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EP 1 408 149 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.07.2010 Patentblatt 2010/29 |
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Anmeldetag: 04.09.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Waschmaschinentrommel mit Schöpfrippen und Verfahren zur Herstellung einer solchen
Waschmaschinentrommel
Washing machine drum with ribs and method for producing such a drum
Tambour à machine à laver le linge avec nervures d'entraînement et procedé pour fabriquer
un tel tambour
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
09.10.2002 DE 10247070
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.04.2004 Patentblatt 2004/16 |
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Patentinhaber: Miele & Cie. KG |
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33332 Gütersloh (DE) |
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Erfinder: |
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- Burger, Gerhard
33330 Gütersloh (DE)
- Bühlmeyer, Robert
33442 Herzebrock-Clarholz (DE)
- Knoke, Matthias
33378 Rheda-Wiedenbrück (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 244 365 DE-A1- 4 131 005 FR-A- 2 518 598
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EP-A- 0 806 513 DE-C- 83 234
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Waschmaschinentrommel, die im Inneren eines Laugenbehälters
um eine wenigstens annähernd horizontale Achse drehbar lagerbar ist und einen hohlzylindrischen
Mantel und zwei Deckflächen besitzt, wobei im Mantel oder einer der Deckflächen eine
Öffnung zur Aufnahme von Wäsche angeordnet ist, mit an der Innenseite des Trommelmantels
angeordneten Schöpfrippen, welche einstückige Bestandteile des Trommelmantels sind
und sich wenigstens annähernd parallel zur Trommelachse erstrecken. Darüber hinaus
betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer solchen Waschmaschinentrommel.
[0002] Bei bekannten Waschmaschinentrommeln wird die mechanische Einwirkung auf die Wäsche
dadurch erhöht, dass sie über den Wasserspiegel im Laugenbehälter angehoben wird.
Außerdem wird die Durchflutung der Wäsche durch Berieselung mit Waschlauge von oben
verbessert. Zu diesen Zwecken sind an der Innenwand des Trommelmantels sogenannte
Schöpfrippen angeordnet, wie sie aus der
EP 0 244 365 A1 bekannt sind.
[0003] Bei den von der Anmelderin hergestellten und vertriebenen Waschmaschinen ist es allgemein
bekannt, die Schöpfrippen als separate, an den Seiten offene Biegeteile aus Metallblech
auszubilden. Sie werden mittels einer Falzverbindung am Trommelmantel befestigt und
erstrecken sich über die gesamte Breite des Trommelmantels von einer Deckfläche der
Trommel zur anderen. Um Spalte zwischen den seitlichen Rändern der Schöpfrippen und
den Deckflächen zu vermeiden, werden die Rippen durch längs durchgeführte Stehbolzen
mit den Deckflächen der Trommel verspannt. Diese Stehbolzen dienen gleichzeitig zur
Befestigung eines Lagerkreuzes an der Trommel, welches einen Lagerzapfen trägt. Hierdurch
wird eine hohe Festigkeit des Gesamtaufbaus erreicht, welche auch für Trommeldrehzahlen
bis 1800 min-1 einen sicheren Zusammenhalt der einzelnen Bestandteile gewährleistet.
Ein ähnlicher Aufbau einer Schöpfrippe ist aus der
DE 38 25 377 A1 (s. Figuren 1 und 2) bekannt. Bei dieser Ausführungsform werden sehr viele Einzelbauteile
benötigt, die hergestellt und montiert werden müssen.
[0004] Aus der
EP 0 806 513 A2 ist eine Waschmaschinentrommel bekannt, bei der die Schöpfrippe durch Falzen aus
dem Blech des Trommelmantels geformt ist und hierdurch dessen einstückiges Bestandteil
bildet. Durch den Falzvorgang verlagert sich der Rand der Trommel im Bereich der Schöpfrippe
ins Trommelinnere, so dass bei der Verbindung der Ränder von Trommelmantel und Deckflächen
dieser Bereich ausgespart wird. Es bilden sich deshalb auch bei dieser Fertigungstechnik
Spalte zwischen den seitlichen Rändern der Schöpfrippe und den Deckflächen, welche
durch Stehbolzen geschlossen werden müssen.
[0005] Es ist außerdem bekannt, Schöpfrippen einstückig als Spritzgussteile aus Kunststoff
auszubilden und durch Verrastung und Verschraubung am Trommelmantel zu befestigen.
Diese Rippen besitzen eine allseitig geschlossene wannenförmige Kontur. Sie können
leicht durch an der Wäsche befindliche Reißverschlüsse und andere Metallteile mit
Kratzern beschädigt werden. Außerdem besitzen die Rippen und ihre Befestigung nur
eine geringe Stabilität und sind deshalb nicht für hohe Drehzahlen (1800 min
-1) geeignet.
[0006] Aus der
DE 41 31 005 A1 ist ein Trockner bekannt, dessen Trommel mit allseitig geschlossenen Rippen versehen
ist. Dabei handelt es sich um Mitnehmerrippen. Solche Rippen besitzen lediglich die
Funktion, die Wäsche leicht anzuheben, um deren Luftdurchflutung in der Trocknertrommel
zu verbessern. Schöpfrippen dagegen sind mit einem Einlass ausgestattet und besitzen
die Aufgabe, die im unteren Bereich eines Waschmaschinen-Laugenbehälters angesammelte
Flüssigkeit aufzunehmen. Durch die Drehung der Trommel wird die Flüssigkeit über den
vorhandenen Pegel angehoben und regnet anschließend aus Auslassöffnungen auf die Wäsche
im Trommelinneren nieder. Schon auf Grund dieser Funktion besitzt die Schöpfrippe
ein wesentlich größeres Volumen als die Mitnehmerrippe.
[0007] Aus der
DE 83 234 C ist eine Waschmaschinentrommel bekannt, bei der Rippen jeweils allseits geschlossen
aus dem Trommelmantel zum Trommelinneren herausgeformt sind. Der Trommelmantel ist
hierbei aus mehreren Blechen zusammengenietet, wobei die einzelnen Bleche mit einer
eingeformten Rippe zur Erzeugung der Waschmechanik versehen sind. Die Schöpfwirkung
wird hierbei nicht durch die Rippen, sondern durch nach außen gerichtete Abkantungen
der Blechränder erreicht. Die hier offenbarte Trommel ist recht aufwändig herzustellen,
da der Mantel aus vielen einzelnen Blechteilen zusammengenietet ist.
[0008] Aus der
FR 2 518 598 A ist eine Waschmaschinentrommel bzw. ein Verfahren zur Herstellung einer Waschmaschinentrommel
gemäß dem Oberbeigriff der unabhänglgen Ansprüche bekannt, deren Mantel aus einem
einteiligen Blech mit herausgeformten Rippen versehen ist.
[0009] Der Erfindung stellt sich somit das Problem, eine Waschmaschinentrommel der eingangs
genannten Art zu offenbaren, welche bei hoher Festigkeit gleichzeitig einfach und
preisgünstig herstellbar ist. Außerdem stellt sich der Erfindung das Problem, ein
Verfahren zur Herstellung einer solchen Waschmaschinentrommel zu offenbaren.
[0010] Erfindungsgemäß werden diese Probleme durch eine Waschmaschinentrommel bzw. durch
ein Verfahren mit den Merkmalen der Patentansprüche 1 und 3 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den jeweils nachfolgenden Unteransprüchen.
[0011] Die Vorteile, die mit der erfindungsgemäßen Ausbildung der Waschmaschinentrommel
erreichbar sind, bestehen einerseits in einer Reduzierung der Bauteile, die für die
Fertigung der Schöpfrippen verwendet werden. Durch die Integration der Schöpfrippen
in den Trommelmantel haben diese nur einen geringen Einfluss auf die Herstellungskosten
der Trommel. Die Rippenzahl kann deshalb anstelle von bisher üblichen drei Rippen
auf vier und mehr Rippen erhöht werden. Andererseits wird die Stabilität des Trommelmantels
durch die Prägungen sowohl in Achsrichtung als auch in Umfangsrichtung erhöht.
[0012] In einer vorteilhaften Ausführungsform nimmt die in Richtung der Trommelachse gemessene
Breite der Schöpfrippen vom Trommelmantel zur Trommelmitte hin ab, wodurch die Seitenflächen
der Schöpfrippen in bezug auf die Deckflächen schräg verlaufen, und die Deckflächen
weisen an Teilen ihres Randbereichs trommeleinwärts gerichtete Prägungen auf, welche
mindestens teilweise mit den Seitenflächen der Schöpfrippen verbunden sind. Durch
diese Verbindung werden Spalte vermieden und die Steifigkeit der Trommel wird noch
weiter erhöht, so dass für den Schleuderprozess größere Drehzahlen eingesetzt werden
können.
[0013] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung einer Waschmaschinentrommel werden
Montageschritte eingespart, weil die Befestigung der Schöpfrippen oder der Stehbolzen
entfallen.
[0014] Es ist vorteilhaft, wenn der Rand des Trommelmantels bzw. der Blechplatine vor der
Durchführung des Ziehprozesses im Bereich der Schöpfrippen abgekantet wird. Hierdurch
wird ein seitliches Einlaufen im Randbereich des Trommelmantels beim Ziehvorgang vermieden.
[0015] Durch das Weiten des Trommelmantels im Bereich außerhalb der Schöpfrippen durch Expandieren
wird die Stabilität nochmals erhöht.
[0016] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
- Figur 1
- die Draufsicht auf einen Teil einer den Trommelmantel (1.1) bildenden Blech- platine
(1) mit eingeprägter Schöpfrippe (3),
- Figur 2
- einen Ausschnitt aus der Blechplatine (1) nach Figur 1 in perspektivischer Darstellung,
- Figur 3
- den Trommelmantel (1) in perspektivischer Darstellung,
- Figur 4
- die Frontkappe (5),
- Figur 5
- einen Ausschnitt der Waschmaschinentrommel in perspektivischer Darstellung von innen.
[0017] Im Folgenden werden das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren und der daraus resultierende
Aufbau einer Waschmaschinentrommel für eine Frontlader-Waschmaschine beschrieben.
Beides gilt analog für eine Toplader-Waschmaschine, wobei dann die Öffnung für das
Be- und Entladen der Wäsche nicht in der Frontkappe, sondern im Mantel angeordnet
ist.
[0018] Zur Herstellung des Trommelmantels wird zunächst von einem Blechcoil eine Platine
(1, s. Figur 1) abgeschnitten und durch Stanzen mit einer Lochung (nicht dargestellt)
versehen, welche auf den Bereich beschränkt ist, der später zwischen den Schöpfrippen
liegt. Anschließend wird der Randbereich des Blechs im Bereich der Schöpfrippenpositionen
durch senkrechtes Abstellen mit einer partiellen Abkantung (2, s. Figur 2) versehen.
Durch eine mehrstufige Ziehoperation, bei der die Ziehtiefe zuvor durch Simulation
berechnet wurde, wird dann die gewünschte Anzahl von Schöpfrippen (3) in die Blechplatine
(1) eingeformt. Auf diese Weise wird eine allseitig geschlossene wannenförmige Oberflächenkontur
erzeugt, deren Breite (b) mit steigender Höhe über der Grundfläche der Platine (1)
abnimmt, wodurch die Seitenflächen (3.1) der Schöpfrippen (3) schräg verlaufen. Nach
dem Ziehen der Schöpfrippen (3) wird die Blechplatine (1) gerundet und geschweißt
oder mittels anderer Verbindungstechniken zu einem zylindrischen Trommelmantel (1.1,
s. Figur 3) geformt. Im nächsten Schritt werden beide Ränder des Mantels (1.1) am
gesamten Trommelumfang abgestellt und so mit einer umlaufenden Abkantung (4) versehen.
Zur Stabilitätserhöhung wird der gerundete Trommelmantel in den Feldern (1.2) zwischen
den Schöpfrippen (3) expandiert. In diesen Prozess können weitere Operationen, wie
z. B. das Prägen einer Struktur integriert werden. Als letzter Arbeitsgang am Trommelmantel
(1.1) erfolgt eine Lochung der Schöpfrippen je nach Anforderung, um Auslassöffnungen
(nicht dargestellt) in der Kuppe oder an den Seiten vorzusehen.
[0019] Die in Figur 4 dargestellte Frontkappe (5) der Waschmaschinentrommel wird aus einer
weiteren Blechplatine vom Coil hergestellt. Hierzu wird ein Kreisring mit einer Öffnung
(6) ausgestanzt. Ein erster Prägevorgang erzeugt eine umlaufende Sicke (7) und einen
Trommelhals (8). In einem zweiten Prägevorgang wird die Frontkappe (5) an denjenigen
Teilen ihres Randbereichs, die bei der fertiggestellten Trommel vor den Schöpfrippen
liegen, mit trommeleinwärts gerichteten Prägungen (9) versehen. Diese Prägungen (9)
sind derart ausgebildet, dass sie eine halbkreisförmige, ebene Fläche (9.1) erzeugen,
welche vom äußeren Rand des Kreisrings zu seiner Mitte hin ansteigt. Die ebene Fläche
(9.1) ist annähernd deckungsgleich mit den Seitenflächen (3.1) der Schöpfrippen (3).
Analog zur Frontkappe (5) wird als zweite Deckfläche eine Rückwand (nicht dargestellt)
hergestellt, wobei anstelle eines Kreisrings eine volle Kreisscheibe verwendet wird.
[0020] Die Verbindung des Trommelmantels (1.1) mit den Deckflächen erfolgt durch eine umlaufende
Falzung. Danach liegen die ebenen Flächen (9.1) in flächigem Kontakt (s. Figur 5)
an den Seitenflächen (3.1) der Schöpfrippen (3). Diese Kontaktflächen werden durch
ein geeignetes Fügeverfahren miteinander verbunden. Aufgrund der später unsichtbaren
Position der Verbindungsstellen können hier verschiedene Verbindungstechniken zum
Einsatz kommen, beispielsweise Schweißen, Durchsetzfügen, Stanznieten oder Schrauben.
Es muss lediglich gewährleistet sein, dass die Verbindung ohne Spalt zwischen Schöpfrippe
(3) und Deckfläche erfolgt.
[0021] Zur besseren Schöpfwirkung können unter den aus dem Mantel geformten Schöpfrippen
(3) zusätzliche Mitnehmer (nicht dargestellt) aus Kunststoff oder anderem Material
befestigt werden. Die Komplettierung der gesamten Innentrommel erfolgt durch die Anbringung
eines Trommelflansches (nicht dargestellt), der axial im Bereich der Kontaktflächen
zwischen Trommelmantel (1.1) und Schöpfrippe (3) mit der Trommel verschraubt wird.
1. Waschmaschinentrommel, die im Inneren eines Laugenbehälters um eine wenigstens annähernd
horizontale Achse drehbar lagerbar ist und einen hohlzylindrischen Mantel (1.1) und
zwei Deckflächen besitzt, wobei im Mantel (1.1) oder in einer der Deckflächen eine
Öffnung (6) zur Aufnahme von Wäsche angeordnet ist, mit an der Innenseite des Trommelmantels
angeordneten Schöpfrippen (3), welche einstückige Bestandteile des Trommelmantels
(1.1) sind und sich wenigstens annähernd parallel zur Trommelachse erstrecken,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schöpfrippen (3) bis auf vorhandene Auslassöffnungen eine allseitig geschlossene
wannenförmige Oberflächenkontur besitzen und
dass die in Richtung der Trommelachse gemessene Breite der Schöpfrippen (3) vom Trommelmantel
(1.1) zur Trommelmitte hin abnimmt, wodurch die Seitenflächen (3.1) der Schöpfrippen
(3) in Bezug auf die Deckflächen schräg verlaufen, und dass die Deckflächen an Teilen
ihres Randbereichs trommeleinwärts gerichtete Prägungen (9) aufweisen, welche mindestens
teilweise mit den Seitenflächen der Schöpfrippen (3) verbunden sind.
2. Waschmaschinentrommel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der Kuppe oder an den Seiten der Schöpfrippen (3) Auslassöffnungen vorgesehen
sind.
3. Verfahren zur Herstellung einer Waschmaschinentrommel, die im Inneren eines Laugenbehälters
um eine wenigstens annähernd horizontale Achse drehbar lagerbar ist und einen hohlzylindrischen
Mantel (1.1) und zwei Deckflächen besitzt, wobei im Mantel (1.1) oder in einer der
Deckflächen eine Öffnung (6) zur Aufnahme von Wäsche angeordnet ist, mit an der Innenseite
des Trommelmantels (1.1) angeordneten Schöpfrippen (3), welche einstückige Bestandteile
des Trommelmantels (1.1) sind und sich wenigstens annähernd parallel zur Trommelachse
erstrecken,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schöpfrippen (3) in den Trommelmantel bzw. in eine Blechplatine (1), welche nach
dem Runden und Verbinden ihrer Ränder den Trommelmantel (1.1) bildet, durch eine mehrstufige
Ziehoperation geprägt und dabei mit einer allseitig geschlossenen, wannenförmigen
Oberflächenkontur versehen werden, welche vor dem Rand des Trommelmantels (1.1) bzw.
der Blechplatine (1) endet und dass durch den Ziehprozess die Schöpfrippen (3) derart
geformt werden, dass ihre in Richtung der Trommelachse gemessene Breite vom Trommelmantel
zur Trommelmitte hin abnimmt, wodurch ihre Seitenflächen (3.1) in Bezug auf die Deckflächen
schräg verlaufen, und dass die Deckflächen an Teilen ihres Randbereichs mit trommeleinwärts
gerichteten Prägungen (9) versehen werden, welche derart ausgebildet sind, dass sie
nach Verbindung der Deckflächen mit dem Mantel mit ebenen Flächen (9.1) an den Seitenflächen
(3.1) der Schöpfrippen (3) anliegen.
4. Verfahren zur Herstellung einer Waschmaschinentrommel nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rand des Trommelmantels (1.1) bzw. der Blechplatine (1) vor der Durchführung
des Ziehprozesses im Bereich der Schöpfrippen (3) abgekantet wird.
5. Verfahren zur Herstellung einer Waschmaschinentrommel nach mindestens einem der Ansprüche
3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Trommelmantel (1.1) in dem Bereich (1.2) außerhalb der Schöpfrippen (3) durch
Expandieren geweitet wird.
6. Verfahren zur Herstellung einer Waschmaschinentrommel nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Deckflächen im Bereich der Prägungen (9) und die Schöpfrippen (3) im Bereich
der Seitenflächen (3.1) verbunden werden.
1. Washing machine drum which can be mounted rotatably in the interior of a suds container
about an at least approximately horizontal axis and which has a hollow cylindrical
casing (1.1) and two end faces, an opening (6) for receiving laundry being arranged
in the casing (1.1) or in one of the end faces and having scoop ribs (3) which are
arranged on the inside of the drum casing, are integral components of the drum casing
(1.1) and extend at least approximately parallel to the axis of the drum,
characterised in that
the scoop ribs (3) have a trough-shaped surface contour which is closed on all sides
as far as outlet openings,
and in that the width of the scoop ribs (3), measured in the direction of the drum axis, decreases
from the drum casing (1.1) towards the centre of the drum, causing the lateral faces
(3.1) of the scoop ribs (3) to extend obliquely relative to the end faces, and in that the end faces have, in parts of the edge region thereof, impressions (9) which are
directed towards the interior of the drum and are connected at least in part to the
lateral faces of the scoop ribs (3).
2. Washing machine drum according to claim 1,
characterised in that
outlet openings are provided at the peak of or on the sides of the scoop ribs (3).
3. Method of producing a washing machine drum which can be mounted rotatably in the interior
of a suds container about an at least approximately horizontal axis and which has
a hollow cylindrical casing (1.1) and two end faces, an opening (6) for receiving
laundry being arranged in the casing (1.1) or in one of the end faces and having scoop
ribs (3) which are arranged on the inside of the drum casing (1.1), are integral components
of the drum casing (1.1) and extend at least approximately parallel to the axis of
the drum,
characterised in that
the scoop ribs (3) are impressed in a multi-stage drawing operation into the drum
casing or into a sheet metal blank (1), which forms the drum casing (1.1) after it
has been bent into a circular shape and the edges thereof have been connected, and
in this process are provided with a trough-shaped surface contour which is closed
on all sides and terminates before the edge of the drum casing (1.1) or of the sheet
metal blank (1), and in that the scoop ribs (3) are formed in the drawing process in such a way that the width
thereof, measured in the direction of the drum axis, decreases from the drum casing
towards the centre of the drum, causing the lateral faces (3.1) of the scoop ribs
to extend obliquely relative to the end faces, and in that the end faces have, in parts of the edge region thereof, impressions (9) which are
directed towards the interior of the drum and are formed in such a way that they contact,
via planar faces (9.1), the lateral faces (3.1) of the scoop ribs (3) after the lateral
faces have been connected to the casing.
4. Method of producing a washing machine drum according to claim 3,
characterised in that
the edge of the drum casing (1.1) or of the sheet metal blank (1) is bent in the region
of the scoop ribs (3) before the drawing process is carried out.
5. Method of producing a washing machine drum according to at least one of claims 3 or
4,
characterised in that
the drum casing (1.1) is widened in the region (1.2) outside the scoop ribs (3) by
expansion.
6. Method of producing a washing machine drum according to claim 5,
characterised in that
the end faces, in the region of the impressions (9), and the scoop ribs (3), in the
region of the lateral faces (3.1), are connected.
1. Tambour de machine à laver qui peut être supporté en rotation à l'intérieur d'une
cuve autour d'un axe au moins à peu près horizontal et qui possède une enveloppe (1.1)
cylindrique creuse et deux surfaces de couverture, une ouverture (6) pour recevoir
le linge étant disposée dans l'enveloppe (1.1) ou dans une des surfaces de couverture,
avec des rainures de puisage (3) disposées sur le côté intérieur de l'enveloppe de
tambour qui sont des composants d'une seule pièce de l'enveloppe de tambour (1.1)
et qui s'étendent au moins approximativement parallèlement à l'axe de tambour,
caractérisé en ce que
les rainures de puisage (3) possèdent, jusqu'aux ouvertures de sortie existantes,
un contour superficiel en forme de cuve fermé de tous côtés et
en ce que la largeur des rainures de puisage (3) mesurée dans la direction de l'axe de tambour
diminue depuis l'enveloppe de tambour (1.1) vers le milieu de tambour, ce qui fait
que les surfaces latérales (3.1) des rainures de puisage (3) sont obliques par rapport
aux surfaces de couverture, et en ce que les surfaces de couverture présentent, sur des parties de leur zone marginale, des
estampages (9) dirigés vers l'intérieur du tambour qui sont raccordés au moins partiellement
aux surfaces latérales des rainures de puisage (3).
2. Tambour de machine à laver selon la revendication 1,
caractérisé en ce que,
dans la calotte ou sur les côtés des rainures de puisage (3), il est prévu des ouvertures
de sortie.
3. Procédé de fabrication d'un tambour de machine à laver qui peut être supporté en rotation
à l'intérieur d'une cuve autour d'un axe au moins à peu près horizontal et qui possède
une enveloppe (1.1) cylindrique creuse et deux surfaces de couverture, une ouverture
(6) pour recevoir le linge étant disposée dans l'enveloppe (1.1) ou dans une des surfaces
de couverture, avec des rainures de puisage (3) disposées sur le côté intérieur de
l'enveloppe de tambour qui sont des composants d'une seule pièce de l'enveloppe de
tambour (1.1) et qui s'étendent au moins approximativement parallèlement à l'axe de
tambour,
caractérisé en ce que
les rainures de puisage (3) sont estampées dans l'enveloppe de tambour ou dans une
plaque de tôle (1), qui forme l'enveloppe de tambour (1.1) après le cintrage et le
raccordement de leurs bords, par une opération d'emboutissage à plusieurs étapes et
sont en l'occurrence munies d'un contour superficiel en forme de cuve fermé de tous
côtés qui s'arrête devant le bord de l'enveloppe de tambour (1.1) ou de la plaque
de tôle (1), et en ce que, du fait du processus d'emboutissage, les rainures de puisage (3) sont formées de
sorte que leur largeur mesurée dans la direction de l'axe de tambour diminue depuis
l'enveloppe de tambour vers le milieu de tambour, ce qui fait que leurs surfaces latérales
(3.1) sont obliques par rapport aux surfaces de couverture, et en ce que les surfaces de couverture sont, sur des parties de leur zone marginale, munies d'estampages
(9) dirigés vers l'intérieur du tambour qui sont constitués de telle sorte que, après
le raccordement des surfaces de couverture à l'enveloppe, elles reposent avec des
surfaces planes (9.1) sur les surfaces latérales (3.1) des rainures de puisage (3).
4. Procédé de fabrication d'un tambour de machine à laver selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
le bord de l'enveloppe de tambour (1.1) ou de la plaque de tôle (1) est coudé dans
la zone des rainures de puisage (3) avant la réalisation du processus d'emboutissage.
5. Procédé de fabrication d'un tambour de machine à laver selon au moins l'une des revendications
3 ou 4,
caractérisé en ce que
l'enveloppe de tambour (1.1) est, dans la zone (1.2) à l'extérieur des rainures de
puisage (3), élargie par expansion.
6. Procédé de fabrication d'un tambour de machine à laver selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
les surfaces de couverture sont raccordées dans la zone des estampages (9), et les
nervures de puisage (3) sont raccordées dans la zone des surfaces latérales (3.1).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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