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(11) |
EP 1 406 351 B2 |
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NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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16.01.2013 Patentblatt 2013/03 |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.11.2007 Patentblatt 2007/45 |
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Anmeldetag: 16.09.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Stiftleiste
Pin connector
Connecteur à broches
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
02.10.2002 DE 10246094
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.04.2004 Patentblatt 2004/15 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Apfelbacher, Walter
92271 Freihung (DE)
- Lehmeier, Annemarie
92289 Ursensollen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 616 489 DE-C1- 10 009 215 DE-T2- 69 210 783 US-A- 4 439 000 US-A- 5 681 174 US-B1- 6 328 600
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EP-A2- 0 765 010 DE-T2- 68 918 621 DE-U1- 29 904 493 US-A- 5 655 914 US-A- 5 928 035
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- TYCO ELECTRONICS CORPORATION: 'Modular Jack Surface Mount PC (Printed Circuit) Board
Assemblies' TYCO/ELECTRONICS AMP, APPLICATION SPECIFICATION 114-6040 08 Februar 2002
- 08 Februar 2002, HARRISBURG, PA, Seiten 1 - 14
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Bemerkungen: |
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Die Akte enthält technische Angaben, die nach dem Eingang der Anmeldung eingereicht
wurden und die nicht in dieser Patentschrift enthalten sind. |
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Stiftleiste zur Oberflächenmontage auf einer Leiterplatte,
mit in einem Isolierkörper fixierten abgewinkelten Stiften, wobei jeder Stift einen
zum Auflöten auf die Leiterplatte vorgesehenen, dabei parallel zu dieser auszurichtenden
Auflageschenkel und einen senkrechten an diesen anschließenden Kontaktschenkel aufweist.
[0002] Durch die
EP 0 612 204 B1 ist eine Stiftleiste zur Oberflächenmontage auf einer Leiterplatte mit in einem von
der Leiterplatte beabstandeten Isolierkörper fixierten abgewinkelten Stiften bekannt;
jeder Stift weist einen zum Auflöten auf die Leiterplatte vorgesehenen, parallel zu
dieser ausgerichteten freien Auflageschenkel und einen senkrecht an diesen anschließenden,
in dem Isolierkörper fixierten Kontaktschenkel auf.
[0003] Durch die
DE 692 10783 T2 ist eine elektrische Steckverbinderanordnung mit in einem isolierenden Gehäuse fixierten
Anschlussklemmen mit dazu senkrecht verlaufenden, seitlich aus dem Gehäuse herausragenden
Lötfahnen bekannt; die einer Leiterplatte zugewandten Unterkanten der Lötfahnen liegen
in einer Ebene mit den Grundkanten des Gehäuses; eine dazu ähnliche Steckverbinderanordnung
ist durch die
EP 0 747 998 A2 bekannt, wobei die Grundkanten eines die Anschlussklemmen und Lötfahnen aufnehmenden
Gehäuses gegenüber den Unterkanten der Lötfahnen und gegenüber der Leiterplatte im
Abstand versetzt sind.
[0004] Durch die
DE 299 04 493 U1 ist eine Stiftleiste bekannt, bei der senkrecht zu einer Leiterplatte verlaufende
Abschnitte von abgewinkelten Kontaktstiften mit dieser verlötet sind; zur Erhöhung
der mechanischen Belastbarkeit zwischen der Stiftleiste und der Leiterplatte ist zusätzlich
das die Stifte haltende Kunststoffteil der Stiftleiste mechanisch mit der Leiterplatte
verbunden.
[0005] Durch die
US 5,655,914 ist eine Stiftleiste zur Oberflächenmontage auf einer Leiterplatte, mit in einem
Isolierkörper fixierten abgewinkelten Stiften, wobei jeder Stift einen zum Auflöten
auf die Leiterplatte vorgesehenen, dabei parallel zu dieser auszurichtenden Auflageschenkel
und einen senkrecht an diesen anschließenden Kontaktschenkel und der Isolierkörper
eine Isolierkörpergrundfläche mit auf der Leiterplatte im Sinne einer Abstützung aufliegender
Sockelfläche sowie gegenüber deren Ebene beabstandeter Umlauffläche aufweist, in deren
Bereich die Auflageschenkel mit, der Leiterplatte zugewandten, Unterkanten in zu der
Sockelfläche im wesentlichen gleicher Ebene aus dem Isolierkörper herausragen, bekannt.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine besonders einfach aufgebaute, zur
Oberflächenmontage auf einer Leiterplatte geeignete Stiftleiste anzugeben, welche
bei geringem Platzbedarf eine mechanisch besonders stabile Verbindung zwischen Stiftleiste
und Leiterplatte ermöglicht.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Stiftleiste mit den Merkmalen
des Anspruchs 1. Insbesondere ist die Unterkante der Auflageschenkel von der Ebene,
in welcher die Isolierkörpergrundfläche beziehungsweise der am nächsten an der Leiterplatte
anordenbare Teil der Isolierkörpergrundfläche liegt, nicht mehr als 0,05 mm beabstandet.
[0008] Dadurch, dass sowohl die Auflageschenkel zumindest mit einem wesentlichen Teil ihrer
Länge als auch der Isolierkörper mit seinen Sockelfüßen auf der Leiterplatte aufliegen,
ist die Stiftleiste besonders stabil auf der Leiterplatte fixierbar. Des Weiteren
ist durch die Anordnung der aus dem Isolierkörper herausragenden Auflageschenkel parallel
zur Oberfläche der Leiterplatte eine besonders zuverlässige elektrische und mechanische
Verbindung zur Leiterplatte gegeben. Eine zusätzliche mechanische Verbindung des Isolierkörpers
mit der Leiterplatte ist nicht erforderlich.
[0009] Vorzugsweise ist die Isolierkörpergrundfläche oder zumindest ein Teil dieser Fläche
geringer von der Oberfläche der Leiterplatte - allgemein einer Montageebene - beabstandet
als die Unterkante der Auflageschenkel. Liegt die Isolierkörpergrundfläche auf der
Montageebene auf, so sind die Auflageschenkel damit geringfügig von dieser Ebene abgehoben.
Auf diese Weise ist ein Raum zur Aufbringung von zur Kontaktierung der Auflageschenkel
vorgesehener Lötpaste auf der Leiterplatte gegeben, wobei gleichzeitig sichergestellt
ist, dass der Isolierkörper parallel zur Montageebene ausgerichtet auf der Leiterplatte
aufliegt.
[0010] Der zur Auflage auf der Leiterplatte vorgesehene Auflageschenkel ist vorzugsweise
mindestens zu 50%, insbesondere mindestens zu 65% seiner Länge vom Isolierkörper abgedeckt.
[0011] Auch eine vollständige Abdeckung des Auflageschenkels durch den Isolierkörper ist
möglich. Der sich auf der Leiterplatte abstützende Isolierkörper trägt damit in besonders
effektiver Weise zur stabilen Fixierung der Stiftleiste auf der Leiterplatte bei.
Ein gesonderter Halterahmen, etwa mit Stiften, welche in Löcher in der Leiterplatte
eingreifen, ist daher nicht erforderlich.
[0012] Im Gegensatz zur breit ausgebildeten Isolierkörpergrundfläche ist eine gegenüber
liegende, d.h. der Leiterplatte abgewandte Isolierkörperabschlussfläche bevorzugt
geringer dimensioniert als die Isolierkörpergrundfläche. Die Dimensionierung bezieht
sich hierbei jeweils auf die Außenkonturen der Isolierkörpergrundfläche bzw. der Isolierkörperabschlussfläche.
Die genannten Flächen, insbesondere die Isolierkörpergrundfläche, kann dabei auch
rahmenförmig oder in sonstiger Weise nicht geschlossen ausgebildet sein. Die reduzierten
Abmessungen der Isolierkörperabschlussfläche im Vergleich zur Isolierkörpergrundfläche
können beispielsweise dadurch realisiert sein, dass zumindest eine zwischen den beiden
genannten Flächen angeordnete Isolierkörperseitenfläche zumindest in einem Teilbereich
schräg gestellt ist. Zusätzlich oder alternativ kann der Isolierkörper auch derart
gestuft ausgebildet sein, dass sich an einen relativ breiten Abschnitt, welcher zur
Auflage auf der Leiterplatte bestimmt ist, ein relativ schmaler Abschnitt zur Isolierkörperabschlussfläche
hin anschließt. Der relativ schmale Abschnitt dient dabei bevorzugt als den Kontaktschenkel
des Stiftes allein oder zusammen mit anderen Teilen des Isolierkörpers haltender Verstärkungsabschnitt.
Hierbei kann entweder jeder einzelne Stift in einen gesonderten Verstärkungsabschnitt
eingebettet sein oder ein einziger Verstärkungsabschnitt mehrere Stifte gleichzeitig
fixieren. Zusätzlich zu einer Fixierung des Kontaktschenkels im Isolierkörper kann
auch zumindest in Teilbereichen eine Fixierung des Auflageschenkels im Isolierkörper
vorgesehen sein.
[0013] Nach einer bevorzugten Weiterbildung ist ein Aufsteckkörper auf den Isolierkörper
aufsetzbar. Der Aufsteckkörper wird erst nach dem Lötvorgang auf den Isolierkörper
aufgesetzt und ist vorzugsweise zur Aufnahme eines Steckers vorgesehen, welcher die
Kontaktschenkel der Stifte kontaktiert.
[0014] Der Vorteil der Erfindung liegt insbesondere darin, dass sich bei einer oberflächenmontierbaren
Stiftleiste mit parallel zu einer Leiterplatte auf dieser aufliegenden Schenkeln abgewinkelter
Stifte ein diese fixierender Isolierkörper auf der Leiterplatte abstützt und somit
eine besonders stabile Verbindung der Stiftleiste mit der Leiterplatte bei rationell
durchführbarem Lötverfahren und geringem Platzbedarf auf der Leiterplatte ermöglicht.
[0015] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand einer Zeichnung näher
erläutert. Hierin zeigen:
- FIG 1a bis g
- in verschiedenen Ansichten eine Stiftleiste mit einem Isolierkörper und abgewinkelten
Stiften,
- FIG 2a bis f
- in verschiedenen Darstellungen eine Leiterplatte und eine Stiftleiste mit einem auf
einen Isolierkörper aufsetzbaren Aufsteckkörper, und
- FIG 3a,b
- in verschiedenen Explosionsdarstellungen eine Leiterplatte und eine Stiftleiste sowie
einen verschraubbaren Aufsteckkörper.
[0016] Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0017] Die Figuren 1a bis 1g zeigen eine Stiftleiste 1 mit einem als Spritzgussteil aus
Kunststoff hergestellten Isolierkörper 2 und in diesem gehaltenen abgewinkelten Stiften
3 aus Metall. Ein auf den Isolier- oder Grundkörper 2 aufsetzbarer Aufsteckkörper
ist in diesem Ausführungsbeispiel nicht dargestellt. Die dargestellte Stiftleiste
1 umfasst zwei Stifte 3; ebenso könnte eine beliebig höhere Anzahl an Stiften 3 in
einem einzigen Isolierkörper 2 zusammen gefasst sein. Auch eine mehrreihige Anordnung
von Stiften 3 in einem Isolierkörper 2 ist möglich. Jeder Stift 3 weist einen Auflageschenkel
4 auf, der zum Auflöten auf eine Leiterplatte vorgesehen ist und parallel zu dieser
angeordnet ist, sowie einen an den Auflageschenkel 4 rechtwinklig anschließenden als
Kontaktschenkel 5 bezeichneten zweiten Schenkel, der den Anschluss eines nicht dargestellten
Bauteils ermöglicht. Die Auflageschenkel 4 sind im Ausführungsbeispiel in die selbe
Richtung abgewinkelt, können jedoch ebenso in entgegengesetzte Richtungen abgewinkelt
sein.
[0018] Der Isolierkörper 2 weist in Draufsicht eine im Wesentlichen rechtwinklige Außenkontur
auf und ist mit einer Isolierkörpergrundfläche 6 auf eine Leiterplatte aufsetzbar.
Die Isolierkörpergrundfläche 6 ist dabei abgestuft ausgebildet und lässt damit an
der Außenkontur des Isolierkörpers 2 Raum für den Durchtritt der Auflageschenkel 4
zwischen der Leiterplatte und dem Isolierkörper 2. Dabei befinden sich die Unterkanten
7 der Auflageschenkel 4 und die Isolierkörpergrundfläche 6 teilweise in einer gemeinsamen
Ebene E. Hierbei ist die Ebene, in welcher die Unterkanten 7 der Auflageschenkel 4
liegen, mit E1 und die Ebene, in welcher der der Leiterplatte am geringsten beabstandete
Teil der Isolierkörpergrundfläche 6 liegt, mit E2 bezeichnet. Wie insbesondere aus
Fig. 1e hervorgeht, sind die erste Ebene E1, welche durch die Auflageschenkel 4 gegeben
ist, und die zweite Ebene E2, welche durch die Isolierkörpergrundfläche 6 gegeben
ist, im dargestellten Ausführungsbeispiel praktisch identisch und daher mit der gemeinsamen
Ebene E gleichzusetzen.
[0019] Bei auf einer Leiterplatte montierter Stiftleiste 1 fällt die Ebene E (Fig. 1e) zumindest
nahezu zusammen mit einer Montageebene ME, welche durch die Leiterplattenoberfläche
gegeben ist. Ein geringfügiger Abstand zwischen der Ebene E und der Montageebene ME
kann durch aufgetragene Lotpaste erzeugt sein. Um trotz Lotpaste ein glattes, winkelgerechtes
Aufliegen des Isolierkörpers 2 auf der Leiterplatte sicherzustellen, ist, wie in Fig.
1g schematisch in übertriebener Weise dargestellt, nach einer bevorzugten Ausgestaltung
eine Abweichung der ersten Ebene E1 von der zweiten Ebene E2 vorgesehen. Hierbei ist
die erste Ebene E1 von der Montageebene ME weiter beabstandet als die zweite Ebene
E2. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1g ist die zweite Ebene E2 mit der Montageebene
ME identisch. Der Isolierkörper 2 stützt sich somit glatt auf der Leiterplatte auf,
während gleichzeitig zwischen der Leiterplatte und dem Auflageschenkel 4 des Stiftes
3 ausreichend Raum für die Aufbringung von Lotpaste vorhanden ist. Die Stiftleiste
1 ist damit ohne weitere Befestigungsmittel sicher auf der Leiterplatte befestigt.
[0020] Der Auflageschenkel 4 ist auf praktisch dessen gesamter Länge L mit der Leiterplatte
verlötbar. Etwa zwei Drittel der Länge L, als Abdecklänge AL bezeichnet, sind vom
Isolierkörper 2 abgedeckt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel weist jeder Auflageschenkel
4 eine Spitze 8 auf, die jedoch nicht zwingend erforderlich ist. Ebenso können die
Stifte 3 anstelle des dargestellten quadratischen Querschnitts beispielsweise auch
einen runden oder sonstigen Querschnitt aufweisen.
[0021] Die Isolierkörpergrundfläche 6 setzt sich zusammen aus zwei an benachbarten Ecken
des Isolierkörpers 2 angeordneten in der Ebene E liegenden Sockelflächen 9 und einer
von der Ebene E beabstandeten Umlauffläche 10, welche die rechteckige Außenkontur
des Isolierkörpers 2 vervollständigt. Dabei liegt die Seite, des Isolierkörpers 2,
an der die Sockelflächen 9 angeordnet sind, der Seite des Isolierkörpers 2 gegenüber,
an welcher die Auflageschenkel 4 aus der Außenkontur des Isolierkörpers 2 heraus ragen.
Der Isolierkörper 2 weist vier Isolierkörperseitenflächen 11 auf, welche relativ zur
Ebene E schräg gestellt sind. Oberhalb der schräg gestellten Isolierkörperseitenflächen
11, d.h. auf der der Isolierkörpergrundfläche 6 abgewandten Seite schließen sich an
eine Isolierkörperzwischenfläche 12, welche parallel zur Ebene E angeordnet ist, jeweils
einen Kontaktschenkel 5 fixierende Verstärkungsabschnitte 13 an. Die Verstärkungsabschnitte
13 werden auf der der Ebene E gegenüber liegenden Seite des Isolierkörpers 2 durch
eine Isolierkörperabschlussfläche 14 abgeschlossen. Die Isolierkörperabschlussfläche
14 ist somit mehrteilig ausgebildet, wobei jeweils ein kreisförmiger Teil der Isolierkörperabschlussfläche
14 einen Kontaktschenkel 5 umgibt. Die unterhalb der Isolierkörperabschlussfläche
14, d.h. näher an der Ebene E angeordnete Isolierkörperzwischenfläche 12 ist eben
gestaltet, d.h. weist keine Rippen, Nuten oder ähnliches auf.
[0022] Der Isolierkörper 2 mit den in diesem gehaltenen Stiften 3 ist geeignet zur Montage
mit einem üblichen Bestückungsautomaten. Das Auflöten des Isolierkörpers 2 erfolgt
gleichzeitig mit dem Auflöten der übrigen auf der Leiterplatte angeordneten oberflächenmontierbaren
Bauteile (SMD-Bauteile). Durch den Lötvorgang können geringfügige Geometrieänderungen
auftreten. Insbesondere ist nicht sicher gestellt, ob das Rastermaß R, beispielsweise
5,0 oder 5,08mm, welches durch den Abstand benachbarter Stifte 3 gegeben ist, insbesondere
im oberen, d.h. der Ebene E abgewandten Bereich der Kontaktschenkel 5 noch exakt eingehalten
ist.
[0023] Auf den Isolierkörper 2 ist, wie in den Figuren 2a bis f sowie in den Figuren 3a,b
in verschiedenen Ausführungsbeispielen dargestellt, nach dem Lötvorgang ein aus Kunststoff
hergestellter Aufsteckkörper 15 aufsteckbar. Der Aufsteckkörper 15 umgreift hierbei
den Isolierkörper 2 und liegt auf einer Leiterplatte 16 auf. In den Aufsteckkörper
15 ist ein Stecker 17 einsteckbar. Nach dem in den Figuren 2a bis f dargestellten
Ausführungsbeispiel ist der Aufsteckkörper 15 mechanisch ausschließlich durch die
aufgelötete Stiftleiste 1 mit der Leiterplatte 16 verbunden. Abweichend hiervon sind
im in den Figuren 3a,b dargestellten Ausführungsbeispiel zwei Schrauben 18 vorgesehen,
welche der mechanischen Verbindung des Aufsteckkörpers 15 mit der Leiterplatte 16
oder einem anderen, nicht dargestellten Bauteil dienen. Eine solche Verschraubung
ist lediglich, wie aus einem Vergleich der Figuren 2a bis f mit den Figuren 3a,b ersichtlich
ist, bei einem relativ großen Aufsteckkörper 15 erforderlich.
1. Stiftleiste (1) zur Oberflächenmontage auf einer Leiterplatte (16), mit in einem Isolierkörper
(2) fixierten abgewinkelten Stiften (3), wobei jeder Stift (3) einen zum Auflöten
auf die Leiterplatte vorgesehenen, dabei parallel zu dieser auszurichtenden Auflageschenkel
(4) und einen senkrecht an diesen anschließenden Kontaktschenkel (5) und der Isolierkörper
(2) eine Isolierkörpergrundfläche (6) mit auf der Leiterplatte (16) im Sinne einer
Abstützung aufliegender Sockelfläche (9) sowie gegenüber deren Ebene (E,E1,E2) beabstandeter
Umlauffläche (10) aufweist, in deren Bereich die Auflageschenkel (4) mit, der Leiterplatte
(16), zugewandten, Unterkanten (7) in zu der Sockelfläche (9) im wesentlichen gleicher
Ebene (E,E1,E2) aus dem Isolierkörper (2) herausragen, dadurch gekennzeichnet, dass Sockelflächen (9) an der Seite des Isolierkörpers (2) angeordnet sind, welche der
Seite des Isolierkörpers (2) gegenüberliegt, an der die Auflageschenkel (4) aus der
Außenkontur des Isolierkörpers (2) herausragen, wobei die Außenkonturen einer der
Isolierkörpergrundfläche (6) gegenüber liegenden Isolierkörperabschlussfläche (14)
geringer dimensioniert sind als die Außenkonturen der Isolierkörpergrundfläche (6),
wobei eine zwischen der Isolierkörpergrundfläche (6) und der Isolierkörperabschlussfläche
(14) angeordnete Isolierkörperseitenfläche (11) relativ zur Isolierkörpergrundfläche
(6) schräg gestellt ist.
2. Stiftleiste (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die der Leiterplatte zugewandten Unterkanten (7) der Auflageschenkel (4) in einer
ersten Ebene (E1) liegen, welche von einer zweiten Ebene (E2), in der der zur Positionierung
auf einer Montageebene (ME) der Leiterplatte vorgesehene Teil der Isolierkörpergrundfläche
(6) liegt, maximal 0,05 mm beabstandet ist.
3. Stiftleiste (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Ebene (E2) von der Montageebene (ME) geringer beabstandet ist als die
erste Ebene (E1).
4. Stiftleiste (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Auflageschenkel (4) mindestens zu 50 % seiner Länge (L) vom Isolierkörper (2)
abgedeckt ist.
5. Stiftleiste (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktschenkel (4) jedes Stiftes (3) von einem zwischen der Isolierkörperabschlussfläche
(14) und einer Isolierkörperzwischenfläche (12) angeordneten Verstärkungsabschnitt
(13) des Isolierkörpers (2) gehalten ist.
6. Stiftleiste (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen auf den Isolierkörper (2) aufsetzbaren Aufsteckkörper (15).
7. Stiftleiste (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsteckkörper (15) zur Aufnahme eines die Kontaktschenkel (5) kontaktierenden
Steckers (17) vorgesehen ist.
1. Male strip connector (1) for surface mounting on a printed circuit board (16), said
connector having angled pins (3) which are fixed in an insulating body (2), and each
pin (3) having a supporting leg (4), which is intended to be soldered to the printed
circuit board and is to be aligned parallel to the latter in the process, and a contact
leg (5) which adjoins said supporting leg in a perpendicular manner, and the insulating
body (2) having an insulating body basic surface (6) with a base surface (9), which
rests on the printed circuit board (16) in the sense of a support, and a peripheral
surface (10), which is at a distance from the plane (E, El, E2) of said base surface
and in the region of which lower edges (7) of the supporting legs (4), which face
the printed circuit board (16), project from the insulating body (2) in essentially
the same plane (E, El, E2) as the base surface (9), characterized in that base surfaces (9) are arranged on that side of the insulating body (2) which is opposite
that side of the insulating body (2) on which the supporting legs (4) project from
the outer contour of the insulating body (2), the outer contours of an insulating
body termination surface (14) which is opposite the insulating body basic surface
(6) being smaller than the outer contours of the insulating body basic surface (6)
an insulating body side surface (11) which is arranged between the insulating body
basic surface (6) and the insulating body termination surface (14) being obliquely
positioned relative to the insulating body basic surface (6).
2. Male strip connector (1) according to Claim 1, characterized in that those lower edges (7) of the supporting legs (4) which face the printed circuit board
are in a first plane (E1) which is at a distance of at most 0.05 mm from a second
plane (E2) in which that part of the insulating body basic surface (6) which is intended
to be positioned on a mounting plane (ME) of the printed circuit board lies.
3. Male strip connector (1) according to Claim 2, characterized in that the second plane (E2) is at a shorter distance from the mounting plane (ME) than
the first plane (E1,).
4. Male strip connector (1) according to one of Claims 1 to 3, characterized in that at least up to 50% of the length (L) of each supporting leg (4) is covered by the
insulating body (2).
5. Male strip connector (1) according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the contact leg (4) of each pin (3) is held by a reinforcing section (13) of the
insulating body (2), said reinforcing section being arranged between the insulating
body termination surface (14) and an insulating body intermediate surface (12).
6. Male strip connector (1) according to one of Claims 1 to 5, characterized by a plug-on body (15) which can be placed onto the insulating body (2).
7. Male strip connector (1) according to Claim 6, characterized in that the plug-on body (15) is intended to hold a connector (17) which makes contact with
the contact legs (5).
1. Barrette à broches (1) à monter en surface sur une carte à circuit imprimé (16) et
munie de broches (3) repliées fixées dans un corps isolant (2), chaque broche (3)
comportant une branche d'appui (4), prévue pour le brasage sur la carte à circuit
imprimé et par conséquent orientée parallèlement à celle-ci, ainsi qu'une branche
de contact (5) qui suit en angle droit la branche d'appui et le corps isolant (2)
comportant une surface de base (6) ayant une surface de socle (9) qui repose sur la
carte à circuit imprimé (16) au sens d'un appui ainsi qu'une surface circulaire (10),
située à distance de son plan (E, E1, E2) et dans la zone de laquelle les branches
d'appui (4) dépassent du corps isolant (2), les bords inférieurs (7) orientés vers
la carte à circuit imprimé (16) étant situés pratiquement dans le même plan (E, E1,
E2) que la surface de socle (9), caractérisée en ce que des surfaces de socle (9) sont placées sur le côté du corps isolant (2) qui est en
face du côté du corps isolant (2) où les branches d'appui (4) dépassent du contour
extérieur du corps isolant (2), les contours extérieurs d'une surface terminale de
corps isolant (14) située en face de la surface de base de corps isolant (6) ayant
de plus petites dimensions que les contours extérieurs de la surface de base de corps
isolant (6), une surface latérale de corps isolant (11) placée entre la surface de
base de corps isolant (6) et la surface terminale de corps isolant (14) étant en biais
par rapport à la surface de base de corps isolant (6).
2. Barrette à broches (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que les bords inférieurs (7) - orientés vers la carte à circuit imprimé - des branches
d'appui (4) se trouvent dans un premier plan (E1) situé à une distance maximale de
0,05 mm d'un deuxième plan (E2) dans lequel se trouve la partie de la surface de base
de corps isolant (6) prévue pour la mise en place sur un plan de montage (ME) de la
carte à circuit imprimé.
3. Barrette à broches (1) selon la revendication 2, caractérisée en ce que le deuxième plan (E2) est à une moindre distance du plan de montage (ME) que le premier
plan (El).
4. Barrette à broches (1) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que chaque branche d'appui (4) est re-couverte par le corps isolant (2) sur au moins
50 % de sa longueur (L).
5. Barrette à broches (1) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la branche de contact (4) de chaque broche (3) est maintenue par une portion de renforcement
(13) - du corps isolant (2) - placée entre la surface terminale de corps isolant (14)
et une surface intermédiaire de corps isolant (12).
6. Barrette à broches (1) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée par un corps enfichable (15) qui peut être posé sur le corps isolant (2).
7. Barrette à broches (1) selon la revendication 6, caractérisée en ce que le corps enfichable (15) est prévu pour recevoir une prise (17) qui assure le contact
des branches de contact (5).
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