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<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Webmaschine zur Herstellung von Drehergeweben gemäss Oberbegriff von Anspruch 1 und ein Verfahren zum Reinigen einer Webmaschine gemäss Oberbegriff von Anspruch 7.</p>
<p id="p0002" num="0002">Neuere Generationen von Webmaschinen für die Herstellung von Drehergeweben, insbesondere von Drehergeweben, welche als Grundgewebe für die Teppichherstellung dienen, werden mit zunehmend höheren Drehzahlen betrieben. Die Erhöhung der Drehzahlen wurde vor allem durch die Verwendung von Luftdüsen-Schusseintragssystemen möglich, womit eine beachtliche Leistungssteigerung erzielt werden konnte. Mit dieser Leistungssteigerung nahm auch die Verunreinigung durch Faserflug zu. Je nach Art des Kettfadenmaterials bilden sich im Bereich der Drehervorrichtung, genauer gesagt an den Elementen der Drehervorrichtung, z.B. an Nadelbarren, Umlenkelementen oder Legeschienen, Ansammlungen von Faserflug. Besonders extrem ist die Faserflugbildung bei Verwendung von Fasergarnen, wie z.B. Baumwolle.</p>
<p id="p0003" num="0003">In einer Webmaschine zur Herstellung von Geweben mit einfachen Kettfadensystemen, wie beispielsweise Gewebe mit Leinwandbindung und deren Ableitungen, kreuzen sich die Kettfäden bei jeder neuen Fachbildung, d.h. die unteren Kettfäden kommen nach oben zu liegen und die oberen nach unten. Durch dieses Kreuzen der Kettfäden bei der Fachbildung werden grössere Ansammlungen von Faserflug im Webfach weitgehend vermieden.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0004" num="0004">Bei der Herstellung von Drehergeweben, insbesondere von Halbdrehergeweben, welche als Grundgewebe für die Teppichherstellung dienen, liegen im Webfach immer die selben Kettfäden oben beziehungsweise unten. Die Steher- und die Dreherfäden werden nach einem Schusseintrag nur soweit gegeneinander angehoben, als es für den Seitenwechsel der Dreherfäden notwendig ist. Der Faserflug kann sich so an den Elementen der Drehervorrichtung ungehindert ansammeln. Dies trifft insbesondere für den hinteren Bereich des Webfaches zu. Grössere Ansammlungen, welche sich von den Elementen der Drehervorrichtung lösen, sind zusätzlich im Bereich des Webfaches zwischen den Steher- und Dreherfäden eingeschlossen und lassen sich von dort nur mit Mühe entfernen.</p>
<p id="p0005" num="0005">Zur Vermeidung von Verstopfungen in den Fadenpassagen der Drehervorrichtung, sowie von hieraus resultierenden Fadenbrüchen und entsprechenden längeren Stillstandszeiten der Webmaschinen, müssen die neueren Webmaschinen für die Herstellung von Drehergeweben vorsorglich zwecks Entfernung von Faserflugansammlungen angehalten werden. Dies ist zeitaufwendig und vermindert die Webleistung. Sogenannte Wanderreiniger (Overheadcleaners), wie sie aus dem Stand der Technik bekannt sind, ergeben in den kritischen Bereichen der Drehervorrichtung einen nur ungenügenden Reinigungseffekt.</p>
<p id="p0006" num="0006">Dokument <patcit id="pcit0001" dnum="US4678012A"><text>US 4 678 012</text></patcit> offenbart ein Reinigungssystem für Webmaschinen mit mehreren Vakuumkammern, die beim Riet, den Schäften und den Fadenwächtern angeordnet sind, um Verunreinigungen und Faserflug an diesen Stellen abzusaugen. Der mit einem derartigen Reinigungssystem erzielte Reinigungseffekt ist jedoch zu gering, um Faserflugansammlungen in einer Drehervorrichtung effektiv zu verhindern oder zu beseitigen.</p>
<p id="p0007" num="0007">Aufgabe der Erfindung ist es, eine Webmaschine zur Herstellung von Drehergeweben zur Verfügung zu stellen, welche zum Reinigen der Drehervorrichtung und des Webfaches nicht angehalten werden muss. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Reinigen einer Webmaschine zur Herstellung von Drehergeweben zur Verfügung zu stellen,<!-- EPO <DP n="3"> --> mittels welchem Verunreinigungen der Drehervorrichtung und des Webfaches wirkungsvoll entfernt werden können.</p>
<p id="p0008" num="0008">Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die in Anspruch 1 definierte Webmaschine gelöst sowie durch das in Anspruch 7 definierte Verfahren.</p>
<p id="p0009" num="0009">Die erfindungsgemässe Webmaschine zur Herstellung von Drehergeweben umfasst eine Drehervorrichtung mit Dreherelementen zur Bildung eines<!-- EPO <DP n="4"> --> Webfaches. Zusätzlich umfasst die Webmaschine eine in die Webmaschine integrierte Reinigungsvorrichtung zum Entfernen von Verunreinigungen im Bereich der Drehervorrichtung und/oder des Webfaches.</p>
<p id="p0010" num="0010">In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Webmaschine in bekannter Weise mit einem Riet ausgestattet, und die Dreherelemente umfassen Führungselemente und ein Umlenkelement für Steherfäden sowie Dreherfadenführungselemente. In der bevorzugten Ausführungsform umfasst die integrierte Reinigungsvorrichtung eine oder mehrere Düsen, mittels welchen im Bereich zwischen den Steher- und den Dreherfäden, insbesondere im hinteren Teil des Webfaches, ein im Wesentlichen horizontaler Druckluftstrom quer zur Laufrichtung der Steher- und Dreherfäden erzeugbar ist. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfasst die integrierte Reinigungsvorrichtung mindestens eine Düse, welche zwischen dem Riet und den Dreherfadenführungselementen angeordnet ist, und mittels welcher ein von oben durch das Webfach nach unten gerichteter Druckluftstrom oder Saugluftstrom erzeugbar ist. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfasst die integrierte Reinigungsvorrichtung mindestens eine Düse, welche im unteren Bereich der Dreherelemente angeordnet ist, und mittels welcher ein gegen die Dreherelemente gerichteter Druckluftstrom oder Saugluftstrom erzeugbar ist.</p>
<p id="p0011" num="0011">In einer Ausführungsvariante umfasst die Reinigungsvorrichtung zwei mit Druckluft gespeiste Düsen, die zwischen dem Riet und den Dreherfadenführungselementen angeordnet sind, und die von oben gegen das Webfach gerichtet sind, wobei eine der beiden Düsen zwischen dem Riet und den Steherfadenführungselementen angeordnet ist und die andere Düse zwischen den Steherfaden- und den Dreherfadenführungselementen. In einer weiteren Ausführungsvariante umfasst die Reinigungsvorrichtung mindestens zwei Düsen, von denen eine Düse eine im Wesentlichen horizontale Strahlrichtung aufweist und eine Düse eine im Wesentlichen vertikale Strahlrichtung.</p>
<p id="p0012" num="0012">Vorzugsweise umfasst die integrierte Reinigungsvorrichtung mindestens eine Düse, die in Längsrichtung des Rietes bewegbar angeordnet ist. Vorzugsweise umfasst die integrierte Reinigungsvorrichtung mindestens eine<!-- EPO <DP n="5"> --> Düse, die als stationär angeordnete Schlitzdüse mit horizontaler Schlitzanordnung ausgeführt ist. Vorzugsweise umfasst die integrierte Reinigungsvorrichtung eine oder mehrere stationär angebrachte Saugdüsen und/oder einen Saugkanal, die unterhalb des Webfaches quer zur Laufrichtung der Steher- und Dreherfäden angeordnet sind.</p>
<p id="p0013" num="0013">Vorzugsweise ist das Umlenkelement in der Drehervorrichtung der Webmaschine mit Druckluft beaufschlagt und umfasst Düsen, mittels welchen im Bereich zwischen den Steher- und den Dreherfäden ein im Wesentlichen horizontaler Druckluftstrom quer zur Laufrichtung der Steher- und Dreherfäden erzeugbar ist.</p>
<p id="p0014" num="0014">In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfasst die Webmaschine eine Steuerung, um den Betrieb der Druckluft- und/oder Saugdüsen der integrierten Reinigungseinrichtung zu steuern und um die Düsen der integrierten Reinigungseinrichtung zu aktivieren. Vorzugsweise ermöglicht die Steuerung, die Düsen periodisch und/oder zyklisch und/oder nacheinander und/oder bedarfsweise zu aktivieren.</p>
<p id="p0015" num="0015">Vorzugsweise ist die Webmaschine in einer Weberei einsetzbar, welche Weberei mit einem oder mehreren Wanderreinigern ausgestattet ist, wobei die genannte Steuerung geeignet ist, die integrierte Reinigungseinrichtung der Webmaschine in Abstimmung mit den Wanderreinigern zu aktivieren.</p>
<p id="p0016" num="0016">Das erfindungsgemässe Verfahren zum Reinigen einer Webmaschine zur Herstellung von Drehergeweben, welche Webmaschine eine Drehervorrichtung mit Dreherelementen zur Bildung eines Webfaches umfasst, zeichnet sich dadurch aus, dass Verunreinigungen im Bereich der Drehervorrichtung und/oder des Webfaches mittels einer in die Webmaschine integrierten Reinigungsvorrichtung entfernt werden.</p>
<p id="p0017" num="0017">In einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens wird die integrierte Reinigungsvorrichtung der Webmaschine über eine Steuerung in der Webmaschine aktiviert. Vorzugsweise wird die Webmaschine in einer Weberei eingesetzt, welche Weberei mit einem oder mehreren Wanderreinigern ausgestattet ist, wobei die integrierte Reinigungsvorrichtung<!-- EPO <DP n="6"> --> der Webmaschine in Abstimmung mit den Wanderreinigern aktiviert wird. Vorzugsweise werden die mittels der internen Reinigungsvorrichtung aus dem Webfach geförderten Verunreinigungen durch Wanderreiniger entfernt.</p>
<p id="p0018" num="0018">In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens wird das Webfach in bekannter Weise aus Steherfäden und Dreherfäden gebildet. Zusätzlich umfasst die integrierte Reinigungsvorrichtung mehrere Düsen, mittels welchen im Bereich zwischen den Steher- und den Dreherfäden, insbesondere im hinteren Teil des Webfaches, ein im Wesentlichen horizontaler Druckluftstrom quer zur Laufrichtung der Steher- und Dreherfäden erzeugt wird. Vorzugsweise werden die Düsen periodisch und/oder zyklisch und/oder nacheinander und/oder bedarfsweise mit Druckluft beaufschlagt werden. Vorzugsweise wirken die genannten Düsen mit wenigstens einer im Wesentlichen senkrecht ausgerichteten Düse und/oder mit wenigstens einer im Wesentlichen horizontal entgegen der Laufrichtung der Steher- und den Dreherfäden ausgerichteten Düse zusammen.</p>
<p id="p0019" num="0019">Mittels der in die erfindungsgemässe Webmaschine integrierten Reinigungsvorrichtung und insbesondere mittels der beschriebenen Düsenanordnungen können Verunreinigungen im Bereich der Drehervorrichtung und des Webfaches wirkungsvoll entfernt werden. Eine vorteilhafte Reinigungswirkung ergibt sich, wenn Düsen mit unterschiedlicher Anordnung und/oder mit unterschiedlicher Orientierung der Druckluft- und/oder Saugluftströme kombiniert werden, beispielsweise eine oder mehrere Düsen mit im Wesentlichen vertikal gerichteten Druckluft- und/oder Saugluftströmen mit einer oder mehreren Düsen mit im Wesentlichen horizontal gerichteten Druckluft- und/oder Saugluftströmen. Besonders vorteilhaft ist eine Düsenanordnung, mittels welcher zwischen den Steher- und den Dreherfäden ein im Wesentlichen horizontaler Druckluftstrom quer zur Laufrichtung der Steher- und Dreherfäden erzeugbar ist und mittels welchen Verunreinigungen, insbesondere auch Faserflugansammlungen, die im Bereich des Webfaches zwischen den Steher- und Dreherfäden eingeschlossen sind, entfernt werden können.</p>
<p id="p0020" num="0020">Weitere vorteilhafte Ausführungsformen gehen aus den abhängigen Ansprüchen und der Zeichnung hervor.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0021" num="0021">Im Folgenden wird die Erfindung an Hand der Ausführungsbeispiele und an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>ein erstes Ausführungsbeispiel zur vorliegenden Erfindung,</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>eine Ausführungsvariante mit zusätzlicher Saugdüse sowie mit gegenüber <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> abweichender Dreherfadenführung,</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>ein zweites Ausführungsbeispiel zur vorliegenden Erfindung mit oben liegender Befestigung der Steherfadenführungselemente,</dd>
<dt>Fig. 4</dt><dd>ein drittes Ausführungsbeispiel zur vorliegenden Erfindung,</dd>
<dt>Fig. 5</dt><dd>eine Ausführungsvariante zum ersten Ausführungsbeispiel mit in Längsrichtung des Rietes verschiebbaren Druckluftdüsen,</dd>
<dt>Fig. 6</dt><dd>ein vergrösserter Ausschnitt der Düsenanordnung zu der in <figref idref="f0003">Fig. 5</figref> gezeigten Ausführungsvariante,</dd>
<dt>Fig. 7A</dt><dd>eine Ausführungsvariante eines mit Druckluft beaufschlagten Umlenkelementes,</dd>
<dt>Fig. 7B</dt><dd>eine weitere Ausführungsvariante eines mit Druckluft beaufschlagten Umlenkelementes,</dd>
<dt>Fig. 8</dt><dd>eine Draufsicht einer Weberei mit Webmaschinen und Wanderreiniger, und</dd>
<dt>Fig. 9</dt><dd>eine Detailansicht von <figref idref="f0006">Fig. 8</figref> mit Webmaschine und Wanderreiniger von der Seite gesehen.</dd>
</dl></p>
<p id="p0022" num="0022">In einigen Veröffentlichungen über die Herstellung von Drehergeweben sind die Bezeichnungen 'Steherfaden' und 'Dreherfaden' gegenüber der nachstehenden Beschreibung vertauscht. Auf die Ausgestaltung und Funktion der beschriebenen Webmaschine hat die Wahl der Terminologie jedoch keinen Einfluss.<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0023" num="0023"><figref idref="f0001">Fig. 1</figref> zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel einer Webmaschine zur Herstellung von Drehergeweben gemäss der vorliegenden Erfindung. Die Webmaschine umfasst in bekannter Weise eine Drehervorrichtung sowie ein Riet 2 zum Anschlagen eines eingetragenen Schussfadens. Die Drehervorrichtung umfasst Führungselemente 7 und ein Umlenkelement 5, 5' für Steherfäden 4 sowie Dreherfadenführungselemente 8, 8' zur Bildung eines Webfaches 6 und zur Herstellung der Dreherbindung. Das Webfach 6 umfasst im Folgenden nicht nur das zwischen Riet 2 und Anschlagkante gelegene Vorderfach, sondern den gesamten Bereich zwischen den Steher- und Dreherfäden 3, 3', 4, den die auf unterschiedlichem Niveau angehobenen und/oder abgesenkten Steher- und Dreherfäden einschliessen. Die Steherfadenführungselemente 7 sind im Ausführungsbeispiel als Nadelbarre mit Steherlamellen, die am freien Ende mit Ösen versehen sind, ausgelegt. Die Dreherfadenführungselemente 8, 8' sind als Legeschiene ausgeführt. An Stelle der Legeschiene können zur Führung der Dreherfäden 3, 3' auch eine zweite Nadelbarre mit festen oder beweglichen Dreherlamellen und/oder Webschäften mit Litzenösen eingesetzt werden.</p>
<p id="p0024" num="0024">Zusätzlich umfasst die Webmaschine eine in die Webmaschine integrierte Reinigungsvorrichtung mit mehreren Düsen 10.2, 10.2, 11, 11'. Im ersten Ausführungsbeispiel sind zwischen dem Riet 2 und den Dreherfadenführungselementen 8, 8' zwei mit Druckluft gespeiste Düsen 10.1, 10.2 angeordnet, die von oben gegen das Webfach 6 gerichtet sind, wobei eine der beiden Düsen 10.1 zwischen dem Riet 2 und den Steherfadenführungselementen 7 angeordnet ist und die andere Düse 10.2 zwischen den Steherfaden- und den Dreherfadenführungselementen 7, 8, 8'. Mittels der beiden Düsen 10.1, 10.2 kann ein von oben durch das Webfach 6 nach unten gerichteter Druckluftstrom 16.1, 16.2 erzeugt werden. Eine weitere Düse 11 ist im unteren Bereich der Steherfadenführungselemente 7 angeordnet, mittels welcher ein gegen die Steherfadenführungselemente 7 und/oder das Umlenkelement 5 gerichteter Druckluftstrom 17 erzeugt werden kann. Vorzugsweise ist letzterer im Wesentlichen horizontal gerichtet. In einer Ausführungsvariante ist das Umlenkelement 5' versetzt von den Steherfadenführungselementen 7 angeordnet. Mittels einer zusätzlicher Düse 11', welche im Bereich des versetzt angeordneten Umlenkelementes 5'<!-- EPO <DP n="9"> --> vorgesehen ist, kann ein gegen das Umlenkelement gerichteter Druckluftstrom 17' erzeugt werden.</p>
<p id="p0025" num="0025">In einer vorteilhaften Ausführungsvariante, welche in <figref idref="f0001">Fig. 2</figref> gezeigt ist, umfasst die integrierte Reinigungsvorrichtung eine Saugdüse 13, die unterhalb des Webfaches 6 und vorzugsweise im Bereich des Umlenkelementes 5 angeordnet ist. Mittels der Saugdüse 13 kann ein von oben durch das Webfach 6 nach unten gerichteter Saugluftstrom 19 erzeugt werden. In der gezeigten Ausführungsvariante unterstützt der Saugluftstrom 19 die Reinigungswirkung der von oben wirkenden Druckluftströme 16.1, 16.2 und dient dazu, den weggeblasenen Faserflug aus der Webmaschine zu entfernen. An Stelle einer einzelnen Saugdüse 13 kann vorteilhafterweise eine Reihe von Saugdüsen 13 und/oder ein Saugkanal vorgesehen werden, welche horizontal und quer zur Laufrichtung der Steher- und Dreherfäden 3, 3', 4 angeordnet sind.</p>
<p id="p0026" num="0026">In einer weiteren, in <figref idref="f0003">Fig. 5</figref> gezeigten Ausführungsvariante zum ersten Ausführungsbeispiel umfasst die integrierte Reinigungsvorrichtung ein Druckluftgebläse 9, das die von oben gegen das Webfach 6 gerichteten Düsen 10.1, 10.2 mit Druckluft versorgt. Das Druckluftgebläse 9 ist zusammen mit den Düsen 10.1, 10.2 bewegbar an einer Traverse 20 befestigt, so dass die Düsen parallel zur Längsrichtung des Rietes 2, 2' verschoben werden können. Die verschiebbare Anordnung der Düsen ermöglicht eine Reinigung über die gesamte Webbreite. Die im unteren Bereich der Steherfadenführungselemente 7 angeordnete Düse 11, mittels welcher ein gegen die Steherfadenführungselemente 7 und/oder das Umlenkelement 5 gerichteter Druckluftstrom 17 erzeugt werden kann, ist als stationär angeordnete Schlitzdüse mit horizontaler Schlitzanordnung ausgeführt. Alternativ kann an dieser Stelle ebenfalls eine in Längsrichtung des Rietes 2, 2' bewegbare Düse 11 vorgesehen sein.</p>
<p id="p0027" num="0027"><figref idref="f0004">Fig. 6</figref> zeigt einen vergrösserten Ausschnitt der Düsenanordnung zu der in <figref idref="f0003">Fig. 5</figref> gezeigten Ausführungsvariante. Das Riet ist in <figref idref="f0004">Fig. 6</figref> in Anschlagstellung 2' gezeigt. Ebenfalls dargestellt ist die Position der Steherfadenführungselemente 7', des Umlenkelementes 5' und der<!-- EPO <DP n="10"> --> Dreherfadenführungselemente 8' sowie die Lage 3', 4' der Steher- und Dreherfäden, wenn sich das Riet in der Anschlagstellung 2' befindet.</p>
<p id="p0028" num="0028">In einem zweiten Ausführungsbeispiel zur vorliegenden Erfindung, das in <figref idref="f0002">Fig. 3</figref> gezeigt ist, wurde die Orientierung der Steherfadenführungselemente 7 gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel auf den Kopf gestellt, d.h. die Befestigung der Steherfadenführungselemente ist nun oben liegend und die Ösen der Stehernadeln sind nun am unteren Ende angeordnet. Im zweiten Ausführungsbeispiel umfasst die integrierte Reinigungsvorrichtung drei mit Druckluft gespeiste Düsen 10.1-10.3, die zwischen dem Riet 2 und den Dreherfadenführungselementen 8, 8' angeordnet und von oben gegen das Webfach 6 gerichtet sind, wobei eine der drei Düsen 10.1 zwischen dem Riet 2 und den Steherfadenführungselementen 7 angeordnet ist und je eine Düse 10.2, 10.3 vor und nach dem Umlenkelement 5. Mittels der drei Düsen 10.1-10.3 kann ein von oben durch das Webfach 6 nach unten gerichteter Druckluftstrom 16.1 erzeugt werden. Eine weitere Düse 11 ist im unteren Bereich der Steherfadenführungselemente 7 angeordnet, mittels welcher ein gegen die Ösen der Steherfadenführungselemente 7 gerichteter Druckluftstrom 17 erzeugt werden kann.</p>
<p id="p0029" num="0029">Weiter ist die integrierte Reinigungsvorrichtung im zweiten Ausführungsbeispiel mit einer Saugdüse 13 versehen, die unterhalb des Webfaches 6 und vorzugsweise zwischen den Steherfaden- und Dreherfadenführungselementen 7, 8, 8' angeordnet ist. Mittels der Saugdüse 13 kann ein von oben durch das Webfach 6 nach unten gerichteter Saugluftstrom 19 erzeugt werden. Im zweiten Ausführungsbeispiel unterstützt der Saugluftstrom 19 die Reinigungswirkung des von oben wirkenden Druckluftstromes 16.1 und dient dazu, den weggeblasenen Faserflug aus der Webmaschine zu entfernen. An Stelle einer einzelnen Saugdüse 13 kann vorteilhafterweise eine Reihe von Saugdüsen 13 und/oder ein Saugkanal vorgesehen werden, welche horizontal und quer zur Laufrichtung der Steher- und Dreherfäden 3, 3', 4 angeordnet sind.</p>
<p id="p0030" num="0030"><figref idref="f0002">Fig. 4</figref> zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel zur vorliegenden Erfindung, in welchem die integrierte Reinigungsvorrichtung eine oder mehrere Düsen 12.1 umfasst, die in Laufrichtung der Steher- und Dreherfäden 3, 3', 4 gesehen vor<!-- EPO <DP n="11"> --> den Steherfadenführungselementen 7 angeordnet sind. Die Düsen 12.1 sind derart angeordnet, dass mittels der Düsen zwischen den Steher- und den Dreherfäden ein im Wesentlichen horizontaler Druckluftstrom quer zur Laufrichtung der Steher- und Dreherfäden erzeugt werden kann. Vorzugsweise sind die Düsen 12.1 in einer Reihe zwischen den Steher- und Dreherfäden angeordnet. In einer Ausführungsvariante sind die Düsen 12.1 als Stafettendüsen ausgeführt, wobei die Düsen zyklisch, im Sinne eines Wanderfeldes mit Druckluft beaufschlagt werden. Mittels der oder den Düsen 12.1 können Faserflugansammlungen, insbesondere auch grössere Ansammlungen, die im Bereich des Webfaches zwischen den Steher- und Dreherfäden eingeschlossen sind, zur Webkante hin ausgeblasen und entfernt werden. <figref idref="f0002">Fig. 4</figref> zeigt zusätzlich zwei Ausführungsvarianten mit einer zweiten Anordnung 12.2 und dritten Anordnung 12.3 der Düsen, mittels welchen ein im Wesentlichen horizontaler Druckluftstrom quer zur Laufrichtung der Steher- und Dreherfäden erzeugt werden kann. In der zweiten Anordnung 12.2 sind die Düsen wie bei der Grundvariante des dritten Ausführungsbeispiels in Laufrichtung der Steher- und Dreherfäden 3, 3', 4 gesehen vor den Steherfadenführungselementen 7 angeordnet und in der dritten Anordnung 12.3 zwischen dem Riet 2 und den Steherfadenführungselementen 7.</p>
<p id="p0031" num="0031">In zwei weiteren vorteilhaften Ausführungsvarianten, die in <figref idref="f0005">Fig. 7A und 7B</figref> dargestellt sind, ist das Umlenkelement 5 der Drehervorrichtung als Teil der integrierten Reinigungsvorrichtung ausgebildet. Das Umlenkelement 5 ist zu diesem Zweck mit Druckluft beaufschlagt und umfasst Düsen 12.1-12.4 zur Entfernung von Faserflug aus der Umgebung des Umlenkelementes und aus dem Webfach 6. In der in <figref idref="f0005">Fig. 7A</figref> gezeigten Variante sind die Düsenöffnungen der Düsen 12.1-12.4 direkt in das Umlenkelement eingelassen, während in der in <figref idref="f0005">Fig. 7B</figref> gezeigten Variante die Düsenöffnungen der Düsen 12. 1, 12.2 beabstandet vom Umlenkelement angeordnet sind. Zweckmässigerweise umfasst das Umlenkelement 5 auch Düsen 12.1-12.4, mittels welchen zwischen den Steher- und den Dreherfäden (3, 3', 4, 4') ein im Wesentlichen horizontaler Druckluftstrom quer zur Laufrichtung der Steher- und Dreherfäden erzeugt werden kann.<!-- EPO <DP n="12"> --></p>
<p id="p0032" num="0032">In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die Webmaschine gemäss einem der oben beschriebenen Ausführungsbeispiele eine Steuerung, um den Betrieb der Druckluft- und/oder Saugdüsen der integrierten Reinigungsvorrichtung zu steuern, beispielsweise indem die Düsen periodisch, zyklisch, nacheinander und/oder bedarfsweise aktiviert werden. Dies erlaubt einen wirtschaftlich optimalen Betrieb der Reinigungsvorrichtung.</p>
<p id="p0033" num="0033"><figref idref="f0006">Fig. 8</figref> zeigt eine Draufsicht einer Weberei mit einer Vielzahl von Webmaschinen 1, 1' und einem Wanderreiniger 31. Der Wanderreiniger 31 ist verschiebbar an einer Führung befestigt, wobei die Führung derart ausgebildet ist, dass der Wanderreiniger beim Verschieben über sämtliche Webmaschinen geführt wird. Vorzugsweise ist die Webmaschine 1, 1' mit einer integrierten Reinigungsvorrichtung gemäss einem der oben beschriebenen Ausführungsbeispiele ausgestattet und mit einer Steuerung, welche geeignet ist, die integrierte Reinigungsvorrichtung in Abstimmung mit dem Wanderreiniger 31 zu aktivieren.</p>
<p id="p0034" num="0034"><figref idref="f0006">Fig. 9</figref> zeigt eine Seitenansicht einer Webmaschine 1 und eines Wanderreinigers 31. Die Webmaschine ist mit einer internen Reinigungsvorrichtung ausgestattet, welche ein Gebläse 9 umfasst, das verschiebbar auf einer Traverse 20 der Webmaschine angeordnet ist. Der Wanderreiniger umfasst Druckluftdüsen 32, welche von oben auf die Webmaschine gerichtet sind, und Saugdüsen 33, welche knapp über dem Boden angeordnet sind, um die von den Druckluftdüsen 32 weggeblasenen Verunreinigungen aufzunehmen. Vorteilhafterweise wird die interne Reinigungsvorrichtung der Webmaschine 1 aktiviert, wenn sich der Wanderreiniger 31 der Webmaschine nähert.</p>
<p id="p0035" num="0035">Ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Verfahrens zum Reinigen einer Webmaschine zur Herstellung von Drehergeweben wird im Folgenden anhand der <figref idref="f0001">Figuren 1, 2</figref> und <figref idref="f0002">4</figref> beschrieben. Die Webmaschine umfasst in bekannter Weise eine Drehervorrichtung mit Dreherelementen 5, 7, 8, 8' zur Bildung eines Webfaches 6. Das Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass Verunreinigungen im Bereich der Drehervorrichtung und/oder des Webfaches mittels einer in die Webmaschine integrierten Reinigungsvorrichtung entfernt werden.<!-- EPO <DP n="13"> --></p>
<p id="p0036" num="0036">In einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens wird das Webfach 6 in bekannter Weise aus Steherfäden 4, 4' und Dreherfäden 3, 3' gebildet. Zusätzlich umfasst die integrierte Reinigungsvorrichtung mehrere Düsen 12.1, mittels welchen im Bereich zwischen den Steher- und den Dreherfäden, insbesondere im hinteren Teil des Webfaches, ein im Wesentlichen horizontaler Druckluftstrom quer zur Laufrichtung der Steher- und Dreherfäden erzeugt wird. In einer Ausführungsvariante werden die Düsen periodisch und/oder zyklisch und/oder nacheinander und/oder bedarfsweise mit Druckluft beaufschlagt. In einer weiteren Ausführungsvariante wirken die genannten Düsen mit wenigstens einer im Wesentlichen senkrecht ausgerichteten Düse und/oder mit wenigstens einer im Wesentlichen horizontal entgegen der Laufrichtung der Steher- und den Dreherfäden ausgerichteten Düse zusammen.</p>
<p id="p0037" num="0037">In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens wird die integrierte Reinigungsvorrichtung der Webmaschine über eine Steuerung in der Webmaschine gesteuert und/oder aktiviert. In einer Ausführungsvariante, die im Folgenden anhand der <figref idref="f0006">Figuren 8 und 9</figref> näher erläutert ist, wird die Webmaschine 1, 1' in einer Weberei eingesetzt, welche Weberei mit einem oder mehreren Wanderreinigern 31 ausgestattet ist, wobei die integrierte Reinigungsvorrichtung der Webmaschine in Abstimmung mit den Wanderreinigern 31 aktiviert wird. Vorteilhafterweise werden die mittels der internen Reinigungsvorrichtung aus dem Webfach der Webmaschine 1, 1' geförderten Verunreinigungen durch die Wanderreiniger 31 entfernt.</p>
</description><!-- EPO <DP n="14"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Webmaschine zur Herstellung von Drehergeweben umfassend ein Riet (2, 2') sowie eine Drehervorrichtung mit Dreherelementen zur Bildung eines Webfaches (6), <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Webmaschine (1, 1') zusätzlich eine in die Webmaschine (1, 1') integrierte Reinigungsvorrichtung mit mehrere Düsen (10.1-10.3, 11, 11', 12.1-12.4, 13) zum Entfernen von Verunreinigungen im Bereich der Drehervorrichtung umfasst, welche Düsen in Abzugsrichtung vor dem Riet angeordnet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Webmaschine gemäss Anspruch 1 , wobei die Dreherelemente Führungselemente (7, 7') und ein Umlenkelement (5, 5') für Steherfäden (4, 4') sowie Dreherfadenführungselemente (8, 8') umfassen, und<br/>
wobei eine oder mehrere der Düsen (12.1-12.4) derart angeordnet sind, dass mittels der Düsen (12.1-12.4) im Bereich zwischen den Steher- und den Dreherfäden (3, 3', 4, 4'), insbesondere im hinteren Teil des Webfaches (6), ein im Wesentlichen horizontaler Druckluftstrom (18.1-18.4) quer zur Laufrichtung der Steher- und Dreherfäden erzeugbar ist, und/oder<br/>
wobei mindestens eine der Düsen (10.1-10.3,13), mittels welcher ein von oben durch das Webfach (6) nach unten gerichteter Druckluftstrom (16.1, 16.2) oder Saugluftstrom (19) erzeugbar ist, zwischen dem Riet (2, 2') und den Dreherfadenführungselementen (8, 8') angeordnet ist, und/oder<br/>
wobei mindestens eine der Düsen (11, 11'), mittels welcher ein gegen die Dreherelemente (5, 5', 7, 7', 8, 8') gerichteter Druckluftstrom (17, 17') oder Saugluftstrom erzeugbar ist, im unteren Bereich der Dreherelemente angeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Webmaschine nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei die integrierte Reinigungsvorrichtung mindestens eine Düse umfasst, die in Längsrichtung des Rietes (2, 2') bewegbar angeordnet ist und/oder mindestens eine Düse, die als stationär angeordnete Schlitzdüse mit horizontaler Schlitzanordnung ausgeführt ist.<!-- EPO <DP n="15"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Webmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Umlenkelement (5, 5') mit Druckluft beaufschlagt ist und Düsen (12.1-12.4) umfasst, mittels welchen im Bereich zwischen den Steher- und den Dreherfäden (3, 3', 4, 4') ein im Wesentlichen horizontaler Druckluftstrom (18.1-18.4) quer zur Laufrichtung der Steher- und Dreherfäden erzeugbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Webmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4 umfassend eine Steuerung, um die Düsen der integrierten Reinigungseinrichtung periodisch und/oder zyklisch und/oder nacheinander und/oder bedarfsweise zu aktivieren.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Webmaschine nach Anspruch 5, wobei die Webmaschine (1, 1') in einer Weberei einsetzbar ist, welche Weberei mit einem oder mehreren Wanderreinigern (31) ausgestattet ist, und wobei die genannte Steuerung geeignet ist, die integrierte Reinigungseinrichtung der Webmaschine (1, 1') in Abstimmung mit den Wanderreinigern zu aktivieren.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Verfahren zum Reinigen einer Webmaschine zur Herstellung von Drehergeweben, welche Webmaschine (1 , 1') ein Riet (2, 2') sowie eine Drehervorrichtung mit Dreherelementen zur Bildung eines Webfaches (6) umfasst, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> Verunreinigungen im Bereich der Drehervorrichtung mittels einer in die Webmaschine (1, 1') integrierten Reinigungsvorrichtung entfernt werden, und dass die integrierte Reinigungsvorrichtung mehrere in Abzugsrichtung vor dem Riet angeordnete Düsen (10, 1-10.3 , 11, 11', 12.1-12.4, 13) umfasst.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 7, wobei die integrierte Reinigungsvorrichtung der Webmaschine (1, 1') über eine Steuerung in der Webmaschine (1, 1') aktiviert wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 7 oder 8, wobei die Webmaschine (1, 1') in einer Weberei eingesetzt wird, welche Weberei mit einem oder mehreren Wanderreinigern (31) ausgestattet ist, und wobei die integrierte Reinigungsvorrichtung der Webmaschine (1, 1') in<!-- EPO <DP n="16"> --> Abstimmung mit den Wanderreinigern (31) aktiviert wird, und/oder wobei die mittels der integrierten Reinigungsvorrichtung aus dem Webfach geförderten Verunreinigungen durch die Wanderreiniger (31) entfernt werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 9, wobei das Webfach (6) aus Steherfäden (4, 4') und Dreherfäden 3, 3' gebildet wird, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> mittels der Düsen (12.1-12.4) im Bereich zwischen den Steher- und den Dreherfäden (3, 3', 4, 4'), insbesondere im hinteren Teil des Webfaches (6), ein im Wesentlichen horizontaler Druckluftstrom (18.1-18.4) quer zur Laufrichtung der Steher- und Dreherfäden erzeugt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 10, wobei die Düsen (12.1-12.4) periodisch und/oder zyklisch und/oder nacheinander und/oder bedarfsweise mit Druckluft beaufschlagt werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 11, wobei die Düsen (12.1-12.4) mit wenigstens einer im Wesentlichen senkrecht ausgerichteten Düse (10.1-10.3) und/oder mit wenigstens einer im Wesentlichen horizontal entgegen der Laufrichtung der Steher- und den Dreherfäden (3, 3', 4, 4') ausgerichteten Düse (11, 11') zusammenwirken.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="17"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Weaving machine for the manufacture of leno cloths, including a reed (2, 2') and also a leno apparatus with leno elements for the forming of a shed (6), <b>characterized in that</b> the weaving machine (1, 1') additionally includes a cleaning apparatus integrated into the weaving machine (1, 1') with a plurality of nozzles (10.1-10.3, 11, 11', 12.1-12.4, 13) for the removal of contaminations in the region of the leno apparatus, said nozzles being arranged before the reed in the take-off direction.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Weaving machine in accordance with claim 1, wherein the leno elements include guide elements (7, 7') and a deflection element (5, 5') for ground threads (4, 4') as well as leno thread guide elements (8, 8'), with one or more of the nozzles (12.1-12.4) being arranged in such a manner that a substantially horizontal compressed air flow (18.1-18.4) transverse to the direction of travel of the ground and leno threads can be produced in the region between the ground and leno threads (3, 3', 4, 4') by means of the nozzles (12.1-12.4), in particular in the rear part of the shed (6)<br/>
and/or<br/>
with at least one of the nozzles (10.1-10.3, 13) being arranged between the reed (2, 2') and the leno thread guide elements (8, 8'), by means of which a compressed air flow (16.1, 16.2) which is directed downwardly through the shed (6) from above or a suction air flow (19) can be produced,<br/>
and/or<br/>
with at least one of the nozzles (11, 11') being arranged in the lower region of the leno elements, by means of which a compressed air<!-- EPO <DP n="18"> --> flow (17, 17') directed towards the leno elements (5, 5', 7, 7', 8, 8') or a suction air flow can be produced.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Weaving machine in accordance with claim 1 or claim 2, with the integrated cleaning apparatus including at least one nozzle which is movably arranged in the longitudinal direction of the reed (2, 2') and/or at least one nozzle which is designed as a slit nozzle which is stationary and has a horizontal slit arrangement.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Weaving machine in accordance with any one of the claims 1 to 3, with the deflection element (5, 5') being acted on by compressed air and including nozzles (12.1-12.4) by means of which a substantially horizontal compressed air flow (18.1-18.4) transverse to the direction of travel of the ground and leno threads (3, 3', 4, 4') can be produced in the region between the ground and leno threads.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Weaving machine in accordance with any one of the claims 1 to 4, including a control system in order to be able to activate the nozzles of the integrated cleaning apparatus periodically and/or cyclically and/or one after the other and/or when required.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Weaving machine in accordance with claim 5, with it being possible to use the weaving machine (1, 1') in a weaving mill, said weaving mill being equipped with one or more travelling clearers (31), and with the named control system being suitable for activating the integrated cleaning apparatus of the weaving machine (1, 1') in accord with the travelling clearers (31).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Method for cleaning a weaving machine for the manufacture of leno cloths, said weaving machine (1,1') including a reed (2, 2') and also<!-- EPO <DP n="19"> --> a leno apparatus with leno elements for the formation of a shed (6), <b>characterized in that</b> contaminations in the region of the leno apparatus are removed by means of a cleaning apparatus which is integrated into the weaving machine (1,1') and <b>in that</b> the integrated cleaning apparatus includes a plurality of nozzles (10.1-10.3, 11, 11', 12.1-12.4, 13) arranged before the reed in the take-off direction.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Method in accordance with claim 7, with the integrated cleaning apparatus of the weaving machine (1,1') being activated via a control system in the weaving machine (1, 1').</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>Method in accordance with claim 7 or claim 8, with the weaving machine (1,1') being used in a weaving mill, said weaving mill being equipped with one or more travelling clearers (31), and with the integrated cleaning apparatus of the weaving machine (1,1') being activated in accord with the travelling clearers (31), and/or with the contaminations which are forwarded out of the shed by means of the integrated cleaning apparatus being removed by the travelling clearers (31).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>Method in accordance with any one of the claims 7 to 9, with the shed (6) being formed of ground threads (4, 4') and leno threads (3, 3'), <b>characterized in that</b> a substantially horizontal compressed air flow (18.1-18.4) which is transverse to the direction of travel of the ground and leno threads (3, 3', 4, 4') is produced in the region between the ground and leno threads, in particular in the rear part of the shed (6), by means of the nozzles (12.1-12-4).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>Method in accordance with any one of the claims 7 to 10, with the nozzles (12.1-12-4) being fed with compressed air periodically<!-- EPO <DP n="20"> --> and/or cyclically and/or one after the other and/or when required.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>Method in accordance with any one of the claims 7 to 11, with the nozzles (12.1-12-4) cooperating with at least one substantially vertically oriented nozzle (10.1-10.3) and / or with at least one nozzle (11, 11') which is oriented substantially horizontally opposite to the direction of travel of the ground and leno threads (3, 3', 4, 4').</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="21"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Métier à tisser destiné à fabriquer des métiers à tisser comprenant un peigne (2, 2') ainsi qu'un dispositif de gaze avec des éléments de gaze pour former une foule (6), <b>caractérisé en ce que</b> le métier à tisser (1, 1') comporte en supplément un dispositif de nettoyage intégré dans le métier à tisser (1, 1') avec plusieurs buses (10.1-10.3, 11, 11', 12.1-12.4, 13) pour l'enlèvement des impuretés dans la zone du dispositif de gaze, lesquelles buses sont disposées dans le sens d'extraction avant le peigne.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Métier à tisser selon la revendication 1, les éléments de gaze comprenant des éléments de guidage (7, 7') et un élément de déviation (5, 5') pour des fils fixes (4, 4') ainsi que des éléments de guidage de fil de gaze (8, 8'), et une ou plusieurs des buses (12.1-12.4) étant disposées de telle sorte que, au moyen des buses (12.1-12.4) dans la zone située entre les fils fixes et les fils de gaze (3, 3', 4, 4'), en particulier dans la partie arrière de la foule (6), on peut générer un flux d'air comprimé (18.1-18.4) sensiblement horizontal transversalement au sens de passage des fils fixes et des fils de gaze, et/ou<br/>
au moins une des buses (10.1-10.3, 13), au moyen de laquelle un flux d'air comprimé (16.1, 16.2) ou un flux d'air aspiré (19) dirigé du haut à travers la foule (6) vers le bas peut être généré, étant disposée entre le peigne (2, 2') et les éléments de guidage de fil de gaze (8, 8'),<br/>
et/ou<br/>
au moins une des buses (11, 11'), au moyen de laquelle un flux d'air comprimé (17, 17') ou un flux d'air aspiré dirigé vers les éléments de gaze (5, 5', 7, 7', 8, 8') peut être généré, étant disposée dans la zone inférieure des éléments de gaze.<!-- EPO <DP n="22"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Métier à tisser selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, le dispositif de nettoyage intégré comprenant au moins une buse qui peut être disposée de façon mobile dans le sens longitudinal du peigne (2, 2') et/ou au moins une buse qui est réalisée sous forme de buse à fente disposée de façon fixe avec un agencement de fente horizontal.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Métier à tisser selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, l'élément de déviation (5, 5') étant alimenté avec de l'air comprimé et comprenant des buses (12.1-12.4), au moyen desquelles un flux d'air comprimé (18.1-18.4) sensiblement horizontal peut être généré transversalement au sens de passage des fils fixes et des fils de gaze dans la zone située entre les fils fixes et les fils de gaze (3, 3', 4, 4').</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Métier à tisser selon l'une quelconque des revendications 1 à 4 comprenant une commande pour activer les buses du dispositif de nettoyage intégré de façon périodique et/ou cyclique et/ou de façon successive et/ou en cas de besoin.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Métier à tisser selon la revendication 5, le métier à tisser (1, 1') pouvant être utilisé dans un atelier de tissage, lequel est équipé d'un ou de plusieurs nettoyeurs mobiles (31), et ladite commande étant appropriée pour activer le dispositif de nettoyage intégré du métier à tisser (1, 1') de concert avec les nettoyeurs mobiles.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Procédé pour nettoyer un métier à tisser pour la fabrication de tissus de gaze, lequel métier à tisser (1, 1') comprend un peigne (2, 2') ainsi qu'un dispositif de gaze avec des éléments de gaze pour former une foule (6), <b>caractérisé en ce que</b> les impuretés sont enlevées dans la zone du dispositif de gaze au moyen d'un dispositif de nettoyage intégré dans le métier à tisser (1, 1'), et <b>en ce<!-- EPO <DP n="23"> --> que</b> le dispositif de nettoyage intégré comporte plusieurs buses (10.1-10.3, 11, 11', 12.1-12.4, 13) disposées dans le sens d'extraction avant le peigne.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Procédé selon la revendication 7, le dispositif de nettoyage intégré du métier à tisser (1, 1') étant activé par une commande dans le métier à tisser (1, 1').</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Procédé selon l'une quelconque des revendications 7 ou 8, le métier à tisser (1, 1') étant utilisé dans un atelier de tissage, lequel atelier de tissage est équipé d'un ou de plusieurs nettoyeurs mobiles (31), et le dispositif de nettoyage intégré du métier à tisser (1, 1') étant activé de concert avec les nettoyeurs mobiles (31), et/ou les impuretés transportées au moyen du dispositif de nettoyage intégré hors de la foule étant enlevées par les nettoyeurs mobiles (31).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Procédé selon l'une quelconque des revendications 7 à 9, la foule (6) étant formée de fils fixes (4, 4') et de fils de gaze 3, 3', <b>caractérisé en ce qu'</b>un flux d'air comprimé (18.1-18.4) sensiblement horizontal est généré transversalement au sens de passage des fils fixes et des fils de gaze au moyen des buses (12.1-12.4) dans la zone située entre les fils fixes et les fils de gaze (3, 3', 4, 4'), en particulier dans la zone arrière de la foule (6).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Procédé selon l'une quelconque des revendications 7 à 10, les buses (12.1-12.4) étant alimentées en air comprimé de façon périodique et/ou de façon cyclique et/ou de façon successive et/ou en cas de besoin.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Procédé selon l'une quelconque des revendications 7 à 11, les buses (12.1-12.4) coopérant avec au moins une buse (10.1-10.3) orientée sensiblement verticalement et/ou avec au moins une buse (11, 11') orientée sensiblement<!-- EPO <DP n="24"> --> horizontalement dans le sens contraire au sens de passage des fils fixes et des fils de gaze (3, 3', 4, 4').</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="25"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num="1,2"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="140" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="26"> -->
<figure id="f0002" num="3,4"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="128" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="27"> -->
<figure id="f0003" num="5"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="152" he="230" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="28"> -->
<figure id="f0004" num="6"><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="164" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="29"> -->
<figure id="f0005" num="7A,7B"><img id="if0005" file="imgf0005.tif" wi="111" he="213" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="30"> -->
<figure id="f0006" num="8,9"><img id="if0006" file="imgf0006.tif" wi="165" he="220" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
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<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
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<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="US4678012A"><document-id><country>US</country><doc-number>4678012</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0006]</crossref></li>
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