(19)
(11) EP 1 413 690 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
29.11.2006  Patentblatt  2006/48

(21) Anmeldenummer: 03023845.5

(22) Anmeldetag:  20.10.2003
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E04B 2/74(2006.01)

(54)

Verbindungselement ud Verbindungsvorrichtung für eine Trennwandanordnung

Connecting device and assembly for a partition wall assembly

Elément et dispositif d'assemblage d'un dispositif de cloison de séparation


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 21.10.2002 DE 10248957

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
28.04.2004  Patentblatt  2004/18

(73) Patentinhaber: VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken GmbH & Co.
97941 Tauberbischofsheim (DE)

(72) Erfinder:
  • Korte, Friedrich
    32429 Minden (DE)
  • Weber, Reinhard W.
    32425 Minden (DE)

(74) Vertreter: Söltenfuss, Dirk Christian 
Patentanwaltskanzlei Söltenfuss Zweibrückenstrasse 6
80331 München
80331 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-U- 29 806 650
US-A- 5 450 694
US-A- 4 194 313
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Trennwandanordnung in Gebäuderäumen wie beispielsweise Großraumbüros nach dem Oberbegriff von Anspruch 1, insbesondere mit einem Verbindungselement zur Verbindung zwischen einem Trennwandelement und einem weiteren Trennwandelement oder einem anderen Gegenstand, wie zum Beispiel einem Regalelement oder dergleichen.

    [0002] Derartige Trennwandanordnungen sind dem Fachmann aus dem Stand der Technik bereits hinlänglich bekannt. Ein typisches Beispiel einer solchen bekannten Trennwandanordnung ist in Fig. 1 in perspektivischer Darstellung von schräg oben dargestellt. Die gezeigte Trennwandanordnung besteht aus einem ersten Trennwandelement 102 und einem zweiten Trennwandelement 104, die in einem rechten Winkel zueinander angeordnet sind und zu diesem Zweck durch ein vertikales Verbindungselement 106 fest miteinander verbunden sind. Wie in Fig. 1 dargestellt, besteht ein Trennwandelement 102, 104 aus einer Rahmenkonstruktion 108, die auf Standfüßen 110 unterschiedlicher Art getragen werden kann, sowie einer in der Rahmenkonstruktion 108 im wesentlichen vertikal gehaltenen Trennwandplatte 112 aus einem undurchsichtigen, teildurchlässigen oder transparenten Material. Die Rahmenkonstruktion 108 enthält insbesondere zwei vertikale Klemmschienen, zwischen denen die Trennwandplatte 112 gehalten ist. Die Klemmschienen weisen jeweils an ihrer den seitlichen Stirnseiten der Trennwandplatte 112 abgewandten Seiten eine vertikale Nut auf, in welche das vertikale Verbindungselement 106 mit entsprechenden Gegenelementen oder eine Blende zum Abschluss der Trennwandanordnung eingeschoben werden kann. Schließlich können über eine geeignete Befestigung an den vertikalen Klemmschienen an dem Trennwandelement 102, 104 auch verschiedene Regalelemente 114, wie Regalböden, Zeitschriftenablagen oder dergleichen angebracht werden.

    [0003] Das vertikale Verbindungselement 106 der herkömmlichen Art dient der festen Verbindung zwischen dem ersten und dem zweiten Trennwandelement 102, 104, wobei entweder eine rechtwinklige oder geradlinige Anordnung der beiden Trennwandelemente gewählt werden kann. Selbstverständlich können sich an die dargestellte Trennwandanordnung auch noch weitere Trennwandelemente anschließen. Mit einer derartigen Trennwandanordnung lassen sich zum Beispiel in Großraumbüros einzelne Arbeitsplätze voneinander abtrennen, wobei die Trennwandanordnungen hierbei insbesondere als Sichtschutz und der Anbringung von Regalelementen dienen, wie dargestellt. Insbesondere bei Verwendung von Standvorrichtungen der Trennwandelemente mit Rollen besteht die Möglichkeit, eine mobile Trennwandanordnung zu bilden, die flexibel und variabel eingesetzt werden kann.

    [0004] In der heutigen Arbeitswelt besteht zunehmend die Notwendigkeit, für verschiedene Aufgaben Teams zu bilden, die sich einerseits je nach Bedarf variabel zusammensetzen und andererseits teilweise auch kurzfristig zusammen kommen müssen. Hierzu wäre es wünschenswert, zum Beispiel in einem Großraumbüro einen bestimmten Bereich auch sehr kurzfristig durch eine Trennwandanordnung abzutrennen, um zum Beispiel eine Teambesprechung relativ ungestört durchführen zu können. Im Anschluss an diese Teambesprechung sollte die Trennwandanordnung dann wieder einfach abbaubar und verstaubar sein. Trotz der vorhandenen Mobilität auch der herkömmlichen Trennwandanordnungen besteht Bedarf, die Mobilität und Flexibilität der Trennwandanordnung weiter zu erhöhen, um diese Multifunktionalität der Trennwandanordnung gewährleisten zu können.

    [0005] Aus dem US-Patent Nr. 5,450,694 ist eine Trennwandanordnung bekannt, auf welcher der Oberbegriff des Anspruchs 1 basiert. Insbesondere weist diese Trennwandanordnung mit einem speziellen Verbindungselement zwischen einem Trennwandelement und einem weiteren Trennwandelement oder einem anderen Gegenstand auf, das sich in vertikaler Richtung im Wesentlichen über die gesamte Höhe des Trennwandelements erstreckt und in beiden Richtungen senkrecht zur Verbindungsrichtung und zur vertikalen Richtung elastisch verformbar ausgebildet ist, sodass sich eine flexible Anordnung der Trennwandanordnung ergibt.

    [0006] Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine weitere Trennwandanordnung der oben beschriebenen Art vorzusehen, die eine hohe Flexibilität ihrer Anwendungsmöglichkeiten gewährleistet.

    [0007] Diese Aufgabe wird durch eine Trennwandanordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

    [0008] Das Verbindungselement für eine Trennwandanordnung zur Verbindung zwischen einem Trennwandelement und einem weiteren Trennwandelement oder einem anderen Gegenstand erstreckt sich in vertikaler Richtung im wesentlichen über die gesamte Höhe des Trennwandelements und ist in beiden Richtungen senkrecht zur Verbindungsrichtung und zur vertikalen Richtung elastisch verformbar ausgebildet.

    [0009] Durch die in beiden Richtungen vorhandene elastische Verformbarkeit des Verbindungselements lassen sich nicht nur rechtwinklige oder geradlinige Trennwandanordnungen aufbauen, sondern es sind nahezu beliebige Anordnungen der Trennwandelemente in unterschiedlichsten Winkelkonstellationen möglich. Hierdurch wird eine Flexibilität bei den Anwendungsmöglichkeiten der Trennwandanordnung erzielt, wie sie mit den herkömmlichen Verbindungselementen nicht möglich ist.

    [0010] In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Verbindung ist das Verbindungselement derart elastisch verformbar ausgebildet, dass das Verbindungselement einen Bogen von etwa 180° bilden kann. Auf diese Weise lässt sich eine Trennwandanordnung aus mehreren Trennwandelementen sozusagen zusammenfalten und ist damit auf einen geringen Raum verstaubar, wenn sie nicht mehr benötigt wird.

    [0011] Das Verbindungselement ist erfindungsgemäß aus mehreren ersten vertikalen Komponenten und mehreren zweiten vertikalen Komponenten aufgebaut, die abwechselnd zueinander angeordnet sind. Dabei sind zumindest die zweiten vertikalen Komponenten aus einem elastischen Material geformt. Vorteilhafterweise bilden dabei die ersten und die zweiten vertikalen Komponenten ein integrales bzw. einteiliges Bauteil. Die ersten und die zweiten vertikalen Komponenten können aus dem gleichen Material geformt sein, vorzugsweise sind die ersten vertikalen Komponenten aber aus einem harten Kunststoffmaterial gebildet und die zweiten vertikalen Komponenten sind aus einem weichen Kunststoffmaterial gebildet, welche beispielsweise mittels eines 2K-Extrusionsverfahrens gemeinsam geformt werden können. Durch die Ausbildung der ersten und der zweiten vertikalen Komponente aus einem harten und einem weichen Kunststoffmaterial lässt sich gleichzeitig eine vertikale Steifigkeit des Verbindungselements und die gewünschte elastische Verformbarkeit des Verbindungselements erzielen. Bei einkomponentigen Verbindungselementen aus einem einzigen elastischen Material besteht insbesondere bei sehr hohen Trennwandanordnungen die Möglichkeit, dass die damit verbundene vertikale Instabilität zu einer Schiefstellung der Trennwandelemente führt. Nichtsdestotrotz erfüllen auch derartige einkomponentige Verbindungselemente die oben genannten Aufgaben der Erfindung.

    [0012] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die zweiten vertikalen Komponenten in Richtung der elastischen Verformbarkeit des Verbindungselements schmaler ausgebildet als die ersten vertikalen Komponenten. Außerdem sind die den zweiten vertikalen Komponenten zugewandten Kanten der ersten vertikalen Komponente zumindest teilweise derart schräg ausgebildet, dass die Länge der ersten vertikalen Komponenten in Verbindungsrichtung des Verbindungselements an ihrer Außenseite kleiner als in der Mitte ist. Durch diese spezielle Ausgestaltung der ersten und der zweiten vertikalen Komponenten wird die elastische Verformbarkeit des Verbindungselements auf einfache Weise gewährleistet und es können zum Beispiel auch die gewünschten Bögen von etwa 180° mit dem Verbindungselement gebildet werden.

    [0013] Die vertikalen Komponenten können sowohl als Vollprofil als auch als Hohlprofil in unterschiedlichsten Querschnittsformen ausgebildet sein.

    [0014] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist das eine Ende des Verbindungselements in Verbindungsrichtung des Verbindungselements derart ausgebildet, dass es in einer vertikalen Nut einer vertikalen Klemmschiene eines Trennwandelements aufgenommen werden kann. Vorteilhafter Weise sind beide Enden des Verbindungselements in Verbindungsrichtung des Verbindungselements in dieser Weise ausgebildet.

    [0015] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist das andere Ende des Verbindungselements in Verbindungsrichtung des Verbindungselements derart ausgebildet, dass es in einer vertikalen Nut eines vertikalen Kupplungselements aufgenommen werden kann, welches an einem weiteren Gegenstand wie beispielsweise einem Regalelement befestigt werden kann. Es ist hierbei von Vorteil, das vertikale Kupplungselement ähnlich der vertikalen Klemmschiene eines Trennwandelements auszubilden, sodass die Verbindungselemente einheitlich ausgebildet und gleichzeitig flexibel eingesetzt werden können. Das vertikale Kupplungselement kann beispielsweise mittels wenigstens einer Rohrschelle an dem weiteren Gegenstand festklemmbar sein, wobei die wenigstens eine Rohrschelle fest mit dem vertikalen Kupplungselement verbunden ist.

    [0016] Ein so ausgebildetes Verbindungselement gemäß der Erfindung kann vorteilhafter Weise in einer Verbindungsvorrichtung als erstes Verbindungselement mit wenigstens einem zweiten Verbindungselement kombiniert werden, um eine höhere Verwindungssteifigkeit der Trennwandanordnung insbesondere bei hohen Trennwänden zu erzielen. Das zweite Verbindungselement ist an dem Trennwandelement und dem weiteren Trennwandelement bzw. dem anderen Gegenstand derart befestigt und im wesentlichen inelastisch derart ausgebildet, dass es eine Bewegung des Trennwandelements bezüglich des weiteren Trennwandelements bzw. des anderen Gegenstandes zwischen einer geradlinigen ersten Stellung, in welcher die Stirnseiten des Trennwandelements und des weiteren Trennwandelements bzw. des anderen Gegenstandes einander zugewandt sind, und einer zweiten Stellung, in welcher das Trennwandelement und das weitere Trennwandelement bzw. der andere Gegenstand zueinander verschwenkt sind, ermöglicht. Das zweite Verbindungselement erfüllt die Aufgabe einer vertikalen Stabilisierung der Trennwandanordnung, ohne jedoch die Bewegungsfreiheitgrade des ersten Verbindungselements einzuschränken.

    [0017] In einer Ausgestaltung der Erfindung weist das zweite Verbindungselement zwei kreuzweise angeordnete starre Arme zum Beispiel aus Metall auf, deren Enden an dem dem Trennwandelement zugewandten Ende und an dem dem weiteren Trennwandelement bzw. dem anderen Gegenstand zugewandten Ende des zweiten Verbindungselements drehbar gehalten sind. Das zweite Verbindungselement ist so als Scherenscharnier aufgebaut.

    [0018] Die Befestigung des zweiten Verbindungselements erfolgt an einer vertikalen Klemmschiene des Trennwandelements bzw. einem vertikalen Kupplungselement des anderen Gegenstandes mittels einer Schraubverbindung z.B. mit Schrauben oder einer Klemmverbindung z.B. mit Klemmsteinen.

    [0019] Vorzugsweise ist ein zweites Verbindungselement im oberen Endbereich des Trennwandelements vorgesehen, ein weiteres zweites Verbindungselement ist im unteren Endbereich des Trennwandelements vorgesehen und das erste Verbindungselement ist zwischen den beiden zweiten Verbindungselementen vorgesehen.

    [0020] Mit dem so aufgebauten Verbindungselement bzw. der so aufgebauten Verbindungsvorrichtung gemäß der Erfindung kann eine Trennwandanordnung mit wenigstens zwei Trennwandelementen aufgebaut werden. Die Trennwandanordnung kann mittels des Verbindungselements bzw. der Verbindungsvorrichtung auch mit einem weiteren Gegenstand, wie beispielsweise einem Regalelement oder dergleichen verbunden werden, wobei das vertikale Kupplungselement des Verbindungselements zum Beispiel an einem Stützpfosten des Regalelements befestigt wird.

    [0021] Obige sowie weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen besser verständlich. Darin zeigen:
    Fig. 1
    eine Perspektivdarstellung einer Trennwandanordnung mit einem herkömmlichen Verbindungselement;
    Fig. 2
    eine schematische Draufsicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiels einer Trennwandanordnung mit Verbindungselementen gemäß der vorliegenden Erfindung;
    Fig. 3
    eine vergrößerte Darstellung eines Verbindungselements gemäß der vorliegenden Erfindung in Draufsicht;
    Fig. 4
    schematische Darstellungen von verschiedenen alternativen Ausführungsformen des Verbindungselements gemäß der vorliegenden Erfindung;
    Fig. 5
    eine vergrößerte Darstellung der Verbindung der Trennwandanordnung zu einem Regalelement mittels eines Verbindungselements gemäß der vorliegenden Erfindung;
    Fig. 6A und 6B
    eine Draufsicht eines zweiten Verbindungselements zur Konstruktion einer erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung in einer ersten geradlinigen Stellung bzw. einer zweiten verschwenkten Stellung der Trennwandanordnung; und
    Fig. 7
    eine schematische Seitenansicht einer Trennwandanordnung gemäß der Erfindung mit zwei zweiten Verbindungselementen von Fig. 6A in deren erster Stellung.


    [0022] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend anhand der Fig. 2 bis 7 näher erläutert. Darin sind durchgehend gleiche Bauteile und Elemente mit den gleichen Bezugsziffern versehen.

    [0023] Die Trennwandanordnung 10 besteht aus mehreren Trennwandelementen 12, die mittels erfindungsgemäßen Verbindungselementen 14 sowohl miteinander als auch mit einem Regalelement 16 verbunden sind. Wie deutlich in der Draufsicht von Fig. 2 zu erkennen, sind die Verbindungselemente 14 in beiden Richtungen senkrecht zur Verbindungsrichtung und zur vertikalen Richtung elastisch verformbar ausgebildet. Insbesondere können die Verbindungselemente 14 derart elastisch verformbar sein, dass die Verbindungselemente einen Bogen von bis zu etwa 180° bilden können. Auf diese Weise können die Trennwandelemente 12 sozusagen zusammen gefaltet und parallel an das Regalelement 16 geschoben werden. Auf diese Weise ist die Trennwandanordnung 10 bei äußerst geringem Raumbedarf verstaubar und kann jederzeit in nahezu beliebiger Anordnung wieder aufgebaut werden. Mit den Verbindungselementen 14 gemäß der Erfindung ist somit eine große Flexibilität der Anwendungsmöglichkeiten der Trennwandanordnung 10 gewährleistet, wie sie in der heutigen Arbeitswelt immer häufiger gefordert wird.

    [0024] Auch wenn die Trennwandanordnung 10 in Fig. 2 in Verbindung mit einem Regalelement 16 dargestellt ist, kann die Trennwandanordnung 10 im Rahmen der vorliegenden Erfindung selbstverständlich auch separat in nahezu beliebigen Winkelkonstellationen zwischen den einzelnen Trennwandelementen 12 verwendet werden. Anstelle der Anbindung der Trennwandanordnung 10 an ein Regalelement 16 kann die Trennwandanordnung zum Beispiel auch mittels des später erläuterten Kupplungselements an einer Gebäudewand oder einem Gebäudeträger befestigt werden.

    [0025] Die Trennwandelemente 12 können grundsätzlich wie herkömmliche Trennwandelemente aufgebaut sein. Insbesondere weisen die Trennwandelemente 12 eine Rahmenkonstruktion auf, in der wenigstens eine Trennwandplatte gehalten ist und die auf einer geeigneten Standvorrichtung getragen wird. Zur Erleichterung der Mobilität und Flexibilität der Trennwandanordnung 10 ist die Standvorrichtung vorzugsweise aus einem oder mehreren Standfüßen mit Rollen ausgebildet.

    [0026] Der Aufbau des erfindungsgemäßen Verbindungselements 14 wird nun anhand der vergrößerten Darstellung von Fig. 3 genauer beschrieben, wobei Fig. 3 das Verbindungselement 14 in seinem geradlinig ausgestreckten Zustand zeigt.

    [0027] Die Rahmenkonstruktion der Trennwandelemente 12 weist insbesondere jeweils zwei vertikale Klemmschienen 18 auf, zwischen denen die wenigstens eine Trennwandplatte 20 (in Fig. 3 durch punktierte Linien angedeutet) gehalten wird. Die vertikalen Klemmschienen 18 sind üblicher Weise als Profilkörper aus einem Leichtmetall wie beispielsweise Aluminium gefertigt. Die vertikalen Klemmschienen 18 weisen jeweils an ihrer den seitlichen Stirnseiten der Trennwandplatten 20 abgewandten Seite eine vertikale Nut 22 auf, wobei die Öffnung der vertikalen Nut 22 kleiner als die Breite des durch die Nut gebildeten Hohlraums ist, wie in Fig. 3 dargestellt.

    [0028] Das Verbindungselement 14 besteht in der bevorzugten Ausführungsform aus mehreren ersten vertikalen Komponenten 24 und mehreren zweiten vertikalen Komponenten 26. Die ersten und die zweiten vertikalen Komponenten 24, 26 sind dabei in Verbindungsrichtung des Verbindungselements abwechselnd zueinander vorgesehen. Zur Erzielung der gewünschten elastischen Verformbarkeit des Verbindungselements sind zumindest die zweiten vertikalen Komponenten 26 aus einem elastischen Material geformt.

    [0029] Bei Versuchen hat es sich als besonders geeignet erwiesen, die ersten vertikalen Komponenten 24 aus einem harten Kunststoffmaterial und die zweiten vertikalen Komponenten 26 aus einem weichen Kunststoffmaterial zu formen. Die ersten und die zweiten vertikalen Komponenten 24, 26 können beispielsweise mittels eines 2K-Extrusionsverfahrens gemeinsam geformt werden, sodass sich ein integrales bzw. einteiliges Bauteil ausbildet. Bei der Auswahl der Materialien der vertikalen Komponenten 24, 26 ist dabei darauf zu achten, dass die beiden Kunststoffmaterialien einen ähnlichen Schmelzpunkt aufweisen, sodass sie bei dem Extrusionsverfahren irreversibel miteinander verbunden bzw. verschmolzen werden. Da das Extrusionsverfahren und auch das 2K-Extrusionsverfahren dem Fachmann auf dem Gebiet der Kunststofftechnik seit langem bekannt sind, wird an dieser Stelle auf eine nähere Erläuterung derselben verzichtet.

    [0030] Die Ausbildung des Verbindungselements 14 aus ersten vertikalen Komponenten 24 aus einem harten Kunststoffmaterial und zweiten vertikalen Komponenten 26 aus einem weichen Kunststoffmaterial, die mittels des 2K-Extrusionsverfahrens geformt werden, ist die derzeit bevorzugte Ausführungsform der Erfindung. Die Erfindung ist jedoch nicht auf diese spezielle Ausgestaltung beschränkt; vielmehr können die beiden vertikalen Komponenten 24 und 26 zum Beispiel auch aus dem gleichen elastischen Material geformt werden. Diese Ausführungsform würde ebenfalls den gewünschten Effekt der elastischen Verformbarkeit des Verbindungselements 14 erzielen, allerdings wäre das Verbindungselement in vertikaler Richtung etwas instabil, sodass es insbesondere bei hohen Trennwänden zu einer leichten Schiefstellung der Trennwandelemente 12 kommen kann. Die gewünschte elastische Verformbarkeit des Verbindungselements und gleichzeitig eine vertikale Steifigkeit wird jedoch nach derzeitigen Erkenntnissen nur durch die Konstruktion des Verbindungselements 14 durch zwei vertikale Komponenten 24 und 26 unterschiedlicher Härte erzielt, wie oben beschrieben. Alternativ sind natürlich auch andere Materialkombinationen neben der erwähnten weichen und harten Kunststoffkomponente denkbar. Um die Verwindungssteifigkeit der Trennwandanordnung insbesondere bei hohen Trennwänden zu erhöhen, kann das Verbindungselement 14 bevorzugt mit wenigstens einem zweiten Verbindungselement kombiniert werden, wie weiter unten erläutert. In Kombination mit dem zweiten Verbindungselement ist dann auch die vertikale Steifigkeit des Verbindungselements 14 mit den beiden vertikalen Komponenten 24, 26 aus dem gleichen elastischen Material ausreichend. ,

    [0031] Wie ebenfalls in der Draufsicht von Fig. 3 deutlich zu erkennen, sind die zweiten vertikalen Komponenten 26 des Verbindungselements 14 in Richtung der elastischen Verformbarkeit, d.h. senkrecht zur Verbindungsrichtung des Verbindungselements 14, schmaler als die ersten vertikalen Komponenten 24 ausgebildet. Zusätzlich sind die den zweiten vertikalen Komponenten 26 zugewandten Kanten der ersten vertikalen Komponenten 24 zumindest teilweise schräg ausgebildet, sodass die Länge der ersten vertikalen Komponenten 24 in Verbindungsrichtung des Verbindungselements an ihrer Außenseite kleiner als in der Mitte ist. Durch diesen Aufbau der ersten und der zweiten vertikalen Komponenten 24, 26 wird die elastische Verformbarkeit des Verbindungselements 14 weiter erhöht, sodass mit dem Verbindungselement 14 zum Beispiel auch Bögen von bis zu etwa 180° gebildet werden können, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Bei einem derart aufgebauten Verbindungselement 14 werden bei einer elastischen Verformung des Verbindungselements 14 die zweiten vertikalen Komponenten 26 aufgrund ihrer weicheren Materialeigenschaften verformt, sodass die ersten vertikalen Komponenten 24 so weit aufeinander zu bewegt werden können, bis benachbarte erste vertikale Komponenten 24 mit ihren Kanten auf der Innenseite der Verformung des Verbindungselements 14 aneinander stoßen. Die Dimensionierung und genaue Ausgestaltung der einander zugewandten Kanten der ersten vertikalen Komponenten 24 wird der Fachmann ohne weiteres den gewünschten Anwendungsmöglichkeiten anpassen. Insbesondere hängen diese Dimensionen und Formen auch von den ausgewählten Materialien der ersten und der zweiten vertikalen Komponenten 24 und 26 ab.

    [0032] Während die ersten vertikalen Komponenten 24 des Verbindungselements in dem gezeigten Ausführungsbeispiel von Fig. 3 als Vollprofil in einer im wesentlichen rechteckigen Querschnittsform ausgebildet sind, sind diesbezüglich auch andere Ausbildungsformen möglich. Fig. 4 zeigt hierzu verschiedene Beispiele von denkbaren Ausbildungen der ersten vertikalen Komponenten 24 des Verbindungselements als Hohlprofil. Die ersten vertikalen Komponenten 24 können sowohl als Vollprofil als auch als Hohlprofil zum Beispiel in einer flachen Hexagonalform (Fig. 4a), einer Rechteckform (Fig. 4b), einer Kreisform (Fig. 4c), einer ovalen Form (Fig. 4d) oder einer flachen Hexagonalform mit abgerundeten Kanten (Fig. 4e) geformt werden. Dem Fachmann werden sich jedoch ohne weiteres weitere mögliche Querschnittsformen der ersten und zweiten vertikalen Komponenten des Verbindungselements erschließen.

    [0033] Die Anbindung des sich vertikal erstreckenden Verbindungselements 14 an ein Trennwandelement 12 ist wie folgt. Die Enden des Verbindungselements 14 in Verbindungsrichtung des Verbindungselements sind derart ausgebildet, dass sie jeweils in der vertikalen Nut 22 einer vertikalen Klemmschiene 18 eines Trennwandelements 12 aufgenommen werden können, wie in Fig. 3 dargestellt. Insbesondere weist das Ende des Verbindungselements 14 ein Verbindungsprofil 28 auf, das in die vertikale Nut 22 der vertikalen Klemmschiene 18 eingeschoben werden kann. Das Verbindungsprofil 28 weist dabei einen ersten Bereich 28a, der etwas schmaler als die Öffnung der vertikalen Nut 22 ist, und einen zweiten Bereich 28b, der schmaler als der durch die vertikale Nut 22 gebildete Hohlraum aber breiter als die Öffnung der vertikalen Nut 22 ist, auf, wie in Fig. 3 veranschaulicht. Auf diese Weise ist das Verbindungselement 14 fest mit dem Trennwandelement 12 verbunden und sowohl in Richtung quer zu dem Verbindungselement 14 als auch in Verbindungsrichtung des Verbindungselements in der Klemmschiene 18 bzw. deren Nut 22 fixiert.

    [0034] Um auch im Bereich des Verbindungselements 14 einen Sichtschutz durch die Trennwandanordnung 10 zu gewährleisten, erstreckt sich das Verbindungselement 14 einschließlich seines Verbindungsprofils 28 im wesentlichen über die gesamte Höhe des Trennwandelements 12. Außerdem ist das gesamte Verbindungselement 14 vorzugsweise aus einem undurchsichtigen Material ausgebildet, sodass der durch die Trennwandanordnung 10 beabsichtigte Sichtschutz auch im Bereich der Verbindungen zwischen den einzelnen Trennwandelementen 12 gewährleistet ist.

    [0035] Wie bereits anhand von Fig. 2 beschrieben, können mit den Verbindungselementen 14 gemäß der Erfindung nicht nur zwei Trennwandelemente 12 miteinander verbunden werden, sondern das Verbindungselement 14 kann auch als Verbindung zwischen einem Trennwandelement 12 und einem weiteren Gegenstand wie beispielsweise einem Regalelement 16 dienen. Anhand von Fig. 5 wird nachfolgend eine derartige Verbindung mit einem Regalelement 16 mittels des Verbindungselements 14 der vorliegenden Erfindung erläutert.

    [0036] Um die Herstellung des Verbindungselements 14 zu vereinfachen und um nur eine Art von Verbindungselement 14 zu benötigen, ist das Ende des Verbindungselements 14 in Verbindungsrichtung des Verbindungselements zur Verbindung mit einem Regalelement 16 in der gleichen Weise wie zur Verbindung mit einem Trennwandelement 12 ausgebildet. Dies ist im Rahmen der vorliegenden Erfindung jedoch selbstverständlich nicht zwingend erforderlich, aber vorteilhaft.

    [0037] Das Verbindungselement 14 wird mittels des abschließenden Verbindungsprofils 28 mit einem sich vertikal erstreckenden Kupplungselement 30 verbunden, dessen Aufbau im wesentlichen dem einer vertikalen Klemmschiene eines Trennwandelements 12 entspricht. Insbesondere besteht auch das Kupplungselement 30 aus einem Profilblech 18', das auf der dem Verbindungselement 14 zugewandten Seite eine sich vertikal erstreckende Nut 22' aufweist. Diese vertikale Nut 22' ist, wie in Fig. 5 dargestellt, analog der vertikalen Nut 22 einer Klemmschiene 18 eines Trennwandelements 12 ausgebildet, so dass das Verbindungsprofil 28 des Verbindungselements 14 in die Nut 22' eingeschoben werden kann und eine feste und in ihrer Position fixierte Verbindung zwischen dem Verbindungselement 14 und dem Kupplungselement 30 bewirkt.

    [0038] Das Kupplungselement 30 ist beispielsweise an einem vertikalen Stützpfosten 32 des Regalelements 16 befestigt. Die Befestigung erfolgt beispielsweise über wenigstens eine Rohrschelle 34, die um den Stützpfosten 32 herum angeordnet ist und mittels eines Verbindungssteins 36 in bekannter Weise zusammengezogen wird, um von der Rohrschelle 34 eine Klemmkraft auf den Stützpfosten 32 auszuüben. Der Verbindungsstein 36 ist in einer der Rohrschelle 34 zugewandten Ausnehmung 37 aufgenommen und in seiner Position fixiert. Auf der der Rohrschelle 34 abgewandten Stirnseite weist der Verbindungsstein 36 eine Gewindebohrung 38 auf, der eine entsprechende Bohrung 40 im Profilblech 18' des Kupplungselements 30 zugeordnet ist. Die Befestigung des Kupplungselements 30 am Stützpfosten 32 erfolgt nach der Anbringung von wenigstens einer Rohrschelle 34 an dem Stützpfosten durch eine Schraube (nicht dargestellt), die durch die Bohrung 40 in dem Profilblech 18' in die Gewindebohrung 38 des Verbindungssteins 36 der Rohrschelle 34 eingreift.

    [0039] Durch eine geeignete Anpassung der Kupplungselemente 30 kann die Trennwandanordnung 10 mittels eines Verbindungselements 14 der vorliegenden Verbindung natürlich auch mit anderen Gegenständen verbunden werden. Zum Beispiel ist auch die Anbindung an Regalelemente 16 mit Stützpfosten mit einem quadratischen Querschnitt oder die Anbindung an eine Gebäudewand denkbar.

    [0040] Wie oben erläutert, ist mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verbindungselements 14 der flexible und variable Aufbau von Trennwandanordnungen 10 möglich, wobei die Trennwandanordnungen 10 auch auf einen sehr kleinen Raum verstaut werden können. Die erfindungsgemäße Ausbildung des Verbindungselements 14 erlaubt insbesondere die Anordnung von Trennwandelementen in nahezu beliebigen Winkeln zueinander. Außerdem ist das Verbindungselement der Erfindung so ausgebildet, dass es eine blickdichte Verbindung zwischen Trennwandelementen ermöglicht. Durch den integralen Aufbau des Verbindungselements, vorzugsweise durch ein 2K-Extrusionsverfahren mit ersten vertikalen Komponenten aus einem harten Kunststoffmaterial und zweiten vertikalen Komponenten aus einem weichen Kunststoffmaterial, sind außerdem die Herstellung und Handhabung des Verbindungselements relativ einfach.

    [0041] Wie bereits oben erwähnt, umfasst die vorliegende Erfindung auch die Kombination eines oben beschriebenen (ersten) Verbindungselements mit wenigstens einem zweiten Verbindungselement. Eine solche Verbindungsvorrichtung wird nun anhand der Fig. 6A, 6B und 7 näher erläutert.

    [0042] Die Verbindungsvorrichtung zur Verbindung zwischen einem Trennwandelement 12 und einem weiteren Trennwandelement 12 oder einem anderen Gegenstand 16 enthält ein wie oben beschrieben aufgebautes Verbindungselement als erstes Verbindungselement 14 und wenigstens ein zweites Verbindungselement 42. In einer bevorzugten Ausführungsform enthält die Verbindungsvorrichtung ein zweites Verbindungselement 42 im oberen Endbereich des Trennwandelements 12, welches vorzugsweise nicht über die Oberkante des Trennwandelements 12 hinaus ragt, und ein weiteres zweites Verbindungselement 42 im unteren Endbereich des Trennwandelements 12, welches bevorzugt nicht über die Unterkante des Trennwandelements 12 hinaus ragt, wie in der Seitenansicht von Fig. 7 dargestellt. Das elastische erste Verbindungselement 14, welches in Fig. 7 nicht dargestellt ist, ist in vertikaler Richtung zwischen den beiden zweiten Verbindungselementen 42 angeordnet, erstreckt sich somit in vertikaler Richtung im wesentlichen über die gesamte Höhe des Trennwandelements 12.

    [0043] Das zweite Verbindungselement 42 ist beispielsweise mittels einer Schraubverbindung 48 oder einer Klemmverbindung (Klemmstein) an dem Trennwandelement 12 bzw. einer vertikalen Klemmschiene 18 (der Einfachheit in Fig. 6 und 7 weggelassen) des Trennwandelements 12 oder an einem anderen Gegenstand 16 bzw. einem vertikalen Kupplungselement 30 zu dem anderen Gegenstand 16 befestigt.

    [0044] Das zweite Verbindungselement 42 selbst weist zwei starre, inelastische Arme 44 und 46 beispielsweise aus Metall auf. Diese beiden Arme 44, 46 sind, wie besonders in der Draufsicht von Fig. 6A zu erkennen, kreuzweise angeordnet und außerdem, wie besonders in der Seitenansicht von Fig. 7 zu erkennen, übereinander angeordnet. Jeder Arm 44, 46 ist an seinen beiden Enden um eine Drehachse 44a, 44b bzw. 46a, 46b drehbar gehalten. Die beiden Arme 44 und 46 selbst sind nicht miteinander verbunden, d.h. in ihrer gegenseitigen Lage nicht fixiert. Das zweite Verbindungselement 42 ist so in der Art eines Scherenscharniers aufgebaut.

    [0045] Dieser Aufbau des zweiten Verbindungselements 42 ermöglicht eine Bewegung des Trennwandelements 12 bezüglich des weiteren Trennwandelements 12 oder des anderen Gegenstandes 16 zwischen einer ersten Stellung von Fig. 6A, in welcher die Stirnseiten des Trennwandelements 12 und des weiteren Trennwandelements 12 bzw. des anderen Gegenstandes 16 einander zugewandt sind, d.h. einer geradlinigen Trennwandanordnung, und einer zweiten Stellung von Fig. 6B, in welcher das Trennwandelement 12 und das weitere Trennwandelement 12 bzw. der andere Gegenstand 16 zueinander verschwenkt sind. Fig. 6B zeigt hierbei eine extreme zweite Stellung, bei welcher die Trennwandanordnung 10 zusammen gefaltet ist, d.h. die einzelnen Trennwandelemente 12 parallel zueinander angeordnet sind. Aufgrund der speziellen inelastischen Konstruktion des zweiten Verbindungselements 42 ist die vertikale Verwindungssteifigkeit der Trennwandanordnung 10 deutlich erhöht, d.h. eine Schiefstellung benachbarter Trennwandelemente 12 ausgeschlossen.

    [0046] Das zweite Verbindungselement 42 ist vorzugsweise aus Metall und deshalb als separates Bauteil von dem ersten Verbindungselement 14 geformt. Es ist aber ebenso möglich, das zweite Verbindungselement 42 aus einem Kunststoff und einteilig mit dem ersten Verbindungselement auszubilden. Ebenso ist es denkbar, das erste und das zweite Verbindungselement 14, 42 als Einheit miteinander zu verbinden.

    BEZUGSZEICHENLISTE



    [0047] 
    10
    Trennwandvorrichtung
    12
    Trennwandelement
    14
    (erstes) Verbindungselement
    16
    Regalelement
    18
    vertikale Klemmschiene
    20
    Trennwandplatte
    22
    vertikale Nut von 18
    24
    erste vertikale Komponenten von 14
    26
    zweite vertikale Komponenten von 14
    28
    Verbindungsprofil
    30
    Kupplungselement
    32
    Stützpfosten
    34
    Rohrschelle
    36
    Verbindungsstein
    37
    Ausnehmung
    38
    Gewindebohrung
    40
    Bohrung
    42
    zweites Verbindungselement
    44
    erster Arm von 42
    44a, 44b
    Drehachsen
    46
    zweiter Arm von 42
    46a, 46b
    Drehachsen
    48
    Schraubverbindung
    102
    erstes Trennwandelement
    104
    zweites Trennwandelement
    106
    vertikales Verbindungselement
    108
    Rahmenkonstruktion
    110
    Standfüße
    112
    Trennwandplatte
    114
    Regalteile



    Ansprüche

    1. Trennwandanordnung (10), mit einem Trennwandelement (12) und einem Verbindungselement (14) zur Verbindung mit einem weiteren Trennwandelement (12) oder einem anderen Gegenstand (16), wobei sich das Verbindungselement (14) in vertikaler Richtung im Wesentlichen über die gesamte Höhe des Trennwandelements erstreckt und in beiden Richtungen senkrecht zur Verbindungsrichtung und zur vertikalen Richtung elastisch verformbar ausgebildet ist,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Verbindungselement (14) aus mehreren ersten vertikalen Komponenten (24) und mehreren zweiten vertikalen Komponenten (26) aufgebaut ist, die abwechselnd angeordnet sind, wobei zumindest die zweiten vertikalen Komponenten (26) aus einem elastischen Material geformt sind.
     
    2. Trennwandanordnung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die ersten und die zweiten vertikalen Komponenten (24, 26) des Verbindungselements (14) aus dem gleichen Material geformt sind.
     
    3. Trennwandanordnung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die ersten vertikalen Komponenten (24) des Verbindungselements (14) aus einem harten Kunststoffmaterial und die zweiten vertikalen Komponenten (26) davon aus einem weichen Kunststoffmaterial geformt sind.
     
    4. Trennwandanordnung nach einem der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die zweiten vertikalen Komponenten (26) in Richtung der elastischen Verformbarkeit des Verbindungselements (14) schmaler ausgebildet sind als die ersten vertikalen Komponenten (24).
     
    5. Trennwandanordnung nach einem der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die ersten vertikalen Komponenten (24) als Hohlprofil ausgebildet sind.
     
    6. Verbindungselement nach einem der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das eine Ende des Verbindungselements (14) in Verbindungsrichtung des Verbindungselements derart ausgebildet ist (28), dass es in einer vertikalen Nut (22) einer vertikalen Klemmschiene (18) eines Trennwandelements (12) aufgenommen werden kann.
     
    7. Trennwandanordnung nach Anspruch 6,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass beide Enden des Verbindungselements (14) in Verbindungsrichtung des Verbindungselements derart ausgebildet sind (28), dass sie jeweils in einer vertikalen Nut (22) einer vertikalen Klemmschiene (18) eines Trennwandelements (12) aufgenommen werden können.
     
    8. Trennwandanordnung nach Anspruch 6,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das andere Ende des Verbindungselements (14) in Verbindungsrichtung des Verbindungselements derart ausgebildet ist, dass es in einer vertikalen Nut (22') eines vertikalen Kupplungselements (30) aufgenommen werden kann, welches an einem weiteren Gegenstand (16) befestigbar ist.
     
    9. Trennwandanordnung nach einem der vorherigen Ansprüche,
    gekennzeichnet durch
    ein Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 8 als erstes Verbindungselement (14); und
    wenigstens ein zweites Verbindungselement (42), welches an dem Trennwandelement (12) und dem weiteren Trennwandelement (12) bzw. dem anderen Gegenstand (16) derart befestigt und im Wesentlichen inelastisch derart ausgebildet ist, dass es eine Bewegung des Trennwandelements (12) bezüglich des weiteren Trennwandelements (12) bzw. des anderen Gegenstandes (16) zwischen einer ersten Stellung, in welcher die Stirnseiten des Trennwandelements (12) und des weiteren Trennwandelements (12) bzw. des anderen Gegenstandes (16) einander zugewandt sind, und einer zweiten Stellung, in welcher das Trennwandelement (12) und das weitere Trennwandelement (12) bzw. der andere Gegenstand (16) zueinander verschwenkt sind, ermöglicht.
     
    10. Trennwandanordnung nach Anspruch 9,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das zweite Verbindungselement (42) zwei kreuzweise angeordnete starre Arme (44, 46) aufweist, deren Enden an dem dem Trennwandelement (12) zugewandten Ende und an dem dem weiteren Trennwandelement (12) bzw. dem anderen Gegenstand (16) zugewandten Ende des zweiten Verbindungselements (42) drehbar gehalten sind.
     
    11. Trennwandanordnung nach Anspruch 9 oder 10,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das zweite Verbindungselement (42) an einer vertikalen Klemmschiene (18) des Trennwandelements (12) bzw. einem vertikalen Kupplungselement (30) des anderen Gegenstandes (16) mittels einer Schraubverbindung (48) oder einer Klemmverbindung befestigt ist.
     
    12. Trennwandanordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass ein zweites Verbindungselement (42) im oberen Endbereich des Trennwandelements (12) vorgesehen ist, ein weiteres zweites Verbindungselement (42) im unteren Endbereich des Trennwandelements (12) vorgesehen ist, und
    das erste Verbindungselement (14) zwischen den beiden zweiten Verbindungselementen (42) vorgesehen ist.
     


    Claims

    1. Partition wall assembly (10), with a partition wall element (12) and a connecting element (14) for connection to a further partition wall element (12) or another object (16), wherein the connecting element (14) extends in the vertical direction substantially over the entire height of the partition wall element and is formed so as to be resiliently deformable in both directions perpendicularly to the connecting direction and to the vertical direction,
    characterised in
    that the connecting element (14) is composed of a plurality of first vertical components (24) and a plurality of second vertical components (26) which are disposed alternately, wherein at least the second vertical components (26) are shaped from a resilient material.
     
    2. Partition wall assembly according to Claim 1,
    characterised in
    that the first and the second vertical components (24, 26) of the connecting element (14) are shaped from the same material.
     
    3. Partition wall assembly according to Claim 1,
    characterised in
    that the first vertical components (24) of the connecting element (14) are shaped from a hard plastics material and the second vertical components (26) thereof are shaped from a soft plastics material.
     
    4. Partition wall assembly according to any one of the preceding Claims,
    characterised in
    that the second vertical components (26) are narrower in the direction of the resilient deformability of the connecting element (14) than the first vertical components (24).
     
    5. Partition wall assembly according to any one of the preceding Claims,
    characterised in
    that the first vertical components (24) are formed as a hollow section.
     
    6. Connecting element according to any one of the preceding Claims,
    characterised in
    that one end of the connecting element (14) is formed (28) in the connecting direction of the connecting element such that it can be accommodated in a vertical groove (22) of a vertical clamping rail (18) of a partition wall element (12).
     
    7. Partition wall assembly according to Claim 6,
    characterised in
    that both ends of the connecting element (14) are formed (28) in the connecting direction of the connecting element such that they can in each case be accommodated in a vertical groove (22) of a vertical clamping rail (18) of a partition wall element (12).
     
    8. Partition wall assembly according to Claim 6,
    characterised in
    that the other end of the connecting element (14) is formed in the connecting direction of the connecting element such that it can be accommodated in a vertical groove (22') of a vertical coupling element (30) which can be fastened to a further object (16).
     
    9. Partition wall assembly according to any one of the preceding Claims,
    characterised by
    a connecting element according to any one of Claims 1 to 8 as first connecting element (14); and
    at least one second connecting element (42) which is fastened to the partition wall element (12) and the further partition wall element (12) or the other object (16) such that, and is formed substantially non-resiliently such that, it enables the partition wall element (12) to move relative to the further partition wall element (12) or the other object (16) between a first position, in which the end sides of the partition wall element (12) and of the further partition wall element (12) or of the other object (16) are facing one another, and a second position, in which the partition wall element (12) and the further partition wall element (12) or the other object (16) are pivoted relative to one another.
     
    10. Partition wall assembly according to Claim 9,
    characterised in
    that the second connecting element (42) comprises two rigid arms (44, 46) which are disposed crosswise and the ends of which are rotatably held at the end which faces the partition wall element (12) and at the end of the second connecting element (42) which faces the further partition wall element (12) or the other object (16).
     
    11. Partition wall assembly according to Claim 9 or 10,
    characterised in
    that the second connecting element (42) is fastened to a vertical clamping rail (18) of the partition wall element (12) or a vertical coupling element (30) of the other object (16) by means of a screwed connection (48) or a clamping connection.
     
    12. Partition wall assembly according to any one of Claims 9 to 11,
    characterised in
    that a second connecting element (42) is provided in the upper end region of the partition wall element (12), a further second connecting element (42) is provided in the lower end region of the partition wall element (12), and the first connecting element (14) is provided between the two second connecting elements (42).
     


    Revendications

    1. Dispositif de cloison de séparation (10) avec un élément de cloison de séparation (12) et un élément d'assemblage (14) pour assemblage avec un élément de cloison de séparation (12) ou un autre objet (16) pour lequel l'élément d'assemblage (14) s'étend dans la direction verticale pour l'essentiel sur toute la hauteur de l'élément de cloison de séparation et dans les deux directions perpendiculairement à la direction d'assemblage et est conçu déformable de façon élastique dans la direction verticale caractérisé en ce que l'élément d'assemblage (14) est composé de plusieurs premiers composants verticaux (21) et de plusieurs deuxièmes composants verticaux (26), qui sont disposés de façon alternative, les deuxièmes composants verticaux (26) au moins étant formés d'un matériau élastique.
     
    2. Dispositif de cloison de séparation selon la revendication 1 caractérisé en ce que les premiers et deuxièmes composants verticaux (24, 26) de l'élément d'assemblage (14) sont formés du même matériau.
     
    3. Dispositif de cloison de séparation selon la revendication 1 caractérisé en ce que les premiers composants verticaux (24) de l'élément d'assemblage (14) sont formés d'un matériau synthétique dur et les deuxièmes composants verticaux (26) de celui-ci d'un matériau synthétique mou.
     
    4. Dispositif de cloison de séparation selon une des revendications précédentes caractérisé en ce que les deuxièmes composants verticaux (26) sont conçus dans la direction de la déformation élastique de l'élément d'assemblage (14) plus étroits que les premiers composants verticaux (24).
     
    5. Dispositif de cloison de séparation selon une des revendications précédentes caractérisé en ce que les premiers composants verticaux (24) sont conçus en tant que profil creux.
     
    6. Elément d'assemblage selon une des revendications précédentes caractérisé en ce qu'une extrémité de l'élément d'assemblage (14) est conçue (28) dans la direction d'assemblage de l'élément d'assemblage de manière à ce qu'elle puisse être réceptionnée dans une rainure verticale (22) d'un rail de serrage vertical (18) d'un élément de cloison de séparation (12).
     
    7. Dispositif de cloison de séparation selon la revendication 6 caractérisé en ce que les deux extrémités de l'élément d'assemblage (14) sont conçues (28) dans la direction d'assemblage de l'élément d'assemblage de manière à ce qu'elles puissent être reçues respectivement dans une rainure verticale (22) d'un rail de serrage vertical (18) d'un élément de cloison de séparation (12).
     
    8. Dispositif de cloison de séparation selon la revendication 6 caractérisé en ce que l'autre extrémité de l'élément d'assemblage est conçue de manière à ce qu'elle puisse être réceptionnée dans une rainure verticale (22') d'un élément d'accouplement vertical (30) qui est fixable à un autre objet (16).
     
    9. Dispositif de cloison de séparation selon une des revendications précédentes caractérisé en ce qu'un élément d'assemblage selon une des revendications 1 à 8 en tant que premier élément d'assemblage (14) et au moins un deuxième élément d'assemblage (42) qui est fixable à l'élément de cloison de séparation (12) et à l'autre élément de cloison de séparation (12) ou à l'autre objet (16) et conçu de façon élastique de manière à permette un mouvement de l'élément de cloison de séparation (12) en ce qui concerne l'autre élément de cloison de séparation (12) ou l'autre objet (16)entre une première position dans laquelle les faces avant de l'élément de cloison de séparation (12) et de l'autre élément de cloison de séparation (12) ou de l'autre objet (16) sont tournés réciproquement et dans une deuxième position dans laquelle l'élément de cloison de séparation (12) et l'autre élément de cloison de séparation 12) ou l'autre objet (16) sont orientés l'un vers l'autre.
     
    10. Dispositif de cloison de séparation selon la revendication 9 caractérisé en ce que le deuxième élément d'assemblage (42) présente deux bras rigides (44, 46) disposés en forme de croix dont les extrémités sont maintenues pivotables à l'extrémité tournée vers l'élément de cloison de séparation (12) et à l'extrémité tournée vers l'autre élément de cloison de séparation (12) ou l'autre objet (16), du deuxième élément d'assemblage (42).
     
    11. Dispositif de cloison de séparation selon la revendication 9 ou 10 caractérisé en ce que le deuxième élément d'assemblage (42) est fixé à un rail de serrage vertical (18) de l'élément de cloison de séparation (12) ou à un élément d'accouplement vertical (30) de l'autre objet (16) au moyen d'un assemblage à vis (48) ou d'une jonction par serrage.
     
    12. Dispositif de cloison de séparation selon une des revendications 9 à 11 caractérisé en ce qu'un deuxième élément d'assemblage (42) est prévu dans la partie extrême supérieure de l'élément de cloison de séparation (12), en ce qu'un autre deuxième élément d'assemblage (42) est prévu dans la partie extrême inférieure de l'élément de cloison de séparation (12) et en ce que le premier élément d'assemblage (14) est prévu entre les deux deuxièmes éléments d'assemblage (42).
     




    Zeichnung