| (19) |
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(11) |
EP 1 412 819 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.10.2009 Patentblatt 2009/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 31.07.2002 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2002/008563 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/012552 (13.02.2003 Gazette 2003/07) |
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VERFAHREN ZUM STEUERN EINES DRUCKERS ODER KOPIERERS UNTER VERWENDUNG EINES TONERMARKENBANDES
SOWIE EINES NACH DEM TRIANGULATIONSPRINZIP ARBEITENDEN REFLEXSENSORS
METHOD FOR CONTROLLING A PRINTER OR COPIER USING A TONER MARK BAND AND REFLEX SENSOR
WORKING ACCORDING TO THE TRIANGULATION PRINCIPLE
PROCEDE PERMETTANT DE COMMANDER UNE IMPRIMANTE OU UN COPIEUR AU MOYEN D'UNE BANDE
DE MARQUES DE TONER, ET DETECTEUR DE REFLEXION FONCTIONNANT SELON LE PRINCIPE DE LA
TRIANGULATION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB |
| (30) |
Priorität: |
02.08.2001 DE 10137861
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.04.2004 Patentblatt 2004/18 |
| (73) |
Patentinhaber: Océ Printing Systems GmbH |
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85586 Poing (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- WINTER, Hans
80634 München (DE)
- MAESS, Volkhard
85652 Pliening (DE)
- LAY, Heinrich
84513 Töging (DE)
- HAUNS, Rüdiger
85643 Steinhöring (DE)
- BEST, Arno
85716 Lohhof-Unterschleissheim (DE)
- MAYR, Michael
80469 München (DE)
- BÄUMLER, Ulrich
85586 Poing (DE)
- SCHMIDT-BEHOUNEK, Thomas
85560 Ebersberg (DE)
- SCHULLERUS, Wolfgang
83064 Raubling (DE)
- SCHREIEDER, Josef
84333 Malgersdorf (DE)
- HÖLLIG, Uwe
81827 München (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schaumburg, Thoenes, Thurn, Landskron, Eckert |
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Patentanwälte
Postfach 86 07 48 81634 München 81634 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-00/34831 US-A- 5 483 328
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US-A- 4 684 243 US-A- 5 995 802
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 2000, no. 11, 3. Januar 2001 (2001-01-03) & JP 2000
221738 A (FUJI XEROX CO LTD), 11. August 2000 (2000-08-11)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Steuern eines Druckers oder Kopierers, bei
dem in einer Bildsteuerung Markendaten für Tonermarken für einen Zeichengenerator
bereitgehalten werden und bei dem der Zeichengenerator auf einem Zwischenträger entsprechend
den Markendaten ein latentes Bild erzeugt, das im weiteren Verlauf mit Tonermaterial
eingefärbt wird, wobei Tonermarken auf dem Zwischenträger erzeugt werden. Ferner betrifft
die Erfindung eine Einrichtung zum Durchführen dieses Verfahrens.
[0002] Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Steuern eines Druckers oder Kopierers
unter Verwendung eines optischen Reflexsensors sowie eine Einrichtung hierzu.
[0003] Um ein Druckbild mit gleichbleibender Einfärbung auf einem Druckträger, z.B. Papier,
zu drucken, ist eine permanente Überwachung und Regelung des elektrofotografischen
oder elektromagnetischen Prozesses notwendig. Für diese Überwachung und Regelung werden
unterschiedliche, den jeweiligen Prozessen angepaßte Tonermarken auf den Zwischenträger,
das z.B. ein organisches Fotoleiterband, auch OPC-Band (OPC organic photoconductor)
genannt, ist, oder auf ein Transferband aufgebracht; diese Tonermarken werden mithilfe
von Sensoren abgetastet und deren Ergebnisse zum Steuern des Druckprozesses verwendet.
Beispielsweise kann die Schwärzung der Tonermarke mithilfe eines Reflexsensors gemessen
werden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Tonerschichtdicke mithilfe eines
kapazitiven Schichtdickensensors zu erfassen. Eine andere Methode verwendet die elektrische
Tonerladung, wobei das Ladungspotential mithilfe eines Potentialsensors gemessen wird.
Es besteht bei dieser Vorgehensweise das Problem, unterschiedliche Marken unabhängig
vom zu druckenden Druckbild und unabhängig von einer zeitlichen Steuerung auf den
Zwischenträger aufzubringen und diese Tonetmarken mit der Auswertung durch den oder
die Sensoren zu synchronisieren.
[0004] Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren und eine Einrichtung bereitzustellen,
mit dessen Hilfe auch bei unterschiedlichen Druckprozessen auf einfache weise eine
Steuerung der Druckprozesse unter Auswertung der Tonermarken durchgeführt werden kann.
[0005] Aus der
WO 00/34831 derselben Anmelderin ist eine elektrofotografische Druckeinrichtung bekannt, bei
der zwei Druckwerke Bilder auf ein Transferband drucken, das diese Bilder im weiteren
Verlauf auf ein Trägermaterial, z.B. Papier, überträgt. Mit Hilfe eines dem ersten
Druckwerk zugeordneten Zeichengenerators wird zu Beginn eines jeden Bildes durch das
erste Druckwerk eine Marke auf das Transferband gedruckt. Anhand dieser Marke kann
die Laufzeit für das Bild ab seiner Erzeugung genau bestimmt werden.
[0006] Aus der
EP-A-0 291 738 ist es bekannt, Tonermarken nach Art eines Kreuzes beidseitig von Bildern zu drucken.
Mit Hilfe dieser Marken kann eine seitliche Verschiebung der Bilder in Bezug auf das
die Bilder tragende Band bestimmt werden.
[0007] Die
US-A-5,995,802 beschreibt eine Druckeinrichtung, bei der mehrere Druckwerke angeordnet sind und
auf ein Transferband Bilder mit unterschiedlichen Farben für einen 4-Farbendruck drucken.
Außerhalb des eigentlichen Druckbereichs wurden mehrere Marken betreffend die Grundfarben
Black, Yellow, Magenta und Cyan gedruckt und für die Prozesssteuerung ausgewertet.
[0008] Diese Aufgabe wird für ein Verfahren zum Steuern eines Druckers oder Kopierers dadurch
gelöst, daß in einer Bildsteuerung Markendaten für Tonermarken für einen Zeichengenerator
bereitgehalten werden, der Zeichengenerator auf einem Zwischenträger entsprechend
den Markendaten ein latentes Bild erzeugt, das im weiteren Verlauf mit Tonermaterial
eingefärbt wird, in der Bildsteuerung eine Vielzahl von Marken zu einem zusammenhängenden
Markenband zusammengefaßt werden, wobei jede Marke innerhalb des Markenbandes auf
den Zwischenträger eine örtlich definierte Position hat, und daß die eingefärbten
Tonermarken des Markenbandes durch mindestens einen Sensor abgetastet werden, dessen
Signal zum Steuern des Druckprozesses verwendet wird.
[0009] Gemäß der Erfindung sind in einem Markenband eine Vielzahl von Marken, die für die
unterschiedlichen elektrofotografischen oder elektromagnetischen Druckprozesse benötigt
werden, abgelegt. Demgemäß muß lediglich ein oder mehrere Markenbänder für die verschiedenen
elektrofotografischen oder elektromagnetischen Prozesse eines Gerätetyps aufgerufen
und der Zeichengenerator entsprechend angesteuert werden, um die erforderlichen Tonermarken
zu drucken. Auf diese Weise ist der technische Aufwand minimiert und die Hantierung
mit Tonermarken vereinheitlicht.
[0010] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft die Auswertung der Tonermarken mithilfe
eines Sensorsystems. Wie weiter oben bereits angesprochen, ist bei einem Druckprozess
in einem elektrofotografischen oder elektromagnetischen Drucker oder Kopierer die
mithilfe von Toner erzielte Farbdichte eingefärbter Flächen von einer Vielzahl von
Prozeßparametern abhängig. Ein wesentlicher Einfluß geht von der während der Bildentwicklung
auf dem Zwischenträger, z.B. dem Fotoleiter, erreichten Dicke des Tonerbelags aus,
die selbst wiederum von mehreren weiteren Prozeßparametern abhängen kann, wie z.B.
der spezifischen Oberflächenladung des Toners oder der Potentialdifferenz zwischen
der Fotoleiter-Oberfläche und der Oberfläche eines Donor-Elements. Für ein qualitativ
hochwertiges Druckbild muß der Druckprozeß die optische Dichte über eine relativ lange
Zeit in engen Grenzen halten können. Zu diesem Zweck werden in vielen elektrofotografischen
Druckern in regelmäßigen Zeitabständen eine oder mehrere Tonermarken auf dem Zwischenträger
erzeugt, zumeist in einem Bereich, der normalerweise nicht umgedruckt wird. Diese
Tonermarken werden sodann von Sensoren erfaßt und ausgewertet, um z.B. die wichtige
Betriebsgröße der mittleren flächenbezogenen Toner-Massenbelegung zu beeinflussen.
[0011] Es ist allgemeiner Stand der Technik zum Auswerten von Tonermarken optoelektronische
Reflexsensoren zu verwenden, die Strahlung auf die zu vermessende Oberfläche der Tonermarke
ausstrahlen und die von dieser Tonermarkenoberfläche sowie der darunter liegenden
Zwischenträgerfläche, z.B. der Oberfläche des Fotoleiters, reflektierte Strahlung
auffangen und auswerten. Dieses Meßprinzip ermöglicht eine ausreichend hohe Genauigkeit,
solange folgende Voraussetzungen zutreffen: Die Tonermarke bildet keine geschlossene,
undurchsichtige Tonerschicht, sondern sie weist noch punktuell undichte Stellen, z.B.
Löcher, auf; die Farbe des Toners bietet im Wellenlängenbereich des Reflexsensors
einen ausreichend starken Kontrast zu Farbe und/oder Glanz der Oberfläche des Zwischenträgers;
die Reflexionseigenschaften der Oberfläche des Zwischenträgers sind gleichmäßig und
zeitlich nicht veränderlich. Bei sehr hohen optischen Dichten auf dem Bedruckstoff
oder Trägermaterial wird die Tonerschicht für den Reflexsensor undurchsichtig; dies
bedeutet, daß eine verläßliche Aussage über die tatsächliche Massenbelegung mit Tonermaterial
unmöglich ist.
[0012] Weiterhin ist das Prinzip der kapazativen Meßwerterfassung bekannt, das die Veränderung
des Dielektrikums zwischen Kondensatorelektroden beim Durchlaufen einer Tonermarke
erfaßt. Dieses Sensorprinzip erfordert einen erheblichen Schaltungs- und Signalverarbeitungsaufwand,
um Kapazitätsveränderungen im Femto-Farad-Bereich sicher zu detektieren. Änderungen
bzw. Schwankungen der dieelektrischen Eigenschaften des Tonermaterials bzw. des Zwischenträgers,
z.B. des Fotoleiters, müssen mit Hilfe von Kalibrierprozeduren kompensiert werden.
[0013] Gemäß dem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zum Steuern eines Druckers
oder Kopierers angegeben, bei dem als Sensor zum Abtasten der jeweiligen Tonermarke
ein optischer Reflex-Sensor verwendet wird, der die Dicke der Tonerschicht der Tonermarke
nach dem Triangulationsverfahren ermittelt, wobei abhängig von der ermittelten Dicke
der Tonerschicht der Druckprozeß gesteuert wird.
[0014] Bei der Erfindung kann aus der ermittelten Dicke der Tonermarke direkt auf den flächenbezogenen
Tonermassenbelag geschlossen werden. Dieser Massenbelag ist eine unmittelbare Eingangsgröße
zum Steuern der verschiedenen Parameter des Druckprozesses. Auf diese Weise kann die
Güte des Druckprozesses weiter verbessert werden. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren
können also auch sehr dicke und optisch undurchsichtige Tonerschichten ausgewertet
werden.
[0015] Ausführungsbeispiele der verschiedenen Aspekte der Erfindung werden im folgenden
anhand der Zeichnung erläutert. Darin zeigt:
- Figur 1
- den prinzipiellen Aufbau eines Druckers, der doppelseitig auf ein Trägermaterial Druckbilder
drucken kann,
- Figur 2
- Markenbänder und Druckbilder, bei dem der Anfang des ersten Markenbandes mit dem Anfang
der ersten Druckseite synchronisiert ist,
- Figur 3
- Markenbänder und Druckbilder, bei dem jedes Markenband mit dem Anfang jeder Druckseite
synchronisiert ist,
- Figur 4
- ein Blockschaltbild mit verschiedenen Funktionseinheiten, wobei die Daten für die
verschiedenen Markenbänder asynchron bei der Übergabe der Druckdaten an den Zeichengenerator
hinzugefügt werden,
- Figur 5
- ein Blockschaltbild mit verschiedenen Funktionseinheiten, wobei die Daten für die
verschiedenen Markenbänder vor der Aufrasterung im Controller asynchron oder synchron
zum Druckbild beigefügt werden,
- Figur 6
- ein Blockschaltbild mit verschiedenen Funktionseinheiten, wobei die Marken mithilfe
unterschiedlicher Sensoren gelesen werden,
- Figur 7
- den prinzipiellen Aufbau eines Reflex-Sensors unter Anwendung des Triangulationsprinzips,
- Figur 8
- den prinzipiellen Aufbau des Reflex-Sensors unter Verwendung mikrooptischer Bauelemente,
und
- Figur 9
- einen Aufbau eines Reflex-Sensors unter Verwendung eines Einzeldetektors mit einem
Schwingspiegel.
[0016] Figur 1 zeigt einen Drucker, der nach dem elektrofotografischen Druckprinzip arbeitet.
Auf ein Trägermaterial 10, z.B. eine Papierbahn, wird gleichzeitig doppelseitig gedruckt.
Auf einem oberen Fotoleiterband, auch OPC-Band genannt, erzeugt ein oberer Zeichengenerator
14a ein latentes Bild. Der Zeichengenerator 14a erzeugt auch die Tonermarkenbänder
mit den Tonermarken. Ein Potentialsensor 16a erfaßt das Ladungspotential des Bandes
und des latenten Bildes und des Bandes; sein Signal wird zur Prozeßsteuerung weiterverwendet.
Eine obere Entwicklerstation 18a färbt.das latente Bild mit den Druckbildern und den
Tonermarken mit Tonermaterial ein. In Laufrichtung des Fotoleiterbandes 12a gesehen
ist nach der Entwicklerstation 18a ein Tonermarkensensor 20a nachgeschaltet, der die
Tonermarken auswertet. Das auf dem Fotoleiterband 12a aufgebrachte Tonerbild wird
auf ein oberes Transferband 22a übertragen und von dort auf die Oberseite des Trägermaterials
10 umgedruckt.
[0017] Die Unterseite des Trägermaterials 10 wird in ähnlicher Weise bedruckt, wozu die
gleichartig aufgebauten und gleichartig angeordneten Funktionseinheiten, nämlich unteres
Fotoleiterband 12b, unterer Zeichengenerator 14b, unterer Potentialdetektor 16b, untere
Entwicklerstation 18b, unterer Tonermarkensensor 20b und unteres Transferband 22b
dienen. Das somit gleichzeitig und beidseitig bedruckte Trägermaterial 10 wird in
einer Fixierstation 24 oben und unten gleichzeitig fixiert und ausgegeben. Der gezeigte
Aufbau des oberen Druckwerks und des unteren Druckwerks ist geeignet, mehrere Farbauszüge
zu drucken. Hierzu sammelt das jeweilige Transferband 22a, 22b mehrere Tonerschichten
unterschiedlicher Farbe eines Druckbildes übereinander und druckt diese dann auf das
Trägermaterial 10. Die nachfolgend beschriebenen Beispiele von Tonerbändern, deren
Auswertung und der verschiedenartige gerätetechnische Aufbau kann für den in der Figur
1 gezeigten Druc??ker verwendet werden.
[0018] Figur 2 zeigt den Aufbau von Markenbändern 30 bis 40, die zu den Druckbildern 42
bis 48 gehören. Bei jedem Markenband 30 bis 40 ist eine Vielzahl von Tonermarken zusammengefaßt.
Jede Marke hat innerhalb des Markenbandes 30 bis 40 eine örtlich definierte Position.
Die Markenbänder 30 bis 40 sind auf dem Zwischenträger in einem Bereich aufgebracht,
der üblicherweise außerhalb des zu druckenden Druckbildes liegt, beispielsweise entlang
einer Randspur. Auf diese Weise werden die Druckbilder 42 bis 48 nicht gestört. Alternativ
ist es möglich, die Markenbänder auf dem Zwischenträger in einem Bereich aufzubringen,
der innerhalb des zu druckenden Druckbildes liegt. Dadurch ist es möglich, beim Einrichten
und Testlauf des Druckers Testfunktionen und Abgleichfunktionen ausführen zu können.
[0019] Beim Beispiel nach Figur 2 wird bei jedem Druckstart der Anfang des ersten Markenbandes
30 mit dem Anfang der ersten Druckseite 42 synchronisiert. Die folgenden Markenbänder
32 bis 40 werden dann ohne Zwischenraum direkt aneinander gehängt, d.h. nur das erste
Markenband ist zur ersten Druckseite 42 synchronisiert; alle anderen Markenbänder
32 bis 40 sind asynchron zu den weiteren Druckseiten 44 bis 48 etc.. Der Vorteil dieser
Anordnung besteht darin, daß die Länge des jeweiligen Markenbandes unabhängig von
der Länge der Druckseiten sein kann; anders ausgedrückt kann die Länge der Markenbänder
30 bis 40 formularunabhängig beliebig lang gewählt werden. In einem solchen Fall können
die Formularlängen unterschiedlich und beliebig lang sein. Die Formularlänge hat keinen
Einfluß auf die erforderliche Prozeßregelung, die mit Hilfe der Tonermarken der Markenbänder
30 bis 40 vorgenommen wird. Nachteilig bei dieser Version ist, daß die Gerätesteuerung
jeden Anfang der einzelnen Markenbänder 30 bis 40 unabhängig von den Druckseiten 42
bis 48 verwalten muß.
[0020] Figur 3 zeigt eine andere Variante, bei der die Markenbänder 30 bis 38 jeweils mit
dem Anfang einer jeden Druckseite 42 bis 50 synchronisiert sind. Vorteilhaft ist hierbei,
daß der Anfang eines jeweiligen Markenbandes 30 bis 38 und der Anfang eines jeweiligen
Druckbildes 42 bis 50 gemeinsam getriggert werden kann. Nachteil kann sein, daß die
Länge des jeweiligen Markenbandes 30 bis 38 maximal die Länge des jeweiligen Druckbildes
42 bis 50 sein kann; es ist also eine druckbildlängenabhängige Begrenzung für die
Markenbänder vorhanden. Bei sehr langen Formularen kann es geschehen, daß die Länge
des zugehörigen Markenbandes sehr kurz in Bezug zur Länge des Formulars ist, so daß
eine genaue Regelung des elektrofotografischen Prozesses über die große Länge des
Druckbildes nicht sichergestellt ist. Eine Lösung für dieses Problem sieht vor, daß
innerhalb einer derartigen langen Druckseite mehrere Markenbänder hinzugefügt werden,
so daß der maximale Abstand zwischen aufeinanderfolgenden Markenbändern nicht zu groß
wird, z.B. nicht größer als ca 50 cm (20 Zoll) wird.
[0021] Figur 4 zeigt ein Blockschaltbild mit verschiedenen Funktionseinheiten. Der Zeichengenerator,
z.B. der Zeichengenerator 14a oder 14b nach Figur 1, erhält von Steuereinheiten Daten
für die Druckbilder und für die Markenbänder. Ein Controller 52 greift auf einen Markenbandspeicher
54, in welchem Daten über die Markenbänder gespeichert sind, und.auf einen Seitenspeicher
56 zu, in dem die Daten für die Druckbilder der Druckseiten gespeichert sind. Im controller
erfolgt die Anfrasterung der Daten einzeln für jede Seite und für das Markenband,
d.h. es wird eine Bitmap für die Druckseite und eine Bitmap für das Markenband erstellt.
Der Controller 52 überträgt die Daten der Bitmaps an eine Umsetzeinheit 58, in der
die Bitmap-Daten des Seitenspeichers 56 und die Daten des Markenbandspeichers 54 zusammengefügt
werden, angedeutet durch einen Additionsblock 60. Die Daten der Markenbänder werden
also bei der Übergabe der Druckdaten an den Zeichengenerator 14a, 14b hinzugebunden.
Eine Gerätesteuerung 62 steuert eine elektronische Blende 64 derart, daß aus den Markenbändern
prozeßspezifisch die notwendigen Tonermarken in Datenform durchgeschaltet werden,
die anderen Tonermarken werden ausgefiltert. Auf diese Weise können Markenbänder beliebig
geändert werden, ohne daß Druckseiten verändert werden. Bei einem Neustart des Druckbetriebs
nach einem Stopp müssen bei dieser Variante lediglich die Daten des Markenbandes neu
aufgerastert werden; die Bitmap-Daten der jeweiligen Druckseite bleiben unverändert.
Auf diese Weise ist die Verarbeitungsgeschwindigkeit beim Erstellen der Bitmaps im
Controller 52 erhöht.
[0022] Figur 5 zeigt eine andere Variante, in der gleiche Teile gleich bezeichnet sind.
Die.Daten der verschiedenen Markenbänder werden vor der Aufrasterung im Controller
52, bei der wie erwartet eine Bitmap der zu druckenden Pixel erstellt wird, asynchron
oder synchron zu den Daten des jeweiligen Druckbildes dazugebunden.
[0023] Hierbei ist zu beachten, daß beim Dazubinden der Markenbänder in der Mittelspur das
Druckbild der Originalseite im Spurbereich gelöscht wird, wobei Tonermarken und Druckbild
der Originalseite nicht gemischt werden. Bei der Anordnung nach Figur 5 muß bei jeder
Änderung des Markenbandes auch die Druckseite neu aufgerastert werden.
[0024] Die elektronische Blende 64 hat wie erwähnt die Aufgabe, nicht benötigte Tonermarken
in den Tonerbändern auszufiltern. Dies ist erforderlich, damit derartige nicht benötigte
Tonermarken nicht auf das Trägermaterial übertragen werden, denn sie müßten von einer
nachgeschalteten Reinigungsstation vollständig entfernt, d.h. gereinigt werden. Eine
derartige Reinigung ist jedoch aufwendig und nicht unbedingt zuverlässig. Deshalb
ist es wichtig, nur die tatsächlich benötigten Tonermarken in der Randspur zu schreiben.
[0025] Auf dem Fotoleiterband 12a, 12b werden die Tonermarken mithilfe von Sensoren ausgewertet.
Figur 6 zeigt die Verwendung von drei verschiedenen Sensoren 66, 68, 70. Da die verschiedenen
Tonermarken diesen verschiedenen Sensoren 66, 68, 70 fest zugeordnet sein müssen,
muß auch sichergestellt werden, daß jeder Sensor nur die für ihn bestimmte Tonermarke
mißt. Zur Synchronisation des Schreibens der Tonermarke und des Lesens der Tonermarke
wird zu jedem Beginn des jeweiligen Markenbandes von der Gerätesteuerung ein Triggerimpuls
über die Leitung 72 für die Sensoren 66, 68, 70 erzeugt. Zum Start des Schreibens
der jeweiligen Tonermarke wird von der Gerätesteuerung 62 der Zeitversatz zum Triggerimpuls
auf der Leitung 72 gespeichert und den jeweiligen Sensoren 66, 68, 70, der diese Marke
auswerten soll, mitgeteilt. Da die Gerätesteuerung zu jedem Zeitpunkt den Ort des
jeweiligen Markenbandes und den Ort der Tonermarke darin in bezug zu dem jeweiligen
Sensor 66, 68, 70 kennt, kann sie jedem Sensor 66, 68, 70 den Zeitpunkt des Vorbeilaufs
der jeweiligen Marke mitteilen. Hierbei kann jeder Sensor 66, 68, 70 mehrere Tonermarken
nacheinander auswerten.
[0026] Es sind zahlreiche Varianten der beschriebenen Ausführungsbeispiele nach den Figuren
1 bis 6 möglich. Beispielsweise ist es möglich, Tonermarken, die auf das Transferband
22a, 22b gedruckt werden, mithilfe von Sensoren auszuwerten. Weiterhin können Markendaten
für eine Vielzahl von Tonermarken gespeichert werden; aus dieser Vielzahl von Tonermarken
kann dann ein Markenband oder mehrere Markenbänder zusammengestellt werden, wobei
abhängig vom gewählten Druckprozeß ein zugehöriges Markenband ausgewählt wird. Auf
diese Weise können für unterschiedliche Typen einer Geräteart sämtliche Tonermarken
bereitgestellt und zu Markenbändern zusammengefaßt werden. Mithilfe der elektronischen
Blende ist es dann möglich, die tatsächlich benötigten Tonermarken auf den Markenbändern
auszuwählen.
[0027] Bei einer weiteren Alternative wird ein einziges Markenband definiert, dessen Tonermarken
die Vielzahl von Druckprozessen eines Gerätetyps von Drucker oder Kopierer zu steuern
gestattet. Diese Maßnahme dient der Vereinheitlichung und der einfacheren softwaretechnischen
Hantierung mit den Tonermarken.
[0028] Beim Ausführungsbeispiel nach der Figur 1 sind innerhalb eines einzigen Geräts zwei
Druckwerke mit jeweils einem Transferband vorgesehen, wobei das obere Transferband
22a die Oberseite des Trägermaterials 10 mit einem Tonerbild versieht und das untere
Transferband 22b ebenfalls mit einem Tonerbild versieht. Auf jedes Transferband sind
Markenbänder mit Tonermarken aufgebracht. Gemäß einer Weiterbildung erfolgt das Aufbringen
der Markenbänder auf den beiden Transferbändern 22a, 22b derart, daß sich an der gemeinsamen
Umdruckstelle für beide Transferbänder 22a, 22b nicht gleichzeitig zwei mit Toner
eingefärbte Tonermarken gegenüberstehen. Auf diese Weise wird das Problem der Entstehung
von Tonerstaub vermieden. Die Tonermarken der Tonerbänder liegen nämlich in der Randspur
außerhalb des Trägermaterials. Würde nun die Tonermarke des oberen Transferbandes
und die Tonermarke eines des unteren Transferbandes sich in dieser Randzone berühren
aufgrund des Fehlens von Papier in diesem Bereich, so würde Tonerstaub entstehen.
Die vorgenannte Weiterbildung vermeidet dieses Problem.
[0029] Ein weiteres Problem kann entstehen, wenn an derselben Stelle des Fotoleiterbandes
immer die gleiche Tonermarke geschrieben würde. Dies könnte zu einem Memory-Effekt
im Fotoleiterband führen und die Einfärbung der Tonermarke ändern. Daher wird in einer
Weiterbildung der Erfindung sichergestellt, daß die Länge des jeweiligen Markenbandes
nicht ein Vielfaches der Länge des Fotoleiterbandes ist.
[0030] Figur 7 zeigt in einer Prinzipdarstellung einen optischen Reflex-Sensor zum Abtasten
der Tonermarke, wie er beispielsweise als Tonermarkensensor 20a, 20b gemäß Figur 1
eingesetzt werden kann. Der Reflex-Sensor enthält als Strahlungsquelle eine Laserdiode
80, deren Strahlung durch eine Kollimatorlinse 82 zu einem Abtaststrahl 84 gebündelt
wird. Die Laserdiode 80 strahlt monochromatische Strahlung aus, beispielsweise im
Bereich des nahen Infrarot. Es können jedoch auch andere Wellenlängenbereiche der
Strahlung verwendet werden.
[0031] Der im wesentlichen senkrecht einfallende Abtaststrahl 84 trifft beim Vorbeilauf
des Zwischenträgers 86 mit der Tonermarke 88 auf die jeweilige Oberfläche auf. In
Figur 7 ist dargestellt, daß der Abtaststrahl 84 hälftig auf die Oberfläche der Tonermarke
88 und die Oberfläche des Zwischenträgers 86 auftrifft, z.B. ein Fotoleiterband, und
dort jeweils einen Meßfleck 90 bzw. 92 erzeugt. Typischerweise sind die Meßflecke
90, 92 kleiner als 1 mm
2. Vom jeweiligen Meßfleck 90, 92 wird die Strahlung zu einem wesentlichen Teil diffus
reflektiert. Eine durch eine Blende 94 begrenzte Abbildungsoptik 96, z.B. eine Sammellinse,
bildet die Meßflecke 90, 92 auf ein lineares Detektorarray 98 als Meßfleck 90', 92'
ab. Das Abbildungsstrahlenbündel des Meßflecks 90 ist in der Figur 7 strichpunktiert
angezeichnet und hat das Bezugszeichen 100. Das vom Meßfleck 92 ausgehende und abbildende
Strahlenbündel ist in Figur 7 gestrichelt eingezeichnet und hat das Bezugszeichen
102.
[0032] Die Meßflecke 90, 92 haben einen senkrechten Abstand H entsprechend der Dicke der
Tonermarke 88 voneinander. Die abgebildeten Meßflecke 90' und 92' haben einen Abstand
D voneinander. Die Größen H und D stehen in einem durch die Geometrie des optischen
Strahlengangs definierten exakten Verhältnis. Aus dem Abstand D kann eindeutig auf
die Höhe H und damit auf die Dicke der Tonermarke 88 zurückgeschlossen werden. In
die Rechnung gehen auch die Winkel 104 und 106 zwischen dem Abtaststrahl 84 und den
jeweiligen Mittelstrahlen der Strahlenbündel 100, 102 ein.
[0033] Das lineare Detektorarray 98 wandelt die auffallende Strahlung in elektrische Spannungen
um, die von einem digitalen Signalprozessor 108 in Form von Signalverläufen verarbeitet
werden. Zur genaueren Bestimmung der Lagen der Meßflecke 90, 92 bzw. der abgebildeten
Meßflecke 90' und 92' kann der Flächenschwerpunkt der Signalverläufe über die Meßflecke
90', 92' ermittelt werden. Der Abstand dieser Flächenschwerpunkte führt dann zur Größe
D und damit indirekt zur Größe H. Die Bestimmung des Abstandes H aus dem Abstand D
der Meßflecke 90', 92' unter Berücksichtigung der Strahlgeometrie wird auch als Triangulationsverfahren
bezeichnet. Anstelle der erwähnten Schwerpunktermittlung können auch andere Rechenvorschriften
verwendet werden, die einen eindeutigen Zusammenhang zwischen den Größen D und H ergeben.
Weiterhin ist es möglich, mithilfe eines Kalibrierverfahrens ohne genaue Kenntnis
der Strahlgeometrie die Größe H aus der Größe D zu bestimmen. Außerdem ist es möglich,
mithilfe von Mittelwertbildung über mehrere Meßflecke entlang der Tonermarke 88 oder
der Oberfläche des Zwischenträgers 86 eine höhere Genauigkeit zu erreichen.
[0034] Aus der Dicke H der Tonerschicht der Tonermarke 88 kann durch Kalibrierung der flächenbezogene
Massenbelag in Gramm je Flächeneinheit des Toners ermittelt werden. Eine derartige
Größe ist besonders gut geeignet, um den Druckprozeß zu steuern.
[0035] Der Signalprozessor 108 gibt die von ihm ermittelten Größen über die Leitung 110
an die Gerätesteuerung für den Drucker oder Kopierer weiter. Die Laserdiode 80, deren
Ausgangsleistung typischerweise im Bereich von 1 mW liegt, wird durch eine regelbare
Stromquelle 110 durch den Signalprozessor 108 angesteuert. Der der Laserdiode 80 zugeführte
Strom kann derart bemessen sein, daß das Signal am Detektorarray 98 innerhalb eines
vorgegebenen Bereichs liegt. Auf diese Weise kann eine Untersteuerung und Übersteuerung
vermieden werden. Weiterhin kann der Strom für die Laserdiode 80 so eingestellt werden,
daß unabhängig vom Reflexionsvermögen der Tonermarke 88 oder der Oberfläche des Zwischenträgers
86 das Signal auf der Seite des Detektorarrays 88 konstant bleibt. Durch diese Maßnahme
ist die Sensoranordnung unabhängig vom Reflexionsvermögen der Tonermarke 88 bzw. des
Zwischenträgers 86, wodurch das Signal-Rausch-Verhältnis beim Abtasten kontrastreicher
Oberflächen verbessert wird.
[0036] Zur Unterdrückung von Störlicht kann ein Farbfilter vor das Detektorarray 98 geschaltet
werden, vorzugsweise ein Bandpaßfilter, welches an die Wellenlänge der Strahlung der
Laserdiode 80 angepaßt ist. Fremdlicht wird somit ausgefiltert.
[0037] Figur 8 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des Reflex-Sensors; gleiche Teile
sind gleich bezeichnet. Als Abbildungsoptik 96 ist eine planare, streifenförmige Fresnel-Linse
vorgesehen, die das vom Meßfleck ausgehende.diffuse Licht auf das Detektor 98 über
ein Mikroprisma 112 lenkt. Das Mikroprisma 112 lenkt die Strahlung um 90° ab. Die
Bauteile Fresnel-Linse und Mikroprisma 112 können wirtschaftlich durch Abformtechnik
hergestellt werden. Mit der in Figur 8 gezeigten Anordnung läßt sich der Aufbau erheblich
verkleinern und vereinfachen.
[0038] Figur 9 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des Reflex-Sensors, wobei als Strahlungsempfänger
ein einziger Detektor 114 verwendet wird, beispielsweise ein Detektor der nach der
CMOS-Technologie arbeitet. Aus Gründen der Baugröße ist als Abbildungsoptik 96 wiederum
eine Fresnel-Linse eingesetzt. Dem Einzeldetektor 114 wird die Strahlung über einen
steuerbaren Schwingspiegel 116 zugeführt. Dieser Schwingspiegel ist auf einem elektrisch
leitenden Substrat mit den Elektroden 118 aufgebracht und ist durch Torsionsfedern
120 elastisch aufgehängt. Durch das Anlegen einer wechselnden Spannung an die Elektroden
118 wird der Schwingspiegel 116 in periodische Schwingungen konstanter Amplitude versetzt
gemäß dem Pfeil 122. Das auf dem Einzeldetektor 114 auftreffende Licht hat daher eine
zeitliche Modulation und entsprechend auch das von ihm abgegebene elektrische Signal.
In diesem Signal ist auch der Zeitverlauf der Helligkeit und damit der Verlauf des
Meßflecks über den Abbildungsort enthalten, woraus auf die Höhe H der Tonermarke 88
geschlossen werden kann. Eine andere Variante sieht vor, daß die Spannung an den Elektroden
118 so geregelt wird, daß der Einzeldetektor 114 stets die maximale Leuchtdichte des
auf ihn gelenkten Lichts empfängt. In diesem Fall sind die Elektrodenspannungen ein
Maß für die Lage des jeweiligen Meßflecks. Als weitere Alternative kann als Antrieb
für den Schwingspiegel 116 ein piezoelektrischer oder ein elektromagnetischer Wandler
verwendet werden.
[0039] Das beschriebene Meßprinzip wird im Zusammenhang mit der Abtastung von Tonermarken
auf einem Zwischenträger 86 verwendet, der im allgemeinen als Fotoleiter, beispielsweise
als fotoleitendes Band, ausgebildet ist. Ein derartiges fotoleitendes Band benötigt
nach der Belichtung mit einer intensiven Strahlungsquelle in der Regel eine gewisse
Erholungszeit, damit sich bei nachfolgenden Belichtungsvorgängen ein definierter Entladungszustand
einstellt. Ist diese Erholungszeit zu kurz, so stellt sich ein Memory-Effekt ein,
d. h. die Wirkung mehrerer aufeinander folgender Belichtungsvorgänge addiert sich
teilweise und die fotoleitende Oberfläche wird tiefer entladen als gewünscht. Dieser
Memory-Effekt beeinträchtigt die Genauigkeit des Meßvorganges an der Tonermarke. Zur
Vermeidung dieses Memory-Effektes werden nachfolgend drei Möglichkeiten vorgestellt.
[0040] Eine erste Möglichkeit sieht vor, den Abtaststrahl abzuschwächen oder zu unterbrechen.
Hierzu kann die Stromversorgung für die Strahlquelle, z.B. die Laserdiode 80, ein-
und ausgeschaltet werden. Eine andere Variante ist die Unterbrechung des Abtaststrahls
84 mithilfe einer mechanischen Blende, beispielsweise durch eine rotierende Blende.
Eine andere Möglichkeit zur Unterbrechung des Abtaststrahls 84 ist die Verwendung
eines elektrooptischen Flüssigkristall-Shutters, der beim Anlegen einer elektrischen
Spannung aus einem transparenten Zustand in einen diffusen Zustand geschaltet wird,
so daß der Abtaststrahl 84 stark diffus gestreut wird und kein scharf gebündelter
Meßfleck auf der Oberfläche des Fotoleiters 86 auftritt. Somit findet auch keine meßbare
Entladung des Fotoleiters statt. Eine derartige Anordnung benötigt keine beweglichen
Teile und gewährleistet kurze Reaktionszeiten im Bereich unterhalb einer Millisekunde.
[0041] Eine zweite Möglichkeit zur Vermeidung des Memory-Effekts ist die Positionsvariation
der Tonermarken. Hierbei werden Tonermarken verwendet, die ein mehrfaches der erforderlichen
Breite des Abtaststrahls haben. Von Umlauf zu Umlauf des Fotoleiters kann dann der
Abtaststrahl in seiner Lage versetzt werden, beispielsweise um mindestens eine Spurbreite,
so daß die Erholungszeit für die belichtete Spur verlängert wird. Das Versetzen des
Abtaststrahls kann beispielsweise durch ein mechanisches Verschieben des Sensorkopfes
bzw. der Strahlquelle erfolgen. Eine andere Möglichkeit ist die Rotation des Sensorkopfes
bzw. der Strahlquelle um eine zum Abtaststrahl 84 parallele Achse, die außerhalb der
Strahlachse liegt. Eine weitere Möglichkeit ist die Wahl optischer Mittel, z.B. Spiegel
oder Prismen, die mechanisch bewegt werden.
[0042] Eine dritte Möglichkeit zur Vermeidung des Memory-Effekts liegt in der Wahl einer
Wellenlänge der Strahlung für die Strahlquelle, für die der Fotoleiter nicht empfindlich
ist. Wenn beispielsweise der Fotoleiter im langwelligen Strahlungsbereich empfindlich
und im kurzwelligen Strahlungsbereich unempfindlich ist, so kann beim Einsatz einer
Strahlungsquelle mit kurzwelliger Strahlung kein Memory-Effekt verursacht werden.
Als Strahlungsempfänger eignen sich besonders CCD-Detektoren, die wegen ihrer breitbandigen
Empfindlichkeit geeignet sind, Strahlung im sichtbaren und im nahen Infrarotbereich
zu registrieren.
[0043] Der in den vorherigen Figuren beschriebene Reflex-Sensor ist geeignet, sowohl teiltransparente
als auch undurchsichtige Tonerschichten einer Tonermarke unterschiedlicher Farbe auf
einem Hintergrund mit annähernd beliebiger Farbe und Reflexionsvermögen zu bestimmmen.
Aufgrund einer Dickenmessung kann auch die wichtige Größe für den Massenbelag des
Toners ermittelt werden.
[0044] Der beschriebene Reflex-Sensor kann vielfach abgewandelt werden. Beispielsweise können
auch Strahlquellen mit unterschiedlichen Wellenlängen verwendet werden, wodurch eine
Anpassung an das Reflexionsvermögen des jeweils verwendeten Toners erfolgen kann.
Beispielsweise kann zum Erzeugen der Strahlung mit zwei unterschiedlichen Wellenlängen
das Licht aus zwei diskreten Laserdioden in einen gemeinsamen Strahlengang gekoppelt
werden. Vorteilhafterweise wird hierzu ein teildurchlässiger Spiegel verwendet. Bei
geeigneter Wahl der Wellenlängen bildet die Helligkeitsverteilung auf dem Detektorarray
zwei geometrisch deutlich getrennte Helligkeitsmaxima, wenn der Meßfleck die Kante
der Tonermarke überstreicht. Der geometrische Abstand der Helligkeitsmaxima auf dem
Detektorarray ist ein Maß für die Höhe der Stufe zwischen dem Zwischenträger und der
Tonermarkenoberfläche. Es lassen sich ferner gerasterte Tonermarken vorteilhaft einsetzen,
deren Rasterweite kleiner als der Radius des Abtaststrahls ist. Dann entstehen stets
zwei Helligkeitsmaxima auf dem Detektor, wenn der Abtaststrahl die gerasterte Tonermarke
überstreicht.
[0045] Anstelle einer herkömmlichen Laserdiode mit streifenförmigem Lichtaustritt und aufwendiger
Kollimatoroptik läßt sich vorteilhaft eine vertikal emittierende Laserdiode einsetzen,
die als VCSEL-Bauelement bekannt ist (VCSEL steht für vertical cavity surface emitting
laser diode). Der geringe Divergenzwinkel und der annähernd kreisförmige Strahlenquerschnitt
de.s VCSEL-Bauelements erfordern keine oder nur sehr einfache optische Elemente zur
Strahlformung.
[0046] Der beschriebene Reflex-Sensor läßt sich auf einfache Weise in ein CAN-Netzwerk einbinden,
wie dies zur Steuerung komplexer elektrofotografischer Druckmaschinen erforderlich
ist, die über ein Feldbussystem vernetzte Prozessorbaugruppen einsetzen. Vorteilhafterweise
enthält dann der Signalprozessor 108 bereits eine entsprechende Schnittstelle zum
Anschluß an das CAN-Netzwerk.
[0047] Der beschriebene Reflex-Sensor läßt sich auch zur Kontrastmessung von Tonerbelägen
verwenden. Hierzu wird bei gegebener Beleuchtungsstärke ein Summenwert des auf dem
Detektorarray auftreffenden Lichts berechnet. Auf diese Weise können beispielsweise
schwach reflektierende Tonerbeläge erfaßt und dies zur Steuerung des Druckprozesses
ausgenutzt werden.
Bezugszeichenliste
[0048]
- 10
- Trägermaterial
- 12a, 12b
- Fotoleiterband
- 14a, 14b
- Zeichengenerator
- 16a, 16b
- Potentialsensor
- 18a, 18b
- Entwicklerstation
- 20a, 20b
- Tonermarkensensor
- 22a, 22b
- Transferband
- 24
- Fixierstation
- 30 - 40
- Markenbänder
- 42 - 50
- Druckbilder
- 52
- Controller
- 52
- Markenbandspeicher
- 52
- Seitenspeicher
- 58
- Umsetzeinheit
- 60
- Additionsblock
- 62
- Gerätesteuerung
- 64
- elektronische Blende
- 66, 66, 70
- Sensoren
- 72
- Leitung
- 80
- Laserdiode
- 82
- Kollimatorlinse
- 84
- Abtaststrahl
- 86
- Zwischenträger
- 88
- Tonermarke
- 90, 92
- Meßfleck
- 94
- Blende
- 96
- Abbildungsoptik
- 90', 92'
- abgebildete Meßflecke
- 98
- Detektorarray
- H
- Abstand
- D
- Abstand
- 100, 102
- Mittelstrahlen
- 104, 106
- Winkel
- 108
- Signalprozessor
- 110
- Leitung
- 112
- Mikroprisma
- 114
- einzelner Detektor
- 116
- Schwingspiegel
- 118
- Elektroden
- 120
- Torsionsfedern
1. Verfahren zum Steuern eines Druckers oder Kopierers,
bei dem in einer Bildsteuerung Markendaten für Tonermarken für einen Zeichengenerator
(14a, 14b) bereitgehalten werden,
der Zeichengenerator (14a, 14b) auf einem Zwischenträger (12a, 12b; 22a, 22b) entsprechend
den Markendaten ein latentes Bild erzeugt, das im weiteren Verlauf mit Tonermaterial
eingefärbt wird,
in der Bildsteuerung eine Vielzahl von Marken zu einem zusammenhängenden Markenband
(30 bis 40) zusammengefaßt werden, wobei jede Marke innerhalb des Markenbandes (30
bis 40) auf dem Zwischenträger (12a, 12b; 22a, 22b) eine örtlich definierte Position
hat,
die Tonermarken des Markenbandes (30 bis 40) durch mindestens einen Sensor (16a, 16b;
20a, 20b) abgetastet werden, dessen Signal zum Steuern des Druckprozesses verwendet
wird,
und bei dem Markendaten für eine Vielzahl von Tonermarken für verschiedene Druckprozesse
gespeichert sind, und aus dieser Vielzahl von Tonermarken mindestens ein Markenband
zusammengestellt wird, wobei abhängig vom gewählten Druckprozeß ein zugehöriges Markenband
ausgewählt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem ein einziges Markenband definiert wird, dessen
Tonermarken die Vielzahl von Druckprozessen eines Gerätetyps von Drucker oder Kopierer
zu steuern gestattet.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem das mindestens eine Markenband mit der Vielzahl
von Tonermarken auf dem Zwischenträger in einem Bereich aufgebracht wird, der innerhalb
des zu druckenden Druckbildes liegt, um Testfunktionen und Abgleichfunktionen durchführen
zu können.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das mindestens eine Markenband
entlang einer Randspur außerhalb des zu druckenden Druckbildes auf dem Zwischenträger
aufgebracht wird, um die Druckbilder nicht zu stören.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Anfang des ersten Markenbandes
(30) mit dem Anfang der ersten Druckseite (42) nach einem jeden Druckstart synchronisiert
ist, wobei vorzugsweise der Anfang des ersten Markenbandes (30) mit dem Anfang der
ersten Druckseite (42) übereinstimmt.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Bildsteuerung die Anfänge
der aufeinanderfolgenden Markenbänder unabhängig von den zu druckenden Seiten verwaltet.
7. Verfahren nach Anspruch 6, bei dem jedes Markenband (30 bis 40) mit dem Anfang jeder
Druckseite (42 bis 50) synchronisiert ist, wobei vorzugsweise der Anfang des jeweiligen
Markenbandes (30 bis 40) mit dem Anfang der jeweiligen Druckseite (42 bis 50) übereinstimmt.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem bei großer Seitenlänge
einer Druckseite mehrere Markenbänder hintereinander geschaltet sind.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Daten für Druckseiten
und die Daten für Markenbänder bei der Übergabe der Daten an den Zeichengenerator
zusammengefügt werden.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Daten der Markenbänder
und die Daten für die Druckseiten vor dem Erzeugen der Bildrasterdaten in der Bildsteuerung
zusammengefügt werden.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem eine elektronische Blendensteuerung
(64) auf den Zeichengenerator einwirkt, derart, daß der Zeichengenerator nur von vorbestimmten
Tonermarken eins Markenbandes latente Bilder auf dem Zwischenträger erzeugt.
12. Verfahren nach Anspruch 11, bei dem die Gerätesteuerung (62) abhängig vom gewählten
Druckprozeß die Tonermarken auswählt.
13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem eine Vielzahl von Abtastsensoren
(66, 68, 70) zum Abtasten von Tonermarken bereitgestellt werden, eine Gerätesteuerung
(62) den Beginn eines Markenbandes durch einen Triggerimpuls signalisiert, und bei
dem der jeweilige Abtastsensor (66, 68, 70) zum Abtasten vorbestimmter Tonermarken
in bezug auf diesen Triggerimpuls aktiv geschaltet wird.
14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Zwischenträger ein
Zwischenträgerband (22a, 22b) ist, vorzugsweise ein OPC-Band.
15. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem innerhalb eines Geräts
zwei Druckwerke mit jeweils einem Zwischenträgerband (22a, 22b) vorgesehen sind, wobei
ein Zwischenträgerband (22a) die Oberseite eines Trägermaterials (10) mit einem Tonerbild
versieht und das andere Zwischenträgerband (22b) die untere Seite des Trägermaterials
(10) mit einem Tonerbild versieht, und bei dem auf jedes Zwischenträgerband (22a,
22b) Markenbänder mit Tonermarken aufgebracht werden.
16. Verfahren nach Anspruch 15, bei dem das Aufbringen der Markenbänder auf den beiden
Zwischenträgerbändern (22a, 22b) derart erfolgt, daß sich an der gemeinsamen Umdruckstelle
für beide Zwischenträgerbänder (22a, 22b) nicht gleichzeitig zwei mit Toner eingefärbte
Tonermarken gegenüberstehen.
17. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Länge des Markenbandes
so gewählt ist, daß sie nicht ein geradzahliges Vielfaches der Länge des Zwischenträgers
ist.
18. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei daß als Sensor zum Abtasten
der jeweiligen Tonermarke (88) ein optischer Reflexsensor verwendet wird, der die
Dicke (H) der Tonerschicht der Tonermarke (88) nach dem Triangulationsverfahren ermittelt,
und wobei abhängig von der ermittelten Dicke (H) der Tonerschicht der Druckprozeß
gesteuert wird.
19. Verfahren nach Anspruch 18, wobei der Reflexsensor als Strahlquelle mindestens eine
Laserdiode (80) enthält, die Strahlung in Richtung der Tonermarke aussendet, und
bei dem als Empfänger ein lineares oder zweidimensionales Detektorarray (98) verwendet
wird.
20. Verfahren nach Anspruch 19, bei dem der von der Laserdiode (80) erzeugte Meßfleck
oder die erzeugten Meßflecke (90, 92) durch eine Linse (96) auf das Detektorarray
(98) abgebildet werden.
21. Verfahren nach einem Anspruch 20, bei dem für jeden Meßfleck (90, 92) der Verlauf
der Helligkeit entlang des jeweiligen Meßflecks ermittelt wird und abhängig vom Verlauf
das Zentrum des jeweiligen Meßflecks bestimmt wird, wobei abhängig vom Abstand (D)
zwischen den Zentren der Meßflecke die Dicke (H) der Tonerschicht bestimmt wird.
22. Verfahren nach Anspruch 21, bei dem als Zentrum für den jeweiligen Meßfleck der Schwerpunkt
des Verlaufs der Helligkeit verwendet wird.
23. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche 18 bis 22, bei dem aus der Dicke (H)
der Tonerschicht (88) durch Kalibrierung der flächenbezogene Massenbelag in Gramm
je Flächeneinheit des Toners ermittelt wird, und bei dem zum Steuern des Druckprozesses
die Größe des Massenbelags vewendet wird.
24. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 18 bis 23, bei dem der Reflexsensor
empfängerseitig einen Farbfilter enthält, vorzugsweise einen Bandpaßfilter, durch
den Fremdlicht unterdrückt wird.
25. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 19 bis 24, bei dem eine geregelte
Stromversorgung (110) für die Laserdiode (80) verwendet wird, wobei der zugeführte
Strom derart bemessen ist, daß das Signal des Detektorarrays (98) innerhalb eines
vorgegebenen Bereichs liegt.
26. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 19 bis 25, bei dem der Strom für
die Laserdiode (80) so eingestellt wird, daß unabhängig vom Reflexionsvermögen der
Tonermarke (88) oder des Zwischenträgers (86), insbesondere der Fotoleiteroberfläche,
das Signal auf der Seite des Empfängers gleich bleibt.
27. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 20 bis 26, bei dem die Lage des
Meßflecks auf der Tonermarke von Umlauf zu Umlauf des Zwischenträgers variiert wird.
28. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 19 bsi 27, bei dem der von der Laserdiode
ausgesandte Strahl abgeschwächt oder unterbrochen wird.
29. Verfahren nach Anspruch 28, bei dem zur Strahlunterbrechung eine mechanische Blende
verwendet wird.
30. Verfahren nach Anspruch 28, bei dem zur Strahlunterbrechung ein spannungsgesteuerter
Flüssigkristall-Shutter verwendet wird.
31. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 30, bei dem die von der Strahlquelle des
Reflexsensors verwendete Strahlung außerhalb des Empfindlichkeitsbereiches für die
Wellenlänge des Lichtes des Zwischenträgers, insbesondere des Fotoleiters, liegt.
32. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 31, bei dem die Strahlquelle des Reflexsensors
Strahlung mit zwei verschiedenen Wellenlängen abstrahlt.
33. Verfahren nach Anspruch 32, bei dem zum Erzeugen der Strahlung unterschiedlicher Wellenlängen
die Strahlung zweier Laserdioden in einen gemeinsamen Strahlengang eingekoppelt wird,
vorzugsweise unter Verwendung von teildurchlässigen Spiegeln.
34. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 33, bei dem als Strahlquelle eine VCSEL-Strahlquelle
verwendet wird.
35. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 34, bei dem empfängerseitig ein einzelner
Strahlungsempfänger (114) verwendet wird, dem Strahlung über einen im Drehwinkel veränderbaren
Spiegel (116) zugeführt wird.
36. Einrichtung zum Steuern eines Druckers oder Kopierers,
bei der eine Bildsteuerung so ausgestaltet ist, das Verfahren nach Anspruch 1 auszuführen.
37. Einrichtung nach Anspruch 36, bei der ein einziges Markenband definiert wird, dessen
Tonermarken die Vielzahl von Druckprozessen eines Gerätetyps von Drucker oder Kopierer
zu steuern gestattet.
38. Einrichtung nach einem der Ansprüche 36 oder 37, bei der das mindestens eine Markenband
mit der Vielzahl von Tonermarken auf dem Zwischenträger in einem Bereich aufgebracht
wird, der innerhalb des zu druckenden Druckbildes liegt, um Testfunktionen und Abgleichfunktionen
durchführen zu können.
39. Einrichtung nach einem der Ansprüche 36 oder 37, bei der das mindestens eine Markenband
entlang einer Randspur außerhalb des zu druckenden Druckbildes auf dem Zwischenträger
aufgebracht wird, um die Druckbilder nicht zu stören.
40. Einrichtung nach einem der Ansprüche 36 bis 39, bei der der Anfang des ersten Markenbandes
(30) mit dem Anfang der ersten Druckseite (42) nach einem jeden Druckstart synchronisiert
ist, wobei vorzugsweise der Anfang des ersten Markenbandes (30) mit dem Anfang der
ersten Druckseite (42) übereinstimmt.
41. Einrichtung nach einem der Ansprüche 36 bis 40, bei der die Bildsteuerung die Anfänge
der aufeinanderfolgenden Markenbänder unabhängig von den zu druckenden Seiten verwaltet.
42. Einrichtung nach Anspruch 41, bei der jedes Markenband (30 bis 40) mit dem Anfang
jeder Druckseite (42 bis 50) synchronisiert ist, wobei vorzugsweise der Anfang des
jeweiligen Markenbandes (30 bis 40) mit dem Anfang der jeweiligen Druckseite (42 bis
50) übereinstimmt.
43. Einrichtung nach einem der Ansprüche 36 bis 42, bei der bei großer Seitenlänge einer
Druckseite mehrere Markenbänder hintereinander geschaltet sind.
44. Einrichtung nach einem der Ansprüche 36 bis 43, bei der die Daten für Druckseiten
und die Daten für Markenbänder bei der Übergabe der Daten an den Zeichengenerator
zusammengefügt werden.
45. Einrichtung nach einem der Ansprüche 36 bis 44, bei der die Daten der Markenbänder
und die Daten für die Druckseiten vor dem Erzeugen der Bildrasterdaten in der Bildsteuerung
zusammengefügt werden.
46. Einrichtung nach einem der Ansprüche 36 bis 45, bei der eine elektronische Blendensteuerung
(64) auf den Zeichengenerator einwirkt, derart, daß der Zeichengenerator nur von vorbestimmten
Tonermarken eines Markenbandes latente Bilder auf dem Zwischenträger erzeugt.
47. Einrichtung nach einem der Ansprüche 36 bis 46, bei der eine Vielzahl von Abtastsensoren
(66, 68, 70) zum Abtasten von Tonermarken bereitgestellt werden, eine Gerätesteuerung
(62) den Beginn eines Markenbandes durch einen Triggerimpuls signalisiert, und bei
dem der jeweilige Abtastsensor (66, 68, 70) zum Abtasten vorbestimmter Tonermarken
in bezug auf diesen Triggerimpuls aktiv geschaltet wird.
48. Einrichtung nach einem der Ansprüche 36 bis 47, bei der der Zwischenträger ein Zwischenträgerband
(22a, 22b) ist, vorzugsweise ein OPC-Band.
49. Einrichtung nach einem der Ansprüche 36 bis 48, bei der innerhalb eines Geräts zwei
Druckwerke mit jeweils einem Zwischenträgerband (22a, 22b) vorgesehen sind, wobei
ein Zwischenträgerband (22a) die Oberseite eines Trägermaterials (10) mit einem Tonerbild
versieht und das andere Zwischenträgerband (22b) die untere Seite des Trägermaterials
(10) mit einem Tonerbild versieht, und bei dem auf jedes Zwischenträgerband (22a,
22b) Markenbänder mit Tonermarken aufgebracht werden.
50. Einrichtung nach Anspruch 49, bei dem das Aufbringen der Markenbänder auf den beiden
Zwischenträgerbändern (22a, 22b) derart erfolgt, daß sich an der gemeinsamen Umdruckstelle
für beide Zwischenträgerbänder (22a, 22b) nicht gleichzeitig zwei mit Toner eingefärbte
Tonermarken gegenüberstehen.
51. Einrichtung nach einem der Ansprüche 36 bis 50, bei der die Länge des Markenbandes
so gewählt ist, daß sie nicht ein geradzahliges Vielfaches der Länge des Zwischenträgers
ist.
52. Einrichtung nach einem der Ansprüche 36 bis 51, wobei als Sensor zum Abtasten der
jeweiligen Tonermarke (88) ein optischer Reflexsensor verwendet wird, der die Dicke
(H) der Tonerschicht der Tonermarke (88) nach dem Triangulationsverfahren ermittelt,
und daß abhängig von der ermittelten Dicke (H) der Tonerschicht der Druckprozeß gesteuert
wird.
1. A method to control a printer or copier,
in which marking data for toner markings for a character generator (14a, 14b) are
stored in an image control,
the character generator (14a, 14b) generates on an intermediate carrier (12a, 12b;
22a, 22b) a latent image, corresponding to the marking data, that is inked with toner
material in the further course,
in the image control, a plurality of markings are combined into a coherent marking
band (30 to 40), wherein each marking has a spatially defined position within the
marking band (30 to 40) on the intermediate carrier (12a, 12b; 22a, 22b),
the toner markings of the marking band (30 to 40) are scanned by at least one sensor
(16a, 16b; 20a, 20b), the signal of which is used to control the print process,
and in which marking data for a plurality of toner markings for different print processes
are stored, and at least one marking band is assembled from this plurality of toner
markings, wherein an appropriate marking band is selected dependent on the selected
print process.
2. The method according to claim 1, in which a single marking band is defined, the toner
markings of which permit to control the plurality of print processes of a device type
of printer or copier.
3. The method according to claim 1 or 2, in which the at least one marking band with
the plurality of toner markings is applied to the intermediate carrier in a region
that lies within the print image to be printed in order to be able to implement test
functions and compensation functions.
4. The method according to one of the preceding claims, in which the at least one marking
band is applied to the intermediate carrier along an edge track outside of the print
image to be printed in order to not disturb the print images.
5. The method according to one of the preceding claims, in which the beginning of the
first marking band (30) is synchronized with the beginning of the first print page
(42) after each print start, wherein the beginning of the first marking band (30)
preferably coincides with the beginning of the first print page (42).
6. The method according to one of the preceding claims, in which the image control administrates
the beginnings of the successive marking bands independent of the pages to be printed.
7. The method according to claim 6, in which each marking band (30 to 40) is synchronized
with the beginning of each print page (42 to 50), wherein the beginning of the respective
marking band (30 to 40) preferably coincides with the beginning of the respective
print page (42 to 50).
8. The method according to one of the preceding claims, in which a plurality of marking
bands are connected serially given a great page length of a print page.
9. The method according to one of the preceding claims, in which the data for print pages
and the data for marking bands are combined in the transfer of the data to the character
generator.
10. The method according to one of the preceding claims, in which the data of the marking
bands and the data for the print pages are combined in the image control before the
generation of the image raster data.
11. The method according to one of the preceding claims, in which an electronic diaphragm
control (64) acts on the character generator such that the character generator only
generates latent images on the intermediate carrier from predetermined toner markings
of a marking band.
12. The method according to claim 11, in which the device control (62) selects the toner
markings depending on the selected print process.
13. The method according to one of the preceding claims, in which a plurality of scanning
sensors (66, 68, 70) are provided to scan toner markings, a device control (62) signals
the beginning of a marking band via a trigger pulse, and
in which the respective scanning sensor (66, 68, 70) is actively switched with regard
to this trigger pulse to scan predetermined toner markings.
14. The method according to one of the preceding claims, in which the intermediate carrier
is an intermediate carrier band (22a, 22b), preferably an OPC band.
15. The method according to one of the preceding claims, in which two printing units,
with respectively one intermediate carrier band (22a, 22b), are provided within a
device, wherein an intermediate carrier band (22a) provides the top of a carrier material
(10) with a toner image, and the other intermediate carrier band (22b) provides the
underside of the carrier material (10) with a toner image, and in which marking bands
with toner markings are applied to each intermediate carrier band (22a, 22b).
16. The method according to claim 15, in which the application of the marking bands on
both intermediate carrier bands (22a, 22b) ensues such that two toner markings inked
with toner are not simultaneously juxtaposed at the common transfer printing location
for both transfer bands (22a, 22b).
17. The method according to one of the preceding claims, in which the length of the marking
band is selected such that it is not an even-numbered multiple of the length of the
intermediate carrier.
18. The method according to one of the preceding claims, wherein an optical reflex sensor
that determines the thickness (H) of the toner layer of the toner marking (88) according
to the triangulation method is used as a sensor to scan the respective toner marking
(88), and wherein the print process is controlled dependent on the determined thickness
(H) of the toner layer.
19. The method according to claim 18, wherein the reflex sensor comprises as a radiation
source at least one laser diode (80) that radiates the radiation in the direction
of the toner marking, and
in which a linear or two-dimensional detector array (98) is used as a receiver.
20. The method according to claim 19, in which the measurement spot or the measurement
spots (90, 92) generated by the laser diode (80) are imaged on the detector array
(98) via a lens (96).
21. The method according to claim 20, in which the curve of the brightness along the respective
measurement spot is determined for each measurement spot (90, 92), and the centre
of the respective measurement spot is determined dependent on the curve, wherein the
thickness (H) of the toner layer is determined dependent on the separation (D) between
the centres of the measurement spots.
22. The method according to claim 21, in which the balance point of the curve of the brightness
is used as a centre for the respective measurement spot.
23. The method according to one of the preceding claims 18 to 22, in which the mass coating
with regard to area is determined, in grams per areal unit of the toner, from the
thickness (H) of the toner layer (88) via calibration, and in which the size of the
mass coating is used to control the print process.
24. The method according to one of the preceding claims 18 to 23, in which the reflex
sensor comprises on the receiver side a colour filter, preferably a bandpass filter,
via which extraneous light is suppressed.
25. The method according to one of the preceding claims 19 to 24, in which a controlled
power supply (110) for the laser diode (80) is used, wherein the supplied current
is measured such that the signal of the detector array (98) lies within a predetermined
range.
26. The method according to one of the preceding claims 19 to 25, in which the current
for the laser diode (80) is adjusted such that the signal on the side of the receiver
remains constant, independent of the reflection property of the toner marking (88)
or of the intermediate carrier (86), in particular the photoconductor surface.
27. The method according to one of the preceding claims 20 to 26, in which the position
of the measurement spot on the toner marking is varied from rotation to rotation of
the intermediate carrier.
28. The method according to one of the preceding claims 19 to 27, in which the beam emitted
by the laser diode is attenuated or interrupted.
29. The method according to claim 28, in which a mechanical diaphragm is used for beam
interruption.
30. The method according to claim 28, in which a voltage-controlled liquid crystal shutter
is used for beam interruption.
31. The method according to one of the claims 18 to 30, in which the radiation used by
the radiation source of the reflex sensor lies outside of the sensitivity range for
the wavelength of the light of the intermediate carrier, in particular of the photoconductor.
32. The method according to one of the claims 18 to 31, in which the radiation source
of the reflex sensor radiates radiation with two different wavelengths.
33. The method according to claim 32, in which the radiation of two laser diodes are coupled
into a mutual beam path, preferably using semi-permeable mirrors, to generate the
radiation of different wavelengths.
34. The method according to one of the claims 18 to 33, in which a VCSEL radiation source
is used as a radiation source.
35. The method according to one of the claims 18 to 34, in which an individual radiation
receiver (114) is used on the receiver side, to which radiation is supplied via a
mirror (116) that can be varied with regard to its angle of rotation.
36. A device to control a printer or copier,
in which an image control is fashioned such to implement the method according to claim
1.
37. The device according to claim 36, in which a single marking band is defined, the toner
markings of which permit to control the plurality of print processes of a device type
of printer or copier.
38. The device according to one of the claims 36 or 37, in which the at least one marking
band with the plurality of toner markings is applied to the intermediate carrier in
a region that lies within the print image to be printed, in order to be able to implement
test functions and compensation functions.
39. The device according to one of the claims 36 or 37, in which the at least one marking
band is applied to the intermediate carrier along an edge track outside of the print
image to be printed, in order to not disturb the print images.
40. The device according to one of the claims 36 to 39, in which the beginning of the
first marking band (30) is synchronized with the beginning of the first print page
(42) after each print start, wherein the beginning of the first marking band (30)
preferably coincides with the beginning of the first print page (42).
41. The device according to one of the claims 36 to 40, in which the image control administrates
the beginnings of the successive marking bands independent of the pages to be printed.
42. The device according to claim 41, in which each marking band (30 to 40) is synchronized
with the beginning of each print page (42 to 50), wherein the beginning of the respective
marking band (30 to 40) preferably coincides with the beginning of the respective
print page (42 to 50).
43. The device according to one of the claims 36 to 42, in which a plurality of marking
bands are connected serially given a great page length of a print page.
44. The device according to one of the claims 36 to 43, in which the data for print pages
and the data for marking bands are combined in the transfer of the data to the character
generator.
45. The device according to one of the claims 36 to 44, in which the data of the marking
bands and the data for the print pages are combined in the image control before the
generation of the image raster data.
46. The device according to one of the claims 36 to 45, in which an electronic diaphragm
control (64) acts on the character generator such that the character generator only
generates latent images on the intermediate carrier from predetermined toner markings
of a marking band.
47. The device according to one of the claims 36 to 46, in which a plurality of scanning
sensors (66, 68, 70) are provided to scan toner markings, a device control (62) signals
the beginning of a marking band via a trigger pulse, and in which the respective scanning
sensor (66, 68, 70) is actively switched with regard to this trigger pulse to scan
predetermined toner markings.
48. The device according to one of the claims 36 to 47, in which the intermediate carrier
is an intermediate carrier band (22a, 22b), preferably an OPC band.
49. The device according to one of the claims 36 to 48, in which two printing units, with
respectively one intermediate carrier band (22a, 22b), are provided within a device,
wherein an intermediate carrier band (22a) provides the top of a carrier material
(10) with a toner image, and the other intermediate carrier band (22b) provides the
underside of the carrier material (10) with a toner image, and in which marking bands
with toner markings are applied to each intermediate carrier band (22a, 22b).
50. The device according to claim 49, in which the application of the marking bands on
both intermediate carrier bands (22a, 22b) ensues such that two toner markings inked
with toner are not simultaneously juxtaposed at the common transfer printing location
for both transfer bands (22a, 22b).
51. The device according to one of the claims 36 to 50, in which the length of the marking
band is selected such that it is not an even-numbered multiple of the length of the
intermediate carrier.
52. The device according to one of the claims 36 to 51, wherein an optical reflex sensor
that determines the thickness (H) of the toner layer of the toner marking (88) according
to the triangulation method is used as a sensor to scan the respective toner marking
(88), and that the print process is controlled dependent on the determined thickness
(H) of the toner layer.
1. Procédé de commande d'une imprimante ou d'un copieur,
dans lequel des données de marquage pour les marques de toner pour un générateur de
caractères (14a, 14b) sont conservées dans une commande d'image,
le générateur de caractères (14a, 14b) produit sur un support intermédiaire (12a,
12b ; 22a, 22b) une image latente correspondant aux données de marquage, qui est,
dans un processus ultérieur, encrée avec un matériau toner,
une pluralité de marques sont regroupées dans la commande d'image pour former une
bande de marques (30 à 40) cohérente, chaque marque occupant à l'intérieur de la bande
de marques (30 à 40), sur le support intermédiaire (12a, 12b ; 22a, 22b), une position
localement définie,
les marques de toner de la bande de marques (30 à 40) sont balayées par au moins un
capteur (16a, 16b ; 20a, 20b) dont le signal est utilisé pour commander le processus
d'impression,
et dans lequel les données de marquage pour une pluralité de marques de toner pour
différents processus d'impression sont mémorisées, et au moins une bande de marques
est constituée à partir de cette pluralité de marques de toner, une bande de marques
appropriée étant sélectionnée en fonction du processus d'impression choisi.
2. Procédé selon la revendication 1, dans lequel on définit une seule bande de marques
dont les marques de toner permettent de commander la pluralité des processus d'impression
d'un type d'imprimante ou de copieur.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, dans lequel ladite au moins une bande de marques
portant la pluralité de marques de toner est appliquée sur le support intermédiaire
dans une zone qui se trouve à l'intérieur de l'image d'impression à imprimer, pour
qu'il soit possible de mettre en oeuvre des fonctions de test et des fonctions de
compensation.
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel ladite au moins une
bande de marques est appliquée sur le support intermédiaire le long d'une bordure
à l'extérieur de l'image d'impression à imprimer, pour ne pas brouiller les images
d'impression.
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le début de la première
bande de marques (30) est synchronisé avec le début de la première face d'impression
(42) après chaque démarrage d'impression, le début de la première bande de marques
(30) coïncidant de préférence avec le début de la première face d'impression (42).
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel la commande d'image
gère le début des bandes de marques successives indépendamment des faces à imprimer.
7. Procédé selon la revendication 6, dans lequel chaque bande de marques (30 à 40) est
synchronisée avec le début de chaque face d'impression (42 à 50), le début la bande
de marques (30 à 40) concernée coïncidant de préférence avec le début de la face d'impression
(42 à 50) concernée.
8. Procédé d'impression selon l'une des revendications précédentes, dans lequel, en cas
de grande longueur de page d'une face d'impression, plusieurs bandes de marques sont
raccordées les unes à la suite des autres.
9. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel les données concernant
les faces d'impression et les données concernant les bandes de marques sont rassemblées
lors du transfert des données vers le générateur de caractères.
10. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel les données des bandes
de marques et les données concernant les faces d'impression sont rassemblées avant
la production des données de balayage d'image dans la commande d'image.
11. Précédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel la commande d'un diaphragme
électronique (64) agit sur le générateur de caractères de telle manière que ledit
générateur de caractères ne produit des images latentes sur le support intermédiaire
qu'à partir de marques de toner prédéterminées d'une bande de marques.
12. Procédé selon la revendication 11, dans lequel la commande (62) de l'appareil périphérique
sélectionne les marques de toner en fonction du processus d'impression choisi.
13. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel on dispose d'une pluralité
de capteurs à balayage (66, 68, 70) pour le balayage des marques de toner, dans lequel
une commande (62) d'appareil périphérique signale le début d'une bande de marques
par une impulsion de déclenchement, et dans lequel le capteur à balayage concerné
(66, 68, 70) est activé en fonction de cette impulsion de déclenchement pour le balayage
de marques de toner prédéterminées.
14. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le support intermédiaire
est une bande de support intermédiaire (22a, 22b), de préférence une bande OPC.
15. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel sont prévus à l'intérieur
d'un appareil deux groupes d'impression comportant chacun une bande de support intermédiaire
(22a, 22b), une bande de support intermédiaire (22a) munissant d'une image de toner
la face supérieure d'un matériau de support (10), et l'autre bande de support intermédiaire
(22b) munissant d'une image de toner la face inférieure du matériau de support (10),
et dans lequel sont appliquées sur chaque bande de support intermédiaire (22a, 22b)
des bandes de marques portant des marques de toner.
16. Procédé selon la revendication 15, dans lequel l'application des bandes de marques
sur les deux bandes de support intermédiaires (22a, 22b) est effectuée de telle manière
que deux marques de toner encrées avec du toner ne se trouvent pas juxtaposées simultanément
au point de duplication commun aux deux bandes de support intermédiaires (22a, 22b).
17. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel la longueur de la
bande de marques est choisie de telle manière qu'elle n'est pas un multiple pair de
la longueur du support intermédiaire.
18. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel on utilise comme capteur
pour le balayage de chaque marque de toner (88) un capteur optique reflex, qui détecte
l'épaisseur (H) de la couche de toner de la marque de toner (88) par la méthode de
triangulation, et dans lequel le processus d'impression est commandé en fonction de
l'épaisseur (H) détectée de la couche de toner.
19. Procédé selon la revendication 18, dans lequel le capteur reflex contient, en tant
que source de rayonnement, au moins une diode laser (80), qui émet un faisceau en
direction de la marque de toner et
dans lequel ont utilise comme récepteur une antenne de détection (98) linéaire ou
bidimensionnelle.
20. Procédé selon la revendication 19, dans lequel la tache de mesure produite ou les
taches de mesure (90, 92) produites par la diode laser (80) sont reproduites sur l'antenne
de détection (98) par une lentille (96).
21. Procédé selon la revendication 20, dans lequel on détermine, pour chaque tache de
mesure (90, 92), la courbe de la luminosité le long de la tache de mesure concernée,
et on détermine en fonction de la courbe le centre de la tache de mesure concernée,
l'épaisseur (H) de la couche de toner étant déterminée en fonction de la distance
(D) entre les centres des taches de mesure.
22. Procédé selon la revendication 21, dans lequel on utilise comme centre pour la tache
de mesure concernée le centre de gravité de la courbe de la luminosité.
23. Procédé selon l'une des revendications précédentes 18 à 22, dans lequel on détermine
par calibrage, à partir de l'épaisseur (H) de la couche de toner (88), le revêtement
en masse de toner par rapport à la surface, en grammes par unité de surface, et dans
lequel la grandeur du revêtement en masse est utilisée pour la commande du processus
d'impression.
24. Procédé selon l'une des revendications précédentes 18 à 23, dans lequel le capteur
reflex comprend, côté récepteur, un filtre de couleur, de préférence un filtre passe-bande,
qui supprime la lumière étrangère.
25. Procédé selon l'une des revendications précédentes 19 à 24, dans lequel on utilise,
pour la diode laser (80), une alimentation en courant régulée (110), le courant amené
étant mesuré de telle manière que le signal de l'antenne de détection (98) se situe
à l'intérieur d'une plage prédéfinie.
26. Procédé selon l'une des revendications précédentes 19 à 25, dans lequel le courant
alimentant la diode laser (80) est ajusté de telle manière que, indépendamment de
la réflectance de la marque de toner (88) ou du support intermédiaire (86), en particulier
de la surface photoconductrice, le signal reste constant du côté du récepteur.
27. Procédé selon l'une des revendications précédentes 20 à 26, dans lequel la position
de la tache de mesure sur la marque de toner est modifiée d'une rotation à l'autre
du support intermédiaire.
28. Procédé selon l'une des revendications précédentes 19 à 27, dans lequel le faisceau
émis par la diode laser est atténué ou interrompu.
29. Procédé selon la revendication 28, dans lequel on utilise un diaphragme mécanique
pour interrompre le faisceau.
30. Procédé selon la revendication 28, dans lequel on utilise un obturateur à cristaux
liquides commandé par tension pour interrompre le faisceau.
31. Procédé selon l'une des revendications précédentes 18 à 30, dans lequel le rayonnement
utilisé par la source de rayonnement du capteur reflex se trouve en dehors de la plage
de sensibilité pour la longueur d'onde de la lumière du support intermédiaire, en
particulier du photoconducteur.
32. Procédé selon l'une des revendications 18 à 31, dans lequel la source de rayonnement
du capteur reflex émet un faisceau présentant deux longueurs d'onde différentes.
33. Procédé selon la revendication 32, dans lequel, pour la production du faisceau de
différentes longueurs d'onde, le faisceau de deux diodes est couplé en une trajectoire
de faisceau commune, de préférence en utilisant des miroirs partiellement transparents.
34. Procédé selon l'une des revendications 18 à 33, dans lequel on utilise, comme source
de rayonnement, une source de rayonnement VCSEL.
35. Procédé selon l'une des revendications 18 à 34, dans lequel on utilise, côté récepteur,
un seul récepteur de faisceau (114) auquel le faisceau est amené par l'intermédiaire
d'un miroir (116) dont l'angle de rotation peut être modifié.
36. Dispositif de commande d'une imprimante ou d'un copieur, dans lequel une commande
d'image est conçue pour mettre en oeuvre le procédé selon la revendication 1.
37. Dispositif selon la revendication 36, dans lequel on définit une seule bande de marques,
dont les marques de toner permettent de commander la pluralité des processus d'impression
d'un type d'imprimante ou de copieur.
38. Dispositif selon l'une des revendications 36 ou 37, dans lequel ladite au moins une
bande de marques portant la pluralité de marques de toner est appliquée sur le support
intermédiaire dans une zone qui se trouve à l'intérieur de l'image d'impression à
imprimer, pour qu'il soit possible de mettre en oeuvre des fonctions de test et des
fonctions de compensation.
39. Dispositif selon l'une des revendications 36 ou 37, dans lequel ladite au moins une
bande de marques est appliquée sur le support intermédiaire le long d'une bordure
à l'extérieur de l'image d'impression à imprimer, pour ne pas brouiller les images
d'impression.
40. Dispositif selon l'une des revendications 36 à 39, dans lequel le début de la première
bande de marques (30) est synchronisé avec le début de la première face d'impression
(42) après chaque démarrage d'impression, le début de la première bande de marques
(30) coïncidant de préférence avec le début de la première face d'impression (42).
41. Dispositif selon l'une des revendications 36 à 40, dans lequel la commande d'image
gère le début des bandes de marques successives indépendamment des faces à imprimer.
42. Dispositif selon la revendication 41, dans lequel chaque bande de marques (30 à 40)
est synchronisée avec le début de chaque face d'impression (42 à 50), le début de
la bande de marques (30 à 40) concernée coïncidant de préférence avec le début de
la face d'impression (42 à 50) concernée.
43. Dispositif d'impression selon l'une des revendications 36 à 42, dans lequel, en cas
de grande longueur de page d'une face d'impression, plusieurs bandes de marques sont
raccordées les unes à la suite des autres.
44. Dispositif selon l'une des revendications 36 à 43, dans lequel les données concernant
les faces d'impression et les données concernant les bandes de marques sont rassemblées
lors du transfert des données vers le générateur de caractères.
45. Dispositif selon l'une des revendications 36 à 44, dans lequel les données des bandes
de marques et les données concernant les faces d'impression sont rassemblées avant
la production des données de balayage d'image dans la commande d'image.
46. Dispositif selon l'une des revendications 36 à 45, dans lequel la commande d'un diaphragme
électronique (64) agit sur le générateur de caractères de telle manière que ledit
générateur de caractères ne produit des images latentes sur le support intermédiaire
qu'à partir de marques de toner prédéterminées d'une bande de marques.
47. Dispositif selon l'une des revendications 36 à 46, dans lequel on dispose d'une pluralité
de capteurs à balayage (66, 68, 70) pour le balayage des marques de toner, dans lequel
une commande (62) d'appareil périphérique signale le début d'une bande de marques
par une impulsion de déclenchement, et dans lequel le capteur à balayage concerné
(66, 68, 70) est activé en fonction de cette impulsion de déclenchement pour le balayage
de marques de toner prédéterminées.
48. Dispositif selon l'une des revendications 36 à 47, dans lequel le support intermédiaire
est une bande de support intermédiaire (22a, 22b), de préférence une bande OPC.
49. Dispositif selon l'une des revendications 36 à 48, dans lequel sont prévus à l'intérieur
d'un appareil deux groupes d'impression comportant chacun une bande de support intermédiaire
(22a, 22b), une bande de support intermédiaire (22a) munissant d'une image de toner
la face supérieure d'un matériau de support (10) et l'autre bande de support intermédiaire
(22b) munissant d'une image de toner la face inférieure du matériau de support (10),
et dans lequel sont appliquées sur chaque bande de support intermédiaire (22a, 22b)
des bandes de marques portant des marques de toner.
50. Dispositif selon la revendication 49, dans lequel l'application des bandes de marques
sur les deux bandes de support intermédiaires (22a, 22b) est effectuée de telle manière
que deux marques de toner encrées avec du toner ne se trouvent pas juxtaposées simultanément
au point de duplication commun aux deux bandes de support intermédiaires (22a, 22b).
51. Dispositif selon l'une des revendications 36 à 50, dans lequel la longueur de la bande
de marques est choisie de telle manière qu'elle n'est pas un multiple pair de la longueur
du support intermédiaire.
52. Dispositif selon l'une des revendications 36 à 51, dans lequel on utilise comme capteur
pour le balayage de chaque marque de toner (88) un capteur optique reflex, qui détecte
l'épaisseur (H) de la couche de toner de la marque de toner (88) par la méthode de
triangulation, et dans lequel le processus d'impression est commandé en fonction de
l'épaisseur (H) détectée de la couche de toner.
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