| (19) |
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(11) |
EP 1 404 938 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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09.03.2011 Patentblatt 2011/10 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.06.2005 Patentblatt 2005/26 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.05.2002 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2002/004915 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/004817 (16.01.2003 Gazette 2003/03) |
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| (54) |
DÄMPFUNGSVORRICHTUNG
DAMPING DEVICE
DISPOSITIF D'AMORTISSEMENT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
| (30) |
Priorität: |
06.07.2001 DE 20111085 U 14.09.2001 DE 20115250 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.04.2004 Patentblatt 2004/15 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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05002623.6 / 1538293 |
| (73) |
Patentinhaber: Grass GmbH & Co. KG |
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64354 Reinheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- LAUTENSCHLÄGER, Gerhard, Wilhelm
64395 Brensbach (DE)
- ULRICH, Harald, Helmut
64405 Fischbachtal (DE)
- HERPER, Markus
64367 Mühltal (DE)
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| (74) |
Vertreter: Dobler, Markus |
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Eisele, Otten, Roth & Dobler
Patentanwälte
Grosstobeler Strasse 39 88276 Ravensburg / Berg 88276 Ravensburg / Berg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 006 251 DE-A- 2 800 334 DE-A1- 2 411 574 DE-U- 6 923 018 DE-U1- 29 910 626 US-A- 1 218 197 US-A- 2 297 655
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EP-A- 1 113 137 DE-A- 19 522 254 DE-U- 1 971 916 DE-U- 20 104 100 FR-A1- 2 586 266 US-A- 1 700 086
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[0001] Kombination einer Dämpfungsvorrichtung mit Scharnieren zur relativ zueinander verschwenkbaren
Anlenkung von Möbelteilen, insbesondere von am Korpus eines Möbelstücks angeschlagenen
Türflügeln oder Klappen, bei welchen das Scharnier einen in der bestimmungsgemäßen
Montageposition am Möbelstück als versenkt in einer Aussparung des beweglichen Möbelteils
angeordneten Scharniertopf ausgebildeten Anschlagteil aufweist, welcher Ober einen
Gelenkmechanismus mit einem als Tragarm ausgebildeten Korpus-Anschlagteil verschwenkbar
gekoppelt ist, wobei die Dämpfungsvorrichtung ein am Türflügel-Anschlagteil vorgesehenes
Dämpfergehäuse aufweist, in dessen Hohlraum ein fluides Dämpfungsmedium und ein relativ
zum Dämpfungsmedium bewegliches Widerstandselement angeordnet ist, welches mit einem
aus dem Gehäuse herausgeführten Betätigungselement gekoppelt ist, welches zumindest
während eines Teils der Verschwenkbewegung der beiden Möbelteile relativ zueinander
mit dem zweiten Möbelteil in Mitnahmeverbindung steht und die ihm vom zweiten Möbelteil
erteilte Bewegung auf das Widerstandselement überträgt Dämpfungsvorrichtungen an Türflügeln
dienen dazu, die beim schnellen und schwungvollen Schließen von Türen von Schränken
bei der stoßartigen Abbremsung des am Korpus anschlagenden Türflügels entstehende
Beanspruchung und Geräusche zu vermeiden oder doch weitgehend zu verringern. Solche,
mit gasförmigen Stoffen, wie z.B. atmosphärischer Luft oder mit viskosen Flüssigkeiten,
wie z.B. Silikonöl als Dämpfungsmedium arbeitende Dämpfungsvorrichtungen sind an sich
bekannt. Eine dieser bekannten Dämpfungsvorrichtungen (
DE 195 22 254 A1) ist so ausgebildet, dass die Dämpfungswirkung durch Komprimierung und gedrosseltes
Abblasen der in einem zylindrischen Gehäuse eingeschlossenen Luft mittels eines im
Gehäuse verschieblich angeordneten Kolbens erfolgt, dessen Kolbenstange bei geöffnetem
Türflügel vom Schrankkorpus vorsteht, so dass der Türflügel beim Schließvorgang am
freien Ende der Kolbenstange anfährt und dann abgebremst wird. Bei einer anderen bekannten
Dämpfungsvorrichtung (
AT 004 213 U1) ist ein vom Schrankkorpus vorstehender langgestreckter verschieblicher Stößel mit
einer Verzahnung versehen, welche über ein Zahnritzel mit einem Drehdämpfer verbunden
ist, der z.B. Silikonöl als Dämpfungsmedium arbeitet. Beim Einsatz im Möbelbau werden
diese Dämpfungsvorrichtungen gesondert am Schrankkorpus befestigt, und zwar so, dass
der den Aufprallstoß des Türflügels abfangende Stößel bzw. die Kolbenstange in dem
den Scharnieren gegenüberliegenden Bereich der Innenseite des Türflügels zur Einwirkung
kommen. Das bedeutet aber, dass die Dämpfungsvorrichtungen bei geöffnetem Türflügel
sichtbar sind und die vortretenden Teile der Betätigungselemente, d.h. der Kolbenstange
bzw. Stößel aus dem Schrankkorpus vorstehen, so dass die Gefahr besteht, dass beim
Beschicken des Schranks mit bzw. der Entnahme von Aufbewahrungsgut, beispielsweise
Kleidungsstücken, diese an den vom Korpus des Möbelstücks vorstehenden Teilen des
Betätgungselements hängen bleiben und dabei beschädigt werden. Auch Verletzungen von
Personen selbst sind nicht auszuschließen.
[0002] Es wurde auch bereits vorgeschlagen, Dämpfungsvorrichtungen mit den einen Türflügel
verschwenkbar am Korpus eines Schranks halternden Scharnieren zu kombinieren (
EP 1 199 433 A2), indem auf dem am Schrankkorpus zu montierenden, als Tragarm ausgebildeten Korpus-Anschlagteil
des jeweiligen Scharniers das Gehäuse eines Fluiddämpfers befestigt wird, dessen Betätigungselement
so weit in Richtung zum Türflügel vorsteht, dass der Torflügel beim Schließvorgang
vor Erreichen der ganz geschlossenen Stellung anfährt und so während des restlichen
Schließwegs abgebremst wird. Die Anordnung des Dämpfergehäuses einer als Rotations-
oder Drehdämpfer ausgebildeten Dämpfungsvonichtung an der Außenseite der in der bestimmungsgemäßen
Montageposition in einer zugehörigen Ausparung angeordneten Umfangswandung eines als
Scharniertopf ausgebildeten Türflügel-Anschlagteils der eingangs erwähnten Art ist
aus der
DE 201 04 100 U1 bekannt. Das Betätigungselement wird dabei von einem auf der ins Schamiertopfinnere
geführten Achse des drehbar im Dämpfergehäuse gelagerten Widerstandselements gebildet,
welches während eines abschließenden Teils der Schließbewegung des Scharniers mit
einer am Tragarm vorgesehenen Gegenverzahnung in Mitnahmeeingriff kommt und die Schließbewegung
in eine eine Dämpfungskraft aufbauende Drehbewegung des widerstandselements umsetzt.
[0003] Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, solche Dämpfungsvorrichtungen
für die Türflügel von Schränken zu schaffen, bei denen die geschilderten Möglichkeiten
des Hängenbleibens von Gegenständen oder der Verletzung von Personen durch aus dem
Schrankinnem vortretende Teile vermieden ist, und die Dämpfungsvorrichtung auch optisch
nicht gesondert in Erscheinung tritt.
[0004] Ausgehend von einem Möbelscharnier mit Dämpfungseinrichtung der eingangs erwähnten
Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Dämpfergehäuse in
der bestimmungsgemäßen Montagestellung an der Rückseite des beweglichen Möbelteils
angeordnet ist, und dass das aus dem Dämpfergehäuse herausgeführte Betätigungselement
während eines abschließende Teils der schließbewegung des Türflügels an der oberen
Stegfläche des Tragarms anläuft.
[0005] Dabei ist die Ausgestaltung bei einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung vorzugsweise
so getroffen, dass das Dämpfergehäuse einen langgestreckten, mit dem fluiden Dämpfungsmedium
gefüllten zylindrischen Hohlraum aufweist, in welchem als Widerstandselement ein Kolben
längsverschieblich angeordnet ist, an welchem eine das Betätigungselement bildende
Kolbenstange angreift, deren dem Kolben abgewandtes Ende aus dem Dämpfergehäuse herausgeführt
ist.
[0006] Das Dämpfergehäuse kann dann in Weiterbildung der Erfindung als integraler Teil des
Türflügel-Anschlagteils ausgebildet werden.
[0007] Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist das Dämpfergehäuse als gesonderter,
unmittelbar im Anschluss an den Türflügel-Anschtagteil in der bestimmungsgemäßen Montagestellung
auf der Rückseite des beweglichen Möbelteils angeordneter Bauteil ausgebildet, wobei
das Betätigungselement einen in einer Aussparung im Dämpfergehäuse längsverschieblich
geführten Schieber aufweist, und im Dämpfergehäuse zwei voneinander beabstandete,
mit fluidem Dämpfungsmedium gefüllte Hohlräume mit jeweils einem im jeweiligen Hohlraum
verdrehbaren Widerstandselement vorgesehen sind, welche drehfest mit jeweils einem
drehbar im Dämpfergehäuse gelagerten Zahnrad verbunden sind, die mit jeweils einer
an gegenüberliegenden Längsrändern des Schiebers vorgesehenen Verzahnung kämmen.
[0008] Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung von zwei Ausführungsbeispielen in
Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert, und zwar zeigt bzw. zeigen:
- Fig. 1 und 2
- jeweils eine Seitenansicht eines den Türflügel eines Schranks verschwenkbar an den
Tragwand des Schrankkorpus anlenkenden ersten Ausführungsbei- spiels eines erfindungsgemäßen
Scharniers mit einer in diesem Fall integral mit dem türflügelzugeordneten An- schlagteil
verbundenen Dämpfungsvorrichtung;
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht eines zweiten einen Türflügel verschwenkbar an der Tragwand
des Korpus eines Schranks anlenkenden erfindungsgemäßen Scharniers mit einer unmittelbar
im Anschluss an den türflügelzu- gewandten Anschlagteil des Scharniers am Türflügel
angeordneten Dämpfungsvorrichtung;
- Fig. 4
- eine Ansicht, gesehen in Richtung des Pfeils 4 in Figur 3, in welcher der Türflügel
in leicht geöffneter Stellung gezeigt ist; und
- Fig. 5
- eine Ansicht auf die Dämpfungsvorrichtung des Scharniers bei abgenommener oberer Abdeckung,
gesehen in Richtung des Pfeils 5 in Figur 4.
[0009] In den Figuren 1 und 2 ist ein in seiner Gesamtheit mit 10 bezeichnetes, als Viergelenkscharnier
ausgebildetes Möbelscharnier gezeigt, mittels dessen ein Türflügel 12 an der Tragwand
14 des Korpus eines Schranks verschwenkbar angelenkt ist. Das Scharnier 10 ist als
an sich bekanntes Viergelenkscharnier ausgebildet, bei welchem ein auf einer an der
Tragwand 14 befestigten Montageplatte 16 einstellbar befestigbarer Tragwand-Anschlagteil
18 in Form eines langestreckten Tragarms über zwei Scharnierlenker 20 und 22 mit einem
Türflügel-Anschlagteil 24 in Form eines in einer Aussparung im Türflügel, 12 versenkt
befestigbaren Scharniertopfs gekoppelt sind.
[0010] An dem Scharniertopf 24 ist eine Dämpfungsvorrichtung 70 vorgesehen, welche ein integral
angeformtes Dämpfergehäuse 32 aufweist, in dem ein langgestreckter zylindrischer Hohlraum
34 gebildet ist, in welchem ein Kolben 36 längsverschieblich angeordnet ist, an dessen
dem Türflügel 12 zugewandter Stirnfläche eine Kolbenstange 38 angesetzt ist, welche
abgedichtet durch einen den Hohlraum 34 abschließenden Stopfen 40 hindurchgeführt
ist und an seinem freien Ende mit einem drehbar gelagerten Rädchen versehen ist Beim
Schließen des geöffneten Türflügels 12 trifft das Rädchen 72 vor Erreichen der Schließstellung
(Figur 2) auf die obere Stegfläche des Tragarms 18 des Scharniers 10 und verschiebt
beim weiteren Schließen des Türflügels 12 über die Kolbenstange 38 den Kolben 36 im
Hohlraum 34 in die in Figur 2 gezeigte Stellung. Der Hohlraum 34 ist mit einem Dämpfungsmedium
in Form einer dämpfenden Flüssigkeit oder auch eines dämpfenden Gases gefüllt, so
dass der Kolben 36 nur gegen eine auch von der Verschiebungsgeschwindigkeit abhängige
Widerstandskraft geschlossen werden kann, welche - über die Kolbenstange 38 und das
Rädchen 72 - die Schließbewegung des Türflügels 12 dämpft, wobei durch die drehbare
Lagerung des Rädchens 72 Reibverschleiß auf der Stegfläche des Tragarms 18 weitgehend
vermieden wird.
[0011] Beim nachfolgenden Öffnen des Türflügels 12 hebt sich die Innenfläche des Türflügels
vom Rädchen 72 ab, so dass also kein Öffnungsvviderstand entsteht. Der Kolben ist
durch entsprechend kalibrierte und gegebenenfalls mit Rückschlagventilen, versehene
Drosselöffnungen so ausgebildet, dass er einer Verschiebung im Hohlraum 34 in Richtung
des Türflügels nur einen sehr geringen Widerstand entgegensetzt, so dass er durch
eine relativ schwache Feder 48 wieder in die Ausgangsstellung zurückgeschoben werden
kann.
[0012] Das in den Figuren 3 bis 5 gezeigte zweite Ausführungsbeispiel einer Dämpfungsvorrichtung
80 ist - insoweit in Übereinstimmung mit der vorstehend beschriebenen Dämpfungsvorrichtung
70 - ebenfalls türflügelseitig, und zwar unmittelbar im Anschluss an den auf der Rückseite
des Türflügels 12 aufliegenden Befestigungsflansch 81 des als Scharniertopfs 24 ausgebildeten
Türflügel-Anschlagteils angeordnet. Die Dämpfungsvorrichtung 80 weist ein flaches
Dämpfergehäuse 82 auf, welches durch eine Abdeckung 84 an der Oberseite abgedeckt
ist. Im Dämpfergehäuse 82 ist in einer schamiertopfseitigen Aussparung ein Schieber
86 längsverschieblich geführt, von dem sich am schamiertopfabgewandten Ende eine Verlängerung
88 in eine passende langgestreckte Ausnehmung 90 des Dämpfungsgehäuses 82 erstreckt.
Die beiden gegenüberliegenden Längsränder der Verlängerung 88 sind jeweils mit einer
zahnstangenartigen Verzahnung 92 versehen, welche mit im Dämpfergehäuse 82 drehbar
gelagerten Zahnrädern 94 kämmen. Fluchtend unterhalb der Zahnräder 94 sind wiederum
- nicht gezeigte - Drehdämpfer im Dämpfergehäuse 82 angeordnet, welche drehfest mit
den Zahnrädern 94 verbunden sind. Bei einer Verschiebung des Schiebers 86 im Gehäuse
82 werden also auch die Zahnräder 94 über die Verzahnung 92 in Drehung versetzt, wobei
dann wieder in den beiden mit den Zahnrädern gekoppelten Drehdämpfern die Dämpfungskraft
aufgebaut wird. In den Figuren 3 und 4 ist erkennbar, dass eine Verschiebung des Schiebers
86 beim Schließen des Türflügels 12 vor Erreichen der Türflügel-Schließstellung erfolgt,
wobei eine am schamiertopfseitigen freien Ende des Schiebers 86 drehbar angeordnete
Walze 96 auf der oberen Stegfläche des Tragarms 18 des Scharniers 10 anläuft. Die
Rückführung des Schiebers 86 beim Öffnen des Türflügels 12 erfolgt hier wieder durch
eine am Schieber 86 einerseits und der Ausnehmung 90 andererseits abgestützten Druckfeder
98.
[0013] Aus der vorstehenden Beschreibung der verschiedenen Ausführungsbeispiele ist klar,
dass die erfindungsgemäßen Dämpfungsvorrichtungen in ihrem funktionellen Aufbau von
den Funktionsprinzipien an sich bekannter Dämpfer Gebrauch machen. Neu und vorteilhaft
ist demgegenüber, dass die Dämpfungsvorrichtungen in dem durch Scharniere am Korpus
des zugehörigen Schranks angelenkten Randbereich des Türflügels, und zwar an oder
unmittelbar anschließend am türflügelzugeordneten Scharniertopf der Scharniere selbst
angeordnet sind, was den Vorteil hat, dass sie bei geöffnetem Türflügel optisch kaum
in Erscheinung treten, sondern als Teil der ohnehin erforderlichen Scharniere angesehen
werden.
1. Kombination einer Dämpfungsvorrichtung (70) mit Scharnieren (10) zur relativ zueinander
verschwenkbaren Anlenkung von Möbelteilen, insbesondere von am Korpus eines Möbelstücks
angeschlagenen Türflügeln (12) oder Klappen, bei welchen das Scharnier einen in der
bestimmungsgemäßen Montageposition am Möbelstück als versenkt in einer Aussparung
des beweglichen Möbelteils angeordneten Scharniertopf ausgebildeten Anschlagteil (24)
aufweist, welcher über einen Gelenkmechanismus (20; 22) mit einem als Tragarm (18)
ausgebildeten Korpus-Anschlagteil verschwenkbar gekoppelt ist, wobei die Dämpfungsvorrichtung
ein am Türflügel-Anschlagteil (24) vorgesehenes Dämpfergehäuse (32) aufweist, in dessen
Hohlraum ein fluides Dämpfungsmedium und ein relativ zum Dämpfungsmedium bewegliches
Widerstandselement angeordnet ist, welches mit einem aus dem Gehäuse herausgeführten
Betätigungselement gekoppelt ist, welches zumindest während eines Teils der Verschwenkbewegung
der beiden Möbelteile (12; 14) relativ zueinander mit dem zweiten Möbelteil in Mitnahmeverbindung
steht und die ihm vom zweiten Möbelteil (12; 14) erteilte Bewegung auf das Widerstandselement
überträgt,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Dämpfergehäuse (32) in der bestimmungsgemäßen Montagestellung an der Rückseite
des beweglichen Möbelteils (Türflügel 12) angeordnet ist, und
dass das aus dem Dämpfergehäuse (32; 82) herausgeführte Betätigungselement während eines
abschließenden Teils der Schließbewegung des Türflügels (12) an der oberen Stegfläche
des Tragarms (18) anläuft.
2. Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfergehäuse einen langgestreckten, mit dem fluiden Dämpfungsmedium gefüllten
zylindrischen Hohlraum (34) aufweist, in welchem als Widerstandselement ein Kolben
(36) längsverschieblich angeordnet ist, an welchem eine das Betätigungsetement bildende
Kolbenstange (38) angreift, deren dem Kolben abgewandtes Ende aus dem Dämpfergehäuse
(32) herausgeführt ist.
3. Kombination nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfergehäuse (32) integraler Teil des Turflügel-Anschlagteils (24) ist.
4. Kombination nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfergehäuse (82) ein gesonderter, unmittelbar im Anschluss an den Türflügel-Anschlagteil
(24) in der bestimmungsgemäßen Montagestellung auf der Rückseite des beweglichen Möbelteils
(Türflügel 12) angeordneter Bauteil ist,dass das Betätigungselement einen in einer
Aussparung im Dämpfergehäuse längsverschieblich geführten Schieber (86) aufweist,
und dass im Dämpfergehäuse (82) zwei voneinander beabstandete, mit fluidem Dämpfungsmedium
gefüllte Hohlräume mit jeweils einem im jeweiligen Hohlraum verdrehbaren Widerstandselement
vorgesehen sind, welche drehfest mit jeweils einem drehbar im Dämpfergehäuse gelagerten
Zahnrad (94) verbunden sind, die mit jeweils einer an gegenüberliegenden Längsrändern
des Schiebers (86) vorgesehenen Verzahnung (92) kämmen.
1. A combination of a damping device (70) with hinges (10) for connecting two furniture
components pivotally relative to one another, particularly door leaves (12) or flaps
fastened to the carcass of an item of furniture, in which the hinge has a fastening
portion (24), which is in the form of a hinge cup, which is fitted recessed into a
recess in the movable furniture component, in the intended installation position on
the item of furniture, and which is pivotally coupled to a carcass fastening portion
constructed as a support arm (18) by means of a linkage mechanism (20; 22), wherein
the damping device has a damper housing (32) provided on the door leaf fastening portion
(24), in the interior of which there is a fluid damping medium and a resistance element,
which is movable relative to the damping medium and is coupled to an actuating element,
which extends out of the housing and is operatively connected to the second furniture
portion during at least a portion of the pivotal movement of the two furniture portions
(12; 14) relative to one another and transmits the movement imparted to it by the
second furniture portion (12; 14) to the resistance element, characterised in that the damper housing (32) is arranged, in the intended installation position, on the
rear side of the movable furniture portion (door leaf 12) and that the actuating element
extending out of the damper housing (32; 82) contacts the upper web surface of the
support arm (18) during a final portion of the closing movement of the door leaf (12).
2. A combination as claimed in Claim 1, characterised in that the damper housing has an elongate, cylindrical interior filled with the fluid damping
medium, longitudinally movably disposed in which is a piston (36) constituting the
resistance element, which is engaged by a piston rod (38) constituting the actuating
element, the end of which remote from the piston extends out of the damper housing
(32).
3. A combination as claimed in Claim 2, characterised in that the damper housing (32) is an integral component of the door leaf fastening member
(24).
4. A combination as claimed in Claim 1, characterised in that the damper housing (82) is a separate component arranged on the rear surface of the
movable furniture portion (door leaf 12) directly following the door leaf connecting
portion (24) in the intended installation position, that the actuating element has
a slider (86) longitudinally movably guided in a recess in the damper housing and
that provided in the damper housing (82) there are two cavities, which are spaced
from one another and are filled with fluid damping medium, with respective resistance
elements, which are rotatable in the respective cavity and are rotationally fixedly
connected to respective toothed wheels (94), which are rotatably mounted in the damper
housing and are in mesh with respective arrays of teeth (92) provided on opposite
longitudinal edges of the slider (86).
1. Combinaison d'un dispositif d'amortissement (70) avec des charnières (10) pour l'articulation
pivotante les unes par rapport aux autres de parties de meuble, en particulier de
vantaux de porte (12) ou d'abattants fixés au corps d'un meuble sur lesquels la charnière
en position de montage définie sur la partie de meuble présente une pièce de fixation
(24) constituée d'un pot de charnière encastré dans un évidement de la partie de meuble
mobile, couplé de manière pivotante à la pièce de fixation du corps réalisée comme
bras de support (18) par un mécanisme d'articulation (20, 22),
le dispositif d'amortissement présentant un corps d'amortisseur (32) monté sur la
pièce de fixation de vantail (24) dans la cavité duquel se trouvent un fluide d'amortissement
et un élément résistant, mobile par rapport à ce fluide d'amortissement qui est couplé
à un élément d'actionnement sortant du corps qui, au moins pendant une partie du mouvement
de pivotement des deux parties de meuble (12, 14) l'une par rapport à l'autre, est
en liaison d'entraînement avec la deuxième partie de meuble et transmet à l'élément
résistant le mouvement que lui a communiqué la deuxième partie de meuble (12, 14),
combinaison caractérisée en ce que
le corps d'amortisseur (32) est installé au dos de la partie mobile de meuble (vantail
12) en position de montage définie, et
l'élément d'actionnement sortant du corps d'amortisseur (32, 82), arrive pendant la
partie terminale du mouvement de fermeture du vantail (12), sur la surface supérieure
d'entretoise du bras de support (18).
2. Combinaison selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
Le corps d'amortisseur présente une cavité cylindrique allongée (34) remplie du fluide
d'amortissement dans laquelle est monté mobile longitudinalement comme élément résistant,
un piston (36) qui est attaqué par une tige de piston (38) formant l'élément d'actionnement
dont l'extrémité opposée au piston, sort du corps d'amortisseur (32).
3. Combinaison selon la revendication 2,
caractérisée en ce que
le corps d'amortisseur (32) fait partie intégrante de la pièce de fixation (24) du
vantail de porte.
4. Combinaison selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
le corps d'amortisseur (82) est un élément séparé placé sur le vantail de porte (12)
en contiguïté avec la pièce de fixation (24) du vantail de porte, dans la position
de montage définie au dos de la partie mobile de meuble (vantail 12),
l'élément d'actionnement comporte un coulisseau (86) guidé en coulissement dans un
dégagement du corps d'amortisseur, et
le corps d'amortisseur (82) présente deux cavités espacées, remplies de fluide d'amortissement
avec un élément résistant susceptible de tourner dans chaque cavité, les éléments
résistants étant solidaires en rotation chacun d'une roue dentée (94) montée à rotation
dans le corps d'amortisseur, et qui engrène chacune avec une denture (92) prévue sur
les bords longitudinaux opposés du coulisseau (86).
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