[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Stift mit einer Hülle und einem in der Hülle
gehaltenen flüssigen oder viskosen Präparat, wobei die Hülle an einer Stiftspitze
mit einem porösen Austrittselement für das Präparat versehen ist.
[0002] Ein derartiger Stift, für welchen auch die Bezeichnung "Liquid-Liner" gebräuchlich
ist, wird insbesondere für medizinische, pharmazeutische und kosmetische Zwekke eingesetzt.
Das Präparat eines solchen Stiftes, das üblicherweise zur direkten Auftragung auf
Haut vorgesehen ist, kann - z.B. beim einem Lippenstifi - Farbpartikel enthalten.
Alternativ oder zusätzlich werden häufig Präparate mit pflegender, reinigender oder
heilender Wirkung eingesetzt. Bei einem für direkten Hautkontakt vorgesehenen Stift
sind besondere Aspekte der Hautverträglichkeit zu berücksichtigen. Um unerwünschte
Hautirritationen oder Infektionen zu vermeiden, ist in besonderem Maße darauf zu achten,
dass sowohl das aufzutragende Präparat, als auch die mit der Haut im Berührung kommende
Stiftspitze stets in einem hygienisch sauberen Zustand ist. Insbesondere bei einem
Stift, der zum Einsatz in der Nähe offener Wunden oder Schleimhäute vorgesehen ist,
ist zusätzlich zu einer makroskopischen Verschmutzung, z.B. durch Staub, eine mikrobielle
Verschmutzung weitest möglich zu verhindern. Eine mikrobielle Verschmutzung äußerst
sich z.B. im Befall der Stiftspitze und/oder des Präparats durch Bakterien, Viren,
Pilzen oder Algen, zusammenfassend nachfolgend auch als Krankheitskeime bezeichnet.
[0003] Da im medizinischen oder pharmazeutischen Bereich generell besonders hohe Maßstäbe
bei den Hygieneanforderungen angelegt werden, werden üblicherweise bei der Verabreichung
von Medikamenten oder im Zusammenhang mit therapeutischen Maßnahmen "Einmal-Materialien",
wie beispielsweise bei Handschuhen, Spritzen, Auftragsstäbchen etc., verwendet oder
es werden schnell und gründlich zu reinigende Materialien, wie beispielsweise geeignete
Metalle oder Kunststoffe, gebraucht. Im Gegensatz dazu ist in diesen Bereichen der
Einsatz von Stiften, insbesondere Liquid-Linern, nicht ohne Weiteres möglich, obwohl
deren Verwendung aus Gründen der einfachen Handhabbarkeit wünschenswert sein kann.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Stift der eingangs genannten
Art anzugeben, der zur Verwendung im medizinischen, pharmazeutischen oder kosmetischen
Bereich geeignet ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale des Anspruchs 1. Danach
umfasst die Hülle des Stiftes ein poröses Austrittselement für das Präparat, welches
ein anti-mikrobiell wirkendes Material enthält.
[0006] Unter einem porösen Austrittselement wird ein Stopfen verstanden, der einerseits
die Hülle zur Stiftspitze hin makroskopisch abschließt und somit ein unkontrolliertes
Ausfließen des Präparats aus der Hülle oder ein Austrocknen des Präparats verhindert,
der aber andererseits infolge seiner Porosität den Innenraum der Hülle über eine Vielzahl
von dünnen Kanälen oder Kapillaren mit der Außenseite des Stifts verbindet. Insbesondere
bei einem dünnflüssigen Präparat wird dieses unter Wirkung von Kapillarkräften in
das Austrittselement gesaugt, so dass das Austrittselement stets mit Präparat getränkt
ist. Durch Aufsetzen oder Aufdrücken des Austrittselements auf eine zu behandelnde
Fläche, insbesondere einen zu behandelnden Hautbereich, wird Präparat aus dem Austrittselement
auf die zu behandelnde Fläche übertragen. Bei einem viskosen Präparat kann zusätzlich
ein manuell aufzubringender Druck erforderlich sein, um das Präparat durch die engen
Kanäle des Austrittselements zu treiben.
[0007] Während das im Innenraum der Hülle angesammelte Präparat durch das getränkte Austrittselement
luftdicht gegen die Stiftaußenseite abgeschlossen und somit in gewissem Umfang bereits
gegen einen Befall durch mikrobielle Verschmutzung geschützt ist, besteht für das
im Austrittselement aufgesaugte Präparat sowie für das Material des Austrittselements
selbst in erhöhtem Maße die Gefahr einer Infektion durch Krankheitskeime. Dies wird
noch gefördert dadurch, dass bei der Benutzung des Stifts unweigerlich organische
Substanz wie Hautpartikel oder Körpersekrete auf das Austrittselement übertragen werden,
die einen Nährboden für infektiöse Krankheitskeime bilden können.
[0008] Indem das Austrittselement anti-mikrobiell wirkt, werden eingetragene Krankheitskeime
abgetötet und ihre Vermehrung unterbunden. Die poröse Struktur des Austrittselements
verstärkt diese Wirkung, indem die Kanalwände in ihrer Summe eine reaktive innere
Oberfläche bereitstellen, die die äußeren Abmessungen des Austrittselements um ein
Vielfaches übersteigt. Zumal sich an dieser reaktiven Oberfläche die anti-mikrobielle
Wirkung des Materials auf das angrenzende Präparat entfaltet, wird durch die große
innere Oberfläche des Austrittselements auch eine besonders effektive Keimabtötung
erzielt.
[0009] In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung, ist das Austrittselement schwammartig
ausgebildet. Ein derartiges Austrittsschwämmchen ist insbesondere weich ausgeführt,
so dass eine Reizung oder Verletzung sensibler Hautbereiche beim Auftragen des Präparats
vermieden ist. Alternativ dazu ist das Austrittselement fasrig ausgebildet, wie es
beispielsweise von einem Filzstift her bekannt ist. Denkbar ist weiterhin der Einsatz
eines textilen, fellartigen oder pinselartigen Austrittselements. Auch diese Stoffe
werden im erfindungsgemäßen Sinn als porös verstanden.
[0010] Das anti-mikrobiell wirkende Material ist bevorzugt ein anti-mikrobieller Kunststoff.
Ein diesbezüglich geeignetes Material stellt beispielsweise der von der Fa. Degussa
unter dem Markennamen "AMINA T 100" entwickelte Kunststoff dar. Weiterhin ist die
anti-mikrobielle Wirkung von Polyamoniumsalze enthaltenden Kunststoffen bekannt (Fraunhofer
IAP Jahresbericht 2001, Kapitel 4, Seite 50f, 2002 (Golm)). Der anti-mikrobielle Kunststoff
ist im Material des Austrittselements bevorzugt als Beimischung vorhanden, so dass
das Austrittsmaterial aus einem anti-mikrobiell wirkenden Vollmaterial besteht. Alternativ
dazu ist das anti-mikrobiell wirkende Material als Beschichtung auf ein Grundmaterial
des Austrittselements aufgebracht.
[0011] In vorteilhafter Ausführung weist das anti-mikrobielle Material Ionen oder stark
polare, insbesondere ionische, Molekülgruppen auf. Die keimabtötende Wirkung beruht
hierbei auf der von den Ionen oder polaren Molekülgruppen ausgehenden elektrostatischen
Wechselwirkung. In besonders vorteilhafter Weise ist das anti-mikrobielle Material
chemisch fest, insbesondere kovalent, mit dem Austrittselement verbunden, so dass
es nicht freigesetzt oder ausgewaschen wird. Das anti-mikrobielle Material gelangt
somit auch nicht auf die Haut oder in den Stoffwechsel, wodurch einerseits eine besonders
gute Verträglichkeit des Stifts gewährleistet ist und andererseits die anti-mikrobielle
Wirkung langfristig erhalten bleibt.
[0012] Insbesondere bei einem viskosen Präparat ist die Hülle zweckmäßigerweise aus einem
verformbaren Material gebildet. Hierbei wird bei der Anwendung des Stifts durch manuelle
Verformung der Hülle ein Druck auf das Präparat ausgeübt, welcher das Präparat durch
die Kanäle des Austrittselements treibt. Alternativ oder zusätzlich dazu ist ein Druck-
oder Drehantrieb vorgesehen, mittels welchem ein gezielter Vorschub des Präparats
gegen das Austrittselement angeregt werden kann. Dieser Druck- oder Drehantrieb wirkt
dabei zweckmäßigerweise mit einem nach Art eines Kolbens in einer Stifthülse des Hülle
verschiebbar einliegenden Stopfen zusammen, welcher bei Betätigung das Präparat gegen
das Austrittselement beaufschlagt.
[0013] Zur Erfüllung besonders hoher Hygieneanforderungen ist vorgesehen, auch weitere Bestandteile
der Hülle, insbesondere die Stifthülse und/oder den Stopfen, mit einer anti-mikrobiellen
Wirkung auszustatten.
[0014] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung näher
erläutert. Darin zeigen:
- Fig. 1
- in einem Querschnitt einen Stift mit einer ein poröses Austrittselement umfassenden
Hülle und einem in der Hülle gehaltenen viskosen Präparat, und
- Fig. 2
- in vergrößerter Detailansicht II gemäß Fig. 1 einen Teilbereich des Austrittselements.
[0015] Einander entsprechende Teile sind in den Figuren durch gleiche Bezugszeichen gekennzeichnet.
[0016] Fig. 1 zeigt in einem schematischen Querschnitt einen für pharmazeutische oder medizinische
Verwendung vorgesehenen Stift 1. Der Stift 1 umfasst eine Hülle 2, deren Innenraum
3 mit einem viskosen Präparat 4 gefüllt ist. Das Präparat 4 weist hierbei eine pflegende,
reinigende oder heilende Wirkung auf und ist zur direkten Auftragung auf Haut bestimmt.
Als Hülle 2 für das Präparat 4 werden alle Bestandteile des Stifts 1 bezeichnet, die
in direktem Kontakt zum Präparat 4 stehen. Dies umfasst insbesondere eine bezüglich
einer Stiftachse A symmetrische, etwa hohlzylinderförmige Stifthülse 5, die zur Stiftspitze
6 hin leicht verjüngt ausgebildet ist. Als Stiftspitze 6 ist hierbei in üblicher Weise
dasjenige Längsende des Stifts 1 bezeichnet, welches zum Auftragen des Präparats 4
mit einem zu behandelnden Hautbereich in Kontakt gebracht wird. Die Hülle 2 umfasst
weiterhin ein aus einem schwammartigen Material, insbesondere Schaumstoff, bestehendes
Austrittselement 7, welches in dem der Stiftspitze 6 zugewandten Längsende 8 der Stifthülse
5 passgenau einliegt und die Hülle 2 somit makroskopisch abdichtet, d.h. derartig
abdichtet, dass ein Austritt des Präparats 4 um das Austrittselement 7 herum verhindert,
und der Stift 1 gegen Auslaufen des Präparats 4 geschützt ist. Das Austrittselement
7 ragt mit einer Auftragsspitze 9 über das Längsende 8 der Stifthülse 5 hinaus. Die
Hülle 2 umfasst zudem einen Stopfen 10, der nach Art eines Kolbens verschiebbar in
der Stifthülse 5 einliegt und den mit Präparat 4 gefüllten Innenraum 3 zu dem der
Stiftspitze 6 entgegengesetzten Stiftende 11 hin abschließt.
[0017] In Fig. 2 ist ein Teilbereich des schwammartigen Austrittselements 7 schematisch
vergrößert dargestellt. Man erkennt darin, dass das Austrittselement 7 von einer Vielzahl
von Poren 12 durchzogen ist, deren typische Durchmesser im Submillimeterbereich liegen.
Die Poren 12 sind auf nur angedeutete Weise nach Art eines dreidimensionalen Labyrinths
vielfach miteinander verbunden, so dass eine Vielzahl von Kanälen 13 entsteht, über
welche ein Präparatfluss aus dem Innenraum 3 an die Stiftspitze 6 möglich ist.
[0018] Während bei einem dünnflüssigen Präparat 4 der Transport des Präparats 4 an die Stiftspitze
6 selbsttätig infolge von Kapillarkräften erfolgt, muss bei einem viskosen Präparat
4 ein Präparatfluss durch das Austrittselement 7 durch Druckbeaufschlagung des Präparats
4 in Gang gesetzt werden. Zu diesem Zweck ist bei dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten
Stift 1 der Stopfen 10 mittels eines Drehantriebs 14 in Richtung der Stiftspitze 6
verschiebbar. Der Drehantrieb 14 umfasst einen am Stiftende 11, und somit in Verlängerung
der Stifthülse 5 angeordneten Drehgriff 15, der an der Stifthülse 5 um die Stiftachse
A drehbar gelagert ist. Der Drehgriff 15 ist rotationsfest mit einem zentral bezüglich
der Stiftachse A angeordneten Gewindestab 16 verbunden, der ausgehend vom Drehgriff
15 in den Innenraum 3 hineinsteht. Der Gewindestab 16 durchsetzt dabei eine in den
Stopfen 10 eingebrachte zentrale Bohrung 17 und wirkt mit einem in der Bohrung 17
angeordneten Innengewinde 18 zusammen.
[0019] Durch Verdrehung des Drehgriffs 15 bezüglich der Stifthülse 5 wird durch Zusammenwirkung
des Gewindestabs 16 mit dem Innengewinde 18 bei entsprechend gewählter Drehrichtung
der Stopfen 10 in Richtung der Stiftspitze 6 vorgetrieben. Um eine Mitdrehung des
Stopfens 10 mit dem Gewindestab 16 zu verhindern, ist der Stopfen 10 auf nicht näher
dargestellte Weise rotationsfest an der Stifthülse 5 geführt. Infolge des Vorschubs
des Stopfens 10 wird Präparat 4 in die Auftragspitze 9 des Austrittselements 7 gedrückt
und tritt von dort an die Oberfläche der Stiftspitze 6 aus. Das ausgetretene Präparat
4 kann nun auf einem zu behandelnden Hautbereich verstrichen werden. Durch Aufdrücken
der Auftragsspitze 9 auf die Haut wird weiteres Präparat 4 aus dem Austrittselement
7 herausgedrückt.
[0020] Um die Stiftspitze 6 und das aufzutragende Präparat 4 in keimfreiem Zustand zu halten,
enthält das Austrittselement 7 einen anti-mikrobiell wirkenden Kunststoff, insbesondere
das unter dem Markennamen "AMINA T 100" von der Fa. Degussa entwickelte Polymer. Der
anti-mikrobiell wirkende Kunststoff ist hier bei einem herkömmlichen polymeren Grundmaterial,
z.B. Polypropylen (PP), zugemischt, so dass das Austrittselement 7 aus einem anti-mikrobiell
wirkenden Vollmaterial besteht. Dadurch ist gewährleistet, dass sich die anti-mikrobielle
Wirkung sowohl an den Außenflächen des Austrittselements 7 als auch in dessen Inneren,
d.h. im Bereich jeder Pore 12 entfaltet. Es wird somit nicht nur die Ansammlung von
Krankheitskeimen auf der von außen zugänglichen Oberfläche des Austrittselements 7
verhindert, sondern vielmehr auch das in den Poren 12 aufgenommene Präparat stets
keimfrei gehalten. Die keimabtötende Wirkung tritt hier insbesondere in der Nähe der
Porenwände auf. Dadurch, dass die innere Oberfläche des Austrittselements 7, d.h.
die Gesamtfläche aller Porenwände, infolge der Vielzahl der Poren 12 gegenüber beispielsweise
der Mantelfläche des Austrittselements 7 um ein Vielfaches erhöht ist, wird die keimabtötende
Wirkung des Austrittselements 7 auf das Präparat 4 besonders effektiv ausgenützt.
Vorzugsweise enthalten auch die übrigen Bestandteile der Hülle 2, namentlich die Stifthülse
5, der Stopfen 10 und der Gewindestab 16 ein anti-mikrobielles Material, um die Ansammlung
von Krankheitskeimen im Innenraum 3 von vornherein gering zuhalten.
Bezugszeichenliste
[0021]
- 1
- Stift
- 2
- Hülle
- 3
- Innenraum
- 4
- Präparat
- 5
- Stifthülse
- 6
- Stiftspitze
- 7
- Austrittselement
- 8
- Längsende
- 9
- Auftragsspitze
- 10
- Stopfen
- 11
- Stiftende
- 12
- Poren
- 13
- Kanal
- 14
- Drehantrieb
- 15
- Drehgriff
- 16
- Gewindestab
- 17
- Bohrung
- 18
- Innengewinde
- A
- Stiftachse
1. Stift (1) mit einer Hülle (2) und einem in der Hülle (2) gehaltenen flüssigen oder
viskosen Präparat (4), wobei die Hülle (2) an einer Stiftspitze (6) mit einem porösen
Austrittselement (7) für das Präparat (4) versehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Austrittselement (7) ein anti-mikrobiell wirkendes Material enthält.
2. Stift (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Austrittselement (7) schwammartig ausgebildet ist.
3. Stift (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Austrittselement (7) fasrig ausgebildet ist.
4. Stift (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Austrittselement (7) einen anti-mikrobiellen Kunststoff enthält.
5. Stift (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Austrittselement (7) aus einem anti-mikrobiell wirkenden Vollmaterial besteht.
6. Stift (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das anti-mikrobielle Material zur Erzeugung der anti-mikrobiellen Wirkung Ionen oder
polare Molekülgruppen aufweist.
7. Stift (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der anti-mikrobielle Kunststoff chemisch fest im Austrittselement (7) gebunden ist.
8. Stift (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Hülle (2) aus einem verformbaren Material besteht.
9. Stift (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Hülle (2) eine Stifthülse (5) und einen nach Art eines Kolbens in der Stifthülse
(5) verschiebbar einliegenden Stopfen (10) umfasst, wobei der Stopfen (10) zum Vorschub
des Präparats (4) gegen das Austrittselement (7) mittels eines Druck- oder Drehantriebs
(14) antreibbar ist.
10. Stift (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Stifthülse (5) und/oder der Stopfen (10) ein anti-mikrobielles Material enthalten.