TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Verfahren und einem Leistungschaltergemäss dem Oberbegriff
der unabhängigen Ansprüche.
STAND DER TECHNIK
[0002] Aus der Schrift
EP 0 836 209 A2 ist ein Leistungsschalter bekannt, der in einem elektrischen Hochspannungsnetz eingesetzt
werden kann. Dieser Leistungsschalter weist eine rotationssymmetrisch ausgebildete
Löschkammer auf, die mit einem elektronegativen Gas, beispielsweise mit SF
6-Gas als Lösch- und Isoliermedium gefüllt ist. Im eingeschalteten Zustand überbrückt
ein Schaltstift den Abstand zwischen den beiden, bei diesem Schaltertyp einen festen
Abstand aufweisenden, Hauptkontakten der Löschkammer. Beim Ausschalten bewegt sich
der Schaltstift axial in die eine Richtung und die beiden Hauptkontakte gemeinsam
in die entgegengesetzte Richtung. Der Schaltstift leitet dann zwischen den beiden
Hauptkontakten einen Lichtbogen ein, der bis zum Erlöschen in einem zwischen den Hauptkontakten
gelegenen Lichtbogenraum brennt.
[0003] Die im Lichtbogenraum entstehenden heissen und ionisierten Gase werden abgeführt,
ein Teil davon wird in einem Heizvolumen gespeichert und später auf bekannte Art zur
Unterstützung des Löschvorgangs verwendet. Die verbleibenden heissen Gase werden axial
nach beiden Seiten durch die rohrförmig ausgebildeten Hauptkontakte hindurch abgeführt
in ein Auspuffvolumen. Diese axialen, in den rohrförmigen Kanälen geführten Gasströme
führen in der Regel den überwiegenden Teil der heissen, mit leitenden Schaltrückständen
durchsetzten Gase aus dem Lichtbogenraum ab, sodass nach dem Erlöschen des Lichtbogens
keine Ladungsträger vorhanden sind, die eine Wiederzündung des Lichtbogens zwischen
den Hauptkontakten begünstigen könnten. Die rohrförmigen Kanäle sind, um eine effektive
Strömung sicherzustellen, möglichst strömungsgünstig ausgestaltet. Zudem wird so vermieden,
dass ein zu hoher Gegendruck vom Auspuffvolumen her in den Lichtbogenraum zurückwirkt
und den Löschvorgang negativ beeinflusst. Dieser Leistungsschalterweist eine vergleichsweise
hohe Abschaltleistung auf.
[0004] Gemäß
U. S. Pat. No. 5,717,183 weist ein Hochspannungs-Leistungsschalter zwei Kontaktstücke und einen Gasabströmkanal
für durch den Lichtbogen erhitztes Löschgas auf sowie eine Kühleinrichtung zur Kühlung
des Löschgases. Die Kühleinrichtung umfasst einen im Strömungsweg angeordneten Metallkörper
mit Durchtrittsöffnungen und einen im Strömungsweg vor dem Metallkörper angeordneten
Isolierstoffkörper. Am Isolierstoffkörper wird dem heissen Löschgas durch Abdampfen
von Material Wärmeenergie entzogen. Anschliessend durchströmt das vorgekühlte Gas
den Metallkörper und gibt an diesen durch konvektiv laminaren Wärmeübergang weitere
Wärmeenergie ab. Der Isolierstoffkörper ist als innenliegender, endseitig offener
Hohlzylinder geformt und der Metallkörper als dazu beabstandeter, auf seiner gesamten
Mantelfläche grossflächig perforierter Aussenzylinder. Das heisse Löschgas strömt
weitgehend laminar entlang der Mantelfläche des Isolierstoffkörpers zu dessen offenen
Ende, wird dort aufgrund des Druckgradienten umgelenkt und strömt dann laminar in
radialer Richtung durch die gesamte perforierte Mantelfläche des Metallkühlkörpers.
Isolierstoffkörper und Metallkörper stellen zwei unabhängige Mechanismen zur Löschgaskühlung
dar. Durch die grossen Abströmflächen am Ende des Isolierstoffzylinders und an der
grossflächig perforierten Mantelfläche des Metallzylinders ist sichergestellt, dass
der Druck entlang des Strömungsweges kontinuierlich abgebaut wird und eine möglichst
laminare Strömung beibehalten wird.
[0005] Die
US 4,182,042 offenbart ein Verfahren und einen Leistungsschalter gemäß dem Oberbegiff der unabhängigen
Ansprüche.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0006] Die Erfindung, wie sie in den unabhängigen Ansprüchen definiert ist, löst die Aufgabe,
mit einfachen Mitteln einen Leistungsschalter mit wesentlich erhöhter Abschaltleistung
zu schaffen, der preisgünstig erstellt werden kann.
[0007] In einem ersten Aspekt betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Kühlung von heissen
Gasen in einem Leistungsschalter, der eine mit einem Isoliergas gefüllte, entlang
einer Längsachse erstreckte und einen Lichtbogenraum enthaltende Löschkammer mit mindestens
zwei Leistungskontaktstücken aufweist, wobei mindestens eines der Leistungskontaktstücke
als beweglicher oder feststehender rohrförmiger Hohlkontakt ausgebildet ist, welcher
für die Ableitung von heissen Gasen aus dem Lichtbogenraum in ein Auspuffvolumen vorgesehen
ist, welches durch eine das Auspuffvolumen begrenzende Wand eingeschlossen ist und
durch mindestens eine zweite Öffnung mit einem Löschkammervolumen verbunden ist, wobei
zwischen dem Hohlkontakt und dem Auspuffvolumen mindestens ein Zwischenvolumen vorhanden
ist, das durch eine Wand eingeschlossen ist und durch mindestens eine radial ausgerichtete
Öffnung mit dem Auspuffvolumen verbunden ist, wobei der Leistungsschalter mit einer
auf der dem Lichtbogenraum abgewandten Seite des Hohlkontaktes angeordneten, mit mindestens
einer ersten Öffnung des Hohlkontaktes zusammenwirkenden Umlenkung fürdas radiale
Umlenken der heissen Gase in das Auspuffvolumen versehen ist, durch das Ausströmen
in radialer Richtung der so entstandene Gasstrahl auf die Wand des Zwischenvolumens
trifft und durch diese unter intensiver Wirbelbildung abgelenkt wird und durch die
Wirbelbildung ein besonders guter Wärmeübergang auf die Wand des Zwischenvolumens
bewirkt wird und das Volumen des wirbelnden Gases reduziert wird.
[0008] In einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung einen Leistungsschalter, der mindestens
eine mit einem Isoliergas gefüllte, entlang einer Längsachse erstreckte und einen
Lichtbogenraum enthaltende Löschkammer mit mindestens zwei Leistungskontaktstücken
aufweist, wobei mindestens eines der Leistungskontaktstücke als beweglicher oder feststehender
rohrförmiger Hohlkontakt ausgebildet ist, welcher für die Ableitung von heissen Gasen
aus dem Lichtbogenraum in ein Auspuffvolumen vorgesehen ist, welches durch eine das
Auspuffvolumen begrenzende Wand eingeschlossen ist und durch mindestens eine zweite
Öffnung mit einem Löschkammervolumen verbunden ist, wobei zwischen dem Hohlkontakt
und dem Auspuffvolumen mindestens ein Zwischenvolumen vorhanden ist, das durch eine
Wand eingeschlossen ist und durch mindestens eine radial ausgerichtete Öffnung mit
dem Auspuffvolumen verbunden ist, wobei der Leistungsschalter mit einer auf der dem
Lichtbogenraum abgewandten Seite des Hohlkontaktes angeordneten, mit mindestens einer
ersten Öffnung des Hohlkontaktes zusammenwirkenden Umlenkung für das radiale Umlenken
der heissen Gase in das Auspuffvolumen versehen ist, die Wand des Zwischenvolumens
eine Aufprallstelle zur Verwirbelung der in radialer Richtung strömenden Gasströmung
aufweist, und durch die Verwirbelung ein besonders guter Wärmeübergang auf die Wand
des Zwischenvolumens bewirkt wird und dadurch das Volumen des wirbelnden Gases reduziert
wird.
[0009] Der Leistungsschalter weist mindestens eine mit einem Isoliergas gefüllte, entlang
einer Längsachse erstreckte und radialsymmetrisch aufgebaute, einen Lichtbogenraum
enthaltende Löschkammer mit mindestens zwei Leistungskontaktstücken auf. Mindestens
eines der Leistungskontaktstücke ist als rohrförmiger Hohlkontakt ausgebildet, welcher
für die Ableitung von heissen Gasen aus dem Lichtbogenraum in ein Auspuffvolumen vorgesehen
ist, mit einer auf der dem Lichtbogenraum abgewandten Seite des Hohlkontaktes angeordneten,
mit mindestens einer ersten Öffnung des Hohlkontaktes zusammenwirkenden Umlenkung
für das radiale Umlenken der heissen Gase in das Auspuffvolumen, welches durch mindestens
eine zweite Öffnung mit einem Löschkammervolumen verbunden ist. Zwischen dem Hohlkontakt
und dem Auspuffvolumen ist mindestens ein Zwischenvolumen vorgesehen. Das mindestens
eine erste Zwischenvolumen wird von einer ersten Wand gegen das Auspuffvolumen begrenzt,
wobei die erste Wand mindestens eine dritte, radial ausgerichtete Öffnung aufweist,
welche das Zwischenvolumen mit dem Auspuffvolumen verbindet. Diese erste Wand besteht
aus einem gut wärmeleitenden Material, insbesondere aus einem Metall. Besonders günstig
würde sich an dieser Stelle jedoch ein Kunststoff auswirken, der neben guten Wärmeleiteigenschaften
die Eigenschaft aufweisen würde, beimAuftreffen der heissen Gase geringfügig zu verdampfen,
wodurch den Gasen Wärmeenergie entzogen würde. Ein weiterer Vorteil wäre es, wenn
in dem verdampften Kunststoff dissoziierende und/oderelektronegative Gase enthalten
wären.
[0010] Erfindungsgemäß erhält man eine besonders leistungsstarke Ausführungsvariante des
Leistungsschalters erhält man, wenn die folgenden Verhältnisse eingehalten werden:

Dabei ist: V
1 das Volumen innerhalb des Hohlkontaktes und A
1 der Querschnitt der ersten Öffnung, V
2 das Volumen des Zwischenvolumens und A
2 der Querschnitt der dritten Öffnung, V
3 das Volumen des Auspuffvolumens und A
3 der Querschnitt der zweiten Öffnung.
[0011] Eine zweite Ausführungsform des Leistungsschalters weist mindestens ein zweites,
als Zusatzvolumen bezeichnetes, Zwischenvolumen zwischen dem ersten Zwischenvolumen
und dem Auspuffvolumen auf. Dieses mindestens eine Zusatzvolumen wird von einer zweiten
Wand gegen das Auspuffvolumen abgegrenzt, wobei die zweite Wand mindestens eine vierte,
radial ausgerichtete Öffnung aufweist, welche das Zusatzvolumen mit dem Auspuffvolumen
verbindet. Die zweite Wand besteht aus einem gut wärmeleitenden Material, insbesondere
aus einem Metall oder einem Kunststoff, wie im Zusammenhang mit der ersten Wand beschrieben.
[0012] Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind darin zu sehen, dass infolge einer
besonders guten Kühlung der heissen Gase eine fortschreitende Volumenreduktion derselben
und damit eine optimale Abströmung der heissen Gase aus dem Lichtbogenraum gewährleistet
ist, sodass bei gleichbleibenden Abmessungen der Löschkammer eine deutlich höhere
Ausschaltleistung derselben erreicht wird.
[0013] Die weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen
Ansprüche.
[0014] Die Erfindung, ihre Weiterbildung und die damit erzielbaren Vorteile werden nachstehend
anhand der Zeichnung, welche lediglich einen möglichen Ausführungsweg darstellt, näher
erläutert.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
[0015] Es zeigen:
Fig. 1 einen stark vereinfacht und schematisch dargestellten Teilschnitt durch den
Auspuffbereich einer Löschkammer einer ersten Ausführungsform eines Leistungsschalters,
Fig. 2 einen stark vereinfacht und schematisch dargestellten Teilschnitt durch den
Auspuffbereich einer Löschkammer einer zweiten Ausführungsform eines Leistungsschalters,
Fig. 3 einen senkrechtzu einer Längsachse gelegten Schnitt B-B durch die erste Ausführungsform
eines Leistungsschalters gemäss Fig. 1,
Fig. 4 einen senkrechtzu einer Längsachse gelegten abgestuften Schnitt C-C durch die
zweite Ausführungsform eines Leistungsschalters gemäss Fig. 2,
Fig. 5 einen stark vereinfacht und schematisch dargestellten Teilschnittdurch den
Auspuffbereich einer Löschkammer einer dritten Ausführungsform eines Leistungsschalters,
und
Fig. 6 ein schematisch dargestelltes Detail derdritten Ausführungsform des Leistungsschalters.
[0016] Bei allen Figuren sind gleich wirkende Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Alle für das unmittelbare Verständnis der Erfindung nicht erforderlichen Elemente
sind nicht dargestellt bzw. nicht beschrieben.
WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0017] Ein Leistungsschalter kann eine oder mehrere in Reihe geschaltete, mit einem Isoliergas
gefüllte Löschkammern aufweisen, die nach einem der herkömmlichen Schaltprinzipien
arbeiten, also beispielsweise als Selbstblaskammer, als Selbstblaskammer mit mindestens
einer zusätzlichen Kompressionskolbenanordnung oder als einfacher Kompressionskolbenschalter.
Der Leistungsschalter kann beispielsweise eine Anordnung der Leistungskontakte, ähnlich
wie in der Schrift
EP 0 836 209 A2 gezeigt, aufweisen, es ist jedoch auch möglich, dass einer oder beide Leistungskontakte
beweglich ausgebildet sind. Der Leistungsschalter kann beispielsweise als Freiluftschalter,
als Teil einer metallgekapselten gasisolierten Schaltanlage oder als Dead Tank Breaker
ausgebildet sein. Die Figur 1 zeigteinen stark vereinfacht und schematisch dargestellten
Teilschnitt durch den Auspuffbereich einer Löschkammer einer ersten Ausführungsform
eines Leistungsschalters.
[0018] Diese erste Ausführungsform der Löschkammer ist rotationssymmetrisch aufgebaut und
erstreckt sich entlang einer Längsachse 1. Die Löschkammer weist einen hier nicht
dargestellten Lichtbogenraum auf, in welchem während des Ausschaltvorgangs zwischen
zwei Leistungskontakten ein Lichtbogen brennt. Der Lichtbogen heizt das Isoliergas
im Lichtbogenraum in bekannter Weise auf. Ein Teil dieses aufgeheizten, mit Druck
beaufschlagten Gases strömt durch einen der Leistungskontakte, der als rohrförmiger
Hohlkontakt 2 ausgebildet ist, aus dem Lichtbogenraum ab. Ein Pfeil 3 deutet die Strömungsrichtung
dieses heissen Gases vom Lichtbogenraum in die Auspuffregion an. Der Hohlkontakt 2
weist im Innern ein Volumen V
1 auf. Die durch den Pfeil 3 angedeutete Gasströmung wird durch eine etwa kegelförmig
ausgebildete Umlenkung 4, wie ein Pfeil 5 andeutet, in eine überwiegend radiale Richtung
umgelenkt. Die Gasströmung tritt durch in der Aussenwand des Hohlkontakts 2 vorgesehene
Öffnungen 6 hindurch in ein hier konzentrisch zum Hohlkontakt 2 angeordnetes Zwischenvolumen
7 ein, welches ein Volumen V
2 aufweist. Die Öffnungen 6 in der Aussenwand des Hohlkontakts weisen einen gemeinsamen
Querschnitt A
1 auf. In dem Zwischenvolumen 7 verwirbeln sich die Gase.
[0019] Das Zwischenvolumen 7 ist durch eine Wand 8 eingeschlossen, die vorzugsweise aus
Metall, wie beispielsweise Stahl oder Kupfer, gefertigt ist, sie kann jedoch auch
aus einem vergleichsweise gut wärmeleitenden Kunststoff bestehen. Besonders günstig
würde sich an dieser Stelle ein Kunststoff auswirken, der neben guten Wärmeleiteigenschaften
die Eigenschaft aufweisen würde, beim Auftreffen der heissen Gase geringfügig zu verdampfen,
wodurch den Gasen Wärmeenergie entzogen würde. Ein weiterer Vorteil wäre es, wenn
in dem verdampften Kunststoff dissoziierende und/oderelektronegative Gase enthalten
wären. Die Wand 8 weist mindestens eine Öffnung 9 auf, die den Durchtritt der verwirbelten
Gase in radialer Richtung in ein konzentrisch angeordnetes Auspuffvolumen 10 erlaubt.
Die mindestens eine Öffnung 9 in der Wand 8 weist einen Querschnitt A
2 auf. In der Regel sind die Öffnungen 6 und 9, wie aus Fig. 3 ersichtlich, gegeneinander
versetzt, sodass die verwirbelten, in radialer Richtung strömenden Gase, nicht direkt
durch die Öffnungen 9 weiter in das Auspuffvolumen 10 strömen können. Es ist jedoch
auch vorstellbar, dass eine der Öffnungen 9 ganz oder teilweise deckungsgleich mit
einer der Öffnungen 6 vorgesehen ist, um bewusst eine direkte teilweise oder vollständige
Durchströmung von der Öffnung 6 her in das Auspuffvolumen 10 zu gewährleisten. Die
Öffnungen 9 werden bezüglich Form, Grösse, Anordnung und Anzahl optimal ausgestaltet
und auf die jeweiligen Betriebsanforderungen abgestimmt.
[0020] Das Auspuffvolumen 10 ist nach aussen von einer metallischen Wand 11 abgegrenzt,
die sich einerseits auf den Hohlkontakt 2 und andererseits auf ein mit dem elektrischen
Anschluss der Löschkammer verbundenes metallisches Anschlussstück 12 abstützt. Die
Umlenkung 4 ist als ein Teil dieses Anschlussstückes 12 ausgebildet. Das Auspuffvolumen
10 weist ein Volumen V
3 auf. Von dem Auspuffvolumen 10 führt mindestens eine Öffnung 13, die einen Querschnitt
A
3 aufweist, in ein mit Kaltgas gefülltes Löschkammervolumen 14. Die mindestens eine
Öffnung 13 ist gegenüber der mindestens einen Öffnung 9 axial versetzt angeordnet.
Das Löschkammervolumen 14 wird, wenn die Löschkammer beispielsweise für Freiluftaufstellung
vorgesehen ist, nach aussen hin durch einen Löschkammerisolator 15 druckdicht abgeschlossen.
[0021] In der Regel wird der Hohlkontakt 2 zusammen mit dem Anschlussstück 12 beim Ausschalten
des Leistungsschalters in Richtung des Pfeils 3 nach links bewegt. Das Zwischenvolumen
7 und das Auspuffvolumen 10 sind im Innern des Löschkammerisolators 15 stationär angeordnet.
In der Fig. 1 ist beispielsweise die Ausschaltstellung des Hohlkontaktes 2 dargestellt.
Es ist aber durchaus möglich, dass das Zwischenvolumen 7 mit dem Hohlkontakt 2 und
dem Anschlussstück 12 eine gemeinsame Baugruppe bildet, sodass beim Ausschalten das
Zwischenvolumen 7 mit dem Hohlkontakt 2 zusammen durch das stationär angeordnete Auspuffvolumen
10 bewegt wird. Ferner ist möglich, dass das Auspuffvolumen 10 mit dem Zwischenvolumen
7, dem Hohlkontakt 2 und dem Anschlussstück 12 zu einer gemeinsamen Baugruppe zusammengefasst
wird, die sich beim Ausschalten als Ganzes durch das Löschkammervolumen 14 nach links
bewegt.
[0022] Bei dieser ersten Ausführungsform der Löschkammer wird die Gasströmung, deren Energie
vor der Umlenkung 4, bedingt durch die Länge des Hohlkontaktes 2, etwas reduziert
ist, durch das Umlenken in radialer Richtung und das Verwirbeln im Zwischenvolumen
7 wieder etwas energetisch aufgeladen. In der Fig. 3 deutet ein Pfeil 19 die Gasströmung
und deren Aufprall auf die Wand 8 des Zwischenvolumens 7 an. Zwei von der Aufprallstelle
wegführende kleine Pfeile 20 deuten das Verwirbeln der Gasströmung an. Dieser Aufprall
und die diesem folgende Verwirbelung bewirken einen besonders guten Wärmeübergang
auf die Wand 8, wodurch das Volumen des wirbelnden Gases vorteilhaft reduziert wird.
Zwischen dem Druck im Endteil des Hohlkontaktes 2 und dem Druck im Zwischenvolumen
7 baut sich in der Regel bei Kurzschlussabschaltungen eine Druckdifferenz im Bereich
von etwa 0,4 bis 1 bar auf, wobei der Druck im Zwischenvolumen 7 der grössere ist.
Nach einer vergleichsweise kurzen Verweilzeit im Zwischenvolumen 7 strömt das immer
noch ziemlich heisse Gas durch die mindestens eine Öffnung 9 aus in das Auspuffvolumen
10.
[0023] Dieses Ausströmen erfolgt in radialer Richtung. Der so entstandene Gasstrahl trifft
auf die hier als metallische Wand 11 ausgeführte Wand des Auspuffvolumens 10 auf und
wird durch diese unter einer intensiven Wirbelbildung abgelenkt. In der Fig. 3 deutet
ein Pfeil 21 die Gasströmung und deren Aufprall auf die Wand 11 des Auspuffvolumens
10 an. Zwei von der Aufprallstelle wegführende kleine Pfeile 22 deuten das Verwirbeln
des Gasstrahls an. Diese Wirbelbildung bewirkt einen besonders guten Wärmeübergang
auf die Wand 11, wodurch das Volumen des wirbelnden Gases vorteilhaft reduziert wird.
Das ziemlich abgekühlte Gas strömt nun zu der axial versetzten Öffnung 13 in der Wand
11. Diese Strömung verläuft spiralförmig um die Längsachse 1 herum, wobei dem Gas
weiter Wärme entzogen wird. Aus dieser Öffnung 13 strömt dann das gekühlte Gas in
das Lösch-kammervolumen 14 aus, es steht dann für weitere Schaltvorgänge zur Verfügung.
[0024] Erfindungsgemäß wird eine besonders gute Kühlung des strömenden heissen Gases erreicht,
wenn bei dieser ersten Ausführung des Leistungsschalters die folgenden Verhältnisse
eingehalten werden:

Dabei werden beispielsweise die Volumina V
1,2,3 in Kubikmetern gemessen und die Querschnitte A
1,2,3 in Quadratmetern.
[0025] Eine besonders gute Leistungssteigerung einer ersten Ausführungsform eines Leistungsschalters
wurde erreicht mit folgender Ausgestaltung des Auspuffbereichs:
Das Volumen V1 innerhalb des Hohlkontaktes 2 wurde mit 0,33 Litern und der Querschnitt A1 der ersten Öffnung mit 1850 Quadratmillimetern ausgeführt. Das Volumen V2 des Zwischenvolumens 7 wurde mit 0,7 Litern und der Querschnitt A2 der dritten Öffnung 9 mit 3800 Quadratmillimetern ausgeführt. Das Volumen V3 des Auspuffvolumens 10 wurde mit 8 Litern und der Querschnitt A3 der zweiten Öffnung 13 mit 4000 Quadratmillimetern ausgeführt.
[0026] Die Figur 2 zeigt einen stark vereinfacht und schematisch dargestellten Teilschnitt
durch den Auspuffbereich einer Löschkammer einer zweiten Ausführungsform eines Leistungsschalters.
Diese zweite Ausführungsform der Löschkammer ist ebenfalls in der Regel rotationssymmetrisch
aufgebaut und entspricht der ersten Ausführungsform im wesentlichen. Hierwird jedoch
ein zweites Zusatzvolumen 16 vorgesehen, welches ein Volumen V
4 aufweist. Das Zusatzvolumen 16 wird von einer Wand 17 begrenzt, es umgibt das Zwischenvolumen
7 konzentrisch. Die Öffnung 9 in der Wand 8 des Zwischenvolumens 7 mündet in dieses
Zusatzvolumen 16. Die Wand 17 ist vorzugsweise aus Metall, wie beispielsweise Stahl
oder Kupfer, gefertigt, sie kann jedoch auch aus einem gut wärmeleitenden Kunststoff
bestehen, wie er weiter vorne bereits beschrieben wurde. Die Wand 17 weist mindestens
eine Öffnung 18 auf, die den Durchtritt der verwirbelten Gase in radialer Richtung
in das konzentrisch angeordnete Auspuffvolumen 10 erlaubt. Die mindestens eine Öffnung
18 in der Wand 17 weist einen Querschnitt A
4 auf. Diese Öffnung 18 kann ebenfalls mit einer blendenartigen Abdeckung versehen
werden, wie dies im Zusammenhang mit der Öffnung 9 beschrieben worden ist. In der
Regel sind die Öffnungen 9 und 18, wie aus den Fig. 2 und 4 ersichtlich, axial gegeneinander
versetzt, sodass die verwirbelten, in radialer Richtung strömenden Gase, nicht direkt
durch die Öffnungen 18 weiter in das Auspuffvolumen 10 strömen können. Es ist jedoch
auch vorstellbar, dass sich die Öffnungen 9 und 18 zumindest teilweise überlappen.
[0027] Das Zusatzvolumen 16 ist in der Fig. 2 nur in der oberen Zeichnungshälfte eingezeichnet.
Es kann sich, wie in Fig. 2 dargestellt nur um einen Teil des Umfangs des Zwischenvolumens
7 erstrecken, oder, wie in Fig. 4 dargestellt, das gesamte Zwischenvolumen 7 konzentrisch
umschliessen.
[0028] In der Regel wird auch bei dieser Ausführungsform der Hohlkontakt 2 zusammen mit
dem Anschlussstück 12 beim Ausschalten des Leistungsschalters in Richtung des Pfeils
3 nach links bewegt. Das Zwischenvolumen 7, Zusatzvolumen 16 und das Auspuffvolumen
10 sind im Innern des Löschkammerisolators 15 stationär angeordnet. In der Fig. 2
ist beispielsweise die Ausschaltstellung des Hohlkontaktes 2 dargestellt. Es ist aber
durchaus möglich, dass das Zwischenvolumen 7 und das Zusatzvolumen 16 mit dem Hohlkontakt
2 und dem Anschlussstück 12 eine gemeinsame Baugruppe bilden, sodass beim Ausschalten
das Zwischenvolumen 7 und das Zusatzvolumen 16 mit dem Hohlkontakt 2 zusammen durch
das stationär angeordnete Auspuffvolumen 10 bewegt wird. Ferner ist möglich, dass
das Auspuffvolumen 10 mit dem Zwischenvolumen 7 und dem Zusatzvolumen 16, dem Hohlkontakt
2 und dem Anschlussstück 12 zu einer gemeinsamen Baugruppe zusammengefasstwird, die
sich beim Ausschalten als Ganzes durch das Löschkammervolumen 14 nach links bewegt.
[0029] In der Fig. 4 deutet ein Pfeil 23 die Gasströmung aus dem Zwischenvolumen 7 und deren
Aufprall auf die Wand 17 des Zusatzvolumens 16 an. Zwei von der Aufprallstelle wegführende
kleine Pfeile 24 deuten das Verwirbeln des Gasstrahls an. Diese intensive Wirbelbildung
bewirkt einen besonders guten Wärmeübergang auf die Wand 17, wodurch das Volumen des
wirbelnden Gases vorteilhaft reduziert wird. Aus dem Zusatzvolumen 16 strömt das verwirbelte
Gas dann durch die Öffnungen 18 in das Auspuffvolumen 10, wie der Pfeil 21 andeutet.
Hier erfolgt dann nochmals ein Aufprall des Gasstrahls verbunden mit einer intensiven
Verwirbelung, wie bereits beschrieben. Bei dieser zweiten Ausführungsvariante des
Leistungsschalters wird das heisse Gas besonders gut gekühlt, da ein weiterer Aufprall
des Gases auf die zusätzliche Wand 17 und damit verbunden eine noch bessere Kühlwirkung
als bei der ersten Ausführungsvariante vorgesehen ist.
[0030] Die Wirkungsweise der zweiten Ausführungsform entspricht im wesentlichen der der
ersten Ausführungsform, wobei hier jedoch der aus dem Zwischenvolumen 7 in radialer
Richtung ausströmende Gasstrahl auf die Wand 17 des Zusatzvolumens 16 auftrifft und
durch diese unter einer intensiven Wirbelbildung abgelenkt wird. Diese Wirbelbildung
bewirkt einen besonders guten Wärmeübergang auf die Wand 17, wodurch das Volumen des
wirbelnden Gases nochmals vorteilhaft reduziert wird. Nach einer vergleichsweise kurzen
Verweilzeit im Zusatzvolumen 16 strömt das Gas durch die mindestens eine Öffnung 18
aus in das Auspuffvolumen 10. Dieses Ausströmen erfolgt in radialer Richtung. Der
so entstandene Gasstrahl trifft auf die Wand 11 des Auspuffvolumens 10 auf und wird
durch diese unter einer intensiven Wirbelbildung abgelenkt. Diese Wirbelbildung bewirkt,
wie bereits beschrieben, einen besonders guten Wärmeübergang auf die Wand 11, wodurch
das Volumen des wirbelnden Gases nochmals vorteilhaft reduziert wird. Das abgekühlte
Gas strömt nun zu der axial versetzten Öffnung 13 in der Wand 11. Diese Strömung verläuft
innerhalb des Auspuffvolumens 10 spiralförmig um die Längsachse 1 herum, wobei dem
GasweiterWärme entzogen wird. Aus dieser Öffnung 13 strömt das gekühlte Gas in das
Löschkammervolumen 14 aus, es steht dann für weitere Schaltvorgänge zur Verfügung.
[0031] Eine besonders gute Kühlung des strömenden heissen Gases wird erreicht, wenn bei
dieser zweiten Ausführung die folgenden Verhältnisse eingehalten werden:

und

Dabei werden beispielsweise die Volumina V
1,2,3,4 in Kubikmetern gemessen und die Querschnitte A
1,2,3,4 in Quadratmetern.
[0032] Die Fig. 5 zeigt einen stark vereinfacht und schematisch dargestellten Teilschnitt
durch den Auspuffbereich einer Löschkammer einer dritten Ausführungsform eines Leistungsschalters.
Diese dritte Ausführungsform der Löschkammer ist ebenfalls rotationssymmetrisch zur
Längsachse 1 aufgebaut und entspricht der ersten Ausführungsform im wesentlichen.
Die stichpunktierte Linie 25 deutet die Aussenkontur des Hohlkontakts 2 an, wobei
die Öffnungen zwischen dem Inneren des Hohlkontakts 2 und dem Zwischenvolumen 7 nicht
dargestelltsind. Diese dritte Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform
durch die Ausbildung der Öffnung 9. Es ist hier beispielsweise vorgesehen, die Öffnungen
9 mittels einer lochblechartig ausgebildeten Blende, die miteiner Vielzahl von Öffnungen
9a, 9b,usw. versehen ist, zu verschliessen, um so eine Vielzahl von radial gerichteten
Gasstrahlen zu erreichen. Diese Gasstrahlen prallen dann auf die Wand 11 auf und verwirbeln
sich an einer Vielzahl von Aufprallstellen, sodass dort eine besonders intensive Kühlung
des heissen Gases und damit verbunden eine besonders wirksame Volumenreduzierung des
Gases erfolgt.
[0033] Der Querschnitt A
2 der Öffnung 9 der ersten Ausführungsform ist hier auf eine Vielzahl kreisrunder Bohrungen
9a,9b,usw. verteilt. Es sind natürlich auch andere Ausgestaltungen der Öffnungen der
lochblechartigen Blende vorstellbar. Die Bohrungen 9a,9b,usw. weisen hier, wie den
Fig. 5 und 6 zu entnehmen ist, einen einheitlichen Durchmesser D auf. Es ist jedoch
auch möglich, unterschiedliche Durchmesser D für die einzelnen Bohrungen 9a,9b,usw.
vorzusehen. Die Bohrungen 9a,9b,usw. weisen hier in axialer Richtung beispielsweise
einen Mittenabstand S auf. Es istjedoch auch möglich, unterschiedliche Mittenabstände
S vorzusehen. Die Bohrungen 9a,9b,usw. sind in der Regel zylindrisch ausgeführt und
weisen zylindrische Seitenwände 26 auf. Zwischen der Aussenseite der Wand 8 des Zwischenvolumens
7 und der Innenseite der gegenüber liegenden Wand 11 des Auspuffvolumens 10 ist ein
Abstand H vorgesehen. Entscheidend für den Wirkungsgrad der Abkühlung des durch die
Bohrungen 9a,9b,usw. strömenden heissen Gases ist das Verhältnis H/D. Es wird bei
derartigen Leistungsschaltern im Normalfall ein Wert von H/D im Bereich von 5 bis
etwa 1,5 angestrebt. Als besonders günstig hat sich ein Wert von H/D = 2 erwiesen.
[0034] Für die Dimensionierung des axialen Mittenabstands S zwischen den Bohrungen 9a,9b,usw.
mit dem einheitlichen Durchmesser D hat sich folgende Beziehung als besonders günstig
erwiesen:

Der Mittenabstand zwischen den Bohrungen 9a,9b,usw. und einer weiteren, am Umfang
verschobenen Reihe Bohrungen wird so bestimmt, dass sich die Aufprallpunkte derdurch
die Bohrungen strömenden Gasstrahlen auf der jeweils gegenüberliegenden Wand im für
die betreffende Anordnung optimalen Abstand S befinden. Wenn dieser Abstand S nicht
unterschritten wird, so ist sichergestellt, dass sich die um die Aufprallpunkte sich
ausbildenden Verwirbelungen nicht gegenseitig negativ beeinflussen, sodass auf alle
Fälle eine wirksame Abkühlung der Gase gewährleistet ist.
[0035] Soll die Abschaltleistung des Leistungsschalters weiter gesteigert werden, so können
auch die Bohrungen 9a,9b,usw. bezüglich Form, Grösse, Anordnung und Anzahl optimal
ausgestaltet und auf die jeweiligen Betriebsanforderungen abgestimmt werden. Eine
besonders gute Kühlleistung wird erreicht, wenn, wie in der Fig. 5 bei der Bohrung
9c dargestellt, die Seitenwand 27 abgeschrägt ausgeführt wird, wobei sich die Bohrung
9c in Strömungsrichtung der heissen Gase erweitert. Eine Abschrägung unter 45° Neigung
gegenüber der Mittelachse derjeweiligen Bohrung hat hierbei sich als besonders wirkungsvoll
herausgestellt.
[0036] Diese Bauart gemäss der beschriebenen dritten Ausführungsform kann auch zur Modifikation
der zweiten Ausführungsform des Leistungsschalters eingesetztwerden, und zwar kann
bei dieser sowohl die Wand 8 als auch die Wand 17 samt ihrem konstruktiven Umfeld
entsprechend mit Bohrungen ausgestaltet werden. Es ist aber auch möglich, nur eine
der beiden Wände 8 oder 17 entsprechend auszugestalten.
[0037] Die hier bis jetzt beschriebenen Ausführungsvarianten sind prinzipiell rotationssymmetrisch
aufgebaut. Wenn es die verfügbaren Platzverhältnisse erfordern, kann jedoch ohne weiteres
von der rotationssymmetrischen Ausbildung abgewichen werden und beispielsweise bei
der ersten Ausführungsvariante das Zwischenvolumen 7 als separate Baugruppe ausgebildet
werden, die ganz oder teilweise von der Rotationssymmetrie abweichend angeordnet ist.
Bei der zweiten Ausführungsvariante des Leistungsschalters kann beispielsweise das
Zusatzvolumen 16 als separate, ganz oder teilweise ausserhalb der Rotationssymmetrie
liegende Baugruppe ausgebildet werden. Bei dieser zweiten Ausführungsvariante ist
es aber auch möglich, sowohl das Zwischenvolumen 7 als auch das Zusatzvolumen 16 als
separate Baugruppen ausgebildet werden, die von der Rotationssymmetrie abweichen.
Allerdings ist bei allen diesen Varianten darauf zu achten, dass die weiter vorne
beschriebenen Verhältnisse zwischen den einzelnen Volumina V
1,2,3,4 und den Querschnitten A
1,2,3,4 der Öffnungen 6,9 und 18 zwischen den entsprechenden Volumina eingehalten werden.
[0038] Die Querschnitte der Öffnungen 6,9 und 18 zwischen den entsprechenden Volumina können
auf sehr unterschiedliche Art gestaltet werden. Hier sind nur einige wenige Ausführungsbeispiele
angegeben. Ebenso lässt die Anordnung dieser Öffnungen eine Vielzahl von Varianten
zu. Wenn zum Beispiel die Löschkammer liegend betrieben wird, so können diese Öffnungen
überwiegend im oberen Teil des Auspuffbereichs angeordnet werden, um zu erreichen,
dass feste Schaltrückstände sich im unteren Teil des jeweiligen Volumens ablagern,
wo sie unschädlich sind.
[0039] Die bisher beschriebenen Ausführungsvarianten des Leistungsschalters weisen jeweils
nur ein Leistungskontaktstück pro Löschkammer auf, welches als rohrförmiger Hohlkontakt
2 ausgebildet ist. Soll eine weitere Leistungserhöhung des Leistungsschalters erzielt
werden, so wird auch die geometrische Ausbildung der Auspuffregion des dem ersten
Hohlkontakt 2 gegenüberliegenden zweiten Leistungskontaktstücks ähnlich ausgeführt,
wie die bereits beschriebenen Ausführungen, sodass auch auf dem Weg der auf der Seite
des zweiten Leistungskontaktstücks vom Lichtbogenraum in Richtung Auspuffvolumen 10
abgeführten heissen Gase eine ähnlich wirksame radiale Umlenkung und mindestens ein
erfindungsgemässes Zwischenvolumen angeordnet werden können. Werden die oben angegebenen
geometrischen Verhältnisse auch auf dieser Seite beachtet, so erhält man auch hier
eine ähnlich wirksame Kühlung der heissen Gase und damit verbunden eine weitere vorteilhafte
Reduktion des Gasvolumens. Ein Leistungsschalter, dessen Löschkammer bzw. Löschkammern
beidseitig mit dieser verbesserten Führung und Kühlung der heissen Gase versehen sind,
weist eine deutlich höhere Abschaltleistung auf, als ein herkömmlicher Leistungsschalter
mit den gleichen Abmessungen.
[0040] Bei herkömmlichen Leistungsschaltern, die schon in Schaltanlagen im Einsatz stehen,
ist es möglich bei Revisionen, wenn der geometrische Aufbau dies mit vernünftigem
Aufwand zulässt, im Auspuffbereich in die Abströmung der heissen Gase in das Auspuffvolumen
ein zusätzliches Zwischenvolumen nachträglich einzubauen. Auf diese Art ist mit vergleichsweise
geringem Aufwand eine Erhöhung der Ausschaltleistung zu erreichen. Das erhöhte Leistungsschaltvermögen
der so modifizierten Leistungsschalter erlaubt es, die Übertragungsleistung eines
bestehenden Hochspannungsnetzes mit vorteilhaft geringem Aufwand zu steigern, da die
Investitionen für neue Leistungsschalter entfallen. Da die grosse Mehrheit der herkömmlichen
Löschkammern radialsymmetrisch aufgebaut ist, dürfte ein derartiges Nachrüsten, bzw.
ein derartiges nachträgliches Ertüchtigen eines Leistungsschalter vergleichsweise
einfach und mit vertretbarem Kostenaufwand vorteilhaft möglich sein.
BEZEICHNUNGSLISTE
[0041]
- 1
- Längsachse
- 2
- Hohlkontakt
- 3
- Pfeil
- 4
- Umlenkung
- 5
- Pfeil
- 6
- Öffnungen
- 7
- Zwischenvolumen
- 8
- Wand
- 9
- Öffnung
- 9a,9b,usw.
- Bohrungen
- 10
- Auspuffvolumen
- 11
- Wand
- 12
- Anschlussstück
- 13
- Öffnung
- 14
- Löschkammervolumen
- 15
- Löschkammerisolator
- 16
- Zusatzvolumen
- 17
- Wand
- 18
- Öffnung
- 19-24
- Pfeile
- 25
- stichpunktierte Linie
- 26,27
- Seitenwand
- V1,2,3,4
- Volumina
- A1,2,3,4
- Querschnitte
- H
- Abstand
- S
- Mittenabstand
- D
- Durchmesser
1. Verfahren zur Kühlung von heissen Gasen (3, 5) in einem Leistungsschalter, welcher
mindestens eine mit einem Isoliergas gefüllte, entlang einer Längsachse (1) erstreckte
und einen Lichtbogenraum enthaltende Löschkammer mit mindestens zwei Leistungskontaktsocken
aufweist, wobei mindestens eines der Leistungskontaktstücke als beweglicher oder feststehender
rohrförmiger Hohlkontakt (2) ausgebildet ist, weicher für die Ableitung von heissen
Gasen (3, 5) aus dem Lichtbogenraum in ein Auspuffvolumen (10) vorgesehen ist, welches
durch eine das Auspuffvolumen (10) begrenzende Wand (11) eingeschlossen ist und durch
mindestens eine zweite Öffnung (13) mit einem Löschkammervolumen (14) verbunden ist,
wobei zwischen dem Hohlkontakt (2) und dem Auspuffvolumen (10) mindestens ein Zwischenvolumen
(7, 16) vorhanden ist, das durch eine Wand (8, 17) eingeschlossen ist und durch mindestens
eine radial ausgerichtete Öffnung (9, 18) mit dem Auspuffvolumen (10) verbunden ist,
wobei
a) der Leistungsschalter mit einer auf der dem Lichtbogenraum abgewandten Seite des
Hohlkontaktes (2) angeordneten, mit mindestens einer ersten Öffnung (6) des Hohlkontaktes
(2) zusammenwirkenden Umlenkung (4) für das radiale Umlenken der heissen Gase (3,
5) in das Auspuffvolumen (10) versehen ist,
b) durch das Aufströmen in radialer Richtung der so entstandene Gasstrahl (19, 21,
23) auf die Wand (8, 17) des Zwischenvolumens (7, 16) trifft und durch diese unter
intensiver Wirbelbildung abgelenkt wird und
c) durch die Wirbelbildung ein besonders guter Wärmeübergang auf die Wand (8, 17)
des Zwischenvolumens (7, 16) bewirkt wird und das Volumen des wirbelnden Gases (20,22,24)
reduziert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die folgenden Verhältnisse eingehalten werden:



wobei V1 das Volumen innerhalb des Hohlkontaktes (2) und A1 der Querschnitt der ersten Öffnung (6) des Hohlkontakts (2) ist, V2 das Volumen des Zwischenvolumens (7) und A2 der Querschnitt einer oder der dritten Öffnung (9) ist, welche das Zwischenvolumen
(7) mit dem Auspuffvolumen (10) verbindet, und V3 das Volumen des Auspuffvolumens (10) und A3 der Querschnitt der zweiten Öffnung (13) ist.
2. Das Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) die mindestens eine erste Öffnung (6) und mindestens eine dritte, radiale Öffnung
(9) in der Wand (8) des Zwischenvolumens (7) gegeneinanderversetzt angeordnet sind,
so dass die verwirbelten, in radialer Richtung strömenden Gase (19, 21, 23) nicht
direkt durch die dritten Öffnungen (9) weiter in das Auspuffvolumen (10) strömen können,
und
b) insbesondere daß mindestens eine dritte, radiale Öffnung (9) ganz oder teilweise
deckungsgleich mit einer der ersten Öffnungen (6) angeordnet ist, so dass eine direkte
teilweise oder vollständige Durchströmung von der ersten Öffnung (8) her in das Auspuffvolumen
(10) gewährlelstet ist.
3. Das Verfahren nach einem der Ansprüche 1-2,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) zwischen dem Druck im Endteil des Hohlkontakts (2) und dem Druck im Zwischenvolumen
(7) eine Druckdifferenz aufgebaut wird, wobei der Druck im Zwischenvolumen (7) der
grössere ist und
b) zwischen dem Druck im Endteil des Hohlkontakts (2) und dem Druck im Zwischenvolumen
(7) für Kurzschlussabschaltungen eine Druckdifferenz im Bereich von 0,4 bis 1 bar
aufgebaut wird.
4. Das Verfahren nach einem der Ansprüche 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) die Wand (8, 17) des Zwischenvolumens (7) oder eines Zusatzvolumens (16) aus einem
wärmeleitenden Material, insbesondere aus Metall, oder aus einem Kunststoff besteht,
der neben guten Wärmeleitelgenschaften die Eigenschaft aufweist, beim Auftreffen der
heissen Gase geringfügig zu verdampfen, wodurch den Gasen Wärmeenergie entzogen wird
und
b) insbesondere dass in dem verdampften Kunststoff dissoziierende und/oder elektronegative
Gase enthalten sind.
5. Das Verfahren nach einem der Ansprüche 1-4
, dadurch gekennzeichnet, dass
a) die Gasströmung (23) aus dem Zwischenvolumen (7) in radialer Richtung in ein zweites,
als Zusatzvolumen (16) bezeichnetes Zwischenvolumen strömt, auf die Wand (17) des
Zusatzvolumens (16) auftrifft und durch diese unter einer intensiven Wirbelbildung
abgelenkt wird, wobei
b) durch den an der Aufprallstelle verwirbeiten Gasstrahl (24) ein besonders guter
Wärmeübergang auf die Wand (17) des Zusatzvolumens (16) bewirkt wird und das Volumen
des wirbeinden Gases (24) reduziert wird und
c) das Gas nach einer Verweilzeit im Zusatzvolumen (16) durch mindestens eine vierte,
radial ausgerichtete Öffnung (18) in der Wand (17) des Zusatzvolumens (16) in das
Auspuffvolumen (10) strömt, wobei
d) dieses Ausströmen in radialer Richtung erfolgt und der so entstandene Gasstrahl
(21) auf die Wand (11) des Auspuffvolumens (10) auftrifft, durch diese unter einer
intensiven Wirbelbildung abgelenkt wird und durch den an der Aufprallstelle verwirbelten
Gasstrahl (22) ein besonders guter Wärmeübergang auf die Wand (11) des Auspuffvolumens
(10) bewirkt wird und das Volumen des wirbelnden Gases (22) reduziert wird.
6. Das Verfahren nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) die mindestens eine vierte Öffnung (18) in der Wand (17) des Zusatzvolumens (7)
gegenüber der mindestens einen dritten Öffnung (9) in der Wand (8) des Zwischenvolumens
(7) am Umfang und/oder in axialer Richtung so versetzt ist, dass ein radial gerichtetes,
geradliniges Durchströmen der heissen Gase (19, 21, 23) durch das Zusatzvolumen (16)
nicht möglich ist, oder
b) die mindestens eine vierte Öffnung (18) in der Wand (17) des Zusatzvolumens (7)
gegenüber der mindestens einen dritten Öffnung (9) in der Wand (8) des Zwischenvolumens
(7) so engeordnet ist, dass zumindest für einen Teil der heissen Gase (19, 21, 23)
ein radial gerichtetes, geradliniges Durchströmen durch das Zusatzvolumen (16) möglich
ist.
7. Das Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beim Austritt aus einem Zwischenvolumen (7, 16) an der mindestens einen Öffnung (9,
18) zum Auspuffvolumen (10) oderzu einem zweiten, als Zusatzvolumen (16) bezeichneten
Zwischenvolumen mittels einer lochblechartigen Blende, die mit einer Vielzahl von
Bohrungen (9a, 9b, 9c) versehen ist, eine Vielzahl von radial gerichteten Gasstrahlen
erzeugt wird, die auf die Wand (11, 17) des Auspuffvolumens (10) oder des Zusatzvolumens
(16) aufprallen und sich an einer Vielzahl von Aufprallstellen verwirbeln, so dass
dort eine besonders intensive Kühlung des heissen Gases und damit verbunden eine besonders
wirksame Volumenreduzierung des Gases erfolgt.
8. Das Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein axialer Mittenabstand zwischen den Bohrungen (9a, 9b, 9c) und einer weiteren,
am Umfang verschobenen Reihe Bohrungen so bestimmt wird, dass sich die Aufprallpunkte
der durch die Bohrungen strömenden Gasstrahlen auf der jeweils gegenüberliegenden
Wand allseitig einen Abstand S haben, so dass sichergestellt ist, wenn dieser Abstand
S nicht unterschritten wird, dass sich die um die Aufprallpunkte ausbildenden Verwirbelungen
nicht gegenseitig negativ beeinflussen und eine wirksame Abkühlung der Gase gewährleistet
ist.
9. Das Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein senkrechter Abstand H zwischen der Aussenseite der Wand (8, 17) des Zwischenvolumens
(7) oder Zusatzvolumens (16) und der Innenseite der dieser gegenüberliegenden Wand
(11) des Auspuffvolumens (10) vorgesehen ist, die Bohrungen (9a, 9b, 9c) Jeweils einen
Durchmesser D aufweisen, und ein Verhältnis H/D im Bereich von 5 bis 1,5, insbesondere
H/D = 2, gewählt ist.
10. Das Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein axialer Mittenabstand S zwischen den Bohrungen (9a, 9b, 9c) mit einem einheitlichen
Durchmesser D die Beziehung S = 1,4 * H erfüllt, wobei H ein senkrechter Abstand zwischen
der Aussenseite der Wand (8, 17) des Zwischenvolumens (7) oder Zusatzvolumens (16)
und der Innenseite der dieser gegenüberliegenden Wand (11) des Auspuffvolumens (10)
ist.
11. Das Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das abgekühlte Gas zu einer zweiten, radial ausgerichteten, axial versetzten Öffnung
(13) in der Wand (11) des Auspuffvolumens (10) strömt und diese Strömung spiralförmig
um eine Längsachse 1 der Löschkammerherum verläuft, wobei dem Gas weiter Wärme entzogen
wird.
12. Das Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auspuffregion des zweiten Leistungskontaktstücks, das dem ersten Hohlkontakt
(2) gegenüberliegt, derart ausgebildet ist, dass auf dem Weg der heissen Gase, die
auf der Seite des zweiten Leistungakontaktstücks vom Lichtbogenraum in Richtung des
Auspuffvolumens (10) abgeführt werden, eine radiale Umlenkung und mindestens ein Zwischenvolumen
vorhanden sind, so dass der Leistungsschalter eine beidseitig verbesserte Führung
und Kühlung der heissen Gase und eine höhere Abschaltleistung bei gleichen Abmessungen
aufweist.
13. Leistungsschalter, welcher mindestens eine mit einem Isoliergas gefüllte, entlang
einer Längsachse (1) erstreckte und einen Lichtbogenraum enthaltende Löschkammer mit
mindestens zwei Leistungskontaktstücken aufweist, wobei mindestens eines der Leistungskontaktstücke
als beweglicher oder feststehender rohrförmiger Hohlkontakt (2) ausgebildet ist, welcher
für die Ableitung von heissen Gasen (3, 5) aus dem Lichtbogenraum in ein Auspuffvolumen
(10) vorgesehen ist, welches durch eine das Auspuffvolumen (10) begrenzende Wand (11)
eingeschlossen ist und durch mindestens eine zweite Öffnung (13) mit einem Loschkammervolumen
(14) verbunden ist, wobei zwischen dem Hohlkontakt (2) und dem Auspuffvolumen (10)
mindestens ein Zwischenvolumen (7, 16) vorhanden ist das durch eine Wand (8, 17) eingeschlossen
ist und durch mindestens eine radial ausgerichtete Öffnung, (9, 18) mit dem Auspuffvolumen
(10) verbunden ist, wobei
a) der Leistungsschalter mit einer auf der dem Lichtbogenraum abgewandten Seite des
Hohlkontaktes (2) angeordneten, mit mindestens einer ersten Öffnung (6) des Hohlkontaktes
(2) zusammenwirkenden Umlenkung (4) für das radiale Umlenken der heissen Gase (3,
5) in das Auspuffvolumen (10) versehen ist,
b) die Wand (8, 17) des Zwischenvolumens (7, 16) eine Aufprallstelle zur Verwirbelung
der in radialer Richtung strömenden Gasströmung (19, 21, 23) aufweist, und
c) durch die Verwirbelung ein besonders guter Wärmeübergang auf die Wand (8, 17) des
Zwischenvolumens (7, 16) bewirkt wird und dadurch das Volumen des wirbelnden Gases
(20, 22, 24) reduziert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die folgenden Verhältnisse gelten:



wobei V1 das Volumen innerhalb des Hohlkontaktes (2) und A1 der Querschnitt der ersten Öffnung (6) des Hohlkontakts (2) ist, V2 das Volumen des Zwischenvolumens (7) und A2 der Querschnitt einer dritten, radial ausgerichteten Öffnung (9) ist, welche das
Zwischenvolumen (7) mit dem Auspuffvolumen (10) verbindet, und V3 das Volumen des Auspuffvolumens (10) und A3 der Querschnitt der zweiten Öffnung (13) ist, und insbesondere dass V1 = 0,33 Liter, A1 = 1850 Quadratmillimeter, V2 = 0,7 Liter, A2 = 3800 Quadratmillimeter, V3 = 8 Liter und A3 = 4000 Quadratmillimeter beträgt.
14. Leistungsschalter nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) die mindestens eine erste Öffnung (6) und mindestens eine dritte, radiale Öffnung
(9) in der Wand (8) des Zwischenvolumens (7) gegeneinander versetzt angeordnet sind,
so dass die verwirbelten, in radialer Richtung strömenden Gase (19, 21, 23) nicht
direkt durch die dritten Öffnungen (9) weiter in das Auspuffvolumen (10) strömen können,
und
b) insbesondere daß mindestens eine dritte, radiale Öffnung (9) ganz oder teilweise
deckungsgleich mit einer der ersten Öffnungen (6) angeordnet ist, so dass eine direkte
teilweise oder vollständige Durchströmung von der ersten Öffnung (6) her in das Auspuffvolumen
(10) gewährleistet ist.
15. Leistungsschalter nach einem der Ansprüche 13-14,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) zwischen dem Druck in Endteil des Hohlkontakts (2) und dem Druck im Zwischenvolumen
(7) eine Druckdifferenz aufgebaut wird, wobei der Druck im Zwisctienvolumen (7) der
grössere ist und
b)zwischen dem Druck in Endteil des Hohlkontakts (2) und dem Druck im Zwischenvolumen
(7) für Kurzschlussabschaltungen eine Druckdifferenz im Bereich von 0,4 bis 1 bar
aufgebaut wird.
16. Leistungsschalter nach einem der Ansprüche 13-15, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Umlenken in radialer Richtung und das Verwirbeln im ersten Zwischenvolumen
(7) die Gasströmung energetisch aufgeladen wird.
17. Leistungsschalter nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) die Umlenkung (4) kegelförmig ausgebildet ist und/oder
b) die Umlenkung (4) mit einem Anschlussstück (12) der Löschkammer verbunden ist.
18. Leistungsschalter nach einem der Ansprüche 13-17,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) die zweite Öffnung (13) in der Wand (11) des Auspuffvolumens (10) radial ausgerichtet
und axial versetzt zur mindestens einen radialen Öffnung (9, 18) in das Auspuffvolumen
(10) ist und
b) die Strömung des abgekühlte Gases zurzwelten Öffnung (13) hin innerhalb des Auspuffvolumens
(10) spiralförmig um eine Längsachse 1 der Löschkammer herum verläuft, wobei dem Gas
weiter Wärme entzogen wird.
19. Leistungeschalter nach einem der Ansprüche 13-18,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) mindestens ein zweites, als Zusatzvolumen (16) bezeichnetes, Zwischenvolumen zwischen
dem ersten Zwischenvolumen (7) und dem Auspuffvolumen (10) vorhanden ist, welches
Zusatzvolumen (16) von der Wand (8) des Zwischenvolumens (7) gegen das Zwischenvolumen
(7) und von einer Wand (17) des Zusatzvolumens (16) gegen das Auspuffvolumen (10)
begrenzt ist, wobei die Wand (17) des Zusatzvolumens (16) eine vierte Öffnung (18)
aufweist, welche das Zusatzvolumen (16) mit dem Auspuffvolumen (10) verbindet und
b) die Wand (17) des Zusatzvolumens (16) eine Aufprallstelle zur Verwirbelung der
Gasströmung (23) aufweist, durch die Verwirbelung ein besonders guter Wärmeübergang
auf die Wand (17) des Zusatzvolumens (16) bewirkt wird und dadurch das Volumen des
wirbelnden Gases (24) reduziert wird.
20. Leistungsschalter nach Anspruch 19,
dadurch gekennzelchnet, dass
a) die mindestens eine vierte Öffnung (18) in der Wand (17) des Zusatzvolumens (7)
gegenüber der mindestens einen dritten Öffnung (9) in der Wand (8) des Zwischenvolumens
(7) am Umfang und/oder in axialer Richtung so versetzt ist, dass ein radial gerichtetes,
geradliniges Durchströmen der heissen Gase (19, 21, 23) durch das Zusatzvolumen (16)
nicht möglich ist, oder
b) die mindestens eine vierte Öffnung (18) in der Wand (17) des Zusatzvolumens (7)
gegenüber der mindestens einen dritten Öffnung (9) in der Wand (8) des Zwischenvolumens
(7) so angeordnet ist, dass zumindest für einen Teil der heissen Gase (19, 21, 23)
ein radial gerichtetes, geradliniges Durchströmen durch das Zusatzvolumen (16) möglich
ist.
21. Leistungsschalter nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet, dass die folgenden Verhältnisse gelten:

wobei V
1 das Volumen innerhalb des Hohlkontaktes (2) und A
1 der Querschnitt der ersten Öffnung (6) des Hohlkontakts (2) ist, V
2 das Volumen des Zwischenvolumens (7) und A
2 der Querschnitt einer dritten Öffnung (9) ist, welche das Zwischenvolumen (7) mit
dem Auspuffvolumen (10) verbindet, und V
3 das Volumen des Auspuffvolumens (10) und A
3 der Querschnitt der zweiten Öffnung (13) ist und V
4 das Volumen des Zusatzvolumens (16) und A
4 der Querschnitt der vierten Öffnung (18) in der Wand (17) des Zusatzvolumens (16)
ist.
22. Leistungsschalter nach einem der Ansprüche 13-21,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) die Öffnungen (9, 18) zum Auspuffvolumen (10) oder zum Zusatzvolumen (16) mittels
einer lochblechartigen Blende verschlossen sind,
b) die Blende mit einer Vielzahl von Bohrungen (9a, 9b, 9c) zur Erzeugung einer Vielzahl
von radial gerichteten Gasstrahlen versehen ist und
c) die Wand (11, 17) des Auspuffvolumens (10) oder des Zusatzvolumens (16) eine Vielzahl
von Aufprallstellen aufweist, so dass dort eine besonders intensive Kühlung des heissen
Gases und damit verbunden eine besonders wirksame Volumenreduzierung des Gases erfolgt.
23. Leistungsschalter nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass ein axialer Mittenabstand zwischen den Bohrungen (9a, 9b. 9c) und einer weiteren,
am Umfang verschobenen Reihe Bohrungen so bestimmt ist, dass sich die Aufprallpunkte
der durch die Bohrungen strömenden Gasstrahlen auf der jeweils gegenüberliegenden
Wand allseitig einen Abstand S haben, so dass sichergestellt ist, wenn dieser Abstand
S nicht unterschritten ist, dass sich die um die Aufprallpunkte ausbildenden Verwirbelungen
nicht gegenseitig negativ beeinflussen und eine wirksame Abkühlung der Gase gewährleistet
ist.
24. Leistungsschalter nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass ein senkrechter Abstand H zwischen der Aussenseite der Wand (8, 17) des Zwischenvolumens
(7) oder Zusatzvolumens (16) und der Innenseite der dieser gegenüberliegenden Wand
(11) des Auspuffvolumens (10) vorgesehen ist, die Bohrungen (9a, 9b, 9c) jeweils einen
Durchmesser D aufweisen, und ein Verhältnis H/D im Bereich von 5 bis 1,5, insbesondere
H/D=2, gewählt ist.
25. Leistungsschalter nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass ein axialer Mittenabstand S zwischen den Bohrungen (9a, 9b, 9c) mit einem einheitlichen
Durchmesser D die Beziehung S = 1,4 * H erfüllt, wobei H ein senkrechter Abstand zwischen
der Aussenseite der Wand (8, 17) des Zwischenvolumens (7) oder Zusatzvolumens (17)
und der Innenseite der dieser gegenüberliegenden Wand (11) des Auspuffvolumens (10)
ist.
26. Leistungsschalter nach einem der Ansprüche 13-25, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenvolumen (7) konzentrisch zum Hohlkontakt (2) angeordnet ist, und/oder
das Zwischenvolumen (7) konzentrisch zu einer Umlenkung (4) angeordnet ist, und/oder
das Zusatzvolumen (18) das Zwischenvolumen (7) konzentrisch umgibt oder sich nur um
einen Teil des Umfangs des Zwischenvolumens (7) erstreckt, und/oder das Auspuffvolumen
(10) konzentrisch angeordnet ist.
27. Leistungsschalter nach einem der Ansprüche 13-26,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) das mindestens eine Zwischenvolumen (7) fest im Auspuffvolumen (10) und dieses
im Innern eines das Löschkammervolumen (14) begrenzenden Löschkammerisolators (15)
stationär angeordnet ist, wobei der Hohlkontakt (2) zusammen mit einem Anschlussstück
(12) relativ zu ihnen beweglich ist, oder
b) das mindestens eine Zwischenvolumen (7) fest mit dem Hohlkontakt (2) und mit dem
Anschlussstück (12) verbunden ist und mit diesen zusammen durch das stationär angeordnete
Auspuffvolumen (10) relativ zu diesem beweglich ist oder
c) das mindestens eine Zwischenvolumen (7) fest mit dem Hohlkontakt (2) und mit einem
Anschlussstuck (12) und dem Auspuffvolumen (10) verbunden ist und mit diesen zusammen
durch das Löschkammervolumen (14) relativ zu diesem beweglich ist.
28. Leistungsschalter nach einem der Ansprüche 13-27, dadurch gekennzeichnet, dass die Auspuffregion des zweiten Leistungskontaktstücks, das dem ersten Hohlkontakt
(2) gegenüberliegt, derart ausgebildet ist, dass auf dem Weg der heissen Gase, die
auf der Seite des zweiten Leistungskontaktstücks vom Lichtbogenraum in Richtung des
Auspuffvolumens (10) abgeführt werden, eine radiale Umlenkung und mindestens ein Zwischenvolumen
vorhanden sind, so dass der Leistungsschalter eine beidseitig verbesserte Führung
und Kühlung der heissen Gase und eine höhere Abschaltleistung bei gleichen Abmessungen
aufweist.
29. Leistungsschalter nach einem der Ansprüche 13-28,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) die Wand (8, 17) des Zwischenvolumens (7) odereines Zusatzvolumens (16) aus einem
wärmeleitenden Material, insbesondere aus Metall, oder aus einem Kunststoff besteht,
der neben guten Wärmeleiteigenschaften die Eigenschaft aufweist, beim Auftreffen der
heissen Gase geringfügig zu verdampfen, wodurch den Gasen Wärmeenergie entzogen wird
und
b) insbesondere dass in dem verdampften Kunststoff dissoziierende und/oder elektronegative
Gase enthalten sind.
30. Leistungsschalter nach einem der Ansprüche 13-29,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) der Leistungsschalter als Freiluftschalter. Teil einer metallgekapselten gasisolierten
Schaltanlage oder als Dead Tank Breaker ausgebildet ist, und/oder
b) die Löschkammer des Leistungsschalters eine Selbstblaskammer, eine Selbstblaskammer
mit mindestens einer zusätzlichen Kompressionskolbenanordnung oder ein Kompressionskolbenschalter
ist, und/oder
c) das mindestens eine Zwischenvolumen (7, 16) so ausgebildet ist, dass es nachträglich
in bereits in Betrieb stehende Leistungsschalter einbaubar ist.
1. Method for cooling hot gases (3, 5) in a circuit breaker, which has at least one quenching
chamber, which is filled with an insulating gas, extends along a longitudinal axis
(1), contains an arc area and has at least two power contact pieces, with at least
one of the power contact pieces being in the form of a movable or stationary tubular
hollow contact (2), which is provided for dissipating hot gases (3, 5) from the arc
area into an exhaust volume (10), which is enclosed by a wall (11) delimiting the
exhaust volume (10) and is connected to a quenching chamber volume (14) by at least
one second opening (13), with at least one intermediate volume (7, 16) being provided
between the hollow contact (2) and the exhaust volume (10), which intermediate volume
is enclosed by a wall (8, 17) and is connected to the exhaust volume (10) by at least
one radially aligned opening (9, 18), wherein
a) the circuit breaker is provided with a deflection (4), which is arranged on that
side of the hollow contact (2) which is remote from the arc area and interacts with
at least one first opening (6) of the hollow contact (2), for the radial deflection
of the hot gases (3, 5) into the exhaust volume (10),
b) as a result of the outflow in the radial direction, the thus produced gas jet (19,
21, 23) hits the wall (8, 17) of the intermediate volume (7, 16) and is deflected
thereby with intensive swirling, and
c) as a result of the swirling, particularly good heat transfer to the wall (8, 17)
of the intermediate volume (7, 16) is brought about, and the volume of the swirling
gas (20, 22, 24) is reduced, characterized in that the following ratios are complied with:



where V1 is the volume within the hollow contact (2) and A1 is the cross section of the first opening (6) of the hollow contact (2), V2 is the volume of the intermediate volume (7) and A2 is the cross section of a or the third opening (9), which connects the intermediate
volume (7) to the exhaust volume (10), and V3 is the volume of the exhaust volume (10) and A3 is the cross section of the second opening (13).
2. Method according to Claim 1,
characterized in that
a) the at least one first opening (6) and at least one third, radial opening (9) in
the wall (8) of the intermediate volume (7) are arranged offset with respect to one
another, so that the swirled gases (19, 21, 23) flowing in the radial direction cannot
flow directly through the third openings (9) further into the exhaust volume (10),
and
b) in particular in that at least one third, radial opening (9) is arranged so as to be entirely or partially
congruent with one of the first openings (6), so that a direct partial or complete
throughflow from the first opening (6) into the exhaust volume (10) is ensured.
3. Method according to one of Claims 1-2,
characterized in that
a) a pressure difference is built up between the pressure in the end part of the hollow
contact (2) and the pressure in the intermediate volume (7), with the pressure in
the intermediate volume (7) being the greater pressure, and
b) a pressure difference in the range of from 0.4 to 1 bar is built up between the
pressure in the end part of the hollow contact (2) and the pressure in the intermediate
volume (7) for short-circuit disconnections.
4. Method according to one of Claims 1 - 3,
characterized in that
a) the wall (8, 17) of the intermediate volume (7) or an additional volume (16) is
made from a thermally conductive material, in particular from metal, or from a plastic,
which, in addition to good heat conduction properties, has the property of evaporating
slightly on the impact of the hot gases, as a result of which thermal energy is drawn
from the gases, and
b) in particular in that dissociating and/or electronegative gases are contained in the evaporated plastic.
5. Method according to one of Claims 1 - 4,
characterized in that
a) the gas flow (23) flows out of the intermediate volume (7) in the radial direction
into a second intermediate volume, referred to as the additional volume (16), hits
the wall (17) of the additional volume (16) and is deflected thereby with intensive
swirling,
b) as a result of the gas jet (24) swirled at the point of impact, particularly good
heat transfer to the wall (17) of the additional volume (16) being brought about,
and the volume of the swirling gas (24) being reduced, and
c) after a residence time in the additional volume (16), the gas flowing through at
least one fourth, radially aligned opening (18) in the wall (17) of the additional
volume (16) into the exhaust volume (10),
d) this outflow taking place in the radial direction and the thus produced gas jet
(21) hitting the wall (11) of the exhaust volume (10), being deflected thereby with
intensive swirling and, as a result of the gas jet (22) swirled at the point of impact,
particularly good heat transfer to the wall (11) of the exhaust volume (10) being
brought about and the volume of the swirling gas (22) being reduced.
6. Method according to Claim 5,
characterized in that
a) the at least one fourth opening (18) in the wall (17) of the additional volume
(7) is offset with respect to the at least one third opening (9) in the wall (8) of
the intermediate volume (7) at the circumference and/or in the axial direction in
such a way that a radially directed, linear throughflow of the hot gases (19, 21,
23) through the additional volume (16) is not possible, or
b) the at least one fourth opening (18) in the wall (17) of the additional volume
(7) is arranged with respect to the at least one third opening (9) in the wall (8)
of the intermediate volume (7) in such a way that, at least for a proportion of the
hot gases (19, 21, 23), a radially directed, linear throughflow through the additional
volume (16) is possible.
7. Method according to one of the preceding claims, characterized in that, on the emergence from an intermediate volume (7, 16) at the at least one opening
(9, 18) to the exhaust volume (10) or to a second intermediate volume, referred to
as the additional volume (16), by means of a shutter in the form of a perforated plate
which is provided with a large number of holes (9a, 9b, 9c), a large number of radially
directed gas jets are produced which impact the wall (11, 17) of the exhaust volume
(10) or the additional volume (16) and swirl at a large number of points of impact,
so that particularly intensive cooling of the hot gas takes place there and, associated
therewith, a particularly effective reduction in the volume of the gas takes place.
8. Method according to Claim 7, characterized in that an axial distance between the centres of the holes (9a, 9b, 9c) and a further row
of holes displaced at the circumference is determined in such a way that the points
of impact of the gas jets flowing through the holes on the respectively opposite wall
have a distance S on all sides, which, if this distance S is not undershot, ensures
that the swirls which are formed around the points of impact do not negatively influence
one another and effective cooling of the gases is ensured.
9. Method according to Claim 7, characterized in that a vertical distance H between the outside of the wall (8, 17) of the intermediate
volume (7) or additional volume (16) and the inside of the wall (11) opposite thereto
of the exhaust volume (10) is provided, the holes (9a, 9b, 9c) each have a diameter
D, and a ratio of H/D in the range of from 5 to 1.5, in particular H/D = 2, is selected.
10. Method according to Claim 7, characterized in that an axial distance S between the centres of the holes (9a, 9b, 9c) with a uniform
diameter D satisfies the condition S = 1.4*H, where H is a vertical distance between
the outside of the wall (8, 17) of the intermediate volume (7) or additional volume
(16) and the inside of the wall (11) opposite thereto of the exhaust volume (10).
11. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the cooled gas flows to a second, radially aligned, axially offset opening (13) in
the wall (11) of the exhaust volume (10), and this flow runs spirally around a longitudinal
axis 1 of the quenching chamber, further heat being drawn from the gas.
12. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the exhaust region of the second power contact piece, which is opposite the first
hollow contact (2), is designed in such a way that a radial deflection and at least
one intermediate volume are provided on the path of the hot gases, which are dissipated
on the side of the second power contact piece from the arc area in the direction of
the exhaust volume (10), so that the circuit breaker has improved guidance and cooling
of the hot gases on both sides and increased disconnection power given the same dimensions.
13. Circuit breaker, which has at least one quenching chamber, which is filled with an
insulating gas, extends along a longitudinal axis (1), contains an arc area and has
at least two power contact pieces, with at least one of the power contact pieces being
in the form of a movable or stationary tubular hollow contact (2), which is provided
for dissipating hot gases (3, 5) from the arc area into an exhaust volume (10), which
is enclosed by a wall (11) delimiting the exhaust volume (10) and is connected to
a quenching chamber volume (14) by at least one second opening (13), with at least
one intermediate volume (7, 16) being provided between the hollow contact (2) and
the exhaust volume (10), which intermediate volume is enclosed by a wall (8, 17) and
is connected to the exhaust volume (10) by at least one radially aligned opening (9,
18), wherein
a) the circuit breaker is provided with a deflection (4), which is arranged on that
side of the hollow contact (2) which is remote from the arc area and interacts with
at least one first opening (6) of the hollow contact (2), for the radial deflection
of the hot gases (3, 5) into the exhaust volume (10),
b) the wall (8, 17) of the intermediate volume (7, 16) has a point of impact for swirling
the gas flow (19, 21, 23) flowing in the radial direction, and
c) as a result of the swirling, particularly good heat transfer to the wall (8, 17)
of the intermediate volume (7, 16) is brought about, and, as a result, the volume
of the swirling gas (20, 22, 24) is reduced, characterized in that the following ratios apply:



where V1 is the volume within the hollow contact (2) and A1 is the cross section of the first opening (6) of the hollow contact (2), V2 is the volume of the intermediate volume (7) and A2 is the cross section of a third, radially aligned opening (9), which connects the
intermediate volume (7) to the exhaust volume (10), and V3 is the volume of the exhaust volume (10) and A3 is the cross section of the second opening (13), and in particular in that V1 = 0.33 litres, A1 = 1850 square millimetres, V2 = 0.7 litres, A2 = 3800 square millimetres, V3 = 8 litres and A3 = 4000 square millimetres.
14. Circuit breaker according to Claim 13,
characterized in that
a) the at least one first opening (6) and at least one third, radial opening (9) in
the wall (8) of the intermediate volume (7) are arranged offset with respect to one
another, so that the swirled gases (19, 21, 23) flowing in the radial direction cannot
flow directly through the third openings (9) further into the exhaust volume (10),
and
b) in particular in that at least one third, radial opening (9) is arranged so as to be entirely or partially
congruent with one of the first openings (6), so that a direct partial or complete
throughflow from the first opening (6) into the exhaust volume (10) is ensured.
15. Circuit breaker according to one of Claims 13 - 14,
characterized in that
a) a pressure difference is built up between the pressure in the end part of the hollow
contact (2) and the pressure in the intermediate volume (7), with the pressure in
the intermediate volume (7) being the greater pressure, and
b) a pressure difference in the range of from 0.4 to 1 bar is built up between the
pressure in the end part of the hollow contact (2) and the pressure in the intermediate
volume (7) for short-circuit disconnections.
16. Circuit breaker according to one of Claims 13 - 15, characterized in that, as a result of the deflection in the radial direction and the swirling in the first
intermediate volume (7), the gas flow is energetically charged.
17. Circuit breaker according to Claim 16,
characterized in that
a) the deflection (4) is conical, and/or
b) the deflection (4) is connected to a connection piece (12) of the quenching chamber.
18. Circuit breaker according to one of Claims 13 - 17,
characterized in that
a) the second opening (13) in the wall (11) of the exhaust volume (10) is radially
aligned and axially offset with respect to at least one radial opening (9, 18) into
the exhaust volume (10), and
b) the flow of the cooled gas towards the second opening (13) within the exhaust volume
(10) runs spirally around a longitudinal axis (1) of the quenching chamber, further
heat being drawn from the gas.
19. Circuit breaker according to one of Claims 13 - 18,
characterized in that
a) at least one second intermediate volume, referred to as the additional volume (16),
is provided between the first intermediate volume (7) and the exhaust volume (10),
which additional volume (16) is delimited by the wall (8) of the intermediate volume
(7) with respect to the intermediate volume (7) and by a wall (17) of the additional
volume (16) with respect to the exhaust volume (10), with the wall (17) of the additional
volume (16) having a fourth opening (18), which connects the additional volume (16)
to the exhaust volume (10), and
b) the wall (17) of the additional volume (16) has a point of impact for swirling
of the gas flow (23), as a result of the swirling particularly good heat transfer
to the wall (17) of the additional volume (16) is brought about and, as a result,
the volume of the swirling gas (24) is reduced.
20. Circuit breaker according to Claim 19,
characterized in that
a) the at least one fourth opening (18) in the wall (17) of the additional volume
(7) is offset with respect to the at least one third opening (9) in the wall (8) of
the intermediate volume (7) at the circumference and/or in the axial direction in
such a way that a radially directed, linear throughflow of the hot gases (19, 21,
23) through the additional volume (16) is not possible, or
b) the at least one fourth opening (18) in the wall (17) of the additional volume
(7) is arranged with respect to the at least one third opening (9) in the wall (8)
of the intermediate volume (7) in such a way that, at least for a proportion of the
hot gases (19, 21, 23), a radially directed, linear throughflow through the additional
volume (16) is possible.
21. Circuit breaker according to Claim 19,
characterized in that the following ratios apply:

where V
1 is the volume within the hollow contact (2) and A
1 is the cross section of the first opening (6) of the hollow contact (2), V
2 is the volume of the intermediate volume (7) and A
2 is the cross section of a third opening (9), which connects the intermediate volume
(7) to the exhaust volume (10), and V
3 is the volume of the exhaust volume (10) and A
3 is the cross section of the second opening (13), and V
4 is the volume of the additional volume (16) and A
4 is the cross section of the fourth opening (18) in the wall (17) of the additional
volume (16).
22. Circuit breaker according to one of Claims 13 - 21,
characterized in that
a) the openings (9, 18) to the exhaust volume (10) or to the additional volume (16)
are closed by means of a perforated-plate-like shutter,
b) the shutter is provided with a large number of holes (9a, 9b, 9c) for producing
a large number of radially directed gas jets, and
c) the wall (11, 17) of the exhaust volume (10) or the additional volume (16) has
a large number of points of impact, so that particularly intensive cooling of the
hot gas takes place there and, associated therewith, a particularly effective reduction
in volume of the gas takes place.
23. Circuit breaker according to Claim 22, characterized in that an axial distance between the centres of the holes (9a, 9b, 9c) and a further row
of holes displaced at the circumference is determined in such a way that the points
of impact of the gas jets flowing through the holes on the respectively opposite wall
have a distance S on all sides, which, if this distance S is not undershot, ensures
that the swirls which are formed around the points of impact do not negatively influence
one another and effective cooling of the gases is ensured.
24. Circuit breaker according to Claim 22, characterized in that a vertical distance H between the outside of the wall (8, 17) of the intermediate
volume (7) or additional volume (16) and the inside of the wall (11) opposite thereto
of the exhaust volume (10) is provided, the holes (9a, 9b, 9c) each have a diameter
D, and a ratio of H/D in the range of from 5 to 1.5, in particular H/D = 2, is selected.
25. Circuit breaker according to Claim 22, characterized in that an axial distance S between the centres of the holes (9a, 9b, 9c) with a uniform
diameter D satisfies the condition S = 1.4*H, where H is a vertical distance between
the outside of the wall (8, 17) of the intermediate volume (7) or additional volume
(17) and the inside of the wall (11) opposite thereto of the exhaust volume (10).
26. Circuit breaker according to one of Claims 13 - 25, characterized in that the intermediate volume (7) is arranged concentrically with respect to the hollow
contact (2), and/or the intermediate volume (7) is arranged concentrically with respect
to a deflection (4), and/or the additional volume (16) concentrically surrounds the
intermediate volume (7) or extends only around part of the circumference of the intermediate
volume (7), and/or the exhaust volume (10) is arranged concentrically.
27. Circuit breaker according to one of Claims 13 - 26,
characterized in that
a) the at least one intermediate volume (7) is arranged fixedly in the exhaust volume
(10) and the latter is arranged in stationary fashion in the interior of a quenching
chamber insulator (15), which delimits the quenching chamber volume (14), with the
hollow contact (2) together with a connection piece (12) being capable of moving relative
to them, or
b) the at least one intermediate volume (7) is fixedly connected to the hollow contact
(2) and to the connection piece (12), and, together with the latter, is capable of
moving through the exhaust volume (10), which is arranged in stationary fashion, relative
thereto, or
c) the at least one intermediate volume (7) is fixedly connected to the hollow contact
(2) and to a connection piece (12) and the exhaust volume (10), and, together therewith,
is capable of moving through the quenching chamber volume (14) relative thereto.
28. Circuit breaker according to one of Claims 13 - 27, characterized in that the exhaust region of the second power contact piece, which is opposite the first
hollow contact (2), is designed in such a way that a radial deflection and at least
one intermediate volume are provided on the path of the hot gases, which are dissipated
on the side of the second power contact piece from the arc area in the direction of
the exhaust volume (10), so that the circuit breaker has improved guidance and cooling
of the hot gases on both sides and increased disconnection power given the same dimensions.
29. Circuit breaker according to one of Claims 13 - 28,
characterized in that
a) the wall (8, 17) of the intermediate volume (7) or an additional volume (16) is
made from a thermally conductive material, in particular from metal, or from a plastic,
which, in addition to good heat conduction properties, has the property of evaporating
slightly on the impact of the hot gases, as a result of which thermal energy is drawn
from the gases, and
b) in particular in that dissociating and/or electronegative gases are contained in the evaporated plastic.
30. Circuit breaker according to one of Claims 13 - 29,
characterized in that
a) the circuit breaker is in the form of an outdoor breaker, part of a metal-encapsulated,
gas-insulated switchgear assembly or in the form of a dead tank breaker, and/or
b) the quenching chamber of the circuit breaker is a self-blowing chamber, a self-blowing
chamber with at least one additional compression piston arrangement or a compression
piston breaker, and/or
c) the at least one intermediate volume (7, 16) is designed in such a way that it
can be subsequently installed in circuit breakers which are already in operation.
1. Procédé de refroidissement de gaz chauds (3, 5) dans un disjoncteur, qui présente
au moins une chambre d'extinction remplie de gaz isolant, s'étendant le long d'un
axe longitudinal (1) et contenant un espace d'arc électrique, avec au moins deux éléments
de contact de puissance, au moins l'un des éléments de contact de puissance étant
réalisé en tant que contact creux mobile ou fixe (2) de forme tubulaire, qui est prévu
pour évacuer les gaz chauds (3, 5) hors de l'espace d'arc électrique dans un volume
d'échappement (10), qui est enfermé par une paroi (11) limitant le volume d'échappement
(10) et qui est connecté par au moins une deuxième ouverture (13) à un volume de chambre
d'extinction (14), entre le contact creux (2) et le volume d'échappement (10) étant
prévu au moins un volume intermédiaire (7, 16) qui est enfermé par une paroi (8, 17)
et qui est connecté au volume d'échappement (10) par au moins une ouverture (9, 18)
orientée radialement,
a) le disjoncteur étant pourvu d'une déviation (4) disposée du côté du contact creux
(2) opposé à l'espace d'arc électrique, coopérant avec au moins une première ouverture
(6) du contact creux (2), pour la déviation radiale des gaz chauds (3, 5) dans le
volume d'échappement (10),
b) du fait de la sortie dans la direction radiale, le jet de gaz (19, 21, 23) ainsi
produit venant frapper la paroi (8, 17) du volume intermédiaire (7, 16) et étant dévié
par celle-ci avec une formation de tourbillon intense, et
c) du fait du tourbillonnement, un très bon transfert thermique à la paroi (8, 17)
du volume intermédiaire (7, 16) étant produit et le volume du gaz entraîné en tourbillon
(20, 22, 24) étant réduit, caractérisé en ce que l'on respecte les rapports suivants :



V1 étant le volume à l'intérieur du contact creux (2) et A1 étant la section transversale de la première ouverture (6) du contact creux (2),
V2 le volume du volume intermédiaire (7) et A2 la section transversale d'une ou de la troisième ouverture (9) qui relie le volume
intermédiaire (7) au volume d'échappement (10), et V3 étant le volume du volume d'échappement (10) et A3 la section transversale de la deuxième ouverture (13).
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
a) l'au moins une première ouverture (6) et au moins une troisième ouverture radiale
(9) dans la paroi (8) du volume intermédiaire (7) sont disposées de manière décalée
l'une par rapport à l'autre, de sorte que les gaz en tourbillon (19, 21, 23) s'écoulant
dans la direction radiale ne puissent pas s'écouler directement à travers les troisièmes
ouvertures (9) dans le volume d'échappement (10) et
b) notamment en ce qu'au moins une troisième ouverture radiale (9) est disposée complètement ou partiellement
en alignement avec l'une des premières ouvertures (6), afin de garantir un écoulement
direct partiel ou total depuis la première ouverture (6) dans le volume d'échappement
(10).
3. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 2,
caractérisé en ce que
a) entre la pression dans la partie d'extrémité du contact creux (2) et la pression
dans le volume intermédiaire (7) s'établit une différence de pression, la pression
dans le volume intermédiaire (7) étant la plus grande, et
b) entre la pression dans la partie d'extrémité du contact creux (2) et la pression
dans le volume intermédiaire (7) pour des coupures de court-circuit, il se crée une
différence de pression de l'ordre de 0,4 à 1 bar.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
a) la paroi (8, 17) du volume intermédiaire (7) ou d'un volume supplémentaire (16)
se compose d'un matériau conducteur de la chaleur, notamment d'un métal, ou d'un plastique,
qui présente en plus de bonnes propriétés de conduction thermique, la propriété de
s'évaporer faiblement sous l'impact des gaz chauds, de sorte que l'on puisse prélever
de l'énergie thermique des gaz, et
b) en particulier en ce que des gaz se dissociant et/ou électronégatifs sont contenus dans le plastique évaporé.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
a) l'écoulement de gaz (23) s'écoule hors du volume intermédiaire (7) dans la direction
radiale dans un deuxième volume intermédiaire désigné par volume supplémentaire (16),
vient frapper sur la paroi (17) du volume supplémentaire (16) et est dévié par celle-ci
en formant un tourbillonnement intense,
b) du fait du jet de gaz (24) en tourbillon au point d'impact, un très bon transfert
thermique à la paroi (17) du volume supplémentaire (16) étant produit et le volume
du gaz entraîné en tourbillon (24) étant réduit et
c) après un temps de séjour dans le volume supplémentaire (16), le gaz s'écoulant
à travers au moins une quatrième ouverture (18) orientée radialement dans la paroi
(17) du volume supplémentaire (16) dans le volume d'échappement (10),
d) cette sortie s'effectuant dans la direction radiale et le jet de gaz (21) ainsi
créé venant frapper la paroi (11) du volume d'échappement (10), étant déviée par celle-ci
avec une formation de tourbillon intense, et du fait du jet de gaz (22) en tourbillon
au point d'impact, un très bon transfert thermique à la paroi (11) du volume d'échappement
(10) étant produit et le volume du gaz entraîné en tourbillon (22) étant réduit.
6. Procédé selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
a) l'au moins une quatrième ouverture (18) dans la paroi (17) du volume supplémentaire
(7) est décalée au niveau de la périphérie et/ou dans la direction axiale par rapport
à l'au moins une troisième ouverture (9) dans la paroi (8) du volume intermédiaire
(7), de telle sorte qu'un écoulement rectiligne orienté radialement des gaz chauds
(19, 21, 23) à travers le volume supplémentaire (7) ne soit pas possible, ou
b) en ce que l'au moins une quatrième ouverture (18) dans la paroi (17) du volume supplémentaire
(16) est disposée par rapport à l'au moins une troisième ouverture (9) dans la paroi
(8) du volume intermédiaire (7) de telle sorte qu'au moins pour une partie des gaz
chauds (19, 21, 23), un écoulement rectiligne orienté radialement à travers le volume
supplémentaire (16) soit possible.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que lors de la sortie d'un volume intermédiaire (7, 16) au niveau de l'au moins une ouverture
(9, 18) vers le volume d'échappement (10) ou vers un deuxième volume intermédiaire
appelé volume supplémentaire (16), au moyen d'un diaphragme de type tôle perforée,
qui est pourvue d'une pluralité d'alésages (9a, 9b, 9c), une pluralité de jets de
gaz orientés radialement soit produite et vienne frapper la paroi (11, 17) du volume
d'échappement (10) ou du volume supplémentaire (16) et tourbillonne au niveau d'une
pluralité de points d'impact, de sorte qu'il se produise à ces endroits un refroidissement
particulièrement intense du gaz chaud et par conséquent aussi une réduction particulièrement
efficace du volume du gaz.
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'une distance axiale entre centres entre les alésages (9a, 9b, 9c) et une autre rangée
d'alésages déplacés sur la périphérie, est déterminée de telle sorte que les points
d'impact des jets de gaz s'écoulant à travers les alésages se trouvent à une distance
S de tous les côtés sur la paroi opposée respective, de sorte qu'il est garanti, lorsque
la distance n'est pas inférieure à cette distance S, que les tourbillons produits
autour des points d'impact n'auront pas d'effet négatif les uns sur les autres et
qu'un refroidissement efficace du gaz sera assuré.
9. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'une distance verticale H est prévue entre le côté extérieur de la paroi (8, 17) du
volume intermédiaire (7) ou du volume supplémentaire (16) et le côté intérieur de
la paroi (11) du volume d'échappement (10) qui lui est opposé, les alésages (9a, 9b,
9c) présentant à chaque fois un diamètre D et un rapport H/D de l'ordre de 5 à 1,5
est choisi, notamment H/D = 2.
10. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'une distance axiale entre centres S entre les alésages (9a, 9b, 9c), avec un diamètre
unitaire D, satisfait à la relation S = 1,4 * H, H étant une distance verticale entre
le côté extérieur de la paroi (8, 17) du volume intermédiaire (7) ou du volume supplémentaire
(16) et le côté intérieur de la paroi (11) du volume d'échappement (10) opposé à celui-ci.
11. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le gaz refroidi s'écoule vers une deuxième ouverture (13) orientée radialement, décalée
axialement, dans la paroi (11) du volume d'échappement (10), et cet écoulement s'étend
en spirale autour d'un axe longitudinal 1 de la chambre d'extinction, de la chaleur
supplémentaire étant extraite du gaz.
12. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la région d'échappement du deuxième élément de contact de puissance qui est opposé
au premier contact creux (2), est réalisée de telle sorte que sur la trajectoire des
gaz chauds qui sont évacués du côté du deuxième élément de contact de puissance depuis
l'espace d'arc électrique dans la direction du volume d'échappement (10), sont prévus
une déviation radiale et au moins un volume intermédiaire, de sorte que le disjoncteur
présente un guidage et un refroidissement des gaz chauds améliorés des deux côtés,
et une plus grande puissance de coupure pour des dimensions identiques.
13. Disjoncteur, qui présente au moins une chambre d'extinction remplie de gaz isolant,
s'étendant le long d'un axe longitudinal (1) et contenant un espace d'arc électrique,
avec au moins deux éléments de contact de puissance, au moins l'un des éléments de
contact de puissance étant réalisé en tant que contact creux mobile ou fixe (2) de
forme tubulaire, qui est prévu pour évacuer les gaz chauds (3, 5) hors de l'espace
d'arc électrique dans un volume d'échappement (10), qui est enfermé par une paroi
(11) limitant le volume d'échappement (10) et qui est connecté par au moins une deuxième
ouverture (13) à un volume de chambre d'extinction (14), entre le contact creux (2)
et le volume d'échappement (10) étant prévu au moins un volume intermédiaire (7, 16)
qui est enfermé par une paroi (8, 17) et qui est connecté au volume d'échappement
(10) par au moins une ouverture (9, 18) orientée radialement,
a) le disjoncteur étant pourvu d'une déviation (4) disposée du côté du contact creux
(2) opposé à l'espace d'arc électrique, coopérant avec au moins une première ouverture
(6) du contact creux (2), pour la déviation radiale des gaz chauds (3, 5) dans le
volume d'échappement (10),
b) la paroi (8, 17) du volume intermédiaire (7, 16) présentant un point d'impact pour
entraîner en tourbillon l'écoulement de gaz (19, 21, 23) s'écoulant dans la direction
radiale, et
c) du fait du tourbillonnement, un très bon transfert thermique à la paroi (8, 17)
du volume intermédiaire (7, 16) étant produit et de ce fait le volume du gaz entraîné
en tourbillon (20, 22, 24) étant réduit, caractérisé en ce que l'on respecte les rapports suivants :



V1 étant le volume à l'intérieur du contact creux (2) et A1 étant la section transversale de la première ouverture (6) du contact creux (2),
V2 le volume du volume intermédiaire (7) et A2 la section transversale d'une troisième ouverture (9) orientée radialement qui relie
le volume intermédiaire (7) au volume d'échappement (10), et V3 étant le volume du volume d'échappement (10) et A3 la section transversale de la deuxième ouverture (13), et en particulier en ce que V1 = 0,33 litre, A1 = 1850 mm carrés, V2 = 0,7 litre, A2 = 3800 mm carrés, V3 = 8 litres et A3 = 4000 mm carrés.
14. Disjoncteur selon la revendication 13,
caractérisé en ce que
a) l'au moins une première ouverture (6) et au moins une troisième ouverture radiale
(9) dans la paroi (8) du volume intermédiaire (7) sont disposées de manière décalée
l'une par rapport à l'autre, de sorte que les gaz en tourbillon (19, 21, 23) s'écoulant
dans la direction radiale ne puissent pas s'écouler directement à travers les troisièmes
ouvertures (9) dans le volume d'échappement (10) et
b) notamment en ce qu'au moins une troisième ouverture radiale (9) est disposée complètement ou partiellement
en alignement avec l'une des premières ouvertures (6), afin de garantir un écoulement
direct partiel ou total de la première ouverture (6) dans le volume d'échappement
(10).
15. Disjoncteur selon l'une quelconque des revendications 13 ou 14,
caractérisé en ce que
a) entre la pression dans la partie d'extrémité du contact creux (2) et la pression
dans le volume intermédiaire (7) s'établit une différence de pression, la pression
dans le volume intermédiaire (7) étant la plus grande, et
b) entre la pression dans la partie d'extrémité du contact creux (2) et la pression
dans le volume intermédiaire (7) pour des coupures de court-circuit, il se crée une
différence de pression de l'ordre de 0,4 à 1 bar.
16. Disjoncteur selon l'une quelconque des revendications 13 à 15, caractérisé en ce que du fait de la déviation dans la direction radiale et du tourbillonnement dans le
premier volume intermédiaire (7), l'écoulement de gaz est chargé en énergie.
17. Disjoncteur selon la revendication 16,
caractérisé en ce que
a) la déviation (4) est réalisée en forme de cône et/ou
b) la déviation (4) est connectée à un élément de raccordement (12) de la chambre
d'extinction.
18. Disjoncteur selon l'une quelconque des revendications 13 à 17,
caractérisé en ce que
a) la deuxième ouverture (13) dans la paroi (11) du volume d'échappement (10) est
orientée radialement et est décalée axialement par rapport à au moins une ouverture
radiale (9, 18) dans le volume d'échappement (10) et
b) l'écoulement du gaz refroidi vers la deuxième ouverture (13) s'étend à l'intérieur
du volume d'échappement (10) en forme de spirale autour d'un axe longitudinal 1 de
la chambre d'extinction, de la chaleur supplémentaire étant extraite du gaz.
19. Disjoncteur selon l'une quelconque des revendications 13 à 18,
caractérisé en ce que
a) au moins un deuxième volume intermédiaire désigné par volume supplémentaire (16)
est prévu entre le premier volume intermédiaire (7) et le volume d'échappement (10),
ce volume supplémentaire (16) étant limité par la paroi (8) du volume intermédiaire
(7) vers le volume intermédiaire (7) et par une paroi (17) du volume supplémentaire
(16) vers le volume d'échappement (10), la paroi (17) du volume supplémentaire (16)
présentant une quatrième ouverture (18) qui relie le volume supplémentaire (16) au
volume d'échappement (10) et
b) la paroi (17) du volume supplémentaire (16) présente un point d'impact pour entraîner
en tourbillon l'écoulement de gaz (23), un très bon transfert thermique à la paroi
(17) du volume supplémentaire (16) étant provoqué par le tourbillonnement et de ce
fait le volume du gaz en tourbillon (24) étant réduit.
20. Disjoncteur selon la revendication 19,
caractérisé en ce que
a) l'au moins une quatrième ouverture (18) dans la paroi (17) du volume supplémentaire
(7) est décalée au niveau de la périphérie et/ou dans la direction axiale par rapport
à l'au moins une troisième ouverture (9) dans la paroi (8) du volume intermédiaire
(7), de telle sorte qu'un écoulement rectiligne orienté radialement des gaz chauds
(19, 21, 23) à travers le volume supplémentaire (16) ne soit pas possible, ou
b) en ce que l'au moins une quatrième ouverture (18) dans la paroi (17) du volume supplémentaire
(7) est disposée par rapport à l'au moins une troisième ouverture (9) dans la paroi
(8) du volume intermédiaire (7) de telle sorte qu'au moins pour une partie des gaz
chauds (19, 21, 23), un écoulement rectiligne orienté radialement à travers le volume
supplémentaire (16) soit possible.
21. Disjoncteur selon la revendication 19,
caractérisé en ce que l'on respecte les rapports suivants :

V
1 étant le volume à l'intérieur du contact creux (2) et A
1 étant la section transversale de la première ouverture (6) du contact creux (2),
V
2 le volume du volume intermédiaire (7) et A
2 la section transversale d'une troisième ouverture (9) qui relie le volume intermédiaire
(7) au volume d'échappement (10), et V
3 étant le volume du volume d'échappement (10) et A
3 la section transversale de la deuxième ouverture (13), et V
4 étant le volume du volume supplémentaire (16) et A
4 la section transversale de la quatrième ouverture (18) dans la paroi (17) du volume
supplémentaire (16).
22. Disjoncteur selon l'une quelconque des revendications 13 à 21,
caractérisé en ce que
a) les ouvertures (9, 18) vers le volume d'échappement (10) ou vers le volume supplémentaire
(16) sont fermées au moyen d'un diaphragme de type tôle perforée,
b) le diaphragme est pourvu d'une pluralité d'alésages (9a, 9b, 9c) pour produire
une pluralité de jets de gaz orientés radialement, et
c) la paroi (11, 17) du volume d'échappement (10) ou du volume supplémentaire (16)
présente une pluralité de points d'impact, de sorte qu'il se produise à ces endroits
un refroidissement particulièrement intense du gaz chaud et par conséquent aussi une
réduction particulièrement efficace du volume du gaz.
23. Disjoncteur selon la revendication 22, caractérisé en ce qu'une distance axiale entre centres entre les alésages (9a, 9b, 9c) et une autre rangée
d'alésages déplacés sur la périphérie, est déterminée de telle sorte que les points
d'impact des jets de gaz s'écoulant à travers les alésages se trouvent à une distance
S de tous les côtés sur la paroi opposée respective, de sorte qu'il soit garanti,
lorsque la distance n'est pas inférieure à cette distance S, que les tourbillons produits
autour des points d'impact n'aient pas d'effet négatif les uns sur les autres et qu'un
refroidissement efficace du gaz soit assuré.
24. Disjoncteur selon la revendication 22, caractérisé en ce qu'une distance verticale H est prévue entre le côté extérieur de la paroi (8, 17) du
volume intermédiaire (7) ou du volume supplémentaire (16) et le côté intérieur de
la paroi (11) du volume d'échappement (10) qui lui est opposé, les alésages (9a, 9b,
9c) présentant à chaque fois un diamètre D et un rapport H/D de l'ordre de 5 à 1,5
est choisi, notamment H/D = 2.
25. Disjoncteur selon la revendication 22, caractérisé en ce qu'une distance axiale entre centres S entre les alésages (9a, 9b, 9c), avec un diamètre
unitaire D, satisfait à la relation S = 1,4 * H, H étant une distance verticale entre
le côté extérieur de la paroi (8, 17) du volume intermédiaire (7) ou du volume supplémentaire
(17) et le côté intérieur de la paroi (11) du volume d'échappement (10) opposé à celui-ci.
26. Disjoncteur selon l'une quelconque des revendications 13 à 25, caractérisé en ce que le volume intermédiaire (7) est disposé concentriquement par rapport au contact creux
(2), et/ou le volume intermédiaire (7) est disposé concentriquement à une déviation
(4), et/ou le volume supplémentaire (16) entoure concentriquement le volume intermédiaire
(7) ou s'étend sur seulement une partie de la périphérie du volume intermédiaire (7),
et/ou le volume d'échappement (10) est disposé concentriquement.
27. Disjoncteur selon l'une quelconque des revendications 13 à 26,
caractérisé en ce que
a) l'au moins un volume intermédiaire (7) est disposé fixement dans le volume d'échappement
(10) et celui-ci est disposé de manière stationnaire à l'intérieur d'un isolant de
chambre d'extinction (15) limitant le volume de la chambre d'extinction (14), le contact
creux (2) étant déplaçable conjointement avec un élément de raccordement (12) par
rapport à eux, ou
b) l'au moins un volume intermédiaire (7) est connecté fixement au contact creux (2)
et à l'élément de raccordement (12) et est déplaçable conjointement avec ceux-ci à
travers le volume d'échappement (10) disposé de manière stationnaire, par rapport
à celui-ci, ou
c) l'au moins un volume intermédiaire (7) est connecté fixement au contact creux (2)
et à un élément de raccordement (12) et au volume d'échappement (10), et est déplaçable
conjointement avec ceux-ci à travers le volume de la chambre d'extinction (14) par
rapport à celui-ci.
28. Disjoncteur selon l'une quelconque des revendications 13 à 27, caractérisé en ce que la région d'échappement du deuxième élément de contact de puissance qui est opposé
au premier contact creux (2), est réalisé de telle sorte que sur la trajectoire des
gaz chauds qui sont évacués du côté du deuxième élément de contact de puissance depuis
l'espace d'arc électrique dans la direction du volume d'échappement (10), une déviation
radiale et au moins un volume intermédiaire soient présents, de sorte que le disjoncteur
présente un guidage et un refroidissement des gaz chauds améliorés des deux côtés
et une plus grande puissance de coupure pour des dimensions identiques.
29. Disjoncteur selon l'une quelconque des revendications 13 à 28,
caractérisé en ce que
a) la paroi (8, 17) du volume intermédiaire (7) ou d'un volume supplémentaire (16)
se compose d'un matériau conducteur de la chaleur, notamment de métal, ou d'un plastique,
qui présente, outre des bonnes propriétés thermoconductrices, également la propriété
de s'évaporer faiblement lors de l'impact des gaz chauds, de sorte que l'on puisse
prélever de l'énergie thermique des gaz et
b) en particulier en ce que des gaz se dissociant et/ou électronégatifs sont contenus dans le plastique évaporé.
30. Disjoncteur selon l'une quelconque des revendications 13 à 29,
caractérisé en ce que
a) le disjoncteur est réalisé sous forme de commutateur en plein air, en tant que
partie d'une installation de commutation isolée par gaz à encapsulage métallique ou
sous forme de Dead Tank Breaker, et/ou
b) la chambre d'extinction du disjoncteur est une chambre auto-soufflante, une chambre
auto-soufflante avec au moins un agencement de piston de compression supplémentaire
ou un disjoncteur à piston de compression et/ou
c) l'au moins un volume intermédiaire (7, 16) est réalisé de telle sorte qu'il puisse
être ultérieurement incorporé dans des disjoncteurs déjà en fonctionnement.