[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Abgabe eines flüssigen Wirkstoffs in
das Spülwasser eines Toilettenbeckens gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus der GB-A-2 345 494 ist eine Vorrichtung zur Abgabe eines flüssigen Wirkstoffs
in ein Toilettenbecken bekannt, die eine von Kapilarrinnen durchzogene Verteilerplatte
aufweist. Diese Kapillarrinnen stehen mit einem dornartigen Fortsatz in Verbindung;
der in eine Öffnung eines Vorratsbehälters für den flüssigen Wirkstoff eintaucht.
Auf diese Weise wird erreicht, daß die Kapillarrinnen den flüssigen Wirkstoff aufnehmen,
bis diese gefüllt sind. Wird der flüssige Wirkstoff durch Betätigen der Toilettenspülung
von der Verteilerplatte abgespült oder verdunstet dieser teilweise, so läuft eine
entsprechende Menge flüssigen Wirkstoffs vom Vorratsbehälter nach. Damit ist eine
unkontrollierte Abgabe des flüssigen Wirkstoffs aus dem Vorratsbehälter unterbunden.
Soll die Vorrichtung auch eine Raumlufterfrischung bewirken, so reichen in der Regel
die in den Kapillarrinnen aufgenommenen Wirkstoffmengen nicht aus.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art zu schaffen, die insbesondere zur Abgabe von flüssigen Duftstoffen besser geeignet
ist.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0005] Die Vorrichtung gemäß Anspruch 1 weist einen Vorratsbehälter auf, der unterseitig
mit einer Öffnung versehen ist. Dieser Vorratsbehälter besteht vorzugsweise aus durchsichtigem
Kunststoff, um den Füllstand einfach überprüfen zu können. Um den Vorratsbehälter
leicht montieren zu können, ohne daß der flüssige Wirkstoff während der Montage durch
die Öffnung entweichen kann, ist die Öffnung in der Regel durch einen Pfropfen verschlossen,
der beim Einsetzen weggedrückt werden kann. Der Vorratsbehälter wird in einen Tragkörper
eingesteckt, der insbesondere Befestigungsmittel zur Festlegung der Vorrichtung am
Rand des Toilettenbeckens aufweist. Vorzugsweise ist im Tragkörper und/oder am Vorratsbehälter
ein Dichtmittel vorgesehen, das im eingebauten Zustand des Vorratsbehälters ein unkontrolliertes
Entweichen des flüssigen Wirkstoffs verhindert. Insbesondere ist daran gedacht, eine
Verschlußkappe des Vorratsbehälters aus weichem Kunststoff auszubilden, die gleichzeitig
das Dichtmittel bildet. Am Tragkörper ist unterseitig eine Verteilerplatte gehalten,
die den vom Vorratsbehälter abgegebenen flüssigen Wirkstoff auf eine entsprechende
Fläche verteilt. Zu diesem Zweck weist die Verteilerplatte Kapillarrinnen auf, die
über Verteilerrinnen mit der Öffnung des Vorratsbehälters in Verbindung stehen. Diese
Kapillarrinnen sorgen dafür, daß sich auf der Oberfläche der Verteilerplatte eine
vorgegebene Menge des flüssigen Wirkstoffs befindet. Diese Menge hängt insbesondere
von der Form und Größe der Kapillarrinnen und von der Viskosität des flüssigen Wirkstoffs
ab. Die Kapillarrinnen befinden sich dabei in einem Bereich des Toilettenbeckens,
der vom Spülwasser erfaßbar ist. Durch Betätigen der Spülung läuft das Spülwasser
über die Verteilerplatte und nimmt den flüssigen Wirkstoff aus den Kapillarrinnen.
Anschließend entnehmen die Kapillarrinnen dem Vorratsbehälter wieder eine genau definierte
Menge flüssigen Wirkstoffs. Enthält der flüssige Wirkstoff unter anderem Duftstoffe,
so sollen diese effektiv an die umgebende Luft abgegeben werden. Hierzu ist es wichtig,
daß der flüssige Wirkstoff möglichst großflächig über die Verteilerplatte verteilt
ist, da andernfalls die erzielbare Verdunstung zu gering wäre. Zu dem Zweck ist eine
Vielzahl von Kapillarrinnen erforderlich, die dicht nebeneinander angeordnet sind.
Diese vielen Kapillarrinnen direkt von der Öffnung des Vorratsbehälters mit dem flüssigen
Wirkstoff zu versorgen, hätte einen sehr großflächigen und komplizierten Aufbau der
Verteilerplatte zur Folge, was die Anbringung der Vorrichtung im Toilettenbecken erschwert.
Zur Lösung dieses Problems sind die Verteilerrinnen verzweigt und jeweils mit mehreren
Kapillarrinnen verbunden. Damit versorgt jede Verteilerrinne eine Mehrzahl von Kapillarrinnen,
so daß trotz der Vielzahl vorhandener Kapillarrinnen nur eine verhältnismäßig geringe
Anzahl an Verteilerrinnen erforderlich ist. Diese Verteilerrinnen können relativ einfach
und platzsparend auf der Verteilerplatte im Bereich unterhalb des Vorratsbehälters
untergebracht werden, so daß die Vorrichtung trotzdem kompakt und einfach aufgebaut
ist.
[0006] Um eine Verschlußkappe des Vorratsbehälters bei dessen Einsetzen in den Tragkörper
leicht entfernen zu können, weist die Verteilerplatte gemäß Anspruch 2 einen an sich
bekannten aufrecht stehenden Steckdorn auf. Dieser Steckdorn besitzt vorzugsweise
vertikal verlaufende Nuten, die Kanäle für den flüssigen Wirkstoff bilden. Um eine
gleichmäßige Verteilung des flüssigen Wirkstoffs über alle Verteilerrinnen zu gewährleisten,
ist dieser Steckdorn gemäß Anspruch 2 von einer Ringnut umgeben, von der aus sich
die Verteilerrinnen erstrecken. Auf diese Weise ist eine gleichmäßige Verteilung des
flüssigen Wirkstoffs über alle Kapillarrinnen der Verteilerplatte gewährleistet.
[0007] Um die Anzahl der erforderlichen Verteilerrinnen hinreichend klein zu halten, ist
es gemäß Anspruch 3 günstig, wenn die Verteilerrinnen auf ihrer Länge hintereinander
mehrfach verzweigt sind. Insbesondere ist daran gedacht, die Verteilerrinne bei jeder
Verzweigung in zwei gegebenenfalls auch drei Rinnen aufzuspalten, so daß bei zwei
hintereinander angeordneten Verzweigungen jede Verteilerrinne vier bzw. neun Kapillarrinnen
versorgen kann.
[0008] Um sicherzustellen, daß sich der flüssige Wirkstoff schnell und gleichmäßig über
die verzweigten Verteilerrinnen verteilt, ist es gemäß Anspruch 4 vorteilhaft, wenn
die Verteilerrinnen in der Verteilerplatte sich spitzwinkelig verzweigen und im Bereich
jeder Verzweigung ein Keil eingeformt ist. Durch die spitzwinkelige Verzweigung fließt
der flüssige Wirkstoff in annähernd gleicher Richtung weiter und erfährt keinen Widerstand,
wie bei einer rechtwinkeligen Abzweigung. Dabei hat sich die Verzweigung durch einen
eingeformten Keil als sehr vorteilhaft erwiesen, weil die Flußrichtung kaum verändert
wird, wenn der Keil vorzugsweise parallel zur Längserstreckung der Kapillarrinnen
ausgerichtet ist.
[0009] Um die Verteilerrinnen platzsparend in der Verteilerplatte unterbringen zu können,
sollte deren'Querschnitt nicht zu groß dimensioniert sein. Andererseits müssen die
Verteilerrinnen vor jeder Verzweigung entsprechend mehr flüssigen Wirkstoff transportieren
als nach der entsprechenden Verzweigung, wo sich der Flüssigkeitsstrom auf entsprechend
mehr Leitungen verteilt. Es ist daher gemäß Anspruch 5 günstig, wenn die Verteilerrinnen
nach jeder Verzweigung einen kleineren Querschnitt als vor der Verzweigung aufweisen.
Damit ist gewährleistet, daß die Kapillarrinnen ausreichend von den Verteilerrinnen
mit dem flüssigen Wirkstoff versorgt werden. Um Stauungen des flüssigen Wirkstoffs
an den Verzweigungen zu vermeiden, ist außerdem vorgesehen, daß die Summe der Querschnitte
der verzweigten Verteilerrinnen mindestens so groß ist wie der Querschnitt der unverzweigten
Verteilerrinne. Teilt sich die Verteilerrinne in einer Verzweigung beispielsweise
in zwei Teilrinnen auf, so ist der Querschnitt der Teilrinnen mindestens halb so groß
wie der der unverzweigten Verteilerrinnen. Der von der Verteilerrinne transportierte
flüssige Wirkstoff kann daher ungehindert die Verzweigung passieren. Vorzugsweise
werden die Querschnitte der verzweigten Verteilerrinne derart dimensioniert, daß deren
Summe etwas größer als der Querschnitt der unverzweigten Verteilerrinne ist. Auf diese
Weise wird den mit abnehmendem Rinnenquerschnitt zunehmenden Kapillarkräften Rechnung
getragen. Vorzugsweise weisen die vom Ringkanal ausgehenden Verteilerrinnen einen
Querschnitt zwischen 0,2 mm
2 und 1 mm
2 auf. Im Falle einer Verzweigung der Verteilerrinne auf zwei,Teilrinnen weisen die
Teilrinnen einen Querschnitt zwischen 50 % und 80 %, vorzugsweise um 60 % der unverzweigten
Verteilerrinne auf. Diese Teilrinnen münden vorzugsweise in eine zweite Verzweigung,
an die sich direkt die Kapillarrinnen anschließen. Diese Kapillarrinnen weisen einen
Querschnitt auf, der vorzugsweise 25 bis 50 % (insbesondere um 30 %) der unverzweigten
Verteilerrinne beträgt.
[0010] Um die Verteilerplatte möglichst einfach im Spritzgußverfahren herstellen und entformen
zu können, ist es gemäß Anspruch 6 günstig, wenn die Verteiler- und/oder Kapillarrinnen
im Querschnitt V-förmig ausgeformt sind. Diese V-Form hat außerdem den zusätzlichen
Vorteil, daß diese Rinnen besonders wirksame Kapillarkräfte auf den flüssigen Wirkstoff
ausüben. Vorzugsweise beträgt der Öffnungswinkel dieser Rinnen zwischen 40° und 120°,
wobei insbesondere ein Öffnungswinkel von 80° angestrebt wird. Bei größerem Öffnungswinkel
ist die abgebende Oberfläche des flüssigen Wirkstoffs ebenfalls größer.
[0011] Zur Erzielung eines kompakten Aufbaus der Verteilerplatte ist es wichtig, daß die
Verteilerrinnen im wesentlichen unterhalb des Vorratsbehälters Platz finden. Außerdem
müssen die Verteilerrinnen sowohl zur Ringnut als auch zu den Kapillarrinnen Verbindungen
aufweisen, wobei die Ringnut möglichst klein dimensioniert sein sollte. Zur Lösung
dieser Forderungen wird gemäß Anspruch 7 vorgeschlagen, daß die Verteilerrinnen beim
Abzweigen von der Ringnut einen in etwa gleichen Abstand zueinander haben. Damit wird
der Umfang der Ringnut optimal genutzt, um die Verteilerrinnen anzuschließen. Die
Verteilerrinnen besitzen einen bogenförmigen Verlauf, um bei platzsparendem Aufbau
der Verteilerplatte einen günstigen, ungehinderten Fluß des flüssigen Wirkstoffs zu
ermöglichen. Im Bereich der Ringnut schließen die Verteilerrinnen mit dieser einen
Winkel ein, der spitzer wird, je weiter der Übergang von der Ringnut in die Verteilerrinne
von den Kapillarrinnen entfernt ist. Dabei verlaufen die Verteilerrinnen zur Versorgung
der der Ringnut unmittelbar gegenüberliegenden Kapillarrinnen im wesentlichen radial
zur Ringnut, während die Verteilerrinnen zur Versorgung der randseitigen Kapillarrinnen
nahezu tangential von der Ringnut ausgehen. Die Verteilerrinnen münden in etwa fluchtend
in die Kapillarrinnen, um Strömungswiderstände klein zu halten.
[0012] Um eine gleichmäßige Verteilung des flüssigen Wirkstoffs über die Verteilerplatte
sicherzustellen, ist es außerdem wichtig, daß die Verteilerplatte exakt horizontal
ausgerichtet ist. Die Vorrichtung wird am Rand des Toilettenbeckens mittels eines
federnden Bügels festgeclipst, der am Tragkörper vorgesehen ist. Um zu verhindern,
daß die Vorrichtung mit ihrer Verteilerplatte aus der horizontalen Lage in eine Schräglage
gerät, sind am Tragkörper Widerlager angeformt, die den Rand des Toilettenbeckens
untergreifen. Diese Widerlager befinden sich beidseits des federnden Bügels, so daß
sich zwischen beiden Widerlagern und dem federnden Bügel eine Dreipunktaufhängung
ergibt, die besonders stabil ist. Um sicherzustellen, daß die Vorrichtung ausreichend
fest am Rand des Toilettenbeckens festgelegt ist, ist der federnde Bügel außerdem
höhenverstellbar am Tragkörper gehalten. Damit kann der federnde Bügel an den jeweiligen
Rand des Toilettenbeckens angepaßt werden. Um zu verhindern, daß sich der federnde
Bügel allmählich gegenüber dem Tragkörper verschiebt, ist die Höhenverstellvorrichtung
des federnden Bügels mit Rastmittel versehen.
[0013] Zur Erzielung einer besonders stabilen Fixierung der Vorrichtung am Rand des Toilettenbeckens
ist es gemäß Anspruch 9 vorteilhaft, wenn die Widerlager an einander gegenüberliegenden
Endbereichen der Wandung des Tragkörpers vorgesehen sind, um die 3-Punktlagerung möglichst
breit zu gestalten.
[0014] Um zu verhindern, daß der flüssige Wirkstoff an der den Kapillarrinnen gegenüberliegenden
Seite von der Verteilerplatte austritt, ist es gemäß Anspruch 10 vorteilhaft, wenn
an der Verteilerplatte eine Wandung angeformt ist.
[0015] Diese Wandung übergreift teilweise den Tragkörper seitlich und bildet auf drei Seiten
eine Wanne für den flüssigen Wirkstoff. Diese Wandung erstreckt sich entlang der den
Kapillarrinnen gegenüberliegenden Seite, die im Toilettenbecken zur Mitte gerichtet
ist. Außerdem erstreckt sich diese Wandung teilweise über die anschließenden Stirnseiten,
um auch an diesen Stellen einen Abschluß zu bilden. Grundsätzlich ist es vorstellbar,
die Wandung auch parallel zu den Kapillarrinnen zu führen. Entlang der Wandung ist
innenseitig eine Dichtungsnut in die Verteilerplatte eingeformt, in die eine entsprechend
geformte Dichtlippe des Tragkörpers eingreift. Diese Dichtlippe bildet zusammen mit
der Dichtungsnut und der Begrenzungswandung ein Labyrinth für den flüssigen Wirkstoff,
so daß dieser nicht an der den Kapillarrinnen gegenüberliegenden Seite der Vorrichtung
austreten kann.
[0016] Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden in der folgenden
detaillierten Beschreibung anhand der dazugehörigen Figuren dargelegt, in denen mehrere
Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung enthalten sind. Es sollte jedoch verstanden
werden, daß die Zeichnung nur dem Zweck, der Darstellung der Erfindung dient und nicht
den Schutzbereich der Erfindung beschränkt.
[0017] Es zeigt:
- Figur 1
- eine räumliche Darstellung einer Vorrichtung zur Abgabe eines flüssigen Wirkstoffs,
- Figur 2
- eine räumliche Darstellung eines Tragkörpers,
- Figur 3
- eine räumliche Darstellung einer Verteilerplatte,
- Figur 4
- eine räumliche Darstellung eines federnden Bügels und
- Figur 5
- eine räumliche Darstellung eines Vorratsbehälters für die Flüssigkeit.
[0018] Figur 1 zeigt eine Vorrichtung 80 zur Abgabe eines flüssigen Wirkstoffs. Die Vorrichtung
80 besteht aus einem Tragkörper 1, an dem unterseitig eine Verteilerplatte 20 festgelegt
ist. Am Tragkörper 1 ist ein federnder Bügel 40 vorgesehen, der zur Arretierung der
Vorrichtung 80 am Rand eines nicht dargestellten Toilettenbeckens dient. In den Tragkörper
1 ist ein Vorratsbehälter 60 eingesteckt, der den flüssigen Wirkstoff enthält. Die
Vorrichtung 80 wird im folgenden anhand der Detaildarstellungen gemäß den Figuren
2 bis 5 näher erläutert.
[0019] Figur 2 zeigt den Tragkörper 1 der Vorrichtung 80. Dieser Tragkörper 1 weist einen
Boden 2 auf, von dem sich vier Seitenwände 3, 3a nach oben erstrecken. An zwei einander
gegenüberliegenden Stirnseiten 3a des Tragkörpers 1 sind innenseitig Rastnasen 4 angeformt,
die zur arretierenden Aufnahme des Vorratsbehälters 60 dienen. Im Boden 2 ist eine
strichliert dargestellte nach innen greifende rohrförmige Aufnahme 5 angeformt, innerhalb
der der Boden 2 durchbrochen ist.
[0020] An einer Seitenwand 3 sind in etwa mittig zwei außenseitige Schienen 6 in aufrechter
Richtung vorgesehen, die geringen Abstand zueinander haben und zur Aufnahme des federnden
Bügels 40 dienen. Diese auf der Seitenwand 3 aufgesetzten Schienen 6 sind an ihrem
freien Ende 16 zueinander abgewinkelt, so daß sie als Führung und Haltemittel für
eine Steckschiene'oder Bügel dienen können. Im abgewinkelten Bereich 7 sind an den
Schienen 6 innenseitig Rastmittel 8 in Form von vorspringenden Zähnen angeformt. Diese
Rastmittel 8 dienen in Verbindung mit in Reihe gesetzte Rastrinnen 42 am federnden
Bügel 40 zur Festlegung des in den Schienen 6 höhenverstellbaren Bügels 40, auf den
später eingegangen wird.
[0021] In beiden Endbereichen 9 der Seitenwand 3 beidseits der Schienen 6 sind zu dem Bügel
40 vorstehende Widerlager 10 an dem Tragkörper 1 angeformt. Diese sind im wesentlichen
rechtwinkelig von der Seitenwand 3 weggerichtet. Zur Erzielung eines guten Halts der
Widerlager 10 an der Seitenwand 3 weisen die Widerlager 10 Schrägen 11 auf, so daß
die Widerlager 10 über entsprechend vergrößerte Flächen mit der Seitenwand 3 verbunden
sind. Am freien Ende 12 sind an den Widerlagern 10 nach oben gerichtete Haken 13 angeformt,
die einen nicht dargestellten Beckenrand eines Toilettenbeckens hintergreifen können.
Diese Widerlager 10 dienen der Vorrichtung zum guten und ausgerichteten Halt an der
Toilettenschüssel. Ferner weist die Seitenwand 3 am Boden neben den Schienen 6 kleine
Öffnungen 16 auf, aus denen im Tragkörper 1 nicht erwünschte angesammelte Flüssigkeit
abfließen kann.
[0022] Die drei Seitenwände 3, 3a weisen unterseitig eine stufenartige Verjüngung 14 auf,
die zur Anpassung der Verteilerplatte 20 an den Tragkörper 1 dient. Grundsätzlich
könnte diese stufenartige Verjüngung 14 um den gesamten Tragkörper 1 herumlaufen.
Es ist jedoch ausreichend, diese stufenartige Verjüngung 14 - wie dargestellt - nur
an jenen Wänden 3, 3a vorzusehen, die nicht die Widerlager 10 tragen. Im Bereich der
stufenartigen Verjüngung 14 ist an die Seitenwände 3, 3a unterseitig eine Dichtlippe
15 angeformt, die eine flüssigkeitsdichte Verbindung des Tragkörpers 1 mit der Verteilerplatte
20 bildet, wenn diese zusammengesteckt sind.
[0023] Figur 3 zeigt die Verteilerplatte 20, die unterseitig an den Tragkörper 1 angesteckt
wird. Zur Verbindung der Verteilerplatte 20 mit dem Tragkörper 1 sind in der Verteilerplatte
20 mehrere Durchbrechungen 21 vorgesehen, die geringfügig hinterschnitten sind. Am
Boden 2 des Tragkörpers 1 sind nicht dargestellte, entsprechend ausgebildete Stifte
angeformt, die passend zu den Durchbrechungen 21 ausgerichtet sind. Durch Einstecken
der Stifte des Tragkörpers 1 in die Durchbrechungen 21 der Verteilerplatte 20 werden
beide Teile 1, 20 fest und dort auch dichtend miteinander verbunden.
[0024] Die Verteilerplatte 20 weist an drei aneinander stoßenden Seiten eine nach oben gezogene
Wandung 22 auf, die mit der stufenartigen Verjüngung 14 des Tragkörpers 1 zusammenwirkt.
Die Wandung 22 ist dabei derart ausgebildet, daß diese mit den Seitenwänden 3, 3a
fluchtet. Diese Wandung 22 verhindert ein Austreten von flüssigem Wirkstoff an nicht
gewünschter Stelle von der Verteilerplatte 20. Innenseitig zur Wandung 22 ist eine
Dichtungsnut 23 in die Verteilerplatte 20 eingeformt, in die die Dichtlippe 15 des
Tragkörpers 1 eingreift. Auf diese Weise ergibt sich für den auf der Verteilerplatte
20 befindlichen flüssigen Wirkstoff ein doppeltes Labyrinth, so daß dieser nicht über
die Verbindungsstelle mit dem Tragkörper 1 entweichen kann.
[0025] An die Verteilerplatte 20 ist in etwa mittig innerhalb der Wandung 22 ein aufrecht
stehender Steckdorn 24 angeformt. Dieser Steckdorn 24 durchgreift die rohrförmige
Aufnahme 5 des Tragkörpers 1 mittig. Beim Einsetzen des Vorratsbehälters 60 in den
Tragkörper 1 drückt der Steckdorn 24 eine Verschlußkappe des Vorratsbehälters 60 in
diesen hinein, um ihn zu öffnen. Der Steckdorn 24 ist dabei derart ausgebildet, daß
die Verschlußkappe des Vorratsbehälters 60 erst dann in diesen hineingedrückt wird,
wenn dieser bereits dichtend in der Aufnahme 5 steckt. Auf diese Weise wird ein unkontrolliertes
Abfließen des im Vorratsbehälter 60 enthaltenen Wirkstoffs vermieden.
[0026] Der Steckdorn 24 weist drei über dessen Umfang verteilte Längsnuten 25 auf, die zusammen
mit einer eine 'Öffnung des Vorratsbehälters 60 umgebende Dichtungskappe Ablaufkanäle
für den flüssigen Wirkstoff bilden. Diese Ablaufkanäle münden in eine Ringnut 26,
die konzentrisch um den Steckdorn 24 angeordnet ist. In dieser Ringnut 26 sammelt
sich der vom Vorratsbehälter 60 austretende flüssige Wirkstoff.
[0027] Von der Ringnut 26 gehen im Umfang annähernd gleichmäßig verteilt Verteilerrinnen
27 weg, die im Querschnitt V-förmig sind. Diese Verteilerrinnen 27 weisen eine Tiefe
von ca. 1 mm bei einem Öffnungswinkel von ca. 80° auf, wobei die Verteilerrinnen 27
im Querschnitt symmetrisch ausgebildet sind. Die Verteilerrinnen 27 besitzen einen
bogenförmigen Verlauf und münden über jeweils zwei hintereinander angeordnete Verzweigungen
28, 29 in Kapillarrinnen 30. Aufgrund der Verzweigungen 28, 29 versorgt jede Verteilerrinne
27 vier Kapillarrinnen 30. Im Bereich jeder Verzweigung 28, 29 ist in die Verteilerplatte
20 ein Keil 31 angeformt, der für eine gleichmäßige Aufteilung des flüssigen Wirkstoffs
auf die einzelnen Kapillarrinnen 30 sorgt. Die verzweigten Verteilerrinnen 27 weisen
eine Tiefe von ca. 0,8 mm bei einem Öffnungswinkel von ca. 80° auf. Die Kapillarrinnen
30 besitzen eine Tiefe von ca. 0,6 mm bei einem Öffnungswinkel von 80°.
[0028] Die Verteilerrinnen 27 münden in etwa fluchtend auf die Kapillarrinnen 30 in die
Verzweigungen 28, 29, so daß deren Enden 32 parallel zueinander stehen. Im Bereich
der Ringnut 26 weisen die Verteilerrinnen 27 einen in etwa gleichen Abstand voneinander
auf. Jene Verteilerrinnen 27a, die sich den Kapillarrinnen 30 am nächsten befinden,
gehen in etwa radial von der Ringnut 26 aus und münden in die mittleren Kapillarrinnen
30. Jene Verteilerrinnen 27b, die die jeweils äußersten Kapillarrinnen 30 versorgen,
erstrecken sich nahezu tangential von der Ringnut 26 weg. Die zwischen den Verteilerrinnen
27a und 27b liegenden Verteilerrinnen 27 sind in einem Winkel zur Ringnut 26 angestellt,
der von der Verteilerrinne 27a zur Verteilerrinne 27b sukzessive abnimmt. Auf diese
Weise ergibt sich eine fontänenartige Struktur der Verteilerrinnen 27, die vom Ringkanal
26 ausgehen und in die Kapillarrinnen 30 münden.
[0029] Die Verteilerplatte 20 weist an ihren beiden Seiten als Begrenzung zu den Kapillarrinnen
30 Wandungen 33 von geringer Höhe auf, die ein unkontrolliertes seitliches Abfließen
des flüssigen Wirkstoffs verhindern. Im Bereich der Enden 34 der Kapillarrinnen 30
ist an der Verteilerplatte 20 ein Abschlußrand 35 vorgesehen, der einen bogenförmigen
Verlauf besitzt. Dieser Abschlußrand 35 ist im wesentlichen an die Form des Toilettenbeckens
angepaßt und zum freien Ende geringfügig nach oben angewinkelt, damit ein Nachtropfen
verhindert wird.
[0030] Die Verteilerplatte 20 ist im Toilettenbecken derart angeordnet, daß die Kapillarrinnen
30 unterhalb der Spülung zu liegen kommen. Damit werden die Kapillarrinnen 30 bei
jedem Spülvorgang mit Spülwasser ausgewaschen, wonach der flüssige Wirkstoff, der
etwas zähflüssig ist, wieder in die Kapillarrinnen 30 gezogen wird. Auf diese Weise
wird in Abhängigkeit von der Häufigkeit der Betätigung der Spülung eine entsprechend
dosierte Menge des flüssigen Wirkstoffs dem Vorratsbehälter 60 entnommen und den Kapillarrinnen
30 zugeführt. Sollte aus den Öffnungen 17 der Seitenwand 3 flüssiger Wirkstoff tropfen,
so fällt er auf die Kapillarrinnen 30 und wird der Verteilung ordnungsgemäß zugeführt.
[0031] Figur 4 zeigt den federnden Bügel 40, der zur Festlegung des Tragkörpers 1 am Rand
des Toilettenbeckens dient. Der federnde Bügel 40 weist einen im wesentlichen vertikal
ausgerichteten Steg 41 auf, der zwischen die beiden abgewinkelten Schienen 6 des Tragkörpers
1 einführbar ist. Der Steg 41 weist querverlaufende Rastrinnen 42 auf, die mit den
Rastmitteln 8 des Tragkörpers 1 zusammenwirken. Diese Rastrinnen 42 ermöglichen eine
höhenverstellbare Halterung des federnden Bügels 40 relativ zum Tragkörper 1. Damit
kann die Länge des federnden Bügels 40 an die Maße des jeweiligen Toilettenbeckens
angepaßt werden. Im Bereich des freien Endes 43 ist am Steg 41 eine Nase 44 angeformt,
die ein vollständiges Herausziehen des federnden Bügels 40 aus den Schienen 6 erschweren
soll. Auf diese Weise wird verhindert, daß bei Wirkung zu großer Zugkräfte auf den
federnden Bügel 40 der Tragkörper 1 in das Toilettenbecken fällt.
[0032] Der federnde Bügel 40 weist zwei Umlenkungen 45 auf, die jeweils in etwa um 180°
verlaufen. Ein Teilstück 46 zwischen den beiden Umlenkungen 45 wird durch Aufbiegen
beider Umlenkungen jeweils auf ca. 90° derart angeordnet, daß es auf dem oberseitigen
Beckenrand zu liegen kommt. Ein freies Teilstück 47 greift dabei außenseitig am Toilettenbeckenrand
klemmend an. Dieses freie Teilstück 47 weist eine Abwinkelung 48 auf, die eine feste
Verbindung des federnden Bügels 40 mit dem Toilettenbeckenrand bewirkt.
[0033] Figur 5 zeigt den Vorratsbehälter 60, der in den Tragkörper 1 einsteckbar ist. Der
Vorratsbehälter 60 ist relativ schmal ausgebildet, um möglichst wenig in das Toilettenbecken
hineinzuragen. Der Vorratsbehälter 60 weist in der Wandung Versteifungsrippen 61 auf,
die bogenförmig verlaufen und im wesentlichen strahlenförmig divergieren. Sie können
geprägt ausgeformt sein. Diese Versteifungsrippen 61 sorgen für eine steifwandige
Ausbildung des Vorratsbehälters 60 und gleichzeitig für ein ansprechendes Dekor. Die
steifwandige Ausbildung des Vorratsbehälters 60 ist insbesondere deshalb wichtig,
da dieser aus durchsichtigem Kunststoff, insbesondere PVC besteht, der in der Regel
eine geringere Eigensteifigkeit aufweist. Eine durchsichtige Ausbildung des Vorratsbehälters
60 ist wichtig, um den Füllstand im Vorratsbehälter 60,überprüfen zu können. An Stirnseiten
62 weist der Vorratsbehälter 60 Rippen 63 auf, die ein besseres Ergreifen des Vorratsbehälters
60 ermöglichen. Dies ist vorteilhaft, wenn der Vorratsbehälter 60 ausgetauscht werden
soll und daher aus dem Tragkörper 1 entfernt werden muß. Unterhalb der Versteifungsrippen
63 sind in die Stirnseiten 62 Rastvertiefungen 64 eingeformt, die mit den Rastnasen
4 des Tragkörpers 1 zusammenwirken. Die Rastvertiefungen 64 sorgen für einen einwandfreien
Halt des Vorratsbehälters 60 im Tragkörpers 1.
[0034] Der Vorratsbehälter 60 weist einen Halsbereich 65 auf, in dem eine Öffnung 66 vorgesehen
ist. 'Über den Halsbereich 65 ist eine Dichtungskappe 67 gestülpt, die an die Aufnahme
5 des Tragkörpers 1 angepaßt ist. Sobald der Vorratsbehälter 60 in den Tragkörper
1 eingesteckt ist, sorgt die Dichtungskappe 67 für eine dichte Verbindung zwischen
dem Vorratsbehälter 60 und der Aufnahme 5 des Tragkörpers 1.
[0035] Im Vorratsbehälter 60 ist ein flüssiger Wirkstoff 68, insbesondere ein Duft- und
Reinigungsmittel eingefüllt. Dieser flüssige Wirkstoff 68 gelangt über die Öffnung
66 auf die Verteilerplatte 20. Dort wird er über die Längsnuten 25 des Steckdorns
24, die Ringnut 26, die Verteilerrinnen 27 in die Kapillarrinnen 30 gezogen, von wo
das Spülwasser den flüssigen Wirkstoff abspült.
Bezugszeichenliste
[0036]
- 1
- Tragkörper
- 2
- Boden
- 3
- Seitenwand
- 3a
- Stirnwand
- 4
- Rastnase
- 5
- Aufnahme
- 6
- Schiene
- 7
- abgewinkelter Bereich der Schiene
- 8
- Rastmittel der Schiene
- 9
- Endbereich des Tragkörpers
- 10
- Widerlager
- 11
- Schräge des Widerlagers
- 12
- freies Ende des Widerlagers
- 13
- Haken
- 14
- stufenartige Verjüngung
- 15
- Dichtlippe
- 16
- freies Ende
- 17
- Öffnung
- 20
- Verteilerplatte
- 21
- Durchbrechung
- 22
- Wandung
- 23
- Dichtungsnut
- 24
- Steckdorn
- 25
- Längsnut
- 26
- Ringnut
- 27
- Verteilerrinne
- 27a
- mittlere Verteilerrinne
- 27b
- außenseitige Verteilerrinne
- 28
- erste Verzweigung
- 29
- zweite Verzweigung
- 30
- Kapillarrinne
- 31
- Keil
- 32
- Ende der Verteilerrinne
- 33
- Wandung
- 34
- Ende der Kapillarrinne
- 35
- Abschlußrand
- 40
- federnder Bügel
- 41
- Steg
- 42
- Rastrinne
- 43
- freies Ende des Steges
- 44
- Nase
- 45
- Umlenkung
- 46
- Teilstück des federnden Bügels
- 47
- freies Teilstück des federnden' Bügels
- 48
- Abwinkelung
- 60
- Vorratsbehälter
- 61
- Versteifungsrippe
- 62
- Stirnseite
- 63
- Rippe
- 64
- Rastvertiefung
- 65
- Halsbereich
- 66
- Öffnung
- 67
- Dichtungskappe
- 68
- flüssiger Wirkstoff
- 80
- Vorrichtung
1. Vorrichtung zur Abgabe eines flüssigen Wirkstoffs (68) in das Spülwasser eines Toilettenbeckens,
wobei die Vorrichtung (80) einen unterseitig mit einer Öffnung (66) versehenen und
mit dem flüssigen Wirkstoff (68) gefüllten Vorratsbehälter (60) aufweist, der in einem
Tragkörper (1) gehalten ist, welcher an einem Rand des Toilettenbekkens fixierbar
ist, wobei am Tragkörper (1) unterseitig eine vom Spülwasser erfaßbare Verteilerplatte
(20) gehalten ist, welche Kapillarrinnen (30) aufweist, die über Verteilerrinnen (27,
27a, 27b) mit der Öffnung (66) des Vorratsbehälters (60) in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilerrinnen (27, 27a, 27b) verzweigt und jeweils mit mehreren Kapillarrinnen
(30) verbunden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilerplatte (20) unterhalb der unterseitigen Öffnung (66) des Vorratsbehälters
(60) einen aufrecht stehenden Steckdorn (24) mit einer umgebenden Ringnut (26) aufweist,
von der sich die Verteilerrinnen (27, 27a, 27b) erstrecken.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilerrinnen (27, 27a, 27b) auf ihrer Länge hintereinander mehrfach verzweigt
sind.
4. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilerrinnen (27, 27a, 27b) in der Verteilerplatte (20) sich spitzwinkelig
verzweigen und im Bereich jeder Verzweigung (28, 29) ein Keil (31) eingeformt ist.
5. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilerrinnen (27, 27a, 27b) nach jeder Verzweigung (28, 29) einen kleineren
Querschnitt aufweisen als vor der Verzweigung (28, 29), wobei die Summe der Querschnitte
der verzweigten Verteilerrinnen mindestens so groß ist wie der Querschnitt der unverzweigten
Verteilerrinne (27, 27a, 27b).
6. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilerrinnen (27, 27a, 27b) und/oder die Kapillarrinnen (30)im Querschnitt
V-förmig ausgebildet sind und vorzugsweise einen Öffnungswinkel zwischen 40° und 120°
aufweisen.
7. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilerrinnen (27, 27a, 27b) von der Ringnut (26) über den Umfang gleichmäßig
verteilt ausgehen und jeweils in einem bogenförmigen Verlauf entsprechend eines Springbrunnens
in etwa fluchtend in die Kapillarrinnen (30) münden.
8. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7 oder nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1, wobei zur Fixierung der Vorrichtung (80) am Rand des Toilettenbekkens
am Tragkörper (1) ein federnder Bügel (40) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Bügel (40) durch Rastmittel (8, 42) höhenverstellbar am Tragkörper (1)
festlegbar ist und beidseits des federnden Bügels (40) an der Seitenwand 3 des Tragkörpers
(1) Widerlager (10) angeformt sind, die den Rand des Toilettenbekkens untergreifen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerlager (10) an einander gegenüberliegenden Endbereichen (9) der Seitenwand
(3) des Tragkörpers (1) vorgesehen sind.
10. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9 oder nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Verteilerplatte (20) eine den Tragkörper (1) teilweise übergreifende Wandung
(22) angeformt ist, die sich entlang der den Kapillarrinnen (30) gegenüberliegenden
Seite und zumindest im Teilbereich über die anschließenden Stirnseiten (3a) der Verteilerplatte
(20) erstreckt, wobei innenseitig zur Wandung (22) eine Dichtungsnut (23) eingeformt
ist, in die eine entsprechend geformte Dichtlippe (15) des Tragkörpers (1) eingreift.