[0001] Die Erfindung betrifft einen mobilen Boden, der einfach ohne Hilfsmittel zur Verbindung
der einzelnen Elemente aufgebaut werden kann und durch spezielle Eckelemente fixiert
wird.
[0002] Es sind eine Reihe von Konstruktionen für mobile Böden bekannt, die beispielsweise
bei Veranstaltungen, auf Bühnen, Tanzflächen und dergleichen für eine bestimmte Dauer
verlegt werden und anschließend wieder entfernt werden.
[0003] So sind beispielsweise aus der DE 35 23 357 A1 Fußbodenplatten für Tanzflächen bekannt,
die unter Verwendung von Hilfsmitteln zur Verbindung der einzelnen Elemente zu einem
Boden zusammengefügt werden können und gegebenenfalls wieder demontiert werden können.
[0004] Nachteil dieses Baukastensystems für einen Tanzboden ist es, dass zur Montage ausgebildete
Fachleute eingesetzt werden müssen und zusätzlich Hilfsmittel zur Fixierung der einzelnen
Elemente notwendig sind. Zudem muss meist zur sicheren Fixierung eine Verbindung dieses
Bodens mit dem darunter liegenden Boden hergestellt werden.
[0005] Aufgabe der Erfindung war daher die Bereitstellung eines mobilen Bodens mit beliebiger
variabler Oberfläche, der einfach ohne Hilfsmittel zur Verbindung der einzelnen Elemente
aufgebaut werden kann und zudem ohne Verbindung mit dem darunter liegenden Boden sicher
fixiert ist.
[0006] Gegenstand der Erfindung ist daher ein mobiler Boden mit variabler Oberfläche, dadurch
gekennzeichnet, dass der Boden aus Elementen mit einem Unterboden und einer Oberflächenschicht
besteht, wobei der Unterboden ein derart gestaltetes Profil aufweist, dass die Profile
benachbarter Elemente allseitig ineinander eingreifen und der Unterboden Ausnehmungen
aufweist, die die Fortsätze eines Eck- oder Verbindungselementes aufnehmen.
[0007] Der Unterboden kann aus Holz, insbesondere Sperrholz, Spanplatten, Metall, insbesondere
Aluminium oder Nirosta, aus Kunststoff oder Verbundwerkstoffen bestehen.
[0008] Die Oberflächenschicht kann je nach Anforderungen und Verwendungszweck des Bodens
aus Holz, beispielsweise Parkett, wie Landhausdielen, Fertigparkett, Industrieparkett,
Klebeparkett oder Stabparkett, aus Sperrholz, Spanplatten, Paneelplatten, Kork, Linol,
Laminat, CV-Belägen, Teppich, Nadelfilz, Fliesen oder aus Metall, wie Aluminium, Edelstahl
oder Riffelblech bestehen.
[0009] In Fig. 1 ist sind die Elemente des erfindungsgemäßen mobilen Bodens dargestellt.
Darin bedeuten 1 den Unterboden, 2 die Oberflächenschicht, 3 die in zusammengebauten
Zustand ineinandergreifenden Profile des Unterbodens und 4 die Ausnehmungen.
[0010] In Fig. 2 sind die Randelemente und das Verbindungselement dargestellt. Darin bedeuten
3 die bereits beschriebenen Profile, 5 das Eckelement, 6 die Fortsätze des Eckelements
und 7 jeweils die Randelemente.
[0011] Fig. 3 zeigt einen Boden in fertig verlegtem Zustand.
[0012] Die Profile des Unterbodens sind vorzugsweise gerundet, wobei die Rundung nicht gleichmäßig
ausgebildet sein muss, sondern auch unterschiedliche bzw. diskontinuierliche Neigungen
bzw. Radien vorgesehen sein können.
[0013] Die Kanten der Profile bilden mit der Kanten der Oberflächenschicht vorzugsweise
einen Winkel von etwa 60 - 30 °. Die Profile sind so gefertigt das sie passgenau in
die Profile eines daneben liegenden Elements eingreifen.
[0014] Ferner weist der Unterboden Ausnehmungen auf, die zur Fixierung des Elements mit
einem Eckelement dienen.
[0015] Die Randelemente weisen vorzugsweise abgeschrägte Kanten auf um einen Spalt zwischen
dem Boden und dem darauf verlegten mobilen Boden zu vermeiden. Außerdem weisen die
Randelemente an den Außenseiten bzw. an jener Seite, an der sie mit dem Eckelement
verbunden werden, keine Profile auf.
[0016] Die Eckelemente sind im wesentlichen quadratisch, sie können aus Holz oder Metall
bestehen. Sie weisen an ihrer Oberfläche Fortsätze auf, die in die Ausnehmungen der
entsprechenden Randelemente bzw. des anschließenden Elements, eingreifen und diese
so fixieren.
[0017] Zur Verlegung des Bodens werden ausgehend von einem beschriebenen Eckelement die
Randelemente auf dem Eckelemente fixiert und anschließend die weiteren Elemente durch
Zusammenfügen der Profile angefügt. Zum Abschluss werden die jeweiligen Ecken wiederum
wie beschriebenen unter Zuhilfenahme der Eckelemente fixiert.
[0018] Dadurch kann der mobile Boden einfach ohne zusätzliche Hilfsmittel aufgebaut werden,
er ist durch die Eckelemente fixiert und benötigt daher keine zusätzliche Fixierung.
1. Mobiler Boden mit variabler Oberfläche, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden aus Elementen mit einem Unterboden 1 und einer Oberflächenschicht 2besteht,
wobei der Unterboden ein derart gestaltetes Profil 3 aufweist, dass die Profile benachbarter
Elemente allseitig ineinander eingreifen und der Unterboden Ausnehmungen 4 aufweist,
die die Fortsätze 6 eines Eckelements 7 aufnehmen.
2. Mobiler Boden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Profile gerundet sind.
3. Mobiler Boden nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanten der Profile mit den Kanten der Elemente einen Winkel von 60 - 30° bilden.
4. Mobiler Boden nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Profile diskontinuierliche Radien oder Neigungen aufweisen.
5. Mobiler Boden nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberflächenschicht aus Holz, beispielsweise Parkett, wie Landhausdielen, Fertigparkett,
Industrieparkett, Klebeparkett oder Stabparkett, aus Sperrholz, Spanplatten, Paneelplatten,
Kork, Linol, Laminat, CV-Belägen, Teppich, Nadelfilz, Fliesen oder aus Metall, wie
Aluminium, Edelstahl oder Riffelblech besteht.
6. Mobiler Boden nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterboden aus Holz, insbesondere Sperrholz, Spanplatten, Metall, insbesondere
Aluminium oder Nirosta, aus Kunststoff oder Verbundwerkstoffen, besteht.
7. Mobiler Boden nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Eckelement aus Holz oder Metall besteht.