| (19) |
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(11) |
EP 1 414 728 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.09.2005 Patentblatt 2005/39 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.07.2002 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2002/002661 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/016188 (27.02.2003 Gazette 2003/09) |
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| (54) |
VORRICHTUNG ZUR AUSRICHTUNG VON IN EINER LAGE ÜBEREINANDER ANGEORDNETEN BOGEN
DEVICE FOR ALIGNING A STACK OF SHEETS ARRANGED ONE ABOVE THE OTHER
DISPOSITIF D'ALIGNEMENT DE FEUILLES EMPILEES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE SK TR |
| (30) |
Priorität: |
09.08.2001 DE 10139218
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.05.2004 Patentblatt 2004/19 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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05016259.3 |
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05016260.1 |
| (73) |
Patentinhaber: KBA-GIORI S.A. |
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1003 Lausanne (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SAUER, Hartmut, Karl
97267 Himmelstadt (DE)
- WUKOVICH, Rudolf
97834 Birkenfeld (DE)
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| (74) |
Vertreter: Bugnion Genève |
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Bugnion S.A.
Conseils en Propriété Industrielle
Case Postale 375 1211 Genève 12 1211 Genève 12 (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 173 959 DE-A- 4 013 302 JP-A- 51 005 111 US-A- 4 380 332
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EP-A- 0 403 886 DE-A- 4 231 891 US-A- 2 097 013
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 007, no. 207 (M-242), 13. September 1983 (1983-09-13)
-& JP 58 104850 A (TAKASHI MORI), 22. Juni 1983 (1983-06-22)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 010, no. 246 (M-510), 23. August 1986 (1986-08-23)
-& JP 61 075752 A (YAMADA KIKAI KOGYO KK;OTHERS: 01), 18. April 1986 (1986-04-18)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 2002, no. 02, 2. April 2002 (2002-04-02) -& JP 2001
287851 A (GUNZE LTD), 16. Oktober 2001 (2001-10-16)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 017, no. 208 (M-1401), 23. April 1993 (1993-04-23)
& JP 04 350057 A (ISOWA:KK), 4. Dezember 1992 (1992-12-04)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ausrichtung von in einer Lage übereinander
angeordneten Bogen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Vorrichtungen werden beispielsweise, jedoch keineswegs ausschließlich, dazu eingesetzt,
bedruckte Bogen an zumindest einer Kante mit ausreichender Genauigkeit übereinanderliegend
auszurichten, so dass der Stapel anschließend an den Kanten beschnitten werden kann.
Bei manchen Druckerzeugnissen, beispielsweise mit Registriernummern versehenen Wertnoten,
ist es nach dem Bedrucken der Bogen erforderlich, dass die Reihenfolge der Bogen in
der einen Stapel bildenden Lage erhalten bleibt.
[0003] Die DE 68 09 156 U beschreibt eine Anordnung zum Herstellen eines geordneten Stapels
von flachen Sendungen. Dabei werden unregelmäßig ankommende Sendungen geschuppt und
auf einem Stapel abgelegt
[0004] Die DE-PS 12 32 986 offenbart eine Stapelvorrichiung für gefalzte Bogenlagen. Dabei
werden die geschuppten Bogenlagen mittels eines Bändertransportsystems um einen Zylinder
geführt und gewendet. Anschließend werden die Bogenlagen an Anschlägen ausgerichtet
und gestapelt.
[0005] Die EP 0 173 959 A1 zeigt eine Bogenverarbeitungsmaschine, der von einer Unterseite
eines ersten Stapels Bogen zugeführt werden. Nach der Bearbeitung werden mittels eines
Bändersystems die ungeschuppten Bogen zu einer Ablage transportiert und mit einem
Saugförderer oben auf einem zweiten Stapel abgelegt.
[0006] Aus der EP 06 14 840 A1 ist eine Vorrichtung bekannt, die in der Art eines Rütteltisches
ausgebildet ist. Bei diesem Rütteltisch ist ein Auflagetisch vorgesehen, wobei an
mindestens zwei, benachbarten Seiten des Auflagetisches seitliche Anschläge angeordnet
sind, die an den Seitenkanten der Bogen zur Anlage kommen können. Zur Ausrichtung
der Lage übereinander angeordneter Bogen wird die Lage auf den Auflagetisch aufgelegt
und dieser anschließend so weit in Richtung der beiden Anschläge geneigt, dass die
Seitenkanten der Bogen aufgrund der Schwerkraft an den Anschlägen zur Anlage kommen.
Danach wird der Rütteltisch in Vibration versetzt, um dadurch die Lage der Bogen aufzulockern
und eine Ausrichtbewegung der einzelnen Bogen relativ zueinander zu ermöglichen.
[0007] Die JP 51-005111 A zeigt eine Vorrichtung zum Transport von Bogen, wobei hinter einem
Bogenanleger eine Wendeeinrichtung angeordnet ist, mit der ein unterschuppter Bogenstrom
derart gewendet wird, dass jeder Bogen im Bereich seiner Vorderkante frei zugänglich
ist.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Ausrichtung von in
einer Lage übereinander angeordneten Bogen zu schaffen.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0010] Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass die
Lage der Bogen mit nicht ausgerichteter Vorderkante nicht unmittelbar auf dem Auflagetisch
abgelegt wird, sondern auf einer vorgelagerten Tragplatte. Dabei ist in der Vorrichtung
ein Bogenanleger vorgesehen, der die auf der Tragplatte abgelegten Bogen einzeln abnimmt
und unter Bildung eines untergeschuppten Schuppenstroms weiterfördert. in diesem untergeschuppten
Schuppenstrom liegt die Vorderkante eines jeden Bogens jeweils unterhalb des unmittelbar
vorhergehenden Bogens. Im Ergebnis wird also beim Vereinzeln die Reihenfolge der Bogen
nicht verändert. Hinter dem Bogenanleger ist in der Vorrichtung eine Wendeeinrichtung
vorgesehen, mit der der Schuppenstrom gewendet wird. Durch die Wendung des Schuppenstroms
wird im Ergebnis erreicht, dass jeder Bogen im Bereich seiner Vorderkante frei zugänglich
ist. Zur eigentlichen Ausrichtung der einzelnen Bogen ist dann hinter der Wendeeinnchtung
eine Fördereinrichtung vorgesehen, mit der die Bogen einzeln zum Vorderkantenanschlag
des Auflagetisches gefördert werden. Durch die Anlage der Vorderkante der Bogen am
Vorderkantenanschlag wird die gewünschte Ausrichtung der Bogen erreicht und zugleich
eine neue Lage von Bogen, die alle jeweils am Vorderkantenanschlag anliegen, gebildet.
Da die Bogen bei der Ausrichtbewegung am Vorderkantenanschlag jeweils oben auf der
neu gebildeten Lage aufliegen, wird die Ausrichtbewegung nicht durch das Gewicht der
anderen Bogen behindert. Zugleich wird jedoch die Reihenfolge der Bogen in der Lage,
anders als beispielsweise beim Umstapeln, erhalten. Nach dem vollständigen Durchlauf
aller Bogen der ursprünglichen Lage hat sich dann auf dem Auflagetisch eine neue Lage
von Bogen mit ausgerichteter Vorderkante gebildet, wobei der ursprünglich oberste
Bogen in der neuen Lage ganz unten liegt.
[0011] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird
im folgenden näher beschrieben.
[0012] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Vorrichtung zur Ausrichtung von Bogen in perspektivischer Ansicht von oben;
- Fig. 2
- die Vorrichtung gemäß Fig. 1 in einem vergrößerten Ausschnitt in perspektivischer
Ansicht von oben;
- Fig. 3
- eine Wendeeinrichtung zur Verwendung in einer Vorrichtung gemäß Fig. 1 in perspektivischer
Ansicht von unten.
[0013] Zur Bildung einer Vorrichtung 01 kann ein bekannter Bogenanleger 02 verwendet werden.
im Bogenanleger 02 ist eine in Fig. 1 verdeckt dargestellte Tragplatte vorgesehen,
auf die eine Lage von übereinander angeordneten Bogen 04, beispielsweise mit Wertnoten
und Registriernummern bedruckte Bogen, abgelegt werden können. Durch Einsatz einer
verfahrbaren Saugeinheit 03 werden die Bogen 04 in bekannter Art und Weise einzeln
von der Lage abgenommen und unter Bildung eines untergeschuppten Schuppenstroms, bei
dem die Bogen 04 mit ihrer Vorderkante jeweils unterhalb des vorhergehenden Bogens
04 liegen, in Richtung einer Wendeeinrichtung 06 weitergefördert.
[0014] Zwischen Bogenanleger 02 und Wendeeinrichtung 06 ist eine Seitenzlehmarke 07 vorgesehen,
an der die rechte Seitenkante der einzelnen Bogen 04 des Schuppenstroms seitlich ausgerichtet
werden.
[0015] Die Fördergeschwindigkeit der Saugbänder 08 im Bogenanleger 02 ist dabei höher als
die Fördergeschwindigkeit der Saugbänder 09 in der Wendeeinrichtung 06, so dass im
Ergebnis die Fördergeschwindigkeit des Schuppenstroms nach Ausrichten der Bogen 04
an der Seitenziehmarke 07 verringert wird. Dadurch wird die Überlappung zwischen den
einzelnen Bogen 04 im Schuppenstrom vergrößert und der Schuppenstrom somit langsamer
weitergefördert, so dass der Materiallauf mit den bereits seitlich ausgerichteten
Bogen 04 ruhiger wird. An einem Bedienpult 11 können Steuerbefehle für die Vorrichtung
01 eingegeben und verschiedene Betriebszustände angezeigt werden.
[0016] Am Einlauf der Wendeeinrichtung 06 werden, wie in Fig. 2 dargestellt, die Bogen 04
zwischen den Saugbändem 09 und umlaufende Führungsbändern 12 eingezogen und um 150°
- 210° gewendet und in Richtung einer Walze 13, z. B. einer Saugwalze 13 weitergefördert.
Die Saugwalze 13 läuft in Richtung des Bewegungspfeils 14 rotatorisch um, so dass
die Bogen 04 des am Einlauf untergeschuppten Schuppenstroms derart gewendet werden,
dass die Bogen 04 am Auslauf der Wendeeinrichtung 06 im Bereich ihrer Vorderkante
jeweils frei zugänglich sind, wohingegen die Hinterkante jedes Bogens 04 unterhalb
des jeweils nachfolgenden Bogens 04 im Schuppenstrom liegt.
[0017] Hinter dem Auslauf der Wendeeinrichtung 06 ist ein Auflagetisch 16 angeordnet, an
dessen hinteren Ende ein in Fig. 2 verdeckt dargestellter Vorderkantenanschlag vorgesehen
ist. Mittels einer als Fördereinrichtung 17 dienenden Saugkörpereinheit 17 mit zwei
rotatorisch antreibbaren Saugkörper 18, z. B. eine Saugwalzen 18 können die einzelnen
Bogen 04 des Schuppenstroms nacheinander im Bereich ihrer Vorderkante angesaugt und
gegen den verdeckt dargestellten Vorderkantenanschlag gefördert werden. Durch fortlaufenden
Betrieb der Vorrichtung 01 bildet sich auf dem Auflagetisch 16 eine neue Lage von
übereinander angeordneten Bogen 04, deren Vorderkante und Seitenkante jeweils ausgerichtet
ist. Damit die von der Saugkörpereinheit 17 auf die Bogen 04 der neuen Lage ausgeübte
Gewichtskraft die Ausrichtung der Vorderkante nicht behindert, kann die Höhe der neuen
Lage mit einem nicht dargestellten Sensor gemessen und die Saugkörpereinheit 17 in
Abhängigkeit dieses Messwertes vertikal verstellt werden. Im Ergebnis befinden sich
die Saugwalzen 18 mit ihrem Umfang damit immer in Höhe der Oberseite der neuen Lage
und drücken damit nicht auf den jeweils auszurichtenden obersten Bogen 04.
[0018] Die Vorrichtung 01 kann beispielsweise wie folgt betrieben werden:
[0019] Nachdem beispielsweise hundert Bogen 04 vom der Vorrichtung 01 abgezogen worden sind,
wird die Vorrichtung 01 für eine bestimmte Zeit abgeschaltet, so dass der Bogenlauf
unterbrochen wird. Die jeweils in einem Schuppenstrom zusammengefassten Bogen 04 werden
dann durch die Wendeeinrichtung 06 zum Auflagetisch 16 hingefördert und dort unter
Bildung einer neuen Lage abgestapelt. Sobald alle Bogen 04 des Schuppenstroms an der
Vorderkantenmarke ausgerichtet sind, wird die jeweilige Lage vom Auflagetisch 16 in
Richtung einer nachgeordneten Vorrichtung (nicht dargestellt), die beispielsweise
dem Beschneiden der Kanten der Bogen 04 dient, weitergefördert.
[0020] Während des gesamten Ablaufes zeigt das vorlaufende Ende des vom ersten Stapel abgenommenen
Bogens in Transportrichtung, d. h. das vorlaufende Ende der Bogen ist, bezogen auf
die Transportrichtung, auch beim Ablagestapel vorlaufend.
[0021] Beim Banknotendruck kann in der Vorrichtung 01 ein Kamerasystem 21 vorgesehen sein,
mit der die Registriernummern der einzelnen Bogen 04 beobachtet werden können.
[0022] In Fig. 3 ist die Wendeeinrichtung 06 mit den umlaufenden Führungsbändern 12 und
der Saugwalze 13 in perspektivischer Ansicht von unten dargestellt. Man erkennt, dass
die Führungsbänder 12 am Auslauf der Wendeeinrichtung 06 entlang von Saugkästen 22
geführt sind und somit am Auslauf der Wendeeinrichtung 06 in der Art von Saugbändem
12 funktionieren. Dadurch wird gewährleistet, dass die Bogen 04 am Auslauf der Wendeeinrichtung
06 angesaugt und auf diese Weise ihre Lage gesichert wird.
Bezugszeichenliste
[0023]
- 01
- Vorrichtung
- 02
- Bogenanleger
- 03
- Saugeinheit
- 04
- Bogen
- 05
- -
- 06
- Wendeeinrichtung
- 07
- Seitenziehmarke
- 08
- Saugbänder (02)
- 09
- Saugbänder (06)
- 10
- -
- 11
- Bedienpult
- 12
- Führungsband, Saugband
- 13
- Walze, Saugwalze
- 14
- Bewegungspfeil
- 15
- -
- 16
- Auflagetisch
- 17
- Fördereinrichtung, Saugkörpereinheit
- 18
- Saugkörper, Saugwalze
- 19
- -
- 20
- -
- 21
- Kamerasystem
- 22
- Saugkasten
1. Vorrichtung zur Ausrichtung zumindest der Vorderkante von mehreren in einer Lage übereinander
angeordneten Bogen (04) unter Erhaltung der Reihenfolge der Bogen (04), mit einem
Auflagetisch (16) an dessen einer Seite ein Vorderkantenanschlag zur Ausrichtung der
Vorderkante der Bogen (04) vorgesehen ist, wobei vor dem Auflagetisch (16) eine Tragplatte
angeordnet ist, auf dem die Bogen (04) in einer Lage mit nicht ausgerichteter Vorderkante
abgelegt werden, wobei in der Vorrichtung (01) ein Bogenanleger (02) vorgesehen ist,
mit dem die Bogen (04) unter Bildung eines untergeschuppten Schuppenstroms von der
Tragplatte abgenommen werden, wobei hinter dem Bogenanleger (02) eine Wendeeinrichtung
(06) angeordnet ist, mit der der Schuppenstrom derart gewendet wird, dass jeder Bogen
(04) im Bereich seiner Vorderkante frei zugänglich ist, und wobei hinter der Wendeeinrichtung
(06) eine Fördereinrichtung (17) angeordnet ist, mit der die Bogen (04) unter Bildung
einer neuen Lage zum Vorderkantenanschlag des Auflagetisches (16) gefördert und dort
mit Ihrer Vorderkante ausgerichtet werden, wobei in der Vorrichtung (01) eine Seitenziehmarke
(07) vorgesehen ist, an der eine Seitenkante der Bogen (04) im Schuppenstrom seitlich
ausrichtbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenziehmarke (07) zwischen Bogenanleger (02) und Wendeeinrichtung (06) angeordnet
ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Wendeinrichtung (06) eine Walze (13), vorgesehen ist, an deren Umfang die
Bogen (04) des Schuppenstroms zur Anlage gebracht und durch rotatorischen Antrieb
der Walze (13) gewendet werden können.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Wendeinrichtung (06) Führungsbänder (12) vorgesehen sind, mit denen die Bogen
(04) zumindest abschnittsweise an den Umfang der Walze (13) angedrückt werden können.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsbänder (12) zumindest am Auslauf der Wendeeinrichtung (06) als Saugbänder
(12) ausgebildet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördergeschwindigkeit der Fördereinrichtung (17) veränderbar, insbesondere regelbar
oder steuerbar, ist.
6. Vorrichtung nach Anspruche 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung (17) in der Art einer Saugkörpereinheit (17) ausgebildet ist,
deren Saugkörper (18) die Bogen (04) des Schuppenstroms im Bereich der frei zugänglichen
Vorderkante ansaugen und durch entsprechenden Antrieb gegen den Vorderkantenanschlag
fördern.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugkörper (18) in der Art von rotatorisch antreibbaren Saugwalzen (18) ausgebildet
sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugkörpereinheit (17) vertikal verschiebbar gelagert ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugkörpereinheit (17) federnd gelagert ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikale Position der Saugkörpereinheit (17) in Abhängigkeit der Höhe der neu
gebildeten Lage von Bogen (04) veränderbar ist.
1. An apparatus for aligning at least the leading edges of a plurality of sheets (04)
arranged one above the other in a stack, while maintaining the sequence of the sheets
(04), having a supporting table (16) with a leading-edge stop for aligning the leading
edges of the sheets (04) provided on one side, wherein a carrying plate is arranged
upstream of the supporting table (16), on which the sheets (04) are set down in a
stack with non-aligned leading edges, wherein a sheet feeder (02) is provided in the
apparatus (01), by means of which the sheets (04) are removed from the carrying plate
to form an imbricated stream with underlap imbrication, wherein a turning arrangement
(06) is arranged downstream of the sheet feeder (02), by means of which the imbricated
stream is turned such that each sheet (04) is freely accessible in the region of its
leading edge, and wherein a conveying arrangement (17) is arranged downstream of the
turning arrangement (06), by means of which the sheets (04) are conveyed to the leading-edge
stop of the supporting table (16), with a new stack being formed in the process, and
are aligned there by way of their leading edges, wherein the apparatus (01) contains
a side pull-type lay (07), against which a side edge of the sheet (04) in the imbricated
stream can be aligned laterally, characterized in that the side pull-type lay (07) is arranged between the sheet feeder (02) and turning
arrangement (06).
2. The apparatus according to claim 1, characterized in that the turning arrangement (06) contains a roller (13), against the circumference of
which the sheets (04) of the imbricated stream can be brought into abutment and turned
by virtue of the roller (13) being driven in rotation.
3. The apparatus according to claim 2, characterized in that the turning arrangement (06) contains guide belts (12), by means of which the sheets
(04) can be pressed, at least in certain sections, onto the circumference of the roller
(13).
4. The apparatus according to claim 3, characterized in that the guide belts (12) are designed, at least at the outlet of the turning arrangement
(06), as suction belts (12).
5. The apparatus according to claim 1, characterized in that the conveying speed of the conveying arrangement (17) can be changed, in particular
regulated or controlled.
6. The apparatus according to claim 1, characterized in that the conveying arrangement (17) is designed in the manner of a suction-body unit (17),
of which the suction bodies (18) attach the sheets (04) of the imbricated stream by
suction in the region of the freely accessible leading edges and, by way of the corresponding
drive action, convey them against the leading-edge stop.
7. The apparatus according to claim 6, characterized in that the suction bodies (18) are designed in the manner of suction rollers (18) which
can be driven in rotation.
8. The apparatus according to claim 6, characterized in that the suction-body unit (17) is mounted in a vertically displaceable manner.
9. The apparatus according to claim 8, characterized in that the suction-body unit (17) is mounted resiliently.
10. The apparatus according to claim 8, characterized in that the vertical position of the suction-body unit (17) can be changed in dependence
on the height of the newly formed stack of sheets (04).
1. Dispositif d'alignement d'au moins l'arête avant de plusieurs feuilles (04) arrangées
les unes sur les autres dans une pile en maintenant l'ordre des feuilles (04), avec
une table (16) ayant sur un côté une butée d'alignement de l'arête avant pour aligner
l'arête avant des feuilles (04), une plaque de support étant arrangée avant la table
(16), sur laquelle les feuilles (04) sont placées dans une position avec arêtes avant
non-alignées, un margeur (02) étant prévu dans le dispositif (01), avec lequel les
feuilles (04) sont emmenées de la plaque de support en formant une nappe à imbrication
par en-dessous, un dispositif de retournement (06) étant placé à la suite du margeur
(02), avec lequel la nappe est retournée de telle façon que chaque feuille (04) est
libre d'accès dans la région de son arête avant, et dans lequel à la suite du dispositif
de retournement (06) un convoyeur (17) est placé avec lequel les feuilles (04) sont
amenées à la butée d'alignement de l'arête avant de la table (16) en formant une nouvelle
pile et là sont alignées avec leur arête avant, dans le dispositif un taquet de marge
latéral tirant (07) est prévu, contre lequel une arête latérale des feuilles (04)
en nappe est alignée latéralement, caractérisé en ce que le taquet de marge latéral tirant (07) est arrangé entre le margeur (02) et le dispositif
de retournement (06).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que dans le dispositif de retournement (06) un cylindre (13) est prévu, contre la périphérie
duquel les feuilles (04) de la nappe peuvent être amenées et retournées par entraînement
rotatif du cylindre (13).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que dans le dispositif de retournement (06) des rubans d'entraînement (12) sont prévus
avec lesquels les feuilles (04) peuvent être pressées au moins par tronçons contre
la périphérie du cylindre (13).
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que les rubans d'entraînement (12) sont formés comme des rubans d'aspiration (12) au
moins à la sortie du dispositif de retournement (06).
5. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la vitesse de convoyage du convoyeur (17) peut être changée, en particulier peut
être réglée ou commandée.
6. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le convoyeur (17) est formé à la manière d'une unité d'aspiration (17), dont les
corps d'aspiration (18) aspirent les feuilles (04) de la nappe dans la région de l'arête
avant libre d'accès et les entraînent contre la butée d'arête avant par un entraînement
correspondant.
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que les corps d'aspiration (18) sont formés comme des cylindres d'aspiration (18) pouvant
être entraînés en rotation.
8. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'unité d'aspiration (17) est montée déplaçable verticalement.
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'unité d'aspiration (17) est montée sur ressort.
10. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que la position verticale de l'unité d'aspiration (17) est modifiable en fonction de
la hauteur de la pile de feuilles (04) nouvellement formée.