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EP 1 402 173 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.12.2004 Patentblatt 2004/53 |
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Anmeldetag: 18.06.2002 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2002/002209 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/001052 (03.01.2003 Gazette 2003/01) |
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BRENNSTOFFEINSPRITZVENTIL
FUEL INJECTION VALVE
SOUPAPE D'INJECTION DE CARBURANT
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
22.06.2001 DE 10130208
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.03.2004 Patentblatt 2004/14 |
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Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- DANTES, Günter
71735 Eberdingen (DE)
- NOWAK, Detlef
74074 Heilbronn (DE)
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-95/28561 FR-A- 2 761 114
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DE-A- 2 936 425
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Brennstoffeinspritzventil nach der Gattung des Hauptanspruchs.
[0002] Beispielsweise ist aus der DE 196 26 576 A1 ein elektromagnetisch betätigbares Brennstoffeinspritzventil
bekannt, bei welchem zur elektromagnetischen Betätigung ein Anker mit einer elektrisch
erregbaren Magnetspule zusammenwirkt und der Hub des Ankers über eine Ventilnadel
auf einen Ventilschließkörper übertragen wird. Der Ventilschließkörper wirkt mit einer
Ventilsitzfläche zu einem Dichtsitz zusammen. Im Anker sind mehrere Brennstoffkanäle
vorgesehen. Die Rückstellung des Ankers erfolgt mit einer Rückstellfeder.
[0003] Nachteilig bei dem aus der DE 196 26 576 A1 bekannten Brennstoffeinspritzventil ist
insbesondere, daß die das Brennstoffeinspritzventil durchfließende dynamische Brennstoffmenge
q
dyn bei Abheben des Ventilschließkörpers vom Dichtsitz nicht genau genug dosiert werden
kann. Insbesondere ist das Verhältnis von maximal abgespritzter Brennstoffmenge zu
minimal abgespritzter Brennstoffmenge q
max/q
min relativ klein. Die Kennlinie des Brennstoffeinspritzventils, welche den Verlauf der
dynamischen Durchflußmenge q
dyn in Abhängigkeit vom Hub der Ventilnadel darstellt, ist relativ flach, so daß starke
Schwankungen im dynamischen Durchfluß auftreten.
Vorteile der Erfindung
[0004] Das erfindungsgemäße Brennstoffeinspritzventil mit den kennzeichnenden Merkmalen
des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß der Brennstoffstrom durch das
Brennstoffeinspritzventil mittels einer an einer zulaufseitigen Stirnseite des Innenpols
angeordneten Membran so lange unterbunden ist, bis die Membran durch elastische Verformung
angehoben wird und dabei zumindest eine Öffnung in der Membran freigegeben wird. Der
dadurch einsetzende Brennstoffstrom folgt einer annähernd stufenförmigen Hubdrosselfunktion.
[0005] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterentwicklungen
des im Hauptanspruch angegebenen Brennstoffeinspritzventils möglich.
[0006] Von Vorteil ist insbesondere, daß die Membran durch eine einfache Konstruktion über
einen Stößel mit dem Anker in Wirkverbindung steht. Die einzelnen Teile sind einfach
und kostengünstig herstellbar.
[0007] Vorteilhafterweise sind der Stößel und die Membran sowie die Membran und der Innenpol
mittels Schweißnähten miteinander verbunden.
[0008] Der Stößel ist in eine Sackbohrung des Ankers eingesteckt und somit auf einfache
Art gegen Verrutschen gesichert.
[0009] Von Vorteil ist zudem, daß der Stößel die Rückstellfeder, welche den Anker beaufschlagt,
und die Hülse, welche die Rückstellfeder auf Vorspannung bringt, durchgreift, wodurch
die Anordnung kompakt und platzsparend in das Brennstoffeinspritzventil integriert
ist.
[0010] Weiterhin ist von Vorteil, daß die zumindest eine Öffnung so dimensioniert ist, daß
sie nicht als Drossel wirkt und damit keine Hubdrosselung auftritt.
Zeichnung
[0011] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung vereinfacht dargestellt
und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen schematischen Schnitt durch ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäß ausgestalteten
Brennstoffeinspritzventils, und
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung der dynamischen Durchflußmenge qdyn in Abhängigkeit vom Hub der Ventilnadel des in Fig. 1 dargestellten erfindungsgemäßen
Brennstoffeinspritzventils.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0012] Fig. 1 zeigt in einer auszugsweisen Schnittdarstellung ein Ausführungsbeispiel eines
erfindungsgemäßen Brennstoffeinspritzventils 1. Das Brennstoffeinspritzventil 1 ist
in der Form eines Brennstoffeinspritzventils 1 für Brennstoffeinspritzanlagen von
gemischverdichtenden, fremdgezündeten Brennkraftmaschinen ausgeführt. Das Brennstoffeinspritzventil
1 eignet sich zum direkten Einspritzen von Brennstoff in einen nicht dargestellten
Brennraum einer Brennkraftmaschine.
[0013] Das Brennstoffeinspritzventil 1 besteht aus einem rohrförmigen Düsenkörper 2, in
welchem eine Ventilnadel 3 angeordnet ist. Die Ventilnadel 3 steht mit einem Ventilschließkörper
4 in Wirkverbindung, der mit einer auf einem Ventilsitzkörper 5 angeordneten Ventilsitzfläche
6 zu einem Dichtsitz zusammenwirkt. Bei dem Brennstoffeinspritzventil 1 handelt es
sich im Ausführungsbeispiel um ein nach innen öffnendes Brennstoffeinspritzventil
1, welches über mehrere Abspritzöffnungen 7 verfügt.
[0014] Der Düsenkörper 2 ist mit einem Außenpol 9 einer Magnetspule 10 verbunden. Die Magnetspule
10 ist auf einen Spulenträger 12 gewickelt, welcher an einem Innenpol 13 der Magnetspule
10 anliegt. Die Magnetspule 10 wird über eine nicht weiter dargestellte Leitung von
einem über einen elektrischen Steckkontakt 17 zuführbaren elektrischen Strom erregt.
Der Steckkontakt 17 kann von einer nicht weiter dargestellten Kunststoffummantelung
umgeben sein.
[0015] Die Ventilnadel 3 steht über einen Flansch 14, in den die Ventilnadel 3 eingeschoben
und mittels einer Schweißnaht 15 mit der Ventilnadel 3 verbunden ist, in kraftschlüssiger
Verbindung mit einem Anker 20. Dabei kann der Flansch 14 einstückig mit dem Anker
20 ausgebildet oder mit diesem verschweißt oder verklebt sein. In einer Ausnehmung
19 des Ankers 20 ist eine Rückstellfeder 23 angeordnet, welche in der vorliegenden
Bauform des Brennstoffeinspritzventils 1 durch eine Hülse 24 auf Vorspannung gebracht
wird.
[0016] Der Brennstoff wird dem Brennstoffeinspritzventil 1 über eine zentrale Brennstoffzufuhr
16 zugeleitet. Er wird über eine Bohrung 29 im Anker 20, die rohrförmig ausgeführte
Ventilnadel 3 und über Durchströmöffnungen 8 in der Ventilnadel 3 zum Dichtsitz geleitet.
[0017] Erfindungsgemäß weist das Brennstoffeinspritzventil 1 an einer zulaufseitigen Stirnseite
11 des Innenpols 13 eine elastische Membran 18 auf, welche beispielsweise mittels
einer umlaufenden Schweißnaht 21 mit dem Innenpol 13 verbunden ist. In der Membran
18 ist zumindest eine Öffnung 22 ausgebildet. Die Membran 18 steht über einen Stößel
25, welcher die Hülse 24 und die Rückstellfeder 23 durchgreift, mit dem Anker 20 in
Wirkverbindung. Zur Sicherung des Stößels 25 gegen Verrutschen am Anker 20 ist der
Stößel 25 in eine Sackbohrung 26 des Ankers 20 eingesteckt. Der Stößel 25 kann mit
der Membran 18 beispielsweise mittels einer Schweißnaht 27 verbunden sein.
[0018] In dem in Fig. 1 dargestellten geschlossenen Zustand des Brennstoffeinspritzventils
1 wird der Anker 20 von der Rückstellfeder 23 so beaufschlagt, daß die zumindest eine
Öffnung 22 der Membran 18 durch den Innenpol 13 abgedeckt ist, da die Membran 18 plan
auf der zulaufseitigen Stirnseite 11 des Innenpols 13 aufliegt und sich der mit dem
Anker 20 in Wirkverbindung stehende Stößel 25 in seiner Ruhelage befindet, so daß
die Membran 18 nicht durch den Stößel 25 verformt wird. Der an der Ventilnadel 3 ausgebildete
Ventilschließkörper 4 wird am Ventilsitz 6 in dichtender Anlage gehalten. Ein zwischen
der Stirnfläche 30 des Ankers 20 und dem Innenpol 13 ausgebildeter Arbeitsspalt 28
ist geöffnet.
[0019] Wird die Magnetspule 10 mittels der nicht weiter dargestellten elektrischen Leitung
über den Steckkontakt 17 erregt, baut sich ein Magnetfeld auf, welches den Anker 20
entgegen der Kraft der Rückstellfeder 23 an den Innenpol 13 zieht. Der Arbeitsspalt
28 zwischen der zulaufseitigen Stirnfläche 11 des Ankers 20 und dem Innenpol 13 wird
dabei geschlossen. Der in der Sackbohrung 26 des Ankers 20 steckende Stößel 25 wird
durch die Bewegung des Ankers 20 ebenfalls in einer Hubrichtung gegen den Druck der
Membran 18 bewegt. Dadurch wird die Membran 18 in Hubrichtung aufgewölbt. Die zumindest
eine Öffnung 22 wird durch das Abheben der Membran von der zulaufseitigen Stirnseite
11 des Innenpols 13 freigegeben, so daß der über die zentrale Brennstoffzufuhr 16
zugeleitete Brennstoff durch die zumindest eine Öffnung 22 sowie die Bohrung 29 im
Anker 20 und die Ventilnadel 3 zum Dichtsitz strömen kann.
[0020] Wird der Spulenstrom abgeschaltet, fällt der Anker 20 nach genügendem Abbau des Magnetfeldes
durch den Druck der Rückstellfeder 23 vom Innenpol 13 ab, wodurch sich die mit dem
Flansch 14 am Anker 20 in Wirkverbindung stehende Ventilnadel 3 entgegen der Hubrichtung
bewegt. Dadurch setzt der Ventilschließkörper 4 auf der Ventilsitzfläche 6 auf und
das Brennstoffeinspritzventil 1 wird geschlossen. Der Stößel 25 kehrt durch den Abfall
des Ankers 20 vom Innenpol 13 und die Vorspannung der mit dem Stößel 25 kraftschlüssig
verbundenen Membran 18 in seine Ausgangslage zurück. Die zumindest eine Öffnung 22
ist wieder durch den Innenpol 13 abgedeckt.
[0021] Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung der das Brennstoffeinspritzventil durchströmenden
Durchflußmenge q
dyn in Abhängigkeit vom Hub h der Ventilnadel 3 des Brennstoffeinspritzventils 1.
[0022] Durch die vorstehend beschriebene Anordnung der zumindest einen Öffnung 22 in der
Membran 18 kann eine Kennlinie, welche den dynamischen Durchfluß q
dyn von Brennstoff durch das Brennstoffeinspritzventil in Abhängigkeit von einem Hub
h der Ventilnadel 3 darstellt, eingestellt bzw. modelliert werden. Durch entsprechende
Hubeinstellung der Ventilnadel 3 fließt dann so viel Brennstoff durch das Brennstoffeinspritzventil
1, wie es im Rahmen der zu erzielenden Durchflußgenauigkeit notwendig ist.
[0023] Durch die Abdeckung der zumindest einen Öffnung 22 durch den Innenpol 13 kann zu
Beginn des Öffnungsvorgangs kein Brennstoff zum Dichtsitz strömen. Erst bei Freigabe
der zumindest einen Öffnung 22 durch Anheben der Membran 18 durch den Stößel 25 beim
Anziehen des Ankers 20 steigt der dynamische Durchfluß q
dyn schnell und annähernd stufenförmig auf einen Sättigungswert an, wie in Fig. 2 dargestellt.
[0024] Durch die beschriebenen Maßnahmen können die Dynamik des Brennstoffeinspritzventils
1 verbessert und die Herstellungskosten gesenkt werden, da die Konstruktion eines
Ankerfreiwegs entfällt und die Minimierung der minimalen das Brennstoffeinspritzventil
1 durchströmenden Brennstoffmenge erzielt wird.
[0025] Die zumindest eine Öffnung 22 in der Membran 18 ist dabei so dimensioniert, daß sie
nicht als Drossel wirkt, sondern nach ihrer Freigabe einen ungedrosselten Brennstoffstrom
durch das Brennstoffeinspritzventil 1 erlaubt.
[0026] Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt und z.
B. auch für Brennstoffeinspritzventile 1 für gemischverdichtende, selbstzündende Brennkraftmaschinen
anwendbar.
1. Brennstoffeinspritzventil (1) mit einer Magnetspule (10), die mit einem von einer
Rückstellfeder (23) beaufschlagten Anker (20) zusammenwirkt, der zusammen mit einer
Ventilnadel (3) ein axial bewegliches Ventilteil bildet, wobei an der Ventilnadel
(3) ein Ventilschließkörper (4) vorgesehen ist, der mit einem Ventilsitzkörper (5)
einen Dichtsitz bildet, sowie einem Innenpol (13) und einem Außenpol (9), die mit
der Magnetspule (10) einen Magnetkreis bilden,
dadurch gekennzeichnet,
daß an einer zulaufseitigen Stirnseite (11) des Innenpols (13) eine Membran (18) angeordnet
ist, welche zumindest eine brennstoffdurchströmbare Öffnung (22) aufweist, die in
einem geschlossenen Zustand des Brennstoffeinspritzventils (1) abgedeckt ist.
2. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Membran (18) über einen Stößel (25) mit dem Anker (20) in Wirkverbindung steht.
3. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stößel (25) in einer Sackbohrung (26) des Ankers (20) gesichert ist.
4. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stößel (25) kraftschlüssig mit der Membran (18) verbunden ist.
5. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Membran (18) mit dem Stößel (25) über eine Schweißnaht (27) verbunden ist.
6. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stößel (25) die Rückstellfeder (23) sowie eine die Rückstellfeder (23) auf Vorspannung
bringende Hülse (24) durchgreift.
7. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückstellfeder (23) den Anker (20) mit einer Vorspannung beaufschlagt.
8. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Membran (18) mittels einer umlaufenden Schweißnaht (21) mit der zulaufseitigen
Stirnseite (11) des Innenpols (13) verbunden ist.
9. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß in einem geöffneten Zustand des Brennstoffeinspritzventils (1) die zumindest eine
Öffnung (22) der Membran (18) mittels elastischer Verformung der Membran (18) durch
den Stößel (25) freigegeben ist.
10. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Öffnung (22) der Membran (18) im geschlossenen Zustand des Brennstoffeinspritzventils
(1) durch den Innenpol (13) abgedeckt ist.
1. Fuel injection valve (1) having a solenoid (10) which interacts with an armature (20)
on which a restoring spring (23) acts and which forms, together with a valve needle
(3), an axially moveable valve part, a valve closing body (4) being provided on the
valve needle (3), said valve closing body (4) forming, with a valve seat body (5),
a sealing seat, and an internal pole (13) and an external pole (9) which, together
with the solenoid (10), form a magnetic circuit, characterized in that a diaphragm (18) which has at least one opening (22) through which fuel can flow
and which is covered in a closed state of the fuel injection valve (1) is arranged
on an inflow end side (11) of the internal pole (13).
2. Fuel injection valve according to Claim 1, characterized in that the diaphragm (18) is operatively connected to the armature (20) via a plunger (25).
3. Fuel injection valve according to Claim 2, characterized in that the plunger (25) is secured in a blind hole (26) of the armature (20).
4. Fuel injection valve according to Claim 2 or 3, characterized in that the plunger (25) is connected to the diaphragm (18) in a frictionally locking fashion.
5. Fuel injection valve according to Claim 4, characterized in that the diaphragm (18) is connected to the plunger (25) via a welding seam (27).
6. Fuel injection valve according to one of Claims 2 to 5, characterized in that the plunger (25) engages through the restoring spring (23) and a sleeve (24) which
can prestress the restoring spring (23).
7. Fuel injection valve according to Claim 6, characterized in that the restoring spring (23) applies a prestress to the armature (20).
8. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the diaphragm (18) is connected to the inflow end side (11) of the internal pole
(13) by means of a circumferential welding seam (21).
9. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 8, characterized in that, in an opened state of the fuel injection valve (1), the at least one opening (22)
of the diaphragm (18) is cleared by the plunger (25) by means of elastic deformation
of the diaphragm (18).
10. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the opening (22) of the diaphragm (18) is covered by the internal pole (13) in the
closed state of the fuel injection valve (1).
1. Injecteur de carburant (1) comprenant une bobine magnétique (10) qui coopère avec
un induit (20) sollicité par un ressort de rappel (23) et qui forme, avec une aiguille
de soupape (3), une partie de soupape mobile dans la direction axiale, dans lequel
sur l'aiguille de soupape (3), un corps obturateur de soupape (4) forme une portée
étanche avec un corps de siège de soupape (5), ainsi qu'un pôle intérieur (13) et
un pôle extérieur (9) forment un circuit magnétique avec la bobine magnétique (10),
caractérisé en ce qu'
à un côté frontal (11) côté arrivée du pôle intérieur (13), est disposée une membrane
(18) qui présente au moins une ouverture (22) pouvant être traversée par le carburant
et qui est obturée dans un état fermé de l'injecteur de carburant (1).
2. Injecteur de carburant selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la membrane (18) est en liaison active avec l'induit (20) par l'intermédiaire d'un
poussoir (25).
3. Injecteur de carburant selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
le poussoir (25) est fixé dans un perçage borgne (26) de l'induit (20).
4. Injecteur de carburant selon la revendication 2 ou 3,
caractérisé en ce que
le poussoir (25) est relié à la membrane (18) par action de force.
5. Injecteur de carburant selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
la membrane (18) est reliée au poussoir (25) au moyen d'un joint soudé (27).
6. Injecteur de carburant selon une des revendications 2 à 5,
caractérisé en ce que
le poussoir (25) traverse le ressort de rappel (23) ainsi qu'un manchon (24) qui met
le ressort de rappel (23) sous précontrainte.
7. Injecteur de carburant selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
le ressort de rappel (23) sollicite l'induit (20) avec une précontrainte.
8. Injecteur de carburant selon une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que
la membrane (18) est reliée au côté frontal (11) côté arrivée du pôle intérieur (13)
au moyen d'un joint soudé périphérique (21).
9. Injecteur de carburant selon une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que,
dans un état ouvert de l'injecteur de carburant (1), l'au moins une ouverture (22)
de la membrane (18) est dégagée par une déformation élastique de la membrane (18)
provoquée par le poussoir (25).
10. Injecteur de carburant selon une des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que
l'ouverture (22) de la membrane (18) est obturée par le pôle intérieur (13) dans l'état
fermé de l'injecteur de carburant (1).
