| (19) |
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(11) |
EP 1 403 424 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.11.2007 Patentblatt 2007/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.09.2003 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Stoffauflauf mit Leitschaufel
Headbox with guide vane
Caisse de tête avec aube de guidage
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
27.09.2002 DE 10245156
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.03.2004 Patentblatt 2004/14 |
| (73) |
Patentinhaber: Voith Patent GmbH |
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89522 Heidenheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Henssler, Joachim
88213 Ravensburg (DE)
- Prössl, Jürgen
88263 Horgenzell (DE)
- Schwaner, Mathias
88212 Ravensburg (DE)
- Ruf, Wolfgang
89542 Herbrechtingen (DE)
- Wischmann, Ralf
88368 Bergatreute (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kunze, Klaus et al |
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Voith Paper Holding GmbH & Co. KG
Abteilung zjp
Sankt Pöltener Strasse 43 89522 Heidenheim 89522 Heidenheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 211 607 US-A- 4 298 429
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DE-A- 10 150 951
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Stoffauflauf mit einem Turbulenzerzeuger und einer Düse,
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Ein solcher Stoffauflauf dient der Erzeugung eines maschinenbreiten Suspensionsstrahls
in einer der Herstellung einer Materialbahn dienenden Maschine. Bei der aus der Suspension
gebildeten Materialbahn kann es sich insbesondere um eine Papier- oder Kartonbahn
handeln. Ein entsprechender Stoffauflauf ist beispielsweise in der Druckschrift
DE 101 50 951 A1 beschrieben.
[0003] Die Düsenräume der Stoffaufläufe können u. a. beispielsweise durch Lamellen unterteilt
sein. Die derzeit eingesetzten Lamellen sind im Wesentlichen als ebene Platten ausgeführt.
[0004] Die Qualität des Papiers bzw. Kartons wird maßgeblich von Relativbewegungen zwischen
der Faserstoffsuspension und dem bzw. den Sieben beeinflusst. So verbessern sich die
Formation und der Burstdruck mit zunehmender Differenz zwischen Strahl- und Siebgeschwindigkeit
(|v| = |v
Strahl - v
Sieb|) bis zu einem Optimum. Andere Kennwerte wie z.B. SCT
quer besitzen ihr Maximum etwa bei v = 0 m/min. Dies gilt unabhängig vom jeweiligen Formerkonzept.
[0005] Bei Papiermaschinen für graphische Papiere werden teilweise Schüttelböcke eingesetzt,
um durch zusätzliche Scherbeanspruchung die Formation zu verbessern. Dies bringt nun
aber den Nachteil mit sich, dass sich die Formation mit der zweifachen Schüttelfrequenz
periodisch ändert. Beträgt die Schüttelfrequenz f beispielsweise 300 1/min und die
Maschinengeschwindigkeit v beispielsweise 900 m/min, so bewegt sich das Sieb zwischen
maximaler und minimaler Querbeschleunigung um 0,75 m weiter.
[0006] EP-A-0211607 offenbart einen Stoffauflauf mit einem Turbulenzerzeuger und einer Düse, wobei gewendelte
Platten als Trennelemente im Düsenraum ausgebildet sind und eine Rotationsströmung
induzieren.
[0007] US-A-4298429 offenbart einen Stoffauflauf mit einem Turbulenzerzeuger und einer Düse, wobei in
einer Ausgleichskammer, in Strömungsrichtung vor dem Düsenraum gelegen, eine auf einem
Trennelement vorgesehene Leitschaufel zunächst die Strömung in Querrichtung leitet.
Das Schaufelende ist jedoch wieder in Maschinenrichtung gerichtet.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Stoffauflauf der eingangs genannten
Art zu schaffen, mit dem Eigenschaften der erzeugten Faserstoffbahn, insbesondere
Papier oder Karton, die eine verstärkte Faserausrichtung in Maschinenquerrichtung
benötigen, verbessert werden können, ohne dabei die Eigenschaften spürbar zu beeinträchtigen,
die von einer stärkeren Scherbeanspruchung der Faserstoffsuspension während der Blattbildung
profitieren.
[0009] Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass wenigstens eine im Düsenraum
vorgesehene Lamelle und/oder wenigstens ein im Düsenraum vorgesehenes Trennelement
auf der Oberseite und/oder der Unterseite mit zumindest einer Leitschaufel versehen
ist, die der Faserstoffsuspension im Düsenraum eine quer zur Maschinenlaufrichtung
gerichtete Strömungskomponente einprägt.
[0010] Aufgrund dieser Ausbildung werden quer zur Maschinenlaufrichtung weisende Strömungskomponenten
in der Faserstoffsuspension erzeugt, wodurch eine erhöhte Faserausrichtung in Maschinenquerrichtung
erreicht wird. Durch die Querströmungen in der Faserstoffsuspension relativ zu dem
bzw. den Sieben erhöhen sich die Querfestigkeiten. So setzen diese Querströmungen
die Faserstoffsuspension zusätzlichen Scherbeanspruchungen aus, die vorhandene Faserflocken
aufreißen und eine stärkere Faserausrichtung in Maschinenquerrichtung bewirken.
[0011] Vorteilhafterweise besitzt wenigstens eine Leitschaufel eine in Maschinenlaufrichtung
zunehmende Höhe, wodurch Faserablagerungen an der Leitschaufel vermieden werden.
[0012] Eine jeweilige Leitschaufel kann in Maschinenlaufrichtung betrachtet vor dem stromabliegenden
Lamellen- bzw. Trennelementende oder beispielsweise auch im Bereich dieses Lamellen-
bzw. Trennelementendes angeordnet sein. Grundsätzlich sind beispielsweise auch solche
Ausführungen denkbar, bei denen wenigstens eine Leitschaufel so am in Maschinenlaufrichtung
betrachtet stromabliegenden Lamellen- bzw. Trennelementende angeordnet und/oder ausgeführt
ist, das eine betreffende Strömungsumlenkung in Querrichtung erst nach dem Lamellen-
bzw. Trennelementende erfolgt.
[0013] Grundsätzlich ist auf der Oberseite und/oder auf der Unterseite der Lamelle bzw.
des Trennelements jeweils wenigstens eine Leitschaufel vorgesehen. Es sind somit Ausführungen
denkbar, bei denen nur auf der Oberseite, nur auf der Unterseite oder sowohl auf der
Oberseite als auch auf der Unterseite der Lamelle bzw. des Trennelements jeweils wenigstens
eine Leitschaufel vorgesehen ist.
[0014] Vorteilhafterweise sind auf der Oberseite und auf der Unterseite der Lamelle bzw.
des Trennelements vorgesehene Leitschaufeln zumindest teilweise unmittelbar übereinander
angeordnet.
[0015] Grundsätzlich sind auch solche Ausführungen denkbar, bei denen auf der Oberseite
und auf der Unterseite der Lamelle bzw. des Trennelements vorgesehene Leitschaufeln
zumindest teilweise in Querrichtung gegeneinander versetzt sind.
[0016] Grundsätzlich können auch verschiedenen Lamellen und/oder Trennelementen und/oder
einerseits einer Lamelle und andererseits einem Trennelement zugeordnete Leitschaufeln
zumindest teilweise unmittelbar übereinander angeordnet sein.
[0017] Verschiedenen Lamellen und/oder Trennelementen und/oder einerseits einer Lamelle
und andererseits einem Trennelement zugeordnete Leitschaufeln können zumindest teilweise
auch in Querrichtung gegeneinander versetzt sein.
[0018] In übereinanderliegenden Ebenen vorgesehene Leitschaufeln können mit ihrem der Umlenkung
dienenden Abschnitt zumindest teilweise in unterschiedliche oder entgegengesetzte
Richtungen weisen. Grundsätzlich sind jedoch auch solche Ausführungen denkbar, bei
denen in übereinanderliegenden Ebenen vorgesehene Leitschaufeln zumindest teilweise
in die gleiche Richtung weisen.
[0019] In bestimmten Fällen ist es auch von Vorteil, wenn in übereineinaderliegenden Ebenen
vorgesehene Leitschaufeln alternierend in unterschiedliche oder entgegengesetzte Richtungen
weisen. Dabei kann beispielsweise von Ebene zu Ebene jeweils eine Richtungsumkehr
erfolgen, oder es kann für zumindest zwei aufei n-anderfolgende Ebenen auch eine gleiche
Ausrichtung der betreffenden Leitschaufeln vorgesehen sein. In den verschiedenen Ebenen
werden also je nach der Ausrichtung der Leitschaufeln gleichgerichtete Querströmungen
oder einander entgegengesetzte Querströmungen erzeugt.
[0020] Sind mehrere Lamellen und/oder mehrere Trennelemente vorgesehen, so ist gemäß einer
zweckmäßigen praktischen Ausführungsform lediglich ein Teil der Lamellen bzw. Trennelemente
jeweils mit wenigstens einer Leitschaufel versehen. Grundsätzlich sind jedoch auch
solche Ausführungen denkbar, bei denen alle Lamellen bzw. alle Trennelemente jeweils
mit wenigstens einer Leitschaufel versehen sind.
[0021] Die Teilung der Leitschaufeln kann insbesondere in Abhängigkeit von der Teilung der
Turbulenzkanäle des Turbulenzerzeugers gewählt sein. So kann die Teilung der Leitschaufeln
beispielsweise einem ganzzahligen Vielfachen oder einem ganzzahligen Bruch (... 3,
2, 1, 1/2, 1/3, ¼, ...) der Teilung der Turbulenzkanäle des Turbulenzerzeugers entsprechen.
Die Teilung der Leitschaufeln kann also insbesondere auch gleich der Teilung der Turbulenzkanäle
des Turbulenzerzeugers sein.
[0022] Die Leitschaufeln können in Maschinenlaufrichtung betrachtet mit den Turbulenzkanälen
des Turbulenzerzeugers fluchten oder gegenüber diesen Turbulenzkanälen in Querrichtung
versetzt sein. Im letzteren Fall kann der Versatz beispielsweise der halben Teilung
der Turbulenzkanäle des Turbulenzerzeugers entsprechen.
[0023] Grundsätzlich kann die Teilung der Leitschaufeln jedoch auch unabhängig von der Teilung
der Turbulenzkanäle des Turbulenzerzeugers gewählt sein.
[0024] Bei einer bevorzugten praktischen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Stoffauflaufs
ist eine jeweilige Leitschaufel so angeordnet und/oder ausgeführt, dass sich für die
Faserstoffsuspension innerhalb des Düsenraums keine Staustelle ergibt. Dabei können
die Leitschaufeln beispielsweise zwischen Turbulenzkanalspalten des Turbulenzerzeugers
angeordnet sein. Eine An- und/oder Ablagerung von Fasern, Füllstoff, Feinstoff, Schmutz
und/oder dergleichen wird somit vermieden.
[0025] Vorteilhafterweise ist wenigstens eine horizontale Lamelle bzw. ein horizontales
Trennelement mit zumindest einer Leitschaufel versehen. Grundsätzlich sind jedoch
auch solche Ausführungen denkbar, bei denen wenigstens eine vertikale Lamelle mit
zumindest einer Leitschaufel versehen ist.
[0026] Die Lamelle bzw. das Trennelement kann sich insbesondere ausgehend vom Turbulenzerzeuger
in den Düsenraum erstrecken.
[0027] Eine jeweilige Lamelle bzw. ein jeweiliges Trennelement ist vorzugsweise so ausgeführt,
dass durch die Leitschaufeln eingeleitete Kräfte aufgenommen und an haltende Elemente
des Stoffauflaufs, wie z.B. den Turbulenzerzeuger, eine den Düsenraum begrenzende
Seitenwand, eine separate Abstützung und/oder dergleichen, abgegeben werden.
[0028] Weisen beispielsweise auf der Oberseite und auf der Unterseite einer jeweiligen Lamelle
bzw. eines jeweiligen Trennelements vorgesehene Leit- oder Umlenkschaufeln in entgegengesetzte
Richtung, so heben sich die Reaktionskräfte in Maschinenquerrichtung auf.
[0029] Der Stoffauflauf kann als Einschicht- oder auch als Mehrschicht-Stoffauflauf ausgeführt
sein.
[0030] Bei den jeweiligen Trennelementen kann es sich insbesondere um feste Trennelemente
handeln.
[0031] Die Anzahl der im Stoffauflauf eingesetzten Lamellen kann insbesondere von der Anzahl
der Turbulenzkanalzeilen des Turbulenzerzeugers bzw. des an den Düsenraum angrenzenden
Turbulenzblocks abhängig sein.
[0032] Die Leit- oder Umlenkschaufeln können insbesondere auch einen geraden, in Maschinenlaufrichtung
verlaufenden Abschnitt ohne Umlenkwirkung aufweisen.
[0033] Zwischen einer jeweiligen seitlichen Düsenwand und einer jeweiligen Lamelle kann
ein Randspalt vorgesehen sein.
[0034] Die äußeren Leitschaufeln können zum jeweiligen Rand der Lamelle bzw. des Trennelements
einen vorgebbaren Abstand aufweisen. Dabei können die Abstä n-de auf der Führerseite
und der Triebseite unterschiedlich oder gleich sein.
[0035] Die Intensität der erzeugten Querströmung hängt ab von der Geometrie der Schaufeln
(insbesondere Länge, Höhe und gegenseitiger Abstand der Schaufeln, Winkel der Schaufeln
am Ende bezogen auf die Maschinenlaufrichtung), der Lage der Schaufeln im Düsenraum
zwischen dem Turbulenzerzeuger bzw. dem an den Düsenraum angrenzenden Turbulenzblock
und der Blende, wobei die Strömungsgeschwindigkeit am Turbulenzerzeuger bzw. Turbulenzblock
niedriger ist als an der Blende.
[0036] Sind mehrere Lamellen in den Stoffauflauf eingebaut, so können, wie bereits erwähnt,
alle oder nur ein Teil davon in der angegebenen Weise mit wenigstens einer Leit- oder
Umlenkschaufel versehen sein.
[0037] Die Lamellenenden können eine beliebige Spitzenkontur, z.B. jede beliebige herkömmliche
Spitzenkontur, aufweisen. Es sind beliebige Lamellenaufhängungen und insbesondere
beliebige herkömmliche Lamellenaufhängungen denkbar. Auch im übrigen ist eine Kombination
der erfindungsgemäßen Lamellenausführung mit den bisher üblichen Lamellenausführungen,
z.B. Gelenk innerhalb der Lamelle usw., denkbar.
[0038] Grundsätzlich sind beispielsweise auch solche Ausführungen denkbar, bei denen in
Querrichtung nebeneinander angeordnete Leitschaufeln in Maschinenlaufrichtung gegeneinander
versetzt sind.
[0039] Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher erläutert; in dieser zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Draufsicht eines Teils einer mit Leitschaufeln versehenen Lamelle,
- Figur 2
- schematische Darstellungen unterschiedlicher Paarungen von auf der Oberseite und der
Unterseite einer Lamelle angeordneten Leitschaufeln,
- Figur 3
- eine schematische Draufsicht eines Teils einer Lamelle mit in Maschinenlaufrichtung
gegeneinander versetzten Leitscha ufeln,
- Figur 4
- eine schematische Teildarstellung eines Stoffauflaufs mit mehreren übereinander angeordneten
Lamellen, deren Leitschaufeln von Lamelle zu Lamelle abwechselnd in unterschiedliche
Richtungen weisen,
- Figur 5
- eine schematische geschnittene Teildarstellung eines Stoffauflaufs mit Leitschaufeln
mit einer in Maschinenlaufrichtung zunehmenden Höhe und
- Figur 6
- eine schematische Draufsicht einer mit entsprechenden Leitschaufeln versehenen Lamelle
des Stoffauflaufs gemäß Figur 5.
[0040] Figur 1 zeigt in schematischer Draufsicht einen Teil einer in einem Düsenraum 10
eines Stoffauflaufs 12 vorgesehenen Lamelle 14, die sich ausgehend von einem Turbulenzerzeuger
16 bzw. Turbulenzblock in den Düsenraum 10 erstreckt.
[0041] Der Düsenraum ist seitlich durch Düsenwände 18 begrenzt, von denen in der Figur 1
lediglich eine zu erkennen ist. Im Bereich des Austrittsspaltes der betreffenden Düse
20 ist eine Blende 22 vorgesehen.
[0042] In dieser Figur 1 ist die Strömungs- oder Maschinenlaufrichtung mit "MD" und die
Maschinenquerrichtung mit "QD" angegeben.
Die Lamelle 14 ist mit Leit- oder Umlenkschaufeln 24 versehen, die der Faserstoffsuspension
im Düsenraum 10 eine quer zur Maschinenlaufrichtung MD gerichtete Strömungskomponente
26 einprägt. Die betreffende Strömungskomponente 26 weist also in Maschinenquerrichtung
QD. Eine Drall- oder Drehströmung wird hier nicht erzeugt.
[0043] Wie anhand der Figur 1 zu erkennen ist, sind die Leitschaufeln 24 im Bereich des
in Maschinenlaufrichtung MD betrachtet stromabliegenden Endes 28 der Lamelle 14 angeordnet.
[0044] In der Figur 1 sind bestimmte Größen wie folgt bezeichnet:
- L0 =
- Düsenlänge
- L1 =
- Lamellenlänge
- I2 =
- Länge einer jeweiligen Leitschaufel
- I3 =
- Länge des geraden, in Maschinenlaufrichtung MD verlaufenden Abschnitts der Leitschaufel
ohne Umlenkwirkung
- I4 =
- wirksame Länge der Leitschaufel
- B0 =
- lichte Kastenweite des Stoffauflaufs
- bs =
- Randspalt zwischen der seitlichen Düsenwand und der Lamelle
- bra =
- Abstand der jeweiligen äußeren Leitschaufel vom betreffenden seitlichen Rand der Lamelle,
wobei insoweit beispielsweise auch eine Unsymmetrie zwischen der Führerseite und der
Triebseite möglich ist
- bL =
- Lamellenbreite
- b1 =
- Breite der Leitschaufel
- b2 =
- gegenseitiger Abstand der Leitschaufeln.
[0045] Die betreffenden Größen können beispielsweise die folgenden Werte besitzen:
L0 (Düsenlänge) = 300 bis 1200 mm, vorzugsweise 400 bis 1000 mm
I1 (Lamellenlänge) = dem 0,05- bis 1,2-fachen der Düsenlänge; falls L1 > L0 liegen die Leitschaufeln vorzugsweise innerhalb des Düsenraumes
I2 (Länge der Leitschaufel) = dem 0,01 bis 0,95-fachen der Düsenlänge L0, vorzugsweise 0,02 bis 0,5 · Düsenlänge L0
I3 (Länge des geraden, in Maschinenlaufrichtung MD verlaufenden Abschnitts der Leitschaufel
ohne Umlenkwirkung) = 0,00 bis 0,95 · L2
I4 (Länge des wirksamen Teils der Leitschaufel, gebogene Länge) = 1,00 bis 0,05 · L2
bs (Abstand des seitlichen Lamellenrandes zur seitlichen Düsenwand) = 0,5 bis 10 mm
bra (Abstand einer äußeren Leitschaufel zum Lamellenrand, wobei beispielsweise auch eine
Unsymmetrie zwischen der Führerseite und der Trägerseite möglich ist) = 0 bis 3 ·
b2
BL (Lamellenbreite): Maximalwert entsprechend dem bisher üblichen Maximalwert; Minimalwert
= B0 - 2 · (b2 + b2)
b1 (Breite der Leitschaufel): 0 bis 100 mm, b1/b2 = 0,2 bis 5
b2 (gegenseitiger Abstand der Leitschaufeln): b1/b2 = 0,2 bis 5
(Winkel zwischen dem Schaufelende und der Maschinenlaufrichtung MD) = 0° bis 45°
h Höhe der Leitschaufel: 0 bis 0,95. Düsenraumhöhe
[0046] Die Leitschaufeln 24 können insbesondere auch an einem Trennelement, insbesondere
festen Trennelement vorgesehen sein.
[0047] Figur 2 zeigt in jeweils schematischer Darstellung unterschiedliche Paarungen von
auf der Oberseite und der Unterseite einer Lamelle 14 angeordneten Leitschaufeln 24.
[0048] Dabei ist in Figur 2a zunächst nochmals eine schematische Draufsicht eines Teils
der betreffenden, mit den Leitschaufeln 24 versehenen Lamelle 14 gezeigt.
[0049] In der Darstellung gemäß Figur 2b weisen die umgebogenen aktiven Enden der beiden
auf der Oberseite bzw. der Unterseite der Lamelle 14 angeordneten Leitschaufeln 24
in die gleiche Richtung.
[0050] Dagegen weisen die umgebogenen aktiven Enden dieser Leitschaufeln 24 in der Darstellung
gemäß Figur 2c in entgegengesetzte Richtungen.
[0051] Bei der Ausführungsform gemäß Figur 2d sind die betreffenden auf der Oberseite bzw.
der Unterseite der Lamelle 14 angeordneten Leitschaufeln 24 in Querrichtung um einen
Betrag V gegeneinander versetzt.
[0052] Figur 3 zeigt in schematischer Draufsicht einen Teil einer Lamelle 14 mit in Maschinenlaufrichtung
MD gegeneinander versetzten Leitschaufeln 24.
[0053] Mit ist wieder der Winkel zwischen dem jeweiligen Schaufelende und der Maschinenlaufrichtung
MD angegeben. Dieser Winkel kann für die verschiedenen Leitschaufeln 24 zumindest
teilweise unterschiedlich oder auch gleich sein.
[0054] Figur 4 zeigt in schematischer Teildarstellung einen Stoffauflauf 12 mit mehreren
übereinander angeordneten Lamellen 14, deren Leitschaufeln 24 von Lamelle zu Lamelle
am betreffenden aktiven Ende abwechselnd in unterschiedliche Richtungen weisen.
[0055] Wie sich insbesondere aus den Figuren 2 bis 4 ergibt, können die Leitschaufeln 24
beispielsweise vor dem Lamellenende 28 (vgl. insbesondere Figur 3), im Bereich dieses
Lamellenendes 28 oder so am Lamellenende 28 vorgesehen sein, dass die Umlenkung der
Suspensionsströmung erst nach dem Lamellenende erfolgt.
[0056] Die Leitschaufeln von übereinander angeordneten Lamellen 14 können beispielsweise
in die gleiche Richtung oder alternierend in unterschiedliche Richtu n-gen weisen,
oder sie können nach beliebigen anderen Mustern (z.B. : + - +, ...) angeordnet sein,
wobei "+" z.B. eine Umlenkung nach rechts und "-" eine Umlenkung nach links oder umgekehrt
bedeutet.
[0057] Lamellen 14 mit Leitschaufeln 24 können beispielsweise gemeinsam mit Lamellen 14
ohne Leitschaufeln 24 verwendet werden (z.B. "ohne + - ohne" ...).
[0058] Sind mehrere Lamellen 14 in den Stoffauflauf eingebaut, so können beispielsweise
alle, ein Teil davon oder nur eine erfindungsgemäß mit Leitschaufeln ausgeführt sein.
[0059] Es sind beliebige Kombinationen möglich mit allen von Lamellen bekannten Spitzenkonturen,
mit allen bekannten Lamellenaufhängungen und/oder mit allen bisher bekannten Lamellenausführungen
(z.B. mit Gelenk innerhalb der Lamelle usw.).
Die Teilung der Leitschaufeln 24 kann beispielsweise von der Teilung des Turbulenzeinsatzes
abhängig sein und beispielsweise einem ganzzahligen Vielfachen bzw. einem ganzzahligen
Buch dieser Teilung des Turbulenzeinsatzes (..., 3, 2, 1, 1/2, 1/3, ¼, ...) entsprechen.
Bei einer gleichen Teilung des Turbulenzeinsatzes und der Leitschaufeln können die
Schaufeln der Lamelle entweder fluchtend zur Austrittsgeometrie des Turbulenzblocks
angeordnet oder gegenüber dieser versetzt sein. Bei einem Versatz ist vorzugsweise
ein der halben Teilung des Turbulenzeinsatzes entsprechender Versatz vorgesehen. Grundsätzlich
kann die Teilung der Leitschaufeln jedoch auch unabhängig von der Teilung des Turbulenzeinsatzes
sein.
[0060] Figur 5 zeigt in schematischer, geschnittener Teildarstellung einen Stoffauflauf
12 mit Leitschaufeln 24 mit einer in Maschinenlaufrichtung MD allmählich zunehmenden
Höhe h, wodurch Faserablagerungen an den Leitschaufeln 24 verhindert werden.
[0061] In dieser Figur 5 ist überdies auch wieder der Turbulenzerzeuger bzw. letzte Turbulenzblock
16 sowie die im Bereich des Austrittsspaltes vorgesehene Blende 22 zu erkennen.
[0062] Wie bereits erwähnt, können die Leitschaufeln 24 beispielsweise an einer Lamelle
14, wie im vorliegenden Fall, oder an einem insbesondere festen Trennelement vorgesehen
sein.
[0063] Figur 6 zeigt eine schematische Draufsicht einer mit entsprechenden Leitschaufeln
24 versehenen Lamelle 14 des Stoffauflaufs 12 gemäß Figur 5. Anhand dieser Figur 6
sind insbesondere auch nochmals die geraden, sich in Maschinenlaufrichtung MD erstreckenden
Abschnitte 24' und die gekrümmten Abschnitte 24" der Leitschaufeln 24 zu erkennen.
Bezugszeichenliste
[0064]
- 10
- Düsenraum
- 12
- Stoffauflauf
- 14
- Lamelle
- 16
- Turbulenzerzeuger, Turbulenzblock
- 18
- Düsenwand
- 20
- Düse
- 22
- Blende
- 24
- Leitschaufel
- 24'
- gerader Abschnitt
- 24"
- gekrümmter Abschnitt
- 26
- in Querrichtung verlaufende Strömungskomponente
- 28
- hinteres Lamellenende
- h
- Höhe
- MD
- Maschinenlaufrichtung
- QD
- Maschinenquerrichtung
- V
- Versatz
1. Stoffauflauf (12) mit einem Turbulenzerzeuger (16) und einer Düse (20),
dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens eine im Düsenraum (10) vorgesehene Lamelle (14) und/oder wenigstens ein
im Düsenraum (10) vorgesehenes Trennelement auf der Oberseite und/oder auf der Unterseite
mit zumindest einer Leitschaufel (24) versehen ist, die der Faserstoffsuspension im
Düsenraum (10) eine quer zur Maschinenlaufrichtung (MD) gerichtete Strömungskomponente
(26) einprägt.
2. Stoffauflauf nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens eine Leitschaufel (24) eine in Maschinenlaufrichtung (MD) zunehmende Höhe
(h) besitzt.
3. Stoffauflauf nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens eine Leitschaufel (24) in Maschinenlaufrichtung betrachtet vor dem stromabliegenden
Lamellen- bzw. Trennelementende (28) angeordnet ist.
4. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens eine Leitschaufel (24) im Bereich des in Maschinenlaufrichtung (MD) betrachtet
stromabliegenden Lamellen- bzw. Trennelementendes (28) angeordnet ist.
5. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens eine Leitschaufel (24) so am in Maschinenlaufrichtung (MD) betrachtet
stromabliegenden Lamellen- bzw. Trennelementende (28) angeordnet und/oder ausgeführt
ist, dass eine betreffende Strömungsumlenkung in Querrichtung erst nach dem Lamellen-
bzw. Trennelementende (28) erfolgt.
6. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf der Oberseite und auf der Unterseite der Lamelle (14) bzw. des Trennelements
vorgesehene Leitschaufeln (24) zumindest teilweise unmittelbar übereinander angeordnet
sind.
7. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf der Oberseite und auf der Unterseite der Lamelle (14) bzw. des Trennelements
vorgesehene Leitschaufeln (24) zumindest teilweise in Querrichtung gegeneinander versetzt
sind.
8. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass verschiedenen Lamellen (14) und/oder Trennelementen und/oder einerseits einer Lamelle
und andererseits einem Trennelement zugeordnete Leitschaufeln (24) zumindest teilweise
unmittelbar übereinander angeordnet sind.
9. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass verschiedenen Lamellen (14) und/oder Trennelementen und/oder einerseits einer Lamelle
(14) und andererseits einem Trennelement zugeordnete Leitschaufeln (24) zumindest
teilweise in Querrichtung gegeneinander versetzt sind.
10. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass in übereinander liegenden Ebenen vorgesehene Leitschaufeln (24) zumindest teilweise
in unterschiedliche oder entgegengesetzte Richtungen weisen.
11. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass in übereinander liegenden Ebenen vorgesehene Leitschaufeln (24) zumindest teilweise
in die gleiche Richtung weisen.
12. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass in übereinander liegenden Ebenen vorgesehene Leitschaufeln (24) alternierend in unterschiedliche
oder entgegengesetzte Richtungen weisen.
13. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass mehrere Lamellen (14) und/oder mehrere Trennelemente vorgesehen sind und lediglich
ein Teil der Lamellen (14) bzw. Trennelemente jeweils mit wenigstens einer Leitschaufel
(24) versehen ist.
14. Stoffauflauf nach Anspruch 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass mehrere Lamellen (14) und/oder mehrere Trennelemente vorgesehen sind und alle Lamellen
(14) bzw. alle Trennelemente jeweils mit wenigstens einer Leitschaufeln (24) versehen
sind.
15. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Teilung der Leitschaufeln (24) in Abhängigkeit von der Teilung der Turbulenzkanäle
des Turbulenzerzeugers (16) gewählt ist.
16. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Teilung der Leitschaufeln (24) einem ganzzahligen Vielfachen oder einem ganzzahligen
Bruch der Teilung der Turbulenzkanäle des Turbulenzerzeugers (16) entspricht.
17. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Teilung der Leitschaufeln (24) gleich der Teilung der Turbulenzkanäle des Turbulenzerzeugers
(16) ist.
18. Stoffauflauf nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leitschaufeln (24) in Maschinenlaufrichtung (MD) betrachtet mit den Turbulenzkanälen
des Turbulenzerzeugers (16) fluchten.
19. Stoffauflauf nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leitschaufeln (24) in Querrichtung (QD) betrachtet gegenüber den Turbulenzkanälen
des Turbulenzerzeugers (16) versetzt sind.
20. Stoffauflauf nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Versatz (V) der halben Teilung entspricht.
21. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Teilung der Leitschaufeln (24) unabhängig von der Teilung der Turbulenzkanäle
des Turbulenzerzeugers (16) gewählt ist.
22. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leitschaufel (24) so angeordnet und/oder ausgeführt ist, dass sich für die Faserstoffsuspension
innerhalb des Düsenraumes (10) keine Staustelle ergibt.
23. Stoffauflauf nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leitschaufel (24) zwischen Turbulenzkanalspalten des Turbulenzerzeugers (16)
angeordnet ist.
24. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens eine horizontale Lamelle (14) mit zumindest einer Leitschaufel (24) versehen
ist.
25. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens eine vertikale Lamelle (14) mit zumindest einer Leitschaufel (24) versehen
ist.
26. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich die Lamelle (14) bzw. das Trennelement ausgehend vom Turbulenzerzeuger (16)
in den Düsenraum (10) erstreckt.
27. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine jeweilige Lamelle (14) bzw. ein jeweiliges Trennelement so ausgeführt ist, dass
durch die Leitschaufeln (24) eingeleitete Kräfte aufgenommen und an haltende Elemente
des Stoffauflaufs (12), wie z.B. den Turbulenzerzeuger (16), eine den Düsenraum (10)
begrenzende Seitenwand (18), eine separate Abstützung und/oder dergleichen, abgegeben
werden.
28. Stoffauflauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass er als Einschicht-Stoffauflauf ausgeführt ist.
29. Stoffauflauf nach einem der Ansprüche 1 bis 27,
dadurch gekennzeichnet,
dass er als Mehrschicht-Stoffauflauf ausgeführt ist.
1. Headbox (12) having a turbulence generator (16) and a nozzle (20), characterized in that at least one lamella (14) which is provided in the nozzle space (10) and/or at least
one dividing element which is provided in the nozzle space (10) are/is provided on
the upper side and/or on the underside with at least one guide vane (24) which imparts
a flow component (26) which is oriented transversely with respect to the machine running
direction (MD) to the fibrous stock suspension in the nozzle space (10).
2. Headbox according to Claim 1, characterized in that at least one guide vane (24) has a height (h) which increases in the machine running
direction (MD).
3. Headbox according to Claim 1 or 2, characterized in that, as viewed in the machine running direction, at least one guide vane (24) is arranged
in front of the downstream lamella end or dividing-element end (28).
4. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that at least one guide vane (24) is arranged in the region of the lamella end or dividing-element
end (28) which lies downstream as viewed in the machine running direction (MD).
5. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that at least one guide vane (24) is arranged and/or formed in such a way on the lamella
end or dividing-element end (28) which lies downstream as viewed in the machine running
direction (MD) that a respective flow deflection in the transverse direction takes
place only after the lamella end or dividing-element end (28).
6. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that guide vanes (24) which are provided on the upper side and the underside of the lamella
(14) or the dividing element are arranged at least partially directly above one another.
7. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that guide vanes (24) which are provided on the upper side and the underside of the lamella
(14) or the dividing element are offset at least partially in the transverse direction
with respect to one another.
8. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that guide vanes (24) which are assigned to different lamellae (14) and/or dividing elements
and/or on one side to a lamella and on the other side to a dividing element are arranged
at least partially directly above one another.
9. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that guide vanes (24) which are assigned to different lamellae (14) and/or dividing elements
and/or on one side to a lamella (14) and on the other side to a dividing element are
offset at least partially in the transverse direction with respect to one another.
10. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that guide vanes (24) which are provided in planes which lie above one another point at
least partially in different or opposite directions.
11. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that guide vanes (24) which are provided in planes which lie above one another point at
least partially in the same direction.
12. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that guide vanes (24) which are provided in planes which lie above one another point alternately
in different or opposite directions.
13. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that a plurality of lamellae (14) and/or a plurality of dividing elements are provided,
and only part of the lamellae (14) or dividing elements are provided in each case
with at least one guide vane (24).
14. Headbox according to Claims 1 to 12, characterized in that a plurality of lamellae (14) and/or a plurality of dividing elements are provided
and all the lamellae (14) or all the dividing elements are provided in each case with
at least one guide vane (24).
15. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that the separation of the guide vanes (24) is selected as a function of the separation
of the turbulence channels of the turbulence generator (16).
16. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that the separation of the guide vanes (24) corresponds to an integral multiple or an
integral fraction of the separation of the turbulence channels of the turbulence generator
(16).
17. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that the separation of the guide vanes (24) is equal to the separation of the turbulence
channels of the turbulence generator (16).
18. Headbox according to Claim 17, characterized in that, as viewed in the machine running direction (MD), the guide vanes (24) are aligned
with the turbulence channels of the turbulence generator (16).
19. Headbox according to Claim 18, characterized in that, as viewed in the transverse direction (QD), the guide vanes (24) are offset with
respect to the turbulence channels of the turbulence generator (16).
20. Headbox according to Claim 19, characterized in that the offset (V) corresponds to half the separation.
21. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that the separation of the guide vanes (24) is selected independently of the separation
of the turbulence channels of the turbulence generator (16).
22. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that the guide vane (24) is arranged and/or formed in such a way that no accumulating
point results for the fibrous stock suspension within the nozzle space (10).
23. Headbox according to Claim 22, characterized in that the guide vane (24) is arranged between turbulence-channel gaps of the turbulence
generator (16).
24. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that at least one horizontal lamella (14) is provided with at least one guide vane (24).
25. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that at least one vertical lamella (14) is provided with at least one guide vane (24).
26. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that the lamella (14) or the dividing element extends into the nozzle space (10) starting
from the turbulence generator (16).
27. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that a respective lamella (14) or a respective dividing element is formed in such a way
that forces which are introduced by the guide vanes (24) are absorbed and are discharged
to holding elements of the headbox (12), such as the turbulence generator (16), a
side wall (18) which delimits the nozzle space (10), a separate support and/or the
like.
28. Headbox according to one of the preceding claims, characterized in that it is configured as a single-layer headbox.
29. Headbox according to one of Claims 1 to 27, characterized in that it is configured as a multiple-layer headbox.
1. Admission de matière (12) de matière qui présente un turbulateur (16) et une tuyère
(20), caractérisée en ce qu'au moins une lamelle (14) prévue dans une chambre (10) de tuyère et/ou au moins un
élément de séparation prévu dans la chambre (10) de tuyère sont dotés sur leur côté
supérieur et/ou sur leur côté inférieur d'au moins une aube de guidage (24) qui confère
à la suspension de matière fibreuse présente dans la chambre de tuyère (10) une composante
d'écoulement (26) orientée transversalement à la direction machine (MD).
2. Admission de matière selon la revendication 1, caractérisée en ce que la hauteur (h) d'au moins une aube de guidage (24) augmente dans la direction machine
(MD).
3. Admission de matière selon les revendications 1 ou 2, caractérisée en ce qu'au moins une aube de guidage (24) est disposée en amont de l'extrémité (28) de la
lamelle ou de l'élément de séparation située en aval dans la direction machine.
4. Admission de matière selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'au moins une aube de guidage (24) est disposée dans la zone de l'extrémité (28) de
la lamelle ou de l'élément de séparation située en aval dans la direction machine
(MD).
5. Admission de matière selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'au moins une aube de guidage (24) est disposée et/ou réalisée sur l'extrémité (28)
de la lamelle ou de l'élément de séparation située en aval dans la direction machine
(MD) de manière à obtenir une déviation correspondante de l'écoulement dans la direction
transversale uniquement après l'extrémité (28) de la lamelle ou de l'élément de séparation.
6. Admission de matière selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que des aubes de guidage (24) prévues sur le côté supérieur et sur le côté inférieur
de la lamelle (14) ou de l'élément de séparation sont disposées au moins en partie
directement les unes au-dessus des autres.
7. Admission de matière selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que des aubes de guidage (24) prévues sur le côté inférieur de la lamelle (14) ou de
l'élément de séparation sont décalées mutuellement au moins en partie dans la direction
transversale.
8. Admission de matière selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que des aubes de guidage (24) associées à différentes lamelles (14) et/ou éléments de
séparation et/ou d'une part à une lamelle et d'autre part à un élément de séparation
sont disposées au moins en partie directement les unes au-dessus des autres.
9. Admission de matière selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que des aubes de guidage (24) associées à différentes lamelles (14) et/ou éléments de
séparation et/ou d'une part à une lamelle (14) et d'autre part à un élément de séparation
sont décalées au moins partiellement l'une par rapport à l'autre dans la direction
transversale.
10. Admission de matière selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que des aubes de guidage (24) prévues dans des plans superposés sont orientées au moins
en partie dans des directions différentes ou opposées.
11. Admission de matière selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que des aubes de guidage (24) prévues dans des plans superposés sont orientées au moins
en partie dans la même direction.
12. Admission de matière selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que des aubes de guidage (24) prévues dans des plans superposés sont orientées en alternance
dans des directions différentes ou opposées.
13. Admission de matière selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que plusieurs lamelles (14) et/ou plusieurs éléments de séparation sont prévus et en ce que seule une partie des lamelles (14) ou des éléments de séparation est dotée d'au moins
une aube de guidage (24).
14. Admission de matière selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que plusieurs lamelles (14) et/ou plusieurs éléments de séparation sont prévus et en ce que toutes les lamelles (14) ou tous les éléments de séparation sont dotées d'au moins
une aube de guidage (24).
15. Admission de matière selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le pas entre les aubes de guidage (24) est sélectionné en fonction du pas entre les
canaux de turbulence du turbulateur (16).
16. Admission de matière selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le pas entre les aubes de guidage (24) correspond à un multiple entier ou à une fraction
entière de la division des canaux de turbulence du turbulateur (16).
17. Admission de matière selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le pas entre les aubes de guidage (24) est identique au pas entre les canaux de turbulence
du turbulateur (16).
18. Admission de matière selon la revendication 17, caractérisée en ce que les aubes de guidage (24) sont alignées sur les canaux de turbulence du turbulateur
(16) dans la direction machine (MD).
19. Admission de matière selon la revendication 18, caractérisée en ce que les aubes de guidage (24) sont décalées dans la direction transversale (QD) par rapport
aux canaux de turbulence du turbulateur (16).
20. Admission de matière selon la revendication 19, caractérisée en ce que le décalage (V) correspond à la moitié du pas.
21. Admission de matière selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le pas entre les aubes de guidage (24) est sélectionné indépendamment du pas entre
les canaux de turbulence du turbulateur (16).
22. Admission de matière selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'aube de guidage (24) est disposée et/ou réalisée de telle sorte qu'aucun emplacement
d'accumulation ne se forme pour la suspension de matière fibreuse présente à l'intérieur
de la chambre de tuyère (10).
23. Admission de matière selon la revendication 22, caractérisée en ce que l'aube de guidage (24) est disposée entre les interstices entre les canaux de turbulence
du turbulateur (16).
24. Admission de matière selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'au moins une lamelle horizontale (14) est dotée d'au moins une aube de guidage (24).
25. Admission de matière selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'au moins une lamelle verticale (14) est dotée d'au moins une aube de guidage (24).
26. Admission de matière selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la lamelle (14) ou l'élément de séparation s'étend dans la chambre (10) de tuyère
en partant du turbulateur (16).
27. Admission de matière selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que chaque lamelle (14) ou chaque élément de séparation sont réalisés de manière à reprendre
les forces induites par les aubes de guidage (24) et à les transmettre à des éléments
de maintien de l'admission de matière (12), par exemple le turbulateur (16), une paroi
latérale (18) qui délimite la chambre de tuyère (10), un appui séparé et/ou similaires.
28. Admission de matière selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'elle est réalisée sous la forme d'une admission de matière en une couche.
29. Admission de matière selon l'une des revendications 1 à 27, caractérisée en ce qu'elle est réalisée sous la forme d'une admission de matière en plusieurs couches.
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