(19)
(11) EP 1 413 280 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
28.04.2004  Patentblatt  2004/18

(21) Anmeldenummer: 03022723.5

(22) Anmeldetag:  09.10.2003
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7A61G 7/00, A47C 27/10
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL LT LV MK

(30) Priorität: 11.10.2002 DE 10247624

(71) Anmelder:
  • Kretschmer, Manfred
    78224 Singen (DE)
  • Gwinner, Tobias
    78343 Gaienhofen-Horn (DE)

(72) Erfinder:
  • Kretschmer, Manfred
    78224 Singen (DE)

(74) Vertreter: Weiss, Peter, Dr. 
Zeppelinstrasse 4
78234 Engen
78234 Engen (DE)

   


(54) Matratze


(57) Bei einer Matratze aus einzelnen Matratzenelementen (2, 2.1), durch die ein Lebewesen aus einer etwa horizontalen in zumindest eine schräge Lage bringbar ist, soll sowohl ein schräges Anstellen des Matratzenelementes (2, 2.1), als auch ein Verbringen in eine etwa horizontale Lage durch ein entsprechendes Anheben bzw. Absenken des Matratzenelementes (2, 2.1) gesteuert erfolgen.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft einen Matratze aus einzelnen Matratzenelementen, durch die ein Lebewesen aus einer etwa horizontalen in zumindest eine schräge Lage bringbar ist.

Stand der Technik



[0002] Insbesondere Patienten, die über eine längere Zeit bettlägrig sind, leiden darunter, dass sie an ihrem Körper Druckstellen bekommen bzw. sich durchliegen (Dekubitus). Um diese Patienten aber in eine andere Lage zu bringen, müssen Schwestern erhebliche Kraft und Zeit aufwenden.

[0003] Zur Erleichterung des Wendens von Patienten wurde deshalb in der DE 44 40 720 C2 eine Luftkammermatratze entwickelt, mittels der ein Patient in eine Schräglage gebracht werden kann. Eine weitere Verbesserung dieser Luftkammermatratze findet sich in der DE 200 18 837 U.

Aufgabe



[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Matratze nochmals zu verbessern und ihre Funktion zu erweitern.

Lösung



[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe führt, dass sowohl ein schräges Anstellen des Matratzenelementes, als auch ein Verbringen in eine etwa horizontale Lage gesteuert erfolgt.

[0006] Durch diese Steuerung ist es möglich, Patienten laufend oder in zeitlichen Abständen zu bewegen, so dass sich keine Druckstellen bilden können und das Liegen für den Patienten wesentlich angenehmer wird. Dem Dekubitus wird damit erfolgreich vorgebeugt.

[0007] Aus diesem Grunde soll der Matratze bzw. den Matratzenelementen ein Steuerungsmodul für das Bewegen der Matratzenelemente zugeordnet sein. Dieses Steuerungsmodul wird von einem Bedientableau aus mit entsprechenden Steuerungsbefehlen versorgt.

[0008] Die Schwester kann nun manuell den Patienten in eine gewünschte Lage bringen, wobei diese Lage sehr unterschiedlich sein kann, indem eine Mehrzahl von Matratzenelemente vorgesehen sind, die entlang dem Körper des Patienten verteilt sind.

[0009] Vor allem ist aber auch vorgesehen, dass Anstellen und Absenken der Matratzenelemente zu automatisieren. Zu diesem Zweck ist im Steuerungsmodul oder in einem entsprechenden Programm eine Zeitschaltung vorgesehen, wodurch laufend oder in zeitlichen Abständen die einzelnen Matratzenelemente angesteuert und mehr oder weniger schräg angestellt werden. Es ist auch denkbar, das Anstellen der Matratzenelemente einem Zufallsgenerator zu überlassen, wobei hier eine Zeitschaltung nicht unbedingt notwendig ist, sondern durch ein langsames, aber laufendes Bewegen der Matratzenelemente die Lage des Patienten fortlaufend verändert wird.

[0010] Als Patient kommt im übrigen nicht nur ein menschlicher Patient in Frage, sondern bspw. könnten auch Tiere behandelt, insbesondere in ihrer Lage verändert werden.

[0011] Ein weiterer Erfindungsgedanke betrifft die Ausgestaltung der Bewegung der Matratzenelemente. In einem einfachen Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass das Matratzenelement selbst mit einem Medium gefüllt wird. Damit jedoch der Patient nicht nur beim Befüllen angehoben oder beim Entleeren abgesenkt wird, sollte das Matratzenelement eine entsprechende Form aufweisen. Hier bietet sich bspw. eine Keilform an, so dass beim Befüllen des Matratzenelementes die Oberfläche fortlaufend schräger gestellt wird. Ein derartiges Matratzenelement hat natürlich zusätzlich die Vorteile eines Wasserbettes, wenn das Matratzenelement mit Wasser gefüllt wird.

[0012] Gedacht ist aber vor allem daran, das Matratzenelement mit aufblasbaren, keilförmigen Luftkammern zu unterlegen, welche mit einem Gas füll- und entleerbar sind. Derartige Luftkammem sind aus den o. g. Druckschriften bekannt, auf die hier speziell Bezug genommen wird.

[0013] In einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist aber auch daran gedacht, das Matratzenelement elektromotorisch oder durch einen pneumatischen oder hydraulischen Antrieb zu bewegen. Dabei muss sichergestellt werden, dass die nebeneinanderliegenden Matratzenelemente beim Schwenken ineinandergreifen können, da sonst das Schwenken behindert wird. Hierzu bietet es sich an, die Matratzenelemente in den Randbereichen zahnartig auszugestalten, so dass die Zähne benachbarter Matratzenelemente ineinander kämmen können.

[0014] Beim Schwenken der Matratzenelemente bzw. der Träger mittels eines Motors dürfte es ratsam sein, einen Servomotor zu verwenden. Dieser muss mit dem oder den Trägem über eine Drehwelle so verbunden sein, dass je nach Wahl der eine oder der andere Träger geschwenkt werden kann. Dies geschieht über eine entsprechende getriebemässige Anbindung bzw. Ausgestaltung der Drehwelle. Beim Schwenken mittels eines pneumatischen oder hydraulischen Antriebes wird ein Kolben-/Zylinderantrieb verwendet, aus dem eine bevorzugt teleskopartige Kolbenstange ausfährt. Diese ist mit dem Träger verbunden, wobei die Verbindung so erfolgt, dass die Anlenkung an den Träger lageveränderbar ist. Bspw. geschieht dies durch einen in einer Kulisse geführten Querbolzen.

[0015] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel sollen die Matratzenelemente mit einer Oberdecke verbunden sein. Wie dies geschieht, ist von untergeordneter Bedeutung. Bspw. können die Matratzenelemente auch an die Unterfläche der Oberdecke angeklebt oder durch eine Klettverbindung lösbar mit der Oberdecke verbunden sein. Dies bedeutet aber, dass die Matratzenelemente und die Oberdecke eine Einheit bilden, so dass beim Bewegen der Matratzenelemente auch der diesem Matratzenelement zugeordnete Bereich der Oberdecke mit bewegt werden muss. Deshalb muss eine Möglichkeit gegeben sein, um die Oberdecke in Bereiche aufzuteilen, die aus dem übrigen Teil der Oberdecke herausgelöst werden können.

[0016] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel geschieht dies durch entsprechende Reissverschlüsse, die im Bereich zwischen zwei Matratzenelementen angeordnet sind.

[0017] Ferner ist vorgesehen, die Matratzenelemente in einer schalenförmigen Umhüllung anzuordnen. In einem Ausführungsbeispiel kann diese schalenförmige Umhüllung aus einem flexiblen Material, bspw. aus textilem Material bestehen, so dass die schalenförmige Umhüllung einen Teil der Matratze selbst bildet. In anderen Fällen könnte es sich auch um eine Bettumrandung handeln, die aus einem starren Werkstoff, wie bspw. Holz, hergestellt ist.

[0018] In Ruhelage, d. h. bei vollkommener Absenkung der Matratzenelemente sollte die Oberdecke mit der schalenförmigen Umhüllung verbindbar sein, so dass eine fast geschlossene Matratze entsteht. Die Verbindung kann bspw. über Druckknöpfe, Reissverschlüsse od. dgl. erfolgen. Hier soll der Erfindung keine Grenzen gesetzt sein.

Figurenbeschreibung



[0019] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt in

Figur 1 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemässe Matratze mit Steuermodul und Bedientableau;

Figur 2 eine Draufsicht auf einen Teil der Matratze gemäss Figur 1 mit einem schräggestellten Matratzenelement;

Figur 3 eine aufgebrochen dargestellte Seitenansicht der Matratze gemäss Figur 1;

Figur 4 eine geöffnete Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemässen Matratze mit Antriebselementen und Bettumrandung;

Figur 5 eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemässen Matratze mit Antrieb und Bettumrandung;

Figur 6 eine Draufsicht auf die Elemente gemäss Figur 5;

Figur 7 eine Draufsicht auf ein erfindungsgemässes Bedientableau.



[0020] Eine erfindungsgemässe Matratze R entsprechend den Figuren 1 bis 3 weist eine flexible, schalenförmige Umhüllung 1 auf, die ggf. aus einem textilen Werkstoff oder aus Kunststoff hergestellt ist. Innerhalb dieser schalenförmigen Umhüllung befinden sich acht Matratzenelemente 2, die über eine Oberdecke 3 miteinander verbunden sind. Bspw. können die Matratzenelemente 2 mit ihrer Oberseite an die Unterfläche der Oberdecke 3 angeklebt oder aber auch lösbar über Klettelemente verbunden sein.

[0021] Die Oberdecke 3 hat etwas grössere Ausmasse als die schalenförmige Umhüllung 1, wobei ein über das Matratzenelement 2 hinausstehender Streifen 4 mit einem Teil 5.1 eines Druckknopfsystems versehen ist. Der andere Teil 5.2 des Druckknopfsystems befindet sich an einer Innenfläche einer Seitenwand 6 der schalenförmigen Umhüllung 1.

[0022] Jeweils an den Stirnseiten ist die Oberdecke 3 mit der schalenförmigen Umhüllung 1 über einen Reissverschluss 7 verbunden. Selbstverständlich könnte dort die Verbindung auch über Druckknopfsysteme 5 erfolgen.

[0023] Ferner ist die Oberdecke 3 jeweils zwischen einzelnen Matratzenelementen 2 durch Reissverschlüsse 8 in Lappen 9 aufgeteilt, so dass es, wie in Figur 1 gezeigt, bei acht Matratzenelementen auch acht separate Lappen 9 gibt. Jeweils zwei Matratzenelemente 2 liegen sich gegenüber, wobei jeweils vier Matratzenelemente 2 eine linke und eine rechte Reihe bilden. Entsprechend sind auch die Reissverschlüsse 8 angeordnet, wobei ein Verschluss 10 den Reissverschluss 7 bzw. 8 schliesst, wenn er nach aussen zur schalenförmigen Umhüllung hin bewegt wird. Die Reissverschlüsse 7 und 8 verlaufen dementsprechend auch nicht durchgehend über die gesamte Breite der Oberdecke 3, sondern ein mittlerer Bereich der Oberdecke 3 ist frei von Reissverschlüssen 7, 8.

[0024] Unterhalb des Matratzenelementes 2 befinden sich Luftkammern 11.1 bis 11.3, die miteinander jeweils über einen Luftübertritt 12.1 und 12.2 verbunden sind.

[0025] Die Luftkammern 11.1 bis 11.3 werden über eine Zuluftleitung 13 mit Luft gespeist, wobei in einem Steuerungsmodul 14 eine entsprechende Luftpumpe vorgesehen ist. Sollte sich unter jedem Matratzenelement 2 Luftkammern befinden, werden diese separat über das Steuerungsmodul 14 angesteuert und mit Luft versorgt. Hierzu dient ein Bedientableau 15.

[0026] Die Funktionsweise der vorliegenden Erfindung ist folgende:

[0027] In Ruhelage eines Patienten befindet sich die Matratze R in einem Zustand, wie er in Figur 1 angedeutet ist. Die Luftkammern 11.1 bis 11.3 sind leer, die Matratzenelemente 2 befinden sich innerhalb der schalenförmigen Umhüllung 1 und die Reissverschlüsse 7, 8 und die Druckknopfsysteme 5 sind geschlossen. D. h., die Oberdecke 3 bildet eine ebene Fläche, auf der der Patient liegt.

[0028] Soll nun der Patient gewendet werden, so wird vorgegeben, dass bspw. die Matratzenelemente 2.1 und 2.2 schräg gestellt werden sollen. In diesem Fall werden die Reissverschlüsse 8.1, 8.2 und 8.3 geöffnet und die Druckknopfsysteme 5.3, 5.4, 5.5 und 5.6 gelöst. Nun sind die Lappen 9.1 und 9.2 frei.

[0029] Über das in Figur 7 gezeigte Bedientableau 15 wird die Funktion Füllen durch Druck der Taste 16 eingestellt und die Tasten links II und III bedient. Vom Steuerungsmodul 14 wird nun über die Luftpumpe und über eine entsprechende Ventilschaltung Luft über die Zuluftleitung 13 in die Luftkammern 11.1 bis 11.3 eingegeben, die sich aufblähen. Da die Luftkammern 11.1 bis 11.3 keilförmig ausgebildet sind, wird das Matratzenelement 2 schräg gestellt, so dass auch der Patient in eine schräge Lage verbracht wird. Damit wird die Lage des Patienten geändert, was bereits bspw. einem Durchliegen vorbeugt. Ferner kann eine Schwester den Patienten aus dieser Lage leichter in eine Bauchlage verbringen.

[0030] Soll der Patient wieder in eine andere Lage oder auch in die horizontale Lage verbracht werden, so wird die Taste 17 "Leeren" und die Tasten links II und III betätigt, so dass die Luft aus den Luftkammem 11.1 bis 11.3 abgesaugt wird.

[0031] Bevorzugt kann der gesamte Vorgang auch automatisiert werden, indem dem Steuerungsmodul 14 eine Zeitschaltung und ein Programm zugeordnet wird. Über das Programm werden nach bestimmten Zeitabständen die einzelnen

[0032] Luftkammern unter den einzelnen Matratzenelementen 2 mit Luft beaufschlagt, so dass der Patient auch bspw. nachts in Zeitabständen angehoben, schräg gelegt bzw. wieder abgesenkt wird, so dass sich die Auflagepunkte des Patienten auf der Matratze ändern. Hierdurch wird wirksam dem Dekubitus vorgebeugt und dem Patienten das Liegen erleichtert.

[0033] Das Anheben der Matratzenelemente 2 ist auch auf andere Weise denkbar. In Figur 4 ist eine Bettumrandung 18 angedeutet, welche die Matratzenelemente 2.1 umfängt.

[0034] Unterhalb des Matratzenelementes 2.1 ist ein Träger 20.1 vorgesehen, auf dem das Matratzenelement 2.1 aufliegt. Diesem Träger 20.1 ist ein Schiene 21 zugeordnet, welche ein Langloch 22 aufweist. In dem Langloch 22 ist ein Querbolzen 23 geführt, der mit einer teleskopartigen Kolbenstange 24 in Verbindung steht. Die Kolbenstange 24 wird von einem Kolben-/Zylindersystem 25 betätigt.

[0035] Das Kolben-/Zylindersystem 25 wird ebenfalls von einem entsprechenden Steuerungsmodul 14 über ein Bedientableau 15 angesteuert, so dass durch Aus- bzw. Einfahren der Kolbenstange 24 der Träger 20.1 und damit das Matratzenelement 2.1 angehoben bzw. abgesenkt werden kann.

[0036] Der Träger 20.1 ist im übrigen bevorzugt über ein Scharnier 19 mit einem benachbarten Träger 20.2 verbunden, auf dem ebenfalls ein Matratzenelement aufliegt. Der Träger 20.2 kann durch ein weiteres Kolben-/Zylindersystem 25.2 betätigt werden.

[0037] Damit die benachbarten Matratzenelemente sich nicht stören, besitzen die aneinanderstossenden Kanten, wie in Figur 6 gezeigt, jeweils alternierend Zähne 26 und Ausnehmungen 27, so dass bei einem schrägen Anstellen eines Matratzenelementes 2.1 dieses mit den Zähnen 26 in die Ausnehmungen 27 einfährt. Selbstverständlich sind hier auch andere Anordnungen denkbar.

[0038] In den Figuren 5 und 6 wird angedeutet, dass das Bewegen des Matratzenelementes 2.1 auch motorisch erfolgen kann. Innerhalb der Bettumrandung 18 befinden sich wiederum die Matratzenelemente 2 bzw. 2.1. In diesem Fall ist nur vorgesehen, dass die beiden mittleren Matratzenelemente 2.1 bewegbar sind. Zu diesem Zweck sind die Matratzenelemente 2.1 ebenfalls von den Trägem 20.1 und 20.2 unterlegt. Anstelle eines Scharniers sind jedoch die Träger 20.1 und 20.2 an einer Drehwelle 28 angeordnet, die mit einem Motor 29, vorzugsweise einem Servomotor verbunden ist. Durch eine entsprechende, getriebemässige Verbindung und Ausgestaltung der Drehwelle kann erreicht werden, dass der Motor 29 einmal den einen Träger 20.1 anhebt und/oder absenkt und dann den anderen Träger 20.2.
Positionszahlenliste
1 Umhüllung 34   67  
2 Matratzenelemente 35   68  
3 Oberdecke 36   69  
4 Streifen 37   70  
5 Druckknopfsystem 38   71  
6 Seitenwand 39   72  
7 Reissverschluss 40   73  
8 Reissverschluss 41   74  
9 Lappen 42   75  
10 Verschluss 43   76  
11 Luftkammer 44   77  
12 Luftübertritt 45   78  
13 Zuluftleitung 46   79  
14 Steuerungsmodul 47      
15 Bedientableau 48      
16 Taste Füllen 49      
17 Taste Leeren 50      
18 Bettumrandung 51      
19 Scharnier 52      
20 Träger 53      
21 Schiene 54      
22 Laufloch 55      
23 Querbolzen 56      
24 Kolbenstange 57      
25 Kolben-/Zylindersystem 58      
26 Zahn 59      
27 Ausnehmung 60      
28 Drehwelle 61   R Matratze
29 Motor 62      
30   63      
31   64      
32   65      
33   66      



Ansprüche

1. Matratze aus einzelnen Matratzenelementen (2, 2.1), durch die ein Lebewesen aus einer etwa horizontalen in zumindest eine schräge Lage bringbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass sowohl ein schräges Anstellen des Matratzenelementes (2, 2.1), als auch ein Verbringen in eine etwa horizontale Lage durch ein entsprechendes Anheben bzw. Absenken des Matratzenelementes (2, 2.1) gesteuert erfolgt.
 
2. Matratze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Matratzenelement (2, 2.1) einen keilförmigen Zuschnitt aufweist und mit einem Medium, insbesondere Luft oder Wasser, füllbar ist.
 
3. Matratze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass unter dem Matratzenelement (2) zumindest eine aufblasbare, keilförmige Luftkammer (11.1 bis 11.3) vorgesehen ist, welche mit einem Gas füll- und entleerbar ist.
 
4. Matratze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils übereinanderliegende Luftkammem (11.1 bis 11.3) zumindest einen Luftübertritt (12.1, 12.2) aufweist.
 
5. Matratze nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass nur eine Luftkammer der übereinanderliegenden Luftkammern (11.1 bis 11.3) einen Anschluss an eine Gasquelle aufweist.
 
6. Matratze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Matratzenelement (2.1) auf einem Träger (20.1, 20.2) aufliegt, der von einer horizontalen Lage in eine Schräglage schwenkbar ist.
 
7. Matratze nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwei benachbarte Matratzenelemente (2.1), welche schwenkbar sind, zahnartige Vorsprünge (26) aufweisen, die beim Schwenken miteinander kämmen.
 
8. Matratze nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenken elektromotorisch erfolgt, wobei der Träger (20.1, 20.2) an einer Drehwelle (28) angeordnet und diese mit einem Motor (29) verbunden ist.
 
9. Matratze nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenken mittels eines pneumatischen oder hydraulischen Antriebes (25) erfolgt, wobei eine Kolbenstange (24) eines entsprechenden Kolben-/Zylinderantriebes (25) mit dem Träger (20.1, 20.2) verbunden ist.
 
10. Matratze nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Matratzenelemente (2, 2.1) mit einer Oberdecke (3) verbunden sind.
 
11. Matratze nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberdecke (3) im Bereich zwischen zwei Matratzenelementen (2) einen Reissverschluss (8) aufweist.
 
12. Matratze nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Matratzenelemente (2) in einer schalenförmigen Umhüllung (1) befinden.
 
13. Matratze nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberdecke (3) mit der schalenförmigen Umhüllung (1) verbindbar ist.
 
14. Matratze nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung über Druckknopfsysteme (5), Reissverschlüsse (7) od. dgl. erfolgt.
 
15. Matratze nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Matratze ein Steuerungsmodul (14) für das Bewegen des Matratzenelementes (2) zugeordnet ist.
 
16. Matratze nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass dem Steuerungsmodul (14) ein Bedientableau (15) zugeordnet ist.
 
17. Matratze nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass dem Steuerungsmodul (14) eine Zeitschaltung zugeordnet ist, über welche die Bewegung der Matratzenelemente (2) automatisierbar ist.
 
18. Matratze nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass dem Steuerungsmodul (14) ein Programm für die Bewegung der Matratzenelemente (2) zugeordnet ist.
 




Zeichnung
















Recherchenbericht