[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Wabenkörper, insbesondere zum Einsatz in einem
Abgassystem in einer Verbrennungskraftmaschine, welcher ein Gehäuse und eine, insbesondere
metallische, Matrix mit einem mittleren Ausgangsdurchmesser umfasst. Derartige Wabenkörper
dienen insbesondere als Katalysator-Trägerkörper zur Reinigung von Abgasen eines Diesel-
oder Ottomotors.
[0002] Es ist bekannt, dass die metallischen Wabenkörper in Abgassystemen von Verbrennungskraftmotoren
einer hohen thermischen Wechselbeanspruchung ausgesetzt sind. In Folge dieser thermischen
Beanspruchung und der zumeist ungleichen Ausgestaltung des Gehäuses und der Matrix
hinsichtlich ihrer oberflächenspezifischen Wärmekapazität kommt es zu einem unterschiedlichen
Ausdehnungsverhalten von Gehäuse und Matrix. Die daraus resultierende Relativbewegung
in radialer und in axialer Richtung der Matrix gegenüber dem Gehäuse führte dazu,
dass bereits eine Vielzahl unterschiedlicher Konzepte betreffend eine dauerhafte Anbindung
der Matrix an das Gehäuse bekannt sind.
[0003] Aus der EP 0 687 807 B ist ein heizbarer keramischer Wabenkörper bekannt, welcher
Halteelemente aufweist, die ein Verschieben des Wabenkörpers als ganzes verhindern
sollen, die aber eine Verformung des Wabenkörpers nicht verhindern können.
[0004] Weiterhin ist aus der JP 02 298 620 A ein Metallsubstrat zur Abgasbehandlung eines
Automobils bekannt, wobei zwischen einem metallischen Wabenkörper und einem diesen
umgebenden Gehäuse ein zylindrisches Zwischengehäuse vorgesehen ist, dass in beabstandeten
Bereichen einerseits mit dem Wabenkörper und andererseits mit dem Gehäuse verbunden
ist. Das Zwischengehäuse ist als, vorzugsweise geschlitztes, Blech ausgeführt, das
thermische Spannungen zwischen Wabenkörper und Gehäuse absorbiert.
[0005] Eine bekannte Möglichkeit zur Anbindung der Matrix an das Gehäuse ist beispielsweise
in der Patentschrift US 5,079,210 beschrieben. Die zitierte Patentschrift bezieht
sich auf einen metallischen Wabenkörper aus gewellten und glatten Blechlagen, der
über einer Zwischenmanschette mit dem Gehäuse verbunden ist. Die Verbindung der Blechlagen
mit dem Gehäuse ist dabei so ausgeführt, dass die Zwischenmanschette an einem Stirnbereich
mit den Blechlagen und an dem gegenüberliegenden Stirnbereich mit dem Gehäuse verbunden
ist. Die Zwischenmanschette weist eine Mehrzahl flexibler Teilbereiche auf, so dass
die Zwischenmanschette dem Kontraktions- bzw. Expansionsverhalten der metallischen
Matrix folgen kann. Die Trennung der flexiblen Teilbereiche durch Schlitze, welche
sich in axialer Richtung erstrecken, erlaubt auch eine Kompensation der Schrumpfung
bzw. Expansion der Matrix in Umfangsrichtung. Die Matrix hat zusätzlich die Möglichkeit
in axialer Richtung frei zu expandieren bzw. sich zusammenzuziehen. Folglich werden
die unterschiedlichen thermischen Ausdehnungsverhalten von Gehäuse und Matrix durch
eine flexible Verformung der Zwischenmanschette kompensiert, so dass keine thermischen
Spannungen von der Matrix in dem Gehäuse initiiert werden.
[0006] Versuche haben jedoch gezeigt, dass bekannte metallische Wabenkörper aufgrund des
unterschiedlichen Abkühlverhaltens in Randbereichen bzw. in Kernbereichen der Matrix
nach wiederholter thermischer Wechselbeanspruchung nicht mehr ihre ursprüngliche,
insbesondere zylinderförmige Gestalt annehmen, sondern ihr Volumen reduzieren und
eine tonnenähnliche Kontur aufweisen. Das hat beispielsweise zur Folge, dass ein relativ
großer Ringspalt zwischen der Matrix und dem Gehäuse gebildet wird, durch den insbesondere
während des Betriebes des Wabenkörpers in der Abgasanlage einer Verbrennungskraftmaschine
das ungereinigte Abgas hindurchströmt und folglich eine effektive Reinigung gemäß
den gesetzlichen Vorschriften nicht gewährleistet werden kann.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen Wabenkörper anzugeben, insbesondere
zum Einsatz in einem Abgassystem einer Verbrennungskraftmaschine, der auch nach einer
Vielzahl thermischer Wechselbeanspruchungen des Wabenkörpers eine effektive Umsetzung
von Schadstoffen im Abgas sicherstellt. Weiterhin soll der Wabenkörper eine deutlich
verbesserte Lebensdauer aufweisen, insbesondere im Hinblick auf die Anbindung der
Matrix an dem Gehäuse.
[0008] Diese Aufgaben werden gelöst durch einen Wabenkörper gemäß den Merkmalen des Anspruchs
1. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Wabenkörpers, die einzeln oder in Kombination
miteinander ausgeprägt sein können, sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
[0009] Der erfindungsgemäße Wabenkörper zeichnet sich dadurch aus, dass die Matrix über
mindestens einen Kontraktionsbegrenzer mit dem Gehäuse verbunden ist, der eine auswärtsgerichtete
Zugspannung auf zumindest einen Teil der Matrix bewirkt, so dass der mittlere Ausgangsdurchmesser
der Matrix während und/oder nach einer thermischen Beanspruchung um höchstens 5% abnimmt,
vorzugsweise sogar nur um höchstens 2%. Unter einem mittleren Außendurchmesser ist
im Sinne dieser Erfindung zumindest ein über den Umfang der Matrix gemittelter Wert
zu verstehen.
[0010] Ein Kontraktionsbegrenzer in diesem Sinne ist ein Bauteil des Wabenkörpers, dass
zumindest einen Teil der Matrix unter Spannung hält, wenn sich dieser infolge thermischer
Wechselbeanspruchung zusammenziehen will. Allerdings lässt ein Kontraktionsbegrenzer
in einem gewissen Rahmen auch eine Expansion und/oder Kontraktion der Matrix zu, behindert
diese demnach nicht so stark wie das Gehäuse, welches im Wesentlichen starr bzw. viel
träger in Hinblick auf das thermische Ausdehnungsverhalten gegenüber der Matrix ist.
Beispielsweise ist ein Kontraktionsbegrenzer so ausgeführt, dass dieser im Vergleich
zum Gehäuse nur einen vorgebbaren Anteil der in radialer Richtung auftretenden Spannungen
aufnehmen kann, bevor der Kontrakionsbegrenzer dem Expansions- bzw. Kontraktionsverhalten
des folgt. Der Anteil dieser radialen Spannungen liegt bevorzugt zwischen 20% und
80%, insbesondere zwischen 35% und 70%. Es ist allerdings auch möglich, dass der Kontraktionsbegrenzer
ein vorgebbares thermisches Ausdehnungsverhalten hat, das im Vergleich zu Matrix zeitlich
bzw. temperaturbezogen verschoben ist. Das bedeutet beispielsweise, dass der Kontraktionsbegrenzer
sich im Vergleich zu Matrix erst in einem höheren und im Vergleich mit dem Gehäuse
bereits in einem niedrigeren Temperaturbereich zu verformen beginnt. In diesem Fall
ist auch die oberflächenspezifische Wärmekapazität von Bedeutung, so ist es unter
Umständen vorteilhaft, dass diese oberflächenspezifische Wärmekapazität des Kontraktionsbegrenzers
in einem Bereich angesiedelt ist, der zwischen der oberflächenspezifische Wärmekapazität
der Matrix und der des Gehäuses liegt. Dieses von der Matrix und dem Gehäuse verschiedene
thermische Expansions- bzw. Kontraktionsverhalten gewährleistet einerseits, dass das
thermische Verhalten der Matrix in der oben beschriebenen Weise positiv beeinflusst,
insbesondere verlangsamt, wird, während gleichzeitig eine zu starre Ummantelung der
Matrix vermieden wird.
[0011] Hinsichtlich eines axialen Bezuges des Außendurchmessers sei angemerkt, dass der
mittlere Außendurchmesser insbesondere nahe dem Bereich zu bestimmen ist, in welchem
die Zugspannung in die Matrix eingeleitet wird. Der mindestens eine Kontraktionsbegrenzer
kann beispielsweise als separates Bauteil in bzw. um den Bereich ausgeführt sein,
in dem einen Zugspannung in die Matrix eingeleitet werden soll. Dies hat während der
thermischen Beanspruchung zur Folge, dass die Abmaße der Matrix nur sehr begrenzt
verändert werden, wobei insbesondere die Verbindungsmittel entlastet werden, die zur
Fixierung der Matrix in dem Gehäuse dienen. Sind diese beispielsweise relativ nah
zu dem mindestens einen Kontraktionsbegrenzer angeordnet, insbesondere innerhalb eines
Abstandes von 1 mm bis 10 mm, so bleibt die Matrix trotz der thermischen Beanspruchung
relativ zum Gehäuse in nahezu unveränderter Position. Die Verbindungsmittel können
in dieser Ausgestaltung relativ starr ausgebildet werden.
[0012] Dabei ist der mindestens eine Kontraktionsbegrenzer selbst Teil der Verbindung der
Matrix mit dem Gehäuse ist. Im Gegensatz zu den bekannten, flexiblen Verbindungselementen
zwischen Matrix und Gehäuse, die eine unbehinderte Relativbewegung der Matrix gegenüber
dem Gehäuse erlauben, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass Kontraktionsverhalten
der Matrix gezielt so zu beeinflussen, dass die äußere Gestalt des Wabenkörpers, insbesondere
der Matrix, über eine Vielzahl von thermischen Wechselbeanspruchungen im wesentlichen
konstant gehalten wird. Dabei gewährleistet eine maximal erlaubte Schrumpfung des
mittleren Ausgangsdurchmessers um höchstens 5% einerseits, dass dem unterschiedlichen
thermischen Ausdehnungsverhalten von Matrix und Gehäuse Rechnung getragen wird, andererseits
wird die Matrix mittels des mindestens einen Kontraktionsbegrenzer möglichst weit
"aufgefächert", damit die Matrix nahezu den gesamten Querschnitt des Gehäuses ausfüllt.
Die Hohlräume der Matrix sind folglich weit geöffnet, wobei nur ein sehr geringer
Druckabfall eines durch den Wabenkörper hindurchströmenden Gasstromes feststellbar
ist
[0013] Der Wabenkörper umfasst die Ausgestaltung des mindestens einen Kontraktionsbegrenzers
und der Matrix mit unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten. Dies ist u.a.
von Bedeutung, da die maximal einzubringende Zugspannung stark temperaturabhängig
ist, und mittels einer geschickten Wahl von Material bzw. Wärmeausdehnungskoeffizienten
des mindestens einen Kontraktionsbegrenzers und der Matrix in unterschiedlichen Temperaturbereichen
jeweils eine vorgebbare, insbesondere temperaturabhängig variierende Zugspannung eingeleitet
werden kann.
[0014] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung des Wabenkörpers ist der mindestens eine Kontraktionsbegrenzer
mit einem Stirnbereich mit der Matrix verbunden, wobei ein Verbindungsbereich gebildet
wird, und mit einem Endbereich mit dem Gehäuse verbunden, wobei ein Befestigungsbereich
gebildet ist. Eine solche Ausgestaltung der Verbindung gewährleistet insbesondere
ein freies axiales Expansions- bzw. Kontraktionsverhalten der Matrix. Der Verbindungsbereich
ist dabei vorzugsweise in Umfangsrichtung der Matrix umlaufend ausgeführt, so dass
eine möglichst homogene Initiierung der Zugspannung in die Matrix gewährleistet wird.
Somit werden Spannungsspitzen vermieden, welche die strukturelle Integrität der Matrix
beeinträchtigen könnten.
[0015] Weisen der mindestens eine Kontraktionsbegrenzer und die Matrix einen gemeinsamen
Verbindungsbereich auf, und hat die Matrix fügetechnisch miteinander verbundene Wände,
so entspricht die über den Verbindungsbereich eingebracht Zugspannung, gemäß noch
einer weiteren Ausgestaltung des Wabenkörpers, höchstens einer mittleren Festigkeit
der fügetechnischen Verbindungen der Wände miteinander und/oder einer mittleren Festigkeit
der Wände selbst. Mit mittlerer Festigkeit ist dabei ein gemittelter Wert bezogen
auf die einzelnen Verbindungspunkte der benachbarten Wände der Matrix bzw. die Zugfestigkeit
des Materials der Wände selbst gemeint.
[0016] Die Begrenzung der mittels der Kontraktionsbegrenzer eingebrachten Zugspannung stellt
sicher, dass weder die fügetechnischen Verbindungen selbst, noch die Wände zerstört
werden. Da die Zugspannung insbesondere nach außen bzw. nach radial außen gerichtet
ist, steht hierbei auch die entsprechende Festigkeit der Verbindung bzw. der Wände
in dieser Richtung im Vordergrund.
[0017] Auch ist hinsichtlich der Auslegung des mindestens einen Kontraktionsbegrenzers darauf
zu achten, dass die mittleren Festigkeiten der fügetechnischen Verbindungen bzw. der
Wände temperaturabhängig sind, wobei auch bei einem temperaturbedingten Absinken der
mittleren Festigkeiten der fügetechnischen Verbindungen bzw. der Wände die jeweils
niedrigere Festigkeit (Verbindung bzw. Wände) größer sein muss als die eingebrachte
Zugspannung.
[0018] Gemäß noch einer weiteren Ausgestaltung des Wabenkörpers wirkt die von dem mindestens
einen Kontraktionsbegrenzer erzeugte Zuspannung in einem Temperaturbereich von -40°C
bis 1.050°C. Dieser Temperaturbereich umfasst die im Einsatz eines solchen Wabenkörpers
auftretenden Temperaturen. Auf diese Weise ist die Präsenz der Zugspannung und somit
das begrenzte Kontraktionsverhalten stets gewährleistet. Neben der Kontraktion des
Wabenkörpers in Bereich sehr kalter Temperaturen, insbesondere unter 0°C und insbesondere
unter -20°C, spielt in diesem Zusammenhang auch der Temperatur bereich zwischen 600
°C und 1.050°C eine wichtige Rolle. Dieser Temperaturbereich hat eine wesentliche
Bedeutung im Hinblick auf das Kontraktions- bzw. Expansionsverhalten der metallischen
Matrix nach bzw. während einer thermischen der Matrix durch ein heißes Abgas. In diesem
Temperaturbereich, insbesondere bei einer hohen Temperaturänderungsgeschwindigkeit,
wie beispielsweise in der Kaltstartphase oder unmittelbar nach dem Abschalten der
Verbrennungskraftmaschine, ergeben sich besonders große Unterschiede hinsichtlich
des thermischen Ausdehnungsverhaltens von Matrix und Gehäuse, so dass gerade in diesem
Temperaturbereich die Kontraktion des Wabenkörpers behindert werden soll. In diesem
Zusammenhang können die Matrix, der mindestens eine Kontraktionsbegrenzer und das
Gehäuse zumindest in Teilbereichen so zueinander angeordnet sein, dass die Matrix
direkt über den mindestens einen Kontraktionsbegrenzer an dem Gehäuse anliegt, wobei
durch das Gehäuse in der Matrix bei Temperaturen unter 600°C partiell eine deutlich
geringere Zugspannung oder sogar eine Druckspannung bewirkt wird.
[0019] Gemäß noch einer weiteren Ausgestaltung ist der Verbindungsbereich nahe einer Stirnseite
angeordnet, vorzugsweise innerhalb eines Abstandes von der Stirnseite in Richtung
einer Achse kleiner als 20 mm, insbesondere sogar kleiner 10 mm. Betrachtet man beispielsweise
den Einsatz eines derartigen Wabenkörpers in einem Abgassystem einer Verbrennungskraftmaschine,
so liegen gerade im Bereich der Gaseinstrittsseite und der Gasaustrittsseite, also
im Bereich der Stirnseiten, sehr große thermische Wechselbeanspruchungen vor. Da zusätzlich
in einem solchen Abgasstrom sehr starke Druckschwankungen auftreten, ist besonders
der Bereich der Matrix nahe der Gaseintrittsseite auch in dynamischer Hinsicht stark
beansprucht. Die Ausführung des Verbindungsbereiches nahe der Gaseintrittsseite unterstützt
somit auch die strukturelle Integrität in diesem Bereich. Weiterhin kann die Gaseintrittsseite
und/oder die Gasaustrittsseite gegebenenfalls so auch als fester Bezugspunkt des Wabenkörpers
im Abgassystem herangezogen werden, da eine Expansion bzw. Kontraktion des Wabenkörpers
in axialer Richtung bei einer solchen Verbindung im wesentlichen nur eine Relativbewegung
der Gasaustrittsseite und/oder Gasaustrittsseite zur Folge hat.
[0020] Gemäß noch einer weiteren Ausgestaltung des Wabenkörpers ist der mindestens eine
Kontraktionsbegrenzer so gestaltet, dass dieser einen die Matrix umgebenden Ringspalt
abdichtet. Damit ist sichergestellt, dass beispielsweise ein zu reinigendes Abgas
nicht an der Matrix vorbeiströmen kann, sondern der gesamte Abgasstrom durch die Matrix
hindurchgeführt und katalytisch umgesetzt wird.
[0021] Gemäß noch einer weiteren Ausgestaltung sind mehrere Kontraktionsbegrenzer axial
hintereinander angeordnet, wobei ein in Richtung eines Umfangs der Matrix zueinander
versetzte Anordnung bevorzugt ist Insbesondere sind die mehreren Kontraktionsbegrenzer
zur freien axialen Kontraktion bzw. Expansion der Matrix flexibel in Richtung der
Achse ausgeführt. Eine derartige Ausgestaltung des Wabenkörpers bietet sich insbesondere
dann an, wenn die Matrix ein Verhältnis von Ausgangsdurchmesser zu axialer Länge hat,
welches größer zwei ist. Bei solchen zigarrenähnlichen Ausführungsformen von Wabenkörpern
werden für eine dauerhafte Anbindung der Matrix an das Gehäuse mehrere Kontraktionsbegrenzer
hintereinandergeschaltet, wobei diese das Expansions-bzw. Kontraktionsverhalten der
Matrix zwar in radialer nicht aber in axialer Richtung nicht behindern.
[0022] Gemäß noch einer weiteren Ausgestaltung des Wabenkörpers sind der mindestens eine
Kontraktionsbegrenzer und die Matrix aus verschiedenem Material.
[0023] Gemäß noch einer weiteren Ausgestaltung des Wabenkörpers ist die Matrix gegenüber
dem Gehäuse thermisch isoliert. Dies hat den Vorteil, dass ein Wärmeaustausch zwischen
Matrix und Gehäuse unterbunden wird, so dass die Kontraktionsbegrenzer keine Wärmequelle
bzw. Wärmesenke im Hinblick auf das thermische Ausdehnungsverhalten von Matrix und
Gehäuse darstellen.
[0024] Gemäß nach einer weiteren Ausgestaltung des Wabenkörpers umfassen die Wände der Matrix
zumindest teilweise strukturierte Blechfolien, die so gestapelt und/oder gewickelt
sind, dass diese für ein Gas durchströmbare Kanäle bilden. Insbesondere eine spiralige,
s-förmige oder evolventenförmige Anordnung der Blechfolien ist bevorzugt. Die Blechfolien
weisen dabei vorzugsweise eine Dicke kleiner als 0,06 mm auf, insbesondere sogar kleiner
0,03 mm. Dabei ist es besonders vorteilhaft, dass die Matrix eine Kanaldichte größer
als 600 cpsi ("cells per square inch") hat, insbesondere größer 1.000 cpsi. Im Hinblick
auf den Einsatz eines derartigen Wabenkörpers in einem Abgassystem einer Verbrennungskraftmaschine
ist eine katalytisch aktive Beschichtung des Wabenkörpers vorteilhaft, um bereits
bei relativ geringen Temperaturen eine effektive Umsetzung von Schadstoffen im Abgas
gewährleisten zu können.
[0025] Gemäß noch einer weiteren Ausgestaltung ist die Matrix zumindest teilweise von einer
äußeren Strukturfolie umgeben, die insbesondere zumindest teilweise den mindestens
einen Kontraktionsbegrenzer bildet. Die Strukturfolie bietet dabei den Vorteil, dass
sie einen gegebenenfalls umlaufenden, einstückigen Kontraktionsbegrenzer darstellt,
wobei gleichzeitig eine gewisse Flexibilität in Umfangsrichtung aufgrund seiner Strukturierung
gewährleistet wird.
[0026] Gemäß noch einer weiteren Ausgestaltung wird vorgeschlagen, dass der mindestens eine
Kontraktionsbegrenzer Mittel zur Verhinderung einer Rissausbreitung aufweist. Derartige
Mittel stellen beispielweise Materialanhäufungen, Querstege, Querschlitze oder dergleichen
dar, welche verhindern, dass thermisch oder mechanisch bedingte Rissbildung sich unbehindert
durch den Kontraktionsbegrenzer fortpflanzt.
[0027] Die vorliegende Erfindung wird nun anhand besonders bevorzugter Ausführungsformen
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig.1
- Schematisch den Aufbau eines Abgassystems mit einem Verbrennungsmotor und einem Wabenkörper,
- Fig. 2
- perspektivisch und schematisch eine Ausführungsform des Wabenkörpers,
- Fig. 3
- schematisch, perspektivisch und in einer Detailansicht eine weitere Ausführungsform
des Wabenkörpers,
- Fig. 4
- schematisch eine Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform des Wabenkörpers, und
- Fig. 5
- schematisch und perspektivisch eine Detailansicht einer weitem Ausführungsform des
Wabenkörpers.
[0028] Fig. 1 zeigt schematisch den Aufbau eines Abgassystems 2 zur Reinigung von Abgas,
welches in der Verbrennungskraftmaschine 3 produziert wird. Zur Umsetzung von den
im Abgas enthaltenen Schadstoffen weist das Abgassystem 2 mehrere Komponenten auf,
wie beispielsweise Partikelfallen, elektrische Heizelemente oder auch einen Wabenkörper
1.
[0029] Fig. 2 zeigt schematisch und perspektivisch eine Ausführungsform eines Wabenkörpers,
der insbesondere zum Einsatz in einem Abgassystem einer Verbrennungskraftmaschine
3 geeignet ist. Der Wabenkörper 1 umfasst ein Gehäuse 4 und eine metallische Matrix
5 mit einem mittleren Ausgangsdurchmesser 6. Die Matrix 5 ist über mindestens einen
Kontraktionsbegrenzer 7 (nicht dargestellt) mit dem Gehäuse 4 verbunden, wobei der
mindestens eine Kontraktionsbegrenzer eine auswärtsgerichtete Zugspannung in der Matrix
5 bewirkt, so dass der mittlere Ausgangsdurchmesser 6 der Matrix 5 während und/oder
nach einer thermischen Beanspruchung um höchstens 5% schrumpft, vorzugsweise sogar
nur um höchstens 2%.
[0030] Dabei ist der mindestens eine Kontraktionsbegrenzer 7 mit einem Stirnbereich 8 (nicht
dargestellt) mit der Matrix 5 verbunden, wobei ein Verbindungsbereich 9 gebildet wird.
Mit einem Endbereich 10 (nicht dargestellt) ist der mindestens eine Kontraktionsbegrenzer
7 mit dem Gehäuse 4 verbunden und bildet somit einen Befestigungsbereich 11. Der Verbindungsbereich
9 ist nahe einer Gaseintrittsseite innerhalb eines Abstandes 14 von der gaseintrittsseitigen
Stirnseite 13 in Richtung einer Achse 15 kleiner als 20 mm angeordnet. Es wäre weiterhin
erfindungsgemäß ebenso möglich, den Verbindungsbereich 9 nahe der gasaustrittsseitigen
Stirnseite 28 auszubilden.
[0031] Die Matrix 5 des Wabenkörpers 1 weist Wände 12 auf, die zumindest teilweise strukturierte
Blechfolien 18 und 19 umfassen, die so gestapelt und/oder gewickelt sind, dass diese
für ein Gas durchströmbare Kanäle 20 bilden. Die dargestellte Ausführungsform eines
Wabenkörpers 1 zeigt eine s-förmige Anordnung der Blechfolien 18 und 19, wobei diese
jeweils am Umfang 17 des Wabenkörpers 1 enden.
[0032] Fig. 3 zeigt schematisch und in einer Detailansicht einen Teilbereich der Matrix
5 und des Gehäuses 4, wobei die Matrix 5 über mehrere Kontraktionsbegrenzer 7 mit
dem Gehäuse 4 verbunden ist. Die Kontraktionsbegrenzer 7 bewirken eine auswärtsgerichtete,
also zum Gehäuse 4 hin gerichtete Zugspannung in der Matrix 5, so dass der mittlere
Ausgangsdurchmesser 6 (nicht dargestellt) der Matrix 5 während und/oder nach einer
thermischen Beanspruchung um höchstens 5% schrumpft, vorzugsweise sogar nur um höchstens
2%.
[0033] Die Kontraktionsbegrenzer 7 sind mit einem Stirnbereich 8 mit der Matrix 5 verbunden,
wobei ein Verbindungsbereich 9 gebildet ist, und mit einem Endbereich 10 mit dem Gehäuse
4 verbunden, wobei ein Befestigungsbereich 11 gebildet ist. Dabei entspricht die über
den Verbindungsbereich 9 eingebrachte Zugspannung höchstens einer mittleren Festigkeit
der fügetechnischen Verbindungen der Wände 12 miteinander und/oder einer mittleren
Festigkeit der Wände 12 selbst.
[0034] Die Wände 12 werden hier mit Strukturfolien 18 und Glattfolien 19 gebildet, so dass
für ein Gas durchströmbare Kanäle 20 gebildet sind. Die Blechfolien 18 und 19 weisen
eine Dicke 21 kleiner als 0,06 mm auf. Im Hinblick auf den Einsatz eines derartigen
Wabenkörpers 1 in einem Abgassystem 2 einer Verbrennungskraftmaschine 3 (nicht dargestellt)
beträgt die Kanaldichte der Matrix 5 mindestens 600 cpsi ("cells per square inch"),
wobei die Blechfolien 18, 19 zur Umsetzung von im Abgas enthaltenen Schadstoffen mit
einer katalytisch aktiven Beschichtung 22 versehen sind.
[0035] Die dargestellten Kontraktionsbegrenzer 7 weisen Mittel (zum Beispiel Querstege 23
und Querschlitze 24) zur Verhinderung einer Rissausbreitung auf. Dadurch wird verhindert,
dass sich ein Riss ausgehend von dem Verbindungsbereich 9 bis zum Befestigungsbereich
11 hin ausweitert. Aufgrund der Anordnung der Kontraktionsbegrenzer 7 zwischen dem
Gehäuse 4 und der Matrix 5 wird ein Ringspalt 16 gebildet, der vorteilhafterweise
von den Kontraktionsbegrenzern 7 abgedichtet wird. Dieser Ringspalt 16 ist relativ
klein, da die Matrix 5 üblicherweise unmittelbar nach der Herstellung saugend am Gehäuse
4 anliegt und die Schrumpfung des mittleren Ausgangsdurchmessers 6 der Matrix 5 erfindungsgemäß
während und/oder nach einer thermischen Beanspruchung um höchstens 5% schrumpft.
[0036] Fig. 4 zeigt schematisch eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Wabenkörpers
1. Die Matrix 5 ist dabei über mehrere Kontraktionsbegrenzer 7a und 7b mit dem Gehäuse
4 verbunden, wobei jeweils zwischen einem der Kontraktionsbegrenzer 7a, 7b und der
Matrix 5 ein Verbindungsbereich 9 und zwischen jeweils einem der Kontraktionsbegrenzer
7a, 7b und dem Gehäuse 4 ein Befestigungsbereich 11 ausgebildet werden. Die Kontraktionsbegrenzer
7a, 7b bewirken eine auswärtsgerichtete Zugspannung in der Matrix, so dass der mittlere
Ausgangsdurchmesser 6 der Matrix 5 während und/oder nach einer thermischen Beanspruchung
um höchstens 5% schrumpft. Die Kontraktionsbegrenzer 7a und 7b sind axial 15 hintereinander
angeordnet, wobei eine in Richtung eines Umfangs 17 (nicht dargestellt) der Matrix
5 zueinander versetzte Anordnung bevorzugt ist Die Kontraktionsbegrenzer 7a und 7b
sind zur freien axialen Kontraktion bzw. Expansion der Matrix 5 flexibel in Richtung
der Achse 15 ausgeführt.
[0037] Die äußere Gestaltung der Matrix 5 ist dabei so dargestellt, wie sie üblicherweise
nach mehreren thermischen Wechselbeanspruchungen auftritt. Während die gestrichelte
Linie, bis zu der sich der mittlere Ausgangsdurchmesser 6 hin erstreckt, die ursprüngliche
Gestalt (Zylinderform) andeutet, weist die Matrix 5 nun eine tonnenförmige Gestalt
auf. Die Kontraktionsbegrenzer 7a und 7b gewährleisten jedoch, dass der Ringspalt
16 sehr klein bleibt, da eine maximale Schrumpfung des mittleren Ausgangsdurchmessers
6, insbesondere nahe der gaseintrittsseitigen Stirnseite 13 oder der gasaustrittsseitigen
Stirnseite 28, von 5% zugelassen wird.
[0038] Fig. 5 zeigt schematisch und perspektivisch eine Detailansicht einer weiteren Ausführungsform
des Wabenkörpers. Dabei ist die Matrix 5 wiederum mit Glattfolien 19 und Strukturfolien
18 so gebildet, dass für ein Fluid durchstömbare Kanäle 20 gebildet sind. In der dargestellten
Ausführungsform ist die Matrix 5 von einem Kontraktionsbegrenzer 7 umgeben, wobei
dieser über zwei Verbindungsbereiche 9 mit der Matrix 5 verbunden ist. Der Kontraktionsbegrenzer
7 bewirkt eine auswärts gerichtete Zugspannung in mindestens einem Teil der Matrix
5, so dass der mittlere Ausgangsdurchmesser 6 (nicht dargestellt) der Matrix 5 während
und/oder nach einer thermischer Beanspruchung um höchstens 5% abnimmt. Die Fixierung
der Matrix 5 mit dem Gehäuse 4 (nicht dargestellt) erfolgt in diesem Fall mittels
mindestens einem Befestigungsmittel 25, welches über eine Erste Anbindung 26 mit dem
Gehäuse 4 (nicht dargestellt) und mit einer Zweiten Anbindung 27 mit der Matrix 5
verbunden ist. Da mittels des Kontraktionsbegrenzers 7 ein wesentliche Abnahme des
Außendurchmessers 6 vermieden wird, kann eine Fixierung der Matrix 5 mittels relativ
stabilen Befestigungsmitteln 25 vorgenommen werden, insbesondere dann, wenn die Zweite
Anbindung 25 nahe zu dem Kontraktionsbegrenzers 7 angeordnet ist.
Bezugszeichenliste
[0039]
- 1
- Wabenkörper
- 2
- Abgassystem
- 3
- Verbrennungskraftmaschine
- 4
- Gehäuse
- 5
- Matrix
- 6
- Ausgangsdurchmesser
- 7
- Kontraktionsbegrenzer
- 8
- Stirnbereich
- 9
- Verbindungsbereich
- 10
- Endbereich
- 11
- Befestigungsbereich
- 12
- Wand
- 13
- gaseintrittsseitige Stirnseite
- 14
- Abstand
- 15
- Achse
- 16
- Ringspalt
- 17
- Umfang
- 18
- Strukurfolie
- 19
- Glattfolie
- 20
- Kanal
- 21
- Dicke
- 22
- Beschichtung
- 23
- Querstege
- 24
- Querschlitze
- 25
- Befestigungsmittel
- 26
- Erste Anbindung
- 27
- Zweite Anbindung
- 28
- gasaustrittsseitige Stirnseite
1. Wabenkörper (1), insbesondere zum Einsatz in einem Abgassystem (2) einer Verbrennungskraftmaschine
(3), umfassend ein Gehäuse (4), mindestens einen Kontraktionsbegrenzer (7) und eine
metallische Matrix (5) mit einem mittleren Ausgangsdurchmesser (6), wobei die Matrix
(5) über den mindestens einen Kontraktionsbegrenzer (7) mit dem Gehäuse (4) verbunden
ist,
dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Kontraktionsbegrenzer (7) eine auswärts gerichtete Zugspannung
in mindestens einem Teil der Matrix (5) bewirkt, so dass der mittlere Ausgangsdurchmesser
(6) der Matrix (5) während und/oder nach einer thermischer Beanspruchung um höchstens
5% abnimmt, vorzugsweise sogar nur um höchstens 2%, und wobei zumindest eine der folgenden
Eigenschaften vorliegt:
- der mindestens eine Kontraktionsbegrenzer (7) weist einen von der Matrix (5) verschiedenen
Wärmeausdehnungskoeffizienten auf,
- der mindestens eine Kontraktionsbegrenzer (7) weist eine von der Matrix (5) und/oder
dem Gehäuse (4) verschiedene oberflächenspezifische Wärmekapazität auf.
2. Wabenkörper (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Kontraktionsbegrenzer (7) mit einem Stirnbereich (8) mit der
Matrix (5) verbunden ist, wobei ein Verbindungsbereich (9) gebildet ist, und mit einem
Endbereich (10) mit dem Gehäuse (4) verbunden ist, wobei ein Befestigungsbereich (11)
gebildet ist.
3. Wabenkörper (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die von dem mindestens einen Kontraktionsbegrenzer (7) erzeugte Zugspannung in einem
Temperaturbereich von -40°C bis 1050°C wirkt.
4. Wabenkörper (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der mindestens eine Kontraktionsbegrenzer
(7) und die Matrix (5) einen gemeinsamen Verbindungsbereich (9) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsbereich (9) nahe einer Gaseintrittsseite Stirnseite (13, 28) angeordnet
ist, vorzugsweise innerhalb eines Abstandes (14) von der Gaseintrittsseite Stirnseite
(13, 28) in Richtung einer Achse (15) kleiner als 20 mm, insbesondere sogar kleiner
10 mm.
5. Wabenkörper (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Kontraktionsbegrenzer (7) so gestaltet ist, dass er einen die
Matrix (5) umgebenden Ringspalt (16) abdichtet.
6. Wabenkörper (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Kontraktionsbegrenzer (7a, 7b) axial hintereinander angeordnet sind, wobei
eine in Richtung eines Umfangs (17) der Matrix (5) zueinander versetzte Anordnung
bevorzugt ist, und insbesondere die mehreren Kontraktionsbegrenzer (7a, 7b) zur freien
axialen Kontraktion bzw. Expansion der Matrix (5) flexibel in Richtung der Achse (15)
ausgeführt sind.
7. Wabenkörper (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Kontraktionsbegrenzer (7) und die Matrix (5) aus verschiedenen
Materialien sind.
8. Wabenkörper (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Matrix (5) gegenüber dem Gehäuse (4) thermisch isoliert ist.
9. Wabenkörper (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Matrix (5) Wände (12) aufweist, die zumindest teilweise strukturierten Blechfolien
(18, 19) umfassen, die so gestapelt und/oder gewickelt sind, dass diese für ein Gas
durchströmbare Kanäle (20) bilden.
10. Wabenkörper (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Matrix (5) zumindest teilweise von einer äußeren Strukturfolie (18) umgeben ist,
die insbesondere zumindest teilweise den mindestens einen Kontraktionsbegrenzer (7)
bildet.
11. Wabenkörper (1) nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Blechfolien (18, 19) eine Dicke (21) kleiner als 0,06 mm aufweisen, insbesondere
sogar kleiner 0,03 mm.
12. Wabenkörper (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanaldichte der Matrix (5) größer als 600 cpsi ist, insbesondere größer 1000
cpsi.
13. Wabenkörper (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass dieser eine katalytisch aktive Beschichtung (22) aufweist.
14. Wabenkörper (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Kontraktionsbegrenzer (7) Mittel (23, 24) zur Verhinderung einer
Rissausbreitung aufweist.
1. Honeycomb body (1), in particular for use in an exhaust system (2) of an internal
combustion engine (3), comprising a housing (4), at least one contraction limiter
and a metallic matrix (5) with an average initial diameter (6), wherein the matrix
(5) is connected to the housing (4) by at least one contraction limiter (7),
characterized in that the at least one contraction limiter (7) causes an outwardly directed tensile stress
in at least one part of the matrix (5), so that the average initial diameter (6) of
the matrix (5) decreases by at most 5%, preferably even only by at most 2%, during
and/or after a thermal stress and wherein at least one the following properties apply:
- the at least one contraction limiter (7) has a thermal expansion coefficient different
to the matrix
- the at least one contraction limiter (7) has a different surface-specific heat capacity
than the matrix (5) and/or the housing (4).
2. Honeycomb body (1) as claimed in claim 1, characterized in that the at least one contraction limiter (7) is connected with an end region (8) to the
matrix (5), a connecting region (9) being formed, and is connected with an end region
(10) to the housing (4), a fastening region (11) being formed.
3. Honeycomb body (1) as claimed in one of claims 1 or 2, characterized in that the tensile stress produced by the at least one contraction limiter (7) is effective
in a temperature range of from -40°C to 1050°C.
4. Honeycomb body (1) as claimed in one of claims 1 to 3, wherein the at least one contraction
limiter (7) and the matrix (5) have a common connecting region (9), characterized in that the connecting region (9) is arranged close to a gas entry side end side (13, 28),
preferably within a distance (14) from the gas entry side end side (13, 28) in the
direction of an axis (15) of less than 20 mm, in particular even of less than 10 mm.
5. Honeycomb body (1) as claimed in one of claims 1 to 4, characterized in that the at least one contraction limiter (7) is designed so that it seals an annular
gap (16) surrounding the matrix (5).
6. Honeycomb body (1) as claimed in one of claims 1 to 5, characterized in that a plurality of contraction limiters (7a, 7b) are arranged axially behind another,
wherein an arrangement offset to one another in the direction of a circumference (17)
of the matrix (5) is preferred, and in particular the plurality of contraction limiters
(7a, 7b) are carried out so that they are flexible in the direction of the axis (15)
to allow free axial contraction and expansion of the matrix (5).
7. Honeycomb body (1) as claimed in one of claims 1 to 6, characterized in that the at least one contraction limiter (7) and the matrix (5) are out of different
materials.
8. Honeycomb body (1) as claimed in one of claims 1 to 7, characterized in that the matrix (5) is thermally insulated with respect to the housing (4).
9. Honeycomb body (1) as claimed in one of claims 1 to 8, characterized in that the matrix (5) features walls (12), which comprise at least partially textured sheet-metal
foils (18, 19), which are stacked and/or wound so that they form channels (20) through
which a gas can flow.
10. Honeycomb body (1) as claimed in claim 9, characterized in that the matrix (5) is at least partially surrounded by an outer structured foil (18),
which in particular forms at least partially the at least one contraction limiter
(7).
11. Honeycomb body (1) as claimed in claim 9 or 10, characterized in that the sheet-metal foils (18, 19) have a thickness (21) smaller than 0.06 mm, in particular
even smaller than 0.03 mm.
12. Honeycomb body (1) as claimed in one of claims 9 to 11, characterized in that the channel density of the matrix (5) is greater than 600 cpsi, in particular greater
than 1000 cpsi.
13. Honeycomb body (1) as claimed in one of claims 1 to 12, characterized in that it features a catalytically active coating (22).
14. Honeycomb body (1) as claimed in one of claims 1 to 13, characterized in that the at least one contraction limiter (7) has means (23, 24) for preventing crack
propagation.
1. Corps en nids d'abeilles (1), notamment pour l'utilisation dans un système de gaz
d'échappement (2) d'une machine à combustion interne (3), comportant un boîtier (4),
au moins un limiteur de contraction (7) et une matrice métallique (5) avec un diamètre
de départ (6) moyen, la matrice (5) étant reliée au boîtier (4) à l'intermédiaire
de l'au moins un limiteur de contraction (7),
caractérisé en ce que l'au moins un limiteur de contraction (7) provoque dans au moins une partie de la
matrice (5) une tension de traction dirigée vers l'extérieur, de sorte que durant
et/ou après une contrainte thermique le diamètre de départ (6) moyen de la matrice
(5) diminue tout au plus de 5 %, de préférence même que tout au plus de 2 %, et dans
quel cas au moins une des propriétés suivantes existe :
- l'au moins un limiteur de contraction (7) présente un coefficient de dilatation
thermique différent de la matrice (5),
- l'au moins un limiteur de contraction (7) a une capacité thermique spécifique à
la surface différente de la matrice (5) et/ou du boîtier (4).
2. Corps en nids d'abeilles (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'au moins un limiteur de contraction (7) est relié à la matrice (5) avec une région
frontale (8), une région de liaison (9) étant formée, et est relié au boîtier (4)
avec une région d'extrémité (10), une région de fixation (11) étant formée.
3. Corps en nids d'abeilles (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la tension de traction générée par l'au moins un limiteur de contraction (7) agit
dans une plage de température de -40°C à 1050°C.
4. Corps en nids d'abeilles (1) selon l'une des revendications 1 à 3, dans quel cas l'au
moins un limiteur de contraction (7) et la matrice (5) ont une région de liaison (9)
commune, caractérisé en ce que la région de liaison (9) est agencée à proximité d'une face frontale coté entrée
de gaz (13, 28), de préférence à l'intérieur d'un écart (14) de la face frontale coté
entrée de gaz (13, 28) en direction d'un axe (15), plus petit que 20 mm, notamment
même plus petit que 10 mm.
5. Corps en nids d'abeilles (1) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'au moins un limiteur de contraction (7) est configuré de façon telle qu'il étanche
un passage annulaire (16) qui entoure la matrice (5).
6. Corps en nids d'abeilles selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que plusieurs limiteurs de contraction (7a, 7b) sont agencés axialement l'un derrière
l'autre, dans quel cas un agencement de décalage l'un par rapport à l'autre en direction
d'une circonférence (17) de la matrice (5) est notamment préféré et les plusieurs
limiteurs de contraction (7a, 7b) sont realisés notamment de manière flexible en direction
de l'axe (15) pour la contraction ou l'expansion axiale libre de la matrice (5).
7. Corps en nids d'abeilles (1) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'au moins un limiteur de contraction (7) et la matrice (5) sont réalisés de matériaux
différents.
8. Corps en nids d'abeilles (1) selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la matrice (5) est isolée thermiquement par rapport au boîtier (4).
9. Corps en nids d'abeilles (1) selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la matrice (5) a des parois (12), qui comportent des feuilles de tôle au moins partiellement
structurées (18, 19), qui sont empilées et/ou enroulées de manière telle que celles-ci
forment des canaux (20) pouvant être traversés par un gaz.
10. Corps en nids d'abeilles (1) selon la revendication 9, caractérisé en ce que la matrice (5) est entourée au moins partiellement par une feuille structurée extérieure
(18), qui forme notamment au moins partiellement l'au moins un limiteur de contraction
(7).
11. Corps en nids d'abeilles (1) selon la revendication 9 ou 10, caractérisé en ce que les feuilles de tôle (18, 19) ont une épaisseur (21) plus petite que 0,06 mm, notamment
même plus petite que 0,03 mm.
12. Corps en nids d'abeilles (1) selon l'une des revendications 9 à 11, caractérisé en ce que la densité de canal de la matrice (5) est plus élevée que 600 cpsi ("cells per square
inch"), notamment plus élevée que 1000 cpsi.
13. Corps en nids d'abeilles (1) selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que celui-ci a un revêtement à activité catalytique (22).
14. Corps en nids d'abeilles (1) selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que l'au moins un limiteur de contraction (7) a des moyens (23, 24) pour éviter la propagation
d'une fissure.