[0001] Die Erfindung betrifft eine Handhabungsvorrichtung für eine Leitung für ein flüssiges
oder gasförmiges Medium, insbesondere zum Be-/Entladen eines Tankwagens, - waggons
oder dergleichen, mit einem Stützelement für einen Schlauch, das an seinem beladungsfernen
Ende fest angebracht und an seinem beladungsnahen Ende freitragend ist, und das mindestens
zwei gelenkig miteinander verbundene Segmente aufweist, die jeweils an ihrem beladungsfernen
Ende um eine im wesentlichen vertikale Achse schwenkbar sind.
[0002] Bei der Verladung von Flüssigkeiten und Gasen befindet sich der zu beladende Tankwagen
nicht immer an einer festgelegten Beladungsposition. Aus diesem Grund werden als Leitungen
vorzugsweise Schläuche eingesetzt, um flexibel unterschiedliche Anschlußpositionen
zu erreichen. Aufgrund des häufig hohen Gewichts ist die Handhabung von Schläuchen
in vielen Fällen erschwert. Weiterhin kann das Problem der Beschädigung der Schläuche
durch unvorsichtige Handhabung oder Überfahren mit einem Fahrzeug auftreten.
[0003] Um dieses Problem zu vermeiden, ist die Verwendung von Gelenkrohren, die aus einer
Vielzahl von gelenkig miteinander verbundenen Rohrstücken bestehen, anstelle von Schläuchen
bekannt. Die Rohrstücke sind stabil und daher vor Beschädigungen bspw. durch Überfahren
mit Fahrzeugen geschützt. Zwischen den einzelnen Rohrstücken sind dynamische Dichtungen,
die eine Bewegung der Rohrstücke relativ zueinander erlauben, erforderlich. Aufgrund
erhöhter Verschleißanfälligkeit kann dies zum Problem von Undichtigkeiten führen.
[0004] Aus der AT 142 310 ist eine Betankungsvorrichtung bekannt, die einen Auslegearm aufweist,
der aus mehreren, einen Betankungsschlauch teilweise umgreifenden Gliedern zusammengesetzt
ist, welche durch seitlich des Schlauches aufrecht angeordnete Scharniere in gelenkiger
Verbindung miteinander stehen. Das hinterste Glied ist um einen horizontalen Zapfen
eines Zwischenstücks verschwenkbar, welches seinerseits um einen horizontalen Zapfen
eines Ständers für den Auslegearm drehbar ist. Die Stirnränder der einzelnen Glieder
sind schräg abgeschnitten, damit die Glieder freies Spiel nach beiden Seiten besitzen.
[0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Handhabungsvorrichtung
bereitzustellen, die einfach und sicher zu handhaben ist und bei der die Gefahr einer
Beschädigung der Leitung reduziert ist.
[0006] Die Erfindung löst diese Aufgabe durch die Merkmale von Anspruch 1, insbesondere
dadurch, daß der Schwenkbereich der Segmente um die im wesentlichen vertikale Achse
auf einen bestimmten Bereich begrenzt ist. Damit kann vermieden werden, daß ein bestimmter
Biegeradius des Schlauchs unterschritten wird, was zu Verschleiß oder sogar Beschädigung
des Schlauchs führen könnte.
[0007] Vorzugsweise ist zu demselben Zweck ein entsprechendes Begrenzungsmittel vorgesehen,
das einerseits mit einem Segment und andererseits mit einem in Beladungsrichtung vorhergehenden
Element zusammenwirkt. Die Beladungsrichtung verläuft dabei in Richtung zu dem Tankwagen
bzw. der zu be-/entladenden Vorrichtung. Bei dem in Beladungsrichtung vorhergehenden
Element kann es sich um ein weiteres Segment des Gelenkarms handeln, was nicht auf
das jeweils benachbarte Segment beschränkt ist. Es kann sich auch um ein Element handeln,
an dem die Segmente des Gelenkarms oder der Gelenkarm insgesamt befestigt ist bzw.
sind.
[0008] Das beladungsferne Ende ist allgemein dem beladungsnahen Ende entgegengesetzt, welches
dem Tankwagen bzw. allgemeiner der zu be-/entladenden Vorrichtung zugewandt ist.
[0009] Durch das Stützelement ist ein Schutz des Schlauches vor einem Überfahren mit Fahrzeugen
und vor unsachgemäßer Handhabung gegeben. Aufgrund der funktionalen Trennung zwischen
dem Transport des Mediums durch den Schlauch einerseits und der Stützung des Schlauchs
durch das Stützelement andererseits kann auf die Verwendung von aufwendigen und möglicherweise
anfälligen dynamischen Dichtungen zwischen einzelnen Rohrabschnitten verzichtet werden
kann; statt dessen sind lediglich verschleißarme statische Dichtungen an den Schlauchenden
erforderlich.
[0010] Aufgrund der gelenkigen Verbindung der Segmente miteinander bzw. mit einem in Beladungsrichtung
vorhergehenden Element ist eine ausreichende Flexibilität hinsichtlich unterschiedlicher
Anschlußpositionen gegeben, die bspw. erforderlich ist, wenn Tankwagen unterschiedliche
Beladungspositionen einnehmen oder ein Tankwagen mehrere Anschlüsse aufweist. Diese
Flexibilität nimmt mit der Anzahl der Segmente zu. Vorzugsweise sind daher mindestens
drei Segmente, weiter vorzugsweise mindestens vier solche Segmente vorgesehen, die
zweckmäßigerweise modulartig in Serie miteinander verbunden sind. Wenn das Stützelement
vorzugsweise modulartig ausgebildet sind, kann durch Auswechseln, Einfügen oder Herausnehmen
von Segmenten aus dem Stützelement zu jedem Zeitpunkt eine beliebige Anpassung des
Stützelements erfolgen.
[0011] Die Drehbarkeit oder Verschwenkbarkeit der Segmente des Gelenkarms um eine im wesentlichen
vertikale Achse bedeutet, daß das gesamte Stützelement sich jederzeit in einer im
wesentlichen horizontalen Ebene bewegt. Dies hat den Vorteil, daß beim Schwenken des
Stützelements kein Anheben oder Absenken desselben erforderlich ist, so daß eine kräftearme
Verstellbarkeit des Stützelements erreicht wird. Dazu trägt auch die erfindungsgemäß
vorgesehene freitragende Anbringung des Stützelements bei. Die Verstellung des Stützelements
bspw. von einer Parkposition in die Betriebsposition und umgekehrt kann dann unter
Umständen von einer einzelnen Bedienperson durchgeführt werden.
[0012] "Im wesentlichen vertikal" bedeutet, daß Abweichungen um bis zu 20° oder sogar 30°
von der Vertikalen nicht von der Erfindung ausgeschlossen sind, da die zum Verstellen
des Stützelements benötigten Kräfte in diesem Fall immer noch ausreichend gering sein
können. Eine geringe Neigung des vollkommen ausgefahrenen Stützelements in Beladungsrichtung
nach unten zwischen 5° und 15°, vorzugsweise etwa 10°, ist sogar vorteilhaft, weil
dann der Schlauch nach einem Beladungsvorgang vollständig leerlaufen kann.
[0013] Im Hinblick auf die kräftearme Verstellbarkeit sowie eine konstruktiv besonders einfache
Ausführung des Stützelements ist es bevorzugt, wenn die Schwenkbewegung der Segmente
relativ zueinander auf die beschriebene Bewegung in einer im wesentlichen horizontalen
Ebene beschränkt ist. Die Erfindung ist aber grundsätzlich nicht auf dieses Merkmal
beschränkt. Es ist bevorzugt, daß die beiden Schwenkachsen des Stützelements parallel
zueinander liegen, so daß es insbesondere auch möglich ist, daß einzelne oder sogar
sämtliche Segmente des Stützelements um eine horizontale Achse schwenkbar sind. Die
Schwenkbarkeit um eine horizontale Achse kann auch zusätzlich zu der Schwenkung um
die im wesentlichen vertikale Achse vorgesehen sein. Es ist in einer nicht gezeigten
Ausführungsform sogar möglich, eine Schwenkung ausschließlich um horizontale Achsen
vorzusehen.
[0014] Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausführungsformen gehen aus den Unteransprüchen
und den beigefügten Zeichnungen hervor. Die Erfindung wird im folgenden anhand vorteilhafter
Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine seitliche Ansicht einer Handhabungsvorrichtung zum seitlichen Beladen eines Tankwagens;
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf den Gelenkarm der in Fig. 1 gezeigten Handhabungsvorrichtung von
oben, ohne Schlauch;
- Fig. 3
- eine seitliche Ansicht eines Gelenkarmsegments mit daran angebrachtem Übergangselement;
- Fig. 4
- eine seitliche Ansicht eines weiteren Gelenkarms mit Übergangselement;
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf den in Fig. 4 gezeigten Gelenkarm;
- Fig. 6
- eine seitliche Ansicht einer Handhabungsvorrichtung zum Beladen eines Tankwagens von
oben;
- Fig. 7
- eine schematische Darstellung von vier unterschiedlichen Positionen eines Gelenkarms
von oben; und
- Fig. 8
- eine seitliche Ansicht einer weiteren Handhabungsvorrichtung zum Beladen eines Tankwagens
von oben.
[0015] Die Handhabungsvorrichtung weist ein als Gelenkarm 1 ausgeführtes Stützelement auf,
das mittels dem Verankerungselement 2 an dem gebäudefesten Teil 3 freitragend über
dem Boden 4 angebracht ist. Der Gelenkarm 1 weist in den Beispielen der Fig. 1, 4,
7 und 8 eine Anzahl von vier Segmenten 5 auf. Die Segmente 5 sind mittels Drehgelenken
6, die eine gegen die Vertikale leicht geneigte Drehachse aufweisen, gelenkig miteinander
verbunden. Das beladungsfeme Segment 5a ist ebenfalls derart gelenkig an der Verankerungselement
2 angebracht. Die Segmente 5 weisen eine hinreichende Versteifungsfestigkeit auf und
können zu diesem Zweck bspw. Versteifungsstreben 7 aufweisen. Bewährt sind in dieser
Hinsicht Segmente 5, die als viereckige Rahmen aus Vierkantrohr ausgebildet sind,
wie in Fig. 4 gezeigt; auf Versteifungsstreben kann hier verzichtet werden.
[0016] Der Gelenkarm 1 trägt einen Schlauch 8, der zum Befüllen oder Entladen eines Tankwagens
19 mit einem flüssigen oder gasförmigen Medium aus einem nicht gezeigten Lager dient.
Zu diesem Zweck wird der Schlauch 8 an eine entsprechende Befüllöffnung 10 des Tankwagens
19 unter Verwendung einer statischen Dichtung angeflanscht. Wie in Fig. 7 erkennbar,
können durch Verschwenken des Gelenkarms 1 bzw. seiner Segmente 5 in einer im wesentlichen
horizontalen Ebene unterschiedliche Anschlußpositionen A - D erreicht werden. Die
Positionen B - D dienen zum Befüllen von entlang einer Beladungsstraße 11 unterschiedlich
positionierten Tankwagen 19. Die Position A stellt bspw. eine Parkposition dar.
[0017] Wenn der Schlauch 8 lediglich an wenigen, vorzugsweise an einer die Zahl der Segmente
5 nicht überschreitenden Anzahl von Stellen an dem Gelenkarm 1 befestigt ist, so kann
der Schlauch 8 in gewissem Maße unabhängig von dem Verlauf des Gelenkarms 1 verlaufen.
Diese zusätzliche begrenzte Positionierungsfreiheit des Schlauches 8 kann dazu beitragen,
bestimmte Biegeradien des Schlauches nicht zu unterschreiten. Im Beispiel der Fig.
4 ist der Schlauch 8 entlang dem Gelenkarm 1 an einigen wenigen Stellen mittels Rohrschellen
12 oder dergleichen befestigt. An dem Segment 5b befindet sich bspw. keine Befestigungsstelle.
Dies gibt dem Schlauch 8, wie aus Fig. 7 ersichtlich, eine größere Anordnungsfreiheit
relativ zum Gelenkarm 1, wodurch bspw. ein Knicken des Schlauchs 8 oder geringe Krümmungsradien
insbesondere bei den Gelenken 6, d.h. zwischen den Segmenten 5, vermieden werden kann.
[0018] Der Schwenkbereich der Segmente 5a, 5b ist im Ausführungsbeispiel der Fig. 1, 4 mittels
eines als Lenker 13 ausbildeten Begrenzungsmittels kinematisch begrenzt. Der Lenker
13 besteht aus Stangen 13a, 13b, die mittels eines Drehgelenks 14 gelenkig miteinander
verbunden sind. Die Stange 13b ist an dem Segment 5b bei 15 drehbar angelenkt. Die
Stange 13a ist an dem Verankerungselement 2 bei 16 fest angebracht. Wesentlich für
die kinematische Begrenzung des Schwenkbereichs ist, daß die Drehsachse des Drehgelenks
14 gegenüber der Drehachse des Drehgelenks 16 zwischen dem Verankerungselement 2 und
dem Segment 5a in Beladungsrichtung versetzt ist. Um eine Verstellbarkeit des Schwenkbereichs
zu erzielen, kann eine Verstellbarkeit der Drehachse des Drehgelenks 14 in Beladungsrichtung
vorgesehen sein. Zu diesem Zweck kann bspw. eine Reihe von Bohrungen in einer der
Stangen 13a, 13b für die Gelenkwelle des Drehgelenks 14 vorgesehen sein.
[0019] Zur Begrenzung des Schwenkbereichs der Segmente 5c, 5d ist ein gleichartig funktionierender
Lenker 17 vorgesehen.
[0020] Die Verstellung des Gelenkarms 1 kann bspw. elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch
erfolgen; weiterhin kann eine Fernbetätigung vorgesehen sein. Zu diesem Zweck können
geeignete, nicht gezeigte Verstelleinrichtungen vorgesehen sein. Im Beispiel der Fig.
1, 4 können die Lenker 13, 17 zum Verstellen des Gelenkarms 1 dienen und zu diesem
Zweck Seilzüge aufweisen.
[0021] Zur Begrenzung des Schwenkbereichs der Segmente 5 können auch Anschläge zwischen
den Segmenten 5a, 5b bzw. dem Segment 5a und dem Verankerungselement 2 vorgesehen
sein. Auf den Lenker 13 kann dann ggf. verzichtet werden. Im Beispiel der Fig. 1 können
zu demselben Zweck auch Anschläge zwischen benachbarten Kettengliedern 9a, 9b, etc.
der Gelenkkette 9 vorgesehen sein.
[0022] Der Schlauch 8 ist im Beispiel der Fig. 1, 6 zur sicheren Halterung, bzw. für einen
Schutz des Schlauches vor mechanischen Einflüssen, in einer Gelenkkette 9 geführt,
die zusätzlich zu dem Gelenkarm 1 vorgesehen ist. Diese besteht aus einer Vielzahl
einzelner Glieder 9a, 9b, usw., die mittels nicht gezeigten Drehgelenken um vertikale
Achsen verschwenkbar miteinander verbunden sind. Die Gelenkkette 9 kann an dem Gelenkarm
1 stellenweise befestigt sein, wie zuvor erläutert.
[0023] Die Ausführungsbeispiele der Fig. 6 und 8 betreffen die Beladung eines Tankwagens
19 von oben. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 6 werden die Segmente 5 des Gelenkarms
1 von den Gliedern 9a, 9b, ... einer im Zusammenhang mit Fig. 1 beschriebenen Gelenkkette
9 gebildet.
[0024] Das Gewicht des Gelenkarms 1 kann vorteilhafterweise reduziert werden, wenn die Tragkraft
bzw. das Gewicht der Segmente 9 zu der Beladungsseite hin abnimmt. Dies wird in den
Beispielen der Fig. 1 und 4 durch in Beladungsrichtung abnehmende Dimensionierung
der Segmente 9 erreicht.
[0025] Um den Übergang des Schlauchs von dem Gelenkarm 1 zu dem Tankwagen 19 zweckmäßig
zu gestalten, ist ein Übergangselement 20 am beladungsnahen Ende des Gelenkarms 1
angebracht. Im Beispiel der Fig. 1 ist eine Auflage 21 für den Schlauch um die horizontale
Achse 22 in der Art einer Wippe drehbar gelagert. Durch Verstellung der Auflage 21
kann eine Anpassung in der Höhe erfolgen. Die Verstellung der Auflage 21 erfolgt mittels
eines Flaschenzuges 23.
[0026] Das Ausführungsbeispiel der Fig. 3 zeigt eine Auflage 24 in Form eines verstellbaren
Parallelogramms, durch das eine gleichbleibende Neigung des Abschlußstücks 25, das
um eine horizontale Achse geneigt werden kann, erreicht werden kann.
[0027] Im Ausführungsbeispiel der Fig. 4 ist eine Auflage 26 um die horizontale Achse 22
höhenverstellbar. Die Armauflage 26 weist eine gebogene Schlauchführung 27 für den
Schlauch 8 auf, damit dieser in seiner Ruhelage, d.h. wenn er nicht angeschlossen
ist, ohne starke Biegebelastung ruhen kann.
[0028] Die Höhenverstellung der Auflage 21, 24, 26 kann elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch
erfolgen; ggf. kann eine Fernbetätigung vorgesehen sein. Zu diesem Zweck können geeignete,
nicht gezeigte Verstelleinrichtungen vorgesehen sein.
1. Handhabungsvorrichtung für eine Leitung für ein flüssiges oder gasförmiges Medium,
insbesondere zum Be-/Entladen eines Tankwagens (19), -waggons oder dergleichen, mit
einem Stützelement (1) für einen Schlauch (8), das an seinem beladungsfernen Ende
fest angebracht und an seinem beladungsnahen Ende freitragend ist, und das mindestens
zwei gelenkig miteinander verbundene Segmente (5) aufweist, die jeweils an ihrem beladungsfernen
Ende um eine im wesentlichen vertikale Achse schwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkbereich der Segmente (5) um die im wesentlichen vertikale Achse auf einen
bestimmten Bereich begrenzt ist.
2. Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung des Schwenkbereichs ein Begrenzungsmittel (13, 17) vorgesehen ist,
das einerseits mit einem Segment (5) und andererseits mit einem weiteren Segment (5)
oder einem Element (2), an dem der Stützarm befestigt ist, zusammenwirkt.
3. Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Begrenzungsmittel (13, 17) von zwei gelenkig miteinander verbundenen Stangen
(13a, 13b) gebildet wird.
4. Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse eines die Stangen (13a, 13b) verbindenden Drehgelenks (14) gegenüber
der im wesentlichen vertikalen Drehachse eines Segmentes (5) versetzt ist.
5. Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Position der Drehachse des Drehgelenks (14) in Beladungsrichtung einstellbar
ist.
6. Handhabungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich zu dem Stützelement (1) eine Gelenkkette (9) zur Aufnahme des Schlauchs
(8) umfaßt.
7. Handhabungsvorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkkette (9) das Begrenzungsmittel bildet.
8. Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkbereich durch Anschläge an benachbarten Segmenten (5) begrenzt wird.
9. Handhabungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die relative Bewegung der Segmente (5) zueinander auf die Bewegung in einer im wesentlichen
horizontalen Ebene beschränkt ist.
10. Handhabungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Segmente (5) des Stützelements (1) mindestens drei, vorzugsweise mindestens
vier beträgt.
11. Handhabungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragkraft der Segmente (5) von dem beladungsfernen Ende zu dem beladungsnahen
Ende hin im wesentlichen abnimmt.
12. Handhabungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement (1) modulartig gestaltet ist.
13. Handhabungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (5) jeweils von einem rechteckigen Rahmen gebildet werden.
14. Handhabungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement (1) von einer Gelenkkette gebildet wird.
15. Handhabungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß an dem beladungsnahen Ende des Stützelements (1) ein höhenverstellbares Übergangselement
(20) angebracht ist.
16. Handhabungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß sie Befestigungseinrichtungen (12) für eine vorzugsweise stellenweise Befestigung
des Schlauchs (8) an dem Stützelement (1) umfaßt.
17. Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der Befestigungseinrichtungen (12) nicht größer ist als die Zahl der Segmente
(5) des Stützelements (1).