I. Anwendungsgebiet
[0001] Die Erfindung betrifft ein Antennensystem für mindestens zwei Frequenzbereiche, insbesondere
für die Verwendung bei U-Booten.
II. Technischer Hintergrund
[0002] Bei der Verwendung von λ/2-Dipolantennen werden die Ausmaße der Antenne durch die
dem jeweiligen Frequenzbereich zugehörigen Wellenlängen bestimmt. Bei der Verwendung
von zwei Strahlern, also einer Gesamtlänge von λ/2, wird daher beispielsweise im Ultrakurzwellenbereich
bei einer Frequenz von 100 MHz ein 1,5 m langer Antennenkörper benötigt, um eine resonante
Abstrahlung zu erreichen. Durch geeignete Massnahmen ist es zwar möglich, diese Längen
zu verkürzen, jedoch meist nur in einem geringen Umfang.
[0003] Da darüber hinaus selbst bei der Verwendung von Breitbandantennen der jeweils zur
Verfügung stehende Frequenzbereich der Antenne limitiert ist, wird üblicherweise für
verschiedene Frequenzbereiche eine der Anzahl der Frequenzbereiche entsprechende Anzahl
von Antennen benutzt.
[0004] Dies kann jedoch in Fällen, bei denen zwar verschiedene Frequenzbereiche benötigt
werden, gleichzeitig jedoch die Abmessungen des Antennensystems durch den zur Verfügung
stehenden Raum begrenzt sind, zu Problemen führen.
[0005] Ein Beispiel hierfür bildet ein Antennensystem eines U-Bootes. Hier werden zur Kommunikation
bzw. Positionsortung oder Ähnlichem Antennen in verschiedenen Frequenzbereichen benötigt,
beispielsweise in:
| VHFLOW |
30 - 88 MHz |
| VHF |
100 - 164 MHz |
| UHF |
220 - 400 MHz |
| IFF (identification friend foe) |
1030 / 1090 MHZ |
| GPS |
1575,41 / 1227,6 MHz |
| Inmarsat RX |
1530 - 1545 MHz |
| Inmarsat TX |
1626,5 - 1646,5 MHz |
[0006] Neben dem bereits erwähnten nur beschränkt zur Verfügung stehenden Raumangebot, besteht
für ein von U-Booten benutztes Antennensystem eine weitere Anforderung darin, daß
der gesamte Aufbau der Antenne aufgrund der Positionierung an der Außenhaut des U-Bootrumpfes
und der damit verbundenen Belastungen durch das umströmende Wasser möglichst kompakt
sein muß. Gleichzeitig ist auch eine möglichst große Stabilität des Antennensystems
gegenüber mechanischen Belastungen zu gewährleisten, da durch Schockwellen im Wasser
kurzzeitige Horizontalbelastungen bis zu 400 G sowie Vertikalbelastungen bis in den
Bereich von 150 G auftreten können.
[0007] Verschiedene Lösungsansätze zu diesem Problem benutzen üblicherweise das Prinzip
einer sogenannten "Stackantenna", bei der die verschiedenen Strahler der jeweiligen
Antennen auf ein längliches Bauteil, den Antennenträger, aufgebracht werden. Aufgrund
der Abmessungen der Strahler der verwendeten Einzelantennen weist ein derartiges Antennensystem
gewöhnlicherweise eine entsprechende Länge auf, was sich hinsichtlich der mechanischen
Stabilität und dem Verhalten gegenüber Wasserdruck und Wasserumströmung negativ auswirkt.
III. Darstellung der Erfindung
a) Technische Aufgabe
[0008] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es demnach, eine Stackantenna zum Senden
und Empfangen in mindestens zwei verschiedenen Frequenzbereichen zu verwirklichen,
die sich durch besondere Kompaktheit und mechanische Belastbarkeit bei gleichzeitig
sehr guten Abstrahlcharakteristiken der einzelnen Frequenzbereiche auszeichnet.
b) Lösung der Aufgabe
[0009] Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte
Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0010] Eine Verkürzung des Antennensystems wird demnach erfindungsgemäß erreicht, indem
mindestens ein Strahler des Systems für mehr als einen Frequenzbereich benutzt wird.
[0011] Ein kompakter Aufbau und eine mechanische Stabilität ergeben sich daraus, dass die
elektrische Trennung bzw. gegenseitige Isolierung der beiden Dipolstrahler der Antenne
eines Frequenzbereichs durch eine Kurzschlussstrecke für den jeweiligen Frequenzbereich
gewährleistet wird, so dass die beiden Strahler mechanisch direkt und am selben Antennenträger
befestigt werden können.
[0012] Das zentrale Element des gesamten Systems ist demnach der Antennenträger, der wiederum
mit Hilfe eines isolierenden Aufbaus beispielsweise aus Kunststoff fest am Rumpf des
Bootes befestigt werden kann. Auf diese Weise werden üblicherweise in Antennensystemen
verwendete, seitlich vom Mast abgehende und von diesem elektrisch isolierte Ausleger,
die sich durch eine deutlich geringere mechanische Stabilität und Steifheit auszeichnen,
nicht benötigt.
[0013] Erfindungsgemäß wird als Antennenträger ein metallisches Element länglicher Bauform
verwendet. Dabei ist es möglich, dieses Element mit einer durchgehenden axialen Bohrung
zu versehen, um die Durchführung von Kabeln zum Einspeisen der einzelnen Antennen
des Systems zu ermöglichen. Gegenüber dem Rumpf des U-Boots wird der Antennenträger
elektrisch isoliert, indem er mit seinem zum Rumpf des U-Boots gewendeten Ende in
ein auf einer am Rumpf zu befestigenden Grundplatte angebrachten Halteteil aus einem
isolierenden Material, beispielsweise Keramik, Kunststoff, Plastik oder ähnlichem,
eingebracht und fixiert wird.
[0014] Werden im folgenden die Adjektive distal bzw. proximal oder die Vorsilben Distal-
bzw. Proximal- verwendet, so ist dies durchgängig auf die Position bezüglich des U-Boot-Rumpfes
zu verstehen.
[0015] Die einzelnen Strahlkörper der zu verwendenden Dipolantennen sind auf diesen gemeinsamen
Träger aufgebracht und mit diesem mechanisch stabil verbunden. Im nachfolgenden wird
aus Gründen der Übersichtlichkeit die Funktionsweise der Benutzung eines gemeinsamen
Strahlers anhand von zwei auf dem gemeinsamen Träger aufgebrachten Dipolantennen für
zwei Frequenzbereiche erläutert. Es ist jedoch klar, dass das grundlegende Prinzip
auch bei einer Verwendung von mehreren Dipolantennen mit entsprechenden Frequenzbereichen
auf demselben Antennenträger anwendbar ist.
[0016] Das System zur Verwendung von zwei Frequenzbereichen besteht erfindungsgemäß aus
drei mechanisch auf dem Antennenträger aufgebrachten und vorzugsweise rotationssymmetrisch
aufgebauten Strahlern. Der für beide Frequenzbereiche benutzte Strahler ist hierbei
axial zwischen den beiden anderen angeordnet und wird von mehreren konzentrisch zueinander
liegenden Rohrstücken gebildet. Einige dieser Rohrstücke sind paarweise an einem stirnseitigen
Ende elektrisch leitend miteinander verbunden, wobei die den leitend verbundenen Stirnseiten
gegenüberliegenden Stirnseiten der Rohrstücke offen, das heißt nicht elektrisch leitend,
miteinander verbunden, sind.
[0017] Genauer gesagt ist beispielsweise das innerste der den gemeinsamen Strahler bildenden
Rohrstücke an seinem, bezüglich des U-Bootrumpfes, distalen Endes elektrisch leitend
mit dem Antennenträger verbunden. Das Proximalende des innersten Rohrstückes des gemeinsamen
Strahlers ist einerseits aus Stabilitätsgründen mechanisch, jedoch, beispielsweise
durch einen Abstandhalter oder Haltering aus Keramik, Kunststoff oder aus einem sonstigen
isolierenden Material, nicht elektrisch leitend mit dem Antennenträger und andererseits
mit dem Proximalende des von innen gesehen zweiten Rohrstück des gemeinsamen Strahlers
elektrisch leitend verbunden.
[0018] Das Distalende des von innen gesehen zweiten Rohrstücks ist hingegen wiederum aus
Stabilitätsgründen mechanisch, jedoch, beispielsweise durch einen Abstandhalter oder
Haltering aus Keramik, Kunststoff oder aus einem sonstigen isolierenden Material,
nicht elektrisch leitend mit dem Antennenträger oder dem innersten Rohrstück des gemeinsamen
Strahlers verbunden.
[0019] Weiterhin ist der zweite Strahler des ersten Frequenzbereiches mit dem Proximalende
des Antennenträgers sowohl mechanisch stabil als auch elektrisch leitend verbunden
auf diesem angeordnet. Der zweite Strahler des zweiten Frequenzbereiches hingegen
ist mechanisch stabil und elektrisch leitend auf dem Distalende des Antennenträgers
oder auf dem Distalende des an diesem Ende mit dem Antennenträger elektrisch leitend
verbundenen innersten Rohrstücks angeordnet.
[0020] Demnach wird die Dipolantenne für den ersten Frequenzbereich durch den gemeinsamen,
zentral angeordneten Strahler und dem am Proximalende angebrachten Strahler gebildet
während die Dipolantennen für den zweiten Frequenzbereich durch den gemeinsamen, zentral
angeordneten Strahler und den am Distalende angebrachten Strahler gebildet wird.
[0021] Die Einspeisung der beiden Antennen erfolgt vorzugsweise jeweils über ein Koaxialkabel.
[0022] Der erste Einspeispunkt für den ersten Frequenzbereich liegt hierbei an dem mit dem
zweiten Rohrstück verbundenen Proximalende des ersten Rohrstücks des gemeinsamen Strahlers,
während der zweite Einspeispunkt für den ersten Frequenzbereich auf dem zugehörigen,
am Proximalende des Antennenträgers angebrachten, zweiten Strahler liegt. Auf diese
Weise entsteht zwischen den beiden Einspeispunkten eine parallel zur Dipolantenne
geschaltete erste Kurzschlussleitung, da die beiden Einspeispunkte über die Außenfläche
des Antennenträgers und die Innenfläche des innersten Rohrstücks des gemeinsamen Strahlers
elektrisch leitend miteinander verbunden sind.
[0023] Weiterhin liegt der erste Einspeispunkt für den zweiten Frequenzbereich an dem Distalende
des zweiten Rohrstücks des gemeinsamen Strahlers, während der zweite Einspeispunkt
für den zweiten Frequenzbereich auf dem zugehörigen, am Distalende des Antennenträgers
bzw. des innersten Rohrstücks des gemeinsamen Strahlers angebrachten, zweiten Strahlers
liegt. Auf diese Weise entsteht analog zwischen den beiden Einspeispunkten eine parallel
zur Dipolantenne geschaltete zweite Kurzschlussleitung, da die beiden Einspeispunkte
über die Außenfläche des innersten Rohrstücks des gemeinsamen Strahlers und die Innenfläche
des zweiten Rohrstücks des gemeinsamen Strahlers elektrisch leitend miteinander verbunden
sind.
[0024] Die erste Kurzschlussleitung entspricht demnach einem kurzgeschlossenen Koaxialkabel,
dessen Innenleiter durch die Außenfläche des Antennenträgers und dessen Außenleiter
durch die Innenfläche des innersten Rohrstücks des gemeinsamen Strahlers gebildet
wird.
[0025] Die zweite Kurzschlussleitung entspricht demnach einem kurzgeschlossenen Koaxialkabel,
dessen Innenleiter durch die Außenseite des innersten Rohrstücks des gemeinsamen Strahlers
und dessen Außenleiter durch die Innenfläche des zweiten Rohrstücks des gemeinsamen
Strahlers gebildet wird.
[0026] Durch eine entsprechend gewählte jeweilige Länge der Kurzschlussleitungen kann nun
erreicht werden, dass die hochohmige Resonanz der entsprechenden Kurzschlussleitung
jeweils in der Bandmitte des betreffenden Frequenzbereiches liegt. Auf diese Weise
werden jeweils die beiden Strahler der beiden Frequenzbereiche zum Betrieb der Antennen
als Dipolantennen notwendig, voneinander elektrisch entkoppelt.
[0027] Da die beiden Kurzschlussleitungen in unterschiedlichen Frequenzbereichen "sperren"
sollen, kann es erforderlich sein, dass sie eine unterschiedliche Länge aufweisen.
Dies kann erreicht werden, indem das innerste Rohrstück und das zweite Rohrstück des
gemeinsamen Strahlers eine unterschiedliche Länge aufweisen.
[0028] Um die Impedanz der jeweils parallel geschalteten Antenne nicht zu verschlechtern,
muss der Wellenwiderstand der jeweiligen Kurzschlussleitungen so gewählt werden, dass
die Impedanz der Leitung an den Frequenzgrenzen hoch genug gegen 50 Ohm ist. Da der
Wellenwiderstand der Kurzschlussleitungen jeweils durch den lichten Durchmesser des
Außenleiters bestimmt wird, wird dieser entsprechend gewählt, um eine möglichst hohe
Impedanz, für den Frequenzbereich der λ/4-Resonanz, zu erhalten.
[0029] Dementsprechend sind der Innendurchmesser des innersten Rohrstücks des gemeinsamen
Strahlers als lichter Durchmesser des Außenleiters der ersten Kurzschlussleitung und
der Innendurchmesser des zweiten Rohrstücks des gemeinsamen Strahlers als lichter
Durchmesser des Außenleiters der ersten Kurzschlussleitung jeweils an den durch die
entsprechende Antenne abzudeckenden Frequenzbereich angepasst.
[0030] Um das Abstrahlverhalten des gemeinsamen Strahlers zu optimieren, kann der Außendurchmesser
des zweiten Rohrstücks des gemeinsamen Strahlers entsprechend angepasst werden. Hierbei
ist nicht erforderlich, dass das zweite Rohrstück massiv ist. Vielmehr kann es sich
bei dem zweiten Rohrstück um zwei an ihren beiden Stirnenden elektrisch leitend miteinander
verbundene Rohrstücke handeln, wodurch sowohl hinsichtlich Gewicht als auch Materialverbrauch
eine günstigere, jedoch für die Antenne elektrisch äquivalente Lösung in Form eines
Ringhohlkörpers, gebildet wird.
[0031] Gleichzeitig ist durch den für das Antennensystem zur Verfügung stehenden Platz eine
obere Grenze für den Außendurchmesser des gemeinsamen Strahlers gegeben.
[0032] Der Außendurchmesser des zentralen Antennenträgers wird vorzugsweise so gewählt,
dass auch bei der Verwendung eines Rohres zur Durchführung der zum Betrieb der Antennen
benötigten Kabel und dem in diesem Fall durch die Dicke der Kabel festgelegten Innendurchmesser
des Rohres eine größtmögliche mechanische Stabilität des Antennenträgers gewährleistet
wird.
[0033] Eine Entkopplung der Einspeiseleitungen wird durch einen auf dem isolierenden Halteteil
des Antennenträgers angebrachten Ring aus Ferrit erreicht, durch den sämtliche Einspeiseleitungen
geführt sind.
[0034] Üblicherweise U-Boot-seitig auf den Einspeiseleitungen angebrachte Filter im Außenbandbereich
können dazu führen, dass unerwünschte Impedanzen auf die Leitungen transferiert werden.
Dies würde wiederum zu einer negativen Beeinflussung der Bedingungen, für eine bestmöglichste
Abstrahlung, an den Einspeisepunkten führen. Um diesen Effekt möglichst gering zu
halten, wird die Länge der Einspeiseleitungen so gewählt, dass auf Grund von Resonanzeffekten
im jeweils benutzten Frequenzbereich die gegenseitige Beeinflussung der Einspeisepunkte
minimiert wird.
[0035] Entsprechend eines weiteren erfindungsgemäßen Merkmals können weitere Antennen an
dem am distalen Ende des Antennenträgers angebrachten Strahler befestigt werden. Zur
elektrischen Entkopplung von dem Strahler werden diese Monopol- und/oder Wendel-Antennen
auf einer Platte befestigt, die mit Hilfe von isolierenden Abstandhaltern mit dem
Öffnungsrand des Strahlers verbunden ist. mögliche Materialien sind hierbei Kunststoffe,
Keramiken oder Ähnliches.
- Fig. 2
- einen Schnitt durch den zum ersten Frequenzbereich (VHF) gehörenden Strahler
- Fig. 3
- einen Schnitt durch den gemeinsamen Strahler
- Fig. 4
- einen Schnitt durch den zum zweiten Frequenzbereich (UHF) gehörenden Strahler mit
daran befestigten zusätzlichen Antennen
[0036] In Fig.1 wird schematisch eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßes Antennensystem
für die Verwendung als U-Boot-Antennensystem gezeigt. Diese Ausführungsform besteht
im wesentlichen aus drei auf einen elektrisch leitenden Antennenträger 1 aufgebrachten,
rotationssymmetrischen, vorzugsweise metallischen Dipol-Strahlern 3a,3b,3b zum Betrieb
in zwei unterschiedlichen Frequenzbereichen. Vorzugsweise sind weitere, auf den am
distalen Ende des Trägers 1 befindlichen Dipol-Strahler 3c aufgesetzte Monopol- und
Wendel-Antennen 23 zum Betrieb in weiteren Frequenzbereichen vorgesehen.
[0037] Bei den beiden durch die drei Dipol-Strahler 3a,3b,3c abgedeckten Frequenzbereichen
handelt es sich im vorliegenden Ausführungsbeispiel um das VHF-Band mit 116-164 MHz
und das UHF Band (UHF) mit 220-400 MHz. Hierbei ist der sich am Proximalende des Antennenträgers
1 befindliche Strahler 3a dem Frequenzbereich VHF und der sich am Distalende des Antennenträgers
1 befindliche Strahler 3c den Frequenzbereich UHF zugeordnet. Der zwischen diesen
beiden Strahlern 3a, 3c liegende Strahler 3b wird von beiden Frequenzbereichen genutzt.
Ein direkter Kontakt zwischen den einzelnen Strahlern 3a und 3b bzw. 3b und 3c wird
mittels elektrisch isolierenden Elementen 7 bzw. 11 verhindert. Als Material für diese
Elemente, die gleichzeitig für eine mechanische Stabilität des Antennenaufbaus sorgen,
wird vorzugsweise Keramik oder Kunststoff verwendet.
[0038] Die vorzugsweise weiteren aufgesetzten Antennen 23 können beispielsweise dem Betrieb
im Frequenzbereich für IFF, bei dem eine Empfangsfrequenz von 1030 MHz und eine Sendefrequenz
von 1090 MHz benutzt wird, im Global-Positioning-System-Frequenzbereich, mit Empfangsfrequenzen
von 1575,42 MHz und 1227,6 MHz, sowie im Frequenzbereich für die beiden Satellitendienste
Inmarsat RX und Inmarsat TX (1530-1545 MHz bzw. 1626,5-1646,5 MHz) dienen.
[0039] Der Antennenträger 1 ist mit seinem zum Rumpf des U-Boots gewendeten Ende in ein
auf einer am Rumpf des U-Boots zu befestigenden Aufbauplatte 22 angebrachten Halteteil
33 aus Kunststoff eingebracht und fixiert.
[0040] Die zusätzlichen Antennen 23 sind auf einer Platte 24 angebracht, die mittels elektrisch
isolierender Abstandhalter 25 aus Keramik an der Öffnung des im Wesentlichen kelchförmigen
Strahlers 3c befestigt ist.
[0041] Figur 2 zeigt einen Schnitt durch das Proximalende des Antennensystems. Die am Rumpf
des U-Boots zu befestigende Aufbauplatte 22 weist mehrere elektrische Anschlüsse 32
auf, mittels derer die verschiedenen Antennenkomponenten an das hier nicht gezeigte
Kontrollsystem angeschlossen werden können. Die Anschlüsse 32 sind antennenseitig
mit verschiedenen Einspeiseleitungen 26,27,28, vorzugsweise in Form von Koaxialkabeln,
verbunden. In dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiele sind eine UHF-Einspeiseleitung
26, eine VHF-Einspeiseleitung 27 sowie mehrere Einspeiseleitungen 28 für die weiteren
Zusatzantennen 23 vorgesehen.
[0042] Um eine Anpassung der elektrischen Länge der Einspeiseleitungen 26,27 zur Minimierung
der gegenseitige Beeinflussung in den Frequenzbereichen UHF und VHF zu ermöglichen,
kann beispielsweise die UHF-Einspeiseleitung 26 über eine Schlaufe 29 geführt werden,
während die VHF-Einspeiseleitung 27 um das isolierende Halteteil 33 gewickelt wird.
[0043] Wie aus Figur 2 ersichtlich, hat der Antennenträger 1 im vorliegenden Fall die Form
eines Rohres mit einem Innenraum 2, einem Innendurchmesser DM1 und einem Außendurchmesser
DM2. Die UHF-Einspeiseleitung 26 sowie die Einspeiseleitungen 28 für die weiteren
Zusatzantennen 23 werden durch entsprechende Bohrungen in das Halteteil 33 und von
dort in den Innenraum 2 des Antennenträgers 1 geführt. Die VHF-Einspeiseleitung 27
verläuft außen parallel zum Antennenträger 1.
[0044] Sämtliche Einspeiseleitungen 26,27,28 sind weiterhin zur Dämpfung und Entkopplung
durch einen auf das Halteteil 33 aufgebrachten Ring aus Ferrit 21 geführt.
[0045] Der am Proximalende des Antennenträgers 1 angebrachte Strahler 3a hat im Bereich
seines Proximalendes im wesentlichen die Form eines auf der proximalen Seite offenen
Hohlzylinders 3a'. Dieser Hohlzylinder 3a' geht auf seiner distalen Seite in einen
sich zum distalen Ende hin verjüngenden hohlen Kegelstumpf 3a" über, der wiederum
an seinem Distalende von einer Deckplatte 3a''' abgeschlossen wird. Diese Deckplatte
3a''' weist eine Bohrung auf, durch die der Antennenträger 1 spielfrei geführt und
an der der Antennenträger 1 elektrisch leitend mit dem Strahler 3a verbunden ist.
[0046] Der Innenleiter des Koaxialkabels der VHF-Einspeiseleitung 27 ist elektrisch leitend
mit dem gemeinsamen Strahler 3b am ersten VHF-Einspeisepunkt 12 verbunden. Die Lage
dieses ersten VHF-Einspeisepunkts 12 auf dem gemeinsamen Strahler 3b wird weiter unten
unter Bezugnahme auf die Figur 3 beschrieben.
[0047] Der Außenleiter des Koaxialkabels der VHF-Einspeiseleitung 27 ist in einem innerhalb
des kegelförmigen Strahlers 3a liegenden Bereich elektrisch leitend mit der Außenseite
des Antennenträgers 1 verbunden und bildet somit den zweiten VHF-Einspeisepunkt 13
für die im VHF-Bereich zu betreibende Antennenkomponente.
[0048] Der Aufbau des gemeinsamen Strahlers 3b ist in Figur 3 gezeigt.
[0049] Demzufolge ist der an seinem Distalende mit einem Deckel 34 verschlossene Antennenträger
1 nahe dieses Distalendes elektrisch leitend mit dem Distalende 5 eines ersten Rohres
4 verbunden. Das erste Rohr 4 weist hierbei einen Innendurchmesser D1 sowie einen
Außendurchmesser D2 auf. Das proximale Ende 6 des ersten Rohres 4 ist durch ein isolierendes
Element 7 mechanisch unterstützend, jedoch nicht elektrisch leitend mit dem Antennenträger
1 verbunden. Auf diese Weise sind der erste VHF-Einspeisepunkt 12 und der zweite VHF-Einspeisepunkt
13 über die Innenfläche 15 des ersten Rohres 4 und die Außenfläche 14 des Antennenträgers
1 miteinander elektrisch leitend verbunden. Die genaue Position der beiden Einspeisepunkte
12,13 und dadurch die elektrische Länge zwischen den beiden Punkten 12,13, also die
Länge der VHF-Kurzschlussleitung, wird hierbei so gewählt, dass die hochohmige Resonanz
der Kurzschlussleitung in der Bandmitte des benutzten VHF-Frequenzbereiches, also
bei ca. 132 MHz liegt, wodurch eine elektrische Entkopplung der beiden Strahler 3a,3b
erreicht wird.
[0050] Der Wellenwiderstand der VHF-Kurzschlussleitung wird hierbei durch das Verhältnis
des Innendurchmessers D1 des ersten Rohres 4 zum Außendurchmesser DM2 des Antennenträgers
1 bestimmt. Dieses Verhältnis D1/DM2 wird so gewählt, dass die Impedanz der Leitung
an den Frequenzgrenzen hoch gegen 50 Ohm ist. Auf diese Weise wird verhindert, dass
die Impedanz der im VHF-Bereich betriebenen Antennenkomponente durch die Impedanz
der parallel geschalteten VHF-Kurzschlussleitung negativ beeinflusst wird.
[0051] Radial außerhalb des ersten Rohres 4 ist ein zweites Rohr 8 in Form eines Zylinderhohlkörpers
angeordnet. Dieser Zylinderhohlkörper 8 wird durch ein entsprechendes Innenrohr 8'
und ein entsprechendes Aussenrohr 8", die an ihren Stirnseiten durch jeweils eine
vorzugsweise metallische Scheibe 20 elektrisch leitend miteinander verbunden sind,
gebildet und weist einen Innendurchmesser D3 sowie einen Außendurchmesser D4 auf.
[0052] Der Zylinderhohlkörper 8 ist an seinem Proximalende 9 elektrisch leitend mit dem
Proximalende 6 des ersten Rohres 4 verbunden. Das Distalende 10 des Zylinderhohlkörpers
8 ist durch ein isolierendes Element 11 mechanisch unterstützend, jedoch nicht elektrisch
leitend mit dem ersten Rohr 4 verbunden.
[0053] Die im Innenraum 2 des Antennenträgers 1 geführte UHF-Einspeiseleitung 26 und Einspeiseleitungen
28 der Zusatzantennen 23 treten durch eine Bohrung 34 des Antennenträgers 1 aus. Die
UHF-Einspeiseleitung 26 wird an der Außenseite des ersten Rohres 4 in das isolierende
Element 11 zurückgeführt.
Der Innenleiter des Koaxialkabels der UHF-Einspeiseleitung 26 ist elektrisch leitend
mit dem gemeinsamen Strahler 3b am ersten UHF-Einspeisepunkt 16 verbunden.
[0054] Der Außenleiter des Koaxialkabels der UHF-Einspeiseleitung 26 ist in einem innerhalb
des Strahlers 3c liegenden Bereich elektrisch leitend mit der Außenseite des Antennenträgers
1 verbunden und bildet somit den zweiten UHF-Einspeisepunkt 17 für die im UHF-Bereich
zu betreibende Antennenkomponente.
[0055] Demnach sind der erste UHF-Einspeisepunkt 16 und der zweite UHF-Einspeisepunkt 17
über die Innenfläche 19 des Zylinderhohlkörpers 8 und die Außenfläche 18 des ersten
Rohres 4 miteinander elektrisch leitend verbunden. Die genaue Position der beiden
Einspeisepunkte 16,17 und dadurch die elektrische Länge zwischen den beiden Punkten
16,17, also die Länge der UHF-Kurzschlussleitung, wird hierbei so gewählt, dass die
hochohmige Resonanz der Kurzschlussleitung in der Bandmitte des benutzten UHF-Frequenzbereiches,
also bei ca. 310 MHz liegt, wodurch eine elektrische Entkopplung der beiden Strahler
3b,3c erreicht wird.
[0056] Der Wellenwiderstand der UHF-Kurzschlussleitung wird hierbei durch das Verhältnis
des Innendurchmessers D3 des Zylinderhohlkörpers 8 zum Außendurchmesser D2 des ersten
Rohres 4 bestimmt. Dieses Verhältnis D3/D2 wird so gewählt, dass die Impedanz der
Leitung an den Frequenzgrenzen hoch gegen 50 Ohm ist. Auf diese Weise wird verhindert,
dass die Impedanz der im UHF-Bereich betriebenen Antennenkomponente durch die Impedanz
der parallel geschalteten UHF-Kurzschlussleitung negativ beeinflusst wird.
[0057] Der Außendurchmesser D4 des Zylinderhohlkörpers 8 ist hierbei so bemessen, dass Impedanzfehlanpassungen
zwischen der Antenne und den Kurzschlussleitungen weitestgehend kompensiert werden.
[0058] Wie aus Figur 4 ersichtlich ist, weist der Strahler 3c im wesentlichen die Form eines
hohlen Kegelstumpfs auf, der sich in Proximalrichtung verjüngt. Der Strahler 3c ist
mit dem ersten Rohr 4 nahe dessen distalen Endes elektrisch leitend verbunden. Ein
isoliertes Element 11 schafft eine mechanische, jedoch elektrisch nicht leitende,
Verbindung zwischen dem Strahler 13 und dem Zylinderhohlkörper 8.
[0059] Weiterhin weist der Strahler 3c an seinem distalen Ende einen Bereich 35 größerer
Wandstärke auf in dem Befestigungsmittel 36 zur Befestigung einer Platte 24 vorgesehen
sind. Auf der Platte 24 sind weitere Antennen 23 montiert.
[0060] Damit die elektrische Länge der aus den Strahlern 3a,3b,3c bestehenden Basisantennen
im UHF- und VHF-Frequenzbereich durch die weiteren Antennen 23 nicht verändert wird,
ist die Platte 24 hierbei mit Hilfe von Abstandshaltern 25 aus Keramik von dem Strahler
3c elektrisch isoliert und die Einspeiseleitungen 28 werden mit Hilfe von Ferritperlen
30 für die Frequenzbänder der Basisantennen elektrisch aufgetrennt.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0061]
- 1
- Antennenträger
- 2
- Innenraum Antennenträger
- 3a
- 1. Strahler
- 3a'
- Hohlzylinder
- 3a"
- hohler Kegelstumpf
- 3a'''
- Deckplatte
- 3b
- gemeinsamer Strahler
- 3c
- 3. Strahler
- 4
- 1. Rohr
- 5
- Distalende 1.Rohr
- 6
- Proximalende 1.Rohr
- 7
- Abstandshalter
- 8
- 2.Rohr als Zylinderhohlkörper
- 8'
- Innenrohr Zylinderhohlkörper
- 8"
- Aussenrohr Zylinderhohlkörper
- 9
- Proximalende Zylinderhohlkörper
- 10
- Distalende Zylinderhohlkörper
- 11
- Abstandshalter
- 12
- 1. VHF-Einspeisepunkt
- 13
- 2. VHF-Einspeisepunkt
- 14
- Aussenfläche Antennenträger
- 15
- Innenfläche 1.Rohr
- 16
- 1. UHF-Einspeisepunkt
- 17
- 2. UHF-Einspeisepunkt
- 18
- Aussenfläche 1. Rohr
- 19
- Innenfläche Zylinderhohlkörper
- 20
- Stirnseiten Zylinderhohlkörper
- 21
- Ferritring
- 22
- Aufbauplatte
- 23
- Zusatzantennen
- 24
- Platte
- 25
- Abstandshalter
- 26
- UHF Einspeiseleitung
- 27
- VHF Einspeiseleitung
- 28
- Einspeiseleitungen Zusatzantennen
- 29
- Schlaufe UHF
- 30
- Ferritperlen
- 31
- Kunststoffhaube
- 32
- Elektrische Anschlüsse
- 33
- Halteteil
- 34
- Deckel
- 35
- Bereich größerer Wandstärke
- 36
- Befestigungsmittel
- D1
- Innendurchmesser 1.Rohr
- D2
- Aussendurchmesser 1.Rohr
- D3
- Innendurchmesser Zylinderhohlkörper
- D4
- Aussendurchmesser Zylinderhohlkörper
- DM1
- Innendurchmesser Antennenträger
- DM2
- Aussendurchmesser Antennenträger
1. Antenne zum Betrieb, insbesondere zum Senden und Empfangen, in mindestens zwei verschiedenen
Frequenzbereichen mit mehreren Strahlern (3a,3b,...)
dadurch gekennzeichnet, dass
- wenigstens ein Strahler (3b) gemeinsam für zwei verschiedene Frequenzbereiche verwendbar
ist,
- bei dem gemeinsamen Strahler (3b) durch mehrere konzentrisch zueinander liegende
elektrische Leiter (1,4,8), insbesondere Rohrstücke, die unterschiedlich paarweise
an jeweils einem stirnseitigen Ende kurzgeschlossen sind, Kurzschlußleitungen gebildet
sind.
2. Antenne nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet, dass
die den kurzgeschlossenen Stirnseiten gegenüberliegende Stirnseiten zwischen den jeweiligen
Rohrstücken (1,4,8) voneinander elektrisch isoliert sind und/oder insbesondere die
Strahler (3a,3b,3c) auf einem gemeinsamen Träger (1) in Längsrichtung hintereinander
angeordnet sind
3. Antenne nach einem der vorangehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, dass
die Antenne genau einen gemeinsamer Strahler (3b) für zwei verschiedene Frequenzbereiche
aufweist und insbesondere es sich bei den beiden Frequenzbereiche des gemeinsamen
Strahlers (3b) um ein VHF-Band im Bereich 80-200 MHz, insbesondere 116-164 MHz und
um ein UHF-Band im Bereich 180-440 MHz, insbesondere 220-400 MHz handelt.
4. Antenne nach einem der vorangehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, dass
der gemeinsame Träger (1) rohrförmig ist und insbesondere wenigstens eine der Einspeiseleitungen
(26,27,28) des Antennensystems auf wenigstens einem Teilabschnitt innerhalb des gemeinsamen,
rohrförmigen Trägers (1) verläuft und/oder insbesondere je ein Einspeisepunkt (12,16)
eines jeden Frequenzbereiches auf einer der Stirnseiten des jeweiligen gemeinsamen
Strahlers (3b) liegt.
5. Antenne nach einem der vorangehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, dass
das innerste Rohrstück des gemeinsamen Strahlers (3b) durch den rohrförmigen Träger
(1) gebildet wird und zwischen dem Träger (1) und dem ersten Rohrstück (4) eine erste
Kurzschlussleitung, die für einen ersten Frequenzbereich hochohmig ist, und zwischen
dem ersten Rohrstück (4) und dem zweiten Rohrstück (8) eine zweite Kurzschlussleitung,
die für einen zweiten Frequenzbereich hochohmig ist, ausgebildet sind und/oder insbesondere
das zweite Rohrstück (8) die Form eines aus zwei Rohrstücken (8',8") gebildeten, an
den Stirnseiten (20) geschlossenen Zylinderhohlkörpers hat und/oder insbesondere der
Träger (1) und die Strahler (3a,3b,3c) aus einem elektrisch leitenden Material, bevorzugt
aus einem Metall bestehen, die Strahler (3a,3b,3c) in elektrisch leitendem Kontakt
mit dem Träger (1) stehen, jedoch nicht direkt elektrisch leitend, sondern durch elektrisch
isolierende Bauteile (7,11), bevorzugt Abstandshalter, miteinander verbunden sind.
6. Antenne nach einem der vorangehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, dass
der Aussendurchmesser (D4) des zweiten Rohrstücks (8) im Bereich von 130-145 mm, bevorzugt
im Bereich von 135-140 mm und besonders bevorzugt im Bereich von 136,5-137,5 mm liegt
und/oder insbesondere das Verhältnis (DM2/D1) des Innendurchmessers (D1) des ersten
Rohrstücks (4) zu dem Aussendurchmessers (DM2) des Antennenträgers (1) im Bereich
2,0-2,5, bevorzugt im Bereich 2,1-2,3 und besonders bevorzugt im Bereich 2,15-2,25
liegt.
7. Antenne nach einem der vorangehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verhältnis (D3/D2) des Innendurchmessers (D3) des zweiten Rohrstücks (8) zu dem
Aussendurchmessers (D2) des ersten Rohrstücks (4) im Bereich 1,3-1,8, bevorzugt im
Bereich 1,45-1,65 und besonders bevorzugt im Bereich 1,5-1,6 liegt und/oder insbesondere
die elektrische Längenanpassung einer der Einspeiseleitungen (26,27,28) durch eine
in der Nähe der Aufbauplatte (22) des Antennensystems gelegene Schlaufe (29) erfolgt.
8. Antenne nach einem der vorangehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens eine der Einspeiseleitungen (26,27,28) zur Entkopplung durch ein Dämpfungselement
(21), vorzugsweise einen Ring aus Ferrit, geführt ist.
9. Antenne mit einem Zusatzantennensystem (23) auf dem freien, stirnseitigen Ende einer
Basis-Steckantenne, insbesondere gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- das Zusatzantennensystem (23) elektrisch isoliert an einem der Strahlkörper der
Basisantenne, insbesondere stirnseitig am Strahlkörper (3c) der Basisantenne, angeordnet
ist und
- die elektrischen Leitungen (28) für das Zusatzantennensystem (23) mittels insbesondere
im Längenbereich der isolierten Befestigung angeordneter, für die Frequenzbereiche
der Basisantenne dämpfender Bauteile (30) angeordnet sind.
10. Antenne nach Anspruch 17
dadurch gekennzeichnet, dass
die dämpfenden Bauteile (30) auf den Leitungen (28) angeordnete Ferrite sind, die
insbesondere die Leitung jeweils vollständig umgeben und/oder insbesondere das Zusatzantennensystem
(23) zum Betrieb auf wenigstens einem der folgenden Frequenzbereiche ausgelegt ist:
- Frequenzbereich für IFF, mit Empfangsfrequenz 1030 MHz, Sendefrequenz von 1090 MHz
- Global-Positioning-System-Frequenzbereich, mit Empfangsfrequenzen 1575,42 MHz und
1227,6 MHz
- Frequenzbereich für den Satellitendienst Inmarsat RX, 1530-1545 MHz
- Frequenzbereich für den Satellitendienst Inmarsat TX 1626,5-1646,5 MHz
11. Antenne nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
bei der Basisantenne die Anzahl der Strahler (3a,3b,...) um wenigstens 1 höher ist
als die Anzahl der Frequenzbereiche und/oder insbesondere der gemeinsame Strahler
(3b) eine rotations-symmetrische Grundform besitzt.