Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Möbelindustrie. Sie betrifft einen
Klappstuhl mit einem Metallrahmen, einem Sitz und einer bei Belastung nachgebender
Rückenlehne.
Stand der Technik
[0002] Klappstühle üblicher Bauart weisen eine Sitzfläche und eine X-förmige Unterkonstruktion
auf und haben Rückenlehnen und/oder Armlehnen. Üblicherweise wird die Sitzfläche in
der Horizontalen gegen die Rückenlehne geklappt. Meist sind diese Stühle aufgrund
ihrer Konstruktionsmerkmale nur Notsitze und bieten somit nur geringen Sitzkomfort.
[0003] Aus DE 198 20 841 A1 ist ein Klappstuhl mit ergonomisch ausgeformter Rückenlehne
bekannt, wobei die Rückenlehne aus flexiblem Material, z. B. Leder oder Gewebe, besteht.
Dieser Stuhl wird vertikal zusammengeklappt und bietet trotz der ausgeformten Rückenlehne
ebenfalls nur einen geringen Sitzkomfort.
[0004] Aus DE 100 48 778 A1 ist ein Klappstuhl bekannt, der einen verbesserten Sitzkomfort
aufweist, weil ein längsbeweglicher Sitz mit synchron gekoppelter Lehne ein dynamisches
Sitzen ermöglicht. Der verwendete Mechanismus ist aber vergleichsweise kompliziert.
[0005] Bekannt sind weiterhin nicht klappbare Bürostühle mit einer Rückenlehnenmechanik
oder einer Synchronmechanik (EP 1 192 876 A2, DE 100 48 779 A1), welche eine Neigung
der Rückenlehne bzw. eine Kopplung der Neigung von Sitz und Rückenlehne während der
Benutzung realisieren. Nachteilig an diesem Stand der Technik ist, dass derartige
Stühle einerseits nicht zusammenklappbar sind und daher auch nicht raumsparend aufbewahrt
werden können und dass andererseits die Mechanik zur Einstellung der Rückenlehnenneigung
relativ kompliziert und dadurch teuer ist.
[0006] Aus DE 298 24 476 U1 und WO 91/03192 sind nichtklappbare Stühle mit einer an wenigstens
einem Holm befestigten Rückenlehne bekannt, wobei jeder Holm zwischen der Sitzfläche
und der Lehne geteilt ist und die Trennfuge mittels eines stabförmigen Federelementes
überbrückt ist. Die Holmhälften weisen gemäss DE 298 24 476 U1 Bohrungen unterschiedlichen
Durchmessers zur Aufnahme des Federelementes auf, wobei die Bohrungen in einem an
den Stirnflächen der jeweiligen Holmhälften beginnenden ersten Bereich einen größeren
Durchmesser aufweisen und in einem sich daran anschließenden Bereich einen engeren
Durchmesser aufweisen, in welchem jeweils ein Ende des jeweiligen Federelementes auf
einer Länge von wenigstens 25 mm befestigt ist. Bei der Lösung gemäss WO 92/03192
sind die Federelemente an jedem Ende festgeschraubt. Dieser Stand der Technik hat
den Nachteil, dass die beschriebenen Stühle nicht zusammenklappbar sind und durch
Verwendung eines Kunststofffederelementes, wie dies bei der Lösung nach DE 298 24
476 U1der Fall ist, nur eine vergleichsweise geringe Steifigkeiten erzielt wird.
Darstellung der Erfindung
[0007] Die Erfindung versucht, diese genannten Nachteile des bekannten Standes der Technik
zu vermeiden. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, einen Klappstuhl mit einem Metallgestell,
einem Sitz und einer Rückenlehne zu entwickeln, welcher sich einerseits gut zusammenklappen
lässt und andererseits durch eine mit einfachen technischen Mitteln zu realisierende
Anpassung der Rückenlehnenneigung an die Sitzhaltung eines Benutzers einen hohen Sitzkomfort
gewährleistet. Der Klappstuhl soll preisgünstig und einfach herstellbar sein.
[0008] Erfindungsgemäß wird dies bei einem Klappstuhl gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches
1 dadurch erreicht, dass die seitlichen Träger des Metallrahmens jeweils aus zwei
voneinander beabstandeten Teilen bestehen, welche mittels eines Verbindungssegmentes
miteinander verbunden sind, wobei im Inneren jedes Verbindungssegmentes unter Beibehaltung
eines Spieles eine Biegefeder zum Zwecke des Nachgebens der Rückenlehne bei Belastung
angeordnet ist.
[0009] Die Erfindung hat den Vorteil, dass mit relativ einfachen und wenigen Teilen ein
ergonomisches Nachgeben der Rückenlehne bei Benutzung des Klappstuhles erreicht wird,
so dass der Sitzkomfort verbessert wird. Der erfindungsgemäße Stuhl lässt sich mit
geringen Kosten herstellen.
[0010] Es ist von Vorteil, wenn das Verbindungssegment die äußere Form einer geraden Achse
aufweist mit einem Mittelteil größerem Durchmessers und mit zwei Endstücken geringeren
Durchmessers, wobei die beiden Endstücke jeweils im Inneren der seitlichen Träger
des Metallrahmens angeordnet sind und das sichtbare Mittelteil des Verbindungssegmentes
die äußere Form des Metallrahmens aufweist. Das Verbindungssegment kann einteilig
aufgebaut sein oder es besteht vorteilhaft aus zwei baugleichen Teilen, welche an
den sich im eingebauten Zustand gegenüberstehenden Stirnflächen der beiden Hälften
des Mittelteiles eine Verzahnung aufweisen, mittels derer sie zusammensteckbar sind.
[0011] Es ist zweckmäßig, wenn diese Verzahnung im unbelasteten Zustand ein Spiel aufweist,
welches an der Unterseite (Druckseite) des Verbindungssegmentes am größten ist. Diese
Verzahnung dient dann als Klemmschutz.
[0012] Vorteilhaft besteht die Biegefeder aus einem hochfesten Stahl, weil sich damit hohe
Biegesteifigkeiten erzielen lassen und der Stuhl somit auch hohen Beanspruchungen
gerecht wird.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
[0013] In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
[0014] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Teil-Explosionsdarstellung des erfindungsgemäßen Klappstuhles in einer ersten
Ausführungsvariante;
- Fig.2
- eine Draufsicht des vergrößerten Ausschnittes aus dem Metallrahmen des Klappstuhles
gemäß Fig. 1 im Bereich der eingebauten Biegefeder;
- Fig. 3
- eine Seitenansicht des vergrößerten Ausschnittes aus dem Metallrahmen des Klappstuhles
gemäß Fig. 1 im Bereich der eingebauten Biegefeder;
- Fig. 4
- einen Längsschnitt des Metallrahmens des Klappstuhles gemäß Fig. 1 im Bereich der
eingebauten Biegefeder im unbelasteter Zustand;
- Fig. 5
- einen Längsschnitt des Metallrahmens des Klappstuhles gemäß Fig. 1 im Bereich der
eingebauten Biegefeder im belasteten Zustand und
- Fig.6
- eine Teil-Explosionsdarstellung des erfindungsgemäßen Klappstuhles in einer zweiten
Ausführungsvariante.
[0015] Es sind nur die für das Verständnis der Erfindung wesentlichen Elemente gezeigt.
Gleiche Elemente sind in den verschiedenen Figuren mit jeweils gleichen Bezugszeichen
versehen.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0016] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles und der Figuren
1 bis 6 näher erläutert.
[0017] Fig. 1 zeigt eine Teil-Explosionsdarstellung des gesamten erfindungsgemäßen Klappstuhles
in einer ersten bevorzugten Ausführungsvariante, während in den Fig. 2 bis 5 jeweils
ein vergrößerter Ausschnitt aus dem Metallrahmen des dieses erfindungsgemäßen Klappstuhles
im Bereich der eingebauten Biegefeder dargestellt ist. Fig. 6 zeigt dagegen eine Teil-Explosionsdarstellung
eines Teiles des erfindungsgemäßen Klappstuhles in einer zweiten Ausführungsvariante.
[0018] Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besteht der erfindungsgemäße Klappstuhl 1 im wesentlichen
aus einem Sitz 2, einer Rückenlehne 3 und einem Metallrahmen 4, auf dem der Sitz 2
und die Rückenlehne 3 angeordnet sind. Der Sitz 2 ist nach oben zur Rückenlehne 3
klappbar, so dass der Kappstuhl 1 raumsparend aufbewahrt werden kann, wenn er nicht
benutzt wird. Der Metallrahmen 4 besteht wiederum einerseits aus zwei schräg nach
vorn ausgerichteten Vorderbeinen 5 und einem die Vorderbeine 5 verbindenden horizontalen
Verbindungsteil 6, welcher den Sitz 2 trägt, und anderseits aus zwei schräg nach hinten
ausgerichteten Hinterbeinen 7, welche in Sitzhöhe abgewinkelt in seitliche Träger
8 übergehen. Die Träger 8 sind mit der Rückenlehne 3 verbunden und tragen diese. Auf
den Trägern 8 sind außerdem bei diesem Ausführungsbeispiel jeweils Armlehnen 10 angeordnet.
[0019] Die seitlichen Träger 8 des Metallrahmens 4 bestehen jeweils aus zwei voneinander
beabstandeten Teilen, welche erfindungsgemäß mit einem Verbindungssegment 12 miteinander
verbunden sind. Im Inneren jedes Verbindungssegmentes 12 ist unter Beibehaltung eines
gewissen Spieles, welches eine Durchbiegung erlaubt, eine Biegefeder 11 angeordnet,
die ein Nachgeben der Rückenlehne 3 bei Belastung ermöglicht. Die Biegefeder 11 ist
in Fig. 1 nur in der Explosionsdarstellung im rechten Teil der Fig. 1 sichtbar. Die
Fig. 2 bis 5 zeigen alles im eingebauten Zustand. Zum besseren Verständnis der Erfindung
ist es vorteilhaft, die Figuren 1-5 gleichzeitig zu betrachten.
[0020] Die Biegefeder 11 besteht im hier beschriebenen Ausführungsbeispiel aus einem hochfesten
Stahldraht mit 9 mm Durchmesser. Sie ist im eingebauten Zustand (siehe Fig. 2 bis
5) in dem aus zwei baugleichen Teilen 12', 12" bestehenden Verbindungssegment 12 gelagert,
welches mit seinen beiden Endstücken 13', 13" jeweils im Inneren der seitlichen Träger
8 des Metallrahmens 4 angeordnet ist. Aufgrund der Baugleichheit der Teile 12', 12"
ist vorteilhaft eine kostengünstige Herstellung möglich.
[0021] Das Verbindungssegment 12 verbindet die beiden Teilstücke des seitlichen Trägers
8 des Metallrahmens 4 miteinander. Es weist die äußere Form einer geraden Achse auf
mit einem quer zur Längsrichtung in zwei Hälften 9', 9" geteilten Mittelteil 9 größeren
Durchmessers und mit zwei Endstücken 13', 13" geringeren Durchmessers. Das im eingebauten
Zustand sichtbare Mittelteil 9 des Verbindungssegmentes 12 weist die äußere Form des
Metallrahmens 4 auf, so dass sich hier keine nachteilige Unterbrechung der Gestaltung
der Form ergibt.
[0022] Die Biegefeder 11 und das Verbindungssegment 12 sind jeweils an den beiden Endstücken
13', 13" des Verbindungssegmentes 12 mit Hilfe von zwei Sicherungsstiften 18 an den
Trägern 8 des Metallrahmens 4 gesichert. Die Sicherungsstifte 18 sind dabei nur an
der Unterseite der Träger 8 angebracht, was gut in den Fig. 3, 4 und 5 zu erkennen
ist. Zwischen den Teilen 11 und 12 besteht im eingebauten Zustand noch ein gewisses
Spiel, damit eine Verformung der Biegefeder 11 im belasteten Zustand ermöglicht wird.
[0023] Die Mittelteile 9', 9" (bzw. die Teile 12', 12") weisen an ihren Stirnflächen 15',
15", d. h. an den Flächen, die sich im eingebauten Zustand gegenüberstehen, eine Verzahnung
16 auf, mittels deren die Teile zusammensteckbar sind (siehe Fig. 2 und 3). Diese
Verzahnung 16 ist so ausgebildet, dass sie im unbelasteten Zustand ein Spiel 17 aufweist,
welches an der Unterseite (Druckseite) des eingebauten Verbindungssegmentes 12 am
größten ist (siehe Fig. 4). Im belasteten Zustand (siehe Fig. 5) ist dieses Spiel
17 im Extremfall nicht mehr vorhanden bzw. es ist wesentlich geringer als im unbelasteten
Zustand. Die baugleichen Teile 12', 12" des Verbindungssegmentes 12 werden im belasteten
Zustand zur Sicherung des Drehpunktes der Biegefeder 11 mit Hilfe eines Haltestiftes
14 in ihrer Lage positioniert. Der Haltestift 14 ist dabei in einer in den Teilen
12', 12" eingebrachten Bohrung 19 unter Beibehaltung eines seitlichen Spieles in Längsrichtung
angeordnet. Dieses Spiel ermöglicht eine Lageänderung des Haltestiftes 14, wenn sich
ein Benutzer an die Rückenlehne anlehnt und diese nachgibt.
[0024] Bei Belastung der Rückenlehne 3, wenn sich also ein Benutzer des Klappstuhles 1 an
die Rückenlehne 3 des Klappstuhles 1 anlehnt, biegt sich die Biegefeder 11, der Haltestift
14 verändert ebenfalls seine Lage und es wird ein Nachgeben der Rückenlehne 3 ermöglicht
(Vergleich von Fig. 4 und Fig. 5). Beispielsweise wurden bei einer Messung 35 mm Weg
der Rückenlehne 3 ermittelt.
[0025] Damit wird vorteilhaft ein dynamisches Verhalten der Rückenlehne 3 erreicht. Die
Sitzhaltung eines Stuhlbenutzers wird in ergonomischer Hinsicht wesentlich verbessert.
Die Erfindung ist vergleichsweise kostengünstig zu realisieren, da kein komplizierter
Mechanismus eingebaut werden muss und die beiden Teile 12' und 12" baugleich sind.
Die Verzahnung der beiden Verbindungssegmentteile 12', 12" bewirkt außerdem vorteilhaft
einen Klemmschutz.
[0026] In Fig. 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Im linken
Teil der Zeichnung ist sind die Einzelteile, speziell das Verbindungssegment 12 und
die Biegefeder 11, wegen der Explosionsdarstellung sehr gut zu erkennen, im rechten
Teil ist alles im eingebauten Zustand dargestellt.
[0027] Das zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich vom ersten Ausführungsbeispiel
dadurch, dass es noch einfacher aufgebaut ist, da hier das Verbindungssegment 12 nicht
mittig geteilt ist. Die Biegefeder 11 ist im Verbindungssegment 12 unter Beibehaltung
eines Spieles angeordnet, so dass sie sich bei Belastung elastisch durchbiegen kann.
[0028] Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele
beschränkt.
Bezugszeichenliste
[0029]
- 1
- Klappstuhl
- 2
- Sitz
- 3
- Rückenlehne
- 4
- Metallrahmen
- 5
- Vorderbein
- 6
- Verbindungsteil für Vorderbeine
- 7
- Hinterbein
- 8
- Seitlicher Träger
- 9
- Mittelteil
- 9',9"
- Hälften des Mittelteiles
- 10
- Armlehne
- 11
- Biegefeder
- 12
- Verbindungssegment
- 12', 12"
- Teile des Verbindungssegmentes
- 13', 13"
- Endstücke
- 14
- Haltestift
- 15', 15"
- Stirnflächen der Hälften des Mittelteiles
- 16
- Verzahnung
- 17
- Spiel
- 18
- Sicherungsstift
- 19
- Bohrung
1. Klappstuhl (1) mit einem Metallrahmen (4), einem Sitz (2) und einer Rückenlehne (3),
wobei der Sitz (2) nach oben zur Rückenlehne (3) klappbar ist und der Metallrahmen
(4) einerseits aus zwei schräg nach vorn ausgerichteten Vorderbeinen (5) und einem
die Vorderbeine (5) verbindenden horizontalen Verbindungsteil (6) besteht, weicher
den Sitz (2) trägt, und anderseits aus zwei schräg nach hinten ausgerichteten Hinterbeinen
(7) besteht, welche in Sitzhöhe abgewinkelt in seitliche Träger (8) übergehen und
diese Träger (8) mit der Rückenlehne (3) verbunden sind und diese tragen, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Träger (8) des Metallrahmens (4) jeweils aus zwei voneinander beabstandeten
Teilen bestehen, welche jeweils mittels eines Verbindungssegmentes (12) miteinander
verbunden sind, wobei im Inneren jedes Verbindungssegmentes (12) unter Beibehaltung
eines Spieles eine Biegefeder (11) zum Zwecke des Nachgebens der Rückenlehne (3) bei
Belastung angeordnet ist.
2. Klappstuhl (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungssegment (12) die äußere Form einer geraden Achse aufweist mit einem
Mittelteil (9) größeren Durchmessers und mit zwei Endstücken (13', 13") geringeren
Durchmessers, wobei die beiden Endstücke (13', 13") jeweils im Inneren der Träger
(8) des Metallrahmens (4) angeordnet sind und das sichtbare Mittelteil (9) des Verbindungssegmentes
(12) die äußere Form der Träger (8) des Metallrahmens (4) aufweist.
3. Klappstuhl nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittelteil (9) des Verbindungssegmentes (12) quer zur Längsrichtung mittig in
zwei Hälften (9', 9") mit sich im eingebauten Zustand jeweils gegenüberstehenden Stirnflächen
(15', 15") geteilt ist.
4. Klappstuhl (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungssegment (12) aus zwei baugleichen Teilen (12', 12") besteht, wobei
die Hälften (9', 9") des Mittelteiles (9) an ihren Stirnflächen (15', 15") eine Verzahnung
(16) aufweisen und mittels deren sie zusammensteckbar sind.
5. Klappstuhl (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzahnung (16) im unbelasteten Zustand ein Spiel (17) aufweist, welches an der
Unterseite (Druckseite) des Verbindungssegmentes (12) am größten ist.
6. Klappstuhl (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Biegefeder (11) und das Verbindungssegment (12) jeweils an den beiden Endstücken
(13', 13") des Verbindungssegmentes 12 mit Hilfe von zwei Sicherungsstiften (18) im
Metallrahmen (4) gesichert sind.
7. Klappstuhl (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teile (12', 12") des Verbindungssegmentes (12) mittels eines Haltestiftes
(14) in ihrer Lage zueinander positioniert sind, wobei der Haltestift (14) in einer
in den Teilen (12', 12") eingebrachten Bohrung (19) unter Beibehaltung eines seitlichen
Spieles angeordnet ist.
8. Klappstuhl (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Biegefeder (11) aus einem hochfesten Stahl besteht.