(19)
(11) EP 1 405 809 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
01.07.2009  Patentblatt  2009/27

(21) Anmeldenummer: 02405851.3

(22) Anmeldetag:  02.10.2002
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B65H 33/02(2006.01)
B65B 27/08(2006.01)

(54)

Einrichtung zur Herstellung von Stapelpaketen

Device for forming parcels of stacked products

Dispositif pour former des colis de produits empilés


(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE FR GB IT LI

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
07.04.2004  Patentblatt  2004/15

(73) Patentinhaber: Müller Martini Holding AG
6052 Hergiswil (CH)

(72) Erfinder:
  • Muri, Ivan
    6247 Schötz (CH)
  • Jegge, Markus
    5036 Oberentfelden (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 741 101
US-A- 4 772 003
FR-A- 2 777 876
US-A- 5 393 196
   
  • PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 016, no. 206 (M-1248), 15. Mai 1992 (1992-05-15) & JP 04 032459 A (TOPPAN PRINTING CO LTD;OTHERS: 01), 4. Februar 1992 (1992-02-04)
  • PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 018, no. 592 (M-1702), 11. November 1994 (1994-11-11) & JP 06 219622 A (DAINIPPON PRINTING CO LTD), 9. August 1994 (1994-08-09)
  • PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 006, no. 207 (M-165), 19. Oktober 1982 (1982-10-19) & JP 57 112266 A (YAMADA KIKAI KOGYO KK), 13. Juli 1982 (1982-07-13)
   
Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Herstellung von Stapelpaketen aus fortlaufend einer sich horizontal erstreckenden Stapelauflage zugeführten, senkrecht aneinandergereiht einen Stapel bildenden Druckbogen, bestehend aus einer die Druckbogen in einem Schuppenstrom der Stapelauflage zuführenden Fördervorrichtung und einer zur Bildung eines Stapelpakets von unten in den Stapel eingreifenden, mehrteiligen Stützvorrichtung, die aus einer Warteposition entlang der Stapelauflage in eine Uebergabeposition, in der das Stapelpaket an eine in eine Umreifvorrichtung verfahrbare Pressvorrichtung übergeben wird, antreibbar ist und ein erstes und zweites Stützelement aufweist, die von unten über die Stapelauflage anhebbar und jeweils dem hinteren resp. dem vorderen Ende eines Stapelpakets zugeordnet sind, und mit einer an der Stapelauflage angeordneten Endplattenzuführvorrichtung für die Herstellung von endseitig mit Endplatten bewehrten Stapelpaketen.

[0002] Einrichtungen der eingangs beschriebenen Art sind durch die FR - A - 2 777 876 bekannt geworden. Diese betrifft eine Vorrichtung zum automatischen Stapeln und Transportieren von Heften zu Heftkartuschen auf einer horizontalen Förderbahn, wobei die Hefte über eine Förderrichtung in vertikaler Richtung und mittels unabhängig voneinander entlang der Förderbahn angetriebenen Stützvorrichtungen zu Stapeln verarbeitet werden.

[0003] Die EP - A - 0 741 101 vermittelt ein Verfahren und einen Stapler zum Trennen von Heftlagengakaten, die als Vorpaket auf einem separaten Gestell und anschliessend auf einem weiteren Gestell vervollständigt werde.

[0004] Diese Einrichtungen sind mit der Auslage einer Druckmaschine verbunden, von der sie die in einem Schuppenstrom anfallenden Druckbogen übernehmen und zu einem lagerfähigen Gebinde formen. Es ist von einer Stange die Rede, die anschliessend zu Druckerzeugnissen wie Zeitschriften, Magazine, Broschuren etc. verarbeitet werden, welche die gesammelten Druckbogen enthalten.

[0005] Bei diesen Verarbeitungsschritten zur Entsorgung einer Druckmaschine und zur Vorbereitung der Weiterverarbeitung wird eine hohe Leistung ohne Einbusse an Zuverlässigkeit verlangt. Gemeint sind kürzere Zykluszeiten eine grössere Auswahl hinsichtlich der Länge einer Stange und kürzere Reststangen, herstellbar mit einem Stangenausleger.

[0006] Aufgabe der Erfindung ist es nun, eine Einrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, mit der die gewünschten Ziele erreicht werden.

[0007] Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelost, dass eine für das hintere Ende eines Stapelpakets bestimmte Endplatte an der Uebergabeposition des Stapelpakets zwischen dem zweiten, an dem hinteren Ende des Stapelpakets anliegenden Stützelement und dem dem hinteren Ende des Stapelpakets zugeordneten Pressteil der Stapelauflage zugeführt wird.

[0008] Bei einer Einrichtung mit einer an der Stapelauflage angeordneten Endplattenzuführvorrichtung für die Herstellung von endseitig mit Endplatten bewehrten Stapelpaketen, wird eine für das vordere Ende eines Stapelpakets bestimmte Endplatte in einem durch das zweite und das dritte Stützelement gebildeten Zwischenraum auf der Stapelauflage gegen die Papierlaufrichtung transportiert.

[0009] Vorteilhaft ist die Zuführvorrichtung für Endplatten zwischen den Pressteilen der sich in der Uebergabeposition befindenden Pressvorrichtung angeordnet, wodurch sich Stapelpakete jeder gewünschten Länge produzieren lassen.

[0010] Es erweist sich als einfache Konstruktion, wenn die Pressvorrichtung an oberhalb der Stapelauflage parallel zu dieser verlaufenden Laufschienen fahrbar sind.

[0011] Anschliessend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung, auf die bezüglich aller in der Beschreibung nicht näher erwähnten Einzelheiten verwiesen wird, anhand eines Ausführungsbeispiels und einer an diesem dargestellten Verarbeitungsmethode erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1a
eine schematische Darstellung einer erfindungsgemässen Einrichtung bei Produktionsbeginn,
Fig. 1b
eine schematische Darstellung der Einrichtung gemäss Fig. 1a, bei der Anbringung einer Endplatte am vorderen Stapelende,
Fig. 1c
xeine schematische Darstellung der Einrichtung mit einer am vorderen Stapelende anliegenden Endplatte,
Fig. 1d
eine schematische Darstellung der Einrichtung, bei zunehmender Stapellänge,
Fig. 1e
eine schematische Darstellung der Einrichtung, bei angehobenen Stützelementen,
Fig. 1f
eine schematische Darstellung der Einrichtung, bei der sich ein Stapelpaket vom Stapel getrennt in der Uebernahmeposition einer Pressvorrichtung befindet,
Fig. 1g
eine schematische Darstellung der Einrichtung, bei zugeführter hinterer Endplatte,
Fig. 1h
eine schematische Darstellung der Einrichtung, bei zwischen zwei Endplatten eingespanntem Stapelpaket,
Fig. 1i
eine schematische Darstellung der Einrichtung, bei der sich das eingespannte Stapelpaket in der Umreifungsvorrichtung befindet und die Stützvorrichtung eine vordere Endplatte übernimmt,
Fig. 1k
eine schematische Darstellung der Einrichtung, bei der die Umreifung des Stapelpakets eingeleitet ist und die vordere Endplatte dem vorderen Ende des Stapels zugeführt wird,
Fig. 1l
eine schematische Darstellung der Einrichtung, bei der die vordere Endplatte am vorderen Ende des Stapels anliegt,
Fig. 1m
eine schematische Darstellung der Einrichtung bei der Entnahme des Stapelpakets aus der Umreifvorrichtung,
Fig. 2
eine auszugsweise räumliche Darstellung der Antriebsanordnung einer Stützvorrichtung und
Fig. 3
eine auszugsweise räumliche Darstellung eines Tragwerks für einen Pressteil einer Pressvorrichtung.


[0012] Die Fig. 1a bis 1l zeigen eine Einrichtung 1 zur Herstellung von Stapelpaketen 2 aus fortlaufend, in einem Schuppenstrom 3 zugeführten Druckbogen 4. Die Druckbogen 4 werden wie in der EP 0'623'542 A1 beschrieben über eine Fördervorrichtung (nicht ersichtlich) in einem Schuppenstrom 3 einer horizontalen Stapelauflage 5 zugeführt, nachdem sie zuvor ausgerichtet und in die gewünschte Schuppenform versetzt worden sind, d.h., die Schuppenformation muss nach der Druckmaschine seitlich um 180° gewendet werden.
Ist die Schuppenformation von einem Wickel zu verarbeiten, ist vorerst ein Umwickeln auf einen anderen Wickel unerlässlich. Die Fig. 1a bis 1l zeigen weiterhin, dass die Einrichtung 1 fahrbar ausgestaltet ist und somit an die Auslage verschiedener Druckmaschinen eines Betriebes anschliessbar ist.
Die Fig. 1a zeigt die Einrichtung 1 im Leerzustand bei einlaufendem Schuppenstrom 3 und über die Stapelauflage 5 angehobenem ersten Stützelement 6 einer mehrteiligen Stützvorrichtung 7. Diese besteht weiterhin aus einem zweiten Stützelement 8, das ebenfalls in angehobenem Zustand veranschaulicht ist. Den beiden Stützelementen 6, 8 ist ein drittes Stützelement 9 zugeordnet, das ebenfalls in der ausgestossenen Lage dargestellt ist. Die die Stützvorrichtung 7 bildenden Stützelemente 6, 8, 9 sind an einer unterhalb der Stapelauflage 5, parallel zu dieser angeordneten Führung 10 entlang der Stapelauflage 5 angetrieben.
Hierzu sind die Stützelemente 6, 8, 9 beispielsweise mit entlang der Stapelauflage 5 in Papierlaufrichtung und zurück angetriebenen Zugmitteln wie Zahnriemen oder Ketten verbunden und lassen sich durch gesteuerte Stellmittel hochstellen und absenken. Ein Ausführungsbeispiel der Antriebsanordnung für die Stützvorrichtung 7, insbesondere Stützelement 9 ist in Fig. 2 dargestellt. Letztere vermittelt eine an einem Gestell der Einrichtung 1 befestigte, seitliche Führung 10, an der ein entlang der Stapelauflage 5 verfahrbares Fahrwerk 11 angeordnet ist, an welchem das Stützelement 9 anheb- und absenkbar geführt ist. Dafür sind zwei Säulen 12 vorgesehen, an denen das drei Stützplatten 13 aufweisende Stützelement 9 von einem Pneumatikzylinder (nicht ersichtlich) senkrecht antreibbar ist. Der Antrieb des Stützelementes 9 entlang der Stapelauflage 5 erfolgt durch Zahnriemen 14, von dem sowohl der obere wie auch der untere Trum erkennbar ist. Der Antriebsmotor für Zahnriemen 14 befindet sich am entgegengesetzten Ende der Stapelauflage 5. Zahnriemen 15 ist zum Antrieb von Stützelement 6 und Zahnriemen 16 für Stützelement 8 vorgesehen. Die Zahnriemen 15 bis 17 werden jeweils um Pulleys umgelenkt, von denen eines mit einem Antriebsmotor verbunden ist, wobei Zahnriemen 16 ein Getriebemotor 17 und Zahnriemen 15 Getriebemotor 18 zugeordnet ist. Die Stützelemente 6, 8 sind wie Stützelement 9 an einem eigenen Fahrwerk (in Fig. 2 nicht veranschaulicht) befestigt und werden wie Stützelement 9 von einem Pneumatikzylinder betätigt. In Fig. 1a ist oberhalb der Stapelauflage 5 eine entlang dieser verfahrbare Pressvorrichtung 19 angeordnet, die ein auf der Stapelauflage 5 gefertigtes Stapelpaket 2 erfasst und in eine anschliessende Umreifungsvorrichtung 20 transportiert.
Von der Pressvorrichtung 19 ist in Fig. 3 ein Tragwerk 21 mit einem Pressteil 22 entgegen der Papierlaufrichtung betrachtet dargestellt. Das Tragwerk erstreckt sich quer zur Papierlaufrichtung und ist beidseits durch zwei Rollen 23 in einer stationären C-förmigen Laufschiene (nicht sichtbar) fahrbar angeordnet. An der Unterseite ist die Laufschiene 27 mit einer Zahnstange (nicht dargestellt) versehen, mit der jeweils ein Zahnrad 24 eines Fahrantriebes 25 kämmt. Der Pressteil 22 besteht aus zwei Pressplatten 26, die an einer darüber angeordneten Führungsstange 26 quer zur Papierlaufrichtung an das Format der zu verarbeitenden Druckbogen verstellbar sind. Der Aktionsbereich der Pressvorrichtung 19 erstreckt sich von der Stapelauflage 5 in die Umreifungsvorrichtung 20. Entlang der Stapelauflage 5 befindet sich ein in Papierlaufrichtung vorauslaufender Pressteil 28 der mit Pressteil 22 die Pressvorrichtung 19 bildet, die in Fig. 1a in einer Ausgangsposition steht. Bei Beginn der Stapelbildung befinden sich die Stützelemente 6, 9 der Stützvorrichtung 7 über die Stapelauflage 5 hochgefahren im Begriff der Uebernahme einer Endplatte 29, die seitlich der Einrichtung 1 aus einem Plattenmagazin zwischen die beabstandeten Stützelemente 8, 9 versetzt wird. Im dargestellten Fall handelt es sich um eine Endplatte 29, die für das in Papierlaufrichtung vordere Ende eines Stapels resp. Stapelpakets 2 vorgesehen ist. Die (vordere) Endplatte 29 wird nun zwischen den Stützelementen 8, 9 über die Stapelauflage 5 an das vordere Stapelende eines Stapels geführt, welches von Stützelement 6 aufrecht stehend gehalten wird. In Fig. 1b hat sich inzwischen das zweite Stützelement 8 von der Stapelauflage 5 nach unten entfernt und die Endplatte 29 wird nun zwischen den Stützelementen 6 und 9 gehalten. Der Sammelvorgang wird dabei aufrechterhalten und das erste Stützelement 6 der Stützvorrichtung 7 kann nun auch nach unten versetzt werden, sodass die Endplatte 29 gestützt durch Stützelement 9 am vorderen Stapelende zur Anlage kommt (siehe Fig. 1c). Während sich der Stapel auf der Stapelauflage 5 weiterentwickelt, bewegen sich die Stützelemente 6, 8 in ihre Ausgangsposition vor dem hinteren Stapelende (siehe Fig. 1d).
In der Situation gemäss Fig. 1e liegt ein Stapelpaket 2 zwischen der von dem Stützelement 9 stehend aufrecht gehaltenen Endplatte 29 und dem zweiten Stützelement 8 vor, das gemeinsam mit Stützelement 6 aus der Ausgangsposition in eine Trennposition versetzt worden ist und durch eine den Stützelementen 6, 8 zugeordnete Trennvorrichtung, beispielsweise eine solche wie in EP 0'623'542 A1 beschrieben, den ankommenden Schuppenstrom 3 vor dem Stapelbeginn unterbricht. Die nicht ersichtliche Trennvorrichtung schafft einen Spalt, in den anschliessend die Stützelemente 6 und 8 gemeinsam eingeschoben werden. Stützelement 6 übernimmt die Stützfunktion am vorderen Ende des nachfolgenden Stapels und Stützelement 8 stützt das hintere Ende des Stapelpakets 2.
Während die Stapelbildung kontinuierlich fortgesetzt wird, haben die Stützelemente 8 und 9 das Stapelpaket 2 in eine Position transportiert, wo es von einer Pressvorrichtung 19 übernommen werden soll. In dieser Position (siehe Fig. 1f) befindet sich das Stapelpaket 2 zwischen zwei Pressteilen 22, 28 der Pressvorrichtung 19, so, dass dem hinteren Ende des Stapelpakets 2 eine Endplatte 30 aus dem seitlichen Endplattenmagazin zugeführt werden kann, d.h., das Endplattenmagazin ist zwischen den Pressteilen 22, 28, näherungsweise Pressteil für das hintere Stapelpaketende angeordnet. Pressteil 22 und hinteres Stapelpaketende bzw. das dieses stützende Stützelement 8 bilden einen Spalt in den die hintere Endplatte 30 eingeschoben wird. Beide Endplatten 29 und 30 weisen die gleichen Ausmasse auf (siehe Fig. 1g).
Anschliessend werden gemäss Fig. 1h der in Papierlaufrichtung vordere Pressteil 28 und der hintere Pressteil 22 mit dazwischenliegender Endplatte 29 und 30 an die Enden des Stapelpaketes 2 angelegt und gleichzeitig die Stützelemente 8 und 9 aus dem Stapelbereich ausgefahren. Unterdessen wird auch die Stapelbildung am Ende des Schuppenstromes fortgesetzt.
Das von den Pressteilen 22, 28 erfasste Stapelpaket 2 wird nun an den Laufschienen 27 in die Umreifungsvorrichtung 20 überführt und die Stützelemente 8, 9 sind zur Uebernahme einer vorderen Endplatte 29 an dem Endplattenmagazin angekommen. Währenddem die vordere Endplatte 29 an das vordere Stapelende des sich laufend vergrössernden Stapels versetzt wird, wird das Stapelpaket 2 in der Umreifungsvorrichtung 20 endgültig abgepresst und anschliessend umreift bzw. zusammengebunden.
In Fig. 1l steht die vordere Endplatte 29 gestützt durch Stützelement 9 am vorderen Stapelende an, die Stützelemente 6, 8 sind ausgefahren und die Umreifung ist vollzogen. Die Stützelemente 6, 8 kehren beim nächsten Schritt in die Ausgangsstellung zurück, wo gemäss Fig. 1d ein neuer Stapelprozess schon begonnen hat.


Ansprüche

1. Einrichtung (1) zur Herstellung von Stapelpaketen (2) aus fortlaufend einer sich horizontal erstreckenden Stapelauflage (5) zugeführten, senkrecht aneinandergereiht einen Stapel bildenden Druckbogen (4), bestehend aus einer die Druckbogen (4) in einem Schuppenstrom (3) der Stapelauflage (5) zuführenden Fördervorrichtung und einer zur Bildung eines Stapelpakets (29 von unten in den Stapel eingreifenden, mehrteiligen Stützvorrichtung (7), die aus einer Warteposition entlang der Stapelauflage (5) in eine Uebergabeposition, in der das Stapelpaket (2) an eine in eine Umreifvorrichtung (20) verfahrbare Pressvorrichtung (19) übergeben wird, antreibbar ist und ein erstes (6) und zweites (8) Stützelement aufweiset, die von unten über die Stapelauflage (5) anhebbar und jeweils dem hinteren resp. dem vorderen Ende eines Stapelpakets (2) zugeordnet sind, wobei die Stützvorrichtung (7) ein drittes, dem in Papierlaufrichtung vorderen Ende des Stapels resp. Stapelpakets (2) zugeordnetes anhebbares Stützelement (9) aufweist, und wobei die Einrichtung eine an der Stapelauflage (5) angeordnete Endplattenzuführvorrichtung für die Herstellung von endseitig mit Endplatten (29, 30) bewehrten Stapelpaketen (2) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass eine für das hintere Ende eines Stapelpakets (2) bestimmte Endplatte (30) an der Uebergabeposition des Stapelpakets (2) zwischen dem zweiten, an dem hinteren Ende des Stapelpakets (2) anliegenden Stützelement (8) und dem dem hinteren Ende des Stapelpakets (2) zugeordneten Pressteil (22) der Stapelauflage (5) zugeführt wird.
 
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine für das vordere Ende eines Stapelpakets (2) bestimmte Endplatte (29) in einem durch das zweite (8) und ein drittes (9) Stützelement gebildeten Zwischenraum auf der Stapelauflage (5) gegen die Papierlaufrichtung transportiert wird.
 
3. Einrichtung nach Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführvorrichtung der Endplatten (29, 30) zwischen den Pressteilen (22, 28) der sich in der Uebergabeposition befindenden Pressvorrichtung (19) an der Stapelauflage (5) angeordnet ist.
 
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressvorrichtung (19) an oberhalb der Stapelauflage (5) parallel angeordneten Laufschienen (27) fahrbar ausgebildet ist.
 


Claims

1. Device (1) for forming parcels of stacked products (2) from printed sheets (4) arranged vertically on each other, forming a stack, fed continuously to a stack support (5) extending horizontally, consisting of a conveying device feeding the printed sheets (4) in a shingle stream (3) to the stack support (5) and a supporting device (7) made of several parts, engaging from below in the stack to form a parcel of stacked products (29), which may be moved from a waiting position along the stack support (5) into a transfer position, in which the parcel of stacked products (2) is transferred to a press device (19), which may be moved into a strapping device (20), and has a first (6) and second (8) support element, which may be lifted from below over the stack support (5) and which are allocated to the rear or front end of a parcel of stacked products (2), in which the support device (7) has a third support element (9), which may be lifted, allocated to the front end of the stack or parcel of stacked products (2) in the direction, in which the paper is running, and in which the device has an end plate feed device allocated to the stack support (5) for producing parcels of stacked products (2) reinforced with end plates (29, 30) at the ends, characterised in that an end plate (30) intended for the rear end of a parcel of stacked products (2) is fed to the transfer position of the parcel of stacked products (2) between the second support element (8) on the rear end of the parcel of stacked products (2) and the press part (22) of the stack support (5) allocated to the rear end of the parcel of stacked products (2).
 
2. Device according to claim 1, characterised in that an end plate (29) intended for the front end of a parcel of stacked products (2) is transported against the direction, in which the paper is running, in an interspace on the stack support (5) formed by the second (8) and third (9) support element.
 
3. Device according to claims 1 or 2, characterised in that the feed device of the end plates (29, 30) is arranged between the press parts (22, 28) of the press device (19), which is in the transfer position, on the stack support (5).
 
4. Device according to claim 3, characterised in that the press device (19) is made so that it can travel on running rails (27) arranged in parallel over the stack support (5).
 


Revendications

1. Système (1) pour former des paquets (2) de produits empilés, à partir de feuilles imprimées (4) qui sont apportées en continu à un support de pile (5) s'étendant horizontalement et qui forment une pile en étant verticalement juxtaposées, constitué d'un dispositif de transport apportant les feuilles imprimées (4) en formation imbriquée (3) au support de pile (5), et d'un dispositif de soutien (7) en plusieurs parties s'engageant par le dessous dans la pile pour former un paquet (2) de produits empilés, dispositif qui peut être entraîné le long du support de pile (5) d'une position d'attente dans une position de remise dans laquelle le paquet (2) de produits empilés est remis à un dispositif presseur (19) pouvant être transféré dans un dispositif de cerclage (20), et dispositif qui présente un premier élément de soutien (6) et un deuxième élément de soutien (8), qui peuvent être relevés par en dessous au-dessus du support de pile (5) et qui sont respectivement associés à l'extrémité arrière et à l'extrémité avant d'un paquet (2) de produits empilés, sachant que le dispositif de soutien (7) présente un troisième élément de soutien relevable (9), associé à l'extrémité avant - dans la direction d'avancement du papier - de la pile ou encore du paquet (2) de produits empilés, et sachant que le système présente un dispositif d'alimentation de plaques terminales, disposé sur le support de pile (5), pour la formation de paquets (2) de produits empilés renforcés aux extrémités par des plaques terminales (29, 30), caractérisé en ce qu'une plaque terminale (30) destinée à l'extrémité arrière d'un paquet (2) de produits empilés est apportée à la position de remise du paquet (2) de produits empilés entre le deuxième élément de soutien (8), appliqué contre l'extrémité arrière du paquet (2) de produits empilés, et l'élément presseur (22) du support de pile (5) qui est associé à l'extrémité arrière du paquet (2) de produits empilés.
 
2. Système selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une plaque terminale (29) destinée à l'extrémité avant d'un paquet (2) de produits empilés est transportée à l'encontre de la direction d'avancement du papier dans un espace intermédiaire formé par le deuxième élément de soutien (8) et un troisième élément de soutien (9).
 
3. Système selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif d'alimentation des plaques terminales (29, 30) est disposé sur le support de pile (5) entre les éléments presseurs (22, 28) du dispositif presseur (19) se trouvant dans la position de remise.
 
4. Système selon la revendication 3, caractérisé en ce que le dispositif presseur (19) est conçu à déplacement sur des rails de roulement (27) disposés en parallèle au-dessus du support de pile (5).
 




Zeichnung





























Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente