| (19) |
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(11) |
EP 1 400 635 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.02.2006 Patentblatt 2006/08 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.09.2003 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Vorwärmeschutz für einen Sturz
Heat insulation for a lintel
Isolation thermique pour un linteau
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR IT LI |
| (30) |
Priorität: |
23.09.2002 DE 10244320
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.03.2004 Patentblatt 2004/13 |
| (73) |
Patentinhaber: Rinne, Christian |
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79793 Wutöschingen-Degernau (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Rinne, Christian
79793 Wutöschingen-Degernau (DE)
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| (74) |
Vertreter: Weiss, Peter |
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Dr. Weiss, Brecht, Arat
Zeppelinstrasse 4 78234 Engen 78234 Engen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-98/24991 DE-U- 9 001 808 DE-U- 29 801 955
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DE-U- 7 705 243 DE-U- 9 107 425 US-A- 5 285 607
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Vollwärmeschutz für einen Sturz als Isolierung
von Gebäudefassaden, welcher geeignet ist, um aussen zumindest den Bereich zwischen
einem Sturz und dem entsprechenden Mauerwerk zu überdecken, mit einem Sturzelement,
das als Isolierplatte vorzugsweise rechteckartig und länglich ausgebildet ist, wobei
der Isolierplatte zumindest teilweise ein Gewebe zugeordnet ist, das zumindest teilweise
an einer Rückseite der Isolierplatte festgelegt ist und lose um eine Stirnseite und
um eine Vorderseite der Isolierplatte zumindest teilweise umlegbar ist.
[0002] Ein derartiger Vollwärmeschutz ist in vielfältiger Form und Ausführung auf dem Markt
bekannt und gebräuchlich. Beispielsweise werden Gebäudefassaden mit Hartschaumplatten
als Isolierung beklebt, worauf anschliessend nach ggf. einer Gewebearmierung oder
einer Gewebeabspachtelung ein Putz aufgebracht wird.
[0003] DE 77 05 243 U offenbart einen Vollwärmeschutz nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0004] Nachteilig ist, dass eine derartige Isolierung insbesondere in Sturzbereichen häufig
ausbricht und im Zuge der neuen Wärmeschutzverordnung in diesem Bereichen Kältebrücken
gebildet sind.
[0005] Die DE 90 01 808 U beschreibt ein Fertigbauelement für Deckenrandabsteller, Fensterstürze
od. dgl., bei welchem eine Aussenplatte verwendet wird, die als Dreischichtplatte
ausgebildet ist. Dabei wird als Aussenplatte eine Dämmplatte aus Polystyrol-Hartschaumstoff
verwendet.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde einen Vollwärmeschutz
der eingangs genannten Art zu schaffen, welcher die genannten Nachteile beseitigt
und mit welchem auf sehr kostengünstige und einfache Weise, insbesondere der Bereich
des Sturzes sehr gut isoliert werden soll, wobei gleichzeitig Kältebrücken abgebaut
werden sollen.
[0007] Zur Lösung dieser Aufgabe führt, dass zumindest ein längliches, rechteckartiges,
flaches, streifenförmiges Verstrebungselement in einer Richtung im wesentlichen lotrecht
zu der Rückseite oder Stirnseite in einen Spalt dieser Rückseite bzw. Stirnseite integriert
eingesetzt ist.
[0008] Bei der vorliegenden Erfindung hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, ein Sturzelement,
aus einer Isolierung zu bilden, welches vorzugsweise im Bereich des Sturzes diesen
vollständig nach oben und nach unten hin überlappt.
[0009] Gleichzeitig kann das Sturzelement den Sturz nach unten hin überlappen, so dass ein
entsprechender Vorsprung gebildet ist, welcher ebenfalls zur Reduktion der Kältebrücken
beiträgt. Gleichzeitig schafft ein entsprechender Vorsprung einen Aufnahmeraum bspw.
für Rolladenkästen oder entsprechenden Aufnahmekästen für Fliegengitter od. dgl.,
die aussen einem Fenster vorgesetzt werden können.
[0010] Damit insbesondere der Vorsprung Steifigkeit und eine hohe Stabilität eine in Längsrichtung
erhält, ist dem Sturzelement zumindest ein Verstrebungselement zugeordnet, insbesondere
in diesem integriert.
[0011] Damit das entsprechende Sturzelement an eine Armierung anschliessen kann, um einen
Putz oder Feinputz aufzutragen, ist diesem zusätzlich ein Gewebe zugeordnet, wobei
das Gewebe fest mit einer Rückseite verbunden ist und in stirnseitigen und vorderseitigen
Bereich lose ist.
[0012] Durch das nachträgliche Aufbringen der zusätzlichen Putzarmierung bzw. des Putzes
wird dann im stirnseitigen Bereich und im vorderseitigen Bereich dieses verbleibende
Gewebe fest mit dem Schutzelement verbunden.
[0013] Das Sturzelement weist zumindest ein Verstrebungselement, wie definiert in Anspruch
1, auf. Das Verstrebungselement kann dabei in der Stirnseite eingelassen sein oder
rückseitig in dem Sturzelement eingeklemmt, eingeklebt od.dgl. sein.
[0014] Wichtig ist bei der vorliegenden Erfindung ferner, dass insbesondere im Bereich des
Vorsprunges zumindest ein Verstrebungselement vorgesehen sein kann, um insbesondere
die Steifigkeit des Sturzelementes zu erhöhen.
[0015] Eine weitere Verstrebung kann dabei bspw. auf einer Stirnseite des Sturzelementes
aufgeklebt sein. Ebenso soll auch daran gedacht sein, dass ein weiteres Verstrebungselement
vorderseitig in das Sturzelement bspw. in einen Spalt einzusetzen, einzukleben, einzuklemmen
od. dgl.. Die vorliegende Erfindung sei nicht auf diese weiteren Verstrebungen beschränkt.
[0016] Durch das Einsetzen des Verstrebungselementes, insbesondere im Bereich des Vorsprunges
in das Sturzelement wird gewährleistet, dass sich der Vorsprung des Sturzelementes
nicht verzieht, und keine wellenartigen Bögen od. dgl. ausbildet und zusätzlich verstärkt
ist und entsprechend auch Druck- oder Sturmbeaufschlagungen standhält. Dies soll ebenfalls
im Rahmen der vorliegenden Erfindung liegen. Das Sturzelement kann entsprechend in
beliebigen Längen hergestellt sein und ist vorzugsweise von einer Dicke, die der herkömmlichen
Isolierung entspricht. Vorzugsweise ist das Sturzelement aus Hartschaum oder aus einer
Hartschaumplatte hergestellt, wobei die Verstrebungselemente aus Holz, aus Metall,
aus Kunststoff oder anderen Materialien hergestellt sein können. Dies soll ebenfalls
im Rahmen der vorliegenden Erfindung liegen.
[0017] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt
in
Figur 1 eine schematisch dargestellte querschnittliche Ansicht auf einen Vollwärmeschutz
für einen Sturz als Isolierung einer Gebäudefassade;
Figur 2 eine schematisch dargestellte querschnittliche Ansicht durch eine Gebäudefassade
mit integriertem Vollwärmeschutz mit aufgebrachtem Putz;
Figur 3 eine schematisch dargestellte perspektivische Teilansicht auf ein erfindungsgemässes
Sturzelement für den Vollwärmeschutz;
Figur 4 eine schematisch dargestellte perspektivische Ansicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel
des Sturzelementes gemäss Figur 3.
[0018] Gemäss Figur 1 ist ein erfindungsgemässer Vollwärmeschutz R für einen Sturz 1 aus
einer Isolierung 2 gebildet, wobei die Isolierung 2 im Bereich des Sturzes 1 als erfindungsgemässes
Sturzelement 3 ausgebildet ist. Das Sturzelement 3 besteht im wesentlichen aus der
Isolierung 2 als Isolierplatte, Isolierschaum od. dgl., die vorzugsweise rechteckartig
und länglich ausgebildet ist.
[0019] Dieses Sturzelement 3 wird zur Gewährleistung des Vollwärmeschutzes R auf eine Gebäudefassade
4 aufgeklebt, verschraubt und sonstwie befestigt, so dass das Sturzelement 3 den Sturz
1 vollständig überlappt, vorzugsweise nach unten hin übergreift, so dass ein Vorsprung
5 gebildet ist, und nach oben hin derart den Sturz 1 überlappt, so dass zumindest
ein Teil eines darüberliegenden Mauerwerkes 6 zusätzlich überlappt wird. Auf diese
Weise lässt sich ein Vollwärmeschutz R realisieren, da das Sturzelement 3 den Sturz
1 vollständig nach allen Seiten hin überlappt. Hierdurch werden Kältebrücken abgebaut
bzw. reduziert.
[0020] Ferner hat sich als wichtig bei der vorliegenden Erfindung erwiesen, den Vorsprung
5 auszubilden, so dass zwischen Sturz 1 und Vorsprung 5, insbesondere einem Fenster
7 ein Aufnahmeraum 8 gebildet ist, welcher der Aufnahme eines Rolladenkastens 9 oder
Fliegengitters 10, siehe Figur 2, dient. Auf diese Weise ist zusätzlich der Sturz
1, insbesondere der Aufnahmeraum 8 ausgefüllt. Anstelle des Rolladenkastens 9 kann
auch bspw. eine zusätzliche Isolierung 2 eingesetzt werden, sollte dies gewünscht
werden.
[0021] Wichtig ist jedoch bei der vorliegenden Erfindung, dass das Sturzelement 3 über ein
Gewebe 11 verstärkt werden kann, wie es insbesondere deutlich aus Figur 3 hervorgeht.
Vorzugsweise ist eine vollständige Rückseite 12 mit dem Gewebe 11 belegt, wobei das
Gewebe 11 fest mit der Rückseite 12 verbunden, verklebt oder sonst wie befestigt sein
kann.
[0022] Dieses Gewebe lässt sich um eine Stirnseite 13 zu einer Vorderseite 14 hin umlegen
bzw. umklappen. Das Gewebe 11 ist fest mit der Rückseite 12 des Sturzelementes 3 verbunden.
[0023] Das Gewebe 11 verleiht dem Sturzelement 3 zusätzliche Stabilität und Steifigkeit
und gewährleistet ferner, dass insbesondere ein Bereich des Gewebes 11 im Bereich
der Stirnseite 13 bzw. Vorderseite 14 mit einem Putz 15, siehe Figur 2, und einer
Putzarmierung 16 verspachtelt, ggf. auch überlappend verbunden werden kann. Zudem
ist insbesondere auch nach dem Aufbringen des Putzes 15 im stirnseitigen Bereich 13
eine feste Verbindung zwischen Putz 15 und Sturzelement 3 gewährleistet, wobei das
Gewebe 11 diese Verbindung unterstützt.
[0024] Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist ferner, dass dem Sturzelement
3 zumindest ein Verstrebungselement 17 nach dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs
1 zugeordnet ist. Das Verstrebungselement 17 ist von einer Breite B die etwas geringer
ist, als eine Dicke D des Sturzelementes 3. Das Verstrebungselement 17 ist als längliches
rechteckartiges Element, aus Holz, Metall, aus Verbundwerkstoff oder aus Kunststoff
hergestellt und kann in einen horizontal verlaufenden Spalt 18 eingesetzt sein. Das
Verstrebungselement 17 ist vorzugsweise in der Rückseite 12, siehe Figur 3, über die
vollständige Länge des Sturzelementes 3 eingesetzt, insbesondere fest eingeklebt oder
fest mit der Isolierung 2 verbunden.
[0025] Dabei entspricht eine Spalttiefe T in etwa 1/3 bis 2/3 der Dicke D des Sturzelementes
3. Bevorzugt ist eine Breite B des Sturzelementes 3 in gleicher Grösse der Spalttiefe
T wählbar.
[0026] Wichtig ist ferner bei der vorliegenden Erfindung, wie es insbesondere in dem Ausführungsbeispiel
der Figuren 2 und 3 aufgezeigt ist, dass zumindest ein Verstrebungselement 17 im Bereich
des Vorsprunges 5 im Sturzelement 3, vorzugsweise nahe oder im Bereich der Stirnseite
13 vorgesehen ist, um dem Sturzelement 3, in Längsrichtung betrachtet eine hohe Steifigkeit
zu verleihen.
[0027] Gerade da das Sturzelement 3 den Sturz 1 überlappt, ist diese Steifigkeit im Bereich
des Vorsprunges 5 erforderlich, so dass eine Steife und geradlinige Kante im stirnseitigem
Bereich der Stirnseite 13 als Abschluss des Vollwärmeschutzes R bzw. der Gebäudefassade
4 gewährleistet ist. Nach einer der zwei Varianten des kennzeichnenden Teils des Anspruchs
1 ist das Verstrebungselement 17 in etwa lotrecht in die Rückseite 12 des Sturzelementes
3 eingesetzt, wobei vorzugsweise daran gedacht ist, eine Mehrzahl von weiteren Verstrebungselementen
17 in das Sturzelement 3, vorzugsweise in dessen Rückseite 11 einzusetzen.
[0028] Die weiteren entsprechenden Verstrebungselemente 17 können jedoch auch in der Stirnseite
13 und/oder Vorderseite 14 des Sturzelementes 3 eingesetzt sein.
[0029] Auch kann daran gedacht sein, dass zum seitlichen Aneinanderreihen einzelner Sturzelemente
3 zumindest ein Teil zumindest eines Verstrebungselementes 17 aus einer Seitenwand
19 herausragt, um das nachfolgende daran anschliessende Sturzelement 3 überlappend
anzubinden.
[0030] Dabei kann das Sturzelement 3 in beliebigen Längen hergestellt sein oder werden und
dient insbesondere dem Vollwärmeschutz R des Sturzes 1.
Positionszahlenliste
[0031]
| 1 |
Sturz |
34 |
|
67 |
|
| 2 |
Isolierung |
35 |
|
68 |
|
| 3 |
Sturzelement |
36 |
|
69 |
|
| 4 |
Gebäudefassade |
37 |
|
70 |
|
| 5 |
Vorsprung |
38 |
|
71 |
|
| 6 |
Mauerwerk |
39 |
|
72 |
|
| 7 |
Fenster |
40 |
|
73 |
|
| 8 |
Aufnahmeraum |
41 |
|
74 |
|
| 9 |
Rolladenkasten |
42 |
|
75 |
|
| 10 |
Fliegengitter |
43 |
|
76 |
|
| 11 |
Gewebe |
44 |
|
77 |
|
| 12 |
Rückseite |
45 |
|
78 |
|
| 13 |
Stirnseite |
46 |
|
79 |
|
| 14 |
Vorderseite |
47 |
|
|
|
| 15 |
Putz |
48 |
|
R |
Vollwärmeschutz |
| 16 |
Putzarmierung |
49 |
|
|
|
| 17 |
Verstrebungselement |
50 |
|
B |
Breite |
| 18 |
Spalt |
51 |
|
D |
Dicke |
| 19 |
Seitenwand |
52 |
|
T |
Spalttiefe |
| 20 |
|
53 |
|
|
|
| 21 |
|
54 |
|
|
|
| 22 |
|
55 |
|
|
|
| 23 |
|
56 |
|
|
|
| 24 |
|
57 |
|
|
|
| 25 |
|
58 |
|
|
|
| 26 |
|
59 |
|
|
|
| 27 |
|
60 |
|
|
|
| 28 |
|
61 |
|
|
|
| 29 |
|
62 |
|
|
|
| 30 |
|
63 |
|
|
|
| 31 |
|
64 |
|
|
|
| 32 |
|
65 |
|
|
|
| 33 |
|
66 |
|
|
|
1. Vollwärmeschutz für einen Sturz (1) als Isolierung (2) von Gebäudefassaden (4), welcher
geeignet ist, um aussen zumindest den Bereich zwischen einem Sturz (1) und dem entsprechenden
Mauerwerk (6) zu überdecken, mit einem Sturzelement (3), das als Isolierplatte vorzugsweise
rechteckartig und länglich ausgebildet ist, wobei der Isolierplatte zumindest teilweise
ein Gewebe (11) zugeordnet ist, das zumindest teilweise an einer Rückseite (12) der
Isolierplatte festgelegt ist und lose um eine Stirnseite (13) und um eine Vorderseite
(14) der Isolierplatte zumindest teilweise umlegbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest ein Verstrebungselement (17), das lediglich aus einem länglichen, rechteckartigen,
streifenförmiges Element (17) besteht, in einer Richtung im wesentlichen lotrecht
zu der Rückseite (12) oder Stirnseite (13) in einen Spalt (18) dieser Rückseite (12)
bzw. Stirnseite (13), der sich in wesentlichen lotrecht zu der Rückseite bzw. Stirnseite
erstreckt, integriert eingesetzt ist.
2. Vollwärmeschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sturzelement (3) aussen auf das Mauerwerk (6) und auf den Sturz (1) aufgebracht
ist, wobei das Sturzelement (3) den Sturz (1) überlappt.
3. Vollwärmeschutz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sturzelement (3) überlappend über den Sturz (1) von aussen auf die Gebäudefassade
(4) aufgebracht ist, so dass ein Vorsprung (5) gebildet ist, wobei gleichzeitig das
Sturzelement (3) zumindest teilweise einen Bereich des Mauerwerkes (6) überlappt.
4. Vollwärmeschutz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass dem Vorsprung (5) des Sturzelementes (3) ein Aufnahmeraum (8) für einen Rolladenkasten
(9), ein Fliegengitter (10) od. dgl. gebildet ist.
5. Vollwärmeschutz nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Sturzelement (3) beidseitig den Sturz (1) nach oben und nach unten hin übergreift.
6. Vollwärmeschutz nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Verstrebungselement (17) in einer horizontalen Richtung, in etwa
lotrecht zu einer Rückseite (12) in dieses eingesetzt, insbesondere eingeklebt ist.
7. Vollwärmeschutz nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Verstrebungselemente (17) in die Rückseite (12), in einer Längsrichtung
in etwa lotrecht in diese eingesetzt sind.
8. Vollwärmeschutz nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Verstrebungselement (17) aus Metall, aus Holz, aus Kunststoff
oder aus Verbundwerkstoff in die Rückseite (12) des Sturzelementes (3) in den Spalt
(18) eingesetzt ist.
9. Vollwärmeschutz nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Spalttiefe (T) in etwa 1/3 bis 2/3 einer Dicke (D) des Sturzelementes (3) entspricht,
wobei eine Breite (B) des Verstrebungselementes (17) der Spalttiefe (T) entspricht.
10. Vollwärmeschutz nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Verstrebungselement (17) nahe der unteren Stirnseite (13) des Sturzelementes
(3) eingesetzt ist.
11. Vollwärmeschutz nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Verstrebungselement (17) nahe im Bereich der Stirnseite (13), entweder
in dieser oder in der Rückseite (12) oder in der Vorderseite (14) in das Sturzelement
(3) eingesetzt ist.
12. Vollwärmeschutz nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Verstrebungselement (17) im Bereich des Vorsprunges (5) im Sturzelement
(3) vorgesehen, oder in dieses eingesetzt ist.
1. Complete insulation against loss of heat for a lintel (1) in the form of an insulating
means (2) of building façades (4), which insulation is suitable to cover externally
at least the region between a lintel (1) and the corresponding brickwork (6), said
insulation having a lintel element (3), which is in the form of an insulating panel,
preferably with a rectangular and elongate configuration, the insulating panel having,
at least partially associated therewith, a fabric web (11) which is secured, at least
partially, to a rear face (12) of the insulating panel and can be placed, at least
partially, loosely around an end face (13) and around a front face (14) of the insulating
panel, characterised in that at least one reinforcing element (17), which is merely formed from an elongate, rectangular,
striplike element (17), is inserted, in an integral manner in a direction substantially
perpendicular to the rear face (12) or end face (13), into a gap (18) in said rear
face (12) or end face (13) respectively, which gap extends substantially perpendicular
to the rear face or end face respectively.
2. Complete insulation against loss of heat according to claim 1, characterised in that the lintel element (3) is applied externally to the brickwork (6) and to the lintel
(1), the lintel element (3) overlapping the lintel (1).
3. Complete insulation against loss of heat according to claim 1 or 2, characterised in that, in order to overlap beyond the lintel (1) from externally, the lintel element (3)
is applied to the building façade (4) so that a projection (5) is formed, the lintel
element (3) simultaneously overlapping, at least partially, one region of the brickwork
(6).
4. Complete insulation against loss of heat according to claim 3, characterised in that a receiving chamber (8) is formed in the projection (5) of the lintel element (3)
for accommodating a roller blind casing (9), a fly screen (10) or the like.
5. Complete insulation against loss of heat according to at least one of claims 1 to
4, characterised in that the lintel element (3) extends upwardly and downwardly on both sides beyond the lintel
(1).
6. Complete insulation against loss of heat according to at least one of claims 1 to
5, characterised in that the at least one reinforcing element (17) is inserted, more especially glued, into
a rear face (12) in a horizontal direction, substantially perpendicularly to said
rear face.
7. Complete insulation against loss of heat according to at least one of claims 1 to
6, characterised in that at least two reinforcing elements (17) are inserted into the rear face (12), in a
longitudinal direction substantially perpendicular to said rear face.
8. Complete insulation against loss of heat according to at least one of claims 1 to
7, characterised in that the at least one reinforcing element (17), formed from metal, from wood, from plastics
material or from composite material, is inserted into the gap (18) in the rear face
(12) of the lintel element (3).
9. Complete insulation against loss of heat according to at least one of claims 1 to
8, characterised in that a gap depth (T) corresponds to between substantially 1/3 and 2/3 of a thickness (D)
of the lintel element (3), a width (B) of the reinforcing element (17) corresponding
to the gap depth (T).
10. Complete insulation against loss of heat according to at least one of claims 1 to
9, characterised in that at least one reinforcing element (17) is inserted in the vicinity of the lower end
face (13) of the lintel element (3).
11. Complete insulation against loss of heat according to at least one of claims 1 to
10, characterised in that at least one reinforcing element (17) is inserted into the lintel element (3) in
the close vicinity of the end face (13), either in said end face or in the rear face
(12) or in the front face (14).
12. Complete insulation against loss of heat according to at least one of claims 1 to
11, characterised in that at least one reinforcing element (17) is provided in the lintel element (3) in the
region of the projection (5), or is inserted into said lintel element.
1. Isolation thermique pour un linteau (1) comme isolation (2) de façades d'immeubles
(4), qui convient pour recouvrir à l'extérieur au moins la zone comprise entre un
linteau (1) et la maçonnerie correspondante (6), avec un élément de linteau (3) qui
est réalisé, comme plaque d'isolation, de préférence rectangulaire et allongé, à la
plaque d'isolation étant associé au moins un tissus (11) qui est fixé au moins en
partie à une face arrière (12) de la plaque d'isolation et pouvant être replié de
manière non fixée, au moins en partie, autour d'un côté frontal (13) et autour d'un
côté avant (14) de la plaque d'isolation,
caractérisée par le fait que
l'au moins un élément d'entretoise consistant simplement en un élément allongé, rectangulaire,
en forme de bande (17) est placé de manière intégrée, dans un sens sensiblement d'aplomb
par rapport à la face arrière (12) ou la face frontale (13), dans un interstice (18)
de cette face arrière (12) ou face frontale (13) qui s'étend sensiblement perpendiculairement
à la face arrière ou à la face frontale.
2. Isolation thermique selon la revendication 1, caractérisée par le fait que l'élément de linteau (3) est appliqué à l'extérieur sur la maçonnerie (6) et sur
le linteau (1), l'élément de linteau (3) recouvrant le linteau (1).
3. Isolation thermique selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par le fait que l'élément de linteau (3) est appliqué, en recouvrant le linteau (1), à l'extérieur
sur la façade de bâtiment (4), de sorte que soit formée une saillie (5), l'élément
de linteau (3) recouvrant simultanément au moins une zone de la maçonnerie (6).
4. Isolation thermique selon la revendication 3, caractérisée par le fait que dans la saillie (5) de l'élément de linteau (3) est formé un espace de réception
(8) d'un caisson de volet roulant (9), un grillage anti-mouches (10) ou autre.
5. Isolation thermique selon au moins l'une des revendications 1 à 4, caractérisée par le fait que l'élément de linteau (3) vient en prise des deux côtés pardessus ou par-dessous avec
le linteau (1).
6. Isolation thermique selon au moins l'une des revendications 1 à 5, caractérisée par le fait que l'au moins un élément d'entretoisement (17) est placé, en particulier collé, dans
un sens horizontal, environ d'aplomb par rapport à une face arrière (12), dans cette
dernière.
7. Isolation thermique selon au moins l'une des revendications 1 à 6, caractérisée par le fait qu'au moins deux éléments d'entretoisement (17) sont placés dans la face arrière (12),
dans un sens longitudinal environ d'aplomb dans cette dernière.
8. Isolation thermique selon au moins l'une des revendications 1 à 7, caractérisée par le fait que l'au moins un élément d'entretoisement (17) en métal, en bois, en matière plastique
ou en matériau composite est placé dans la face arrière (12) de l'élément de linteau
(3), dans l'interstice (18).
9. Isolation thermique selon au moins l'une des revendications 1 à 8, caractérisée par le fait qu'une épaisseur d'interstice (T) correspond environ à de 1/3 à 2/3 d'une épaisseur (D)
de l'élément de linteau (3), une largeur (B) de l'élément d'entretoisement (17) correspondant
à la profondeur d'interstice (T).
10. Isolation thermique selon au moins l'une des revendications 1 à 10, caractérisée par le fait qu'au moins un élément d'entretoisement (17) est placé près de la face frontale inférieure
(13) de l'élément de linteau (3).
11. Isolation thermique selon au moins l'une des revendications 1 à 10, caractérisée par le fait qu'au moins un élément d'entretoisement (17) est placé à proximité de la zone de la face
frontale (13), soit dans cette dernière, soit dans la face arrière (12), soit dans
la face avant (14), dans l'élément de linteau (3).
12. Isolation thermique selon au moins l'une des revendications 1 à 11, caractérisée par le fait qu'au moins un élément d'entretoisement (17) est prévu à l'endroit de la saillie (5)
dans l'élément de linteau (3), ou est placé dans ce dernier.

