[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zum
Bearbeiten fotografischen Materials.
[0002] Bei Vorrichtungen zum Bearbeiten fotografischen Materials, wie beispielsweise Aufbelichtungseinrichtungen
zum Aufbelichten von Vorlagen auf Fotopapier, insbesondere bei Laserbelichtern, oder
Abtasteinrichtungen zum Abtasten entwikkelter Filme, sind die einzelnen Arbeitsstationen,
mit denen das fotografische Material zu bearbeiten ist, in einem schützenden, lichtdichten
Gehäuse aufgenommen. Derartige Vorrichtungen arbeiten mit sehr hoher Präzision bei
gleichzeitig sehr hohen Verarbeitungsgeschwindigkeiten. Aufgrund der hohen Präzision
einerseits und der hohen Verarbeitungsgeschwindigkeiten andererseits darf die Arbeitsstation
während des Betriebes der Vorrichtung möglichst keinerlei Erschütterungen erfahren,
die da bereits kleinste Erschütterung die Arbeitsstation zum Schwingen anregen können,
wodurch das gewünschte Arbeitsergebnis beeinträchtigt wird.
[0003] Um Erschütterungen, die zu Schwingungen an der Arbeitsstation führen, zu vermeiden,
ist es aus dem Stand der Technik bekannt, eventuell auftretende Erschütterungen zu
dämpfen.
[0004] So ist aus der DE 36 05 463 eine Vorrichtung zum Bearbeiten fotografischen Materials
bekannt, bei der die Arbeitsstation zwar in einem Gehäuse aufgenommen, jedoch getrennt
von diesem über entsprechende Dämpfungselemente unmittelbar am Boden schwingungsgedämpft
befestigt ist. Hierbei besteht jedoch das Problem, dass am Gehäuse angreifende Erschütterungen
durch den Boden trotz der Schwingungsdämpfer an die Arbeitsstation übertragen werden
können. Ein weiteres Problem ist die Justage bei der Aufstellung des Gerätes, da die
Übergabe des lichtempfindlichen Materials zwischen gehäusefesten Transporteinrichtungen
und der Arbeitsstation eine hohe Präzision erfordert.
[0005] Aus der US 4 417 260 ist eine Abtasteinrichtung für fotografisches Material bekannt,
bei der die Abtaststation durch Schwingungsdämpfer in einem Gehäuse gehalten ist.
Auch hier besteht das Problem, das eventuelle Erschütterungen, die auf das Gehäuse
unmittelbar einwirken, an die Arbeitsstation im Gehäuse übertragen werden.
[0006] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum Bearbeiten fotografischen Materials
anzugeben, bei der das Arbeitsergebnis durch eventuell am Gehäuse oder in der unmittelbaren
Umgebung auftretende, betriebsübliche Erschütterungen nicht beeinträchtigt wird.
[0007] Die Erfindung löst die Aufgabe durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen nach Anspruch
1.
[0008] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind das Gehäuse und die Arbeitsstation ausschließlich
durch die gemeinsame Basis indirekt miteinander verbunden, so dass die Arbeitsstation
im übrigen getrennt vom Gehäuse in diesem angeordnet ist. Des weiteren ist sowohl
die Arbeitsstation als auch das Gehäuse schwingungsgedämpft an der gemeinsamen Basis
befestigt, wodurch zwei wesentliche Effekte erreicht werden. Einerseits werden Erschütterungen,
bereits durch die gedämpfte Verbindung zwischen Gehäuse und Basis abgefangen. Andererseits
verhindert die Dämpfung zwischen Basis und Arbeitsstation, dass evtl. doch zur Basis
durchdringende, von kräftigen Stößen auf das Gehäuse herrührende Schwingungen auf
die Arbeitsstation übertragen werden können.
[0009] Durch diese schwingungsisolierte Anordnung der Arbeitsstation im Gehäuse wird die
Bildung von Schwingungsbrücken vermieden, so dass Erschütterungen, die während eines
normalen des Betriebes der Vorrichtung am Gehäuse oder an der Basis wirken, an die
Arbeitsstation nicht übertragen werden und die Arbeitsstation das gewünschte, qualitativ
hochwertige Arbeitsergebnis erzielen kann.
[0010] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist die Arbeitsstation
schwingungsgedämpft in einem Zwischengestell gehalten, welches seinerseits an der
Basis befestigt ist. Hierdurch wird erreicht, dass evtl. auf das Zwischengestells
übertragene Schwingungen durch dessen Masse vernichtet werden.
[0011] Besonders bevorzugt ist das Zwischengestell schwingungsgedämpft an der Basis befestigt,
wodurch sich insgesamt eine noch bessere dämpfende Wirkung ergibt.
[0012] Da durch die Transporteinrichtung, mit der das fotografische Material durch die Arbeitsstation
gefördert wird, Schwingungen entstehen, wird ferner vorgeschlagen, die Transporteinrichtung
für das fotografische Material nicht an der Arbeitsstation, sondern unmittelbar benachbart
zu dieser am Zwischengestell zu befestigen. Auf diese Weise wird verhindert, dass
die durch die Transporteinrichtung verursachten Schwingungen an die Arbeitsstation
übertragen werden.
[0013] Um die Gefahr zu verringern, dass eventuelle Erschütterungen das Gehäuse oder das
Zwischengestell zum Schwingen anregen, wird ferner vorgeschlagen, im Gehäuse und/oder
am Zwischengestell zur Erhöhung der Masse des Gehäuses bzw. des Zwischengestells gezielt
Gewichte vorzusehen, damit die durch eine eventuell auftretende Erschütterung zum
Schwingen anzuregende Masse hoch ist. Auf diese Weise wird die Schwingungsisolation
der Arbeitsstation im Gehäuse weiter verbessert.
[0014] Insbesondere, wenn die Vorrichtung zum Aufbelichten von Vorlagen oder Bilddaten auf
fotografisches Material, wie lichtempfindliches Fotopapier, eingesetzt wird, wird
bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform vorgeschlagen, im Boden des Gehäuses
lichtdichte Durchführungen für die Befestigungsstellen der Arbeitsstation oder, sofern
vorgesehen, für die Befestigungsstellen des Zwischengestells mit der Basis vorzusehen.
[0015] Um ein kontinuierliches Arbeiten der Vorrichtungen zum Bearbeiten fotografischen
Materials gewährleisten zu können, ist es üblich, am Gehäuse Andockstationen für Zuführeinrichtungen
oder Entnahmeeinrichtungen vorzusehen, durch die während des Betriebes der Vorrichtung
weiters fotografisches Material zugeführt oder bereits verarbeitetes Material entnommen
werden kann. Damit die beim Andocken der Zuführeinrichtungen oder der Entnahmeeinrichtungen
entstehenden Erschütterungen jedoch nur abgeschwächt an das Gehäuse der Vorrichtung
übertragen werden, wird erfindungsgemäß ferner vorgeschlagen, an der jeweiligen Andockstation
zusätzlich mindestens eine Dämpfungseinrichtung vorzusehen, mit der die Andock- und
Entkopplungsbewegungen der Zuführeinrichtungen bzw. der Entnahmeeinrichtungen wirksam
gedämpft werden.
[0016] Zur Schwingungsdämpfung an allen beschriebenen Stellen werden vorzugsweise Schwingungsdämpfer
eingesetzt, die eine möglichst niedrige Eigenfrequenz des Systems gewährleistet. So
sollte diese Eigenfrequenz bei unter 30 Hz liegen. Eine besonders hohe Schwingungsdämpfung
lässt sich erreichen, wenn die Eigenfrequenz des Systems unter 15 Hz liegt.
[0017] Das zuvor beschriebene Prinzip der Schwingungsisolierung der Arbeitsstation vom Gehäuse
wird besonders bevorzugt in einer als Belichtungsvorrichtung dienenden Vorrichtung
zum Bearbeiten fotografischen Materials eingesetzt. Bei diesem Anwendungsfall dient
die Arbeitsstation als Aufbelichtungsstation, mit der Bildvorlagen auf fotografisches
Material aufbelichtet werden. Gerade bei der Verwendung einer Aufzeichnung mit Hilfe
von Laserlichtquellen ist es von großer Bedeutung, dass die Arbeitsstation das lichtempfindliche
Material ohne das Auftreten von Schwingungen belichtet, da insbesondere bei solchen
Zeilenbelichtern bereits kleinste Relativbewegungen zwischen der Aufbelichtungsstation
und dem zu belichtenden lichtempfindlichen Material zu Qualitätseinbußen am Endprodukt
führen. Auf die Aufbelichtungsstation übertragene Schwingungen wirken sich auf den
ausgegebenen Bildern in leicht unterschiedlichen Abständen zwischen den einzelnen
belichteten Zeilen aus. Gerade auf solche Bildfehler reagiert das menschliche Auge
äußerst empfindlich und es können sogar Schwingungen wahrgenommen werden, die mit
Messgeräten kaum noch zu erfassen sind.
[0018] Einen weiterer Einsatzbereich für das erfindungsgemäße Prinzip stellt die Verwendung
der erfindungsgemäßen Vorrichtung als Abtastvorrichtung dar, bei der die Arbeitsstation
einen entwickelten Film zum Erzeugen von Bilddaten der auf dem entwickelten Film vorhandenen
Bildvorlagen abtastet. Auch bei diesem Anwendungsfall ist es wesentlich, dass beim
Abtasten der Bildvorlagen die Arbeitsstation keinen Erschütterungen ausgesetzt ist.
[0019] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung
einer bevorzugten Ausführungsform, wobei Bezug auf die beigefügte Zeichnung genommen
wird.
[0020] Es zeigt die einzige Figur eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum Belichten lichtempfindlichen
Materials in schematischer Darstellung.
[0021] Die einzige Figur zeigt in schematischer Darstellung eine Vorrichtung 10, mit der
Bildvorlagen auf ein lichtempfindliches Material 12, das durch die Vorrichtung 10
hindurchgeführt wird, aufbelichtet werden.
[0022] Die Vorrichtung 10 hat ein Gehäuse 14, das über erste Schwingungsdämpfer 16 auf einer
Basisplatte 18 befestigt ist. Die Basisplatte 18 ist getrennt vom Untergrund 20 ausgebildet
und ruht auf diesem.
[0023] Im Gehäuse 14 ist ein Zwischengestell 22 angeordnet, das gleichfalls an der Basisplatte
18 befestigt ist. Zu diesem Zweck sind am Gehäuse 14 lichtdichte Durchführungen 24
für die Befestigungsstellen des Zwischengestells 22 mit der Basisplatte 18 vorgesehen.
Die Befestigung des Zwischengestells 22 erfolgt über zweite Schwingungsdämpfer 26.
[0024] In das Zwischengestell 22 ist eine Arbeitsstation 28 eingehängt, die durch dritte
Schwingungsdämpfer 30 schwingungsgedämpft am Zwischengestell 22 gehalten ist. Im vorliegenden
Fall dient die Arbeitsstation 28 zum Belichten des lichtempfindlichen Materials 12
mit in Form von Bilddaten vorgegebenen Bildvorlagen.
[0025] Des weiteren ist am Gehäuse 14 eine Transportvorrichtung 32 für das lichtempfindliche
Material 12 gehalten, die auch einen sogenannten Punchmarker enthält. Durch diese
Transportvorrichtung 32 wird das lichtempfindliche Papier intermittierend gefördert.
Zur Kennzeichnung einzelner Aufträge werden in das Papier Löcher in einer bestimmten
Anordnung gestanzt. Durch diese Art der Anordnung der Transporteinrichtung 32 am Gehäuse
14 wird erreicht, dass Schwingungen der Antriebe und Erschütterungen durch den Punchmarker
wirkungsvoll gegenüber der Arbeitsstation 28 gedämpft werden.
[0026] Am Gehäuse 14 ist ferner auf der in der Figur rechts dargestellten Seite eine Andockstation
36 zum Zuführen lichtempfindlichen Materials 12 vorgesehen. An dem entgegengesetzten
Ende des Gehäuses 14, das in der Figur links gezeigt ist, ist eine Andockstation 34
zum Abführen des lichtempfindlichen Materials 12 vorgesehen.
[0027] An die Andockstation 36 ist während des Betriebes eine nicht dargestellte fahrbare
Kassette für das lichtempfindliche Material 12 angedockt, so dass eine ausreichende
Versorgung mit lichtempfindlichem Material 12 sichergestellt ist. Zur Entnahme des
belichteten lichtempfindlichen Materials 12 ist an der links dargestellten Andockstation
34 im Betrieb eine gleichfalls nicht dargestellte Kassette gleicher Art angekoppelt,
die das belichtete lichtempfindliche Material 12 aufnimmt.
[0028] Da während des Betriebes der Vorrichtung 10 immer wieder neues lichtempfindliches
Material 12 zugeführt bzw. entnommen werden muss, kommt es zu einem regelmäßigen Entkoppeln
der leeren Kassetten bzw. der das fertig belichtete lichtempfindliche Material 12
enthaltenden Kassetten an der Andockstation 34 bzw. 36 und zu einem nachfolgenden
Andocken einer neuen, das neu zu belichtende lichtempfindliche Material 12 enthaltenden
Kassette bzw. einer leeren Kassette an die Andockstation 34 bzw. 36.
[0029] Um die bei der Andock- bzw. Entkopplungsbewegung der Kassetten entstehenden Erschütterungen
nicht in voller Stärke auf das Gehäuse 14 zu übertragen, sind sowohl an der Andockstation
34 als auch an der Andockstation 36 zusätzliche Dämpfungseinrichtungen 38 bzw. 40
vorgesehen. Im rauen Laboralltag kommt es insbesondere beim Andocken der fahrbaren
Kassetten zu harten Stößen, die sich normalerweise voll auf das Gehäuse übertragen.
Durch die Dämpfungseinrichtungen 38 bzw. 40 an der Andockstation 34 bzw. 36 werden
diese Stöße nun größtenteils abgefangen.
[0030] Durch die Kette von 4 in Reihe geschalteten Dämpfungseinrichtungen 38/40, 16, 26
und 30 zwischen den Kassetten und dem Laserbelichter können alle von außen wirkenden
Stöße und Erschütterungen sicher abgefangen werden. Doch auch durch geräteintern erzeugte
Schwingungen, die ebenfalls alle über das Gehäuse 14 abgeleitet und somit auch über
die Dämpfer 16, 26 und 30 abgefangen werden, können keine im Bild sichtbaren Störungen
bis zu dem Belichter vordringen.
[0031] Selbst wenn Erschütterungen, die beispielsweise an der Andockstation 34 bzw. 36 entstehen,
an das Gehäuse 14 übertragen werden, wird lediglich das Gehäuse 14 in Schwingung versetzt.
Diese Schwingungen werden jedoch aufgrund der ersten Schwingungsdämpfer 16 nicht oder
allenfalls in vermindertem Ausmaß an die Basisplatte 18 übertragen. Selbst wenn die
am Gehäuse 14 angreifenden Erschütterungen so groß sind, dass auch die Basisplatte
18 in Schwingung versetzt wird, verhindern die zweiten Schwingungsdämpfer 26 eine
Übertragung der Schwingungen an das Zwischengestell 22 und damit an die Arbeitsstation
28.
[0032] Aber auch eine Übertragung von auf dem Zwischengestell 22 selbst generierten Schwingungen
zu dem Laserbelichter wird durch die dritten Schwingungsdämpfer 30, mit denen die
Arbeitsstation 28 am Zwischengestell 22 gehalten ist, sicher unterbunden.
[0033] Damit ein Schwingen des Zwischengestells 22 verhindert ist, ist das Zwischengestell
22 möglichst schwer ausgebildet. Gegebenenfalls können auch zusätzliche Gewichte (nicht
dargestellt) am Zwischengestell 22 befestigt sein.
[0034] Die zuvor beschriebene Vorrichtung 10 dient zum Aufbelichten von Bildvorlagen auf
das lichtempfindliche Material 12. Das zuvor beschriebene Prinzip kann jedoch auch
bei einer Vorrichtung zum Abtasten entwickelter Filme realisiert werden, wobei die
als Abtaststation ausgebildete Arbeitsstation in entsprechender Weise in einem Zwischengestell
schwingungsgedämpft aufgehängt ist.
[0035] Da alle Komponenten auf einer gemeinsamen Basis angeordnet sind, ist eine einfache
Justierbarkeit gewährleistet. Die Zuordnung der einzelnen Komponenten zueinander muss
nach der Justage nicht mehr geändert werden.
1. Vorrichtung zum Bearbeiten fotografischen Materials, mit
einem Gehäuse (14) und
mindestens einer in dem Gehäuse (14) aufgenommenen Arbeitsstation (28) zum Bearbeiten
des fotografischen Materials (12),
dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (14) und die Arbeitsstation (28) ausschließlich über mindestens eine
gemeinsame Basis (18) verbunden sind und
dass sowohl die Arbeitsstation (28) als auch das Gehäuse (14) jeweils schwingungsgedämpft
an der gemeinsamen Basis (18) befestigt sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum schwingungsgedämpften Befestigen der Arbeitsstation (28) mit der Basis (18) die
Arbeitsstation (28) schwingungsgedämpft in einem Zwischengestell (22) gehalten ist,
welches an der Basis (18) befestigt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischengestell (22) seinerseits schwingungsgedämpft an der Basis (18) befestigt
ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischengestell (22) eine Transporteinrichtung (32) für das fotografische Material
(12) trägt, welche das fotografische Material (12) durch die Arbeitsstation (28) fördert.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse (14) und/oder am Zwischengestell (22) ein Gewicht, vorzugsweise ein Gußteil,
zur Erhöhung der Masse des Gehäuses (14) bzw. des Zwischengestells (22) gehalten ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Boden des Gehäuses (14) lichtdichte Durchführungen (24) für die Befestigungsstellen
der Arbeitsstation (28) oder, sofern vorgesehen, des Zwischengestells (22) mit der
Basis (18) vorgesehen sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einer am Gehäuse (14) vorgesehenen Andockstation (34, 36), an die eine
Zuführeinrichtung oder eine Entnahmeeinrichtung für das fotografische Material (12)
an die Vorrichtung (10) ankoppelbar ist, eine Dämpfungseinrichtung (38, 40) zum Dämpfen
der Andockund Entkopplungsbewegungen der Zuführeinrichtung bzw. der Entnahmeeinrichtung
vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Schwingungsdämpfung zwischen der Basis (18) und dem Gehäuse (14), zwischen der
Basis (18) und der Arbeitsstation (28), zwischen der Basis (18) und dem Zwischengestell
(22) und/oder zwischen dem Zwischengestell (22) und der Arbeitsstation (28) Schwingungsdämpfer
(16, 26, 30) angeordnet sind, die ein Schwingungssystem mit möglichst niedriger Eigenfrequenz
gewährleisten, vorzugsweise mit unter 30 Hz, besonders bevorzugt mit unter 15 Hz.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Belichtungsvorrichtung (10) ist und die Arbeitsstation (28)
Bildvorlagen auf das als lichtempfindliches Material (12) ausgebildete fotografische
Material aufbelichtet.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Abtastvorrichtung ist und die Arbeitsstation einen entwickelten
Film als fotografisches Material zum Erzeugen von Bilddaten der auf dem entwickelten
Film vorhandenen Bildvorlagen abtastet.