Erfindungsgebiet
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf das Dekorationswesen, und zwar auf ein Verfahren zur
Verzierung von Produkten und insbesondere auf die Reliefbildherstellung.
Stand der Technik
[0002] Ein bekanntes Verfahren zur Herstellung einer Reliefbildfläche sieht einen Längsvorschub
des Werkstücks und die Bearbeitung seiner Fläche mit einem Antriebsschneidorgan bei
dessen gleichzeitiger Verschiebung gemäß einem vorgegebenen Programm in zwei auf die
Fläche des Werkstückes bezogenen aufeinander rechtwinklig stehenden Richtungen vor.
[0003] Beim Bekannten ist auch eine Vorrichtung zur Herstellung der Relieffbildfläche beschrieben
worden, die einen auf dem feststehenden Gestell aufgestellten und programmierbar verschiebbaren
Antriebsrahmen, einen Werkstückvorschubgetriebeantrieb, ein auf dem verschiebbaren
Rahmen aufgestelltes Antriebswerkzeug mit Messern aufweist (RF-Patent Nr. 2094238,
27.10.1997 ― Vergleichstyp und Prototyp).
[0004] Der Nachteil des bekannten Verfahrens und der bekannten Vorrichtung zur Herstellung
der Reliefbildfläche besteht in der ungenügenden Qualität des hergestellten Reliefs.
Kurzfassung der Erfindung
[0005] Das der Erfindung zugrunde liegende Problem ist die Erhöhung der Qualität der Reliefbildfläche
bei der Herstellung einer unbegrenzten Anzahl von Zeichnungen und Mustern.
[0006] Das Verfahren gemäß der Erfindung besteht darin, dass gleichzeitig mit der Verschiebung
des Antriebsschneidorgans in zwei aufeinander rechtwinklig stehenden Richtungen Verschiebung
dieses Organs in waagerechten und senkrechten Ebenen auf Bahnen von verschiedenen
Kurven und unter schwingenden und bogenförmigen Bewegungen mit vielen Freiheitsgraden
im ständig aktivem, ausgewuchteten Zustand in Bezug auf die Vertikalachse und Horizontalachse
ausgeführt wird.
[0007] Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist durch die Merkmale des Anspruchs 2 gekennzeichnet.
[0008] Gemäß einer zweckmäßigen, weiteren Ausbildung der Erfindung haben die Werkstücke
entweder eine ellipsenähnliche, runde, sechseckige, quadratförmige, achteckige oder
rechteckige Querschnittform.
[0009] Gemäß einer zweckmäßigen, weiteren Ausbildung der Erfindung sind die Werkstücke flach
oder scheibenförmig ausgeführt.
[0010] Dabei stellt der spanende Teil der Profilmesser zur Bildung der Werkstückskantenform
einen stufenlos miteinander gekoppelten Linearitätsabschnitt, gegeneinander gerichtete
Bügelabschnitte und einen Linearitätsabschnitt mit der in Längsrichtung reduzierten
Breite oder stufenlos miteinander gekoppelte Bügelabschnitte und einen Linearitätsabschnitt
mit einer in Längsrichtung reduzierten Breite oder stufenlos miteinander gekoppelte
Stufenlinearitätsabschnitte oder in Bezug auf die Längsachse symmetrisch angeordnete
Linearitätsabschnitte mit Wechselaussparungen dar.
[0011] Dabei enthält der spanende Teil der Einstückprofilmesser, die auf der Messerwalze
installiert sind, auf der einen Seite Linearitäts- und Zahnabschnitte und auf der
gegenüberliegenden Seite miteinander in Längsrichtung gekoppelte Bügel-, Linearitäts-
und Zahnabschnitte, oder auf der einen Seite miteinander gekoppelte, sinusförmige
Abschnitte und auf der gegenüberliegenden Seite miteinander gekoppelte Linearitäts-
und Bügelabschnitte.
[0012] Es genügt, dass der spanende Teil der Satzprofilmesser, die auf der Messerwalze installiert
sind, einen mit einem Vorsatz in der Planfläche gewölbten Abschnitt oder einen verschobenen,
gewölbten Abschnitt oder einen dreieckigen Abschnitt mit Zähnen auf der Spitze oder
einen gewölbten Abschnitt mit einer Abschrägung oder einen sinusförmigen Abschnitt
mit einem Hohl- und Linearitätsabschnitt enthält.
[0013] Außerdem sind als Werkstücksmaterial Holz, Stein und Metall verwendet.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
[0014] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von konkreten Ausführungsbeispielen und den
beigefügten Zeichnungen näher erläutert; es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der kompletten Vorrichtung gemäß der Erfindung,
Fig. 2 ein Getriebe von abgefederten Vorschubrollen zur Verschiebung eines Werkzeugs
gemäß der Erfindung,
Fig. 3 eine Ansicht A in Fig. 2 gemäß der Erfindung,
Fig. 4 eine Ansicht B in Fig. 1 gemäß der Erfindung,
Fig. 5 einen Teil der Vorrichtung der Fig. 1 gemäß der Erfindung,
Fig. 6 ein Getriebe zur Bildung der Form der Kante des Werkstücks gemäß der Erfindung,
Fig. 7 eine waagerechte Verschiebung des Werkzeugs gemäß der Erfindung,
Fig. 8 eine senkrechte Verschiebung des Werkzeugs gemäß der Erfindung,
Fig. 9 eine senkrechte Verschiebung des Werkzeugs ― eines Antriebsfräsers ― gemäß
der Erfindung,
Fig. 10 ein Mittel zur senkrechten Verschiebung eines beweglichen Gestells gemäß der
Erfindung,
Fig. 11 ein Mittel zur waagerechten Verschiebung des beweglichen Gestells gemäß der
Erfindung,
Fig. 12 ein Schema der Werkzeugverschiebung im aktiven ausgewuchteten und ausgeglichenen
Zustand gemäß der Erfindung,
Fig. 13 ein Getriebe zur Einstellung der Breite des Werkstücks gemäß der Erfindung,
Fig. 14 eine Ansicht B auf der Fig. 13 gemäß der Erfindung,
Fig. 15 den spanenden Teil von Profilmessern zur Bildung der Werkzeugkantenform gemäß
der Erfindung,
Fig. 16 den spanenden Teil von Einstückprofilmessern, die auf einer Messerwalze installiert
sind, gemäß der Erfindung,
Fig. 17 den spanenden Teil von Satzprofilmessern, die auf der Messerwalze installiert
sind, gemäß der Erfindung,
Fig. 18 eine Draufsicht auf eine Vorrichtung zur Bearbeitung eines runden, flachen
Werkstücks gemäß der Erfindung,
Fig. 19 Werkstückquerschnittformen gemäß der Erfindung,
Fig. 20 die Herstellung eines Reliefs auf dem Werkstück in Form einer zylindrischen
Stange gemäß der Erfindung und
Fig. 21 eine der Fig. 20 ähnliche Anordnung für die Bearbeitung in fünf Freiheitsgraden
gemäß der Erfindung.
Ausführungsbeispiel der Erfindung
[0015] Eine Vorrichtung zur Herstellung einer Reliefoberfläche enthält einen auf einem feststehenden
Gestell 1 aufgestellten und programmierbaren, verschiebbaren Antriebsrahmen 2, einen
Antrieb 3 eines Vorschubgetriebes von Werkstücken 4 und ein auf einem verschiebbaren
Rahmen 5 aufgestelltes Antriebswerkzeug 6 mit Messern 7.
[0016] Diese Vorrichtung weist ein auf dem feststehenden Gestell 1 aufgestelltes, waagerechtes
Standglied 8 und ein senkrechtes Standglied 9 sowie ein programmierbares Getriebe
10 zur Einstellung der Breite eines Werkstücks 4 mit einem Antrieb 11 zur Einstellung
der Lage dieses Werkstücks, ein Getriebe 12 zur Bildung der Form der Kante des Werkstücks
4 mit einem Antrieb 13 zur Einstellung der Lage des Werkstücks 4, Andrückvorrichtungen
14, ein abgefedertes, einstellbares Kettengetriebe 15, das kinematisch mit Getrieben
16 von Vorschubfederrollen für die Förderung des Werkzeugs 4 gekoppelt ist, ein auf
dem waagerechten Gestell 8 aufgestelltes Arbeitsmittel 17 zur waagerechten Verschiebung
des beweglichen Rahmens 2 auf dem senkrechten Standglied 9 und ein Arbeitsmittel 18
zur senkrechten Verschiebung des beweglichen Rahmens 2 (Fig. 1) auf.
[0017] Ein Werkzeug 6 ist auf dem freien Ende des verschiebbaren Gestells 2 aufgestellt
und stellt eine Messerwalze 19 dar, die mit einem Elektromotor 20 mittels beispielsweise
eines Riemengetriebes 21 gekoppelt ist oder stellt entweder einen Antriebsfräser 22
oder einen Laser (nicht dargestellt) dar.
[0018] Ein Getriebe 10 zur Einstellung der Breite des Werkstücks 4 enthält den mit einem
Elektromotor 23 gekoppelten Messerhalter 24 für Planmesser 25, der mit der Sicherstellung
der Möglichkeit der Einstellung und Lagebefestigung aufgestellt ist. Das Getriebe
12 zur Bildung der Form der Kante des Werkstücks 4 enthält einen mit einem Elektromotor
26 gekoppelten Halter 27 für Profilmesser 28, der mit der Sicherstellung der Möglichkeit
der Einstellung und der Lagebefestigung aufgestellt ist. Die Andrückvorrichtungen
14 sind vor und nach dem Werkzeug 6 angeordnet und enthalten Federrollen 29, die so
montiert sind, dass sie die Möglichkeit der Selbsteinstellung bei der Verschiebung
der Werkstücke 4 von verschiedener Stärke sicherstellen. Die Werkzeugvorschubfederrollengetriebe
16 zur Verschiebung des Werkstücks 4 enthalten einen mit gleichbleibender Kraft abgefederten
(Federn 30) unteren Träger 31 und oberen Träger 32, Tragwalzen 33 mit Rädern 34 des
Kettengetriebes 15 und mit einer an ihnen entsprechend angeordneten Treibrolle 35
und einer Andrückrolle 36, die zur Sicherstellung der Möglichkeit des stabilen Andrucks
an die Oberflächen der Werkstücke 4 von verschiedener Stärke angebaut sind. Die unteren
Träger 31 sind derart ausgeführt, dass sie die Möglichkeit der Einstellung und Lagenbefestigung,
bezogen auf die oberen Träger 32, sicherstellen. Das Arbeitsmittel 17 zur waagerechten
Verschiebung des beweglichen Rahmens 2 enthält ein mit einem Motor 37 gekoppeltes,
gelenkiges (Gelenk 38) Schraubenpaar 39 mit einer Stange 40, die gelenkig (Gelenk
41) auf dem freien Ende ein Element 42 zur Einwirkung auf den beweglichen Rahmen 2
in der Horizontalebene trägt. Das Arbeitsmittel 18 zur senkrechten Verschiebung des
beweglichen Rahmens 2 enthält das mit einem Motor 43 gekoppelte, gelenkige (Gelenk
44) schraubenförmige Paar 45 mit einer Stange 46, die gelenkig (Gelenk 47) auf dem
freien Ende ein Element 48 zur Einwirkung auf den beweglichen Rahmen 2 in der Aufrissebene
trägt.
[0019] Der auf dem unbeweglichen Gestell 1 montierte, bewegliche Rahmen 2 weist eine senkrechte
Achse 49 und eine waagerechte Achse 50 auf, mit denen es möglich ist, das Werkzeug
6 auf und an den waagerechten und senkrechten Ebenen in den Laufbahnen von verschiedenen
Kurven zu verschieben. Dabei handelt es sich um Bewegungen mit verschiedenen Freiheitsgraden,
so dass der Zustand des Rahmens 2 in Bezug auf die senkrechte und waagerechte Achse
49 bzw. 50 aktiv ausgewuchtet und ausgeglichen werden kann.
[0020] Der Antrieb 3 des Vorschubgetriebes des Werkstücks 4 ist derart ausgeführt, dass
eine Werkzeugvorschubgeschwindigkeitseinstellung zum Aufbringen einer unbegrenzten
Anzahl von Mustern sichergestellt werden kann.
[0021] Die Werkstücke 4 haben entweder eine ellipsenähnliche (51), runde (52), sechseckige
(53), quadratförmige (54), achteckige (55) oder rechteckige (56) Querschnittform.
[0022] Die Werkstücke 4 sind flach (57) oder scheibenförmig (58) ausgeführt.
[0023] Der spanende Teil der Profilmesser 28 zur Bildung der Kantenform des Werkstücks 4
stellt beispielsweise einen stufenlos miteinander gekoppelten Linearitätsabschnitt
59, gegeneinander gerichtete Bügelabschnitte 60 und einen Linearitätsabschnitt 61
mit der in Längsrichtung reduzierten Breite, stufenlos miteinander gekoppelte Bügelabschnitte
62 und einen Linearitätsabschnitt 63 mit der in Längsrichtung reduzierten Breite,
stufenlos miteinander gekoppelte Stufenlinearitätsabschnitte 64 oder symmetrisch in
Bezug auf die Längsachse angeordnete Linearitätsabschnitte 65 mit Wechselaussparungen
66 dar.
[0024] Der spanende Teil der Einstückprofilmesser 28, die auf der Messerwalze 19 installiert
sind, enthält beispielsweise auf der einen Seite einen Linearitätsabschnitt 67 und
einen Zahnabschnitt 68 und auf der gegenüberliegenden Seite miteinander in Längsrichtung
gekoppelte Bügel- (69), Linearitäts- (70) und Zahnabschnitte 71 oder beispielsweise
auf der einen Seite miteinander gekoppelte sinusförmige Abschnitte 72 und auf der
gegenüberliegenden Seite einen miteinander gekoppelten Linearitätsabschnitt 73 und
einen Bügelabschnitt 74.
[0025] Der spanende Teil der Satzprofilmesser 28, die auf der Messerwalze 19 installiert
sind, enthält beispielsweise mit einem Vorsatz 76 in der Planfläche gewölbten Abschnitt
75, einen verschobenen, gewölbten Abschnitt 78, einen dreieckigen Abschnitt 79 mit
Zähnen 80 auf der Spitze, einen gewölbten Abschnitt 81 mit einer Abschrägung 82 oder
einen sinusförmigen Abschnitt 83 mit einem Hohlabschnitt 84 und einen Linearitätsabschnitt
85.
[0026] Als Material für das Werkstück 4 sind Holz, Stein und Metall verwendet.
[0027] Die Vorrichtung enthält eine Mutter 86, Schrauben 87, Muttern 88, 89, Scheiben 90,
Schrauben 91, einen Ankerwinkel 92, Schrauben 93, Federn 94 des Kettengetriebes 15.
[0028] Es sind ein Drehgetriebe 95, eine Spindel 96, eine Zentriervorrichtung 97, Aufspannvorrichtung
98 für die Werkstücke 4, ein Motor 99 und ein Arbeitsmittel 100 zur Winkelverschiebung
des waagerechten und senkrechten Gestells um die Hochachse herum zur Bearbeitung mit
fünf Freiheitsgraden vorhanden, wobei dieses Arbeitsmittel ein mit dem Motor gekoppeltes
Scharnierschraubenpaar mit einer Stange enthält.
[0029] In den Figuren 1, 8, 9 ist die Verschiebung des Werkzeugs 6, des Fräsers 22 im Bogen
"a-a" mit dem Radius "n" dargestellt.
[0030] In der Fig. 7 ist die Verschiebung des Fräsers 22 im Bogen "b-b" mit dem Radius "m"
dargestellt.
[0031] In der Fig. 12 ist der ausgeglichene Zustand des Fräsers 22 dargestellt, wenn die
Drehmomente M
1, M
2 gleich sind (M
1 = M
2).
[0032] Das Verfahren zur Herstellung einer Reliefoberfläche und die Vorrichtung arbeiten
folgendermaßen:
[0033] Das zu bearbeitende Werkstück 4 wird mittels des Antriebs 3 des Vorschubgetriebes
und des Vorschubrollengetriebes 16 in den Arbeitsraum des Vorschubwerkzeugs 6 zugeführt.
Der Vorschubmotor auf dem Werkzeug 6 dreht die Messerwalze 19 oder den Fräser mittels
des Riemengetriebes 21 oder es schaltet den Laserkopf ein.
[0034] Die Messerwalze 19 dreht sich mit hoher Winkelgeschwindigkeit (einige Tausend Umdrehungen
pro Minute). Die Antriebe (Servomotoren) der waagerechten, senkrechten und Winkelverschiebung
des Werkzeugs 6, das Steuersignale von einem programmierbaren, logischen Steuergerät
in einem Personalcomputer (nicht dargestellt) erhält, verschieben ständig das Werkzeug
6 gemäß einem Programm in der waagerechten, senkrechten und winkligen Richtung. Mittels
des Personalcomputers wird der Antrieb des Werkstückvorschubs 3 gesteuert, der auf
die Geschwindigkeit des Vorschubs des Werkstücks 4 einwirkt.
[0035] Somit erhöht die Erfindung die Qualität der Reliefoberfläche bei der Herstellung
einer unbegrenzten Anzahl von Zeichnungen und Mustern.
Gewerbliche Anwendbarkeit
[0036] Die Erfindung kann zur Erzeugung von Reliefbildern eingesetzt werden.
1. Verfahren zur Herstellung einer Reliefoberfläche, das darin besteht, dass ein Werkstück
längslaufend zugeführt wird und seine Oberfläche mit einem Antriebswerkzeug bei dessen
gleichzeitiger Verschiebung gemäß einem vorgegebenen Programm in zwei aufeinander
rechtwinklig stehenden Richtungen in Bezug auf die Werkstückoberfläche bearbeitet
wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass gleichzeitig mit der Verschiebung des Werkzeugs in den genannten Richtungen seine
Verschiebung in waagerechten und senkrechten Ebenen auf Bahnen von verschiedenen Kurven
und unter schwingenden und bogenförmigen Bewegungen mit vielen Freiheitsgraden in
ständig aktivem, ausgewuchteten Zustand in Bezug auf die Vertikalachse und die Horizontalachse
ausgeführt wird.
2. Vorrichtung zur Herstellung einer Reliefoberfläche mit einem auf einem feststehenden
Gestell (1) angeordneten, programmierbaren und verschiebbaren Antriebsrahmen (2),
einem Antrieb (3) eines Vorschubgetriebes für Werkstücke (4) und einem auf einem verschiebbaren
Rahmen (5) angeordneten Antriebswerkzeug (6) mit Messern (7),
dadurch gekennzeichnet,
dass vorgesehen sind:
- auf dem feststehenden Gestell (1) angeordnete, waagerechte (8) und senkrechte (9)
Standglieder und ein programmierbares Getriebe (10) zur Einstellung der Breite des
Werkstücks (4) mit einem Antrieb (11) zur Einstellung der Werkstücklage,
- ein Getriebe (12) zur Bildung der Form der Kante des Werkstücks (4) mit einem Antrieb
(13) zur Einstellung der Werkstücklage,
- Andrückvorrichtungen (14),
- ein abgefedertes, einstellbares Kettengetriebe (15), das kinematisch mit Getrieben
(16) von Vorschubfederrollen zur Werkzeugförderung gekoppelt ist,
- auf einem waagerechten Gestell (8) angeordnete Arbeitsmittel (17) zur waagerechten
Verschiebung des beweglichen Rahmens (2) und ein Arbeitsmittel zur Winkelverschiebung
des waagerechten und senkrechten Gestells um die Vertikalachse zur Bearbeitung mit
fünf Freiheitsgraden, wobei das Werkzeug auf dem freien Ende des verschiebbaren Gestells
(2) angeordnet ist und entweder als Messerwalze (19), die mit einem Elektromotor (20)
mittels vorzugsweise eines Riemengetriebes (21) gekoppelt ist, oder als Antriebsfräser
(22) oder als Laser ausgebildet ist,
dass das Getriebe (10) zur Einstellung der Werkstückbreite einen mit einem Elektromotor
(23) gekoppelten Messerhalter (24) für Planmesser (25) aufweist, der derart ausgebildet
ist, dass er eine Einstellung und Lagebefestigung sicherstellen kann,
dass das Getriebe (12) zur Bildung der Form der Kante des Werkstücks (4) einen mit einem
Elektromotor (26) gekoppelten Halter (27) für Profilmesser (28) aufweist, der derart
ausgebildet ist, dass er eine Einstellung und Lagefixierung sicherstellen kann,
dass die Andrückvorrichtungen (14) vor und nach dem Werkzeug (6) angeordnet sind und Federrollen
(29) aufweisen, die derart montiert sind, dass sie eine Selbsteinstellung bei der
Verschiebung der Werkstücke (4) verschiedener Stärke sicherstellen können,
dass die Werkzeugvorschubfederrollengetriebe (16) zur Verschiebung des Werkstücks (4)
mit gleichbleibender Kraft abgefederte (30) untere Träger (31) und obere Träger (32)
und Tragwalzen (33) mit Rädern (34) des Kettengetriebes (15) und mit einer an ihnen
entsprechend angeordneten Treibrolle (35) und Andrückrolle (36) aufweisen, die beide
derart ausgeführt sind, dass sie einen stabilen Andruck an die Oberflächen der Werkstücke
(4) verschiedener Stärke sicherstellen können,
dass die unteren Träger (31) derart ausgeführt sind, dass sie eine Einstellung und Lagebefestigung
in Bezug auf die oberen Träger (32) sicherstellen können, dass das Arbeitsmittel (17)
zur waagerechten Verschiebung des beweglichen Rahmens (2) ein mit einem Motor (37)
gekoppeltes, gelenkiges (38) Schraubenpaar (39) mit einer Stange (40) aufweist, die
gelenkig (41) auf dem freien Ende ein Element (42) zur Einwirkung auf den beweglichen
Rahmen (2) in der Horizontalebene trägt,
dass ein Arbeitsmittel (18) zur senkrechten Verschiebung des beweglichen Rahmens (2) ein
mit einem Motor (43) gekoppeltes, gelenkiges Schraubenpaar (45) mit einer Stange (46)
aufweist, die gelenkig (47) auf dem freien Ende ein Element (48) zur Einwirkung auf
den beweglichen Rahmen (2) in der Aufrissebene trägt,
wobei der bewegliche Rahmen (2) auf dem unbeweglichen Gestell (1) auf eigenständigen
senkrechten und waagerechten Achsen (49, 50) derart angeordnet, dass eine Verschiebung
des Werkzeugs (6) auf und an waagerechten und senkrechten Ebenen in den Laufbahnen
von verschiedenen Kurven sichergestellt werden kann, verschiedene schwingende und
bogenförmige Bewegungen mit vielen Freiheitsgraden ausgeführt werden können und ein
aktiv ausgewuchteter und ausgeglichener Zustand des Rahmens in Bezug auf die senkrechten
und waagerechten Achsen (49, 50) gesichert werden kann und wobei der Antrieb (3) des
Vorschubgetriebes des Werkstücks (4) derart ausgeführt ist, dass eine Werkzeugvorschubgeschwindigkeitseinstellung
zum Aufbringen einer unbegrenzten Anzahl von Mustern sichergestellt werden kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Werkstücke (4) entweder eine ellipsenähnliche (51), runde (52), sechseckige (53),
quadratförmige (54), achteckige (55) oder rechteckige (56) Querschnittsform haben.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Werkstücke (4) flach (57) oder scheibenförmig (58) ausgeführt sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der spanende Teil der Profilmesser (28) zur Bildung der Kantenform des Werkstücks
(4) einen stufenlos miteinander gekoppelten Linearitätsabschnitt (59), gegeneinander
gerichteten Bügelabschnitt (60) und einen Linearitätsabschnitt (61) mit einer in Längsrichtung
reduzierten Breite oder stufenlos miteinander gekoppelte Bügelabschnitte (62) und
einen Linearitätsabschnitt (63) mit in Längsrichtung reduzierten Breite oder stufenlos
miteinander gekoppelte Stufenlinearitätsabschnitte (64) oder in Bezug auf die Längsachse
symmetrisch angeordnete Linearitätsabschnitte (65) mit Wechselaussparungen (66) bildet.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der spanende Teil der Einstückprofilmesser (28), die auf der Messerwalze (19) installiert
sind, auf der einen Seite Linearitäts- (67) und Zahnabschnitte (68) und auf der gegenüberliegenden
Seite aneinander in Längsrichtung gekoppelte Bügel- (69), Linearitäts- (70) und Zahnabschnitte
(71), oder auf der einen Seite die miteinander gekoppelten, sinusförmigen Abschnitte
(72) und auf der gegenüberliegenden Seite miteinander gekoppelte Linearitäts- (73)
und Bügelabschnitte (74) enthält.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der spanende Teil der Satzprofilmesser (28), die auf der Messerwalze (19) installiert
sind, einen mit einem Vorsatz (76) in der Planfläche gewölbten Abschnitt (75) oder
einen verschobenen gewölbten Abschnitt (78) oder einen dreieckigen Abschnitt (79)
mit Zähnen (80) auf der Spitze oder einen gewölbten Abschnitt (81) mit einer Abschrägung
(82) oder einen sinusförmigen (83) Abschnitt mit einem Hohl- (84) und Linearitätsabschnitt
(85) enthält.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Material für das Werkstück (4) Holz, Stein und Metall verwendet sind.