| (19) |
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(11) |
EP 1 412 633 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.08.2008 Patentblatt 2008/32 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.05.2002 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2002/001805 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/008797 (30.01.2003 Gazette 2003/05) |
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| (54) |
KRAFTSTOFFINJEKTOR MIT SCHLIESSDRUCKKOMPENSATION
FUEL INJECTOR WITH LOCKING PRESSURE COMPENSATION
INJECTEUR DE CARBURANT A COMPENSATION DE PRESSION DE FERMETURE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB |
| (30) |
Priorität: |
18.07.2001 DE 10134868
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.04.2004 Patentblatt 2004/18 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
|
70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BÜHLER, Christoph
70839 Gerlingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hörschler, Wolfram Johannes et al |
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Isenbruck, Bösl, Hörschler, Wichmann, Huhn
Theodor-Heuss-Anlage 12 68165 Mannheim 68165 Mannheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 338 710 DE-A- 19 619 523 DE-U- 29 814 934 US-A- 4 798 188
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WO-A-96/05425 DE-U- 29 519 296 GB-A- 808 206
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 009, no. 272 (M-425), 30. Oktober 1985 (1985-10-30)
& JP 60 116857 A (NISSAN JIDOSHA KK), 24. Juni 1985 (1985-06-24)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 010, no. 295 (M-523), 7. Oktober 1986 (1986-10-07)
& JP 61 108867 A (NIPPON SOKEN INC), 27. Mai 1986 (1986-05-27)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Bei luftverdichtenden Verbrennungskraftmaschinen kommen vermehrt Kraftstoffeinspritzsysteme
mit Hochdrucksammelraum (Common Rail) zum Einsatz. Je nach Zylinderanzahl der Verbrennungskraftmaschine
wird eine entsprechende Anzahl von Kraftstoffinjektoren über den Hochdrucksammelraum
mit unter hohem Druck stehenden Kraftstoff versorgt. Je nach Einsatzzweck können die
Kraftstoffinjektoren mit Lochdüsen, wie zum Beispiel Sackloch- oder Sitzlochdüsen
ausgestattet werden. Die Düsenauslegung ist mit entscheidend für das dosierte Einspritzen
hinsichtlich Einspritzdauer und Einspritzmenge. Die Einspritzdüsen werden von der
Spitze der Düsennadel im Betrieb des Kraftstoffinjektors zyklisch verschlossen bzw.
freigegeben.
Stand der Technik
[0002] DE 196 19 523 A1 offenbart ein Kraftstoffeinspritzventil, dessen Ventilkörper in den Brennraum der
zu versorgenden Brennkraftmaschine hineinragt. Der Ventilkörper ist mittels einer
Spannmutter axial gegen einen Ventilkörper vorgespannt. Der Ventilkörper weist eine
von der dem Ventilhaltekörper zugewandten Stirnfläche ausgehende Sackbohrung auf,
die als Führungsbohrung ausgebildet ist, in der ein kolbenförmiges Ventilglied axial
verschiebbar geführt ist. Dabei weist die Führungsbohrung einen radial erweiterten
Druckraum auf, der durch einen zwischen der Wand der Führungsbohrung und dem Ventilgliedschaft
gebildeten Ringspalt mit einer konischen Ventilsitzfläche verbunden ist, die am nach
innen kragenden geschlossenen Ende der Führungsbohrung gebildet ist. An diese Ventilsitzfläche
schließen sich stromabwärts Einspritzöffnungen an, die in den Brennraum der Brennkraftmaschine
münden. Dabei wird das axial verschiebbare Ventilglied mittels einer Rückstellfeder
unter Vorspannung mit einer am brennraumseitigen Ende des Ventilgliedes vorgesehenen
Ventildichtfläche in Anlage zum Ventilsitz gehalten. Die Kraftstoffzuführung zum Einspritzventil
erfolgt über einen in den Druckraum mündenden Zulaufkanal, der den Ventilhaltekörper
durchdringt und weiter über eine Einspritzleitung ständig mit einem für sämtliche
Einspritzventile der zu versorgenden Brennkraftmaschine gemeinsamen Hochdrucksanunelraum
(Common Rail) verbunden ist. Dabei weist das kolbenförmige Ventilglied zudem im Bereich
des Druckraums eine Ringschulter auf, an der der im Druckraum ständig anstehende Kraftstoffhochdruck
in Öffnungsrichtung des Ventilglieds angreift. Das Ventilglied wird dabei über eine
anliegende Druck- bzw. Kolbenstange hydraulisch in seine Schließlage geführt und blockiert,
wozu die dem Ventilsitz abgewandte Stirnfläche der Druckstange einen hydraulischen
Schließdruckraum begrenzt.
[0003] Dieser Lösung haftet der Nachteil an, daß sich infolge des ständig am Einspritzventil
anliegenden Kraftstoffhochdrucks die das Ventilglied führende Führungsbohrung radial
aufweitet. Dies hat neben einer verringerten Hochdruckfestigkeit des Ventilkörpers
auch eine verstärkte Leckage zwischen dem Druckraum und einem niederdruckseitigen
Federraum zur Folge, was den Wirkungsgrad des gesamten Kraftstoffeinspritzsystems
erheblich beeinträchtigt.
[0004] DE 298 14 934 bezieht sich auf ein Kraftstoffeinspritzventil für Brennkraftmaschinen. Gemäß dieser
Lösung lassen sich bei hohen Kraftstoffdrücken im Druckraum ein Bruch des Ventilkörpers
und eine zunehmende Leckage dadurch sicher vermeiden, daß die Krafteinleitungsflächen
zwischen der Spannmutter und dem Ventilkörper konisch ausgebildet sind, so daß beim
Verspannen der Bauteile zueinander neben der axial gerichteten Einspannungskraftkomponente
eine zusätzliche radiale Einspannkraftkomponente auf den Ventilkörper übertragen wird.
Diese radial einwärts gerichtete Einspannkraft wirkt dabei dem Aufweiten der Führungsbohrung
entgegen, so daß das enge Spiel zwischen der Wand der Führungsbohrung und dem Ventilglied
erhalten bleibt und lediglich eine geringe Leckagemenge über den Engspalt abströmen
kann.
[0005] JP 60116857 offenbart ein Kraftstoffeinspritzventil mit einer tiv in der Länge veränderbaren
Hülse zur Variation des Nadelanhubanschlags.
[0006] DE 29519296 U offenbart eine Ventilnadel mit kegeligem Ende, welches in einen niederdruckseitigen,
angeschrägten, korrespondierenden Sitz greift
.
Darstellung der Erfindung
[0007] Mit der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Lösung kann ein sich an der Düsennadel einstellender,
sich langsam durch die Alterung einer die Düsennadel beaufschlagenden Schließfeder
ergebender Schließkraftabfall kompensiert werden. Die Federsteifigkeit der die Düsennadel
beaufschlagenden Schließfeder nimmt über die Zeit ab, wodurch die aufgebrachte Federkraft
abnimmt. Die Abnahme der Federkraft über die Betriebszeit des Injektors wird erfindungsgemäß
durch die Beeinflussung der der Federkraft entgegenwirkenden hydraulischen Kraft kompensiert.
Dazu ist an der Düsennadel unterhalb eines Auslaufbereiches des die Düsennadel führenden
Führungs- und Dichtelementes eine hydraulische Fläche ausgebildet, die die Düsennadel
im wesentlichen kegelstumpfförmig umgibt. Im neuen und ungebrauchten Zustand der Düsennadel
stellt sich zwischen diesem Bereich und eines Kontaktbereiches, der als Anschrägung
konfiguriert ist, des Führungs- und Dichtelementes der Düsennadel zunächst eine linienförmige
Berührung ein, die im Laufe des Betriebes aufgrund des sich natürlicherweise einstellenden
Verschleißes in eine Flächenberührung übergeht. Der Übergang von der linienförmigen
Berührung der hydraulischen Fläche mit der Anschrägung des Führungs- und Dichtelementes
in eine Flächenberührung des Führungs- und Dichtelementes ist abhängig von der Auslegung
des Neigungswinkels der kegelstumpfförmigen, an der Düsennadel ausgebildeten hydraulischen
Fläche und kann durch deren Auslegung an das Alterungsverhalten der Schließfeder,
d.h. deren Schließkraftabfall angepasst werden. Bei Übergang der linienförmigen Berührung
zu einer flächigen Berührung nimmt die hydraulisch wirksame Fläche des kegelstumpfförmigen
Abschnittes ab, so dass eine Abnahme der Federkraft der Schließfeder durch eine idealerweise
parallel dazu verlaufende Abnahme der der Kraft der Schließfeder entgegenwirkenden
hydraulischen Kraft durch den Übergang von Linienberührung in eine Flächenberührung
mit sich einstellender Abnahme der hydraulischen wirksamen Fläche kompensiert werden
kann.
[0008] Durch die Beeinflussung der der Federkraft der Schließfeder entgegengerichteten hydraulischen
Gegenkraft kann auch nach längeren Betriebszeiten ein schnelles Schließen der Düsennadel
und des Kraftstoffinjektors erreicht werden.
[0009] Ein schnelles Schließen der Einspritzdüse ist insbesondere vorteilhaft hinsichtlich
der Vermeidung von Kraftstoffeinspritzmengen gegen Ende des Verbrennungsvorgangs im
Brennraum der Verbrennungskraftmaschine. Gegen Ende der Verbrennung kann ein "zu spät"
eingespritztes Kraftstoffvolumen nicht in der Verbrennung umgesetzt werden, so daß
eine Einspritzung zu diesem späten Zeitpunkt aufgrund verzögerten Nadelschließens
eine unzulässig starke HC-Emission der Verbrennungskraftmaschine nach sich ziehen
würde. Die erfindungsgemäße Lösung vermeidet ein das Emissionsverhalten von Verbrennungskraftmaschinen
höchst nachteilig beeinflussendes Einspritzen von Kraftstoff an späten Zeitpunkten
des Verbrennungsvorgangs in den Brennraum der Verbrennungskraftmaschine durch ein
schnelles Schließen der Düsennadel am Düsensitz.
Zeichnung
[0010] Anhand der Zeichnung wird die Erfindung nachstehend näher erläutert.
[0011] Es zeigt:
- Figur 1
- eine Düsennadel im geöffneten Zustand, d.h. geschlossener Einspritzdüse,
- Figur 1.1
- die Ausbildung der hydraulischen Fläche im Bereich eines Freistiches am Umfang der
Düsennadel,
- Figur 2
- eine Düsennadel in geschlossener Position, d.h. bei geöffneter Einspritzdüse,
- Figur 2.1
- die Anlage von konisch verlaufenden Flächen an Düsennadel und Haltekörper bei in obere
Anschlagposition gefahrener Düsennadel und
- Figur 2.2
- die hydraulischen Flächen am Umfang der Düsennadel in vergrößertem Maßstab.
Ausführungsvarianten
[0012] Der Darstellung gemäß Figur 1 ist eine Düsennadel zu entnehmen, die in der dargestellten
Stellung Einspritzöffnungen an einem Düsenkörper verschließt.
[0013] Der Kraftstoffinjektor 1 umfaßt einen Injektorkörper 2, in welchem eine Düsennadel
3 bewegbar aufgenommen ist. Die Düsennadel 3 ist im Injektorkörper 2 in ihrem oberen
Bereich in einem Führungs- und Dichtelement 4 geführt, welches als Hülse ausgestaltet
sein kann. Mit Bezugszeichen 31 ist der Durchmesser der Düsennadel 3 in dem Bereich
bezeichnet, in welchem die Düsennadel 3 vom Führungs- und Dichtelement 4 umschlossen
ist. Unterhalb des Führungs- und Dichtelements 4 ist an der Düsennadel 3 ein Bereich
reduzierten Durchmessers 20 ausgebildet. Die Düsennadel 3 ist an ihrer oberen Stirnseite
durch ein Federelement 35 - die Schließfeder - vorgespannt.
[0014] Die Düsennadel 3 ist im Injektorkörper 2 von einem in diesem ausgebildeten Düsenraum
6 umschlossen. Der Düsenraum 6 steht über einen Hochdruckzulauf 7 mit einem hier nicht
dargestellten Hochdrucksammelraum (Common Rail) in Verbindung. Über den Hochdrucksammelraum
wird über den Hochdruckzulauf 7 unter hohem Druck stehender Kraftstoff in den Düsenraum
6 des Injektorkörpers 2 geleitet. In dem Bereich, in welchem die Düsennadel vom Düsenraum
6 umschlossen ist, ist an der Düsennadel eine Druckstufe 5 ausgebildet. Unterhalb
der Druckstufe 5 umfaßt die Düsennadel 3 eine Führung 8, die zum Beispiel als eine
Mehrflächenführung 9 ausgebildet sein kann. Die Führung 8 umfaßt um 90° zueinander
versetzte Führungsflächen 10, mit welchen die Düsennadel 3 im Düsenkörper 11 des Kraftstoffinjektors
1 geführt ist.
[0015] Die Düsennadel 3 ist bezogen auf die Symmetrielinie 12 im wesentlichen als rotationssymmetrisches
Bauteil ausgebildet und ist im Bereich der Nadelspitze 13 mit einem Sitzdurchmesser
15 versehen. Der Sitzdurchmesser 15 liegt im geschlossenen Zustand der im Düsenkörper
11 ausgebildeten Einspritzöffnung 18 an einer im Inneren eines Einspritzkegels 17
mit einer Sitzfläche 16 an, so daß die Einspritzöffnungen 18 im in Figur 1 dargestellten
Zustand durch die Düsennadelspitze 13 verschlossen sind, d.h. es wird kein Kraftstoff
in den Brennraum der Verbrennungskraftmaschine eingespritzt. Im Ausführungsbeispiel
gemäß Figur 1 ist die Düsennadelspitze 13 der Düsennadel 3 als Sitzlochdüse 34 ausgebildet.
Eine andere Ausführungsvariante der Düsennadelspitze 13 der Düsennadel 3 besteht in
der Ausbildung der Düsennadelspitze 13 als Sacklochdüse (hier nicht dargestellt).
[0016] Im unteren Bereich des Führungs- und Dichtelementes 4, das vorzugsweise als hülsenförmiges
Bauteil ausgestaltet ist, ist an der Düsennadel 3 ein Bereich 20 reduzierten Durchmessers
ausgebildet. Der durchmesserreduzierte Bereich 20 umfaßt einen kegelstumpfförmig konfigurierten
Abschnitt 23, dessen Mantelfläche konisch verläuft. Der Düsenraum 6 und der durchmesserreduzierte
Bereich 20 der Düsennadel 3 stehen über einen Ringkanal 19, der am Injektorkörper
2 ausgebildet ist, hydraulisch in Verbindung.
[0017] Der Darstellung gemäß Figur 1.1 ist der Verlauf und die Ausbildung der hydraulischen
Fläche im durchmesserreduzierten Bereich der Düsennadel zu entnehmen.
[0018] In der in Figur 1.1 dargestellten Position der Düsennadel 3 im Injektorgehäuse 2
des Kraftstoffinjektors 1 liegt die als Sitzlochdüse 34 ausgebildete Düsennadelspitze
13 im Einspritzkegel 17 des Düsenkörpers 11 derart an, daß die in diesem ausgebildeten
Einspritzöffnungen 18 verschlossen sind. In diesem mit Bezugszeichen 28 bezeichneten
Zustand ist zwischen der hydraulischen Fläche 23 im durchmesserreduzierten Bereich
20 der Düsennadel 3 und einer Anschrägung 22 im unteren Bereich 24 des Führungs- und
Dichtelementes 4 ein Spalt ausgebildet, so daß über den Ringkanal 19 vom Düsenraum
6 unter hohem Druck stehender Kraftstoff in die Öffnung zwischen der hydraulischen
Fläche 23 und der Anschrägung 22 im unteren Bereich des Führungs- und Dichtelementes
4 einströmen kann. Der Hubweg, welchen die Düsennadel 3 im Injektorkörper 2 des Kraftstoffinjektors
1 ausführt, ist mit Bezugszeichen 21 gekennzeichnet. Aus der Darstellung gemäß Figur
1.1 geht hervor, daß der durchmesserreduzierte Bereich 20 - zum Beispiel ein Freistich
am Umfang der Düsennadel 3 - an seiner engsten Stelle einen geringeren Durchmesser
aufweist als derjenige, den die Düsennadel 3 in dem Bereich hat, welcher im Führungs-und
Dichtelement 4 geführt ist.
[0019] Figur 2 zeigt die Düsennadel gemäß der Darstellung in Figur 1 in einer Position innerhalb
des Injektorkörpers 2, in der die Düsennadelspitze Einspritzöffnungen 18 im Bereich
des Einspritzkegels 17 freigibt.
[0020] In dieser Stellung der Düsennadel 3 relativ zum Injektorgehäuse 2 strömt vom hier
nicht dargestellten Hochdrucksammelraum (Common Rail) zuströmender Kraftstoff über
den Hochdruckzulauf 7 in den Düsenraum 6 ein. Über Zuströmflächen, welche im Bereich
der Führung 8 der Düsennadel 3 im Düsenkörper 11 ausgebildet sind, strömt unter hohem
Druck stehender Kraftstoff vom Düsenraum 6 in Richtung der Düsennadelspitze 13. Die
Düsennadel 3 ist entsprechend ihres Hubweges 21 (vgl. Darstellung in Figur 1) entgegen
der Federkraft des Federelementes 35 nach oben aufgefahren. Dadurch ist der Sitzdurchmesser
15 im Bereich der Düsennadelspitze 13 der Düsennadel 3 aus dem Einspritzkegel 17 im
Düsenkörper 11 zurückgefahren, so daß über die Zuströmflächen im Bereich der Führung
8 unter hohem Druck stehender Kraftstoff vom Düsenraum 6 entlang des Ringspaltes zwischen
Düsenkörper 11 und Umfang der Düsennadel 3 der Einspritzöffnung 18 zuströmen kann.
In dieser mit Bezugszeichen 33 gekennzeichneten Position der Düsennadel 3 im Injektorkörper
2 bzw. im Düsenkörper 11 liegt die hydraulische Fläche 23 im durchmesserreduzierten
Bereich 20 der Düsennadel 3 unterhalb des Führungs- und Dichtelementes 4 an der Anschrägung
22 (vgl. Darstellung in Figur 1) an.
[0021] Figur 2.1 zeigt die Anlage der hydraulischen Fläche im durchmesserreduzierten Bereich
20 der Düsennadel an der zu dieser korrespondierenden Anschrägung des Führungs- und
Dichtelementes.
[0022] Das Führungs- und Dichtelement 4 ist bevorzugt als Hülse ausgestaltet, die in den
Injektorkörper 2 des Kraftstoffinjektors 1 eingelassen ist. In der mit Bezugszeichen
33 identifizierten Stellung der Düsennadel 3 relativ zum Injektorkörper 2 ist die
Düsennadel 3 in Richtung des Pfeils 25 in das Führungs- und Dichtelement 4 eingefahren,
so daß die hydraulische Fläche 23 an einer zu dieser korrespondierend ausgeführten
Anschrägung 22 im Kontaktbereich 24 des Führungs- und Dichtelements 4 in einer ersten
Kontaktposition 27 mit linienförmiger Berührung des Kontaktbereiches 24 der Anschrägung
22 anliegt. In dieser Position der Düsennadel 3 ist ein Zuströmen von Kraftstoff in
den taschenförmigen Bereich, gekennzeichnet mit Bezugszeichen 30, des durchmesserreduzierten
Bereichs 20 zwischen der Umfangsfläche der Düsennadel 3 und der Innenfläche des Führungs-
und Dichtelements 4 unterbunden. Der vom Düsenraum 6 im Injektorkörper 2, der mit
einem unter hohem Druck stehenden Kraftstoffvolumen beaufschlagt ist, anstehende hohe
Druck steht an der unteren Ringfläche 26 des Führungs- und Dichtelements 4 an und
vermag nicht in den als Einschnürung 30 ausgebildeten Bereich am durchmesserreduzierten
Bereich 20 der Düsennadel 3 einzuströmen.
[0023] Figur 2.2 zeigt die hydraulische Fläche in linienförmigem Kontakt mit der Anschrägung
im unteren Bereich des Führungs- und Dichtelements.
[0024] In der in Figur 2.2 wiedergegebenen Darstellung befindet sich die Düsennadel 3 in
der mit Bezugszeichen 33 identifizierten Position im Injektorkörper 2. In diesem Zustand
liegt die hydraulische Fläche 23, d.h. die konisch verlaufende Mantelfläche eines
kegelstumpfförmig ausgebildeten Abschnittes der Düsennadel 3 an einer Linie 27 der
Anschrägung 22 im Kontaktbereich 24 des Führungs- und Dichtelements 4 an. Das Zuströmen
von Kraftstoff über den Ringkanal 19 in die taschenförmig konfigurierte Ausnehmung
30, d.h. die dort ausgebildete Einschnürstelle, ist durch die Anlage der hydraulischen
Fläche 23 an der Anschrägung 22 unterbunden. Mit Bezugszeichen 27 ist die erste Kontaktposition
zwischen der hydraulischen Fläche 23 und der Anschrägung 22 des Kontaktbereiches 24
des Führungs- und Dichtelementes 4 markiert. Während der Betriebszeit des Kraftstoffinjektors
1 stellt sich im Kontaktbereich zwischen der hydraulischen Fläche 23 und der Anschrägung
22 des Kontaktbereiches 24 eine in Richtung des Pfeiles 29 langsam fortschreitende
Flächenberührung ein. Durch den gewählten Neigungswinkel, in welchem die hydraulische
Fläche 23 kegelstumpfförmig am Umfang der Düsennadel 3 ausgebildet ist, und der Werkstoffwahl
des Führungs- und Dichtelementes 4 ist der Zeitraum, innerhalb dessen die linienförmige
Berührung 27 in eine flächenhafte Berührung 29 der hydraulischen Fläche 23 an der
Anschrägung 22 des Führungs- und Dichtelementes 4 übergeht, beeinflussbar. Durch die
genannten Parameter kann der Übergang von der Linienberührung 27 der hydraulischen
Fläche 23 in eine Flächenberührung, durch Bezugszeichen 29 angedeutet, an das Alterungsverhalten
der die Düsennadel 3 beaufschlagenden Schließfeder 35 angepasst werden. Somit ist
gewährleistet, dass auch nach längerem Betrieb des Kraftstoffinjektors 1 sich ein
schnelles Nadelschließen einstellt und damit die Einspritzungen zu definierten Zeitpunkten
auch nach längerem Betrieb des Injektors beendet werden können.
[0025] Die Funktionsweise des erfindungsgemäß konfigurierten, mit einer hydraulischen Fläche
23 versehenen Düsennadel 3 stellt sich wie folgt dar:
[0026] Nimmt die Düsennadel 3 gemäß der Darstellung in Figur 2 ihre die Einspritzöffnungen
18 freigebende Stellung 33 an, liegt die hydraulische Fläche 23 an der Anschrägung
22 des Führungs- und Dichtelements 4 an. Zu diesem Zeitpunkt ist der Düsenraum 6 im
Injektorkörper 2 über den Hochdruckzulauf 7 vom Hochdrucksammelraum (Common Rail)
mit einem unter hohem Druck stehenden Kraftstoffvolumen beaufschlagt, welches über
den zwischen Düsennadel 3 und Düsenkörper 11 verlaufenden Ringspalt in den Einspritzkegel
17 des Düsenkörpers 11 einströmt und über die Einspritzöffnung 18 in den Brennraum
der zu versorgenden Brennkraftmaschine gelangt. Gleichzeitig steht an der Ringfläche
26 des Führungs- und Dichtelements 4 unter hohem Druck stehender Kraftstoff über den
Ringkanal 19 an.
[0027] Durch die Wirkung der Federkraft der Schließfeder 35, die die obere Stirnseite der
Düsennadel 3 beaufschlagt, wird bei Druckentlastung des Düsenraumes 6 die Düsennadel
3 entsprechend des Hubeweges 21 in Richtung auf ein Einfahren des Sitzdurchmessers
15 in die Sitzfläche 16 des Einspritzkegels 17 im Düsenkörper 11 gefahren.
[0028] Die der Federkraft 32 der Schließfeder 35 entgegenwirkende hydraulische Kraft wird
einerseits durch die Druckstufe 5 der Düsennadel 3, die vom Steuerraum 6 umgeben ist,
definiert. Diese hydraulische Kraft wird hingegen durch die hydraulische Fläche 23
im Zusammenwirken mit der Anschrägung 22 des Kontaktbereiches 24 des Führungs- und
Dichtelementes 4 so kompensiert, dass sich je nach Neigungswinkel des kegelstumpfförmigen
Bereiches der hydraulischen Fläche 23 an der Düsennadel 3 und nach Werkstoffpaarung
zwischen Düsennadelwerkstoff und Werkstoff des Führungs- und Dichtelementes 4 zunächst
eine Linienberührung 27 einstellt, die im Laufe der Betriebszeit des Kraftstoffinjektors
1 in eine durch den Pfeil 29 angedeutete Flächenberührung zwischen der hydraulischen
Fläche 23 und der Anschrägung 22 des Führungs- und Dichtelementes 4 übergeht. Mit
dem Übergang von einer Linienberührung 27 in eine Flächenberührung 29 im Bereich der
hydraulischen Fläche 23 geht eine Verkleinerung der hydraulisch wirksamen Fläche einher.
[0029] Mit der erfindungsgemäßvorgeschlagenen Maßnahme ist gewährleistet, dass eine durch
die Abnahme der Federsteifigkeit des Federelementes 35 eingehende Schließkraftabnahme
durch eine entsprechende Korrektur der der abnehmenden Federkraft 32 entgegenwirkenden
hydraulischen Kraft erfolgt. Die Abnahme der hydraulischen Kraft, die der Schließbewegung
der Düsennadel 3 entgegenwirkt, kann derart beeinflusst werden, dass die zum erforderlichen
schnellen Schließen der Düsennadel 3 erforderliche Federkraft 32 auch durch ein gealtertes,
in seiner Federsteifigkeit reduziertes Federelement 35 aufgebracht werden kann. Damit
ist der Kraftstoffinjektor 1 gemäß der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Lösung auch
nach längerer Betriebszeit in der Lage, die definierten Einspritzzeitpunkte, insbesondere
die emissionserheblichen Endzeitpunkte vorgegebene Einspritzphasen während eines Einspritzzyklus
zu realisieren und einzuhalten.
[0030] Je schneller das Schließen der Düsennadel 3 erfolgen kann, d.h. je schnell die Einfahrbewegung
des Sitzdurchmessers 15 an der Düsennadelspitze 13 in den mit diesem korrespondierenden
Sitz 16 im Einspritzkegel 17 des Düsenkörpers 11 erfolgt, desto schneller läßt sich
die Düse schließen. Dadurch ist sichergestellt, dass gegen Ende eines im Brennraum
einer Verbrennungskraftmaschine ablaufenden Verbrennungsvorgangs kein Kraftstoff in
den Brennraum gelangt, der aufgrund der bereits weitgehend fortgeschrittenen und damit
abgeschlossenen Verbrennung nicht mehr verbrannt werden kann. Unzulässige HC-Emissionen
durch zu spät eingespritzten Kraftstoff lassen sich somit durch ein schnelles Schließen
der Düsennadel 3 erzielen.
Bezugszeichenliste
[0031]
- 1
- Kraftstoffinjektor
- 2
- Injektorkörper
- 3
- Düsennadel
- 4
- Führungs- und Dichtelement
- 5
- Druckstufe
- 6
- Düsenraum
- 7
- Hochdruckzulauf
- 8
- Führung
- 9
- Mehrfachführung
- 10
- Führungsfläche
- 11
- Düsenkörper
- 12
- Symmetrieachse
- 13
- Düsennadelspitze
- 14
- Einspritzdüse
- 15
- Sitzdurchmesser
- 16
- Sitz
- 17
- Einspritzkegel
- 18
- Einspritzöffnung
- 19
- Ringkanal
- 20
- durchmesserreduzierter Bereich
- 21
- Hubweg
- 22
- Anschrägung
- 23
- hydraulische Fläche
- 24
- Kontaktbereich
- 25
- Hubbewegung Düsennadel
- 26
- Ringfläche
- 27
- erste Kontaktposition
- 28
- Offenstellung Düsennadel = Schließstellung Einspritzdüse
- 29
- Flächenberührung
- 30
- Einschnürstelle
- 31
- Führungsdurchmesser
- 32
- Schließkraft Haltekörper
- 33
- Schließstellung Düsennadel = Offenstellung Düse
- 34
- Sitzlochdüse
- 35
- Federelement
1. Kraftstoffinjektor zum Einspritzen von Kraftstoff in den Brennraum einer Verbrennungskraftmaschine
mit einem Injektorkörper (2), in welchem eine über eine Schließfeder (35) beaufschlagte
Düsennadel (3) aufgenommen ist, welche von einem Düsenraum (6) umgeben ist, der über
einen Hochdruckzulauf (7) mit unter hohem Druck stehenden Kraftstoff beaufschlagt
ist und in welchem an einer Düsennadelspitze (13) eine Sitzfläche (15) vorgesehen
ist, über welche Einspritzöffnungen (18) eines Düsenkörpers (11) freigebbar und verschließbar
sind, dadurch gekennzeichnet, dass an der Düsennadel (3) zwischen einem Führungs- und Dichtelement (4) und dem Düsenraum
(6) eine angeschrägte hydraulische Fläche (23) ausgebildet ist, die dem unteren, düsenraumseitigen
Bereich des Führungs- und Dichtelements (4) gegenüberliegt und deren Berührung von
einer ersten Kontaktposition mit linienförmiger Berührung (27) im Laufe des Betriebes
in eine Flächenberührung (29) eines Kontaktbereiches (22, 24) des Führungs- und Dichtelementes
(4) übergeht, wobei eine hydraulisch wirksame angeschrägte Fläche verringert wird
und eine einer Federkraft (32) der Schließfeder (35) entgegenwirkende hydraulische
Kraft verringert wird.
2. Kraftstoffinjektor gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die angeschrägte, hydraulische Fläche (23) an einem kegelstumpfförmigen Abschnitt
der Düsennadel (3) ausgebildet ist.
3. Kraftstoffinjektor gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die hydraulische Fläche (23) der Düsennadel (3) dem angeschrägten Kontaktbereich
(22, 24) des Führungs- und Dichtelements (4) gegenüberliegt.
4. Kraftstoffinjektor gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der kegelstumpfförmige Abschnitt der Düsennadel (3) in einen durchmesserreduzierten
Bereich (20) der Düsennadel (3) übergeht.
5. Kraftstoffinjektor gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Injektorkörper (2) ein Ringkanal (19) ausgebildet ist, über den der Düsenraum
(6) mit dem Bereich (20) reduzierten Durchmessers der Düsennadel (3) hydraulisch verbunden
ist.
6. Kraftstoffinjektor gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkanal (19) die Düsennadel (3) umgibt.
7. Kraftstoffinjektor gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktbereich (24) des Führungs- und Dichtelements (4) mit einer Anschrägung
(22) versehen ist, die mit dem kegelstumpfförmigen Abschnitt der Düsennadel (3) korrespondiert.
8. Kraftstoffinjektor gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich (20) reduzierten Durchmessers in eine Einschnürstelle (30) ausläuft,
deren Durchmesser geringer als der Durchmesser (31) der Düsennadel (3) im Führungs-
und Dichtelement (4) ist.
9. Kraftstoffinjektor gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsennadel (3) im Düsenkörper (11) in einer Führung (9) aufgenommen ist, zwischen
deren Führungsflächen (10) Zuströmflächen zum Zuströmen des Kraftstoffes zur Düsennadelspitze
(13) ausgebildet sind.
10. Kraftstoffinjektor gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (9) als Mehrflächenführung (8) ausgebildet ist.
11. Kraftstoffinjektor gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Düsennadel (3) im Bereich der Düsennadelspitze (13) eine Sitzlochdüse (34)
ausgebildet ist.
1. Fuel injector for injecting fuel into the combustion chamber of an internal combustion
engine having an injector body (2), in which a nozzle needle (3) is received which
is loaded via a closing spring (35) and is surrounded by a nozzle chamber (6) which
is loaded with highly pressurized fuel via a high-pressure feed line (7) and in which
a seat face (15) is provided on a nozzle-needle tip (13), via which seat face (15)
injection openings (18) of a nozzle body (11) can be opened and closed, characterized in that a bevelled hydraulic surface (23) is formed on the nozzle needle (3) between a guide
and sealing element (4) and the nozzle chamber (6), which bevelled hydraulic surface
(23) lies opposite the lower, nozzle chamber-side region of the guide and sealing
element (4) and the contact of which bevelled hydraulic surface (23) changes during
operation from a first contact position with linear contact (27) into full surface-area
contact (29) of a contact region (22, 24) of the guide and sealing element (4), a
hydraulically active, bevelled surface being reduced and a hydraulic force which counteracts
a spring force (32) of the closing spring (35) being reduced.
2. Fuel injector according to Claim 1, characterized in that the bevelled hydraulic surface (23) is formed on a frustoconical section of the nozzle
needle (3).
3. Fuel injector according to Claim 1, characterized in that the hydraulic surface (23) of the nozzle needle (3) lies opposite the bevelled contact
region (22, 24) of the guide and sealing element (4).
4. Fuel injector according to Claim 2, characterized in that the frustoconical section of the nozzle needle (3) merges into a region (20) of reduced
diameter of the nozzle needle (3).
5. Fuel injector according to Claim 1, characterized in that an annular channel (19) is formed in the injector body (2), via which annular channel
(19) the nozzle chamber (6) is connected hydraulically to the region (20) of reduced
diameter of the nozzle needle (3).
6. Fuel injector according to Claim 5, characterized in that the annular channel (19) surrounds the nozzle needle (3).
7. Fuel injector according to Claim 3, characterized in that the contact region (24) of the guide and sealing element (4) is provided with a bevel
(22) which corresponds with the frustoconical section of the nozzle needle (3).
8. Fuel injector according to Claim 4, characterized in that the region (20) of reduced diameter tapers into a constricted point (30), the diameter
of which is smaller than the diameter (31) of the nozzle needle (3) in the guide and
sealing element (4).
9. Fuel injector according to Claim 1, characterized in that the nozzle needle (3) is received in the nozzle body (11) in a guide (9), between
the guide surfaces (10) of which inflow surfaces are formed for the inflow of the
fuel to the nozzle-needle tip (13).
10. Fuel injector according to Claim 9, characterized in that the guide (9) is configured as a multiple-surface guide (8).
11. Fuel injector according to Claim 1, characterized in that a seat-hole-type nozzle (34) is formed on the nozzle needle (3) in the region of
the nozzle-needle tip (13).
1. Injecteur de carburant pour injecter du carburant dans la chambre de combustion d'un
moteur à combustion interne comprenant un corps d'injecteur (2) recevant une aiguille
d'injecteur (3) sollicitée par un ressort de fermeture (35), l'aiguille étant entourée
par une chambre de buse (6) sollicitée par du carburant à haute pression arrivant
par une arrivée haute pression (7) et une surface de siège (15) prévue sur la pointe
(13) de l'aiguille d'injecteur pour libérer et fermer les orifices d'injection (18)
d'un corps de buse (11),
caractérisé en ce que
l'aiguille d'injecteur (3) comporte une surface hydraulique (23), en biais, entre
l'élément de guidage et d'étanchéité (4) et la chambre de buse (6), cette surface
étant située en regard de la zone inférieure côté chambre de buse de l'élément de
guidage et d'étanchéité (6, 5, 4) et dont le contact passe d'une première position
de contact (27) à contact linéaire au cours du fonctionnement, en un contact surfacique
(29) d'une zone de contact (22, 24) de l'élément de guidage et d'étanchéité (4),
la surface inclinée à activité hydraulique étant diminuée et la force hydraulique
s'opposant à la force (32) du ressort de fermeture (35) étant diminuée.
2. Injecteur de carburant selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la surface hydraulique inclinée (23) est réalisée sur un segment en forme de tronc
de cône de l'aiguille d'injecteur (3).
3. Injecteur de carburant selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la surface hydraulique (23) de l'aiguille d'injecteur (3) est en regard de la zone
de contact inclinée (22, 23) de l'élément de guidage et d'étanchéité (4).
4. Injecteur de carburant selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le segment en forme de tronc de cône de l'aiguille d'injecteur (3) rejoint une zone
(20) de diamètre réduit de l'aiguille d'injecteur (3).
5. Injecteur de carburant selon la revendication 1,
caractérisé par
un canal annulaire (19) réalisé dans le corps (2) de l'injecteur relie la chambre
de buse (6) reliée à la zone (20) de diamètre réduit de l'aiguille d'injecteur (3).
6. Injecteur de carburant selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
le canal annulaire (19) entoure l'aiguille d'injecteur (3).
7. Injecteur de carburant selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
la zone de contact (24) de l'élément de guidage et d'étanchéité (4) est munie d'une
surface inclinée (22) qui correspond au segment en forme de tronc de cône de l'aiguille
d'injecteur (3).
8. Injecteur de carburant selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
la zone (20) de diamètre réduit se termine par un point de rétrécissement (30) dont
le diamètre est inférieur au diamètre (31) de l'aiguille d'injecteur (3) dans l'élément
de guidage et d'étanchéité (4).
9. Injecteur de carburant selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'aiguille d'injecteur (3) est logée dans un guidage (9) du corps de buse (11) et
entre les surfaces de guidage (10) de celui-ci, il y a des surfaces de passage pour
le passage du carburant vers la pointe (13) de l'aiguille d'injecteur.
10. Injecteur de carburant selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
le guidage (9) est un guidage à plusieurs surfaces (8).
11. Injecteur de carburant selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
dans la région de sa pointe (13), l'aiguille d'injecteur (3) est réalisée sous la
forme d'une buse à orifice de siège (34).


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