la cabine,
ou en ce que la cabine a une suspension 1:1 et en ce que la machine d'entraînement est disposée dans une zone située globalement au-dessus
de la trajectoire de la cabine.
9. Procédé pour disposer une machine d'entraînement (1, 2, 3, 3', 4, 40) d'une installation
d'ascenseur
avec une cabine (11) et un contrepoids (12) dans une gaine (10),
la cabine (11) est guidée par un premier guide de cabine (5) et par un second guide
de cabine (5'), et le contrepoids (10) par deux guides de contrepoids (9, 9'),
les guides (5, 5', 9, 9') disposés globalement à la verticale sont fixés dans la gaine
(10) aux parois les plus proches, les deux guides de contrepoids (9, 9') et le premier
guide de cabine (5) étant fixés à une première paroi tandis que le second guide de
cabine (5') est fixé à une seconde paroi qui se trouve en face de la première,
les deux guides de contrepoids (9, 9') et l'un des deux guides de cabine (5, 5') définissent
dans la gaine (10) un triangle (T) globalement horizontal, une ligne horizontale qui
relie les deux guides de contrepoids formant un premier côté du triangle (T) tandis
que deux autres lignes horizontales qui relient chacune l'un des guides de contrepoids
(9, 9') et l'un des deux guides de cabine (5, 5') forment respectivement des deuxième
et troisième côtés du triangle (T),
une machine d'entraînement (1, 2, 3, 3', 4, 40) est montée sur une traverse (8) et
la traverse (8) est fixée aux deux guides de contrepoids (9, 9') et au premier guide
de cabine (5),
caractérisé en ce que le premier guide de cabine (5) est disposé globalement à mi-distance entre les deux
guides de contrepoids (9, 9'),
en ce que la traverse (8) est fixée, par deux zones d'extrémité, aux guides de contrepoids
respectifs (9, 9') et, avec une zone centrale, au premier guide de cabine (5),
en ce que la machine d'entraînement (1, 2, 3, 3', 4, 40) est réalisée sans réducteur et est
pourvue de deux poulies motrices (3, 3'),
en ce que les deux poulies motrices (3, 3') sont disposées symétriquement, à gauche et à droite
d'une ligne horizontale reliant les deux guides de cabine (5, 5'),
et en ce que les poulies motrices sont en relation fonctionnelle avec un moteur (1) et un frein
(2) par l'intermédiaire d'un arbre (4), les poulies motrices (3, 3') étant disposées
sur l'arbre entre le moteur (1) et le frein (2).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente