[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Vertikalförderung
von Münzen mittels eines Umlaufförderers, mit horizontalen und vertikalen, über kreisbogenförmige
Umlenkstrecken verbundene Förderstrecken.
[0002] Eine Vorrichtung der gattungsgemäßen Art ist aus der EP 0.616.303 B1 vorbekannt.
Bei dieser Vorrichtung werden auf einem Drehteller vereinzelte Münzen über eine erste
horizontale Förderstrecke und eine kreisbogenförmige Umlenkstrecke in eine vertikale
Förderstrecke überführt, um dort einzeln ausgegeben oder in eine zweite obere horizontale
Förderstrecke zur Weiterverarbeitung übernommen zu werden. Diese Vorrichtung fördert
nur einzelne Münzen mittels des Umlaufförderers in vertikaler Richtung, wodurch zur
Erreichung hoher Fördermengen hohe Umlaufgeschwindigkeiten für den Umlaufförderer
erforderlich sind. Dies erfordert hohe bautechnische Aufwendungen für die Ausbildung
der einzelnen Förderstrecken.
[0003] Der Erfindung liegt von daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung
der gattungsgemäßen Art dahingehend weiterzubilden, dass mit geringeren Umlaufgeschwindigkeiten
noch höhere Stückzahlen an Münzen vertikal gefördert werden können.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, dass die Förderung der Münzen
in zwischen auf dem Umlaufförderer angeordneten, sich quer zur Förderrichtung erstreckenden
Reihen von elastischen Transportelementen und diesen zugeordneten Leitflächen gebildeten
Kammern erfolgt. Diese Kammern können so groß ausgebildet werden, dass eine Mehrzahl
an Münzen innerhalb einer Kammer aufgenommen und vertikal gefördert werden kann. Je
nach Ausgestaltung der Größe und der Anzahl der Kammern, die pro Zeiteinheit bewegt
werden, ist es möglich, meher als 10.000 Münzen pro Minute vertikal zu fördern. Dabei
sind die Münzen in den Kammern zwischen den die Kammern quer zur Förderrichtung begrenzenden
elastischen Transportelementen und den diesen zugeordneten Leitflächen eingeschlossen.
Das Kammervolumen bleibt auch im Bereich einer kreisbogenförmigen Umlenkstrecke erhalten,
da die Transportelemente bei einer Förderung der Münzen auf einer kreisbogenförmigen
Umlenkstrecke elastisch nachgeben können.
[0005] Das erfindungsgemäße Verfahren zur Vertikalförderung von Münzen wird insbesondere
dann eingesetzt, wenn große Mengen von Münzen aus bodennahen Münzvorratsbehältern
in ergonomische Arbeitshöhen von ca. 1 m bis 1,5 m Höhe zur Weiterverarbeitung gefördert
werden müssen. Dies kann zur Weitergabe an Münzsortier- und Zähleinrichtungen oder
Kassenterminals od.dgl. erforderlich sein.
[0006] In bevorzugter Ausbildung der Erfindung sind die Leitflächen auf der Oberseite der
horizontalen Förderstrecke, auf der Vorderseite der vertikalen Förderstrecke und auf
der zwischen diesen beiden Förderstrecken angeordneten Umlenkstrecken angeordnet,
wobei in der oberhalb der horizontalen Förderstrecke angeordneten Leitfläche eine
Einfüllöffnung zur Beschickung der Kammern mit den Münzen gebildet ist. Die Münzen
werden somit unsortiert oder vorsortiert über die Einfüllöffnung in die darunter vorbeilaufenden
Kammern des Umlaufförderes eingebracht und mittels der elastischen Transportelemente,welche
die Kammern auf derer Vorder- und Rückseite in Bewegungsrichtung des Umlaufförderes
begrenzen,transportiert.Die parallel zu den horizontalen und vertikalen Förderstrecken
und in entsprechendem radialen Abstand zur kreisbogenförmige Umlenkstrecke angebrachten
Leitflächen bilden dabei die feststehende Oberseite der mit dem Umlaufförderer umlaufenden
Kammern.
[0007] Dabei ist erfindungsgemäß der Abstand zwischen dem Umlaufförderer und den Leitflächen
etwas größer als die Höhe der elastischen Transportelemente über der Oberfläche des
Umlaufförderers. Hierdurch wird erreicht, daß die elastischen Transportelemente nicht
an den Leitflächen reiben. Die Höhe der elastischen Transportelemente ist etwas größer
als der Durchmesser der größten zu fördernden Münze, sodaß auch stehend auf dem Umlaufförderer
transportiert werdende Münzen nicht verklemmen können.
[0008] In bevorzugter Ausbildung der Erfindung sind die elastischen Transportelemente aus
Reihen von aus elastischen Borsten gebildeten Bürsten ausgebildet. Diese sind in ihrer
Funktion keine Bürsten im herkömmlichen Sinne, welche in der Funktion eines Fegers
die Münzen vor sich herfegen, sondern bilden elastische vor- bzw. nachlaufende Begrenzungen
der Kammern. Der Abstand der Bürsten voneinander quer zur Bewegungsrichtung des Umlaufförderers
ist dabei kleiner als der Durchmesser der kleinsten zu fördernden Münze. Die elastischen
Transportelemente können auch aus elastischem Material gebildete Stege, Lippen, Lamellen
od.dgl. sein.
[0009] In weiterer Ausbildung der Erfindung ist der Umlaufförderer als Gliederband ausgebildet,
dessen einzelne Bandelemente quer zur Förderrichtung mindestens doppelt so breit sind
wie längst zur Förderrichtung. In bevorzugter Weise ist die Breite eines Gliederbandmodules
quer zur Umlaufrichtung des Förderbandes etwa viermal so lang wie die Breite eines
einzelnen Gliederbandmodules in Förderrichtung. Ferner ist zur Bildung der Kammern
nur jedes zweite Gliederbandmodul mit den quer zur Förderrichtung angeordneten Transportelementen
versehen. Schließlich sind die einzelnen Gliederbandmodule durch Achsen miteinander
schwenkbar verbunden, die in Nuten in den Umlaufförderer seitlich begrenzenden Seitenwänden
geführt sind. Die Seitenwände verhindern, daß einzelne Münzen aus den Kammern seitlich
herausfallen können. Die verlängerten und in den Nuten in den Seitenwänden geführten
Achsen der Wandelemente ermöglichen eine in genauen Bahnen geführte Bewegung des aus
den einzelnen Gliederbandmodulen gebildeten Umlaufförderers.
[0010] Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles
einer Vorrichtung zur Vertikalförderung von Münzen näher erläutert.
Es zeigt:
- Fig.1
- eine Seitenansicht der L-förmig gestalteten Vorrichtung bei abgenommener Seitenwand,
- Fig.2
- das Detail X gemäß Fig.1 zur Darstellung der Bildung einer Kammer,
- Fig.3
- den Schnitt gemäß der Linie A-A in Fig.1 durch die horizontale Förderstrecke der Vorrichtung
vor einem darüberbefindlichen Vibrator,
- Fig.4
- den Schnitt gemäß der Linie B-B in Fig.1 durch den Bereich der kreisbogenförmigen
Umlenkstrecke und
- Fig.5
- den Schnitt gemäß der Linie C-C in Fig.1 durch das obere Ende der L-förmigen Vorrichtung.
[0011] Die Vorrichtung zur Vertikalförderung von nicht näher dargestellten Münzen weist
in der Seitenansicht gemäß Fig. 1 eine L-Form auf und umfaßt eine horizontale Förderstrecke
1 mit einer Einfüllöffnung 2 für die Münzen, eine vertikale Förderstrecke 3 mit einer
auf der Vorderseite gebildeten Ausfallöffnung 4 für die Münzen und eine die horizontalen
und vertikalen Förderstrecken 1 bzw 3 verbindende kreisbogenförmige Umlenkstrecke
5. Im Inneren der Vorrichtung sind an vertikalen und horizontalen Aluminiumprofilen
6 bzw.7 Kettenräder 8, 9, 10 auf Wellen 11, 12, 13 befestigt, die wiederum in Kugellagern
14, 15, 16 drehbar gelagert sind, die in mit dem das Rückgrat der Vorrichtung bildenden
Aluminiumprofile 6, 7 fest verbunden sind.
[0012] Um die Kettenräder 8, 9, 10 herum läuft ein Umlaufförderer 17, der aus einzelnen
Gliederbandmodulen 18 zusammengesetz ist, deren Breite quer zur Umlaufrichtung des
Umlaufförderers 17 etwa viermal so groß ist wie die Breite in Richtung der Förderrichtung
des Umlaufförderers 17. Die in Fig. 2 im Detail X im Maßstab 1:1 in Seitenansicht
erkennbaren Gliederbandmodule 18 aus Kunststoff weisen an ihrern gegeneinander gerichteten
Längsseiten verzahnungsartig ineinander greifende Ansätze mit Durchgangsöffnungen
für Achsen 19 auf und sind miteinander schwenkbar verbunden.
[0013] Die Vorrichtung wird auf beiden Seiten durch Seitenwände 20 aus Kunststoff abgeschlossen,
die mit den das Rückgrat der Vorrichtung bildenden Aluminiumprofilen 6, 7 verschraubt
sind. Auf den Innenseiten tragen die Seitenwände 20 Nuten 21, in welche die seitlich
über die Gliederbandmodule 18 hinausstehenden Achsen 19 eingreifen, wie es z.B. in
Fig. 3, 4 und 5 ersichtlich ist, so dass der aus den Gliederbandmodulen 18 zusammengesetzte
Umlaufförderer 17 zwischen den Kettenrädern 8, 9, 10 geführt ist, wie es in Fig.1
dargestellt ist. Diese Führung ist insbesondere im Bereich der kreisbogenförmigen
Umlaufstrecke 5 in der Kehle der L-förmigen Vorrichtung und am vertikalen oberen Ende
im Bereich der Ausfallöffnung 4 wesentlich, wie es später noch näher erläutert werden
wird.
[0014] In Fig. 5 ist das obere Ende der L-förmigen Vorrichtung dargestellt. Man erkennt
die Unterseite der in bestimmter, später noch erläutert werdender Konfiguration ausgebildeten
Gliederbandmodule 18 zwischen den vertikalen Seitenwänden 20 aus Kunststoff, welche
die Vorrichtung seitlich abschließen. Die obere Welle 11 ist mit einem linken Kettenrad
8 und einem rechten Kettenrad 8 fest verbunden, wobei letzteres auf der Innenseite
das Großrad eines Kegeltriebs 22 trägt, dessen Ritzel 23 über eine Kupplung 24 und
ein Planetengetriebe 25 von einem Elektro-Motor 26 angetrieben wird ,der sich zwischen
den Seitenwänden 20 des Aluminiumprofils 6 befindet. Man erkennt am oberen freien
Ende die Nuten 21 auf der Innenseite der Seitenwände 20, in denen die Achsen 19 der
Gliederbandmodule 18 laufen.
[0015] In Fig.4 ist der Bereich der kreisbogenförmigen Umlaufstrecke 5 im Schnitt B-B nach
Fig.1 dargestellt. Man erkennt auf der unteren Seite der Fig. 4 die zwischen den Seitenwänden
20 geführten Gliederbandmodule 18, die um ein auf der Welle 12 fest gelagertes Kettenrad
9 umlaufen, wobei die Welle 12 in Kugellagern 15 gelagert ist, die mit dem Alluminiumprofil
6, 7 als Rückgrat der Vorrichtung verbunden sind. Auf der Oberseite der in Draufsicht
dargestellten horizontalen Förderstrecke 1 befindet sich eine obere Leitfläche 27
mit der Einfüllöffnung 2 für die Münzen.
[0016] Der in Fig. 3 dargestellte Schnitt A-A durch die horizontale Förderstrecke 1 zeigt
wiederum die beiden Seitenwände 20 mit den Nuten 21 für die Achsen 19 der Gliederbandmodule
18, die auf einem Kettenrad 10 auf der Welle 13 gelagert sind, die in zwei metallischen
Lagerplatten umläuft, die wiederum fest mit dem horizontalen Aluminiumprofil 7 verbunden
sind.
[0017] Der im Schnitt A-A gezeigten Einfüllöffnung 2 für die Münzen ist ein Vibrator 28
für die Münzen zugeordnet, der unterhalb eines Münzvorratsbehälters 29 angeordnet
ist und zur Beschickung der Vorrichtung dient.
[0018] In Fig.1 sind das parallel zum auf der Vorrderseite gelegenen Trum des Umlaufförderers
17 und die im Abstand zu diesem angeordnete vordere Leitfläche 30 zu erkennen, die
in eine kreisbogenförmige Leitfläche 31 im Berich der kreisbogenförmigen Umlenkstrecke
5 übergeht, wobei die Leitfläche 31 wiederum in die horizontale Leitfläche 27 auf
der horizontalen Förderstrecke 1 übergeht. Die Leitflächen 27, 30, 31 können aus Kunstoff-
oder Blechplatten gebildet sein und schließen den Umlaufförderer 17 auf der Vorderseite
der vertikalen Förderstrecke 3 bzw. der Oberseite der horizontalen Förderstrecke 1
und der kreisbogenförmigen Umlaufstrecke 5 ab. Die in Fig. 3 links und unten befindlichen
Bereiche des Umlaufförderers 17 sind nicht durch Leitflächen abgedeckt. Entsprechendes
gilt für den oberen Umlaufbereich um das obere freie Ende der Vorrichtung oberhalb
der Ausfallöffnung 4, die mit einem Ausfallblech 32 für die Münzen versehen ist.
[0019] In alternativer Ausführungsform kann die vordere Leitfläche 30 - wie es in Fig. 1
gestrichelt dargestellt ist - um das obere freie Ende des Umlaufförderers 17 herumgeführt
sein, wobei ein Ausfallblech 33 auf der Rückseite der Vorrichtung angeordnet ist.
[0020] Die aus Kunststoff insbesondere durch Spritz- oder Druckguss hergestellten einzelnen
Gliederbandmodule 18 weisen auf ihrer Unterseite angeformte zylindrische Ansätze 34
auf, die auf der Oberseite in Öffnungen 38 übergehen, in welche aus einzelnen elastischen
Borsten gebildeten Bürsten 35 eingesetzt sind, wie es insbesondere in Fig. 2 dargestellt
ist. Die Länge H der Bürsten 35 über dem jeweiligen Gliederbandmodul 18 ist etwas
größer als der Durchmesser der größten zu fördernden Münze. Der Abstand D zwischen
der Oberseite der Gliederbandmodule 18 und der Unterseite der Leitflächen 27, 30,
31 ist etwas größer als die freie Länge der Bürsten 35. Wie es in Fig. 2 dargestellt
ist, ist nur jedes zweite Gliederbandmodul 18 des Umlaufförderers 17 mit je einer
Reihe von Bürsten 35 bestückt, wohingegen die dazwischenliegenden Gliedebandmodule
18 unbestückt sind. Zwischen den Reihen von Bürsten 35 zweier im Abstand eines zwischengeschalteten
Gliederbandmoduls 18 angeordneten Gliederbandmodules 18 und den freien Oberseiten
der Gliederbandmodule 18 sowie den Innenflächen der Leitflächen 27, 30, 31 werden
Kammern 36 zur Förderung der über die Einfüllöffnung 2 auf die Gliederbandmodule 18
des Umlaufförderers 17 aufgegebenen Münzen gebildet. Die Kammern 36 laufen mit dem
Umlaufförderer 17 in Gegenuhrzeigerrichtung (Fig.1) um, so dass die Kammern 36 unmitellbar
nach dem Befüllen mit Münzen aus dem Münzvorratsbehälter 29 über den Vibrator 28 und
die Einfüllöffnung 2 in den Bereich der kreisbogenförmigen Umlaufstrecke 5 gelangen,
wo die einzelnen Gliederbandmodule 18, bedingt durch die nun kurvenförmige Bewegung
des Umlaufförderers 17, derart winklig zueinander gestellt werden, dass die beiden
die jeweilige Kammer 36 begrenzenden Reihen von Bürsten 35 aufeinanderzu geschwenkt
werden. Bedingt dadurch,daß die Kammern 36 keine starren Wände sondern durch die elastischen
Borsten der Bürsten 35 gebildete elastische Wände tragen, kann sich die Menge der
in einer Kammer 36 befindlichen Münzen gegen die elastisch nachgebenden Bürsten 35
abstützen und wird so zwischen den Seitenwänden 20 der Vorrichtung innerhalb der Kammer
36 vertikal aufwärts gefördert,bis die Münzen die Ausfallöffnung 4 mit dem Ausfallblech
32 erreicht haben.
[0021] Im Bereich der kreisbogenförmigen Umlaufstrecke 5 werden die einzelnen Gliederbandmodule
18 des Umlaufförderers 17 mittels der einzelnen, die Gliederbandmodule 18 miteinander
schwenkbar verbindenden Achsen 19 in den Nuten 21 der Seitenwände 20 geführt und zwar
parallel zur in der kreisbogenförmigen Umlaufstrecke 5 angeordneten Leitfläche 30.
Eine entsprechende Förderung der Münzen erfolgt zwischen der kreisbogenförmigen Umlenkstrecke
5 und der Ausfallöffnung 4 im Bereich des oberen freien Endes der L-förmigen Vorrichtung.
Die Gliederbandmodule 18 des Umlaufförderers 17 laufen dann auf der in Fig. 1 links
dargestellt offenen Seite der L-förmigen Vorrichtung wiederum nach unten, wobei gegebenenfalls
vorhandene Schmutzpartikel entfernbar sind.
[0022] In nicht näher dargestellter Ausführungsform können zwischen den einzelnen Reihen
von Bürsten 35 mit den Aluminiumprofilen 6, 7 der Vorrichtung fest verbundene horizontale
bzw.vertikale Führungsbleche angeordnet sein, welche die einzelnen Kammern 36 weiter
in Unterkammern unterteilen, sodass ein noch gleichmäßigerer Transportfluß der Münzen
gewährleistet ist.
[0023] Im Bereich der kreisbogenförmigen Umlenkstrecke 5 kann anstelle der dortigen Leitfläche
31 auch eine entsprechend dimensionierte Umlenkbürste ausgebildet sein, die in Umlaufrichtung
oder in Gegenrichtung zur Umlaufrichtung des Umlaufförderers 17 arbeitet und die Münzen
in den Kammern 36 beaufschlagt.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0024]
- 01
- Förderstrecke (horizontal)
- 02
- Einfüllöffnung
- 03
- Förderstrecke (vertikal)
- 04
- Ausfallöffnung
- 05
- Umlenkstrecke (kreisbogenförmig)
- 06, 07
- Aluminiumprofil (vertikal bzw horizontal)
- 08, 09, 10
- Kettenrad
- 11, 12, 13
- Welle
- 14, 15, 16
- Kugelllager
- 17
- Umlaufförderer
- 18
- Gliederbandmodul
- 19
- Achse
- 20
- Seitenwand
- 21
- Nut
- 22
- Kegelrad
- 23
- Ritzel
- 24
- Kupplung
- 25
- Planetengetriebe
- 26
- Elektromotor
- 27
- Leitfläche (horizontale)
- 28
- Vibrator
- 29
- Münzvorratsbehälter
- 30,
- 31 Leitfläche (vertikale bzw. gebogene)
- 32,
- 33 Ausfallblech
- 34
- Ansatz
- 35
- Bürste
- 36
- Kammer
- 37
- Transportelement
- 38
- Öffnung
1. Verfahren zur Vertikalförderung von Münzen mittels eines Umlaufförderers (17), mit
horizontalen und vertikalen, über kreisbogenförmige Umlenkstrecken (5) verbundene
Förderstrecken (1 bzw.3),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Förderung der Münzen in zwischen auf dem Umlaufförderer (17) angeordneten, sich
quer zur Förderrichtung erstreckenden Reihen von elastischen Transportelementen (37)
und diesen zugeordneten Leitflächen (27,30,31) gebildeten Kammern (36) erfolgt .
2. Vorrichtung zur Vertikalförderung von Münzen mittels eines Umlaufförderers (17), mit
horizontalen und vertikalen, über kreisbogenförmige Umlenkstrecken (5) verbundene
Förderstrecken (1 bzw.3),
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen auf dem Umlaufförderer (17) angeordneten, sich quer zur Förderrichtung erstreckenden
Reihen von elastischen Transportelementen (37) und diesen zugeordneten Leitflächen
(27,30,31) Kammern (36) zur Förderung der Münzen gebildet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitflächen (27,30,31) auf der Oberseite der horizontalen Förderstrecke (1),
auf der Vorderseite der vertikalen Förderstrecke (3) und auf der zwischen diesen beiden
Förderstrecken (1,3) angeordneten kreisbogenförmigen Umlenkstrecke (5) angeordnet
sind und in der oberhalb der horizontalen Förderstrecke (3) angeordneten Leitfläche
(27) eine Einfüllöffnung (2) zur Beschickung der Kammern (36) mit den Münzen gebildet
ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (D) zwischen Umlaufförderer (17) und Leitflächen (27,30,31) etwas größer
als die Höhe (H) der elastischen Transportelemente (37) über der Oberfläche des Umlaufförderes
(17) ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe (H) der elastischen Transportelemente (37) etwas größer ist als der Durchmesser
der größten zu fördernden Münze.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Transportelemente (37) Reihen von aus elastischen Borsten gebildeten
Bürsten (36) sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Transportelemente (37) aus elastischem Material bestehenden Stegen,
Lippen, Lamellen o.dgl. gebildet sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Umlaufförderer (17) aus Gliederbandmodulen (18) gebildet ist, die quer zur Förderrrichtung
mindestens doppelt so breit sind wie längs zur Förderrichtung.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung der Kammern (36) nur jedes zweite Gliederbandmodul (18) mit den quer
zur Förderrrichtung angeordneten Transportelementen (37) versehen ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Gliederbandmodule (18) durch Achsen (19) miteinander schwenkbar verbunden
sind, die in Nuten (21) in den Umlaufförderer (17) seitlich begrenzenden Seitenwänden
(20) geführt sind.