[0001] Die Erfindung betrifft eine einem Walzgerüst zugeordnete Bridleeinheit mit mehreren
verstellbar unterhalb und oberhalb des Bandlaufs angeordneten Rollen, die mittels
eines Antriebs aus einer Ausgangsposition zum Band hin und vom Band zurück in die
Ausgangsposition bewegbar sind.
[0002] Bridleeinheiten führen und richten das Band und halten dessen Zugspannung aufrecht,
indem oberhalb des Bandlaufs angeordneten verstellbaren Rollen mittels des Antriebs
aus der Ausgangsposition auf die Bandoberfläche in eine Arbeitsposition abgesenkt
werden. Das in der Arbeitsposition wechselweise gebogene Band verläßt die Bridleeinheit
an der dem Walzspalt des zugeordneten Walzgerüstes nächstgelegenen Rolle in Höhe der
Durchlauflinie des Walzgerüstes.
[0003] Derartige Bridleeinheiten sind beispielsweise aus JP - A - 52 052852, JP - A - 51
109264 und US - A - 2,768;542 bekannt. Aus der US - Schrift ist weiterhin bekannt,
das eine dem Walzspalt des Walzgerüstes nächstgelegene Rolle sowohl von oben wie auch
von unten an das Band angestellt werden kann.
[0004] Sofern eine Colorierung des Bandes gefordert ist, muß eine zusätzliche Colorrolle
zwischen der Bridleeinheit und dem zugeordneten Walzgerüst eingesetzt werden. Die
zusätzliche Colorrolle und die zu deren Betrieb erforderlichen mechanischen Einrichtungen
verlängern den Abstand zwischen dem Walzspalt des Walzgerüstes und der Abhaspelung
des Bandes. Mit dem größeren Abstand zwischen Walzspalt und Abhaspelung sind jedoch
Verfahrensnachteile, insbesondere größere Abmaßlängen verbunden.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Bridleeinheit zu schaffen, die
eine Colorierung des Bandes ohne Verlängerung der Distanz zwischen Walzspalt und Abhaspelung
ermöglicht.
[0006] Die Lösung dieser Aufgabe basiert auf dem Gedanken, die dem Walzspalt des Walzgerüstes
nächstgelegene Rolle zu entkoppeln, so daß die Rolle wahlweise als Bridlerolle oder
Colorrolle verwendbar ist.
[0007] Im einzelnen wird die Aufgabe bei einer Bridleeinheit der eingangs erwähnten Art
dadurch gelöst, dass die dem Walzspalt des Walzgerüstes nächstgelegene Rolle mittels
eines Zusatzantriebs aus einer Ausgangsposition unterhalb des Bandlaufs oder aus einer
Ausgangsposition oberhalb des Bandlaufs zum Band hin bewegbar ist, wobei der Umfang
der Rolle bei einem Einsatz der Bridleeinheit zur Colorierung des Bandes das Band
nach oben oder unten von der horizontalen Durchlauflinie ablenkt und einen Einlaufwinkel
oberhalb oder unterhalb der Durchlauflinie bildet.
[0008] Verharrt die walzspaltnahe Rolle in ihrer Ausgangsposition unterhalb des Bandlaufs
auf Höhe der dort fest angeordneten Bridierollen, arbeitet sie in konventioneller
Welse als Bridlerolle. Das Band verläßt die Bridleeinheit in Höhe der Durchlauflinie
des Walzgerüstes.
[0009] Soll die walzspaltnahe Rolle als Colorrolle arbeiten, wird sie aus der Ausgangsposition
oberhalb oder unterhalb des Bandlaufes, soweit auf das Band bewegt, daß das Band von
der Bridleeinheit in den Walzspalt unter einem spitzen Winkel zur Durchlauflinie des
Walzgerüstes einläuft:
Zur Colorierung der Bandoberseite senkt man die Colorrolle aus der Ausgangsposition
oberhalb des Bandes ab, bis sich die Achse der walzspaltnahen Rolle etwas unterhalb
der Achsen der übrigen verstellbaren Rollen in Arbeitsposition befindet.
Zur Colorierung der Bandunterseite hebt man die Colorrolle aus der Ausgangsposition
unterhalb des Bandes an, bis sich die Achse der walzspaltnahen Rolle etwas oberhalb
der Achsen der fest unterhalb des Bandlaufs angeordneten Rollen befindet.
[0010] Aufgrund der Möglichkeit, die walzspaltnahe Rolle wahlweise als Bridie- oder Colorrolle
einsetzen zu können, vergrößert sich der Abstand zwischen Walzspalt und Abhaspelung
auch dann nicht, wenn eine zusätzliche Colorierung des Bandes erforderlich ist.
[0011] Wenn die dem Walzspalt des Walzgerüstes nächstgelegene Rolle in beliebige Zwischenpositionen
zwischen den Ausgangspositionen oberhalb und unterhalb des Bandlaufs bewegbar ist,
lassen sich unterschiedliche Einlaufwinkel zur Durchlauflinie bei der Colorierung
des Bandes einstellen. Außerdem erlaubt dieses Merkmal eine verbesserte Anpassung
der Bridleeinheit an Bänder unterschiedlicher Dicke sowohl im Bridle- als auch Colorierungsmodus.
Verfahrenstechnisch sinnvolle Einlaufwinkel bewegen sich zwischen +/- 14° gegenüber
der Durchlauflinie.
[0012] Um beliebige Zwischenposition der walzspaltnahen Rollen, insbesondere rechnergestützt
einstellen zu können, ist in vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ein Positionsgeber
vorgesehen, der die Lage der Rolle erfaßt.
[0013] Der Zusatzantrieb für die walzspaltnahe Rolle ist in zweckmäßiger Ausgestaltung der
Erfindung als beidseitig beaufschlagbarer, druckmittelbetriebener, insbesondere hydraulischer
Zylinder ausgestaltet. Alternativ ist jedoch auch der Einsatz anderer mechanischer
oder elektrischer Antriebe möglich, die eine im wesentlichen vertikale Verfahrbarkeit
der walzspaltnahen Rolle aus einer Ausgangsposition oberhalb und unterhalb des Bandlaufs
in unterschiedliche Zwischenpositionen für den Bridle-Cotor-Betrieb der Rolle ermöglichen.
[0014] Die erfindungsgemäße Bridleeinheit ist bei sämtlichen Walzgerüsten zum Walzen von
NE-Metallen oder Stählen einsetzbar, bei denen eine Bridleeinheit mit mehreren Rollen
erforderlich ist und gleichzeitig die Forderung eines von der Durchlauflinie abweichenden
Einlaufwinkels des Bandes in das Walzgerüst besteht. Sind die Walzgerüste nicht als
Einweg- sondern als Reversiergerüste ausgeführt, ist vorzugsweise beidseitig die erfindungsgemäße
Bridleeinheit anzuordnen.
[0015] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles des näheren erläutert:
[0016] Es zeigen
- Figur 1
- eine Darstellung der Erfindung am Beispiel einer 5-Rollen-Bridleeinheit mit einem
zugeordneten Walzgerüst,
- Figuren 2 a, b
- die Nutzung der Bridleeinheit nach Figur 1 im Bridlemodus,
- Figuren 3 a,b
- die Nutzung der Bridleeinheit nach Figur 1 im Colorierungsmodus zur Colorierung der
Bandoberseite und
- Figuren 4 a,b
- die Nutzung der Bridleeinheit nach Figur 1 im Colorierungsmodus zur Colorierung der
Bandunterseite.
[0017] Figur 1 zeigt eine einem teilweise dargestellten Walzgerüst 1 zugeordnete Bridleeinheit
2, deren oberhalb des Bandlaufs angeordnete Rollen 3 aus der in der Figur 1 dargestellten
Ausgangsposition in eine Arbeitsposition verfahrbar sind, in der die Rollen 3 auf
dem Band 4 aufliegen (vgl. Figuren 2b, 3b und 4b.
[0018] Unterhalb des Bandlaufs sind versetzt zu den Rollen 3 zwei weitere Rollen 5 fest
in Lagerungsböcken 6 angeordnet, deren Rollenmäntel 7 sich bis an die in Figur 1 dargestellte
Durchlauflinie 8 des nicht dargestellten Bandes 4 erstrekken.
[0019] Eine dem Walzspalt 9 des Walzgerüstes 1 nächstgelegene Rolle 11 der Bridleeinheit
2 ist vertikal zur Durchlauflinie 8 aus der in Figur 1 dargestellten Ausgangsposition
12 unterhalb des Bandlaufs in eine in Figur 3a dargestellte Ausgangsposition 13 oberhalb
des Bandlauf sowie jede Position zwischen den Ausgangspositionen 12 und 13 bewegbar.
[0020] Die Ausgangsposition 12 der walzspaltnahen Rolle 11 entspricht der Position der fest
unterhalb des Bandlaufs angeordneten Rollen 5, während die Ausgangsposition 13 der
walzspaltnahen Rolle 11 der Ausgangsposition der oberhalb des Bandlaufs angeordneten
verstellbaren Rollen 3 entspricht, (vgl. Figur 3a).
[0021] Zur Erläuterung der unterschiedlichen Betriebsmodi der erfindungsgemäßen Bridleeinheit
wird nachfolgend auf die Figuren 2-4 Bezug genommen, wobei jeweils die Figuren 2a,
3a und 4a das Einfädeln des Bandes für den jeweiligen Betriebsmodus und die Figuren
2b, 3b und 4b den Betriebsmodus selbst zeigen:
[0022] Soll die Bridleeinheit im Bridlemodus nach Figur 2b betrieben werden, verbleibt die
walzspaltnahe Rolle 11 in ihrer Ausgangsposition 12 auf Höhe der fest angeordneten
Rollen 5. Die an einem Tragrahmen 14 angeordneten Rollen 3 bewegt ein Hydraulikzylinder
15 aus der Ausgangsposition 16 in Richtung der Oberseite des Bandes 4, so daß das
Band 4 durch die Rollen 3, 5, 11 wechselweise gebogen und die walzspaltnahe Rolle
11 auf Höhe der Durchlauflinie 8 verläßt.
[0023] Um die Oberseite des Bandes 4 zu colorieren, werden die Rollen 3 sowie die walzspaltnahe
Rolle 11 jeweils in ihre Ausgangsposition 13, 16 gebracht und das Band auf die beiden
festen Rollen 5 aufgelegt. Anschließend werden die Rollen 3 entsprechend Figur 3b
auf die Oberseite des Bandes 4 zur Erzeugung einer Wechselbiegung abgesenkt. Die als
Colorrolle wirkende Rolle 11 wird gegenüber den Rollen 3 noch etwas weiter abgesenkt,
um einen von der Durchlauflinie 8 verschiedenen Einlaufwinkel des Bandes in den Walzspalt
9 einzustellen.
[0024] Um die Unterseite des Bandes 4 zu colorieren, werden die Rollen 3 in ihre Ausgangsposition
16 sowie die walzspaltnahe Rolle 11 in ihre Ausgangsposition 12 gebracht und das Band
auf die beiden festen Rollen 5 und die walzspaltnahe Rolle 11 aufgelegt. Anschließend
werden die Rollen 3 entsprechend Figur 4b auf die Oberseite des Bandes 4 zur Erzeugung
einer Wechselbiegung abgesenkt. Die als Colorrolle wirkende walzspaltnahe Rolle 11
wird gegenüber den festen Rollen 5 etwas angehoben, um einen von der Durchlauflinie
8 verschiedenen Einlaufwinkel des Bandes in den Walzspalt 9 einzustellen.
[0025] Um den Einlaufwinkel beispielsweise an unterschiedliche Banddicken, Bandgeschwindigkeiten
oder Bandmaterialien stufenlos anpassen zu können, ist die walzspaltnahe Rolle 11
in beliebige Zwischenpositionen zwischen den Ausgangspositionen 12 und 13 mittels
eines Hydraulikzylinders 18 verstellbar. Die Kolbenstange 19 des Hydraulikzylinders
18 greift an einem in einer Vertikalführung 21 verschieblich geführten Traggerüst
22 an. Das rechtwinklig ausgebildete Traggerüst 22 ermöglicht eine Anordnung des Hydraulikzylinders
18 unmittelbar neben dem Hydraulikzylinders 15 für die oberhalb des Bandlaufs angeordneten,
verstellbaren Rollen 3 der Bridleeinheit 2. Die räumlich nahe Anordnung der Hydraulikzylinder
15, 18 in Verbindung mit dem abgewinkelten Traggerüst 22 ermöglicht einen geringeren
Abstand zu dem Walzgerüst 1, als eine gerade Ausführung des Traggerüsts in geradliniger
Verlängerung der Kolbenstange 19 des Hydraulikzylinders 18.
[0026] Die Ausführungsbeispiele verdeutlichen, daß die in Richtung der Durchlauflinie 8
im Achsabstand mit den übrigen Rollen übereinstimmende walzspaltnahe Rolle 11 durch
die Entkopplung von den übrigen unterhalb des Bandlaufs angeordneten Rollen 5 die
erfindungsgemäße Doppelfunktion ohne Nachteile für den Walzprozess erfüllt, insbesondere
weil die Bauiänge der Bridleeinheit unverändert ist. Eine Verlängerung der Distanz
zwischen dem Walzspalt 9 und der Abhaspelung ist daher mit der erfindungsgemäßen Bridleeinheit
nicht verbunden.
Bezugszeichenliste
[0027]
| Nr. |
Bezeichnung |
| 1. |
Walzgerüst |
| 2. |
Bridleeinheit |
| 3. |
Rollen (beweglich) |
| 4. |
Band |
| 5. |
Rollen (fest) |
| 6. |
Lagerungsbock |
| 7. |
Rollenmantel |
| 8. |
Durchlauflinie |
| 9. |
Walzspalt |
| 10. |
- |
| 11. |
Rolle(walzspaltnah) |
| 12. |
Ausgangsposition von 11 |
| 13. |
Ausgangsposition von 11 |
| 14. |
Tragrahmen von 3 |
| 15. |
Hydraulikzylinder von 14 |
| 16. |
Ausgangsposition von 3 |
| 17. |
Einlaufwinkel |
| 18. |
Hydraulikzylinder von 22 |
| 19. |
Kolbenstange |
| 20. |
- |
| 21. |
Vertikalführung |
| 22. |
Traggerüst von 11 |
1. Eine einem WalzgerGst zugeordnete Bridleeinheit mit mehreren verstellbar unterhalb
und oberhalb des Bandlauf angeordneten Rollen, die mittels eines Antriebs aus einer
Ausgangsposition zum Band hin und vom Band zurück in die Ausgangsposition bewegbar
sind, ist
dadurch gekennzeichnet,
dass die dem Walzspalt (9) des Walzgerüstes (1) nächstgelegene Rolle (11) mittels eines
Zusatzantriebs (18) aus einer Ausgangsposition (12) unterhalb des Bandlaufs oder aus
einer Ausgangsposition (13) oberhalb des Bandlaufs zum Band (4) hin bewegbar ist,
wobei der Umfang der Rolle (11) bei einem Einsatz der Bridleeinheit zur Colorierung
des Bandes (4) das Band (4) nach oben oder unten von der horizontalen Durchlauflinie
(8) ablenkt und einen Einlaufwinkel (17) oberhalb oder unterhalb der Durchlauflinie
(8) bildet.
2. Bridleeinheit nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die dem Walzspalt (9) des Walzgerüstes (1) nächstgelegene Rolle (11) in beliebige
Zwischenpositionen zwischen der Ausgangsposition (12) unterhalb des Bandlaufs und
dem Band (4) oder zwischen der Ausgangsposition (13) oberhalb des Bandlaufs und dem
Band (4) bewegbar ist.
3. Bridleeinheit nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Positionsgeber die Position der dem Walzspalt (9) des Walzgerüstes (1) nächstgelegene
Rolle (11) erfasst.
4. Bridleeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Zusatzantrieb (18) als beideitig beaufschlagbarer, druckmitteibetriebener Zylinder
ausgestaltet ist.
5. Bridleeinheit nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kolbenstange (19) des Zylinders (18) an einem in einer Vertikalführung (21) verschieblichen
Traggerüst (22) für die dem Walzspalt (9) des Walzgerüstes (1) nächstgelegenen Rolle
(11) angreift.
1. Bridle unit, which is associated with a roll stand, with several adjustable rolls
which are arranged below and above the strip path and which are movable by means of
a drive from a starting position towards the strip and from the strip back to the
starting position, characterised in that the roll (11) lying next to the rolling gap (9) of the roll stand (1) is movable
by means of an auxiliary drive (18) towards the strip (4) from a starting position
(12) below the strip path or from a starting position (13) above the strip path, wherein
the circumference of the roll (11) in the case of use of the bridle unit for colouring
the strip (4) deflects the strip (4) upwardly or downwardly from the horizontal transit
line (8) and forms an entry angle (17) above or below the transit line (8).
2. Bridle unit according to claim 1, characterised in that the roll (11) lying next to the rolling gap (9) of the roll stand (1) is movable
into desired intermediate positions between the exit position (12), which is below
the strip path, and the strip (4) or between the exit position (13), which is above
the strip path, and the strip (4).
3. Bridle unit according to claim 2, characterised in that a position transmitter detects the position of the roll (11) lying next to the rolling
gap (9) of the roll stand (1).
4. Bridle unit according to one of claims 1 to 3, characterised in that the auxiliary drive (18) is designed as a cylinder able to be acted on at both sides
and operated by pressure medium.
5. Bridle unit according to claim 4, characterised in that the piston rod (19) of the cylinder (18) engages at a support stand (22), which is
displaceable in a vertical guide (21), for the roll (11) lying next to the rolling
gap (9) of the roll stand (1).
1. Unité à bride associée à une cage de laminage avec plusieurs rouleaux réglables, disposés
au-dessus et au-dessous du passage de la bande, qui sont mobiles à l'aide d'un dispositif
d'entraînement à partir d'une position de départ vers la bande et en s'écartant de
la bande à nouveau dans la position de départ, caractérisée en ce que le rouleau (11) le plus proche de la fente de laminage (9) de la cage de laminage
(1) peut être déplacé au moyen d'un dispositif d'entraînement (18) supplémentaire
à partir d'une position de départ (12) au-dessous du passage de la bande ou à partir
d'une position de départ (13) au-dessus du passage de la bande vers la bande (4),
la périphérie du rouleau (11), dans le cas de l'utilisation de l'unité à bride pour
colorer la bande (4), déviant la bande (4) vers le haut ou vers le bas par rapport
à la ligne de passage horizontale (8) et formant un angle d'introduction (17) au-dessus
ou au-dessous de la ligne de passage (8).
2. Unité à bride selon la revendication 1, caractérisée en ce que le rouleau (11) le plus proche de la fente de laminage (9) de la cage de laminage
(1) peut être déplacé dans des positions intermédiaires quelconques entre la position
de départ (12) au-dessous du passage de la bande et la bande (4) ou entre la position
de départ (13) au-dessus du passage de la bande et la bande (4).
3. Unité à bride selon la revendication 2, caractérisée en ce qu'un indicateur de position détecte la position du rouleau (11) le plus proche de la
fente de laminage (9) de la cage de laminage (1).
4. Unité à bride selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le dispositif d'entraînement (18) supplémentaire est réalisé sous forme d'un vérin
pouvant être alimenté des deux côtés, entraîné par un agent sous pression.
5. Unité à bride selon la revendication 4, caractérisée en ce que la tige (19) du piston du vérin (18) s'agrippe à une cage support (22), pouvant être
déplacée dans un dispositif de guidage (21) vertical, pour le rouleau (11) le plus
proche de la fente de laminage (9) de la cage de laminage (1).